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Date: Monday, 25 Nov 2013 14:45

Berlin/ Potsdam 22.11.2013 – Neuer Name, neuer Ort, neuer Termin, neues Konzept, neuer Partner: Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat am Freitagvormittag die Planungen für die neue MEDIA CONVENTION Berlin vorgestellt. Diese wird am 6. und 7. Mai 2014 erstmals während der Berlin Web Week in der Station Berlin veranstaltet. Auch die bekannte Medianight wird in diesen Zeitraum verlegt. Inhaltlich und organisatorisch ist ab jetzt die re:publica unterstützend mit an Bord, die zeitgleich und am gleichen Ort stattfindet. Damit wird der bisher vom Medienboard veranstaltete Internationale Medienkongress im Rahmen der Medienwoche@IFA Anfang September im ICC Berlin abgelöst.

Ziel der neuen MEDIA CONVENTION Berlin ist es, die wichtigsten Akteure der audiovisuellen Medien und der digitalen Welt an einem Ort und zu einer Zeit zusammen zu bringen. Mit rund 7000 erwarteten Fachbesuchern wird der gemeinsame Auftritt in der Station Berlin eines der größten Medientreffen Europas. Der Chef der Berliner Senatskanzlei und Aufsichtsratsvorsitzende des Medienboard Björn Böhning: „Die Pläne des Medienboard Berlin-Brandenburg zum Relaunch des Internationalen Medienkongresses habe ich von Anfang an sehr unterstützt. Die Partnerschaft mit der re:publica erzeugt wunderbare Synergien und repräsentiert die Stärken der Hauptstadtregion in der digitalen Medienwirtschaft.“

Auf der MEDIA CONVENTION Berlin wird die Medienwelt vernetzt: Nationale und internationale ExpertInnen aus TV, Film, Print und Politik treffen auf Provider und Entscheider aus den Bereichen Online, Mobile, Social Media, Technologie, Wissenschaft, Forschung und digitale Gesellschaft. Medien- und Netzpolitik, vernetzte Medienwelt und Mediennutzung, Social TV, die Trends und Entwicklungen bei Inhalten, Plattformen und Geschäftsmodellen werden ebenso thematisiert, wie Medieninnovationen, medienrelevante Start-Ups und Gründerszene. Darüber hinaus werden auch die gesellschaftlichen Auswirkungen des Medienwandels eine Rolle spielen.
 „Der neue Medienkongress soll die zentrale und moderne Plattform der konvergenten nationalen und internationalen Medienbranche, Agendasetter für den medien- und netzpolitischen Diskurs, Treffpunkt der kreativen Avantgarde und Diskussionsforum für die Herausforderungen der digitalen Informationsgesellschaft werden", so Medienboard Geschäftsführer Elmar Giglinger.

Andreas Gebhard, Geschäftsführer und Mitgründer der re:publica:
"Wir freuen uns sehr, dass im Mai 2014 auf dem Gelände der re:publica mit der MEDIA CONVENTION Berlin eine weitere bedeutsame Veranstaltung stattfinden wird. Durch unsere Partnerschaft bündeln wir inhaltliches und organisatorisches Know-How und führen an einem Ort die wichtigsten Akteure der digitalen & der Medienwelt zusammen. Dadurch entsteht eine unvergleichliche nationale wie internationale Plattform, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen wollen - INTO THE WILD."

Early Bird Tickets ab sofort unter: www.mediaconventionberlin.de

Presse Medienboard:
Julia von La Chevallerie
Telefon: +49 (0) 331-743 87-70
presse@medienboard.de

Über die re:publica:
Seit der Gründung 2007 wuchs die re:publica von einem reinen Blogger-Treffen zu einem der weltweit wichtigsten Festivals der digitalen Gesellschaft mit rund 5000 Besuchern. Im siebten Jahr 2013 waren 350 Rednerinnen und Redner aus über 30 Ländern anwesend.

Über das Medienboard:
Das Medienboard Berlin-Brandenburg ist die zentrale Anlaufstelle für alle Kreativen der Film- und Medienwirtschaft in der Hauptstadtregion. Im Geschäftsbereich Filmförderung unterstützt das Unternehmen Filme und filmbezogene Projekte in den Kategorien Stoff- und Projektentwicklung, Produktion, Verleih und Vertrieb sowie Sonstige Vorhaben. Es berät Filmschaffende in Finanzierungsfragen und sorgt für die inhaltliche und unternehmerische Weiterbildung der Filmwirtschaft. Der Geschäftsbereich Standortmarketing sorgt für die nationale und internationale Präsentation und Profilierung, für aktuelle Standortinformationen, die länder- und branchenübergreifende Vernetzung der Film- und Medienwirtschaft und er unterstützt die Wirtschaftsförderungsgesellschaften bei der Ansiedlung von Medienunternehmen. Darüber hinaus fördert er medienbezogene Projekte am Standort sowie die Entwicklung digitaler Inhalte in den Bereichen Games, Web und Mobile.

Author: "Katharina Papke" Tags: "2013, News"
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Date: Thursday, 19 Sep 2013 09:42

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Medienkongresses in Berlin,

wir freuen uns, dass Sie den Internationalen Medienkongress der MEDIENWOCHE@IFA (9.-10.9.2013) besucht haben. Wir möchten Sie nach Ihrer Einschätzung der Veranstaltung fragen, um den Kongress mit seinen Angeboten weiterentwickeln und verbessern zu können. Daher bitten wir Sie, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen um unsere kurze Befragung auszufüllen.
Klicken Sie hier für die Umfrage

Die Auswertung der Daten erfolgt über das Umfragetool SurveyMonkey. Die Bestimmungen der Datenschutzrichtlinien werden dabei selbstverständlich eingehalten. Ihre Angaben werden anonym ausgewertet, nicht zweckentfremdet oder an Dritte weitergegeben.

Als Dankeschön für Ihre Mitwirkung verlosen wir 5 Dauerakkreditierungen inklusive Einladung zur MEDIANIGHT für 2014.

Herzlichen Dank!

Ihr Team des Internationalen Medienkongresses der MEDIENWOCHE@IFA

Author: "Katharina Papke" Tags: "2013, News, Pressemitteilungen"
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Date: Thursday, 19 Sep 2013 09:42

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Medienkongresses in Berlin,

wir freuen uns, dass Sie den Internationalen Medienkongress der MEDIENWOCHE@IFA (9.-10.9.2013) besucht haben. Wir möchten Sie nach Ihrer Einschätzung der Veranstaltung fragen, um den Kongress mit seinen Angeboten weiterentwickeln und verbessern zu können. Daher bitten wir Sie, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen um unsere kurze Befragung auszufüllen.
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Date: Thursday, 19 Sep 2013 09:42

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Medienkongresses in Berlin,

wir freuen uns, dass Sie den Internationalen Medienkongress der MEDIENWOCHE@IFA (9.-10.9.2013) besucht haben. Wir möchten Sie nach Ihrer Einschätzung der Veranstaltung fragen, um den Kongress mit seinen Angeboten weiterentwickeln und verbessern zu können. Daher bitten wir Sie, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen um unsere kurze Befragung auszufüllen.
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Als Dankeschön für Ihre Mitwirkung verlosen wir 5 Dauerakkreditierungen inklusive Einladung zur MEDIANIGHT für 2014.

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Ihr Team des Internationalen Medienkongresses der MEDIENWOCHE@IFA

Author: "Katharina Papke" Tags: "2013, News, Pressemitteilungen"
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Date: Thursday, 12 Sep 2013 14:47

Die internationale Medienbranche trifft sich auf der MEDIENWOCHE@IFA bei „All You Can Watch!“ in Berlin / Internationales Kongressprofil weiter geschärft

Berlin/Potsdam - Der Internationale Medienkongress 2013 ist mit einer starken Besucherbilanz am Dienstagabend im ICC Berlin zu Ende gegangen: Über 2.700 Besucher aus dem In- und Ausland besuchten diese Woche den zweitägigen Kongress. Mehr als 150 nationale und internationale Referenten und Keynoter präsentierten und diskutierten mit den Kongressteilnehmern die brennenden Fragen der Medien- und Netzpolitik, rund um neueste Trends in Content und Technologie und rund um innovative Geschäftsmodelle unter dem Leitthema „All You Can Watch!“.

Weitere Schärfung des internationalen Profils / Starke Kongresspartner
Mit der noch stärkeren internationalen Ausrichtung des Kongresses durch hochkarätige Keynoter aus den USA, Großbritannien, Israel, Schweden, Dänemark, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz sowie durch die Diskussion international relevanter Fragestellungen haben die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr das internationale Profil des Kongresses weiter geschärft. Im Schulterschluss mit der IFA, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, diskutierte der Kongress die Fragen an der in Zeiten des digitalen Wandels entscheidenden Schnittstelle von Content und Technologie. Mit starken inhaltlichen Kooperationspartnern an der Seite wie 3D Innovation Center, Allianz Deutscher Produzenten, Deutsche Content Allianz, Deutsches Digital Institut, die medienanstalten, Documentary Campus, Entertainment Master Class, Erich Pommer Institut, gfu/ZVEI, hy! Berlin, mabb, MEDIA Antenne Berlin-Brandenburg präsentierte der Kongress ein Programm mit den Mediendebatten der Stunde.

Medien- und Netzpolitik, Digital Think Tank, Screenings & Präsentationen
Der Internationale Medienkongress näherte sich den aktuellen Fragen der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven: Zentrale medien- und netzpolitische Fragestellungen wie Netz- und Plattformregulierung, Urheberrecht, Datensicherheit und Netzneutralität waren im gfu-Format medienpolitik@IFA und in zahlreichen anderen Kongresspodien ebenso Thema wie medienökonomische Themen über die Veränderungen in Wettbewerb, Distribution und Nutzerverhalten und deren Auswirkungen auf Medienmarkt und Medienordnung. Plattform- und medienübergreifend wurden Strategien, Schachzüge und Szenarien der Internet- und Digitalwirtschaft diskutiert. Im Digital Think Tank präsentierten Vordenker, Kreative und Forscher ihre Visionen für die Medienwelt von morgen, welche zukunftsweisenden Technologien bereits im Einsatz sind und an welchen geforscht wird. Bei den Screenings & Präsentationen stellten Produzenten, Sender, Plattformen und Start-ups neue Vermarktungskonzepte, aktuelle Trends in der Inhalteentwicklung und im Storytelling sowie neue Technologie-Standards wie Ultra HD vor.

Quer durch alle Kongressformate: Inhalte, Inhalte und noch mehr Content!
In Keynotes und Diskussionen meistdiskutierte Themen waren Inhalte, ihre Verfügbarkeit und der Zugang zu ihnen. Es ging um digitales Storytelling, Qualität und innovative Inhalte, wie sie zu finden und zu schützen sind und um originäre, trans- und crossmediale Inhalte. ZDF Chef  Dr. Thomas Bellut fasste das Thema für seinen Sender in seiner Eröffnungskeynote zusammen: „Nur die Qualität unserer Programme entscheidet am Ende über den Fortbestand des ZDF“, flankiert in der anschließenden Podiumsdiskussion von RBB Intendantin Dagmar Reim: „Unser Ding sind Inhalte!“ und Microsoft Deutschland Geschäftsführer Oliver Kaltner: „Entscheidend sind attraktive Inhalte. Kein Gerätehersteller kann ohne Inhalte funktionieren“.

So ging es auch beim internationalen 3D Summit (in Kooperation mit dem 3D Innovation Center und dem Fraunhofer HHI) um Inhalte – natürlich in 3D und wie rasant sich die Technologie entwickelt. Bei den Screenings & Präsentationen wurden spannende, crossmediale Beispiele präsentiert, wie neuartiges, zahlreiche Medien und Plattformen umfassenden Storytelling aussehen kann. Die internationalen Programmmacher Beau Willimon (Creator der Netflix-Serie „House of Cards“) und Piv Bernth (Head of Drama Danish Broadcasting Corporation und u.a. verantwortlich für die internationalen Erfolgsserien „Kommissarin Lund“ und „Borgen“) verrieten in ihren Keynotes die Geheimnisse ihres Erfolgs. Und auch im Kongresspremiere feiernden Format Meet the Team ging es um Inhalte und die Frage, wie man einen Kult kreiert linear und non-linear. Diese Frage, und das war neu, wurde dem ganzen beim Kongress anwesenden Team zweier Programme – „Got to Dance“ (ProSiebenSat.1) und „Onkel Berni’s Welt“ und CopyCatChannel (YouTube) – gestellt.

Als prominente Referenten aus der Film, Medien- und Kreativwirtschaft und zunehmend auch aus der Gründerszene waren u.a. in Berlin dabei: BBC Trustee und All3 Media-Gründer David Liddiment, London, RBB Intendantin Dagmar Reim, YouTube EMEA – Chef Matthew Glotzbach, ProSiebenSat.1 Digitalvorstand Dr. Christian Wagner, Grant Anderson, Chef des Sony 3D Technology Center in L.A., oder Twitter-Deutschland-Chef Rowan Barnett. Jim Chabin von der International 3D Society in L.A., Ingrid Deltenre, der Generaldirektorin der European Broadcasting Union (EBU), Schweiz, die Berliner Erfolgsproduzentin Regina Ziegler, Ziegler Film, Jim Egan, BBC Global News, London,  Chef und Magine-Gründer Mattias Hjelmstedt, Schweden, gaben ebenso Einblick in ihre Erkenntnisse wie  die Technologie-Gurus Paul Hubmer von NXP Semiconductors, der 3D-Spezialist Phil 3D Captain McNally, L.A., Prof. Dr. Thomas Wiegand vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut oder Lucas Josten von der Europäischen Kommission aus Brüssel. joiz-Gründer und -CEO Alexander Mazzara, Prof. Dr. Eli Noam von der Columbia University in New York, Benjamin Ruth (Vice Media Deutschland) oder ooVoo-Gründer Jay Samit aus L.A. beleuchteten die Kongressthemen aus Sicht der Netz-Entrepreneure.

Das traditionelle Networking Highlight des internationalen Medienkongresses, die MEDIANIGHT, fiel in diesem Jahr noch größer und glamouröser als sonst aus: Anlässlich des 5. Geburtstags der o2 World Berlin fand der exklusive Abend am ersten Kongresstag mit mehr als 2.000 Gästen aus Medien, Musik, Wirtschaft, Politik und Sport, in der o2 World Berlin statt.

Hier finden Sie die ALEX TV Pitch Cube Videos sowie weitere Videos
Hier finden Sie aktuelle Fotos des Internationalen Medienkongresses 2013

Alle Informationen auf www.medienwoche.de

Über den Internationalen Medienkongress und die MEDIENWOCHE@IFA:
Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA. In Verbindung mit der IFA, der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics (06.–11.09.13), dem M100 Sanssouci Colloquium (05.09.13) und zahlreichen weiteren hochkarätigen Events ist er eines der wichtigsten Branchentreffefan Europas. Kongressveranstalter ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und organisiert von der Messe Berlin. M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V.

Facebook: www.facebook.com/medienwoche 
Twitter: www.twitter.com/medienwoche - #imk13

Wir danken unseren Partnern und Sponsoren:
Branchenpartner: Unitymedia KabelBW, HP, Mercedes-Benz, Glow Motion, Eutelsat, O2 World Berlin, Zwei B, 3D Innovation Center, CINE PROJECT, Exozet, O2, XpanD 3D,  Saturn, Verband Privater Rundfunk und Telemedien, Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen, U-Need, DMAX, GWFF, Viacom International Media Network Northern Europe, Kabel Deutschland, UFA Film & TV Produktion, joiz, ENTERTAINMENT MASTER CLASS, die medienanstalten, Media Antenne Berlin Brandenburg, ZukunftsAgentur Brandenburg, Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin-Brandenburg, Berlin Partner, NXP, exceet, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, hy! Berlin, Druckerei ARNOLD, Format Druck, BBC World News, Ernst & Young, EuroNews, media.net berlinbrandenburg, Documentary Campus, Erich Pommer Institut, TV5Monde, HDI Gerling, iSFF Sponsoren: Maurice Lacroix, GREY GOOSE, Börlind, JURA, Party Rent, Disaronno, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, Jägermeister, Coca Cola, lekka berlin, Levy Restaurants Medienpartner: BUNTE, Radio Energy, Alex TV, Pitch Cube, rbb Fernsehen, Radio Eins, news aktuell, brandeins, MEEDIA, Blickpunkt Film, NITRO, BEO, epd Medien, Golem, Medien Bulletin, HDPK, MDH, medienpolitik.net, animago, Digital Production, De:Bug, Berliner Fenster, gruenderszene.de

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Date: Thursday, 12 Sep 2013 14:47

Die internationale Medienbranche trifft sich auf der MEDIENWOCHE@IFA bei „All You Can Watch!“ in Berlin / Internationales Kongressprofil weiter geschärft

Berlin/Potsdam - Der Internationale Medienkongress 2013 ist mit einer starken Besucherbilanz am Dienstagabend im ICC Berlin zu Ende gegangen: Über 2.700 Besucher aus dem In- und Ausland besuchten diese Woche den zweitägigen Kongress. Mehr als 150 nationale und internationale Referenten und Keynoter präsentierten und diskutierten mit den Kongressteilnehmern die brennenden Fragen der Medien- und Netzpolitik, rund um neueste Trends in Content und Technologie und rund um innovative Geschäftsmodelle unter dem Leitthema „All You Can Watch!“.

Weitere Schärfung des internationalen Profils / Starke Kongresspartner
Mit der noch stärkeren internationalen Ausrichtung des Kongresses durch hochkarätige Keynoter aus den USA, Großbritannien, Israel, Schweden, Dänemark, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz sowie durch die Diskussion international relevanter Fragestellungen haben die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr das internationale Profil des Kongresses weiter geschärft. Im Schulterschluss mit der IFA, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, diskutierte der Kongress die Fragen an der in Zeiten des digitalen Wandels entscheidenden Schnittstelle von Content und Technologie. Mit starken inhaltlichen Kooperationspartnern an der Seite wie 3D Innovation Center, Allianz Deutscher Produzenten, Deutsche Content Allianz, Deutsches Digital Institut, die medienanstalten, Documentary Campus, Entertainment Master Class, Erich Pommer Institut, gfu/ZVEI, hy! Berlin, mabb, MEDIA Antenne Berlin-Brandenburg präsentierte der Kongress ein Programm mit den Mediendebatten der Stunde.

Medien- und Netzpolitik, Digital Think Tank, Screenings & Präsentationen
Der Internationale Medienkongress näherte sich den aktuellen Fragen der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven: Zentrale medien- und netzpolitische Fragestellungen wie Netz- und Plattformregulierung, Urheberrecht, Datensicherheit und Netzneutralität waren im gfu-Format medienpolitik@IFA und in zahlreichen anderen Kongresspodien ebenso Thema wie medienökonomische Themen über die Veränderungen in Wettbewerb, Distribution und Nutzerverhalten und deren Auswirkungen auf Medienmarkt und Medienordnung. Plattform- und medienübergreifend wurden Strategien, Schachzüge und Szenarien der Internet- und Digitalwirtschaft diskutiert. Im Digital Think Tank präsentierten Vordenker, Kreative und Forscher ihre Visionen für die Medienwelt von morgen, welche zukunftsweisenden Technologien bereits im Einsatz sind und an welchen geforscht wird. Bei den Screenings & Präsentationen stellten Produzenten, Sender, Plattformen und Start-ups neue Vermarktungskonzepte, aktuelle Trends in der Inhalteentwicklung und im Storytelling sowie neue Technologie-Standards wie Ultra HD vor.

Quer durch alle Kongressformate: Inhalte, Inhalte und noch mehr Content!
In Keynotes und Diskussionen meistdiskutierte Themen waren Inhalte, ihre Verfügbarkeit und der Zugang zu ihnen. Es ging um digitales Storytelling, Qualität und innovative Inhalte, wie sie zu finden und zu schützen sind und um originäre, trans- und crossmediale Inhalte. ZDF Chef  Dr. Thomas Bellut fasste das Thema für seinen Sender in seiner Eröffnungskeynote zusammen: „Nur die Qualität unserer Programme entscheidet am Ende über den Fortbestand des ZDF“, flankiert in der anschließenden Podiumsdiskussion von RBB Intendantin Dagmar Reim: „Unser Ding sind Inhalte!“ und Microsoft Deutschland Geschäftsführer Oliver Kaltner: „Entscheidend sind attraktive Inhalte. Kein Gerätehersteller kann ohne Inhalte funktionieren“.

So ging es auch beim internationalen 3D Summit (in Kooperation mit dem 3D Innovation Center und dem Fraunhofer HHI) um Inhalte – natürlich in 3D und wie rasant sich die Technologie entwickelt. Bei den Screenings & Präsentationen wurden spannende, crossmediale Beispiele präsentiert, wie neuartiges, zahlreiche Medien und Plattformen umfassenden Storytelling aussehen kann. Die internationalen Programmmacher Beau Willimon (Creator der Netflix-Serie „House of Cards“) und Piv Bernth (Head of Drama Danish Broadcasting Corporation und u.a. verantwortlich für die internationalen Erfolgsserien „Kommissarin Lund“ und „Borgen“) verrieten in ihren Keynotes die Geheimnisse ihres Erfolgs. Und auch im Kongresspremiere feiernden Format Meet the Team ging es um Inhalte und die Frage, wie man einen Kult kreiert linear und non-linear. Diese Frage, und das war neu, wurde dem ganzen beim Kongress anwesenden Team zweier Programme – „Got to Dance“ (ProSiebenSat.1) und „Onkel Berni’s Welt“ und CopyCatChannel (YouTube) – gestellt.

Als prominente Referenten aus der Film, Medien- und Kreativwirtschaft und zunehmend auch aus der Gründerszene waren u.a. in Berlin dabei: BBC Trustee und All3 Media-Gründer David Liddiment, London, RBB Intendantin Dagmar Reim, YouTube EMEA – Chef Matthew Glotzbach, ProSiebenSat.1 Digitalvorstand Dr. Christian Wagner, Grant Anderson, Chef des Sony 3D Technology Center in L.A., oder Twitter-Deutschland-Chef Rowan Barnett. Jim Chabin von der International 3D Society in L.A., Ingrid Deltenre, der Generaldirektorin der European Broadcasting Union (EBU), Schweiz, die Berliner Erfolgsproduzentin Regina Ziegler, Ziegler Film, Jim Egan, BBC Global News, London,  Chef und Magine-Gründer Mattias Hjelmstedt, Schweden, gaben ebenso Einblick in ihre Erkenntnisse wie  die Technologie-Gurus Paul Hubmer von NXP Semiconductors, der 3D-Spezialist Phil 3D Captain McNally, L.A., Prof. Dr. Thomas Wiegand vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut oder Lucas Josten von der Europäischen Kommission aus Brüssel. joiz-Gründer und -CEO Alexander Mazzara, Prof. Dr. Eli Noam von der Columbia University in New York, Benjamin Ruth (Vice Media Deutschland) oder ooVoo-Gründer Jay Samit aus L.A. beleuchteten die Kongressthemen aus Sicht der Netz-Entrepreneure.

Das traditionelle Networking Highlight des internationalen Medienkongresses, die MEDIANIGHT, fiel in diesem Jahr noch größer und glamouröser als sonst aus: Anlässlich des 5. Geburtstags der o2 World Berlin fand der exklusive Abend am ersten Kongresstag mit mehr als 2.000 Gästen aus Medien, Musik, Wirtschaft, Politik und Sport, in der o2 World Berlin statt.

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Über den Internationalen Medienkongress und die MEDIENWOCHE@IFA:
Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA. In Verbindung mit der IFA, der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics (06.–11.09.13), dem M100 Sanssouci Colloquium (05.09.13) und zahlreichen weiteren hochkarätigen Events ist er eines der wichtigsten Branchentreffefan Europas. Kongressveranstalter ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und organisiert von der Messe Berlin. M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V.

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Wir danken unseren Partnern und Sponsoren:
Branchenpartner: Unitymedia KabelBW, HP, Mercedes-Benz, Glow Motion, Eutelsat, O2 World Berlin, Zwei B, 3D Innovation Center, CINE PROJECT, Exozet, O2, XpanD 3D,  Saturn, Verband Privater Rundfunk und Telemedien, Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen, U-Need, DMAX, GWFF, Viacom International Media Network Northern Europe, Kabel Deutschland, UFA Film & TV Produktion, joiz, ENTERTAINMENT MASTER CLASS, die medienanstalten, Media Antenne Berlin Brandenburg, ZukunftsAgentur Brandenburg, Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin-Brandenburg, Berlin Partner, NXP, exceet, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, hy! Berlin, Druckerei ARNOLD, Format Druck, BBC World News, Ernst & Young, EuroNews, media.net berlinbrandenburg, Documentary Campus, Erich Pommer Institut, TV5Monde, HDI Gerling, iSFF Sponsoren: Maurice Lacroix, GREY GOOSE, Börlind, JURA, Party Rent, Disaronno, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, Jägermeister, Coca Cola, lekka berlin, Levy Restaurants Medienpartner: BUNTE, Radio Energy, Alex TV, Pitch Cube, rbb Fernsehen, Radio Eins, news aktuell, brandeins, MEEDIA, Blickpunkt Film, NITRO, BEO, epd Medien, Golem, Medien Bulletin, HDPK, MDH, medienpolitik.net, animago, Digital Production, De:Bug, Berliner Fenster, gruenderszene.de

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Die internationale Medienbranche trifft sich auf der MEDIENWOCHE@IFA bei „All You Can Watch!“ in Berlin / Internationales Kongressprofil weiter geschärft

Berlin/Potsdam - Der Internationale Medienkongress 2013 ist mit einer starken Besucherbilanz am Dienstagabend im ICC Berlin zu Ende gegangen: Über 2.700 Besucher aus dem In- und Ausland besuchten diese Woche den zweitägigen Kongress. Mehr als 150 nationale und internationale Referenten und Keynoter präsentierten und diskutierten mit den Kongressteilnehmern die brennenden Fragen der Medien- und Netzpolitik, rund um neueste Trends in Content und Technologie und rund um innovative Geschäftsmodelle unter dem Leitthema „All You Can Watch!“.

Weitere Schärfung des internationalen Profils / Starke Kongresspartner
Mit der noch stärkeren internationalen Ausrichtung des Kongresses durch hochkarätige Keynoter aus den USA, Großbritannien, Israel, Schweden, Dänemark, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz sowie durch die Diskussion international relevanter Fragestellungen haben die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr das internationale Profil des Kongresses weiter geschärft. Im Schulterschluss mit der IFA, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, diskutierte der Kongress die Fragen an der in Zeiten des digitalen Wandels entscheidenden Schnittstelle von Content und Technologie. Mit starken inhaltlichen Kooperationspartnern an der Seite wie 3D Innovation Center, Allianz Deutscher Produzenten, Deutsche Content Allianz, Deutsches Digital Institut, die medienanstalten, Documentary Campus, Entertainment Master Class, Erich Pommer Institut, gfu/ZVEI, hy! Berlin, mabb, MEDIA Antenne Berlin-Brandenburg präsentierte der Kongress ein Programm mit den Mediendebatten der Stunde.

Medien- und Netzpolitik, Digital Think Tank, Screenings & Präsentationen
Der Internationale Medienkongress näherte sich den aktuellen Fragen der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven: Zentrale medien- und netzpolitische Fragestellungen wie Netz- und Plattformregulierung, Urheberrecht, Datensicherheit und Netzneutralität waren im gfu-Format medienpolitik@IFA und in zahlreichen anderen Kongresspodien ebenso Thema wie medienökonomische Themen über die Veränderungen in Wettbewerb, Distribution und Nutzerverhalten und deren Auswirkungen auf Medienmarkt und Medienordnung. Plattform- und medienübergreifend wurden Strategien, Schachzüge und Szenarien der Internet- und Digitalwirtschaft diskutiert. Im Digital Think Tank präsentierten Vordenker, Kreative und Forscher ihre Visionen für die Medienwelt von morgen, welche zukunftsweisenden Technologien bereits im Einsatz sind und an welchen geforscht wird. Bei den Screenings & Präsentationen stellten Produzenten, Sender, Plattformen und Start-ups neue Vermarktungskonzepte, aktuelle Trends in der Inhalteentwicklung und im Storytelling sowie neue Technologie-Standards wie Ultra HD vor.

Quer durch alle Kongressformate: Inhalte, Inhalte und noch mehr Content!
In Keynotes und Diskussionen meistdiskutierte Themen waren Inhalte, ihre Verfügbarkeit und der Zugang zu ihnen. Es ging um digitales Storytelling, Qualität und innovative Inhalte, wie sie zu finden und zu schützen sind und um originäre, trans- und crossmediale Inhalte. ZDF Chef  Dr. Thomas Bellut fasste das Thema für seinen Sender in seiner Eröffnungskeynote zusammen: „Nur die Qualität unserer Programme entscheidet am Ende über den Fortbestand des ZDF“, flankiert in der anschließenden Podiumsdiskussion von RBB Intendantin Dagmar Reim: „Unser Ding sind Inhalte!“ und Microsoft Deutschland Geschäftsführer Oliver Kaltner: „Entscheidend sind attraktive Inhalte. Kein Gerätehersteller kann ohne Inhalte funktionieren“.

So ging es auch beim internationalen 3D Summit (in Kooperation mit dem 3D Innovation Center und dem Fraunhofer HHI) um Inhalte – natürlich in 3D und wie rasant sich die Technologie entwickelt. Bei den Screenings & Präsentationen wurden spannende, crossmediale Beispiele präsentiert, wie neuartiges, zahlreiche Medien und Plattformen umfassenden Storytelling aussehen kann. Die internationalen Programmmacher Beau Willimon (Creator der Netflix-Serie „House of Cards“) und Piv Bernth (Head of Drama Danish Broadcasting Corporation und u.a. verantwortlich für die internationalen Erfolgsserien „Kommissarin Lund“ und „Borgen“) verrieten in ihren Keynotes die Geheimnisse ihres Erfolgs. Und auch im Kongresspremiere feiernden Format Meet the Team ging es um Inhalte und die Frage, wie man einen Kult kreiert linear und non-linear. Diese Frage, und das war neu, wurde dem ganzen beim Kongress anwesenden Team zweier Programme – „Got to Dance“ (ProSiebenSat.1) und „Onkel Berni’s Welt“ und CopyCatChannel (YouTube) – gestellt.

Als prominente Referenten aus der Film, Medien- und Kreativwirtschaft und zunehmend auch aus der Gründerszene waren u.a. in Berlin dabei: BBC Trustee und All3 Media-Gründer David Liddiment, London, RBB Intendantin Dagmar Reim, YouTube EMEA – Chef Matthew Glotzbach, ProSiebenSat.1 Digitalvorstand Dr. Christian Wagner, Grant Anderson, Chef des Sony 3D Technology Center in L.A., oder Twitter-Deutschland-Chef Rowan Barnett. Jim Chabin von der International 3D Society in L.A., Ingrid Deltenre, der Generaldirektorin der European Broadcasting Union (EBU), Schweiz, die Berliner Erfolgsproduzentin Regina Ziegler, Ziegler Film, Jim Egan, BBC Global News, London,  Chef und Magine-Gründer Mattias Hjelmstedt, Schweden, gaben ebenso Einblick in ihre Erkenntnisse wie  die Technologie-Gurus Paul Hubmer von NXP Semiconductors, der 3D-Spezialist Phil 3D Captain McNally, L.A., Prof. Dr. Thomas Wiegand vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut oder Lucas Josten von der Europäischen Kommission aus Brüssel. joiz-Gründer und -CEO Alexander Mazzara, Prof. Dr. Eli Noam von der Columbia University in New York, Benjamin Ruth (Vice Media Deutschland) oder ooVoo-Gründer Jay Samit aus L.A. beleuchteten die Kongressthemen aus Sicht der Netz-Entrepreneure.

Das traditionelle Networking Highlight des internationalen Medienkongresses, die MEDIANIGHT, fiel in diesem Jahr noch größer und glamouröser als sonst aus: Anlässlich des 5. Geburtstags der o2 World Berlin fand der exklusive Abend am ersten Kongresstag mit mehr als 2.000 Gästen aus Medien, Musik, Wirtschaft, Politik und Sport, in der o2 World Berlin statt.

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Über den Internationalen Medienkongress und die MEDIENWOCHE@IFA:
Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA. In Verbindung mit der IFA, der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics (06.–11.09.13), dem M100 Sanssouci Colloquium (05.09.13) und zahlreichen weiteren hochkarätigen Events ist er eines der wichtigsten Branchentreffefan Europas. Kongressveranstalter ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und organisiert von der Messe Berlin. M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V.

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Author: "Katharina Papke" Tags: "2013, News, Pressemitteilungen"
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Date: Wednesday, 11 Sep 2013 13:53

"Bund und Länder, Politik und Gesellschaft  müssen in den kommenden politischen Entscheidungszyklen dem medialen Wandel mehr Aufmerksamkeit und Gestaltungskraft widmen als bisher." Das war eine der zentralen Botschaften des Panels der Deutschen Content Allianz (DCA) und der Politik auf dem Internationalen Medienkongress in Berlin. Unter dem Motto "Chefsache Kreativwirtschaft! Wie geht's weiter mit Netzpolitik und Urheberrecht?" diskutierten gestern Nachmittag Vertreter der Deutschen Content Allianz (DCA) und der Politik.

Jürgen Doetz, VPRT, bilanzierte die bisherige Arbeit der DCA und wagte einen Blick nach vorn. Die Anliegen der Inhalteanbieter seien inzwischen in der Politik angekommen: "Wir haben uns auf Bundes- und EU-Ebene Gehör verschafft." In der kommenden Legislaturperiode sei nun entscheidend, dass "Inhalte zur Chefsache werden" und konkrete Maßnahmen ergriffen werden. Netzpolitik betreffe alle gesellschaftlichen Bereiche, könne eine Politik zum Erhalt der kreativen Medieninhalte aber nicht ersetzen.

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI), plädierte nachdrücklich dafür, die Transformationsprozesse stärker als bisher zu gestalten. Die Debatte um die Wertschätzung kreativer Leistungen dürfte nicht einer technologieaffinen Minderheit überlassen werden, sondern gehe die gesamte Gesellschaft an. "Es gibt nur eine Welt, es gibt keine digitale Nebenwelt".

Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, unterstützt diese Forderung. Er betonte, dass mit dem LSR ein wichtiger und historischer erster Schritt zur Anpassung des Urheberrechtsschutzes an die Herausforderungen der Digitalisierung getan wurde, dass diese Fragen nun aber auch weiterhin Chefsache jeder Regierung sein müsse, die hochwertige Medien und Inhalte ermöglichen wolle. Die Medienhäuser seien dabei, das neue Recht verwertbar zu machen. An die Politik gerichtet appellierte er, "Verlagshäuser brauchen keinen Artenschutz, sondern Rahmenbedingungen zur Entfaltung und Weiterentwicklung neuer Geschäftsmodelle, insbesondere beim Datenschutz und bei Werberegulierungen."

Peter Weber, Justitiar des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), plädierte für eine stärkere Gestaltung der Rahmenbedingungen für Content. "Urheberrecht braucht Akzeptanz! Es bedarf angemessener Rechterklärungsinstrumente für mehr legale Angebote, auch um Nutzungen an der Rechtsordnung vorbei zu bekämpfen." Regelungen zur Netzneutralität und zur Plattformregulierung müssten eine diskriminierungsfreie Verbreitung und den Zugang des Zuschauers zu medialen Angeboten angemessen absichern.

Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, griff die Botschaften der DCA-Vertreter auf und forderte Medien-Kreativ und Netzwirtschaft dazu auf, verstärkt an einem gemeinsamen Verständnis der Umbruchsituation zu arbeiten und dabei die besondere gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung der Inhalte anzuerkennen. Hier sieht er auch die Bundesländer in der Pflicht: "Wir bearbeiten bisweilen auch deshalb den medienpolitischen Kulturwandel zu wenig, weil wir uns manchmal zu sehr von den technologischen Möglichkeiten blenden lassen." Notwendig sei, diese Aspekte zum Beispiel in neuen Wertschöpfungskonstellationen in beiderseitigem Nutzen zueinander in Beziehung zu setzen - in der Diskussion und in den zu entwickelnden Media Governance-Strukturen. Dazu fehle dem Transformationsprozess der Medien in Deutschland mehr als in anderen Ländern eine umfassende praxis- und  anwendungsorientierte wissenschaftliche Begleitung.

Die DCA kündigte an, sich mit wesentlichen Kernanliegen unmittelbar nach den Wahlen an die künftige Bundesregierung zu wenden.

zur Pressemitteilung

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Date: Wednesday, 11 Sep 2013 13:53

"Bund und Länder, Politik und Gesellschaft  müssen in den kommenden politischen Entscheidungszyklen dem medialen Wandel mehr Aufmerksamkeit und Gestaltungskraft widmen als bisher." Das war eine der zentralen Botschaften des Panels der Deutschen Content Allianz (DCA) und der Politik auf dem Internationalen Medienkongress in Berlin. Unter dem Motto "Chefsache Kreativwirtschaft! Wie geht's weiter mit Netzpolitik und Urheberrecht?" diskutierten gestern Nachmittag Vertreter der Deutschen Content Allianz (DCA) und der Politik.

Jürgen Doetz, VPRT, bilanzierte die bisherige Arbeit der DCA und wagte einen Blick nach vorn. Die Anliegen der Inhalteanbieter seien inzwischen in der Politik angekommen: "Wir haben uns auf Bundes- und EU-Ebene Gehör verschafft." In der kommenden Legislaturperiode sei nun entscheidend, dass "Inhalte zur Chefsache werden" und konkrete Maßnahmen ergriffen werden. Netzpolitik betreffe alle gesellschaftlichen Bereiche, könne eine Politik zum Erhalt der kreativen Medieninhalte aber nicht ersetzen.

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI), plädierte nachdrücklich dafür, die Transformationsprozesse stärker als bisher zu gestalten. Die Debatte um die Wertschätzung kreativer Leistungen dürfte nicht einer technologieaffinen Minderheit überlassen werden, sondern gehe die gesamte Gesellschaft an. "Es gibt nur eine Welt, es gibt keine digitale Nebenwelt".

Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, unterstützt diese Forderung. Er betonte, dass mit dem LSR ein wichtiger und historischer erster Schritt zur Anpassung des Urheberrechtsschutzes an die Herausforderungen der Digitalisierung getan wurde, dass diese Fragen nun aber auch weiterhin Chefsache jeder Regierung sein müsse, die hochwertige Medien und Inhalte ermöglichen wolle. Die Medienhäuser seien dabei, das neue Recht verwertbar zu machen. An die Politik gerichtet appellierte er, "Verlagshäuser brauchen keinen Artenschutz, sondern Rahmenbedingungen zur Entfaltung und Weiterentwicklung neuer Geschäftsmodelle, insbesondere beim Datenschutz und bei Werberegulierungen."

Peter Weber, Justitiar des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), plädierte für eine stärkere Gestaltung der Rahmenbedingungen für Content. "Urheberrecht braucht Akzeptanz! Es bedarf angemessener Rechterklärungsinstrumente für mehr legale Angebote, auch um Nutzungen an der Rechtsordnung vorbei zu bekämpfen." Regelungen zur Netzneutralität und zur Plattformregulierung müssten eine diskriminierungsfreie Verbreitung und den Zugang des Zuschauers zu medialen Angeboten angemessen absichern.

Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, griff die Botschaften der DCA-Vertreter auf und forderte Medien-Kreativ und Netzwirtschaft dazu auf, verstärkt an einem gemeinsamen Verständnis der Umbruchsituation zu arbeiten und dabei die besondere gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung der Inhalte anzuerkennen. Hier sieht er auch die Bundesländer in der Pflicht: "Wir bearbeiten bisweilen auch deshalb den medienpolitischen Kulturwandel zu wenig, weil wir uns manchmal zu sehr von den technologischen Möglichkeiten blenden lassen." Notwendig sei, diese Aspekte zum Beispiel in neuen Wertschöpfungskonstellationen in beiderseitigem Nutzen zueinander in Beziehung zu setzen - in der Diskussion und in den zu entwickelnden Media Governance-Strukturen. Dazu fehle dem Transformationsprozess der Medien in Deutschland mehr als in anderen Ländern eine umfassende praxis- und  anwendungsorientierte wissenschaftliche Begleitung.

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"Bund und Länder, Politik und Gesellschaft  müssen in den kommenden politischen Entscheidungszyklen dem medialen Wandel mehr Aufmerksamkeit und Gestaltungskraft widmen als bisher." Das war eine der zentralen Botschaften des Panels der Deutschen Content Allianz (DCA) und der Politik auf dem Internationalen Medienkongress in Berlin. Unter dem Motto "Chefsache Kreativwirtschaft! Wie geht's weiter mit Netzpolitik und Urheberrecht?" diskutierten gestern Nachmittag Vertreter der Deutschen Content Allianz (DCA) und der Politik.

Jürgen Doetz, VPRT, bilanzierte die bisherige Arbeit der DCA und wagte einen Blick nach vorn. Die Anliegen der Inhalteanbieter seien inzwischen in der Politik angekommen: "Wir haben uns auf Bundes- und EU-Ebene Gehör verschafft." In der kommenden Legislaturperiode sei nun entscheidend, dass "Inhalte zur Chefsache werden" und konkrete Maßnahmen ergriffen werden. Netzpolitik betreffe alle gesellschaftlichen Bereiche, könne eine Politik zum Erhalt der kreativen Medieninhalte aber nicht ersetzen.

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI), plädierte nachdrücklich dafür, die Transformationsprozesse stärker als bisher zu gestalten. Die Debatte um die Wertschätzung kreativer Leistungen dürfte nicht einer technologieaffinen Minderheit überlassen werden, sondern gehe die gesamte Gesellschaft an. "Es gibt nur eine Welt, es gibt keine digitale Nebenwelt".

Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, unterstützt diese Forderung. Er betonte, dass mit dem LSR ein wichtiger und historischer erster Schritt zur Anpassung des Urheberrechtsschutzes an die Herausforderungen der Digitalisierung getan wurde, dass diese Fragen nun aber auch weiterhin Chefsache jeder Regierung sein müsse, die hochwertige Medien und Inhalte ermöglichen wolle. Die Medienhäuser seien dabei, das neue Recht verwertbar zu machen. An die Politik gerichtet appellierte er, "Verlagshäuser brauchen keinen Artenschutz, sondern Rahmenbedingungen zur Entfaltung und Weiterentwicklung neuer Geschäftsmodelle, insbesondere beim Datenschutz und bei Werberegulierungen."

Peter Weber, Justitiar des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), plädierte für eine stärkere Gestaltung der Rahmenbedingungen für Content. "Urheberrecht braucht Akzeptanz! Es bedarf angemessener Rechterklärungsinstrumente für mehr legale Angebote, auch um Nutzungen an der Rechtsordnung vorbei zu bekämpfen." Regelungen zur Netzneutralität und zur Plattformregulierung müssten eine diskriminierungsfreie Verbreitung und den Zugang des Zuschauers zu medialen Angeboten angemessen absichern.

Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, griff die Botschaften der DCA-Vertreter auf und forderte Medien-Kreativ und Netzwirtschaft dazu auf, verstärkt an einem gemeinsamen Verständnis der Umbruchsituation zu arbeiten und dabei die besondere gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung der Inhalte anzuerkennen. Hier sieht er auch die Bundesländer in der Pflicht: "Wir bearbeiten bisweilen auch deshalb den medienpolitischen Kulturwandel zu wenig, weil wir uns manchmal zu sehr von den technologischen Möglichkeiten blenden lassen." Notwendig sei, diese Aspekte zum Beispiel in neuen Wertschöpfungskonstellationen in beiderseitigem Nutzen zueinander in Beziehung zu setzen - in der Diskussion und in den zu entwickelnden Media Governance-Strukturen. Dazu fehle dem Transformationsprozess der Medien in Deutschland mehr als in anderen Ländern eine umfassende praxis- und  anwendungsorientierte wissenschaftliche Begleitung.

Die DCA kündigte an, sich mit wesentlichen Kernanliegen unmittelbar nach den Wahlen an die künftige Bundesregierung zu wenden.

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Date: Tuesday, 10 Sep 2013 15:39
  • Jay Samit: „Keep it simple and stupid“
  • Jens Müffelmann: “ Berlin selbst ist eine Art Start Up”

Berlin/Potsdam - Top Entrepreneure und Digital-Entscheider führender Medienunternehmen diskutierten heute Vormittag beim Internationalen Medienkongress im ICC Berlin unter dem Titel „Clash of Cultures or the Future of Growth“ die Strategien von Medienhäusern im Digitalmarkt. Welche Vor- und Nachteile bieten unternehmensflankierte Gründungen und was sind deren spezifische Erfolgsfaktoren und Risiken? In Kooperation mit hy! Berlin.

In das Thema führte der US-amerikanische Serial Entrepreneur Jay Samit ein, der in 25 Jahren Berufserfahrung fast 90 Unternehmen gründete und rund 800 Millionen Dollar Startkapital einsammelte. Inzwischen baut er mit ooVoo den mit aktuell 80 Millionen Nutzern weltweit größten Anbieter für Social Video Chat auf. In seiner Keynote „Reinventing Media: How Entrepreneurs are Disrupting Content Distribution“ verriet er, wo er die zentralen Herausforderungen für Unternehmensgründer in der digitalen Welt sieht und untermauerte seine Ausführungen mit aktuellen Zahlen vom amerikanischen Markt: So seien 2012 bereits 18 Prozent der Webnutzung mobil gewesen, 2014 würde mobiles Surfen bereits die Nutzung des Webs am Desktop übertreffen. Diese Entwicklung sei nicht von der Industrie forciert worden, sondern allein nutzerbestimmt. Neue Geschäftsmodelle müssten sich demnach an der „Schlacht um die Plätze in den mobilen Verkaufsregalen“ beteiligen, also Angebote entwickeln, die insbesondere die mobilen User finden und nutzen.

Ein anderer Megatrend sei, so Samit weiter, die intelligente Nutzung der ungeheuren Masse an Daten, die sich im Netz befinde. In 2013 wurden mehr digitale Fotos gemacht, als insgesamt jemals zuvor. Aber nicht die Flut der Inhalte sei das Problem, sondern die Filter. Gründer, die auf die Frage, wie die richtigen Inhalte zu den richtigen Kunden kommen, passende Antworten liefern, etwa durch sinnvolle Personalisierung ihrer Angebote, hätten gute Aussichten auf einen Unternehmenserfolg. Dabei sei es eine Nebensache, ob sich neue Ideen an aktuelle Regeln halte. Es spiele keine Rolle, ob es „legal or illegal“ sei, denn wenn der „Geist einer funktionierenden Idee aus der Flasche“ sei, sei er nicht mehr einzufangen – siehe Napster. Nur einfach müssten die Ideen sein: „Keep it simple and stupid“, so lautete das Credo des multiplen Unternehmensgründers.

Im Anschluss an die Keynote diskutierten Florian Meissner, Mitgründer und CEO, EyeEm, Dr. Jens Müffelmann, Leiter Geschäftsführungsbereich elektronische Medien, Axel Springer, Mato Peric, Gründer und CEO, EPIC Companies und Jay Samit, moderiert von Aydo Schosswald und Hans Raffauf, Gründer und CEOs, hy! Berlin, die Thesen.

In dem lebhaften Gespräch erklärten die Vertreter der beiden großen Medienhäuser ProSiebenSat.1 und Axel Springer ihre digitalen Strategien. Mato Peric gründet mit EPIC Companies, seinem Joint-Venture mit ProSiebenSat.1, Start Ups, die „TVable“ seien, also insbesondere vom Kerngeschäft der TV-Gruppe profitieren würden. Er veranschaulichte die Strategie mit dem Beispiel „petobel“, ein Online-Shop für Haustierbedarf. EPIC Companies mit Sitz in Berlin habe inzwischen vier Unternehmensgründungen im Portfolio, zwei kämen bald dazu.

Springer Digital-Chef Dr. Jens Müffelmann erklärte die jüngste Strategieänderung des Konzerns was Beteiligungen an Unternehmen der Digitalwirtschaft angeht. Früher hätte man in reife Unternehmen investiert - late stage. Das sei bislang auch eine ausgezeichnete Strategie gewesen, mache doch der Gesamtkonzern aufgrund seiner Online First Devise bereits 40 % seines Umsatzes mit dem Digitalgeschäft. Dennoch sei man umgeschwenkt auf sogenannte early stage initiatives, also Investitionen und Beteiligungen in junge Gründungen. In einer ersten Runde sei in acht Unternehmen investiert worden, für die zweite Runde hätten Gründer gerade gepitcht. Grundlage aller strategischen Gedanken im Bereich Online sei bei Springer die Erkenntnis, dass es sinnvoller sei, mit dem eigenen Kerngeschäft in den Wettbewerb zu treten, als es andere, neue Player machen zu lassen.

Einvernehmlich analysierten alle Teilnehmer der Runde, dass das Engagement großer Unternehmen in Start Ups auch Risiken berge. So dürften die jungen Geschäftsmodelle nicht das Kerngeschäft kannibalisieren, so Jay Samit, der das Beispiel Kodak anbrachte. Die Start Ups müssten als “Speedboat neben einem Tanker“, so Peric, relativ unabhängig vom Konzern existieren können. Auch Investitionen in und Übernahmen von bestehenden Unternehmen seien nicht ohne Risiko: häufig führe der „Clash of Cultures“, dazu, dass die Gründer an den für sie unbekannten Konzernstrukturen scheitern und das Unternehmen verlassen.

Berlin, so die ebenfalls einhellige Ansicht aller Panelteilnehmer, sei dabei der optimale Standort. „Berlin ist selbst eine Art Start Up“, so Jens Müffelmann und habe bpsw. London längst abgehängt, so Florian Meissner, der die Exzellenz und Internationalität der Talente, die den Unternehmen in Berlin zur Verfügung stehen, ausdrücklich lobte. Jay Samit relativierte die Berlin-Euphorie mit der Frage, woher die letzten 10 größten Unternehmensgründungen in der Digitalwirtschaft der letzten Jahre stammen: Silicon Valley.

Über den Internationalen Medienkongress und die MEDIENWOCHE@IFA:
Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA
. In Verbindung mit der IFA, der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics (06.–11.09.13), dem M100 Sanssouci Colloquium (05.09.13) und zahlreichen weiteren hochkarätigen Events ist er eines der wichtigsten Branchentreffefan Europas. Kongressveranstalter ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und organisiert von der Messe Berlin. M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V.

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  • Jay Samit: „Keep it simple and stupid“
  • Jens Müffelmann: “ Berlin selbst ist eine Art Start Up”

Berlin/Potsdam - Top Entrepreneure und Digital-Entscheider führender Medienunternehmen diskutierten heute Vormittag beim Internationalen Medienkongress im ICC Berlin unter dem Titel „Clash of Cultures or the Future of Growth“ die Strategien von Medienhäusern im Digitalmarkt. Welche Vor- und Nachteile bieten unternehmensflankierte Gründungen und was sind deren spezifische Erfolgsfaktoren und Risiken? In Kooperation mit hy! Berlin.

In das Thema führte der US-amerikanische Serial Entrepreneur Jay Samit ein, der in 25 Jahren Berufserfahrung fast 90 Unternehmen gründete und rund 800 Millionen Dollar Startkapital einsammelte. Inzwischen baut er mit ooVoo den mit aktuell 80 Millionen Nutzern weltweit größten Anbieter für Social Video Chat auf. In seiner Keynote „Reinventing Media: How Entrepreneurs are Disrupting Content Distribution“ verriet er, wo er die zentralen Herausforderungen für Unternehmensgründer in der digitalen Welt sieht und untermauerte seine Ausführungen mit aktuellen Zahlen vom amerikanischen Markt: So seien 2012 bereits 18 Prozent der Webnutzung mobil gewesen, 2014 würde mobiles Surfen bereits die Nutzung des Webs am Desktop übertreffen. Diese Entwicklung sei nicht von der Industrie forciert worden, sondern allein nutzerbestimmt. Neue Geschäftsmodelle müssten sich demnach an der „Schlacht um die Plätze in den mobilen Verkaufsregalen“ beteiligen, also Angebote entwickeln, die insbesondere die mobilen User finden und nutzen.

Ein anderer Megatrend sei, so Samit weiter, die intelligente Nutzung der ungeheuren Masse an Daten, die sich im Netz befinde. In 2013 wurden mehr digitale Fotos gemacht, als insgesamt jemals zuvor. Aber nicht die Flut der Inhalte sei das Problem, sondern die Filter. Gründer, die auf die Frage, wie die richtigen Inhalte zu den richtigen Kunden kommen, passende Antworten liefern, etwa durch sinnvolle Personalisierung ihrer Angebote, hätten gute Aussichten auf einen Unternehmenserfolg. Dabei sei es eine Nebensache, ob sich neue Ideen an aktuelle Regeln halte. Es spiele keine Rolle, ob es „legal or illegal“ sei, denn wenn der „Geist einer funktionierenden Idee aus der Flasche“ sei, sei er nicht mehr einzufangen – siehe Napster. Nur einfach müssten die Ideen sein: „Keep it simple and stupid“, so lautete das Credo des multiplen Unternehmensgründers.

Im Anschluss an die Keynote diskutierten Florian Meissner, Mitgründer und CEO, EyeEm, Dr. Jens Müffelmann, Leiter Geschäftsführungsbereich elektronische Medien, Axel Springer, Mato Peric, Gründer und CEO, EPIC Companies und Jay Samit, moderiert von Aydo Schosswald und Hans Raffauf, Gründer und CEOs, hy! Berlin, die Thesen.

In dem lebhaften Gespräch erklärten die Vertreter der beiden großen Medienhäuser ProSiebenSat.1 und Axel Springer ihre digitalen Strategien. Mato Peric gründet mit EPIC Companies, seinem Joint-Venture mit ProSiebenSat.1, Start Ups, die „TVable“ seien, also insbesondere vom Kerngeschäft der TV-Gruppe profitieren würden. Er veranschaulichte die Strategie mit dem Beispiel „petobel“, ein Online-Shop für Haustierbedarf. EPIC Companies mit Sitz in Berlin habe inzwischen vier Unternehmensgründungen im Portfolio, zwei kämen bald dazu.

Springer Digital-Chef Dr. Jens Müffelmann erklärte die jüngste Strategieänderung des Konzerns was Beteiligungen an Unternehmen der Digitalwirtschaft angeht. Früher hätte man in reife Unternehmen investiert - late stage. Das sei bislang auch eine ausgezeichnete Strategie gewesen, mache doch der Gesamtkonzern aufgrund seiner Online First Devise bereits 40 % seines Umsatzes mit dem Digitalgeschäft. Dennoch sei man umgeschwenkt auf sogenannte early stage initiatives, also Investitionen und Beteiligungen in junge Gründungen. In einer ersten Runde sei in acht Unternehmen investiert worden, für die zweite Runde hätten Gründer gerade gepitcht. Grundlage aller strategischen Gedanken im Bereich Online sei bei Springer die Erkenntnis, dass es sinnvoller sei, mit dem eigenen Kerngeschäft in den Wettbewerb zu treten, als es andere, neue Player machen zu lassen.

Einvernehmlich analysierten alle Teilnehmer der Runde, dass das Engagement großer Unternehmen in Start Ups auch Risiken berge. So dürften die jungen Geschäftsmodelle nicht das Kerngeschäft kannibalisieren, so Jay Samit, der das Beispiel Kodak anbrachte. Die Start Ups müssten als “Speedboat neben einem Tanker“, so Peric, relativ unabhängig vom Konzern existieren können. Auch Investitionen in und Übernahmen von bestehenden Unternehmen seien nicht ohne Risiko: häufig führe der „Clash of Cultures“, dazu, dass die Gründer an den für sie unbekannten Konzernstrukturen scheitern und das Unternehmen verlassen.

Berlin, so die ebenfalls einhellige Ansicht aller Panelteilnehmer, sei dabei der optimale Standort. „Berlin ist selbst eine Art Start Up“, so Jens Müffelmann und habe bpsw. London längst abgehängt, so Florian Meissner, der die Exzellenz und Internationalität der Talente, die den Unternehmen in Berlin zur Verfügung stehen, ausdrücklich lobte. Jay Samit relativierte die Berlin-Euphorie mit der Frage, woher die letzten 10 größten Unternehmensgründungen in der Digitalwirtschaft der letzten Jahre stammen: Silicon Valley.

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Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA
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  • Jay Samit: „Keep it simple and stupid“
  • Jens Müffelmann: “ Berlin selbst ist eine Art Start Up”

Berlin/Potsdam - Top Entrepreneure und Digital-Entscheider führender Medienunternehmen diskutierten heute Vormittag beim Internationalen Medienkongress im ICC Berlin unter dem Titel „Clash of Cultures or the Future of Growth“ die Strategien von Medienhäusern im Digitalmarkt. Welche Vor- und Nachteile bieten unternehmensflankierte Gründungen und was sind deren spezifische Erfolgsfaktoren und Risiken? In Kooperation mit hy! Berlin.

In das Thema führte der US-amerikanische Serial Entrepreneur Jay Samit ein, der in 25 Jahren Berufserfahrung fast 90 Unternehmen gründete und rund 800 Millionen Dollar Startkapital einsammelte. Inzwischen baut er mit ooVoo den mit aktuell 80 Millionen Nutzern weltweit größten Anbieter für Social Video Chat auf. In seiner Keynote „Reinventing Media: How Entrepreneurs are Disrupting Content Distribution“ verriet er, wo er die zentralen Herausforderungen für Unternehmensgründer in der digitalen Welt sieht und untermauerte seine Ausführungen mit aktuellen Zahlen vom amerikanischen Markt: So seien 2012 bereits 18 Prozent der Webnutzung mobil gewesen, 2014 würde mobiles Surfen bereits die Nutzung des Webs am Desktop übertreffen. Diese Entwicklung sei nicht von der Industrie forciert worden, sondern allein nutzerbestimmt. Neue Geschäftsmodelle müssten sich demnach an der „Schlacht um die Plätze in den mobilen Verkaufsregalen“ beteiligen, also Angebote entwickeln, die insbesondere die mobilen User finden und nutzen.

Ein anderer Megatrend sei, so Samit weiter, die intelligente Nutzung der ungeheuren Masse an Daten, die sich im Netz befinde. In 2013 wurden mehr digitale Fotos gemacht, als insgesamt jemals zuvor. Aber nicht die Flut der Inhalte sei das Problem, sondern die Filter. Gründer, die auf die Frage, wie die richtigen Inhalte zu den richtigen Kunden kommen, passende Antworten liefern, etwa durch sinnvolle Personalisierung ihrer Angebote, hätten gute Aussichten auf einen Unternehmenserfolg. Dabei sei es eine Nebensache, ob sich neue Ideen an aktuelle Regeln halte. Es spiele keine Rolle, ob es „legal or illegal“ sei, denn wenn der „Geist einer funktionierenden Idee aus der Flasche“ sei, sei er nicht mehr einzufangen – siehe Napster. Nur einfach müssten die Ideen sein: „Keep it simple and stupid“, so lautete das Credo des multiplen Unternehmensgründers.

Im Anschluss an die Keynote diskutierten Florian Meissner, Mitgründer und CEO, EyeEm, Dr. Jens Müffelmann, Leiter Geschäftsführungsbereich elektronische Medien, Axel Springer, Mato Peric, Gründer und CEO, EPIC Companies und Jay Samit, moderiert von Aydo Schosswald und Hans Raffauf, Gründer und CEOs, hy! Berlin, die Thesen.

In dem lebhaften Gespräch erklärten die Vertreter der beiden großen Medienhäuser ProSiebenSat.1 und Axel Springer ihre digitalen Strategien. Mato Peric gründet mit EPIC Companies, seinem Joint-Venture mit ProSiebenSat.1, Start Ups, die „TVable“ seien, also insbesondere vom Kerngeschäft der TV-Gruppe profitieren würden. Er veranschaulichte die Strategie mit dem Beispiel „petobel“, ein Online-Shop für Haustierbedarf. EPIC Companies mit Sitz in Berlin habe inzwischen vier Unternehmensgründungen im Portfolio, zwei kämen bald dazu.

Springer Digital-Chef Dr. Jens Müffelmann erklärte die jüngste Strategieänderung des Konzerns was Beteiligungen an Unternehmen der Digitalwirtschaft angeht. Früher hätte man in reife Unternehmen investiert - late stage. Das sei bislang auch eine ausgezeichnete Strategie gewesen, mache doch der Gesamtkonzern aufgrund seiner Online First Devise bereits 40 % seines Umsatzes mit dem Digitalgeschäft. Dennoch sei man umgeschwenkt auf sogenannte early stage initiatives, also Investitionen und Beteiligungen in junge Gründungen. In einer ersten Runde sei in acht Unternehmen investiert worden, für die zweite Runde hätten Gründer gerade gepitcht. Grundlage aller strategischen Gedanken im Bereich Online sei bei Springer die Erkenntnis, dass es sinnvoller sei, mit dem eigenen Kerngeschäft in den Wettbewerb zu treten, als es andere, neue Player machen zu lassen.

Einvernehmlich analysierten alle Teilnehmer der Runde, dass das Engagement großer Unternehmen in Start Ups auch Risiken berge. So dürften die jungen Geschäftsmodelle nicht das Kerngeschäft kannibalisieren, so Jay Samit, der das Beispiel Kodak anbrachte. Die Start Ups müssten als “Speedboat neben einem Tanker“, so Peric, relativ unabhängig vom Konzern existieren können. Auch Investitionen in und Übernahmen von bestehenden Unternehmen seien nicht ohne Risiko: häufig führe der „Clash of Cultures“, dazu, dass die Gründer an den für sie unbekannten Konzernstrukturen scheitern und das Unternehmen verlassen.

Berlin, so die ebenfalls einhellige Ansicht aller Panelteilnehmer, sei dabei der optimale Standort. „Berlin ist selbst eine Art Start Up“, so Jens Müffelmann und habe bpsw. London längst abgehängt, so Florian Meissner, der die Exzellenz und Internationalität der Talente, die den Unternehmen in Berlin zur Verfügung stehen, ausdrücklich lobte. Jay Samit relativierte die Berlin-Euphorie mit der Frage, woher die letzten 10 größten Unternehmensgründungen in der Digitalwirtschaft der letzten Jahre stammen: Silicon Valley.

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Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA
. In Verbindung mit der IFA, der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics (06.–11.09.13), dem M100 Sanssouci Colloquium (05.09.13) und zahlreichen weiteren hochkarätigen Events ist er eines der wichtigsten Branchentreffefan Europas. Kongressveranstalter ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und organisiert von der Messe Berlin. M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V.

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 Unitymedia KabelBW, HP, Mercedes-Benz, Glow Motion, Eutelsat, O2 World Berlin, Zwei B, 3D Innovation Center, CINE PROJECT, Exozet, O2, XpanD 3D,  Saturn, Verband Privater Rundfunk und Telemedien, Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen, U-Need, DMAX, GWFF, Viacom International Media Network Northern Europe, Kabel Deutschland, UFA Film & TV Produktion, joiz, ENTERTAINMENT MASTER CLASS, die medienanstalten, Media Antenne Berlin Brandenburg, ZukunftsAgentur Brandenburg, Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin-Brandenburg, Berlin Partner, NXP, exceet, AOK, Hy!, Druckerei ARNOLD, Format Druck, BBC World News, Ernst & Young, EuroNews, media.net berlinbrandenburg, Documentary Campus, Erich Pommer Institut, TV5Monde, HDI Gerling, iSFF Sponsorpartner: Maurice Lacroix, GREY GOOSE, Börlind, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, JURA, Party Rent, Disaronno, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, Jägermeister, Coca Cola, lekka berlin, Levy Restaurants Medienpartner: BUNTE, Radio Energy, Alex TV, Pitch Cube, rbb Fernsehen, Radio Eins, news aktuell, brandeins, MEEDIA, Blickpunkt Film, NITRO, BEO, epd Medien, Golem, Medien Bulletin, HDPK, MDH, medienpolitik.net, animago, Digital Production, De:Bug, Berliner Fenster, gruenderszene.de

Author: "Katharina Papke" Tags: "2013, News, Pressemitteilungen"
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Date: Tuesday, 10 Sep 2013 13:56

Berlin/Potsdam - In Europa gäbe es rund 8.200 Fernsehsender und ca. 500 Video on Demand-Anbieter, betonte Ingrid Deltenre, Generaldirektorin der European Broadcasting Union (EBU) in ihrer Keynote „Think Bigger. Die Medien- und Filmbranche im Umbruch“ beim Produzentengipfel unter der Überschrift „Die neue Ökonomie der Inhalteproduktion und –verbreitung“ am Dienstagvormittag beim Internationalen Medienkongress. Diese hohe Anzahl an Vertriebskanälen führe zu einem großen Angebot an Inhalten; durch diese Konkurrenz würde ein Kinobesuch, gerade in den wirtschaftlich schwächeren europäischen Ländern weniger attraktiv. Durchschnittlich gehe ein Europäer zwei Mal im Jahr ins Kino.

Ingrid Deltenre rief Produzenten und Verantwortliche dazu auf, die Filmpolitik und auch die Mechanismen der Filmförderung zu überdenken. Hier müsse deutlich internationaler und über die eigenen Landesgrenzen hinaus gedacht und gehandelt werden, um der sich verändernden Wertschöpfungskette mit allen Online-Implikationen gerecht zu werden. Eine solche Erweiterung jenseits des Heimatmarktes könnte sinkende Umsatzerlöse ihrer Ansicht nach ebenso kompensieren wie strategisches innovatives Marketing auf allen Plattformen. US-Filmen steht hier im Schnitt 30 Prozent des Budgets zu Verfügung, europäischen nur fünf Prozent. Wichtig sei zudem sich von der traditionellen Verwertungskette zu verabschieden, um dem Konsumenten Inhalte so zur Verfügung zu stellen, wie er es möchte, ansonsten spiele man nur der Piraterie in die Hände.

Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia erläuterte in seinem Input im Anschluss das potentielle Wachstum von Video on Demand. Er prognostiziert eine Zunahme von VoD von 36 Prozent pro Jahr bis 2018. Wenn dieses Wachstum zu Erlösen bei den Rechteinhabern führen soll, "muss man den Menschen auch die Gelegenheit geben ihr Geld dafür auszugeben", so Goldhammer.

Die anschließende, von Blickpunkt:Film-Chefredakteur Ulrich Höcherl moderierte Runde mit Christian Beetz (gebrüder beetz filmproduktion), Andreas Briese (YouTube), Jörg Grabosch (Brainpool), Andreas Wildfang (Eyz Media) und Doris Zander (Aspekt Telefilm), unterstrich, dass traditionell produzierte Fernsehware nicht ohne Weiteres für Internetportale produziert werden kann, weil über sie die Refinanzierung der hohen Produktionsbudgets nicht möglich ist.

Als Fazit bleibt, dass zwar der Vertriebsweg VoD für alle Plattformen, auch auf Kosten der Kinoauswertungskette, ausgebaut werden müsste - am besten als Abo-Modell, wie es Andreas Wildfang von dem VoD-Anbieter EYZ Media favorisiert. Filmförderung und Fernsehen seien zur Finanzierung von Programmen mit einem hohen Production Value unabdingbar. Das Produzieren direkt für webbasierte Kanäle sei einer neuen Generation von Kreativen und Produzenten vorbehalten , da dies ein "eigenes Handwerk ist, das man lernen und auf das man sich einlassen muss", wie Andreas Briese, Strategic Partnership Development Manager, YouTube, erklärte.

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Berlin/Potsdam - In Europa gäbe es rund 8.200 Fernsehsender und ca. 500 Video on Demand-Anbieter, betonte Ingrid Deltenre, Generaldirektorin der European Broadcasting Union (EBU) in ihrer Keynote „Think Bigger. Die Medien- und Filmbranche im Umbruch“ beim Produzentengipfel unter der Überschrift „Die neue Ökonomie der Inhalteproduktion und –verbreitung“ am Dienstagvormittag beim Internationalen Medienkongress. Diese hohe Anzahl an Vertriebskanälen führe zu einem großen Angebot an Inhalten; durch diese Konkurrenz würde ein Kinobesuch, gerade in den wirtschaftlich schwächeren europäischen Ländern weniger attraktiv. Durchschnittlich gehe ein Europäer zwei Mal im Jahr ins Kino.

Ingrid Deltenre rief Produzenten und Verantwortliche dazu auf, die Filmpolitik und auch die Mechanismen der Filmförderung zu überdenken. Hier müsse deutlich internationaler und über die eigenen Landesgrenzen hinaus gedacht und gehandelt werden, um der sich verändernden Wertschöpfungskette mit allen Online-Implikationen gerecht zu werden. Eine solche Erweiterung jenseits des Heimatmarktes könnte sinkende Umsatzerlöse ihrer Ansicht nach ebenso kompensieren wie strategisches innovatives Marketing auf allen Plattformen. US-Filmen steht hier im Schnitt 30 Prozent des Budgets zu Verfügung, europäischen nur fünf Prozent. Wichtig sei zudem sich von der traditionellen Verwertungskette zu verabschieden, um dem Konsumenten Inhalte so zur Verfügung zu stellen, wie er es möchte, ansonsten spiele man nur der Piraterie in die Hände.

Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia erläuterte in seinem Input im Anschluss das potentielle Wachstum von Video on Demand. Er prognostiziert eine Zunahme von VoD von 36 Prozent pro Jahr bis 2018. Wenn dieses Wachstum zu Erlösen bei den Rechteinhabern führen soll, "muss man den Menschen auch die Gelegenheit geben ihr Geld dafür auszugeben", so Goldhammer.

Die anschließende, von Blickpunkt:Film-Chefredakteur Ulrich Höcherl moderierte Runde mit Christian Beetz (gebrüder beetz filmproduktion), Andreas Briese (YouTube), Jörg Grabosch (Brainpool), Andreas Wildfang (Eyz Media) und Doris Zander (Aspekt Telefilm), unterstrich, dass traditionell produzierte Fernsehware nicht ohne Weiteres für Internetportale produziert werden kann, weil über sie die Refinanzierung der hohen Produktionsbudgets nicht möglich ist.

Als Fazit bleibt, dass zwar der Vertriebsweg VoD für alle Plattformen, auch auf Kosten der Kinoauswertungskette, ausgebaut werden müsste - am besten als Abo-Modell, wie es Andreas Wildfang von dem VoD-Anbieter EYZ Media favorisiert. Filmförderung und Fernsehen seien zur Finanzierung von Programmen mit einem hohen Production Value unabdingbar. Das Produzieren direkt für webbasierte Kanäle sei einer neuen Generation von Kreativen und Produzenten vorbehalten , da dies ein "eigenes Handwerk ist, das man lernen und auf das man sich einlassen muss", wie Andreas Briese, Strategic Partnership Development Manager, YouTube, erklärte.

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Berlin/Potsdam - In Europa gäbe es rund 8.200 Fernsehsender und ca. 500 Video on Demand-Anbieter, betonte Ingrid Deltenre, Generaldirektorin der European Broadcasting Union (EBU) in ihrer Keynote „Think Bigger. Die Medien- und Filmbranche im Umbruch“ beim Produzentengipfel unter der Überschrift „Die neue Ökonomie der Inhalteproduktion und –verbreitung“ am Dienstagvormittag beim Internationalen Medienkongress. Diese hohe Anzahl an Vertriebskanälen führe zu einem großen Angebot an Inhalten; durch diese Konkurrenz würde ein Kinobesuch, gerade in den wirtschaftlich schwächeren europäischen Ländern weniger attraktiv. Durchschnittlich gehe ein Europäer zwei Mal im Jahr ins Kino.

Ingrid Deltenre rief Produzenten und Verantwortliche dazu auf, die Filmpolitik und auch die Mechanismen der Filmförderung zu überdenken. Hier müsse deutlich internationaler und über die eigenen Landesgrenzen hinaus gedacht und gehandelt werden, um der sich verändernden Wertschöpfungskette mit allen Online-Implikationen gerecht zu werden. Eine solche Erweiterung jenseits des Heimatmarktes könnte sinkende Umsatzerlöse ihrer Ansicht nach ebenso kompensieren wie strategisches innovatives Marketing auf allen Plattformen. US-Filmen steht hier im Schnitt 30 Prozent des Budgets zu Verfügung, europäischen nur fünf Prozent. Wichtig sei zudem sich von der traditionellen Verwertungskette zu verabschieden, um dem Konsumenten Inhalte so zur Verfügung zu stellen, wie er es möchte, ansonsten spiele man nur der Piraterie in die Hände.

Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia erläuterte in seinem Input im Anschluss das potentielle Wachstum von Video on Demand. Er prognostiziert eine Zunahme von VoD von 36 Prozent pro Jahr bis 2018. Wenn dieses Wachstum zu Erlösen bei den Rechteinhabern führen soll, "muss man den Menschen auch die Gelegenheit geben ihr Geld dafür auszugeben", so Goldhammer.

Die anschließende, von Blickpunkt:Film-Chefredakteur Ulrich Höcherl moderierte Runde mit Christian Beetz (gebrüder beetz filmproduktion), Andreas Briese (YouTube), Jörg Grabosch (Brainpool), Andreas Wildfang (Eyz Media) und Doris Zander (Aspekt Telefilm), unterstrich, dass traditionell produzierte Fernsehware nicht ohne Weiteres für Internetportale produziert werden kann, weil über sie die Refinanzierung der hohen Produktionsbudgets nicht möglich ist.

Als Fazit bleibt, dass zwar der Vertriebsweg VoD für alle Plattformen, auch auf Kosten der Kinoauswertungskette, ausgebaut werden müsste - am besten als Abo-Modell, wie es Andreas Wildfang von dem VoD-Anbieter EYZ Media favorisiert. Filmförderung und Fernsehen seien zur Finanzierung von Programmen mit einem hohen Production Value unabdingbar. Das Produzieren direkt für webbasierte Kanäle sei einer neuen Generation von Kreativen und Produzenten vorbehalten , da dies ein "eigenes Handwerk ist, das man lernen und auf das man sich einlassen muss", wie Andreas Briese, Strategic Partnership Development Manager, YouTube, erklärte.

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Date: Tuesday, 10 Sep 2013 13:35

Berlin/Potsdam - Wie sieht der Journalismus der Zukunft aus? Darauf hat Jim Egan, Chef von BBC Global News, London, in seiner internationalen Keynote „BBC in the Age of  ‚All You Can Watch‘“ auf dem Internationalen Medienkongress am Dienstagmittag im ICC Berlin eine einfache Antwort: Alle Bereiche müssten in Zukunft zusammen arbeiten. Der Übergang von der linearen in die digitale Welt von heute bedeute vor allem, dass alles miteinander verbunden sei. Noch im letzten Jahr waren Fernsehen und Radio sowie Online getrennte Geschäftsbereiche bei der BBC. Seit Anfang des Jahres gibt es in London ein neues Headquarter, in dem alle Bereiche vereint sind und zusammen arbeiten können. Dort ist Platz für 6.000 Mitarbeiter, rund 3.000 davon sind Journalisten. Von diesem Standort werden Nachrichten für 27 Länderprogramme für wiederum 200 Staaten gemacht und zwar „multiplatform, multilingual“. Das sei, so Egan, die Zukunft: Nachrichten für alle Plattformen und in allen Sprachen.

Kontroverse Diskussionen innerhalb der BBC
Journalismus den neuen Herausforderungen anzupassen, sei nicht einfach, so Egan weiter. Die Veränderungen seien auch bei der BBC intern sehr kontrovers diskutiert worden. „Journalisten sind skeptisch von Geburt an oder so ausgebildet“, erklärt Egan, das heißt, die Herausforderungen bestehe eher darin, intern Veränderungen zu kommunizieren und durchzusetzen als nach außen. Für den Journalismus selbst sieht er keine Gefahr durch die neuen Entwicklungen. „Es gibt einen immensen Hunger auf Neuigkeiten. Aber es gibt einfachere Wege Geld zu verdienen“. Das sei eine entscheidende, aber noch zu klärende Frage, wie sich fundierter Qualitäts-Journalismus verkaufen lässt.

Die BBC habe sich trotz aller offenen Fragen vorgenommen, weiter um rund 40 Prozent zu wachsen und setzt auf hohes Investment. Jim Egan empfindet es als Privileg, den News-Konsumenten verpflichtet zu sein, doch am Ende sei es auch bei der BBC wie bei anderen Anbietern: „Nothing is easy“, nicht ist einfach.

Über den Internationalen Medienkongress und die MEDIENWOCHE@IFA:
Der Internationale Medienkongress (09.-10.09.13, ICC Berlin) wird präsentiert von der MEDIENWOCHE@IFA
. In Verbindung mit der IFA, der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics (06.–11.09.13), dem M100 Sanssouci Colloquium (05.09.13) und zahlreichen weiteren hochkarätigen Events ist er eines der wichtigsten Branchentreffefan Europas. Kongressveranstalter ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und organisiert von der Messe Berlin. M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V.

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Berlin/Potsdam - Wie sieht der Journalismus der Zukunft aus? Darauf hat Jim Egan, Chef von BBC Global News, London, in seiner internationalen Keynote „BBC in the Age of  ‚All You Can Watch‘“ auf dem Internationalen Medienkongress am Dienstagmittag im ICC Berlin eine einfache Antwort: Alle Bereiche müssten in Zukunft zusammen arbeiten. Der Übergang von der linearen in die digitale Welt von heute bedeute vor allem, dass alles miteinander verbunden sei. Noch im letzten Jahr waren Fernsehen und Radio sowie Online getrennte Geschäftsbereiche bei der BBC. Seit Anfang des Jahres gibt es in London ein neues Headquarter, in dem alle Bereiche vereint sind und zusammen arbeiten können. Dort ist Platz für 6.000 Mitarbeiter, rund 3.000 davon sind Journalisten. Von diesem Standort werden Nachrichten für 27 Länderprogramme für wiederum 200 Staaten gemacht und zwar „multiplatform, multilingual“. Das sei, so Egan, die Zukunft: Nachrichten für alle Plattformen und in allen Sprachen.

Kontroverse Diskussionen innerhalb der BBC
Journalismus den neuen Herausforderungen anzupassen, sei nicht einfach, so Egan weiter. Die Veränderungen seien auch bei der BBC intern sehr kontrovers diskutiert worden. „Journalisten sind skeptisch von Geburt an oder so ausgebildet“, erklärt Egan, das heißt, die Herausforderungen bestehe eher darin, intern Veränderungen zu kommunizieren und durchzusetzen als nach außen. Für den Journalismus selbst sieht er keine Gefahr durch die neuen Entwicklungen. „Es gibt einen immensen Hunger auf Neuigkeiten. Aber es gibt einfachere Wege Geld zu verdienen“. Das sei eine entscheidende, aber noch zu klärende Frage, wie sich fundierter Qualitäts-Journalismus verkaufen lässt.

Die BBC habe sich trotz aller offenen Fragen vorgenommen, weiter um rund 40 Prozent zu wachsen und setzt auf hohes Investment. Jim Egan empfindet es als Privileg, den News-Konsumenten verpflichtet zu sein, doch am Ende sei es auch bei der BBC wie bei anderen Anbietern: „Nothing is easy“, nicht ist einfach.

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Date: Tuesday, 10 Sep 2013 13:35

Berlin/Potsdam - Wie sieht der Journalismus der Zukunft aus? Darauf hat Jim Egan, Chef von BBC Global News, London, in seiner internationalen Keynote „BBC in the Age of  ‚All You Can Watch‘“ auf dem Internationalen Medienkongress am Dienstagmittag im ICC Berlin eine einfache Antwort: Alle Bereiche müssten in Zukunft zusammen arbeiten. Der Übergang von der linearen in die digitale Welt von heute bedeute vor allem, dass alles miteinander verbunden sei. Noch im letzten Jahr waren Fernsehen und Radio sowie Online getrennte Geschäftsbereiche bei der BBC. Seit Anfang des Jahres gibt es in London ein neues Headquarter, in dem alle Bereiche vereint sind und zusammen arbeiten können. Dort ist Platz für 6.000 Mitarbeiter, rund 3.000 davon sind Journalisten. Von diesem Standort werden Nachrichten für 27 Länderprogramme für wiederum 200 Staaten gemacht und zwar „multiplatform, multilingual“. Das sei, so Egan, die Zukunft: Nachrichten für alle Plattformen und in allen Sprachen.

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Date: Tuesday, 10 Sep 2013 10:21

Die Digitalisierung der deutschen Fernsehhaushalte ist auch 2013 fortgeschritten. Mit einem Zuwachs von 3 Prozentpunkten fiel der Anstieg der Digitalisierungsquote 2013 auf 80,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr allerdings moderat aus. Laut dem heute von den Medienanstalten vorgelegten Digitalisierungsbericht 2013 empfangen 30,8 Millionen Haushalte in Deutschland digitale Fernsehsignale. In 7,3 Millionen TV-Haushalten wird noch ausschließlich analog ferngesehen. Nach der Abschaltung des analogen Satellitensignals vergangenes Jahr, ist das Kabel der letzte verbliebene Übertragungsweg, über den analoge Signale empfangen werden können.

Auch in Bezug auf die Mediennutzung führt die Digitalisierung mehr und mehr zu Veränderungen: Knapp 43 Prozent der Bevölkerung nutzen Videoinhalte über das Internet. Dabei schauen mit 38,8 Prozent der befragten Personen weit über ein Drittel Videoinhalte auf dem Computer, am TV-Gerät sind es 16,7 Prozent.

Dies sind zwei Erkenntnisse aus dem heute auf dem Internationalen Medienkongress im Rahmen der medienwoche@IFA in Berlin von den Medienanstalten präsentierten Digitalisierungsberichts 2013. In seiner Begrüßung umriss Dr. Hans Hege, Beauftragter der ZAK für Plattformregulierung und Digitalen Zugang, die aktuellen Themen der Rundfunkwelt. Angesichts der zunehmenden Übertragung von Rundfunkinhalten über das Internet ergebe sich ein Spannungsfeld zwischen inhaltsneutraler Verbreitung und Bevorzugung von Medieninhalten mit besonderer Bedeutung für die öffentliche Meinungsbildung. Dr. Hans Hege: „Hier gilt es, eine neue Balance zwischen Neutralität und Priorisierung zu finden. Nicht akzeptabel ist eine bevorzugte Übertragung von Inhalten nach der Zahlungsfähigkeit und Verhandlungsmacht der Anbieter.“

Regina Deck, die die Erhebung zur Digitalisierung der Empfangswege vonseiten TNS Infratest betreut, stellte die Ergebnisse im Detail vor. Im Anschluss daran diskutierten Vertreter der Rundfunknetzbetreiber die aktuellen Zahlen und die weitere Entwicklung.

Empfangssituation
Den Zahlen des Digitalisierungsberichts 2013 zufolge blieben die Anteile der vier Übertragungswege weitgehend unverändert. Leicht zugelegt hat gegenüber dem Vorjahr der Satellit. Er liegt gleichauf mit dem Kabel. Mit jeweils über 17,6 Millionen Haushalten liegen beide Übertragungswege weit vorn in der Zuschauergunst. Während der Satellit im Vorjahr erfolgreich den analogen Switch-Off geschafft hat, liegt der Digitalisierungsgrad im Kabel 2013 bei 55,9 Prozent Damit empfangen erstmals über die Hälfte der Kabel-Haushalte in Deutschland digitale Fernsehprogramme. Dies entspricht einem Anstieg der Digitalisierungsquote im Kabel um 7,7 Prozentpunkte.
Den Empfangsweg DVB-T nutzen aktuell 11 Prozent der Fernsehhaushalte in Deutschland. Dabei ist die Zahl der Haushalte, die ausschließlich den terrestrischen Empfang nutzen, auf 2,1 Millionen gestiegen. In den Kernregionen, in denen neben den öffentlich-rechtlichen auch private Programme zu empfangen sind, erfreut sich DVB-T mit 20,8 Prozent der TV-Haushalte konstant hoher Beliebtheit.
Der Fernsehempfang über die DSL-Leitung konnte erneut eine Steigerung verzeichnen. Im Jahr 2013 empfingen insgesamt knapp 1,9 Millionen Fern-sehhaushalte DSL-TV, das damit bei nun 4,9 Prozent liegt.

Nutzung
Da sich mit der voranschreitenden Digitalisierung nicht nur die Empfangssituation in den Haushalten, sondern auch die Fernsehnutzung verändert, wurden für den Digitalisierungsbericht 2013 erstmals auch Daten zu elektronischen Programmführern (EPG), Videostreams über das Internet sowie zur mobilen Fernsehnutzung erhoben.
In knapp einem Drittel der digitalen TV-Haushalte wird ein EPG genutzt, hauptsächlich für Programminformationen. Rund die Hälfte der Nutzer, die über einen „Red Button“ verfügen, greift zumindest gelegentlich auf die HbbTV-Angebote der Sender zu.
Wie bereits im letzten Jahr wurde im Rahmen der Erhebung ermittelt, wie viele Haushalte ihre internetfähigen Fernsehgeräte tatsächlich mit dem Internet verbunden haben. Die Anschlussquote stieg um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 16,8 Prozent der TV-Haushalte gaben an, über mindestens einen internetfähigen Fernseher zu verfügen, 10,3 Prozent haben diese Geräte auch mit dem Internet verbunden. Das entspricht aktuell einer Anschlussquote der Connected TV-Geräte von 61 Prozent.
Die Ergebnisse zeigen, dass die mobile Nutzung von Fernsehen noch nicht weit verbreitet ist. Nur 2,5 Prozent der befragten Personen sieht unterwegs über mobile Datenverbindungen fern. DVB-T nutzen 2,2 Prozent der Befragten unterwegs auf ihren mobilen Endgeräten.

Radioempfang
Erstmals wurden in diesem Jahr auch Zahlen zum Radioempfang und der Radionutzung erhoben. Die Ergebnisse belegen, dass der digitale Radioempfang gegenüber UKW stark an Boden gewinnt. Mittlerweile empfangen 4,5 Prozent der deutschen Bevölkerung Radioprogramme auch über Digitalradio und nutzen dafür 2,7 Millionen DAB+-Empfangsgeräte. Radio über das Internet hören 26,5 Prozent der Befragten.

Hintergrund zum Digitalisierungsbericht
Seit 2005 veröffentlichen die Medienanstalten jährlich einen Bericht mit Daten zum Stand der Digitalisierung auf den verschiedenen Rundfunkübertragungswegen sowie einem Analyseteil. Neben den Zahlen und Fakten zur Digitalisierung stehen 2013 die Themen Netzneutralität und Priorisierung von Inhalten sowie die Entwicklung des Digitalradios DAB+ im Fokus des Berichts. Darüber hinaus wird eine Bestandsaufnahme des Strebens nach einer Konvention für die Bewegtbildmessung im Internet gegeben.

Die repräsentativen Daten zum Stand der Digitalisierung wurden von TNS Infratest zwischen dem 13.Mai und dem 29.Juni 2013 erhoben. Dabei wurden computergestützte Telefoninterviews in mehr als 8.000 deutschen TV-Haushalten zur Geräteausstattung, zum Fernsehempfang und erstmals auch zur Nutzung auf Personenebene durchgeführt. Auswahlgrundlage war in diesem Jahr das ADM-Stichprobensystem für Fest- und Mobilfunknummern.

Der Digitalisierungsbericht 2013: Rundfunk und Internet – These, Antithese, Synthese? wird herausgegeben von „die medienanstalten – ALM GbR“. Er ist soeben im Vistas-Verlag, Berlin, erschienen und kann zum Preis von 15,- € online bestellt oder im Buchhandel erworben werden (ISBN 3-89158-590-0). Eine PDF-Version der Publikation, weitere Charts zum Digitalisierungsgrad und ein Coverfoto in hoher Auflösung sind abrufbar unter:

Zum Digitalisierungsbericht

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