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Das dieses Projekt hier schon länger schläft und mir die Muße fehlt hier aufzuräumen und grundlegend etwas zu ändern, werde ich es nun hiermit beerdigen.
Da ich aber meine persönliche Schreibblockade irgendwie auch ohne unter Zuhilfenahme bewusstseinserweiternder Drogen abgelegt habe, lasse ich dieses Blog nun in Frieden hier Ruhen und beginne an anderer Stelle neu.
Ich gebezu , der Untertitel ist noch etwas schwach, aber da wird Abhilfe geschaffen — sehr bald. Das Theme von tobiasglawe.de ist auch noch von der Stange, aber mittlerweile steige ich durch die Wordpress-Template-Engine zumindest so halbwegs durch. Daher sollte es an geeigneter Stelle auch etwas zu lesen und zu gucken geben.
Dieses Weblog wird als Archiv weiterhin bestehen nur eben nicht weiter mit Inhalten versorgt. Bei Interesse auch weiterhin von mir etwas zu lesen, gibt es für den Feedreader hier wieder Futter.
„So Long, and Thanks for all the Fish“ (Douglas Adams)
Eigentlich ist es ein Experiment, ein Versuch zu beweisen, welche Auswirkungen ein Mobilitätsaufruf im deutschsprachigen Internet haben kann. Das es dann ausgerechnet mich getroffen hat, war eine Mischung aus Zufall und Glück.
Initiiert wurde die Aktion von Sascha Lobo, der vermutlich häufigst gefolgte Twitterer hierzulande. So war das Mittel der Wahl dieses Aufrufs praktischer Weise ebenfalls Twitter:
Ich habe es nicht unbedingt so ernst genommen und mir eigentlich auch nichts dabei erhofft, aber die Idee gefiel mir:
Gestern, kurz nach 15 Uhr, erschien dann dieser Tweet in meiner Timeline:
Zu diesem Zeitpunkt verfolgten 737 Leser meinen Stream auf Twitter. Diese Zahl stieg in den folgenden Stunden, bis zu diesem Zeitpunkt, um ca. 350 Leser. In dieser Hinsicht kann man das Experiment von Sascha Lobo wohl als gelungen bezeichnen.
Noch interessanter wäre es vermutlich gewesen, das Los hätte einen Twitterer getroffen, der zum entsprechenden Zeitpunkt über eine deutlich geringere Anzahl von Followern verfügt hätte. In einem solchen Fall wären die Zuwächse deutlich größer ausgefallen.
Entgegen dem, was eigentlich Bedingung der Followerverlosung war, nämlich – dass alle Teilnehmer dem Gewinner folgen müssen, bin ich der Meinung, jedem Teilnehmer sollte selbst überlassen sein, ob er er/sie meinen Twitter-Stream folgen möchte oder nicht. Auf längere Sichgt lässt sich dies ohnehin nur schwer überprüfen und zwingen kann und möchte man niemanden.
Ich sehe es als Chance, durch mein unverhofften Gewinn an jenem „What are you doing?“ der vielen neuen Follower teilzuhaben und dadurch auch Interessantes von interessanten Menschen zu erfahren.
Mein Dank gilt allen Gratulanten des letzten Tages, Sascha Lobo der mir dies bescherte und freshzweinull, die offensichtlich meinen Twitter-Stream schon ein wenig auseinander genommen haben.
Zum Ende bleibt noch zu sagen, bereits vor ein paar Tagen freute ich mich über eine schöne Aktion von Nicole. Die Idee werde ich aufgreifen und in ähnlicher Form auch umsetzen.
Kurz notiert:
Da die währte Kollegin erfreulicherweise heute alles schon klar gemacht hat: Am 16.02.09 findet der 8. Webmontag Hannover statt.
Herzliches Dankeschön an die Besserwerberblogger für die nette Karte zum neuen Jahr. Solche Aufmerksamkeiten freuen mich persönlich immer sehr.
Okay, jetzt reicht es. Bei Obama war das ja alles noch ganz lustig und selbstreferenziell, aber das hier verstößt nicht nur gegen den guten Geschmack, sondern auch gegen das, was auf freiwilliger Basis in mühevoller und jahrelanger Arbeit geschaffen wurde.
Die CDU Hessen schmückt ihren Wahlkampf auf (wie die CDU wohl meint) viraler Ebene durch das „Weblog“ webcamp09.
Mir liegt viel an demokratischen Grundordnung in diesem Land und selbst arge Kritiker müssen wohl zugeben, dass auch die CDU (selbst die CDU in Hessen) einen großen Anteil an der demokratischen Ordnung in Deutschland hat. Demzufolge ist Wahlkampf ein legitimes Mittel – und sie sollen diesen Wahlkampf auch gerne führen, aber bitte nicht so.
Mit der Konstellation “webcamp” wird etwas politisiert, was in seinen Grundzügen bisher erfreulicherweise unpolitisch war. Auch wenn letztendlich nur der Begriff aufgenommen wurde. Jedoch entsteht durch webcamp09 ein falscher Eindruck und nicht zuletzt auch durchaus eine Verwechselungsgefahr mit Barcamps oder spezifischen Themen-Camps, allein durch die Verwendung dieser Wortkonstellation.
Diese Entwicklung ist nicht wünschenswert und hier haben die Wahlkampfstrategen in ihrer endlichen Genialität aus meiner Sicht heraus den Bogen überspannt. Die Hessen CDU möchte auf dieser Welle mitreiten, hat aber nicht verstanden, dass ihr diese Welle nicht gehört.
This is a test post sent by Blogo in order to generate a preview template. It should be deleted shortly.
Da wir ja quasi am Ende sind, nutze ich die Gelegenheit und blick einmal aus ganz persönlicher Sicht zurück auf das Jahr 2008.
In erster Linie war ich zunächst einmal viel unterwegs – aus diversen Gründen. Zusammengezählt in etwa 5000 Kilometer mit der geliebten Deutschen Bahn AG, rund 20 Stunden habe ich in Flugzeugen verbracht und mein KFZ habe ich dieses Jahr auch ungefähr 15.000 Kilometer bewegt. Dafür, dass ich nicht einmal handelsreisend bin, empfinde ich das als ganz ordentlich.
Ziemlich genau 8 Wochenenden habe ich auf BarCamps innerhalb Deutschlands verbracht. Mein Ziel, dieses Jahr auch einmal ein britisches BarCamp zu besuchen, habe ich leider prokrastiniert (mein Kandidat zum Wort des Jahres – Danke an Sascha Lobo und Kathrin Passig).
Insbesondere an diesen acht Wochenenden bin sehr viel netten Menschen begegnet, die mir entweder viel beigebracht haben, die mir viel Stuss erzählt haben, oder die ich jetzt aus anderen Gründen sehr schätze. Aus einigen dieser Begegnungen sind sogar Freundschaften entstanden. Daher an dieser Stelle ein vorgezogenes Dankeschön an all die lieben netten Menschen, welche hoffentlich jetzt wohl wissen, dass sie gemeint sind.
Das „sozial kuscheligste“ BarCamp des Jahres, fand aus meiner Sicht übrigens in Stuttgart statt.
Zitat Johannes Kleske:
FoodCamp Stuttgart – wir sind gekommen um zu speisen
Neben den BarCamps gab es noch eine gewisse Anzahl anderer Veranstaltungen. Als erstes sei da der Hannoversche Webmontag genannt. Der ist zwar in der Regel immer gut besucht, trotzdem herrschte und herrscht immer noch etwas Resignation meinerseits in diesem Jahr. Herzliches Dankeschön an Nicole, die immer aufopferungsvoll am Ball blieb und mindestens, wenn nicht sogar noch mehr Zeit in die Organisation steckte, als ich selbst.
Viel gelernt habe ich übrigens auch: z.B. das Google gar nicht so böse ist, wie behauptet wird. Google ist nur gierig und Geil auf Daten (habe ich gehört). Viel gelernt habe ich auch merkwürdigerweise auch über SEO. Unter Anderem, dass man als Black Hat SEO mit ein wenig Knowledge und Googles Hilfe, locker vierstellige Beträge am Tag verdienen konnte. Wie legal das letztendlich war und ist, sei jetzt einmal dahin gestellt. Ich habe es nicht ausprobiert.
Die Woche „Jahresurlaub“ habe ich in Berlin zum dortigen BarCamp und zur Web Expo verbracht. Außerdem erlebte ich dort mein allererstes Girl Geek Dinner, wo man, solange man von einer angemeldeten Damen eingeladen wird, auch als Mann aufschlagen darf.
Was mir dieses Jahr leider nicht gelang, war eine Festanstellung für meinen relevanten Fachbereich zu finden. Insgesamt hatte ich ca. 30 Praktikaangebote, aber über dieses Stadium bin ich eigentlich hinaus.
Weihnachten und Silvester stehen noch vor der Tür. Ich hoffe auf einen ruhigen und gemütlichen Jahresausklang, den ich aller Voraussicht nach in Hamburg verbringen werden. Darauf freue ich mich dann doch irgendwie schon.
Vielen Lieben Dank an so viele Menschen, die ich jetzt nicht einzeln aufzählen kann. Und wenn ich es täte, würde ich vermutlich die Hälfte vergessen
Etwas später nachgereicht, aber hier, wie von mir versprochen, die Auflistung und Kurzbeschreibung meiner bevorzugten Helferlein für den OS X Alltag.
Um ein wenig die Übersicht zu wahren, habe ich versucht, alles ein wenig zu kategorisieren. Dieser Beitrag richtet sich in erster Linie zunächst einmal an den Switcher, aber vielleicht findet auch der eine oder andere alte Hase hier eine bisher unbekannte Perle.
System Tools und Allgemeines
- Dropbox: Eigentlich nichts weiter als ein Online Storage, aber dafür ungemein Komfortable. Dies ist nicht zuletzt dem Client zu verdanken, der erfreulicherweise sowohl für Windows als auch für OS X zur Verfügung steht. Dropbox stellt in der kostenlosen Variante 2 GB zur Verfügung und überzeugt neben den wirklich guten Clients, durch die Verwaltung der Freigaben. Neben Benutzergruppen und Einzelfreigaben besteht auch die Möglichkeit, einen Ordner vollständig „public“ freizugeben.
- Dock Spaces: Tut etwas, bei dem man sich fragt, warum es Apple eigentlich nicht von vornherein in OS X integriert hat. Dock Spaces ermöglicht das Anlegen mehrer, von einander unabhängiger Docks, die zudem auch noch in ihrem Verhalten unterschiedlich konfiguriert sein können. Über Hotkeys oder die Menüleiste lässt sich im laufenden Betrieb komfortabel das Dock wechseln. Das eigentliche Highlight ist aber, dass dieses wunderbare kleine und kostenlose Tool auch die OS X eigenen Spaces unterstützt. Mit anderen Worten: Dock Spaces lässt sich so konfigurieren, dass mit dem Aufruf eines neuen Space auch automatisch ein anderes Dock geladen wird.
- TextExpander: entwickelt sich für mich immer mehr zum unersetzlichen Helfer. Dabei ist das Tool in erster Linie zunächst eine ungemein flexible Auto-Vervollständigung für Texte jeder Art. Dank der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, eignet sich TextExpander für unterschiedlichste Einsatzzwecke. Sei es um Signaturen einzufügen, Code-Schnipsel, E-Mail Adressen, Autokorrekturen – alles ist möglich. Allerdings ist die entsprechende Konfiguration in manchen Fällen dann etwas aufwendiger. Sehr gut investierte $ 29,95.
- Spanning Sync: Zwar liefert Google mittlerweile selbst ein Tool, welches die beidseitige Synchronisation zwischen dem Google Kalender und iCal ermöglicht, aber SpanningSync ist eine Spur komfortabler, nur eben leider mit $ 25 für ein Jahres-Abonnement nicht kostenlos. Allerdings kostet die „lebenslange Bindung“ im Verhältnis nur schmale $ 65 und garantiert lebenslange Versorgung mit Update und ggf. auch neuen Features. Was das Tool allerdings dem Google eignen Vertreter voraus hat, ist die Unterstützung des Google Mail Adressbuchs, welches ganz bequem mit dem OS X Adressbuch abgeglichen werden kann.
- Caffeine: Macht etwas ganz geschmeidiges: Es verhindert nämlich, dass sich ein mobiler Mac mitten in einer Präsentation nach einer gewissen Inaktivität schlafen legt bzw. in den Standby Modus wechselt. Dazu richtet sich Caffeine anhand eines Symbols in der Menüleiste ein und wird durch Klick aktiviert bzw. auch wieder deaktiviert. Praktisch und erfreulicherweise auch kostenlos.
- AppFresh: befindet sich derzeit in einer öffentlichen Preview Phase und wird vermutlich solange dieser Zustand anhält, auch noch kostenlos bleiben. AppFresh macht eigentlich auch nicht viel, aber dafür gut: Es überprüft sämtliche installierten Applikationen, Systemerweiterungen und Plugins auf Updates und lädt diese ggf. auch herunter und installiert sie automatisch. Dies funktioniert bei ca. 70% aller Updates ohne jedliches Zutun des Nutzers. Nur wenn AppFresh die Quelle nicht automatisch findet, lädt das Programm automatisch die angegeben Herstellerseite und bittet darum, auf den entsprechenden Download Link zu klicken. Den Rest übernimmt dann wieder das Tool.
- AppDelete: ist ebenfalls eigentlich ein eher simples und erfreulicherweise kostenloses Werkzeug. Zwar ist es unter OS X relativ einfach, eine Applikation wieder zu entfernen, allerdings hinterlassen die meisten Programme noch ihre Preferences in der System Bibliothek, die dann mehr oder wenig umständlich händisch entfernt werden möchten. AppDelete entfernt via Drag and Drop nicht nur die Applikation selbst, sondern auf Wunsch auch noch sämtliche Spuren, die das Programm auf dem System hinterlassen hat.
- Fluid: kostet nichts und macht einen richtigen guten Job. Fluid ist im Grunde ein auf Webkit basierender Browser, der aus beliebigen Websites eine eigenständige Instanz bzw. Applikation zimmert. Mit Programm Icon, eigenen Präferenzen und allem, was sonst noch so dazu gehört. Unter Zuhilfenahme spezifischer Einstellungen, wie z.B. einstellbarer Transparenz und rahmenlosen Fenstern, sieht Fluid nicht einmal aus wie ein Browser. Sehr nett ist vor allem die hauseigene Unterstützung von User Scripts á la Greasemonkey.
- Linotyope FontExplorer X: Ein wunderbar kostenloses Verwaltungsprogramm, welches sich sämtlicher auf dem System befindlicher Schriften annimmt. Die Verwaltung ist kinderleicht und Font Explorer X steht kommerziellen Lösungen wie Suitecase in nichts nach. Ein Weilchen stand auch eine Windows Beta Version zur Verfügung, nur offensichtlich kämpft man bei Linotype noch ein wenig damit. Seit mehr als einem Jahr ist diese nun nicht mehr auf dem Server zu finden.
- MausPosé: Macht eigentlich ziemlich wenig, dies dafür umso cooler. Im Demo Modus wird der Screen einfach abgedunkelt, während um den Mauszeiger eine Art Spotlight gelegt wird, um die aktuelle Mausposition zu betonen. Für Vorträge sehr hilfreiches Werkzeug. Allerdings mit $ 16,95 nicht gerade ein Schnäppchen.
- Skitch: Sollte eigentlich zur Grundausstattung jedes Macs gehören. Es gibt keine elegantere Möglichkeit, Screenshots anzulegen, in denselben herumzuschmieren, kommentieren und via diverser Möglichkeiten wie ftp, webdav, etc. auf einen beliebigen Server hochzuladen. Skitch unterstützt auch eine via USB angeschlossene Webcam, bzw. die integrierte iSight. Das Ganze ist erfreulicherweise völlig kostenlos.
Design, Code, Workflow
- CSSEdit: Ein feines Werkzeug; die am besten investierten $ 29,95 der letzten Monate. Im Grunde ein Browser mit eingebautem CSS-Live-Editor – quasi Firebug in komfortabel und auf CSS spezialisiert. Dabei ist CSSEdit herzlich egal, ob die Datei lokal oder auf einem Server liegt, es wird grundsätzlich alles zusammengesucht, was auch zusammengehört.
- TextMate: Ebenfalls so ein Tool, welches eigentlich auf keinem Mac fehlen sollte. TextMate ist der universelle ich-berarbeite-einfach-alles-Editor für OS X. Dabei versteht sich der Editor auf solchen praktischen Dinge wie SVN, interne Projektverwaltung und direkte Unterstützung des OS X eigenen Terminals. Fällig werden absolut gerechtfertigte $ 48,75. Für Studenten, Schüler und Lehrer ist TextMate in einer non-commerical-License kostenlos zu haben.
- FreeMind: Mittlerweile für jedes gebräuchliche System zu haben und für OS X richtig gut umgesetzt. Vielleicht nicht die komfortabelste Mind Mapping Applikation, dafür kostenlos und sehr flexibel in Bezug auf Import- und Export-Formaten.
- OmniGraffle Professional: Mit € 134,99 das mit Abstand teuerste hier vorgestellte Tool. Aber in Bezug auf Rapid Prototyping gibt es unter OS X einfach keine adäquate Alternative.
- Transmit: Warum für einen FTP-Client $ 29,95 ausgeben? Nun, weil Transmit unglaublich intuitiv und einfach zu bedienen ist und mit einer Reihe Features aufwartet, die andere Clients einfach nicht mitbringen: WebDAV, Multi-Editor, Synchronisation und ein schönes COCOA-Interface.
- PopChar X: Für € 29,99 bekommt man die ultimative Sonderzeichen-Anwendung überhaupt. PopChar richtet sich auf Wunsch oben rechts oder links in der Menüleiste ein, und stellt auf Klick den vollständigen Zeichensatz der aktuell ausgewählten Schriftart dar, einschließlich sämtlicher Sonderzeichen. Bei Klick auf das gewünschte Zeichen, wird es automatisch in das aktuelle Dokument eingefügt.
- Things: Die Desktop Aufgaben Verwaltung für den Mac schlechthin. Und wenn man auch noch ein iPhone bzw. iPod Touch sein eigen nennt, gibt es auch noch die passende Applikation dazu – und zwischen beiden lässt sich dann selbstverständlich auch synchronisieren. Durch eine Newsletter Anmeldung sind derzeit $ 39 fällig, nach dem offiziellen Release in ca. zwei Wochen kostet Things dann $ 49.
Audio, Video, Spaß und so
- iShow U (HD + PRO): Die Palette reicht von $ 29,95 bis $ 59,95 je nach Geschmack und Bedarf. iShowU HD liegt in der untersten Preisgruppe und ist mein persönlicher Favorit in Bezug auf Screen Casting Applications. Zwar besteht nicht Möglichkeit, direkte Aufnahmen innerhalb des Porgramms zu bearbeiten bzw. zu schneiden, aber dafür gibt es einen unkomprimierten Film im Quicktime Format, der sich dann durchaus in iMovie weiterverarbeiten lässt. Das Killer Feature ist der auswählbare Aufnahmebereich, welcher sich ähnlich festlegen lässt, wie das z.B. bei Camtasia Studio unter Windows der Fall ist.
- ScreenFlow: Ist die direkte Alternative zu iShowU und ist mit $ 99 aber schon deutlich teurer. Screenflow ermöglicht die direkte Bearbeitung von ScreenCast ohne vorherigen Export. Man spart also etwas Zeit und Arbeit. Größter Nachteil ist allerdings, dass die Anwendung sich derzeit nur Vollbildaufzeichnungen versteht und damit keinen wählbaren Aufnahmebereich unterstützt.
- Stomp: kostet stand alone $ 29,95, ist aber im Bundle mit iShowU auch günstiger zu haben. Stomp versteht sich hervorragend auf die Komprimierung von unterschiedlichen Videoformaten. Es gibt eine Reihe vorausgewählter Sets, um z.B. Videos in iPod kompatibler Formate umzuwandeln. Es lassen sich allerdings auch eigene Sets definieren.
- iAlertU: Spaß für mobile Macs, die über die eingebauten Raumlage-Sensoren verfügen. Zudem ist eine iRemote von Vorteil. Nach Aktivierung durch die iRemote gibt iAltertU durch das bekannte Zentralverrieglungspiepen bekannt, dass es nun „scharf gestellt“ wurde. Sollte nun jemand den Displaydeckel schließen, den Ladeadapter abnehmen, die Tastatur berühren, das Notebook anheben oder berühren gibt iAltertU dies durch einen schrillen Alarmton bekannt. Die Alarmanlage für die mobilen Macs sozusagen. Kostenlos und ein gewisser Nutzwert ist auch da.
Ein schöner Jahresabschluss eines reichlich gefüllten BarCamp Jahres fand am vergangenen Wochenende in Hamburg statt – in Form des BarCamp Hamburg.
Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund der Wetterlage etwas schwierig – zumindest wenn man mit der Bahn unterwegs war. Meine reizende und überaus geschätzte Mitreisende aus Bielefeld traf daher etwas verspätet in Hannover ein. Ab Hannover lief der Zugverkehr in Richtung Hamburg dann reibungsloser.
Die Party am Freitagabend gehörte wohl zu den Highlights meiner bisherigen BarCamp Warm Ups: Der Austragungsort auf der Tachterasse und in der Skylounge des SIDE Hotels war mehr als stilvoll gewählt
Die beiden BarCamp Tage am Samstag und Sonntag hinterließen bei mir einen gespaltenen Eindruck: Einerseits war der Veranstaltungsort hervorragend: ausreichend Platz, viele Sessionräume, stabiles WLAN, Steckdosen in den Räumen (vorausgesetzt, man war schnell genug) und ein beeindruckendes und schmackhaftes Catering. Die Organisation tat viel dafür, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Mein uneingeschränktes Kompliment; seit dem BarCamp Hannover im Februar ist mir erst bewusst, mit wie viel Vorbereitungen und Stress ein solche Veranstaltung verbunden ist.
Das Konzept 30/30 (30 Minuten Session / 30 Minuten Pause) funktionierte leider nicht. Viele Sessions wurden einfach um eine Stunde ausgedehnt. Einerseits habe ich viel Verständnis für diesen Umstand, denn in einer regen Diskussion bricht man ungern ab. Auf der anderen Seite wäre etwas mehr Disziplin mit dem Blick auf die Uhrzeit fair den anschließenden Vorträgen/Workshops/Runden gegenüber.
In meinen Augen ärgerlich: Am Samstag waren rund 20% aller Slots unbesetzt. Bei der hohen Anzahl an Teilnehmern hatte ich mir da eigentlich mehr erhofft. Zudem hatte ich am Samstag ein wenig Pech mit den Sessions. Meine eigen Mac Tool Session (zusammenfassender Artikel folgt in den nächsten Tagen) war recht spärlich besucht. Persönlich empfand ich die kleine Runde nicht als Nachteil, aber vermutlich hätten zu einem späteren Zeitpunkt mehr Teilnehmer den Weg zu uns gefunden.
Der erste Vortrag, dem ich als Zuhörer beiwohnte, war „Usability Engineering“. Um ehrlich zu sein, ich hatte mir etwas mehr von dem Titel versprochen. Thematisch wurde mehr der allgemeine Ablauf behandelt. Technische Aspekte fanden so gut wie keine Erwähnung.
Das Klischee des Qualitätssonntag traf auch auf dieses BarCamp zu. Insbesondere die SEO Klinik Session von Heiko Eckert gehörte für mich zu den Höhepunkten an diesem Wochenende.
Zuletzt sei noch meinem Gastgeber Matthias gedankt, der mich freundlicherweise in seinem Wohnzimmer einquartiert hat und dessen Kater „Salbei“, der für einige heitere Momente sorgte.
Da hätten wir dann noch das BarCamp Hamburg, quasi als Abschluss des Unkonferenz-Jahres. Am 22.11.08 und 23.11.08 werden noch einmal 400 Teilnehmer aufeinander losgelassen, eingeleitet von einer bestimmt sehr netten Party am Freitag Abend.
Interessant ist, die Sessions sind dreißig-minütig, mit einer anschließenden, halbstündigen Pause. Bei 12 Session Räumen sollte da eine Menge an Vorträgen zusammenkommen. Ich für meinen Teil, bereite mich auf diese Flut vor und plane schon einmal mit zwei bis drei Vorschlägen.
Und es geht weiter — der letzte Web Montag des Jahres in Hannover steht vor der Tür:
Web Montag Hannover #7
Die Anmeldung ist quasi eröffnet und Nicole hat erneut den DHC Hannover e.V. als Raumsponsoren gewinnen können. Auch wenn dies einigen Teilnehmer einstweilen etwas sauer aufgestoßen ist, so kam bisher nur ein sinnvoller Vorschlag als Alternative, der sich trotz Bemühungen meinerseits, nicht realisieren lies. Bevor also die Meckerei wieder losgeht — liefert doch bitte eine sinnvolle realistische Alternative, oder bleibt zuhause.
Ein ausführlicher Artikel zum BarCamp Berlin3 selbst wird folgen, aber hier an dieser Stelle eine kleine Randnotiz:
Ein kurzes Interview mit Tamer von Sonntagmorgen, den Erfindern der IT-Mischung.
Sonntagmorgen.com auf dem BarCamp Berlin3 from
Tobias Glawe on
Vimeo.
Okay, es ist schon ein paar Tage her, aber immerhin komme ich noch dazu, etwas darüber zu schreiben. Um es vorweg zu nehmen: Es war ein rundum gelungenes BarCamp an dem eigentlich alles stimmig war: Veranstaltungsort, WLAN, die Stimmung unter den Teilnehmern, die Sessions und die Organisation.

Foto:
nhitze
Rund 300 Teilnehmer fanden sich am Samstag zusammen (am Sonntag waren es wohl weniger) und die üblichen Verzögerungen im Ablauf blieben auch in München nicht aus. Aus meiner persönlichen Empfindung heraus, sehe ich das aber eher als Bagatelle.

Foto:
chhubel
Ich konnte einigen, wirklich hervorragenden Sessions beiwohnen, herauszuheben ist die Usability & User Experience Session von Florian Bailey. Eine ausführliche Zusammenfassung dieser Session gibt es im Xonio Weblog.

Foto:
paulinepauline
Ebenfalls sehr aufschlussreich waren die beiden Open Enterprise 2.0 Sessions vom Samstag und Sonntag. Während am Samstag eher die Aspekte der Unternehmenskultur im Vordergrund standen, fand am Sonntag eher eine fortsetzende Diskussion im Bereich Sinn und Zweck, sowie Migration statt.
Einige Zusammenfassungen:
- INJELEA – Die unkontrollierbare Unternehmenskultur
- piratenblog – [bcmuc08] Open Enterprise
- Streifzüge – bcmuc08: Social Software im Unternehmenseinsatz
Ansonsten: Viele, viele Fotos und ein „von Hand zusammengetragenes Mashup“
Ein großes Dankeschön an die Organisatoren für ein gelungenes Wochenende!
Aktuell sitze ich zwar noch im Zug, aber ich bin definitiv auf dem Weg in die bayrische Landeshauptstadt. Es ruft am 11. und 12.Oktober das BarCamp München und zwar schon in zweiter Auflage.
Ich bin gespannt, freue mich, wie eigentlich immer, auf ein geekiges Wochenende und auf die vielen bekannten Gesichter.
Am 02. Oktober wurde Hannover durch eine weitere themenrelevante Veranstaltung bereichert: Das ConventionCamp. Meine anfänglichen Befürchtungen, einige Teilnehmer könnten durch die doch sehr professionell arrangierte Organisation einen großen PR- und Marketing-Tag dahinter vermuten, erwies sich als völlig unbegründet. Der Hintergrund einer Unkonferenz wurde doch sehr gewissenhaft eingehalten und das gewisse Barcamp-Feeling war auch zu verspüren.
Alles in allem ein durchaus gelungener Tag mit zahlreichen Sessions von allerdings durchwachsener Qualität. Als ein Highlight möchte ich die Keynote von Oliver Ueberholz herausheben: „Die Zukunft des Internet aus der chinesischen Perspektive“. Einen, leider nicht ganz vollständigen Mitschnitt gibt es hier:
Im Allgemeinen ziehe ich ein durchweg positives Fazit zum ConventionCamp: Die Organisation war hervorragend, die Verpflegung, bzw. das Catering sehr gut und reichhaltig. Über die Stabilität des WLAN und die Internetanbindung gab es auch keinen kritischen Ton.
Meine eigene Session ( E2.0 Social Software im Unternehmenseinsatz) stand ein wenig im Mittelpunkt einiger Kritik, was ich auch durchaus verstehen und nachvollziehen kann. Einerseits nahm ich zuwenig Bezug auf konkrete Beispiele und Lösungsansätze und zudem hangelte ich mich mehr durch die Folien. Die Anschaulichkeit fehlte insgesamt und es war einfach zu theoretisch abgehalten.
Das Schöne daran, aus Fehlern lernt man. Daher werde ich bei zukünftigen Vorträgen mich nur auf ein oder zwei Themen fokussieren und diese dann auch anschaulicher und konkreter anhand von Beispielen präsentieren.
Am vergangenen Wochenende, genauer am 27. und 28. September 2008, fand das erste Barcamp Stuttgart statt. Da mich mit mit der badenwürtembergischen Hauptstadt irgendwie etwas verbindet, vermutlich die vielen nette Leute die ich dort kenne, habe ich mir diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.
Der Ablaufplan war eigentlich wie immer: Am Freitagabend das traditionelle „social gathering“ und am Samstag sowie Sonntag die eigentliche Veranstaltung. Das eigentlich Barcamp Stuttgart fand im Literaturhaus statt und dieser Veranstaltungsort birgt doch einem gewissen Charme: Handelt es sich doch um den ehemaligen Verwaltungssitz der Robert Bosch GmbH, der mit der heutigen Nutzung als kulturelles Zentrum einen würdigen Zweck erfüllt.

Foto von
dhaun
Rund 200 Teilnehmer fanden sich in einigen Räumen dieses Gebäudes ein und zumindest der „Flur“ geriet während der Hauptzeiten doch deutlich an seine Auslastungsgrenze. Das ist allerdings einer der absolut wenigen Kritikpunkte an diesem Wochenende.
Ansonsten werde ich mich gern an Stuttgart, als absolut gelungenes und hervorragend organisiertes Barcamp erinnern.
Ein Barcamp mit Vollpension: Reichhaltiges Frühstück, Muffins, zwei warme Mahlzeiten, Kaffe, Tee, Säfte. Scherzhaft wurde schon vom „FoodCamp“ gesprochen.
Mein zweiter und letzter Kritikpunkt bezieht sich auf diesen dreckigen kleinen Tux-Pinguin :

Foto von
mezzomix
Jan hatte die Angewohnheit, 15 Minuten vor geplanten Sessionende die Räume abzugehen und diesen kleinen widerlichen Pinguin in die Tür zu strecken und darauf herumzudrücken. Das Resultat war ein unüberhörbar zermaterndes Quitschen, welches die Gemüter aufschreckte. Einerseits habe ich Verständnis dafür, die Zeit- und Session-Plan einigermaßen einzuhalten, allerdings wirkte dies doch das eine oder andere Mal störend.
Zu den Sessions selbst:
Insgesamt konnte ich an diesem Wochenende sechs Vorträgen beiwohnen. Eine davon möchte ich gerne herausheben:
Markus Heurung erläuterte interessante Informationen zum Thema Microblogging mit einem deutlichen Schwerpunkt auf laconi.ca bzw. identi.ca. Dabei fanden sowohl technische Aspekte Erwähnung, als auch die weitere Entwicklung von laconi.ca. Eine hoch informative Session, die durch gute Diskussionsbeiträge der Teilnehmer zusätzlich noch an Qualität gewann.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten für dieses wunderbare Wochenende.
Ein wenig Material zum sammeln:
- Flickr Pool – Die festgehaltenen Momente dieses Wochenendes
- Eine ausführliche Zusammenfassung von Alexa Wackernagel
- Ein wenig Pro und Contra von Henning Schürig
Seit gestern Weile ich nun im Schwabenländle, genauer in Stuttgart und fühle mich schon heimisch. Heute Abend wird das Barcamp Stuttgart schon fast traditionell mit einer Party eröffnet.
Meine Gastgeberin (von deren Sofa ich diesen Beitrag schreibe), hat mich super nett und freundlich empfangen und mein erstes Dankeschön gilt definitiv ihr.
Am Samstag startet das erste Barcamp zu Stuttgart dann im
Literaturhaus. Die Teilnehmerlisten sind gut gefüllt, aber noch nicht ganz belegt. Ich freue mich auf dieses Wochenende; bieten doch Barcamps immer diese besondere Atmosphäre zwischen Meet and Greet und einer gewissen Geekigkeit
Seit gestern ist nun die erste öffentliche Beta von Google Chrome verfügbar.
Nach ein paar Stunden der ersten Gehversuche mit der „Kampfansage an IE, FF und Co.“ schildere ich einfach ein paar Eindrücke.
Zuerst: Chrome ist schnell, sehr schnell sogar. Das betrifft sowohl den Start als auch den eigentlichen Betrieb des Browsers und nicht zuletzt den Seitenaufruf. Auf einem reinen Windows System (Intel Dual Core, 4 GB Ram, Windows XP Servicepack 3) startet der Browser „kalt“ innerhalb einer knappen Sekunde und lässt sich auch während des Betriebs flüssig und ohne systembedingte Verzögerungen bedienen. Selbst in einer Virtualisierung (Basis Paralells 3 Desktop – Mac OS X, Windows XP Servicepack 3, 512 MB Ram) liefert Chrome noch passable, wenn auch leicht verzögerte Werte.
Optisch ist der Google Browser für mich kein Highlight, dafür ist er funktionell und nervt nicht mit übermäßig platzraubenden Symbolleisten. Das blaue Interface ist definitiv Geschmackssache und nicht mein Fall.
Die Funktionen von Chrome beschreibt Google selbst wohl am Besten, wenn natürlich auch nicht frei von jeder Wertung.
Erste Kritik wurde heute im Laufe des Tages geäußert: So wurde bereits eine doch etwas peinliche Schwachstelle entdeckt, die Chrome unmittelbar zum Absturz bringt. Das dürfte neben „Alt+F4“ die zweit schnellste Möglichkeit sein, Chrome durch den Benutzer zu beenden.
Außerdem generiert jede Chrome-Installation eine individuelle, einzigartige UAN (Unique Application Number), die bei jedem Start (während Chrome mal eben schnell nachhause telefoniert), zur Überprüfung nach Updates mit übertragen wird. Robert hat noch ein wenig zum Thema Datenschutz und UAN geschrieben.
Zunächst einmal haben wir nur unter Windows das Vergnügen, Google kontinuierlich durch Chrome Benutzerdaten zu schenken. Andere System werden sicherlich bald folgen. Und solange Google fleißig Daten von mir sammeln möchte, bleibt der Ofen, also Chrome, aus.
Aus persönlichem Interesse heraus, hatte ich vor kurzer Zeit schon einmal eine kürzere und viel kleinere Umfrage zum Thema über Twitter gestartet.
Da ich zum Thema E-Mail Nutzung so gut wie keine repräsentativen Statistiken oder Umfragen gefunden habe, rufe ich hiermit selbst eine ins Leben: Ziel soll eine repräsentative Aussage über das derzeitige Nutzungsverhalten von E-Mails sein. Der Schwerpunkt ist auf die reine Nutzung gelegt, nicht auf eventuelle Verhaltensweisen mit dem Umgang von z.B. Spam. Aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichte ich auf detaillierte Daten, wie z.B. Namen, Adressen, oder Geburtsdaten. Meiner Meinung nach sind diese Art von Daten auch nicht erforderlich.
Diese Umfrage wird bis zum 31. Oktober 2008 laufen und das Ergebnis werde ich nach abgeschlossener Auswertung in einem hübschen PDF der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Natürlich unter entsprechender CCL.
Über eine große Beteiligung würde ich mich freuen, immerhin steigert dies auch die Repräsentativität der Umfrage. Daher blogt und twittert Euch bitte die Finger wund
Achtung der Tusch setzt ein: Drei, Zwei, Eins – Liebling des Monats Juli ist twitkrit.de.
Twitter, ein geliebtes oder gehasstes Phänomen des modernen Webs, birgt einen unendlichen Fluss der literarischen Ergüsse, die festgehalten werden wollen, ja sogar vielleicht festgehalten werden müssen.
Twitkrit bietet eine Plattform für all die jenen, auf maximal 140 Zeichen komprimierten Werke, für die in der Weltliteratur sonst kein Platz reserviert wäre.




















