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Wie ich im Kurzbericht über die Cebit geschrieben habe, hatten wir am Samstag die Gelegenheit einen Vortrag und ein Interview mit Michael Mrozek aus dem Entwicklerteam der Open Pandora zu machen. Beide Mitschnitte sind nun veröffentlicht. Hier geht es zum Vortragsmitschnitt über “Opensource auf Spielehandhelds” in dem es nicht nur um die Pandora geht, sondern auch um andere Spielehandhelds, die mit offenen Betriebssystemen funktionieren. Michael war wirklich heiß umkämpft, nicht nur von Spielefans sondern auch von Journalisten. Aber wir hatten das Glück, dass er nach einem Interview im Pressezentrum nochmals zu uns gekommen ist und mit mir ein Ad-Hoc Interview geführt hat. Meine unsympatische Stimme ist also wieder einmal zu hören und zum Interview geht es hier.
Aber nun auch mal ein paar Dinge hier zur Pandora. Das ist wie bereits erwähnt ein community-driven entwickelter Spielehandheld, der derzeit leistungsstärkste auf dem Markt. Ich habe darauf wirklich jemanden Quake (was weiss ich für eine Version ich bin kein Zocker) flüssig darauf zocken sehen, aber auch ein komplettes Linux mit xfce lief darauf richtig zügig.

Hier einmal die Leistungsdaten:
* ARM® Cortex™-A8 600Mhz+ CPU mit Linux
* 430-MHz TMS320C64x+™ DSP Core
* PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES kompatible 3D hardware
* 800×480 4.3″ 16.7 Millionen Farben Touchscreen LCD
* Wifi 802.11b/g & Hochgeschwindigkeits-USB Host
* Zwei SDHC Kartenslots & SVideo TV Ausgang
* Zwei analoge Controller und ein digitales DPad für Spiele
* 43 Tasten QWERTY und numerisches Keypad
* ca. 10+ Stunden Akkulaufzeit
* 256MB RAM und 512MB NAND-Speicher
Die Pandora ist wirklich ein kleiner PC, den Entwicklern ist hier genau das gelungen, was OpenMoko wohl vergeblich versucht hat. Viele der Entwickler haben mit diesem Projekt Neuland betreten und so hat die Entwicklung zwar nur wenig Zeit in Anspruch genommen, aber die ersten Seriengeräte werden erst in nächster Zeit ausgeliefert. Auf den Seiten der Pandora kann man auch genau sehen, wann das sein wird und bekommt einen kleinen Einblick, welche Schritte doch so alle nötig sind. Alles in allem ein sehr interessantes Projekt und nach der Auslieferung der ersten Seriengeräte, wird es wohl auf jeden Fall eine weitere Bestellrunde geben.
Endlich komme ich nun auch einmal zum bloggen, Live berichten von irgendeiner Veranstaltung im Blog scheint nicht zu klappen. Ich habe ja noch nicht einmal getwittert. Da ich am Dienstag zu Hause noch einen Termin hatte, bin ich erst am Mittwoch angereist. Direkt nach meiner Ankunft bin ich dann auch sofort in die Rolle des rasenden Reporters geschlüpft und direkt in die Pressekonferenz des LinuxTag geeilt. RadioTux wird sich auf jeden Fall auch in diesem Jahr am LinuxTag beteiligen und mit hoher Wahrscheinlichkeit von dort Live senden. In welcher Form, dass ist allerdings noch nicht ganz klar. Wir haben derzeit einige Angebote für Kooperationen und feilen deshalb schon teilweise am Programm. Aber da ist noch nicht alles spruchreif und wir überlegen, wie wir die Kooperationsangebote am besten nutzen können.
Ansonsten war es eine harte Woche für alle RadioTux Mitstreiter. Wir haben 2 Bühnen mit Programm betreut und auch das erste Mal Erfahrung gesammelt, wie wir zwischen verschiedenen gleichzeitigen Übertragungsorten wechseln können. Wir haben jetzt jede Menge Material, welches geschnitten und veröffentlicht werden muss. Damit ist bereits begonnen und wer den Stream verpasst hat, kann bei RadioTux die Podcasts herunterladen. Einige Highlights waren durchaus im Programm.

Mir zum Beispiel hat der Vortrag über “OpenSource auf Spielehandhelds” sehr gut gefallen. Das Thema fand allerdings nicht nur ich interessant sondern auch viele Besucher der Cebit. Bereits vor dem Vortrag bildete sich neben der Bühne eine kleine Menschenansammlung, die alle die Pandora bewundern wollten. Die Pandora ist ein vollkommen durch eine Community entwickelter Spielehandheld auf dem auch eine komplette Linuxumgebung läuft. Aus der kleinen Menschenansammlung wurde während des Vortrages dann ein regelrechter Verkehrsstau vor und neben unserer vollbesetzten Bühne. Weil Vorträge ohne die Folien zu sehen teilweise schwer verständlich sind, haben wir den Vortrag 2 Stunden später auch noch einmal auf der anderen Bühne in Interviewform wiederholt, so das er später als Podcast erscheint. Das war teilweise etwas Störendes, dass einige Vorträge reine Vorführungen waren, die die Streamhörer natürlich schwer nachvollziehen können.
Insgesamt, war die Cebit für RadioTux ein voller Erfolg, die Besucherzahlen in Halle 2 waren doch nicht so wenig wie angenommen. Allerdings haben wir uns teilweise gefragt, was einige Stände mit OpenSource zu tun haben. Für den normalen Besucher von Linuxveranstaltungen waren zu wenige Projekte vor Ort. Das auf einer Cebit natürlich stärker Firmen aus dem OpenSource-Bereich vertreten sind war zu erwarten. Aber einige Firmen im OpenSourcepark haben sehr seltsame Dinge ausgestellt, die nichts mit OpenSource zu tun hatten. Das Konzept OpenSource-Park muss die Messe Hannover wohl doch einmal überdenken. Am Ende kann sich die Messe wohl glücklich schätzen, das die Linux New Media es einigen Projekten ermöglicht hat auszustellen. Bei Univention, einem unsrer Kooperationspartner hat ebenfalls ein Projekt “Unterschlupf” gefunden. Auf der Standfläche von Univention konnte das Debian-Projekt ausstellen. Ich habe die Zeit natürlich genutzt und versucht mit Alexander Reichle-Schmehl herauszufinden, wie wir in Zukunft auch Debian verstärkt in unser Programm aufnehmen können. Das ist bei Debian ja immer schon ein Highlight sie im Programm zu haben.
Insgesamt war die Cebit für RadioTux zwar sehr harte Arbeit aber ein voller Erfolg, wir haben neue Hörer gewinnen können, uns bisher unbekannte Hörer getroffen und bereits Absprachen für die kommenden Livestreams machen können. Und mit den Planungen für diesen beginne ich ja bereits noch diesen Monat. Aber bis dahin gibt es auf jeden Fall noch eine Menge von RaioTux zu hören, da alle Sendemitschnitte ja als Podcast veröffentlicht werden und das ist eine Menge.
Sicher erinnert ihr euch noch an den Twitterclient, dessen Name vom venezolanischen Nationalvogel abgeleitet ist. Den hab ich ja letztens hier vorgestellt. Damals hab ich noch die Version 0.8 getestet. Nun sind die Jungs schon bei der Betaversion für 1.0 und auch hier habe ich einen schnellen Blick drauf geworfen. Das Fedora-RPM liess sich nicht so reibungslos dieses Mal auf openSUSE installieren. Das Problem lies sich aber trotzdem schnell lösen, man muss eben nur wissen wie das entsprechende Paket bei openSUSE heißt, in dem Falle python-pygame. Für die Ubuntu und Debian-Anwender gibt es auch ein entsprechendes Debian-Paket der Betaversion. Die Softarepakete sind alle hier zu finden. Am Ende des letzten Artikels schrieb ich ja Entwicklung verfolgen und auf Übersetzung hoffen. Meine Hoffnung wurde bisher nicht erfüllt. aber mal sehen vielleicht kann man da ja etwas in Gang setzen. Um diesen Client zu benutzen braucht es dass aber am Ende nicht einmal.
Die hauptsächlichen Änderungen zur Vorgängerversion sind zum einen, das man direkt aus dem Clienten Fotos zwitschern kann. Das geht derzeit mit TweetPhoto und Twitpic.

Und einen Service, den ich ja vollends genial finde ist, man kann auch Nachrichtenfeeds ausblenden. Das hat mich anfänglich ein wenig verwirrt, ich wußte um das Feature aber der entsprechende Reiter in den Einstellungen zeigte eine rote Meldung in Spanisch mit der ich weniger anfangen konnte. Im Fenster mit den Twitterfeeds mit dem rechten Mausklick das Kontextmenü geöffnet, findet man aber den spanischen Eintrag “Silenciar” und nachdem man auch den ersten der abonnierten Feeds auf stumm gesetzt hat, findet man auch Inhalt im entsprechendem Reiter.

Ein manches Mal nützliches Feature. Leider sind immer noch nicht mehr als das “Twitterprotokoll” implementiert, so das der Client für mich immer noch nicht in Frage kommt. Auch yourls welches nun mittlerweile in Choqok verfügbar ist, ist ebenfalls nicht implementiert. Aber ich bin mir sicher,dass findet noch seinen Weg in diesen Client.
Bei Michal Hrušecký im Blog habe ich gerade gelesen, dass es möglich ist die neueste Version von openSUSE in einer virtuellen Maschine ohne Installation und Download zu teten. Das ist wirklich eine coole Idee.
Die virtuelle Maschine ist hier erreichbar http://virtual.i-tux.cz/ und zwar via VNC vncviewer leon.i-tux.cz:5901 und SSH ssh -l virtual leon.i-tux.cz -p2222. Das Login und die Passwörter sind virtual.
Für diese Idee gibt es übrigens einen Featurerequest und wenn ich den letzten Kommentar lese, kann das wohl in nächster Zeit Wirklichkeit werden.
Ich glaube ich habe das schon einmal hier geschrieben, RadioTux wird dieses Jahr auch von der Cebit in Hannover senden. Wir betreuen dort in Zusammenarbeit mit Univention, dem Linux Professional Institute und dem LinuxHotel deren Vortragsprogramme. Univention und das LPI haben innerhalb der Halle 2 jeweils eine Bühne, Univention ein große und das LPI eine etwas kleinere und beide bieten während der laufenden Messe dort Vorträge und Gesprächsrunden an. Auf der Bühne von Univention wird es fast ausschliesslich Vorträge geben, die von RadioTux anmoderiert werden. Während es beim LPI auch Gesprächsrunden geben wird, wie die Stammhörer von RadioTux es von uns gewöhnt sind. Frühmorgens gibt es auch auf der Bühne von Univention ein derart gestaltetes Programm. Dort ist unter anderem Sascha Pallenberg mit Jolicloud vertreten, ein Beitrag der sich aus der Reihe der exotischen Linux-Distributionen hier im Blog ergab.
Aus beiden Übertragungsort mischen wir ein Programm zusammen, da wir nicht gleichzeitig 2 Streams übertragen können, dazu fehlt uns die Technik. Wir haben also aus beiden Programmen eine Auswahl getroffen, die unseren Hörern hoffentlich gefällt. Und mischen die Aufzeichnungen von der LPI-Bühne an entsprechenden Stellen ins Programm ein. Wegen teilweiser Überschneidung gibt es auch stellenweise ein Musikprogramm und natürlich sind auch die WeeklyNews der verschiedenen Distributionen wieder mit im Programm. Das komplette Programm findet ihr unter Sendeplan bei RadioTux auf den Webseiten und wir hoffen ein buntes und interessantes Programm rund um Linux und OpenSource zusammengestellt haben und wir viele Hörer auf den Streams haben. Natürlich sind wir im IRC wie immer ansprechbar und können Fragen an die Gäste bei denen wir Gesprächsrunden haben entgegen nehmen.
Im April und Mai ist es wieder soweit, die Veranstaltungen der Linuxwochen touren durch ganz Österreich und gastieren in verschiedenen Städten des Landes. Nach dem unlängst die Veranstaltung in Graz, die Grazer Linux-Tage nach Beiträgen und Projektausstellern gerufen hat, ist heute Wien an der Reihe. Ich hatte letztes Jahr auf dieser Veranstaltung 2 Workshops und werde wohl auch für dieses Jahr wieder Vorträge oder Workshops einreichen. Also Vienna Calling
Beim rockigem Team rund um den allseits beliebten Musikplayer hat man klarere Vorstellungen, was man von den grafisch begabten Fans erwartet. Für die in knapp 3 Wochen erscheinende Version 2.3 von Amarok sucht man einen neuen Splashscreen. Die beste Einreichung wird vom Amarok-Team ausgesucht und als Dank erhält derjenige ein Amarok-Shirt, die Nennung im ”Thanks To” Dialog und hmm falls man sichmal trifft ein Bier. Eingereichte Grafiken sollten der Creative commons Share Alike-Lizenz unterliegen. Mehr Informationen dazu
auch eins dafür bekommen. So jedenfalls liest sich das Angebot hier. Hintergrund KDE hat einen neuen Spreadshirtshop eröffnet und da ist nicht viel zu finden außer 2 Shirtmotiven und Buttons mit den gleichen Motiven. Man ist also auf der Suche nach Grafikern, die möglichst umsonst den Shop füllen. Einige Ideen hat man ja, welche man im Wiki finden kann. Die müssten eben nur grafisch aufgearbeitet bzw. umgesetzt werden. Ausserdem sucht man nach Hilfe beim Redesign der Seiten von LabPlot.
Pünktlich nach dem Release des letzten Entwicklungssrelase aif dem Weg zu openSUSE 11.3 kommt jetzt der nächste Schritt. Henne Vogelsang hat die Veröffentlichung von Milestone 2 bekanntgegeben. Im Bereich der Desktopumgebungen kommt dieses Release mit Gnome 2.30 beta 1 (2.29.90) und der KDE Software Compilation 4.4.0 - Codename Caikaku daher. Bei der Installation ist jetzt auch LXDE als weitere Arbeitsumgebung auswählbar. Die openSUSE Gnome-Entwickler bitten darum die Funktionalitäten der Barrierefreiheit ausführlich zu testen.
Die hauptsächlchen Änderungen unter den Applikationen sind OpenOffice moved to the final 3.2 release (3.2.0.5) und VirtualBox OSE (3.1.4). Auch im Basissystem und bei den Bibliotheken gibt es einige Änderungen. Milestone 2 kommt mit Kernel 2.6.33 daher, hwinfo ist nun bei version 16.12 Version 16.12 und hat einige Änderungenbezüglich der Umbenennungen von Geräten und erkennt mehr CPU-Features. Bei den Bibliotheken sind GnuTLS (2.8.5) und Libgphoto2 (2.4.8) die größten Änderungen.
Bei den Entwicklungsumgebungen und -werkzeugen tut sich auch einiges. Mono kommt nun in Version 2.6 und Bootchart in Version 2.0.0.9. auf den Milestone-Images daher. Mehr zu den Veränderungen auf der Seite mit der Veröffentlichungsnachricht.
Durian das derzeitige Filmprojekt der Blender Foundation möchte allen Interessierten eine Chance geben mehr am neuen Blender-Film mitzuarbeiten. Und wer daran Interesse hat, der kann sich am Sonnabend den 20ten Februar um 14.00 Uhr im #blenderdurian channel on FreeNode.net einfinden. Dabei sollen aus den Ressourcen des Blender Model Repository einige sekundäre Charakter entstehen. Demnächst wird eine Liste mit den benötigten Charakteren erscheinen. Mehr dazu auf den Seiten des Projektes
Programme und Applikationen für Hobbyastronomen gibt es auch unter Linux zahlreich. Sei es nun Celestia mit dem man den Weltraum simulieren kann, Stellarium zur Anzeige das aktuellen Himmels, BoPlanets als virtuelles Planetarium oder KStars vom KDE Education Project, Observation Manager mit dem man seine Beobachten in einem Logbuch nachbereiten kann, Xephem und viele andere. Dazu gibt es noch unzählige Hilfsprogramme mit Formeln und Berechnungsmöglichkeiten, ein riesiger Wust an freier Software also.
Warum noch keiner weiter auf die Idee gekommen ist das Ganze zu einer Distribution zusammen zu fassen und aufzubereiten ist da eigentlich ein Rätsel. Womöglich hat es auch schon einer getan und ich weiss es nur nicht.
Juli Vannini aus Nicuaraguy hat sich jetzt dem Problem angenommen, er versucht dort Kindern die Astronomie näher zu bringen und benötigte dafür eine Lösung. Viele der Besucher dieser Veranstaltungen haben nicht ausreichend Computerkenntnisse um alles benötigte selbst zu installieren und so kam Juliio auf die Idee mit Hilfe von SUSE Studio eine Distribution für diesen Anwendungszweck zu bauen. Als Name für die Distribution wählte er AstroGarrobo und zwar mit einem ganz simplen Hintergrund. Chameleons sind in Nicuragua eher selten, Leguane hingegen gibt es häufiger und die männlichen dieser Art werden in Nicuragua Garrobo genannt. Julio sagt auch das SUSE Geeko würde dort als Garrobo bezeichnet.

Wie also bereits erwähnt ist AstroGarrobo ein openSUSE Derrivat, es ist dabei eine Livedistribution mit einer Gnome-Desktopumgebung. Die Distribution enthält ausserdem schon Mozilla Firefox mit Flash Player, Stellarium, KStars, Celestia und Xephem.
Bisher hat es in der Schweiz noch keine größere Communityveranstaltung rund um Linux und Open Source gegeben. Wenn man mal von der OpenExpo absieht aber die wird von einer kommerziellen Messefirma veranstaltet. Dem wird aber nunmehr versucht Abhilfe zu schaffen. Im September soll ander ETH in Zürich zum ersten Mal das FrOSCamp statt finden. Eine Veranstaltung mit einer Ausstellung von OpenSource Projekten, Vorträgen und Workshops rund um Linux und freie Software. Sowie verschiedne Hacking-Sessions um die Entwicklung verschiedener Projekte voranzutreiben. Ehrgeizig hat man sich zum Ziel gesteckt, die Nummer 1 der Events in der Schweiz und Süddeutschland zu werden. Geplant ist natürlich am ersten Tag auch ein Social Event mit Creative Commons Bier und freier Musik. Der Call for Papers und Projects ist noch nicht veröffentlicht aber man sucht schon nach Freiwilligen für die Organisation. Mehr zum Event gibt es auf den entsprechenden Seiten des FrOSCamp oder man schreibt eine Mail an contact@froscamp.org
Es geht wieder weiter in der Blogparade rund um exotische Linux-Distributionen, dieses Mal an der Reihe Unity Linux. Wer noch Lust hat an dieser Blogparade teilzunehmen, noch ist Zeit und Linare, Magic Linux, Atomix, Everest, Tilix, Ignalum, Ekaaty, BeeLinux, trixbox, Incognito, Pioneer Linux, Xange, Karoshi Linux und Toorox stehen noch zur Auswahl.
Unity Linux ist eine auf Mandriva Linux basierende Minimaldistribution, die als Live-ISO daherkommt und natürlich auch installierbar ist. Zeil des Projektes ist es eine Basis für geübte Endanwender, die auf der schmalen Basis ihr System selbst aufbauen wollen und natürlich andere Distributionen, die darauf aufsetzen sollen. Für das Paketmanagment setzt man nicht auf URPM wie die Mutterdistribution sondern auf den in Python implementierten Package Manager Smart. Der Paketmanager kann auf der Kommandozeile bedient werden, bringt aber auch eine GTK GUI mit. Als Bezugsquelle für die Pakete kann Smart sowohl lokal gespeicherte Paketdateien verarbeiten, als auch Pakete aus Repositories im Internet verwenden. Die dann Channels genannt werden. Unterstützt werden dabei unter anderem Yum-, apt4rpm, Yast2- und Debiandepots. Die Depots können gleichzeitig verwendet werden und eine Priorisierung bestimmter Repositories ist möglich. Mit Smart kann man eine Paketverwaltung über verschiedene Distributionen hinweg verwenden ohne ihre Konfiguration zu verändern. Am Ende benutzt aber Smart den jeweiligen distributionseigenen Mechanismus zur Paketverwaltung.
Als Standarddesktopumgebung setzt Unity Linux auf die platz- und ressourcensparende OpenBox, andere Desktopumgebungen können aber aus den Onlinerepositories installiert werden. Lordnoxx hat nicht nur die Distribution selbst einem Test unterzogen sondern sich bei der Verwendung in den Foren umgetan und findet die Unterstützung der Community als ausgezeichnet. Mehr zu Unitx Linux gibt es in seinem Beitrag zur Blogparade.

The world greatest FLOSS event take place on 24th of April. openSUSE Ambassadors from LATAM dont forget to participate on FLISOL!
Nach dem gemeinsamen Desktop Summit auf den kanarischen Inseln im vergangenen Jahr gehen KDE und Gnome dieses Jahr wieder getrennte Wege mit ihrer Hauptveranstaltung.
Die aKademy findet vom 3. bis zum 10. Juli 2010 im finnischen Tampere statt, während Gnomes GUADEC seine Zelte in Den Haag vom 24. bis zum 30. Juli aufschlägt.
Die aKademy sucht nach Beiträgen für die geplanten Schwerpunkte: Expanding Our World: KDE Beyond The Linux Desktop und Connecting Our World: Social Desktop. Aber auch für andere KDE relevante Themen sucht man nach Beiträgen. Dieses Jahr will man weniger Beiträge akzeptieren und damit die inhaltliche Qualität steigern. Einreichungen sollen zwischen 30 und 45 Minuten Länge haben Die Einreichunge sollen dem ACM-Format entsprechen und 4-6 Seiten umfassen.
Außerdem werden KDE-relevante Beiträge für Workshops akzeptiert deren Länge von einer Stunde bis zu einem ganzen Tag betragen kann. Die Einreichungen können an akademy-talks@kde.org gesendet werden und sollen neben dem eigenem Namen, ein kleines Passbild,die Überschrift und einen Abtract von nicht länger als 400 Worte enthalten. Die Einreichungsfrist endet am 23. April 2010. Mehr dazu im entsprechendem Call for Paper
Die GUADEC sucht nicht nur Beitragende für das Programm, sondern auch helfende Hände. Schwerpunkte sollen die Themen des anstehenden Gnome 3.0 Release, Gnome und mobile Plattformen, Gnome und Distributionen sein. Interessant sind aber auch Beiträge zu Metadaten und dem semantischem Desktop,zur Performance - optimizing processor, memory und disk i/o usage, User experience - über das designen und schreiben großartiger Applikationen und Growing Community - über die Beteiligung von nicht-technischen und die Rekrutierung neuer Leute für das Projekt. Aber auch andere Gnome relevante Themen können eingereicht werden. Einreichungen sollen bis zum 20. März 2010 im Submission System für die GUADEC gemacht werden. Mehr dazu findet man auf den entsprechenden Webseiten.
Außerdem ist man auf der Suche nach Freiwilligen für die Organisation der GUADEC. So sucht man zum Beispiel einen “Webmaster” für die Seiten der GUADEC, man ist ausserdem au der Suche nach Designern für das Art-Team die, die Website, das Programm, Badges und anderes Printmaterial gestalten sollen. Andere Helfer werden für die Session, den Informations und Registrierungsstand gesucht. Es gibt viele Tätigkeiten für die helfende Hände gesucht werden. Als Dank dafür erhält man ein T-Shirt der GUADEC und freie Verpflegung während des Einsatzes. Auf jeden Fall eine Möglichkeit den Entwicklern als Nutzer des Gnome-Desktop etwas zurückzugeben und sich auf diese Art zu beteiligen. Mehr findet man im entsprechendem Hilfeaufruf.
Gestern Abend habe ich Roman vom ubuntublog.ch einfach per identi.ca gefragt ob er sich mal nicht noch Canaima Gnu/Linux für die Blogparade der exotischen Linux-Distributionen, anschauen würde. Ich wußte, das es ihn interessieren würde, da es sich um eine debianbasierte Distribution handelt.
Er hat sich nun also auch umgehend mit Canaima Gnu/Linux befaßt und einen langen Artikel dazu geschrieben. Er geht in diesem auch ein wenig auf die örtlichen Gegebenheiten in Venezuela ein. So erwähnt er das Dekret des Präsidenten (decreto presidencial Nº 3.390) aus dem Jahre 2004 nach dem alle öffentlichen Verwaltungen bevorzugt Open Source Software einsetzen sollen. Ein Viertel der in den Verwaltungen eingesetzten Rechner arbeit heute bereits mit Canaima, was erst einmal seltsam wenig ist. Dazu muss man aber sagen, dass viele andere Systeme mit Debian laufen.
Am Ende ist allerdings Canaima, das seinen Namen von einem der venezolanischen Nationalparks erhalten hat allerdings mehr als eine simple Linuxdistribution. Canaima ist mehr ein Programm in folge dessen diese Distribution entwickelt wird. Venezuela setzt nicht nur in den öffentlichen Verwaltungen auf Linux und Open Source sondern auch in der Bildung und Ausbildung. So orderte man im Jahre 2008 eine größere Anzahl von Classmate-PC vom portugiesischen Hardwarehersteller JP Sá Couto , die eben mit Linux ausgeliefert werden. Daneben erwarb man aber auch eine Lizenz zur Eigenherstellung des Magellan genannten Gerätes. So ist eine der Forderungen an Canaima Gnu/Linux eben auf diesen Rechnern bzw.den heute bei Venezolana de Industrias Tecnológicas, zu laufen. Auf Grund der engen Anforderungen bei der Auswahl der Geräte setzt Canaima auf einen monolithischen Kernel. Das mag auch die Trägheit bei Romans Test hervorgerufen haben.
Neben den Anforderungen an die Hardware legt man vor allem Wert auf die umfassende sprachliche Unterstützung, wie auch Roman bei seinem Test herausgefnden hat. In das mitglieferte Wörterbuch für OpenOffice wurde ebenso viel Zeit investiert, wie in die Übersetzung jedes Menüpunktes.
Canaima ist ein Beispiel für den Drang der lateinamerikanischen Länder sich aus der Abhängigkeit von vor allem us-amerikanischen Konzernen zu lösen. Kaum einer von uns wird wohl in die Verlegenheit kommen es als seine Distribution zu installieren, es sei denn man spräche Spanisch und nutzt ein portugiesisches Magellan-Gerät. Einen Blick über den Gartenzaun zu werfen lohnt sich allerdings immer, finde ich jedenfalls.
Zum gleichen Zeitraum als ich die Blogparade rund um die exotischen Linux-Distributionen gestartet habe erschien bei pro-linux ein Artikel zum kubanischen Nova Linux. Schon kurz darauf erreichten mich per Mail Wünsche, diese Distribution doch in die Blogparade aufzunehmen. Es stand eigentlichimmer ausser Frage, dss wenn einer kommt und sagt ich hab da noch wirklich eine interessante Linux-Distribution und möchte diese gerne vorstellen, diese nicht in die Blogparade aufzunehmen. Nun ist es das erste mal soweit, Michael der den meisten Ubuntuusern eher als majestyx bekannt, hat sich daran gemacht Nova Linux vorzustellen.
Nova Linux stammt wie bereits erwähnt aus Kuba und wird dort an der Universität für Informatik entwickelt um das Land aus der Abhängigkeit von Microsoftprodukten zu befreien. Nova Linux basiert zum größten Teil auf Gentoo nutzt aber auch Technologien aus anderen Gentoo basierten Distributionen. So kommt zum Beispiel aus Sabayon das binary package management zum Einsatz. Einige Werkzeuge stammen auch aus dem argentinischem Ututo Linux, das strikt auf Gnu-Werkzeuge setzt. Nova Linux verfügt über ein umfassendes Administrationswerkzeug “Panel o Centro de Control de Nova” geannt, ein grafisches Paketmangagment-Tool namens Summon. Die Standarddesktopumgebung ist Gnome daneben gibt es aber auch XFCE oder KDE. Außerdem gibt es eine Eigenentwiklung namens Guano für leistungsschwächere Rechner, die Openbox als Windowmanager mit einem XFCE4-Panel und PCmanFM als Dateimanager zusammen einsetzt.
Rundum ist auch die Integration in Windowsnetzwerkumgebungen, auch hier hat man so einige Entwicklungen geleistet. Mit einem Werkzeug namens Ecumenix läßt sich Nove in Active Directory integrieren und mit Capoeira integriert man Verzeichnisse auf Samba-Servern. Michael geht in seinem Artikel noch auf einige andere Dinge ein und umreißt die Gegenbenheiten, die in Kuba in punkto IT herrschen. Er hat die Distribution in einer virtuellen Maschine ausprobiert und ist auch gerne bereit, das entsprechende ISO auf Zuruf bereitzustellen. Da der Download wegen der schwachen Anbindung Kubas ans Internet doch sehr langsam ist.
Es geht nun weiter in der Blogparade der exotischen Linux-Distributionen, diese Mal geht es wieder nach Lateinamerika nach Chile um genau zu sein. Von dort stammt die Distributione esun, sie wird eintwickelt von der Universidat Tarapacá de Arica und ist gedacht für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen sowie als Ausbildungsmittel für Wirtschaftswissenschaftler. Die Distribution basiert auf und Ubuntu und hat für den Einsatzzweck nützliche Werkzeuge für die Finanzverwaltung als auch für Projektplanung oder für das Customer-Relationship-Management. Dafür sind zum Beispiel GnuCash, Sugar CRM und Planner an Bord. Um Ressourcen zu sparen setzt man auf die XFCE-Desktopumgebung und verzichtet auf größere Officesuiten und arbeitet statt dessen mit Gnumeric und Abiword. Als Browser kommt Epiphany zum Einsatz mit dem man die webbasierten Applikationen wie SugarCRM beidenen kann. Für diese wird auch ein Apache Webserver mit MySQL installiert, den man komfortabel starten und beenden kann. Alles in allem also eine durchdachte Lösung für den angestrebten Anwenderkreise, das findet auch Thomas in dessen Beitrag man mehr zur Linux-Dsitribution Esun erfahren kann.
Damit ist jetzt die Masse der bereits vergebenen exotischen Linux-Distributionen erschienen, es fehlen noch die Artikel über RedFlag Linux und Jolicloud. Ich hoffe diese erscheinen in den nächsten Tagen. Aber es sind ja auch noch so einige Linuxdistributionen zu haben. So stehen unter anderem noch Linare, Magic Linux, Atomix, Everest, Canaima Linux, Tilix, Ignalum, Ekaaty, ArtistiX, BeeLinux, trixbox, Incognito, Pioneer Linux, Xange, Karoshi Linux und Toorox zur Auswahl, also noch eine ganze Menge und die Aktion hat ja noch etwa 2 Monate Laufzeit. Vielleicht finden sich ja noch Interessenten für die entsprechenden Artikel über die exotischen Linux-Distributionen.











