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Wasserspinat neben halbwegs feiner Ingwerschnippelung
Ganz gerne wird in dem Vietnamesischen-Kochbuch-Blog geschmökert und sich jedesmal vorgenommen doch wirklich mal was Ebensolches dort Gebotenes zu fabrizieren; beim Einkauf in den kleinen Asia-Lädchen vor den Regalen mit dem vielen grünen Blättern mit irgendwie unaussprechlich scheinenden Blattwerk wird sich dann diffus daran erinnert und irgendwas genommen, was dann zu was ganz anderem verarbeitet wird.
Diese Blätter jedenfalls, das müsste doch Wasserspinat sein, oder? Scheint sowieso ganz in zu sein, bei Nara-M, la cuisine blanche und natürlich bei Vietnamesisches Kochbuch findet sich die beliebte Blattspeise.

Süßlich-scharf verlangt Fisch
Geschmacklich erinnern sie etwas an Vlita, wurden zur ersten Probe auch einfach nur kurz gekocht und dann mit Olivenöl und Salz und Pfeffer und einem Tick Zitrone später noch versehen. Dazu passend sollte sich das klassische Ingwer-scharfe Paprika-Reiswein-Soja-Saucen-Rezept mit Fisch erweisen. Reis gab es natürlich auch noch.
Wie immer eine leckere Speise, die die Mischung aus Schärfe und Süße optimal auf den Punkt bringt. Scharf angebratenes Gemüse schmeckt dazu aber etwas besser als diese grünen Blätter (ist das jetzt Wasserspinat?), aber unpassend waren sie jetzt auch nicht ![]()

Es muss sich mal wieder auf zu diesen vietnamesischen Großmarkthallen gemacht werden, da gibt es ja eine Riesenauswahl und diese Juteblätter stehen sowieso schon länger auf dem Vornehmspeiseplan.


Etwas Salz und Würzminze war auch dabei
Spontan nach ausflüglicher Rückkehr entschieden aus vorhandenen Vorräten einen mehr oder minder leichten Abendgenuss auf die Schnelle zu fabrizieren, der aus Zucchini, Dill, grünen Plattbohnen, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln sowie reichlich gesundem Bio-Olivenöl herstammend sich als geeignet für die in Augenschein genommene Bulgurzutat erwies.
Gekonnt den Packungsaufdruck des 20-Minuten-Kochens ignoriert
und lediglich mit kochendem Wasser und Salz-Öl-Zugabe bedacht, derweil umgerührt und quellen gelassen, geht auch so ![]()
Bohnen putzten sich wie immer von selber und wurden ob des späten Zeit einfach nur schnell kurz gekocht und dann in Olivenöl gebraten, das hatte zuvor auch schon die Zucchinischeiben gesehen, die sich mit leichter Bräune geschmacklich auf dem Höhepunkt befanden.

Unschwer zu erkennen — warme Bulgurnachtsalatspeisung
Grob zerschnittene Dillspitzen, kleingeschnippelte Dillstiele und Zwiebeln extra angebraten und zum Bulgur hinzu, gefühlte 32 Sekunden gewartet und noch in Balsamico vorgereifte Zwiebelstückchen hinzugefügt und dann mit dem Rest versehen. Perfekt, ein klein wenig zu viel Öl, das ist aber schließlich gesund, und fertig war der lauwarme Salat.
Funktioniert bekanntlich auch kleinkrümeliger und bohnenloser
Ach ja, klar, grob zerhackte Blattpetersilie war auch noch dabei (das ist dann natürlich nicht mehr hausfrauenbillig)!


Quadratnudel ohne Möhre geht nicht (der Morgen dannach)
Die Anweisung einen schönen großen Riesenlöwenzahn aus dem reichhaltigen Sortiment des türkischen Gemüseladens mitzubringen wurde mit einem grummeligen „Hatte schon zu“ quittiert und die Überreichung zweier Packungen Tiefkühlspinat konnte nur bedingt das Fiasko mildern
Die Lamm-Haxen in stundenlanger Warterei geschmort mit Tomatenmark (es wird Zeit, dass die Tomatensaison beginnt), Gewürzen und vielen kleinen Zwiebeln, Möhren und einer Menge Rotwein, irgendwann dann die putzigen Quadratnudeln hinzu, die merkwürdigerweise durch zahlreiche Rechtecknudeln gestreckt worden waren, und dann eigentlich auch schon den Spinat, der wohl besser extra geschmort worden wäre und einige kleine Schwächen in geschmacklicher Hinsicht mit sich brachte. Beim nächsten Mal klappt es dann besser


Noch in Erinnerung — Frappé Baileys
Quasi den Sommertemperaturen entsprungen war der Wunsch beim Lesen der Kommentare bei Barbaras Spielwiese sich doch den ersten Frape des Jahres zu genehmigen, als heimeliger Anklang an zwar vorhandene Sonneneinstrahlung an diesem Nachmittage wurde Rücksicht auf die doch auch kalt hereinziehende Erinnerung an die eben doch noch nicht vergangene Jahreszeit genommen und sich der Brûlée-Variante (φραπέ brûlée!) erinnert, die sich als ausgesprochen gute Entdeckung erwiesen hatte und doch mit einem kleinen Schuss Baileys zu versetzen sein möge.

Frappé brûlée Baileys
In Griechenland wird das ja auch gerne serviert, der Sahne-Alkohol, nicht das gebrannte Kaffeegetränk, also ran, müsste perfekt harmonieren.

Frappé Baileys brûlée
Erst normalen Greek Frappe gemacht und ein kleiner Schwubs rein, schon mal gut, also noch mit Zucker bestreut und entsetzt festgestellt, dass offensichtlich die Bailys-Zugabe die feine und durchaus feste Struktur unnachgiebig zerstört und der Zucker sich kontinuierlich Richtung Boden zu verabschieden drohte, was für die Bunsenbrennerbedienung beschleunigte Vorgehensweisen bedingte, die leider nicht den Erfolg zeitigten, der zugedacht worden war.

Baileys reingemixt und versackt die Zuckerstreusel
Also dann mit extra Häubchen versehen, was zwar besser aber den dann doch werkelnden Zerstörungseffekt im Untergrund nicht aufhielt und ein Absacken verursachte, ebenso die zusammen mit Kaffee und irischem Sahnezeug gemixte Variante; Verflucht, es konnte gemacht werden, was wollte, nix funktionierte.

Irgendeine Variante
Da inzwischen schon eine leichte Beschwingtheit feststellbar war, wurde die Ausprobierung größerer Gläser, um den Effekt des Versinkens abzumildern auf spätere Stunden verlegt, irgendwann ist es dann doch zu früh für derlei
Via Vorspeisenplatte auf eine Diskussion im Blog Mädchenmannschaft gestoßen: Wie können sich (junge) Feministinnen gegenseitig erkennen.
Meist wird ja verhalten dem Unmut kundgetan, der sich mit dem Feminismus abholden weiblichen „Jugendlichen“ als einhergehend erweist, dass es schlimm sei, dass dieser ja nun von denjenigen, die sich in den Erfolgen partizipierend voran bewegen, so gar nicht gut ankommt.
Verständlich, dass da bisweilen hart gerungen wird, um in diesem Milieu sich der vermeintlich gleichen Zielrichtung Anhängigen, die gleichgesinnte Person herauszufinden.
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Feministinnen sind während der Kaffeezeit problemlos erkennbar
Interessant bei der nicht nur in diesem Zusammenhang und diversen Zusammenhängen geführten Diskussion, ob nun die bloße Umkehr, das Anderssein, die bessere Zielrichtung, das gegenderte Auftreten, idealerweise mit deutlich erhobenen Muskeln, die den dicken Packen neuester Literatur zum Thema herumschwenken oder einfach nur die Formulierung progressiver Forderungen das zeitgemäße Darstellungsvermögen bereichern könnten.
Roter Lippenstift als selbstbestimmte Außendarstellung innerer Selbstbewusstseinstendenz ist da nur das symbolhafte Stichwort.
Vollkommen überflüssig erweist sich die Fragestellung übrigens für diejenigen, die das machen, was vor Ihnen schon seit über 100 Jahren (jaja es jährt sich grad, deshalb ausnahmsweise mal ein paar Artikel mehr in der Presse) Millionen schon getan haben — ihren Mund aufmachen, sich einen Dreck darum scheren, was andere ihnen (auch an Kleidungsvorschriften) vorschreiben wollen, und aktiv zu werden und für Gleichberechtigung jenseits formaler Gleichheit zu kämpfen.
[Update: Ach ja, und weil gerne kämpferische Inhalte getilgt zu werden wünschen, gibt es heute Nachhilfeunterricht bürgerlicher Statur von Seiten der Emma-Chefredakteurin Alice Schwarzer (gleicher Text in der FR); dabei, scheinen nicht nur schon die nicht minder ereignisreichen 70er komplett verschlafen worden zu sein indem Aktionen und Forderungen der Frauenbewegung zum 8.März nicht wahrgenommen worden sind, sondern auch schon die Jahrzehnte davor.
Die Sorge geht offensichtlich um, dass mit den Jahrestagen wieder radikalere Systemfragen („sozialistische Erfindung“) gestellt werden. Das Heranziehen von den die eigentlichen Forderungen verdeckelnden Ost-Praktiken mündet dann zum 1. Mai vermutlich in der Parole nach Abschaffung des Kampftages, praktisch wäre das, schließlich bräuchte noch nicht mal der nicht vorhandene Blick auf die proletarische Frauenbewegung aufgegeben zu werden.
Zitat: „Woher kommt der eigentlich? Von der Frauenbewegung auf jeden Fall nicht. In den 1970er Jahren kannten wir keinen 8. März. Es muss so Anfang der 80er Jahre gewesen sein, als der auftauchte. Im Westen. Im Osten war er wohlbekannt.
“
Die Autorinnen der feministischen Zeitschrift Wir Frauen, die sich in der neuesten Ausgabe übrigens dem Thema „Mahlzeit“ widmen, können da sicher weiterhelfen, um Schwarzers Erinnerungslücken aufzufüllen.]


Fein bestreut und olivenölbetröpfelt
Bisweilen äußern Gäste diffuse Wünsche mittels plötzlich aufkeimender Abenteuerlust und sagen lauter so Sachen, dass sie dies und das ja nun auf gar keinen Fall wollen, mögen und/oder etwas verhaltener vertragen. Selbst Wünsche nach fehlendem Gebrauch von Zwiebeln
ist schon nachgekommen worden.
Geladen zur Fischspeisung wird sich dieser Tischsitte erinnert und ein paar Wünsche zur Abendgestaltung beigetragen, Zander wäre fein, auch der Fisch und das …
Also dann bereitwillig auf ein sich nebenbei erledigendes und gut erprobtes Speisenerfolgsrezept zurückgegriffen und belegte Fischplatte auf Kartoffelscheiben an vereinzelten kultivierten Oliven und wilden Fenchelspitzen (Form 1) und bedeckt mittels Schinkenwürfelchen (die waren leider nicht so gut wie erwartet und eigentlich hätten die auch ein klein wenig knuspriger sein können), roter Paprika und Frühlingszwiebeln (Form 2, die im Bild; Form 1 ward leider verwackelt abgebildet) gefertigt.

Fischsortenreinheit ist bei diesem Mahle umfassend ergänzt
Zander schmeckt übrigens dann doch nicht so perfekt zu dieser Zusammenstellung, aber das ward schon vorher geahnt. War trotzdem gut, aber auch schon mal perfekter, Schuld daran sind natürlich die Sonderwünsche
Hernach bekömmlich: Karamellisierte Limonen, die einen Tick zu lange mit dem Bunsenbrenner bearbeitet worden sind, weil zu viele auf einmal gefertigt wurden, besser also in zwei Etappen kredenzen


Das muss ja lecker sein
Die freudig auf den Tisch gelegten Mitbringsel aus asiatischen Herkunftslande und von freundlicher Schenkender stammend, war angemessen dafür, dass die Sonne ein klein wenig hervorlugte und standesgemäß ein Hurra! ausbrach. Lauter kleine süße Dinge, die das Herz erfreuen.

Bei so viel Fischchen muss das ja gesund sein!
Die sogleich im geschmacklichen Test ausgeschlürfte Wackelpuddingplastikwaffel war erwartungsgemäß süß und angesichts der Menge eigentlich eine unglaubliche Plastikverschwendung.
Andererseits ist die Füllgröße der dortigen Essgewohnheit nicht abträglich, die Essensportionen sind auch sonst etwas kleiner, sodass auch die süße Zwischendurchspeisung eben etwas kleiner ausfallen darf.

Superfrüchtchen
Auf jeden Fall lauter gesunde Dinge wie Omega3 und was immer das andere sein mag
Die ebenfalls mitgelieferte Botox-Taschen-Gesichts-Reinigungs-Verschönerungs-Creme wird demnächst mal abgebildet, erst muss mal ausprobiert werden, ob die hilft

Kondensmilchtabletten — was begehrt das Herz mehr?
Etwas für KondensmilchliebhaberInnen ist hingegen die in Tablettenluschform gegossene gezuckerte Variante, die ersichtlich bei besonders den kleinen Portionen Wackelpudding auch nicht abgeneigten Personal beliebt ist (Abb. soundso).

Praktikabel wiederverwendbar
Da macht sich eine eigens in stoffliche Wiederverwertungstasche akkurat mit durchsichtigem Klebeband versehene Laos-Kaffee-Bohne nicht schlecht, die aber noch der Ausprobierung harrt und alsbalde dem Genuss zugeführt wird auch sicher die Algenpackung nicht da es doch viel anschaulicher in verpacktem Zustande schicklich ist für die Küchendekoration

Die für ein fertiges vegetarisches/veganes Mahl zusammengestellten Gewürze stammen von einem Restaurant mit angeschlossenem Kochkunsterlernungslehrgang. Die Inhaberin May Kaidee hat auch ein Kochbuch herausgegeben, welches merkwürdigerweise nicht mitgeliefert wurde.

Fertig angerührt — ob das gut ist…
Aber, das wäre ja gelacht, wenn nicht was Bezauberndes aus der Tüte gezaubert werden könnte


Vergönnte Nudelspeisung
Also, das ist doch nicht normal, oder? Das führte doch eine Mutter ihr Kind an der Leine beim Einkaufen, unterhielt sich währendessen, mit wahrscheinlich ihrer Mutter, anregend und immer wenn es am anderen Ende zu viel zappelte wurde einfach ruckartig dran gezogen. Fotos sind leider etwas schlecht und irgendwie ist das Bedauern auch schon groß, dass kein unannehmliches Video davon gedreht wurde.

Gassigehen — das neue Vergnügen
Viel bessere Leinenspeisung gab es dann in Form von Linguine, die mit hurtig Pilzscheiben, Paprika, Cocktailtomaten und etwas Wein zum Olvenöle eine perfekte schnelle Mittagsmahlzeit kreieren ließen, dazu winzig kleine Zwiebelwürfelchen und Minz- und Blattpetersilieblätter, letztere etwas zerrupft. Ungemein schnell und leckerfein.

Als kleines Lebenszeichen macht sich ein selbst gefertigter Mehlpanadenumhüllungsvorgang zur camembertlichen Verköstigung als schnelles und einfach zu bewerkstelligendes Nachtessen einfach gut. Das Mehl wies zwar Brüchigkeit im angebratenen Zustande auf, aber klein und fein reicht ja

Brat-Camembert — kann es Schöneres geben
Dazu gab es famose selbsteingelegte Preiselbeeren, ein Geschenk, welches sich raschester Aufopferungsgabe nicht verschließen konnte und der eigentliche Anlass für die Käsekredenzung war. Salat und Toast natürlich auch noch obendrauf. Da zur Zeit irrsinnig viel zu tun ist, erweist sich auch die kommende Woche als blogobsolet hinsichtlich der Anwesenheit, aber die dann kommenden Wochen zeichnen sich durch eine lange Liste zu kochender schicklicher Wunderlichkeiten aus.

Preiselbeeren — kann es nicht mehr davon geben
Ebenso sollte sich schon jetzt ein Termin im Kalender dick angekreuzt werden. Der kommt nur einmal im Jahr — der Gratis-Comic-Tag 2010, und zwar am Samstag, den 8. Mai, das ist zwar auch der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, aber der Comictag ist an dem FREE COMIC BOOK DAY, der in den USA immer am ersten Samstag im Mai gefeiert wird, angelehnt. Erster Samstag ist allerdings der 1. Mai, der Kampftag der ArbeiterInnen, also dann eine Woche später. Im nächsten Jahr gibt es dann weniger Wirrwarr ![]()

Und das Besondere an dem Gratis-Comic-Tag ist, dass es wirklich viele tolle Comics umsonst gibt, die Comic-Buchläden aus der BRD, Schweiz und Österreich wollen nämlich ein bißchen auf sich aufmerksam machen und die Comicbuchverlage sind naturgemäß auch nicht uninteressiert.
Und es gibt wahre kleine Schätzchen zu erheischen, empfohlen sei nur von Tardi der Comic Adeles ungewöhnliche Abenteuer oder Lewis Trondheims (zu dem hier ja schon was geschrieben wurde) Donjon, ein überbrodelndes lustiges Werk, eine phantastische Mischung aus Abenteuer, Fantasy und ein paar ritterlichen Anleihen und das dreimal durch den Kakao gezogen — zugreifen, ein echter Tipp!


Verflucht lecker: Zwiebelige Flußkrebsschwänze in Weißwein-Nordseekrabben-Ambiente mit Linguine
Diese Speisung gab es eigentlich jahrelang in immer wiederkehrender Variationsvielfältigkeit und erfreute kulinarische Herzen in kaum zu beschreibender inbrünstiger und verlangensreicher Sehnsuchtskredenzung. Aber dann irgendwie in Vergessenheit geraten und urplötzlich aus den Tiefen des Blogs hervorgeholt. Zubereitet wie eh und je. Genossen die Speisung ebenso, sehr, lecker. Deshalb keine großen Worte. Die Wiederentdeckung des Jahres 2010. Hurra!
Außerdem: Die Suchanfrage des Tages: wo sehe ich neue foodblogs, hm, wer sucht denn sowas? Glaubt da jemand, dass da irgendwelche Listen geführt werden, wo jedes neue Foodblog eingetragen wird oder ist es eventuell einfach nur Interesse oder sucht jemand neue dankbare AbnehmerInnen für neue Werbeartikel?
Aber wir sind nicht so: Hier ist ein halbes Foodblog, naja vielleicht eher ein ViertelZehntel-Foodblog

Gut und unscheinbar gelagert ist die halbe Miete
Reichlich begeisternde Ideen fallen des Öfteren bei diversen Einkäufen in den Bedarfslädchen an, Oh, getrocknete Tomaten, ist deshalb eine passende Begleitmusik zu diesen Einfällen, was damit alles Tolles anzustellen sei. Na ja, und dann horten sie sich, weil doch lauter anderes Zeugs Vorrang genießt und dabei ist es ja so einfach daraus
was herzustellen.
Also im Januar die eingelegten Trockentomaten angesetzt mit lauter guten Zutaten nach bewährten Rezepte und nun nach zügiger Einwirkzeit geerntet. Sehr lecker! Sehr gut und kein biologisches Kampfmittel rausgekommen; das Jahr 2010 startet diesbezüglich also optimal, so soll es sein
Rezept hier irgendwo im Blog. Nachmachenswerte Rezeptur, nachahmlich gut sogar!
Die entsprechende Unterlage vorausgesetzt ergeben sich weitere Erkundungsmöglichkeiten
Bewertung letzterer Ernte auch hier unwidersprochen gültig:
„Das schon zeitig genossene Produkt zusammen mit Ziegenfrischkäse samt Kräutern auf vorzüglichem mit ganz leichter Kruste versehenen Bio-Ciabatta [Graubrot, geröstet] kredenzt und gespeist, gegessen und noch irgendwelche Steigerungen deren Namen uns grad nicht einfallen, da eigentlich so rein gar nichts dem Erschmecken gerecht zu werden scheint. Wenn ihr das in euere Münder kriegen würdet…. Morbleu!“

Die bei lavaterra entdeckte Rote-Bete-Suppe machte sofort nachdem erinnerlich die Lagerhaltung im Kühlschrank aus den dunklen Ecken der Kenntnisnahme hervorlugte Appetit auf weitere Nachprobiererei, die mit ein bißchen Verspätung dann erfolgreich an den Start gehen konnte.

Rote Bete Suppe erfreut wärmstens
Während gleich passend eine große rote Zwiebel zur Verfügung stand, musste die Kartoffelbevorratung erst aus diversen Lagerstätten zusammengeklaubt werden, was aber auch einiges zu Tage förderte, ausreichend jedenfalls für den Rote-Beete-Vorrat; dann verfahren nach Rezept — Zwiebeln angedünstet mit Würfelkartoffeln und etwas unakkurater zur Verfügung gestellter Bete, mit hinzu etwas Reste von Lauch, dass alles in gutem Bio-Olivenöl gebrutzelt und mit Wasser (statt Brühe) aufgegossen, Salz, ordentlich schwarzer Pfeffer auch mit rein und köcheln gelassen. Später wilder Fenchel und etwas Liebstöckl hinzu.
Da der Mixer entschieden hatte den Geist aufzugeben einfach ein wenig mit der Kartoffelpresse rumgedrückt, was zwar die Kartoffel erweichte, aber bei der Roten Bete nicht so viel Erfolg zeigte, und ist auch so ganz passend, richtige Stücke bewahren auch den unverfälschten Geschmack besser ![]()

Zutaten fast alle beisammen
Schmeckt süßlich-betig und auf der betig-kartoffligen Suppengrundlage genau richtig, da braucht es auch keine grüne Wasabipaste mehr, die nicht eingekauft wurde, mit etwas Knoblauch abgeschmeckt ist es aber ebenso lecker. Allerdings zeigte die rote Färbung auch einen gewaltigen Riss im Porzellan, der sich quer durchzog, jetzt sind nur noch zwei Stück von der Sorte übrig, es muss dringend für Nachschub gesorgt werden.
Derweil spitzen sich die staatlichen Repressionen wieder zu: Im Februar will in Dresden das braune Pack aufmarschieren, es werden tausende Neonazis zum bisher größen Aufmarsch in Europa erwartet, um die Verbrechen des Naziregimes zu leugnen.
Allemal Grund genug für ein breites Bündnis aus Gewerkschaften wie Verdi und Nahrung, Genuss und Gaststätten (NGG), Antifa-Gruppen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), Linkspartei, Grünen, DKP, Jusos und vielen weiteren mobil zu machen gegen die Nazis. Den Aufruf den Nazis entgegenzutreten haben u.a. mehrere Bundestagsabgeordnete, Konstantin Wecker, Bela B. von den Ärzten und der Oberbürgermeister der Stadt Jena unterzeichnet.
Dies wiederum missfällt nun der Staatsanwaltschaft Dresden, die versucht die AntifaschistInnen einzuschüchtern. Gestern wurden deshalb in Dresden die Geschäftsräume der Linkspartei und in Berlin von Red Stuff durchsucht und Computer und tausende Plakate gegen den Naziaufmarsch beschlagnahmt. Bleibt abzuwarten, was sie gegen die weiteren UnterstützerInnen unternimmt.

Teller putt, ersichtlich
Es steht zu vermuten, dass die Staatsanwaltschaft mit einem in letzter Zeit immer beliebter werdenden Konstrukt aufwartet; dabei bedient sie sich zweier Gesetze und konstruiert einen Verstoß gegen § 21 Versammlungsgesetz in Verbindung mit § 111 Strafgesetzbuch.
§ 21 VersG regelt, dass „wer in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht“ mit Strafe bedroht wird.
Insoweit nicht einschlägig da durch das Plakat nicht zu Gewalttätigkeiten aufgerufen wird oder eine grobe Störung eingetreten ist, aber wer gemäß § 111 StGB durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 StGB) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26 StGB) bestraft. Und der infame Clou an der Sache ist, dass es nach § 111 StGB nicht darauf ankommt, ob das Ereignis eingetreten ist! Ein Gummiparagraph mit dem sich beliebig Straftaten aus dem Hut zaubern lassen.
Mit dieser Konstruktion hebeln seit einigen Jahren die auf dem rechten Auge blinden Staatsanwaltschaften die klare Regelung des § 21 VersG aus, der eben nur eine bestimmte Handlung unter Strafe stellt. Ansonsten wäre auch schon jegliche Gegendemonstration strafbar da diese immer in Konfrontation sowohl geistiger als auch in realer Art und Weise steht. Auch Blockaden als Form der Versammlung sind vom Recht auf Versammlungsfreiheit umfasst.
Hatte früher der Bund die Kompetenz für das Versammlungsrecht, so sind inzwischen die Bundesländer zuständig, von denen einige wie jetzt gerade in Sachsen eigene Versammlungsgesetze mit zum Teil etlichen Verschärfungen auf den Weg gebracht haben, um das Demonstrationsrecht zu beschneiden, aber nicht etwa um endlich neonazistische Aufmärsche noch deutlicher zu verbieten, sondern um Einfallstore für Maßnahmen gegen die Linke zu schaffen.

Erklärung der VVN-BdA
Nazi-Aufzüge sind nach Art. 139 Grundgesetz, der die Weitergeltung allierter Vorschriften bezüglich nationalsozialistischer Bestrebungen behandelt, verboten – nur hat bisher erst ein Gericht in der Bundesrepublik dem Mumm aufgebracht gegen die Staatsdoktrin, dass neonazistische Propaganda Meinungs- und Versammlungsfreiheit für sich in Anspruch nehmen kann, die klare Regelung des Gesetzes entgegenzustellen; auch das Oberverwaltungsgericht Münster konstatiert in ständiger Rechtsprechung: „Eine rechtsextremistische Ideologie lässt sich auch nicht mit den Mitteln des Demonstrationsrechts legitimieren“.
Die konservativen Gegner dieser klaren Regelung in der Justiz, die sich jahrzehntelang aus Altnazis speiste, berufen sich dabei gerne auf den bedeutenden Staatsrechtskommentar von Maunz und Nachfolger, der diese Regelung für obsolet erklärte, was wiederum kein Wunder ist, schließlich wurde der ehrbare Jurist Maunz nach seinem Tod als DVU-Anhänger geoutet.
Die Empörung über die Dresdener Staatsanwaltschaft ist auch bei vielen PolitikerInnen derweil groß. Inzwischen fanden bundesweit mehrere Demonstration gegen das Vorgehen statt, ab heute werden trotz der Repression bundesweit die inkriminierten Plakate geklebt.
Zivilcourage zeigen! Nazis offensiv entgegentreten! Kein Naziaufmarsch am 13. Februar!
Faschismus ist keine Meinung — sondern ein Verbrechen!


Des weiteren erweist sich schlichter Obstsalat einfach nur leckerer und stimmungsaufhellender Natur, ist ein Indiz für Tag, mit Joghurtzugabe wird es sogar sonnig, mit Agavendicksaft grün und wer alles nimmt, was bereit liegt, erntet Frost.

Salatobst gelingt übrigens auch mischungshalber in der Pfanne
in einer Kantine in der erst am Morgen entschieden wird was es des Mittags als Essensaushang gibt, das ist doch mal was.
Dazu gehört Amparanoia – vom Anfang des letzten Jahrzehntes
, aber genau die richtige Begleitung; die Sängerin Amparo Sánchez hat inzwischen auch ein „Solo-Projekt“.

Klassisch — Bällchen Kartoffelschnee Krokant
In Frühzeiten wurde sich im Hause von genussmousse´ Frau Mama als noch nicht auswärtig die Bleibe statthaft war gelegentlichen Buchweizen-Bio-Kochexperimenten hingegeben. Das wird heutzutage natürlich nicht gerne erinnerlich in Angriff genommen, verständlich wenn das Übermaß regiert — allerdings waren unter den diversen zu fertigenden Speisen bestimmt nicht die köstlichen Bällchen Kartoffelschnee Krokant, ein unumwunden als immer wieder zu kochen zu bezeichnendes Mahl, welches neben lauter selbstredend überaus gesunden Gemüse (esst mehr Gemüse!) auch diverse Beimengungen noch gesünderen Olivenöles (esst mehr Olivenöl!) aufweist und mit knackig-nussigen Geschmack ein wahres Foodschmankerl und Blickpunkt jeden Buffets ist.

Minze und auch die Blattpetersilie hat entschiedene Vorteile im gehackten Zustande
Der Buchweizen lagerte ja schon länger in den teilweise noch unerforschten Vorräten unserer kulinaria-katastrophalia-Küche und so erwies es sich als Glücksfall wieder zum Buchweizen hingeführt zu werden (dabei entdeckt: Belugalinsen!), die Gedanken schwelgten zwar schon in klassischen Pfannkuchen gefertigt aus ebendiesem den Bucheckern nicht unähnlichen und deshalb wohl so benannten Knöterichprodukten, aber dazu hätten sie gemahlen sein müssen wozu die Kaffeemühle hätte gereinigt werden müssen.
Ganz klar zu viel hätte, also besser anders
und ein paar Experimente gestartet, gekocht, geröstet, mit Gewürzen auch noch, dann verschiedene Bratvarianten und sogar ein kleines Buchweizen-Popcorn-Experiment hatte Ansätze von Gelingen.

Kwetsch aus Kräutern, Käse, Kartoffel wohlgeformt
Nun, langer Rede kurzer Sinn — es wurde sich für die perfekteste mit den vorhandenen Genüsslichkeiten in Einklang zu bringende Variante entschieden. Dazu wurden lecker schmeckende Bio-Kartoffeln ohne Schale in Salzwasser gekocht, zerstoßen, gequetscht nicht etwa zu Kartoffelstampf, sondern zu feinstem Kartoffelschnee, der mit zerbröselten Schafskäse ergänzt wurde.
Kräuterstiele von Blattpetersilie und kleine Frühlingszwiebelstreifen wurden geschmackvoll in Olivenöl angeröstet (der kleine Unterschied zwischen braun und verkohlt) und mit leicht angetrockneten zerhackten Minzblättern und Blattpersilieblatt zugegeben und mit einem Schuß allerbesten Bio-Olivenöles vervollständigt (nicht kleinlich sein).

Überaus famos der lässig gestreute geröstete Buchweizen
Eine kleine Variante wurde auch noch mit fein geschnippelten Endivienblatt versehen und dann ging es an die Buchweizenzufuhr, die wurde nämlich ohne Öl aber mit etwas Salz in der Pfanne geröstet, sodann gekocht, er sollte knackig werden, wurde aber in Gedanken an Unachtsamkeit etwas weicher
und deshalb nochmals in einer 4 zu 1 Sonnenblumenkernöl-Olivenöl-Mischung angebraten, was eine gute Idee war und äußerst knusprige Ergebnisse zeitigte, also perfekt für die anstehende Umrundung (vorherige Experimente nur mit gekochten Buchweizen waren nicht so gut).

Die Belugalinse bettet gut
Die Größe der Bällchen varierte je nach Zubereitungsperson von klein bis praktikabel annähernd rund und so wurden sie dank des dem Buchweizen noch anhaftenden Öles rangedrückt, serviert und zufrieden verspeist.

Kartoffelkäsekugeln im Linsenkleid mit Tropfen vom feinsten Olivenöle
Knackige Momente des Genusses ließen gleich an die Massenproduktion denken, denn auch die Hinzufügung des gerösteten Buchweizen zum Kartoffelkäsekräuterschnee war eine erfolgreich ausprobierte Kredenzung.
Ebenfalls gelungen eine weitere Möglichkeit: zu Ausprobierungszwecken waren auch noch ein paar der bei der Buchweizensuche entdeckten hübschen schwarzen Beluga-Linsen gekocht worden, die gleichfalls umrundend ein schickes ein bissl abbröselndes Mäntelchen aufwiesen, was mit ein paar Tropfen kräftigen Olivenöls verschönert wurde, auch sehr lecker!

Nachmachen angeraten, schon jetzt ein Klassiker der modernen Buchweizenkochkunst!
Zutaten:
Bio-Kartoffeln, diverse Sorten
Schafskäse, guter kräftiger griechischer
Buchweizen, vorrätiger
Frühlingszwiebeln
Blattpetersilie, Minze (alles frisch)
zwei Endivienblätter nach Wunsch
Salz
Sonnenblumenkernöl
Bio-Olivenöl, allerbestes! kräftiges!
Rezept auf die Schnelle
Salzkartoffeln kochen, zerstampfen, Schafskäse reinbröseln, geröstete Frühlingszwiebel und Blattpetersiliestiele mit hinzu, zerhackte Minz- und Blattpetersilieblätter und Olivenöl ebenso; Buchweizen mit Salz anrösten (der Geschmack!), kurz kochen, abtropfen lassen und in Öl anbraten und um die zuvor geformten Bällchen betten und versuchen möglichst noch vor Mitternacht fertig zu werden ![]()
Ach ja, wenn es noch Tipps gibt wie die Buchweizen-Kerne-Samen-wie auch immer eine noch perfektere Deckschicht bilden — nur her damit

Auch wenn der Butternutkürbis sich als dekoratives Stück bequem in der Küchenausstellung gemacht hatte — so war die Zeit gekommen allerlei sich über die Jahre, Monate und letzten Tage angesammelte Dinge hineinzustopfen, gefüllt und zuvor gebacken eine Spezialität raunte Besuch und warum nicht unakkurat zur Teilung schreiten und die sich dadurch ergebende Möglichkeit zweifach ausschöpfen.

Schafskäse-Zwiebel-Spinat mit knusprigen Kürbisstückchen
Also erstmal die kiloschweren Schafskäsevorräte verringert, den für Salat vorgesehenen Spinat umfunktioniert und mit Frühlingszwiebeln angedünstet in bestem Bio-Olivenöle und den Käse untergerührt; zuvor aber noch einige Stücke Butternut knusprig gebraten vor der gesamten Zugabe.
Der geteilte Kürbis derweil mit Olivenöl und Pfeffer, fein im Backofen gebacken.
Die andere Füllung wurde mit mehr und wesentlich längerer sanfter Braterei der restlichen Butternutstückchen eingeleitet, derweil wurde sich erinnert, dass seit Jahr und Tag diverse getrocknete Pilze ihr Dasein irgendwo zu fristen pflegten und noch erinnerlicher war da der Tipp von genussmousse, dass diese eingelegt in Marsala sich als noch köstlicher erweisen.

Überbacken mit Blauschimmelkäse — diverse Trockenpilze und Pflaumen
Ein geringer Schluck Likörwein zu den Steinpilzen ward gefunden und nach urplötzlicher Aufsaugung auch noch dummerweise mit Martini rosé ergänzt (dominiert doch etwas), aber immerhin nun weich
also andünstfähig und deshalb hinzu. Später noch Pflaumenstückchen und ein paar Gewürze. Außerdem dann später zum Backen noch Blauschimmelkäse drauf.
War in der Pfannenspeisung ganz lecker und als Ergänzung zu Nudeln oder Kartoffeln aber sicher geeigneter, als als Füllung, die klassische Spinat-Schafskäse-Füllung hingegen erwartungsgemäß perfekt
Bis zur nächsten Butternutkürbis-Saison lassen wir uns noch was anderes einfallen ![]()

Da war der überraschend aus der Tüte der Verwandtschaft gezauberte Aal in doppelter Ausführung durchaus geeignet ein Hurra! auszurufen, geangelt von einem passionierten Angelfreund, der im Gegensatz zu Sammelhamsters Quelle, zwar selber die Beute zu verspeisen pflegt, aber auch ein gutes Herz für kulinarisch Interessierte hat.

gestückelt und glücklich zitronengespritzt
Aale sind zur Zeit bedroht, der Bestand verringert sich in den letzten Jahren und der zum Fisch des Jahres 2009 gekürte Wanderfisch wird der Weg aus dem Meer vielfach durch Abfischen der zugegebenermaßen sehr delikaten Glasaale schwer gemacht und v.a. die energietechnisch zwar sinnigen, aber schwer überwindbaren Wasserkraftwerke in den Flüssen bewerkstelligen ihr übriges.
Das schlechte Gewissen ist aber insoweit etwas hinfälliger, als dass der liebe Angelfreund mit seinem Angelverein fleißig junge Glasaale aussetzt, die dann munter die wasserreiche Landschaft durchqueren können.
Geräuchert ist er eh eine Delikatesse, gekocht eher nicht, aber frisch mit Öl benetzt mundet er ungemein. Dazu wird er einfach gesalzen und zitroniert und gemehlt und dann in bestem delikatesten Bio-Olivenöl-Bio-Rapsöl-Mischverhältnis gebraten und ganz zum Schluss nochmals mit Zitrone versehen.
Äußerst lecker, von der gebratenen Konsistenz her ein festeres „Fleisch“, Anleihen an Stockfisch durchaus angebracht, aber weitaus besser, je jünger die Exemplare desto schmackhafter!
Zutaten:
Aal,
Olivenöl, Rapsöl,
Salz, Zitrone
Rezept:
siehe oben ![]()


Richtig gruppiert heizt es richtig ein
Normalerweise ist des Samstags zur gelegentlichen Marktaufssuchszeit noch ein erquickliches Angebot vorhanden, die Sonne erfreut mittels Einstrahlung und der Tag kann ruhig mit frisch gepressten Orangensaft, Kaffee, einkäuflich gestalteten Frühstücksbestandteilen und was gerade so anfällt an Vorräten angegangen werden. Dazu das Internetradio multicult2.0 an, das den Radiosender Multikulti abgelöst hat, und genüsslich rumschlunzen

Der Milcheisberg schmilzt so langsam
Heute allerdings das Grauen, heftige Minusgrade haben die sonst allen eisigen Temperaturen trotzenden Marktleuten dezimiert, die Frischezufuhr reduziert im Angebot. Trotzdem von steifgefrorenen Händen ersichtlich ebenfalls halb gefrorenen frischen Orangensaft geordert, der Käse und Baguette hart, auch der Ziegenfrischkäse mit Kräutern konnte gerade so aus dem Block herausgebrochen werden, die Bio-Milch war ja in braunes Glas gehüllt, da war nichts zu erkennen, aber dann ersichtlich nicht etwa der bei Milch aus Ökolandbau dankenswerterweise erhaltenen Sahnepropfen obenauf, sondern die Spitze des Milcheisberges

Die moderne Frükstückslichtgestaltung ist überaus zweckmäßig
Tröpfelweise etwas daraus herausgeschüttelt, der Orangensaft wurde derweil zwischen bunten Teelichtglashaltern vorsichtig aufgewärmt und irgendwie hat das bei sommerlichen Zeiten eher passende Tischgut bei einer solch praktischen Handhabbarkeit auch was
Uwäah… irgendeine gut meinende Person hat einen Beutel Brüsseler Sprossen, eine Abart der ansonsten ganz schmackhaften Kohlgewächse, herangekarrt und sich gedacht, dass die Rubrik katatstrophalia mal wieder gefüllt werden müsste, die sich doch ein klein wenig vernachlässigt vorkommt, aber gleich so was, etwas hübsch Angebranntes, oder was Versalzenes, das wäre doch geeignet gewesen.
Na ja, zumindest um die grünen Teile herum konnte die Restbestückung noch etwas probiert werden, glücklicherweise war der Geschmack nicht so sehr eingezogen

Schmetterlingsnudeln mit Rosenkohl zu verhunzen ist ein gar schwer Verbrechen
Recycling ganz anderer Art — nämlich Kartonbücher — sind groß im Kommen, mittels Restbeständen werden in Lateinamerika billig Bücher hergestellt. Aus ausrangierten Verpackungen für Milchflaschen, Mehl oder Kartoffelchips-Tüten entstehen so Buchcover.
Es existieren sogar schon Kartonbuch-Verlage, die Eloisa Cartonera oder MBurukujarami Kartonera heißen und der Nachfrage kaum hinterherkommen. Und etwas fairer sind die Preise von den Verlagen auch, die die PapiersammlerInnen erhalten, und gedruckt wird was gefällt.
Nachdem nun jahreszeitgemäß klar ist, dass alle sich mit Keksen mit Nüssen mit Zucker vollschmeißen in den Foodblogs (und sogar Riesenkekse backen) muss ja mal gezeigt werden wie das mit der nüsslichen Beigabe richtig funktioniert. Die werden nämlich auf klassisch zu allem was an salatlichen Gaben bereitliegt in angerösteter Formierung zugegeben.
Zufällig die Knabberteile bei der Sichtung diverser Devotionalien entdeckt und sofort einer frisch bestückten Nahrungsaufnahme zugeführt.
Vegetarian Misch Masch ist auch das Motto bei BlaBlaBoca gewesen, die sich urwaldlicher Verköstigungszubereitungszenarien verschrieben hat und dabei mit zusammenzuckenden Blättern videotechnisch auf Tuchfühlung geht.

Wohlfeile Röstung gab es auch noch für den Fund
Und für alle diejenigen, die schon immer wissen wollten wie das mit der veganen Ernährung so funktioniert können jetzt erfahren, dass „das Angebot in Bioläden für Veganer (.) eine einzige Ansammlung von industriell verarbeiteten Produkten“ sei.
Denn bei esskultur wird gelitten, mit feiner Sensorik für das Thema „vegan“ ausgestattet darf dort nämlich pathologisiert werden, sodass es „der verdauung“ für intelligente Leserinnen und Leser mit kaum zuträglichen „untergriffigen aussagen, pauschalisierungen, unhöflichkeiten, vorurteile, falschen zuweisungen, beschuldigungen und unwahrheiten“ bekömmlich ist.
Verwechselungsgefahr droht hingegen bei der Verwendung eines schmutzigen Kaffeefilters — hat zumindest gumia herausgefunden und stellt außerdem verwundert fest, dass seine eigenen Beiträge als Komplettzitat auf anderen Blogs erscheinen.
Von den knapp 40 Foodblogs, die sich beim diesjährigen DFssgF beteiligt haben, sind übrigens schon fast alle Paketpräsentationen da.
Und da es so langsam kälter wird, gibt es auch noch ein Rezept für Orangen-Punsch sowie Apfel-Steckrüben-Flammkuchen zu betrachten.

Wenn die Presseabteilung von Spendrups in Erscheinung tritt, ja dann, ja dann muss schnell gehandelt werden. Angeregt von dem fulminaten pannkakssmet war die Aufmerksamkeit gesichert.

Vertrauensvolle Zusammenstellung seit 1918
Klar, bei unseren katastrophalen die allerfeinsten Geschmacksnuancen von E-Nummern herausschmeckenden Künsten war klar, dass nur ein kulinarischer Blog in der Bundesrepublik in Frage kommen konnte.
Aber warum das Gratispaket nun nur eine Flasche, wenngleich gebettet auf Stroh, enthielt, erschließt sich jetzt nicht. Also, wenn es schon durch ganz Europa geschickt wird, dann hätte es schon feinstes 12er-Gedeck aus dem Konsum sein können! Wie soll sich daran satt gelabt werden.
Aber — hey!° — das wird ja nun jetzt keine billige Werbeveranstaltung, oh nein, das wird knallharte Kritik, die jede Käuferin so dermaßen abschrecken wird, dass jede Suchmaschine erblassen wird und der alte Grundsatz, dass auch jede negative Kritik wenn sie denn geäußert werde, auch von Nutzen sei, sei Schnurzpiepegal, jawoll!
Unerbittlich wird hier stehen, dass E 211 und E150d enthalten sei, also Benzoesäure und Ammoniumsulfit jene Zuckerkulörbrühe (ev. aus genverändertem Mais) und allergieauslösendes Calziumbenzoat. Wir lassen uns schließlich nur für ein paar Saftperlen kaufen…

Wir haben mal das Rücketikett fotografiert, es zeigt die Originalgröße
Doch zunächst zur Glasumhüllung, sie verbirgt ganze 33 cl Volumen, das ist erstaunlich viel für das kleine Fläschchen, positiv ist zu vermerken, dass die Beschriftung nicht den vollen Platz des Glases einnimmt und der Farbdruck umweltschonend simpel aufgebracht ist.

Und das Kurioseste ist, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist — und zwar seit dem 13. August 07 — was schröcklich genug ist, warum muss diese Lieferung aber auch so lange dauern. Das wird so nichts mit dem Lieferservice, das ist wirklich zu kritisieren. Aber über die Flasche haben wir uns gefreut, die kriegen wir hier schließlich nicht
Die Vertestung der gelieferten Flasche Champis haben dann die Bräsig-Kids vorgenommen, in die passt Schluck für Schluck viel rein und Spaß haben sie auch noch, schließlich schmeckt es urtümlich gut. Und herausgefunden haben sie folgendes nachdem dann doch einige Tage ins Land gingen bis es zum Test kam: Der Inhalt ist für lustige kleine Kids genauso geeignet wie für große, wow!
Die Bräsigkids werden aber noch das ein oder andere Produkt Placement prüfen, was wird nicht alles getan für die lieben Food-Blog-LeserInnen…

Blauer Kronenkorken verschließt günstig den gelben Inhalt
Die intelligente Markenstrategie wird in Mitteleuropa sicher auf fruchtbaren Boden stoßen, denn glücklicherweise ging das Rezept von Generation zu Generation, das wird mit Coolnessfaktor 5 belohnt, da reißen sich in allen angesagten Clubs die Leute um die schnieke Perlbrause

Das neue coole In-Getränk!
Ach ja, mit den Resten aus der Flasche haben wir noch eine Portion Werbilade gefertigt, da haben sich alle die Finger nach geleckt…
… wüärbs…







