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Während im letzten Jahr eine Katze für Allergiker in der Vorweihnachtszeit im Schaufenster eines Bielefelder Kaufhauses thronte, haben dort in diesem Jahr Figuren aus Star Wars einen Platz gefunden. Besonders toll finde ich den Yoda aus Lego, der die dort vorbei hetzenden Passanten mit seinem beruhigenden Lächeln vielleicht zu ein bißchen mehr Ruhe animieren soll.
Ich kann mir auf jeden Fall gut vorstellen, dass kleine und große Kinder (wie ich) staunend vor dem Schaufenster stehen bleiben, um den Yoda, der komplett aus Lego besteht zu bewundern.

Am Dienstag war ich das dritte Mal bei den Poetry All Stars im Cinemaxx in Bielefeld. Mittlerweile fand dieses Event schon zum vierten Mal in OWL statt. Um kurz nach 20 Uhr betraten die beiden Moderatoren des Abends: Thomas Milse und Mischa-Sarim Vérollet den bis auf den letzten Platz ausverkauften Saal 8 des Cinemaxx.
Nachdem eine Jury von sieben Personen aus dem Publikum ausgewählt wurde, wurden die Heroen des Abends, die acht Slam Poeten aus ganz Deutschland auf die Bühne gebeten, um ihre Startposition im Wettbewerb, um den goldenen Leineweber auszulosen. Dieses Mal traten gegeneinander an: Der Titelverteidiger Phillip “Scharri” Scharrenberg, Volker Strübing, Nils Heinrich, Bumillo, Sträter, Dorian Steinhoff, Franziska Wilhelm und Frank Klötgen.
Auch bei meinem dritten Besuch zu Poetry All Stars 4 wurden meine Erwartungen an den Abend nicht enttäuscht sondern eher übertroffen. Es war ein wahnsinng toller Abend mit jeweils vier wunderbar witzigen, aber auch nachdenklichen Beiträgen der Slam Poeten in den beiden Vorrunden. Schließlich zogen Nils Heinrich und Phillip “Scharri” Scharrenberg ins Finale und in den Kampf um den goldenen Leineweber ein.
Da beide wirklich großartig waren, konnte sich die siebenköpfige Jury zu Recht auch nach den jeweils zwei Beiträgen der Finalisten nicht für einen Gewinner entscheiden und kürte kurzerhand beide zu den absoluten Gewinnern des Abends.
Dank an Christian, Damir und Carolin für den schönen Abend im Cinemaxx und natürlich ganz großer Dank an die Organisatoren des Abends. Weiter so!
Anbei noch ein Video von Nils Heinrich:
Gerade eben erst für mich entdeckt… und sofort für großartig befunden: Miss Li – Bourgeois Shangri-La.
Unverhofft kommt oft. Ziemlich unverhofft kam letzte Woche Montag ein Anruf von Martin. Er fragte, ob der Liebste und ich um 20 Uhr Lust auf einen Theaterbesuch im altehrwürdigen St. Pauli Theater hätten. HerrIdefix habe keine Zeit für den Besuch im Theater und würde deshalb seine Theaterkarten verschenken.
Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns das Angebot anzunehmen. Martin übermittelte uns dafür eine Telefonnummer, bei der wir nähere Informationen zu den Karten erfragen konnten. Innerhalb der nächsten 20 Minuten verließen wir das Haus in Richtung des St. Pauli Theaters.
Da wir bis zum Beginn der Vorstellung noch reichlich Zeit hatten, gönnten wir uns noch Currywurst/Pommes bei Lucullus.
Um 19:45 Uhr nahmen wir auf “unseren Plätzen” in der 7. Reihe platz. Kurz nach 20 Uhr begann das Stück – die Premiere von “Wartesaal Deutschland“. 20 Personen aus Ost- und West-Deutschland erzählen in Form eines Monologs von ihren Erlebnissen und Erfahrungen vor und nach der Wiedervereinigung. Als Basis des Bühnenstücks fungieren Interviews, die Klaus Pohl im Jahre 1994 im Auftrag des Spiegels führte.
Die Schicksale und Geschichten der 20 Personen werden bei “Wartesaal Deutschland” von 5 SchauspielerInnen dargestellt. Sehr interessant und teilweise “amüsant” erzählen die Personen von ihren Erlebnissen aus Ost und West und den Begegnungen mit den jeweils anderen. Dabei werden die Vorurteile der Menschen aus Ost und West dargeboten und zeigen dem Zuschauer teilweise sehr deutlich wie viel der Mauer in den Köpfen wirklich noch steht.
Ich fand “Wartesaal Deutschland” wirklich toll und kann nur empfehlen sich das Stück noch bis zum 09.11.2009 im St. Pauli Theater in Hamburg anzuschauen.
Großer Dank gilt an dieser Stelle HerrIdefix für die Karten… und Martin für den Anruf. Der Liebste und ich hatten einen tollen Abend im Theater. Danke!
Bevor es für mich letzten Mittwoch, am letzten Tag des Septembers von Bonn zurück nach Bielefeld ging, war ich am Montag noch mit Scotty bei Nightwash.
Er hatte die Tickets gewonnen und mich netterweise gefragt, ob ich ihn begleiten würde.
Anders als aus dem Fernsehen bekannt, fand unsere “Vorstellung” nicht in einem Kölner Waschsalon, sondern im Bonner Pantheon statt.
Gegen halb acht, hatten wir ein paar Plätze, nur wenige Meter von der Bühne entfernt, eingenommen. Schnell noch etwas zu trinken bestellt und auf Klaus-Jürgen Deuser gewartet, der schließlich um kurz nach 20 Uhr die Bühne betrat und einen äußerst amüsanten Abend einläutete.

Außer ihm sorgten noch Michael Krebs, Marius Jung & Till Kersting, Markus Barth und der erst 16-jährige Fabian Hintzen für das ein oder andere Comedy-Highlight des rundum grandiosen Abends.
Danke, lieber Scotty, dass ich dich zu Nightwash begleitet durfte. Ich fand den Abend & Nightwash live im Pantheon ziemlich großartig.
Herzlich gelacht habe ich in der vergangenen Woche als ich folgenden Tweet von Peter Breuer las:

Eigentlich erübrigt sich wohl zu sagen, dass ich seine Tweets genial finde… Folgt ihm bitte, wenn ihr es noch nicht tut. Danke.
Luca hat dieses Video vor ein paar Tagen getwittert und auch gleich passend beschrieben: Google Streetview Daten/Persönlichkeitsschutz in niedlich.
Es muss vor ca. 2 Wochen gewesen sein. Ich war in der Mittagspause auf dem Weg zum Supermarkt, als mir schon auf einige Entfernung eine alte Dame im Rollstuhl auffällt. Sie ist allein. Niemand der sie schiebt oder ihr hilft. Sie fährt rückwärts. Sie bewegt ihren Rollstuhl, in dem sie sich mit einem Fuss immer wieder kurz auf dem Bürgersteig abstützt, um ein wenig Schwung zu bekommen. Ihre spärlichen Lenkversuche mit den Armen lassen den Rollstuhl im Zick-Zack fahren. Ich beobachte Passanten dabei, wie sie einfach an der alten Dame vorbei gehen – weg sehen.
Als ich auf ihrer Höhe bin, frage ich sie, ob ich ihr helfen kann. Ich frage sie, wo sie hin möchte. Dankend nimmt sie meine Hilfe an und los geht die Reise. Ich bitte sie beide Füße auf den Rollstuhl zu stellen, drehe den Rollstuhl um und fahre mit ihr zum Supermarkt. Dort helfe ich ihr alle Produkte zusammen zu suchen, die sie kaufen möchte. Ich zeige ihr verschiedene Dinge und lasse sie auswählen. Ich hole Dinge aus den oberen Regalreihen und fahre sie durch den Supermarkt. Immer wieder muss ich Wendemanöver fahren, weil der Supermarkt mit irgendwelchen Produktpaletten zugestellt ist. Während ich die alte Dame durch den Supermarkt begleite, frage ich mich insgeheim wie sie es sonst alleine schafft einkaufen zu fahren.
Ich packe ihre Einkäufe in eine Jutetasche, die an den Griffen des Rollstuhls befestigt ist. An der Kasse hole ich alles wieder heraus, lege es auf das Fließband und fahre die alte Dame zur Kassiererin. Sie beugt sich in ihrem Rollstuhl ein wenig nach vorne, um eine rote Tasse hervor zu ziehen, die sie als Portemonnaie benutzt, da wohl schon einmal eine normale Geldbörse verloren hat. Nachdem ich ihren Einkauf in der Jutetasche verstaut habe und wir den Supermarkt verlassen, frage ich sie ob ich ihr noch etwas helfen kann.
Sie bittet mich noch einen weiteren Supermarkt mit ihr anzusteuern. Ich widerspreche ihrem Wunsch nicht und begleite sie zum nächsten Supermarkt. Während wir auf dem Weg zum zweiten Supermarkt sind, erzählt sie mir, dass sie schon seit 20 Jahren im Rollstuhl sitzt. Früher habe ihr Mann ihr noch geholfen, aber der sei vor ein paar Jahren gestorben.
Im zweiten Supermarkt kauft sie Schokolade für sich und zwei Gläser mit Bockwürstchen für einen Bekannten. Sie erzählt, dass ihr Bekannter sehr wenig Geld habe, die Würstchen aber sehr mögen würde. Kurz vor der Kasse beugt sie sich wieder nach vorne, um ihre Bezahl-Tasse hinter ihrem Rücken hervor zu holen. Als sie an der Kassiererin das Geld für die gekauften Lebensmittel geben möchte, bittet diese die alte Dame sich doch bitte mal nach vorne zu beugen, damit sie kontrollieren könne, ob die alte Dame etwas hinter ihrem Rücken versteckt habe…
Wut steigt in mir hoch. Ich bin wirklich wütend, dass die Kassiererin der alten Frau Diebstahl unterstellt. Oder sind wir vielleicht ein gewieftes Diebes-Duo? Unfassbar.
Schließlich bringe ich die alte Dame noch über eine große Kreuzung und lasse sie mit der Hoffung zurück, dass ein weitere/r hilfsbereite/r Passant/in auf die Frau aufmerksam wird, da ich selbst zurück ins Büro muss, da meine Mittagspause bald endet…
Herbst ist es geworden. Kalt ist es geworden. Zeit für leckere Tees, eine Wärmflasche und eine kuschelige und warme Wolldecke. Zeit für Kerzen, Kekse und heiße Suppen. Zeit für Gemütlichkeit. Zeit für Zweisamkeit. Zeit für gute Bücher. Zeit den Herbst zu genießen. Die bunten Blätter, stürmische und regnerische Tage, raschelndes Laub und die Lichtspiele der Sonne.
Heute, auf dem Weg von Hamburg nach Bonn, wurde ich von einem Mitreisenden glücklicherweise daran erinnert, dass ich meine Bahncard noch kündigen muss, wenn ich nicht einfach eine neue Bahncard zugeschickt bekommen möchte.
Schnell tippte ich mir eine Erinnerung in mein Handy: Bahncard kündigen.
Eben habe ich dann ein wenig recherchiert und in verschiedenen Blogs Tipps gefunden, wie man seine Bahncard kündigen kann.
Im letzten Jahr hatte ich die Kündigung über das Kontaktformular der Bahn vorgenommen und nach ca. 2 Wochen eine Bestätigung meiner Kündigung per Post erhalten.
Heute habe ich eine E-Mail mit der Kündigung meines Bahncard-Abonnements an die Bahn versandt. Dazu wählte ich folgende Adresse: bahncard-service [ätt] bahn [punkt] de. Nach ca. 1 1/2 Stunden erhielt ich die Bestätigung meiner Bahncard-Kündigung per Mail.
Die Kündigung der Bahncard muss übrigens 6 Wochen vor Ablauf der alten Karte erfolgen, wenn man nicht einfach eine Anschluss-Karte von der Bahn zugeschickt bekommen möchte.
Gestern war ich mit dem Liebsten beim #twestivalhh. Twestival – wird sich sicher nun der ein oder andere von euch fragen – was ist das? Beim Twestival geht es darum, dass sich Twitterer und Interessierte treffen, gemeinsam Spass haben, wie z.B. bei der gestrigen Veranstaltung im Elbwerk und für einen guten Zweck Geld sammeln/spenden.
In diesem Jahr waren die Spenden der Hamburger Twestival-Besucher für Viva con agua de Sankt Pauli bestimmt. Das gesammelte Geld wird dann für Projekte in Entwicklungsländern eingesetzt, die die Versorgung der Menschen dort mit sauberem Trinkwasser sicherstellen sollen.
Leider haben sich am gestrigen Abend nur ca. 20 Menschen im Elbwerk zusammen gefunden, was der Gemütlichkeit und Geselligkeit des Abends aber keineswegs geschadet hat.
Neben netten und interessanten Gesprächen gab es für alle Teilnehmenden noch eine Tombola, die mit vielen schönen und sehr wertvollen Preisen netter Sponsoren gefüllt worden war.
Das Losglück oder die Glücksfee, schien uns gestern hold zu sein und so haben der Liebste und ich einige schöne Gewinne “einheimsen” können.
An dieser Stelle möchte ich noch einen lieben Dank, an die Organisatorin des Abends aussprechen. Danke Vivian für dein Engagement und den schönen Abend.
Wie man richtig mit Besteck isst, zeigen euch heute Ernie und das Krümelmonster. Einfach göttlich!
Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am nötigsten.
Unbekannt
Am letzten Wochenende war ich mal wieder im Norden Deutschlands. Am Donnerstag ging es mit einer Mitfahrgelegenheit nach Hamburg. Zunächst war ich nicht begeistert, als ab dem Kölner Hauptbahnhof außer mir noch drei andere Personen mit der Fahrerin den Hamburger Hauptbahnhof als Ziel ansteuerten. Doch letztendlich war es eine 4 1/2 stündige Fahrt mit jeder Menge interessanter Gespräche.
Das Wochenende war dann geprägt mit dem Geburtstag des Liebsten und dem seines Vaters. Dafür sind wir am Freitag nach Stade gefahren, wo am Freitagabend der erste Geburtstag mit einer schönen Gartenparty gefeiert wurde. Leider hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt. Ausgerechnet an diesem Tag/Abend wurde es sehr kalt. Auch der nächste Tag, der Geburtstag des Liebsten brachte kein besseres, sondern mit Dauerregen und Kälte noch schlechteres Wetter. Aber wir ließen uns die Laune nicht verderben und gingen, zurück in Hamburg, noch schön in der Innenstadt bummeln. Den Abend ließen wir dann gemütlich zuhause ausklingen, da das Wetter für das “Alstervergnügen” einfach viel zu schlecht war.
Am Sonntag ging es dann wieder mit einer Mitfahrgelegenheit zurück nach Bonn. Diesmal waren wir nur zu dritt unterwegs. Es gab wieder tolle und interessante Gespräche und der Fahrer war sehr nett und brachte mich sogar direkt bis nach Hause.
Für mich sind die Mitfahrgelegenheiten mittlerweile preislich und zeitlich eine echte Alternative zum Reisen mit der Bahn.
Bevor ich ganz ohne gebloggt zu haben ins Bett gehe, gibt es noch schnell dieses ziemlich witzige Video von Miss Li. Achja, und natürlich mag ich den präsentierten Song “Oh Boy” sehr.
Damit ihr nachträglich eine ungefähre Ahnung davon bekommt, was ich am letzten Wochenende gemacht habe, bzw. wo ich gewesen bin, werde ich hier nun einfach mal drei fabelhafte Videos von ifranz bloggen.
Video Nr. 1 zeigt @ifranz und @_refugee_ beim Filmen der Location für das Radrennen über Wasser (#RUW2009) in Gütersloh:
Fango Packungen 2.0 from ifranz on Vimeo.
Danke für das tolle Video – ich habe mal wieder sehr gelacht. Ganz besonderer und lieber Dank an dieser Stelle auch noch an @mediabroadway.
Video Nr. 2 zeigt das wunderbare ifranz.tv Racing Team, bestehend aus Yvonne und Guido.
The ifranz.tv Racing Team Show from ifranz on Vimeo.
Danke euch beiden für den Spass und das schöne Wochenende.
Video Nr. 3 zeigt mit Hilfe der Chillout-Biker wie ein Radrennen über Wasser im Idealfall aussieht – unglaublich!
The Chillout-Biker Show at the RUW2009 from ifranz on Vimeo.
Es scheint so als ob sich die Lage draußen gerade etwas entspannt. Grummelnder Donner, ab und zu ein Blitz und dann wieder ein Grummeln. Nachdem es heute vor Hitze kaum auszuhalten war und wahrscheinlich jeder am liebsten in einen Kühlschrank eingezogen wäre, wird es sich jetzt wohl etwas abkühlen draußen. Zum Wochenende darf dann gerne die Sonne scheinen… dazu 25° Celsius und eine leichte Brise… achja, und ein Eis nehme ich auch.
Mit dem Eis, “Mind-boggeling-Evening Post” von Max Goldt, Sonnenbrille und einem Handtuch bewaffnet, werde ich es mir am Rhein gemütlich machen, wenn der Wettergott es gut meint. So stelle ich mir das kommende Wochenende vor.











