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Link: sevenload.com
45 Minuten langer Filmbeitrag über Aachen von "Buschka entdeckt Deutschland" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/cQrSRZH/AACHEN-Teil-3
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Interview mit dem Journalisten und Filmemacher Jörg Buschka, der zusammen mit dem Diplom-Medienwirt und Kameramann Jan Vogel (beide aus Wiesbaden) die Internetfernsehsendung „Buschka entdeckt Deutschland“ „B.e.D.“ - http://www.buschka-entdeckt.de - produziert. Diese Sendung entsteht auf ungewöhnliche Art und Weise: Die beiden besuchen etwa alle drei Wochen morgens irgendeine deutsche Stadt, parken dann abseits vom Stadtkern und filmen dann spontan, was sie sehen.
Jörg Buschka
Jan Vogel
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Frage: Herr Buschka, Sie erzählten im Sommer 2006 beim Inline-Skate Ihrem Freund Jan Ihre Idee für „Buschka entdeckt Deutschland“. Hatten Sie damals schon geahnt, dass diese Internetsendung einmal Kultcharakter bekommen würde?
Antwort: Naja, ich hatte auf jeden Fall schon das sichere Bauchgefühl, dass das ein "Faß ohne Boden" (im positiven Sinne) sein würde! Und dass ich als Zuschauer gern selbst so etwas sehen würde. In den Jahren, in denen ich jetzt bereits TV-Magazinbeiträge bzw. -Reportagen mache, habe ich die meisten Illusionen von wegen "echt" und "nah dabei" verloren. ALLES wird inszeniert, wenn du einen Magazinbeitrag auf den Punkt bringen musst. Und allzuoft merkt man das an den unnatürlichen Dialogen. Und das alles passiert bei uns nicht. Natürlich ist noch die Kamera "dazwischen", aber ich signalisiere den Interviewpartnern Vertrauen, sie bringen es mir dann meist zum Glück auch entgegen, und ich enttäusche bzw. missbrauche es auch nicht. So entsteht eine wirkliche Nähe, etwas "Echtes". Ob das jetzt schon Kult ist, weiß ich nicht. Ich habe den Eindruck, dass wir aktuell noch gar nicht unsere eigentliche Zielgruppe erreichen: Nämlich nicht unbedingt computeraffine Menschen, die sich halt nur Zeit nehmen für Reportagen, und die in unserem Fall bei der Flash-Qualität drei Augen zudrücken, weil das Ganze was Neues und Eigenständiges ist, das es so im TV nicht gibt.
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Frage: Bei Ihren Dreharbeiten gehen Sie sehr spontan und ohne Scheu auf wildfremde Leute zu, die Sie zum ersten Mal im Leben sehen. Sind die von Ihnen angesprochenen Menschen immer auskunftsfreudig oder bekommen Sie oft einen „Korb“?
Antwort: Ich bekomme häufig Körbe. Oft mehr als 50 Prozent. Es gibt darunter "Poser", die ihrem Schatzi zeigen wollen, wie cool sie ein "nerviges Kamerateam" abschütteln können, aber merkwürdigerweise vor allem Leute, die auf den ersten Blick offen erscheinen. Ich höre dann manchmal, dass Kollegen vom Fernsehen schon mal mit ihnen gedreht hatten, wobei sie aber wohl veräppelt oder falsch in einen Kontext gepresst worden waren. "Verbrannte Erde" eben ... Offenheit und Vertrauen sind seltene Güter, und sie werden durch solche Enttäuschungen immer rarer, weil die Leute dann beim nächsten Mal vorsichtiger sind. Manchmal sind Jan und ich stundenlang bei Regen unterwegs, und nichts passiert. Wenn uns dann jemand entgegenkommt und keine Lust hat, uns auch nur ein Wort von seinen Gedanken oder sogar aus seinem Leben mitzuteilen, ist das besonders frustrierend. Im Fall der beiden Damen in Stuttgart, die uns später zum Spaghetti-Essen mit nachhause nahmen, musste ich sie geschlagene 30 Minuten durch Reden überzeugen, bis sie erkannt hatten, dass das Ganze vielleicht doch ganz nett werden könnte. Und dann wollten sie uns gar nicht mehr gehen lassen ...
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Frage: Vermutlich gibt es Szenen in Ihren Filmbeiträgen, die Sie nicht vergessen können und die Ihnen besonders gut gefallen. Bitte nennen Sie einige Beispiele!
Antwort: Eigentlich sind die spontanen Einladungen zu den Leuten nachhause das Tollste an meiner Arbeit! Das Ehepaar Lydia und Rudi in Heidelberg war verrückt. Sie haben in ihrem Garten u. a. einen 30 Meter tiefen Brunnen mitsamt eines mit Erde zugeschütteten Kellergewölbes entdeckt, das sogar über weitere Grundstück hinweg mal mit dem Heidelberger Schloss verbunden war. In jahrelanger Arbeit hatten sie das Gewölbe freigelegt, und konnten es uns so zeigen. Die Beiden waren außerdem sehr gastfreundlich. Es gab Wein, Brot, Käse und Schinken - wir haben uns gleich als Gäste gefühlt! Bei Dany und Matthias in Berlin-Lichtenberg gab´s Möhrensuppe, und auf einer Privatparty in Saarbrücken haben Mitglieder der Band "Savoy Truffle" zwei Lieder unplugged für uns gespielt. In Fulda haben wir in einem Korsettladen (in dem ich spontan ein enges Leibeskleid anprobiert hatte) die dortige Kundin Johanna mit ihrer schönen porzellanfarbenen Haut kennen gelernt, die mir danach noch für einige Stunden als sensationell hübsche "Assistentin" der Sendung zur Seite stand.
In Wanne-Eickel hielt eine Kiosk-Besitzerin eine regelrechte politische Rede und ließ mal so richtig alles raus, was ihr auf der Seele lag. Eigentlich passieren jedes Mal wieder völlig neue, tolle Dinge, die nicht immer nur Superlativen sein müssen. Auch das Gespräch mit einem Mann in Düsseldorf, dem man wegen Krebs den Kehlkopf herausgenommen hatte, war für mich etwas ganz besonderes. Eine Chance, mich für einen Moment in ein fremdes Leben hineinzufühlen, das mir Angst macht, und das doch jeden Tag auch meins werden könnte.
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Frage: Im Leben gibt es manchmal Tage, in denen alles schief läuft. Mussten Sie schon mal Ihre Dreharbeiten abbrechen und unverrichteter Dinge nach Hause fahren?
Antwort: Nein. Bisher zum Glück nicht. Dann gehen wir eben weiter und weiter, mir fällt in der Zwischenzeit vielleicht irgendein großartiges oder auch blödes improvisiertes Lied ein, wir zelebrieren das Essen selbstgeschmierter Käsebrote, unterhalten uns, und dann steht plötzlich "hinter der nächsten Ecke" ein Musiker, der uns mit nachhause nimmt und mir etwas von seinem Leben erzählt. DAS ist der Job!
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Webseite "Buschka entdeckt Deutschland"
Frage: „Buschka entdeckt Deutschland“ lockt auf Ihrer eigenen Webseite www.buschka-entdeckt.de und auf der Videoplattform „Sevenload“ unter http://de.sevenload.com/mitglieder/buschka-entdeckt-de viele Zuschauer/innen an. Wie sind die Reaktionen auf Ihre Filmbeiträge?
Antwort: Wir erhalten eigentlich sehr viel Lob über die Kommentar-Funktionen unserer Website und auf unserem Spezial bei Sevenload. Oft dezidiert und zum Teil liebevoll nacherzählt. Toll ist zum Beispiel, wenn uns wie heute ein Zuschauer zur Wanne-Eickel-Folge schreibt " Jetzt hab ich die Folge schon sooo oft gesehen, heute war es mal wieder so weit und immer noch hochinteressant!!!". Er hat sie sich schon vor vier Monaten zum ersten Mal angeschaut. Das macht uns dann natürlich stolz und zufrieden über unsere Arbeit! Kritik gibt es natürlich auch, und die nehmen wir immer sehr ernst. Aber wir verteidigen unseren Vorstoß als 45-Minuten-Format im Internet, wo immer noch die kurzen Clips vorherrschen, die ich so gern "angezündete Fürze" nenne. Oberflächlich der Hammer, extrem kurz, und sofort wieder vergessen ... Zurück zu den Reaktionen: Im Gegensatz zum klassischen TV gibt es im Internet die Möglichkeit der viel direkteren Kommunikation mit seinen Zuschauern. Allerdings haben wir noch immer keinen breiten Zugang oder eine annehmbare Bekanntheit bei unserer eigentlichen Zielgruppe. Das sind nämlich hauptsächlich klassische Reportage-Zuschauer, die einmal einen anderen Zugang zum Sujet suchen als über die lang anrecherchierten und "sauber produzierten" Hochglanz-Dokus im TV (die ich im übrigen selbst ja auch z. B. für ARTE, den SWR, NDR oder N-TV realisiere). „B.e.D.“ ist nur zu 50 % eine One-Man-Show mit Quatsch und Improvisation, und die andere Hälfte ist seriöser Journalismus mit echten Lebenswirklichkeiten ohne platte "Boulevard-Anbiederung" etc. Wir sind besonders für die Platzierung auf Sevenload sehr dankbar, aber in Deutschland finden bisher die eben genannten Zuschauer bis dato noch viel zu selten den Weg auf eine solche Plattform. Einigen Kollegen aus dem "Quality Content-Bereich" geht es ähnlich. Es ist zudem nicht so leicht, aus der Masse von Spaß-Formaten heraus einer solchen Zielgruppe aufzufallen. Diese Leute sitzen noch nicht wie selbstverständlich vor dem PC und schauen sich Internet-TV an. Natürlich war es toll, als die ZEIT ein Interview mit mir gemacht hat, und ein dickes Foto von uns in dem Blatt erschienen ist. Und dass die FAZ schreibt, unsere Andersartigkeit gegenüber klassischen TV-Reportagen mache ja vielleicht "gerade den Reiz der Sendung" aus, ist natürlich eine tolle Sache!
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Link: sevenload.com
Video "Anne-Sophie Mutter Interview-Special" von "Buschka entdeckt Deutschland" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/fDAmL9D/ANNE-SOPHIE-MUTTER-INTERVIEW-SPECIAL
Frage: Kürzlich drehten Sie in Wiesbaden ein Interview mit der berühmten deutschen Musikerin Anne-Sophie Mutter. Werden weitere Filmbeiträge über Prominente folgen?
Antwort: Auf jeden Fall. Wenn ein/eine Prominente(r) auch noch wirklich etwas zu sagen hat, ist er für ein Special im Rahmen meiner Sendung interessant.
In meiner Jugend war ich vom Boulevard total begeistert! Es gab für mich nichts Interessanteres als das Neueste meines Idols Michael Jackson (von dem ich immerhin 13 Konzerte sehen durfte), und als Mitarbeiter im Fish-Fanclub (Ex-Marillion-Frontmann) fand ich´s schon immer super, mit einem VIP- oder sogar Backstagepass herumzulaufen. Es ist einfach die Absurdität, allein durch ein dämliches Stück Plastik um den Hals tatsächlich "aufgewertet" zu werden!! Für andere ist etwas abgesperrt, aber du latschst über den Teppich. Von einem Moment auf den anderen bist du in der Gesellschaft, in der immer nur der "noch Coolere" glänzt, einer der Gewinner. Natürlich nur im ganz kleinen Rahmen - aber das hat mir zugegebener weise immer schon Spaß gemacht. Vielleicht ist davon auch als kleines "Augenzwinkern" mein umgehängter Presse-Ausweis übriggeblieben. Aber um das hier klarzustellen: mir geht es nur um das kurzlebige Gefühl in dem Moment; ich empfinde weder die Illusion, durch so was wirklich "aufgewertet" zu werden, noch finde ich den "Mechanismus" besonders gut für ein gemeinschaftliches Zusammenleben! Aber ich habe das nicht erfunden, und es zeigt einfach, wie sehr unsere Gesellschaft auf "Posen" und Anerkennung programmiert ist. Das geht wohl ganz ursprünglich auf das archaische Ding "Ehre" zurück, und auf Star-Geschichten ist heute eine ganze Industrie aufgebaut, die uns jeden Tag erzählt, wer wann und wie lange in der Nase gepopelt hat. Von den Royals bis hin zu Berichterstattungen, welchen Nachtisch es auf Schloss Schnubbedibups mit der Kanzlerin gab. Also meist ziemlich inhaltslos, aber das ganze Drumherum, der "X-Faktor", interessiert die Massen. Ich hatte im Rahmen meiner TV-Arbeit und für meine Projekte inzwischen schon viele Drehs und Termine mit Prominenten, und erkenne erst heute, wie viel Arbeit das Leben im Blitzgewitter bedeutet. Permanente Aufmerksamkeit von außen verändert und bestimmt das Leben dieser Personen, und für Außenstehende wird es einfach immer etwas Besonderes sein, etwas davon aufzuschnappen. Aber ich möchte keinen platten Voyeurismus bedienen, und - wie gesagt- in meinem Fall interessieren mich vor allem Prominente, die auch etwas geleistet und zu sagen haben. Solche Specials sind bei „B.e.D.“ ja auch eher die Ausnahme.
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Frage: Internetfernserien werden aus den unterschiedlichsten Gründen präsentiert: Welches Motiv haben Sie und Jan Vogel?
Antwort: Wir möchten schlicht ein eigenes Format etablieren! Natürlich soll es erfolgreich sein usw. Aber wir wissen, dass die Sendung in ihrer jetzigen Form nicht massentauglich ist. Und das ist gut so. Massentauglich ist, was sich wie bereits bestehende Formate verkaufen lässt, und was man schnell in den Mittelpunkt stellen kann. Da ist zuviel unter der Oberfläche eher schädlich... Auf „B.e.D.“ muss man sich aber bewusst einlassen. Ich finde die Idee zwar auch eingängig, und vor allem die Mischung aus Spaß und "seriösem Journalismus" perfekt, aber es ist ein Experiment, weil "den Herrn Buschka" eben niemand aus dem TV kennt. Und man kann auch nicht einfach sagen "der ist son´n bißchen wie..." oder "die Sendung ist so wie Gernstls Reisen" o.ä.. Das ist so in der Form halt einfach neu. Dank des Internets ist es uns überhaupt erst möglich, unser eigener Sender zu sein, und ohne ein OK von Irgendwem Programm "unter´s Volk" zu bringen. Das entscheidet nämlich, ob es uns will. ... allerdings erst nach Bewältigung des gleichen Problems unsererseits, mit dem auch klassische Dokumentarfilmer zu kämpfen haben: man muss es erst mal schaffen, den Leuten zu zeigen, dass es einen gibt, und dass es sich lohnt, angeschaut zu werden. Und jetzt, wo der Markt begriffen hat, dass man mit platten Dingern und schnellen Klicks auch Kohle machen kann, ist diese ganze Chance auf echtes unabhängiges Programm (wie die Öffentlich-Rechtlichen, deren großer Fan ich nach wie vor bin!) mal wieder "plattgewalzt". "Wes´Brot ich ess´, des Lied ich sing" ist - wie gesagt- die breite Devise, und da hat die "unfallfreie" Kopie einer Kopie einer Kopie eines erfolgreichen Formates immer viel eher eine Chance auf schnellen, kurzfristigen Erfolg. Das alles ist aber viel komplizierter als die platte Frage "ist das Programm insgesamt so schlecht, weil die Zuschauer es so wollen, oder weil man ihnen nichts anderes vorsetzt???" Der Markt ist - vergleichbar mit dem Privatfernsehen - voll von geliehenem Geld, das schnell rückfinanziert werden muss. Da will und KANN Keiner Experimente machen. Das ist am Ende also vielleicht sogar gut für uns: wenn wir nämlich "dranbleiben", fällt es irgendwann mal richtig auf, dass es bei uns wirklich in erster Linie Qualität gibt. Die Aufmerksamkeit der Premium-Presse gibt uns jedenfalls Recht.
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Frage: Sicherlich wünschen sich nicht wenige Zuschauer/innen beim Ansehen Ihrer Filmbeiträge über deutsche Städte, dass auch ihr Geburts-, Wohn- oder Urlaubsort mal an die Reihe kommt. Haben Sie schon solche Wünsche erhalten?
Antwort: Ja, und auch Anfragen zu Treffen, Besuchen dieser und jener Sehenswürdigkeit oder Festivität etc. gab es. All das müssen wir ablehnen, weil das Besondere an „B.e.D.“ ja gerade das Spontane und Ungeplante ist. Wir haben trotzdem genug Touristisches im Programm. Und wenn wir z. B. in Erfurt im Stadtkern unterwegs sind, ist es doch klar, dass wir auch über die Krämerbrücke mit ihren tollen Geschäften gehen... Wir kriegen auch vor Ort meist Informationen, dass am folgenden Wochenende eine tolle Veranstaltung stattfände. Dann erklären wir, dass wir eben vorerst nur dieses eine Mal dort sind, und dass das gerade das Besondere ist.
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Frage: Sie und Jan Vogel leben in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, die bekanntlich viele Attraktionen besitzt. Werden Sie irgendwann in keiner anderen Stadt, sondern in Ihren Wohnort einen Film drehen?
Antwort: Ja, bestimmt. Aber dann mit bewussten Treffen mit Freunden, die uns ihr Leben in der Stadt näher bringen. In Wiesbaden oder Mainz können wir natürlich trotzdem noch was entdecken - aber uns reizt ja auch selbst erst mal das Hinausfahren "in die Welt". Deshalb stehen diese beiden schönen Städte noch hintenan. Das Interview mit Anne-Sophie Mutter fand übrigens im Kurhaus zu Wiesbaden statt. Da hat man schon für ein paar Sekunden den Kurpark gesehen.
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Frage: Wenn Ihnen eine „gute Fee“ einen Wunsch für „Buschka entdeckt Deutschland“ erfüllen würde, was würden Sie ihr sagen?
Antwort: Bitte mach, dass unsere Zielgruppe von uns erfährt und freiwillig den Umstand eingeht, sich 45-Minüter auf dem PC anzuschauen (was ja übrigens mittels neuer DVD-Recorder mit Reciever, der Sony Playstation 3 oder Nintendo Wii (was wiederum meist nur Kids haben ...) schon auf dem TV-Schirm "übertragbar" ist). Dafür gibt´s dann ja auch etwas ganz Besonderes. Dabeisein-Gefühl und Momente "hinter den Kulissen" in jeder Folge inklusive!
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Die Fragen stellte der Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „Internetfernsehen von A bis Z“ – http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com
Interview mit Yuliya Krannich von "TVnews-Hessen" (Geschäftsleitung) - http://www.tvnews-hessen.de
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Frage: Frau Krannich, auf der Webseite von "TVnews-Hessen" werden Filme über aktuelle Ereignisse aus Hessen, Thüringen und Sachsen präsentiert. Welche Themen überwiegen dort?
Antwort: Hauptsächlich berichten wir von Verkehrsunfällen. Das liegt daran, dass bei uns drei Autobahnen aufeinander treffen und wir somit den Bereich von fast 400 Autobahnkilometern abdecken. Aber wir filmen natürlich nicht nur Verkehrsunfälle, sondern auch andere aktuelle Ereignisse, die in irgendeiner Form mit Blaulicht zu tun haben. Aber auch bunte Geschichten werden immer wieder gerne gesendet. Darum bemühen wir uns, auch hier aktuell zu sein.
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Frage: Die Redaktion von "TVnews-Hessen" befindet sich in Nähe der Autobahnabfahrt Kirchheim/Hessen, also fast in der geografischen Mitte von Deutschland. Welche Vorteile verschafft ihnen dieser Standort?
Antwort: Nun, wie ich schon sagte, wir können innerhalb kürzester Zeit fast 400 Kilometer Autobahn erreichen und da passiert schon sehr viel. Strategisch günstig ist auch, dass wir über die Autobahn innerhalb von 30 Minuten sowohl in Thüringen und Bayern, und wenn es erforderlich ist, in 45 Minuten auch in Niedersachsen sind.
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Frage: Auf der Webseite von "TVnews-Hessen" wird eine Hotline erwähnt, die rund um die Uhr besetzt ist. Für wen ist diese Hotline gedacht: Für Informanten, die auf folgenschwere Unfälle oder spektakuläre Verbrechen hinweisen, für Auftraggeber von Filmbeiträgen oder für Interessenten von bereits produzierten Videoclips?
Antwort: Wir sind für jeden, der mit uns geschäftlich in Verbindung treten will, rund um die Uhr das ganze Jahr erreichbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir von behördlicher Seite über ein Ereignis informiert werden, ein Informant uns anruft oder, was uns natürlich am liebsten ist, der Redakteur eines Senders unser Bildmaterial abfordert.
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Frage: Sie liefern Informationen und Videomaterial aus Hessen, Thüringen und Sachsen. Wer kauft diese Filmbeiträge und wie werden diese geliefert?
Antwort: Wir beliefern alle Sender mit unserem Bildmaterial und das ist nicht nur auf die Sender in Deutschland beschränkt. Hierbei ist es vorteilhaft, dass wir durch die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen im Bundesgebiet, wie zum Beispiel Hit-TV - http://hit-tv.eu - in Zwickau/Sachsen, nicht nur aus einer Region Bildmaterial anbieten können. Unser Ziel ist es, in naher Zukunft bundesweite TVnews anbieten zu können. Das Bildmaterial wird von uns entweder direkt angeliefert, oder den Sendeanstalten via ATM zugespielt.
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Frage: Ihr Kamerateam produziert nicht nur aktuelle Filme, sondern steht auch für Industriefilme, Betriebsfeste und Familienfeiern zur Verfügung. Machen Sie auch Filme über Urlaubsziele mit historischen Bauwerken und Naturschönheiten oder über Politiker, Unternehmer oder Künstler?
Antwort: Ja, wir machen auch Auftragsproduktionen, soweit sie mit unseren Grundsätzen zu vereinbaren sind. Hierbei sind Berichte über Urlaubsziele natürlich besonders interessant, weil man dabei auch gleichzeitig viel von der Welt sehen kann.
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Frage: Wenn eine gute Fee einen Wunsch für "TVnews-Hessen" erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen?
Antwort: Ich wünsche mir, dass wir mit "TVnews-Hessen" auch weiterhin, als wichtige Informationsquelle für Zeitgeschehen, erfolgreich unseren Platz in der Medienlandschaft behaupten können.
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Die Fragen stellte Ernst Probst, Betreiber des Weblogs "Internetfernsehen von A bis Z" -
http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com
H.W.S. Turnau: Boon und das Geheimnis des Pharaos
Finckenstein und Salmuth, Berlin 2007, 129 S., 17,80 Euro
Personen:
- Zwei Pharaos, einer in einem Comic, einer in einem Museum.
- Die Roten Vier, das sind Boon, das Mädchen Minimax, Bernd und Kuddel, und dazu Balduin, das Eichhörnchen.
- Frau Kleinchen, die durch eine Wunderkur von ihrer Migräne befreit wird.
- Stefanie, die Neue, die aus der „Roten Vier“ die „Rote Fünf“ macht.
- Boons Vater, der nach Ägypten fliegt statt den Goldenen Pharao zu finden.
- Dr. Maniatis, die zwar lieb ist aber kein Detektiv.
- Kommissar Häberle, Stefanies Vater, der natürlich ohne Hilfe nicht allein zurechtkommt.
Inhalt: Frau Kleinchen ist diesmal besonders aufgebracht, als Boon von der Schule kommt. Und das nicht nur, weil sein zahmes Eichhörnchen Balduin schon wieder ein Chaos angerichtet hat – vielmehr ist Boons Vater, Abteilungsleiter des Archäologischen Museums, ganz plötzlich spurlos verschwunden! Boon findet nur einen merkwürdigen Brief: Im Museum ist ein Verbrechen geschehen. Hat die ganze Sache etwa mit der großen Ägyptenausstellung zu tun? – Boon, Minimax, Bernd, Kuddel und natürlich auch Balduin nehmen mit Hilfe ihrer neuen Freundin Stefanie die Spur des Verbrechens auf und stolpern unversehens in ein gefährliches Abenteuer ...
Vorwort des Jugendbuchautors Klaus Kordon:
Wenn ich Bücher lese, noch dazu Krimis, setze ich manchmal nach fertiger Lektüre die „schuldbewusste 006-Miene“ auf. So was hast du gelesen? Nun, nachdem ich „Boon und das Geheimnis des Pharaos“ gelesen habe, habe ich eher in Richtung 007 - oder noch besser 008! - gegrinst. Das sage ich strikt vertraulich. Da ich ja längst schon ein „alter Fahnenstock“ bin.
Zielgruppe: Leser von zehn Jahren aufwärts und abwärts.
Bestellungen bei Amazon:
http://www.amazon.de/BOON-das-Geheimnis-Pharaos-Turnau/dp/3934882374/ref=sr_1_2/028-3096021-1543739?ie=UTF8&s=books&qid=1183803580&sr=8-2
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H.W.S. Turnau: Der Wurm und der Alchemist.
Edition Fischer, Frankfurt 2007, 130 S., 9,90 Euro
Personen u.a.:
- Der Regenwurm, der nach dem Schmetterling sucht, der er sein will.
- Sein Vater, der das Suchen aufgegeben und durch Warten ersetzt hat.
- Die Heilhexe, die durch Nichtstun heilt.
- Die Heuschrecke, die das Glück im Hier und Jetzt sucht.
- Der Schmetterling, der verletzt ist und sein Glück in der Vergangenheit sucht.
- Der Tulpenbaum, der angewachsen ist.
- Der Skarabäus, der zwar unsportlich ist, aber dennoch den Regenwurm über den Tod des Schmetterlings hinweghilft.
Wer will ein Regenwurm sein? Niemand, obwohl es auch im Komposthaufen um Liebe und um Sehnsüchte geht. Und wer will ein Schmetterling werden? Eigentlich jeder. Das Leben ist eine Suche nach dem Ort der Verwandlung, auch wenn sie oft genug in einer Sackgasse zu enden scheint, zum Beispiel in einem Verschiebebahnhof mit Tulpenbaum und krankem Schmetterling. Wer aber dem alten Skarabäus begegnet, erlebt, wie dem Schein der Lebensniederlage durch die Schatten alchemistischer Einsichten Kontur und Erträglichkeit gegeben wird. Verwandlung nämlich, das lehrt die Alchemie, kann auch Verwandlung zu sich selbst sein.
Inhalt: Ein Regenwurm, von der Sehnsucht beseelt, ein Schmetterling zu werden, versucht mit Hilfe seiner Freundin, einer Heuschrecke, sein Ziel zu erreichen, indem er eine Raupe imitiert. Doch der Versuch scheitert. Er verlässt die Heuschrecke und erlebt so manches Abenteuer, getrieben von Neugier, Sehnsucht und Stolz. Am Ende trifft er auf den weisen Skarabäus, einen Alchemisten. Aber auch diese Begegnung verläuft anders als erwartet.
Zielgruppe: Leser, die auch Saint-Exupéry und Coelho lesen.
Dieses Buch wurde von Roald Hoffmann von der Cornell Universität, Nobelpreisträger für Chemie von 1981, in einer Karte an den Autor sehr gelobt!
Bestellungen bei Amazon:
http://www.amazon.de/Wurm-Alchemist-Ein-M%C3%A4rchen-Erwachsene/dp/3899502027/ref=sr_1_1/028-3096021-1543739?ie=UTF8&s=books&qid=1183803580&sr=8-1
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Der Autor: Hans-Werner Schütt (H. W. S. Turnau) geb. 1937, Chemiker, em. Professsor für Geschichte der exakten Wissenschaften und der Technik, verheiratet, vier Kinder.
Das erste Buch war ein Geschenk der mittlerweile erwachsenen Kinder des Autors, die das Manuskript eines Jugendkrimi, den er vor etwa zwanzig Jahren für seine drei Söhne und eine Tochter geschrieben hatte, gefunden und ohne sein Wissen einem Verlag vorgelegt haben, der ihn sofort veröffentlichte. Meine Tochter hat sich an den berühmten Jungendbuchautor Klaus Kordon (u. a. „Die Roten Matrosen“ und „Das Krokodil im Nacken“) gewandt, der, nachdem er das Buch gelesen hatte, ein Vorwort geschrieben hat.
Das zweite Buch, ein Märchen, das sich an Erwachsene wendet, hat der Autor nach seiner Pensionierung geschrieben.
Interview mit Heiko Richter von „Hit-TV.eu“, Portal für Internetfernsehen - http://hit-tv.eu - in Zwickau (Sachsen)
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Frage: Wenn man das reichhaltige Filmangebot vieler Internetfernsehsender auf einem relativ kleinen Computerbildschirm sieht, wünscht man sich oft, dies auch auf einem merklich größeren Fernsehbildschirm tun zu können. Ist dies heute schon technisch möglich?
Antwort: Im Prinzip ja, es ist zur Zeit nur noch etwas kompliziert. Man braucht momentan in der Nähe des Fernsehgeräts einen Computer. Wenn man diesen mit dem TV-Gerät verbindet, ist es möglich, das Computerbild auf das Fernsehgerät zu übertragen. Man wählt dann auf dem PC sein Lieblingsprogramm via Internet an und kann es auf dem Fernsehbildschirm sichtbar machen. Ich habe dies schon mit einem Notebook getestet als meine Sat-Anlage defekt war. Es funktionierte. Bei den meisten Programmen hat man allerdings auf Grund der Auflösung eine geringere Qualität als bei den herkömmlichen TV-Sendern. Die Beiträge von „Hit-TV.eu“ sind jedoch auch auf großen Monitoren in guter Qualität sichtbar.
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Frage: Wenn vom Internetfernsehen die Rede ist, heißt dies dann immer, dass die Sendungen nur auf dem Computerbildschirm betrachtet werden können?
Antwort: Mal abgesehen von den speziellen Angeboten der großen Netzanbieter mit eigenen IP-TV-Angeboten und eigenen Boxen, wo man Internetfernsehen auf dem Fernsehbildschirm sichtbar macht, kann man sagen:
Auf keinen Fall. Unsere Bestrebungen bei „Hit-TV.eu“ gingen seit dem Sendestart dahin, Internetfernsehen auch losgelöst vom Computer auf dem Fernsehbildschirm zu ermöglichen. Leider fehlt es an der geeigneten Hardware. Es gibt zwar IP-TV-Boxen. Diese sind jedoch an den Anbieter gebunden. Wir haben schon bei einigen Firmen angefragt, aber bisher war die Suche erfolglos. Viele unserer Zuschauer wären an so einer Lösung interessiert, aber bisher haben wir noch nichts passendes gefunden.
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Frage: Wie sieht in Ihren Augen die "ideale Internet-TV-Box" aus?
Antwort: Eine Box würde nach unseren Vorstellungen so aussehen:
Die Box muss sich erstens relativ einfach ins wLAN / LAN einfügen und zweitens mit einer normalen Fernbedienung steuerbar sein. Optional kann man (Funk) Tastatur und Maus nutzen. Sie sollte etwas Speicher besitzen, mindestens 20 GB. Die Anschlüsse wären für Out - Video/Audio out, HDMI, Scart, RGB, Digitaler Ton (5.1), für In - USB, diverse Karten ... Optional sollte man die Box mit einem DVD-Laufwerk/Brenner und mit einer Festplatte aufrüsten können. Selbstverständlich sollten alle gängigen Video-, Bild- und Audioformate abgespielt werden können.
Die Funktion stelle ich mir so vor:
Man schaltet die Box ein und hat sechs Pictogramme vor sich, die wie folgt belegt sind
Hit-TV.eu
Streaming Angebote
Video- und andere On Demand-Portale
Internet
E-Mail
eigenes Netz
Die Funktionen der Pictogramme im Einzelnen:
Hit-TV.eu
Hier kann man das gesamte Programm von „Hit-TV.eu“ nutzen. Diese Seite entspricht der Homepage und wird ständig aktualisiert. Von da aus kann man mit der Fernbedienung quer durch alle Kanäle navigieren und sich das anschauen, was man möchte.
Streaming-Angebote
Hier werden alle Sender mit Streaming-Angeboten auf einer zentral gepflegten Seite angeboten (ähnlich unserer „Virtuellen Fernbedienung“). Wie beim EPG der Satboxen werden Zusatzinformationen dargeboten. Neue Sender werden ständig zentral eingepflegt und stehen ohne zusätzlichen Aufwand dem Zuschauer zur Verfügung. Der Zuschauer kann nach Kategorien aussuchen und seine Lieblingsprogramme in einer Favoritenliste speichern.
Video- und andere On Demand-Portale
Hier kann man On Demand-Portale, wenn sie es wünschen, einpflegen, so kann man vielleicht auch Youtube und myVideo auf dem Fernsehbildschirm sehen, vorstellbar aber hier die ZDF-Mediathek oder andere noch entstehende Angebote.
Internet und E-Mail
Die Box soll keinen PC ersetzen, aber mit einer (nicht in der Grundausstattung dazugehörenden) Tastatur und Maus ausgerüstet kann man Surfen und seine E-Mails abrufen. Dies ist eine Möglichkeit für Computermuffel, nicht auf das Internet zu verzichten und alle anderen Inhalte des Internets zugänglich zu machen, die nicht in den ersten drei Punkten gelistet sind.
eigenes Netz
Mit dieser Funktion kann man alle Multimediainhalte vom eigenen Computer auf dem Fernsehbildschirm sichtbar machen, dies können Filme oder Fotos sein, aber auch Audiodateien kann man sich anhören, gleich welches Format
Eventuell kann man noch ein weiteres Pictogramm für Webradios mit einbauen, dieses würde äquivalent wie der Punkt Streaming Angebote funktionieren aber für Radioprogramme.
Wichtig ist, dass die Box offen ist für alle Anbieter von Audio- und Video Programmen. Sie kann unabhängig betrieben werden, egal auf welchen Weg man einen Internetzugang hat und bei welchem Provider. Ihr wird einfach eine IP zugeordnet. So könnte aus jedem Fernsehgerät ohne großen Aufwand ein Internetfernseher werden.
Idealerweise sollte die Box in der Grundausstattung weniger als hundert Euro kosten.
Falls ein Hersteller so eine Box anbietet oder bereit ist, diese zu bauen, kann er sich gern bei uns melden, wir bieten unsere Unterstützung an.
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Frage: Man liest und hört oft von Videorekordern, die Fernsehsendungen im Internet aufzeichnen und auf Festplatten von Computern abspeichern. Wie kann man diesen Service nutzen?
Antwort: Der Service ist relativ einfach zu nutzen. Ich persönlich nutze http://www.save.tv - es gibt aber auch noch andere Anbieter, die ähnlich funktionieren. Nach Zahlung einer kleinen Gebühr, kann man bei diesem Anbieter aus 25 Programmen insgesamt 3000 Minuten aufnehmen. Ein Programmführer erleichtert die Auswahl.
Ein Klick auf den Namen der Sendung reicht aus, um die Programmierung vorzunehmen. Diese Programmierung kann von jedem Internet-PC oder Handy vorgenommen werden. Sobald die Aufnahme fertig ist, kann man diese gestreamt anschauen oder auf seinen Computer herunterladen. Von da aus kann man alles problemlos auf DVD oder Chipkarte ringen und die Sendung auf dem Fernsehbildschirm via DVD-Player anschauen. Nachdem man die aufgenommene Sendung heruntergeladen hat, gibt man den Speicherplatz wieder frei, der dann für weitere Aufnahmen wieder zur Verfügung steht.
Interessant ist, dass man theoretisch auf allen 25 Kanälen parallel aufnehmen kann. Dies bedeutet in der Praxis, wenn auf mehreren Kanälen interessante Sendungen kommen, kann man alle gleichzeitig aufnehmen.
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Heiko Richter ist bei der Firma „Medienservice Lohs“ einer der Macher von „Hit-TV“, Portal für Internetfernsehen. „Hit-TV“ zeigt in momentan 11 igenen Kanälen gute Unterhaltung und interessante Informationen und präsentiert unter anderem eine sehr nützliche „Virtuelle Fernbedienung“, mit deren Hilfe man zahlreiche deutschsprachige nternetfernsehsender anwählen kann.
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Die Fragen stellte Ernst Probst,
Betreiber des Weblogs „Internetfernsehen von A bis Z“, http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com
Video "Medicin for mother earth" von Youtube
Wiesbaden - Die Welt der Indianer steht im gleichnamigen Weblog im Mittelpunkt. Unter der Internetadresse blogspot.com werden Texte, Bilder, Tondokumente und Videoclips präsentiert. Einen Schwerpunkt bilden Videoclips mit Indianermusik.
"Welt der Indianer" stellt berühmte Indianer und Indianerinnen in Wort und Bild vor. Beispielsweise die tapferen Krieger Crazy Horse und Sitting Bull, den weisen Häuptling Seattle, nach dem eine nordamerikanische Großstadt benannt wurde, sowie die Indianerprinzessin Pocahontas, die heldenhafte Sacajawea, die selige Kateri Tekakwitha und andere.
Zu lesen sind auch indianische Weisheiten großer Krieger, Häuptlinge und Medizinmänner. Und nicht nur die bekannten wie etwa eine Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann".
Das Weblog "Welt der Indianer" präsentiert auch ein komplettes Buch im PDF-Format zum Lesen und Ausdrucken. Dabei handelt es sich um den Titel "Meine Worte sind wie die Sterne" (Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten). Dieses Buch mit vielen Abbildungen wurde von Sonja Probst und Ernst Probst veröffentlicht.
Geplant ist auch, besonders eindrucksvolle Bilder aus der Welt der Indianer zu zeigen. Seien es Zeichnungen, Gemälde oder Fotos. Wenn möglich, soll das Weblog zudem Tondokumente publizieren.
Schon am Starttag (27. Juni 2007) waren im Weblog "Welt der Indianer" zahlreiche Videoclips zu sehen und zu hören. Viele weitere Clips sollen hinzukommen. Die Videos erinnern an große Indianer und Indianerinnen sowie an historische Ereignisse, zeigen Ausschnitte aus Kinofilmen und präsentieren Musik, Gesang und Tanz.
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Interview mit Heiko Richter von „Hit-TV“, Portal für Internetfernsehen aus Zwickau mit der Adresse http://hit-tv.eu
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Lehren aus der Abhängigkeit gezogen
Frage: Herr Richter, vor weniger als einem Jahr, nämlich Mitte August 2006, ist „Hit-TV“ mit einer Vorabversion ans Netz gegangen. Welche Ziele hat dieses Portal für Internetfernsehen?
Antwort: Als klassische TV-Produktionsfirma, vor allem im Nachrichtenbereich, sind wir in großer Abhängigkeit von TV-Sendern. Während der Fußballweltmeisterschaft bekamen wir diese Abhängigkeit stark zu spüren, da Nachrichten außer über Fußball nicht gefragt waren. Zahlreiche Nachrichten wanderten ins Regal, obwohl wir viel Zeit und Arbeit investiert hatten. Wir waren zum Handeln gezwungen, da lag es nahe die Nachrichten im Internet zu veröffentlichen.
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Beiträge in voller Fernsehauflösung
Frage: Auf der Startseite von „Hit-TV“ werden sehr viele eigene Kanäle erwähnt. Was erwartet dort die Besucher/innen?
Antwort: Die Zuschauer erwartet ein "hoffentlich" interessantes Programm. Auf derzeit 10 Kanälen bieten wir in der ersten Version Fernsehbeiträge und Magazinsendungen in einer breiten und immer mehr wachsenden Palette. Diese sind in voller Fernsehauflösung (720x576 - 4:3, 720x400 - 16:9 oder testweise in HD) im DivX Format. Dies hat den Vorteil, dass man die Beiträge nicht nur am Computerbildschirm anschauen, sondern auch problemlos herunterladen kann, um diese via DVD oder Chipkarte auf dem heimischen Fernsehgerät zu sehen. Alle Beiträge und Sendungen sehen selbst auf einem 42 Zoll-Monitor noch ansehnlich aus. Damit schließen wir auch alle Zuschauer, die noch kein DSL haben, ein. Es dauert zwar etwas länger, eine Sendung herunterzuladen, aber via DVD oder Chipkarte oder mobilem Gerät hat man dafür die nötige Qualität. Bei uns gilt das Motto: Sehen, wann man will! Sehen, was man will! Sehen, wo man will! Wir zwingen niemand, zu einer bestimmten Zeit vor das Fernsehgerät, um seine Lieblingssendung zu sehen, bei uns kann er es Tag und Nacht, selbst nach einer längeren Zeit, denn gelöscht wird bei „Hit-TV“ nichts.
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Die Top 10 auf der „virtuellen Fernbedienung“
Frage: Mit der so genannten „virtuellen Fernbedienung“ von „Hit-TV“ können zahlreiche kostenlose Internetfernsehsender angewählt werden. Welche Web-TV-Sender werden besonders oft angeklickt?
Antwort: Unser Schwerpunkt liegt auf den eigenen Kanälen. Die virtuelle Fernbedienung ist ein kleines Servicetool, welches wir anbieten. Sicherlich ist es nicht vollständig, aber wir wollen damit den Zuschauern Internetfernsehen generell näher bringen. Die Top 10 sind hier (2007):
1. ZDF
2. Petn Movie
3. BahnTV
4. 123TV
5. WürfelzuckerTV
6. AfrikaHitTV
7. Petn Music
8. N-TV
9. DeLuxeMusic
10. GigaTV
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Zukunftsträchtige Kombination
Frage: Über die faszinierende Welt das Internetfernsehens herrscht noch viel Unwissenheit. Welche Zukunft hat nach Ihrer Ansicht das Internet-TV?
Antwort: Die Zukunft liegt aus meiner Sicht in einer Kombination aus klassischen linearen Programmen und On Demand Angeboten. Wir suchen z. B. derzeit einen Boxenhersteller, der unsere eigenen Kanäle und die Kanäle der virtuellen Fernbedienung (und weitere) via WLAN den Zuschauern direkt zum Fernseher bringt. Wir glauben dass diese Kombination zukunftsträchtig ist und das Internet als Verbreitungsträger ideal ist, da es weltweit verfügbar ist. Interessant ist, bei „Hit-TV“ fallen keine zusätzlichen Kosten an und das halte ich für sehr wichtig. Zuschauer müssen GEZ, Kabelgebühren, Internetgebühren und und und ... bezahlen. Da sollte Fernsehen wenigstens kostenlos bzw. werbefinanziert für alle zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann es durchaus Optionen für Premium Content, z. B. Spielfilme, geben. Klassische Videotheken gab es auch parallel zum klassischen Fernsehen. Das kostenfreie Angebot sollte jedoch überwiegen. Es gibt, wenn man die gesamte Szene verfolgt ja auch viele kleine und größere Internet-TV-Anbieter. Wir sehen hier die Zukunft. Die Major-TV-Anbieter werden natürlich auch in nächster Zeit den Markt dominieren, aber die Quoten werden zugunsten der breiten Vielfalt an Fernsehsendern bei den „Dinosauriern“ sinken. Jedoch auch bei den kleinen Anbietern wird sich Spreu und Weizen trennen. Spezielle Angebote und(oder) qualitativ hoher Content wird sich durchsetzen. Vor allem bei On Demand-Angeboten wählt der Zuschauer bewusst den Beitrag oder die Sendung aus. Internetfernsehen steht ja erst am Anfang gegenüber dem klassischen Fernsehen, welches ja schon seit 60 Jahren existiert. In 10 Jahren werden wir zu den heutigen ersten Schritten schmunzelnd zurückblicken. Internetfernsehen wird voraussichtlich so selbstverständlich sein wie heute ein Internetanschluss und ein Computer.
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Offen für professionelle Contentanbieter
Frage: Auf der Startseite von „Hit-TV“ ist zu lesen, Besucher/innen könnten für „Hit-TV“ Beiträge oder Sendungen produzieren. Wie ist dies möglich?
Antwort: „Hit-TV“ ist offen für Contentanbieter professioneller Art, und es melden sich auch ständig neue Produktionsfirmen, die Sendungen bei uns ausstrahlen wollen. Jüngstes Beispiel ist unser Motorrad Rennsport Magazin "Rechts is’ Gas", welches wir seit 25. Juni 2007 im Programm haben. Die obengenannten Vorteile liegen dabei auf der Hand. „Hit-TV“ hat inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad, der ständig und stetig zunimmt und der Produzent hat keine Arbeit, außer das Material zu uns zu senden. Wir haben unser System offen gestaltet und Erweiterungen sind von Anfang an vorgesehen. Wenn morgen der Anbieter X kommt und möchte seinen Content bei uns ausstrahlen, dann werden wir einen Kanal finden, wo diese Beiträge reinpassen, oder es wird ein neuer Kanal geschaffen. Wichtig ist, dass es geschnitten und vertont ist und unseren Qualitätsstandards entsprechend produziert ist. Wir haben eine Plattform für Videojournalisten und TV-Produktionsfirmen geschaffen, aber auch fortgeschrittene Amateure haben eine Chance, wobei wir bei denen im Einzelfall entscheiden. Wir wollen bewusst keine Videoplattform sein, wo jeder seinen Content einstellen kann. Dafür gibt es namhaftere und in dieser Richtung spezialisierte Anbieter, ebenso wie im Bereich Erotik.
Warum soll jeder TV-Produzent das Fahrrad noch einmal erfinden, wenn er bei uns dieses zur Verfügung gestellt bekommt. Die Produzenten sollen sich auf ihr Geschäft, nämlich das Produzieren, konzentrieren und viel guten Content schaffen. Es ist aus meiner Sicht für alle vernünftiger, Produktionen bei uns zu hinterlegen, anstatt selbst zu veröffentlichen. Man hat durch die Synergie einen höheren Zuschauerkreis und braucht sich nicht mit den technischen Details des Internetfernsehens herumzuschlagen. Hier werden wir auch in der Version 2 noch mehr Möglichkeiten anbieten. Vor allem im Bereich Nachrichten suchen wir noch Partner aus Deutschland, Österreich und Schweiz. Nationale Nachrichten ist einer unserer Schwerpunkte, auf Wunsch können wir hier auch Leute anlernen und die Vermarktung der Nachrichten zu anderen TV-Stationen übernehmen
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Preiswerte Werbung
Frage: Bei „Hit-TV“ wird ungewöhnlich viel Unterhaltung und Information geboten. Besteht auch die Möglichkeit zu preiswerter Werbung?
Antwort: Ja, sicher. Es gibt die unterschiedlichsten Formen der Werbung, wie Präsentation von Beiträgen und Sendungen, Produktionskostenzuschüssen für Werbebeiträge (werden gekennzeichnet) und natürlich Schaltungen von Werbefilmen z. B. auf dem Tourismuskanal und anderen noch zu schaffenden Kanälen. Die Preise sind bei einem jungen Medium durchaus bezahlbar und weitaus niedriger als beim klassischen Fernsehen.
Eine Innovation ist auch unser Werbekanal. Hier kann man Werbespots einstellen, die der Zuschauer sich freiwillig anschaut. Interessant bei diesem Versuch ist, dass der Werbetreibende den Preis selbst bestimmt. Unter jeder Spotvorschau steht ein Betrag. Diesen plus 1 Euro muss der Werbetreibende bezahlen, um auf diese Position zu kommen. Alle, die dahinter stehen, rutschen automatisch eine Position nach rechts bzw. unten bzw. eine Seite zurück. Dies ist ein Experiment und wir sind gespannt, wie es von den Werbetreibenden angenommen wird. Die bisher enthaltenen Spots werden jedenfalls angeschaut. Ich könnte mir das gut für einige Kampagnen vorstellen.
Wer Interesse an Werbung hat sollte sich am besten mit uns in Verbindung setzen, wir schnüren dann ein spezielles Angebot. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Versionen noch einige neue Ideen versuchen umzusetzen.
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Shopping-Kanal geplant
Frage: „Hit-TV“ hat auch einen „Hit-TV Shop“. Was kann man dort kaufen?
Antwort: Momentan werden hier „Hit-TV“-Souvenirs und T-Shirts verkauft, weitere Produkte werden hinzukommen.
Für alle Shopping-Freunde sei jedoch gesagt, dass ein direkter Shopping-Kanal in Vorbereitung ist.
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Kostenlos fernsehen
Frage: Innerhalb von weniger als einem Jahr ist das Angebot von „Hit-TV“ erstaunlich gewachsen. Haben Sie noch neue Pläne?
Antwort: Sicher, momentan haben wir die Version 1.0 und es gibt bereits Planungen bis zur Version 7.0 Ich kann an dieser Stelle schon versprechen, es wird in jeder der kommenden Versionen jeweils interessante Neuerungen geben. Wann welche Version dann auf den Zuschauer zukommt, kann ich nicht sagen, da dies an Umsatzziele gekoppelt ist. Programmierung, Entwicklung und Server kosten Geld. Da wir keine Venture-Kapitalgeber haben, müssen wir sehr diszipliniert mit den Ausgaben umgehen, um im entsprechenden Rahmen zu bleiben. Dazu kommt Contentent-Produktion und Systempflege. Es sei aber soviel verraten, das in der Version 2, an der wir derzeitig arbeiten, ein komplett neues „Hit-TV“ zusehen sein wird. Wir werden wir uns von der Einzelerstellung der Webseiten verabschieden und auf ein CMS (Content Management System) umstellen. Auch wird es ein ansprechenderes Design geben. Mit „Hit-TV 2.0“ wird die Zuspielung von neuen Beiträgen und Sendungen erheblich vereinfacht. Der Zuschauer hat dann auch eine Suchfunktion. Bei momentan über 450 Beiträgen und Sendungen wird es auch notwendig.
Eins wird jedoch alle für alle Versionen gleich bleiben. Der Zuschauer kann kostenfrei fernsehen, die Beiträge und Sendungen für den Privatgebrauch kostenfrei herunterladen, darf sie auch an Freunde und Bekannte kostenfrei weitergeben und alle Beiträge/Sendungen können auf Homepages oder Blogs kostenfrei eingebunden werden.
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Die Fragen für das Interview stellte Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://medien-news.blog.de
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Weblinks:
Hit-TV.eu listet Internetfernsehsender auf
http://medien-news.blog.de/2007/06/21/hit_tv_eu_listet_internetfernsehsender_a~2493286
Virtuelle Fernbedienung für Internetfernsehsender
http://medien-news.blog.de/2007/06/22/virtuelle_fernbedienung_fur_internetfern~2499648
Wiesbaden - Die Suche nach sehenswerten Internetfernsehsendern wird durch Linklisten über Web-TV-Sender sehr erleichtert. Nachfolgend eine Auswahl interessanter und wichtiger Links über das Thema Internetfernsehsender:
Channelchooser (Verzeichnis internationaler Internetfernsehsender)
http://www.channelchooser.com
Das Beste aus dem Internetfernsehen
http://www.internetfernsehsender-a-z.de.vu
DeliCast.com (Verzeichnis internationaler Internetfernsehsender)
http://delicast.com
Fernsehen im Internet (Weblog über Internetfernsehen
http://fernsehen-im-internet.blogspot.com
Fernsehen im Internet (Forum über Internetfernsehen)
http://fernseheniminternet.siteboard.de
FMarket - Film Video Online
http://www.fmarket.de/internetfernsehen.shtml
For UTV (Interactive Digital Television)
http://www.forutv.de/forutv/start.html
Global InternetTV Portal (Verzeichnis internationaler Internetfernsehsender)
http://www.global-itv.com/index.php
Internetfernsehsender in Deutschland
http://www.web-tv-sender-deutschland.de.vu
Internetfernsehsender in der Schweiz
http://www.internetfernsehen-schweiz.de.vu
Internetfernsehsender in Österreich
http://www.internetfernsehen-austria.de.vu
Jump TV (250 Channels aus mehr als 70 Ländern)
http://www.jumptv.com
myTV.de (Verzeichnis internationaler Internetfernsehsender)
http://www.myTV.de
Network2 TV (Portal für Internetfernsehen mit Online Channels)
http://network2.tv
Onlineglotze.tv (deutschprachige Internetfernsehsender)
http://www.onlineglotze.tv
Radio und Fernsehen (Weblog über Internetradio und Internetfernsehen)
http://radio-und-fernsehen.blogspot.com
Streamwatch.de (Verzeichnis internationaler Internetfernsehsender)
http://streamwatch.de
3w-tv (Verzeichnis internationaler Internetfernsehsender)
http://www.3w-tv.com
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Kommerzielle Links:
Internet TV Software
http://www.tv-auf-dem-pc.de
Internet TV - 1000 Sender
http://www.bockaufblog.de
Radio und TV am POS
http://www.storecast.de
TPTV oder Web TV
http://www.atkon.de
TV und Radio in deinem PC
http://www.freefernsehen.de
TV-Sendungen via Internet aufnehmen
http://www.video-recorder.tv
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Liste wird aktualisiert!
Wiesbaden - Dank Internet-Radio und Internet-Fernsehen ist die Welt des Rundfunks und Fernsehens für die Verbraucher/innen schier unübersehbar geworden. Wer kennt schon all die deutschsprachigen Sender, die unterhaltsame und informative Sendungen austrahlen? Ein wenig Licht in das Dunkel bringen will das Weblog "Radio und Fernsehen". Unter der Internetadresse http://radio-und-fernsehen.blogspot.com sollen regelmäßig Nachrichten und Informationen über Rundfunk und Fernsehen veröffentlicht werden. Dabei wird nie und nimmer Vollständigkeit erreichbar sein, aber sicherlich immer wieder auf "wahre Perlen" hingewiesen.
Nachfolgend zwei Hinweise von "Radio und Fernsehen":
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wwiTV
Da kommt keine Langeweile auf: Unzählige Fernsehsender, deren Beiträge man kostenlos im Internet sehen kann, sind auf der Webseite "wwiTV" mit der Internetadresse http://de.wwitv.com zu finden. Die lange Liste der Länder reicht von Armenien bis zu Zypern. Ein besonderes reiches Senderangebot wird bei den "TV streams aus Deutschland" präsentiert. Dort gibt es sehr viele TV-Sender von A bis Z zu entdecken - nämlich von der ARD-Tagesschau bis zum ZDF.
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life-tv.net
"Wie finde ich den richtigen Partner?" "In guten wie in schlechten´Tagen - Was macht Ehen stabil?" "Die nackte Gesellschaft - Leben in einer sexualisierten Welt". Solche und andere interessante Sendungen präsentiert das christliche Internetfernsehen "life-tv.net" kostenlos unter der Rubrik "Nikodemus.TV". Unter der Internetadresse www.life-tv.net sind in unterschiedliche Sendungen wie "Hof und Himmel", "Gott sei Dank", "Life!", Wert(he) Gäste", "Nikodemus-TV", "Calanodo TV", "film-o-meter", "ProChrist TV", "Folgen hat Folgen" oder "Wörtlich" viele empfehlenswerte Filmbeiträge zu sehen und zu hören. Die Filmbeiträge erreichen bis zu 30 Minuten Länge.
Wiesbaden - Im Weblog "Komiker-Kino" geht jetzt der Vorhang auf. Unter der Internetadresse pot.com sind bekannte Komiker, Kabarettisten und lustige Kinostars zu sehen: Der unvergessliche Charlie Chaplin, Buster Keaton, Ben Turpin, die tollpatschigen Laurel und Hardy (Dick und Doof), der spindeldürre Karl Valentin, der drollige Heinz Erhardt, der beliebte Loriot, der unverwüstliche Dieter Hallervorden (Didi), der irrwitzige Roy Atkinson (Mister Bean), Eberhard Cohrs, Richard Rogler, Volker Pispers, Gerhard Dudenhöffer (Heinz Becker), Helge Schneider, Frank-Markus Barwasser (Erwin Pelzig), Herbert Knebel, Jürgen Becker, Gerhard Polt, Günter Grünwald, Michael Altinger, Urban Priol, Monika Gruber, Rolf Miller und viele andere Größen aus der Welt des Humors.
"Komiker-Kino" wünscht gute Unterhaltung! Es darf gelacht werden ...
Bedienungshinweise: Die Schrift kann (mit dem Schieberegler oben) verkleinert oder vergrößert werden. Der Text kann gescrollt (am rechten Rand) und ausgedruckt werden (Druckersymbol oben rechts).
Oben können Sie das Buch "Herakles. Die Abenteuer des Herkules" lesen. Die Schrift kann vergrößert und der Text gescrollt und ausgedruckt werden.
Wiesbaden – Wer gerne griechische Sagen liest, sollte sich die Dokumenteplattform „Scribd“ mit der Internetadresse www.scribd.com merken. Denn dort werden zahlreiche Sagen, in denen Helden wie Herkules, Achilles, Odysseus, Hektor, Jason oder Theseus aus Griechenland eine mehr oder minder wichtige Rolle spielen, präsentiert. Folgende griechische Sagen können bei „Scribd“ kostenlos gelesen werden:
Agamemnon
http://www.scribd.com/doc/23234/Agamemnon
Der Trojanische Krieg
http://www.scribd.com/doc/23233/Der-Trojanische-Krieg
Die Argonauten
http://www.scribd.com/doc/23236/Argonauten
Die Heimkehr des Odysseus
http://www.scribd.com/doc/23238/Die-Heimkehr-des-Odysseus
Herakles (Abenteuer des Herkules)
http://www.scribd.com/doc/23220/Herakles
Oedipus
http://www.scribd.com/doc/23240/Oedipus
Theseus
http://www.scribd.com/doc/23241/Theseus
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Besonderer Clou bei „Scribd“: Man kann einen Code kopieren und in seine eigene Webseite einfügen, der es ermöglicht, Bücher komplett mit Wort und Bild auf seiner Seite zu präsentieren. Dort können sie dann ebenfalls gelesen und sogar ausgedruckt werden.
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Auswahl weiterer deutschsprachiger Bücher bei „Scribd“:
Der Cid (Eine Sage aus Spanien)
http://www.scribd.com/doc/23244/Der-Cid
Legenden vom Rübezahl
http://www.scribd.com/doc/23257/Rubezahl
Nordische Göttersagen
http://www.scribd.com/doc/23218/Nordische-Gottersagen
Sigfried und Kriemhild
Das Schicksal zweier Königskinder aus der Nibelungensage
http://www.scribd.com/doc/22572/Sigfrid
Der Ball ist ein Sauhund (Weisheiten und Torheiten über Fußball)
http://www.scribd.com/doc/22584/Fussball-pdf
Meine Worte sind wie die Sterne
Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten
http://www.scribd.com/doc/22648/Meine-Worte-sind-wie-die-Sterne
Superfrauen 1 – Geschichte
Biografien von Herrscherinnen, Heldinnen, Heiligen und Huren
http://www.scribd.com/doc/22600/Superfrauen-1-Geschichte
Superfrauen 7 – Film und Theater
Biografien vom Filmschauspielerinnen und Theaterschauspielerinnen
http://www.scribd.com/doc/23000/Superfrauen-7-Film-und-Theater
Superfrauen 10 – Musik und Tanz
Biografien von Sängerinnen, Musikerinnen, Komponistinnen und Tänzerinnen
http://www.scribd.com/doc/23110/Superfrauen-10-Musik-und-Tanz
Der Schwarze Peter (Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald)
http://www.scribd.com/doc/22986/Der-Schwarze-Peter
Königinnen der Lüfte
Biografien berühmter Fliegerinnen
http://www.scribd.com/doc/23008/Koniginnen-der-Lufte
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Bei „Scribd“ können Autoren/innen und Verlage interessante Bücher in allen Sprachen in vielen Formaten hochladen.
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Weblinks:
http://literatur-news.blog.de
http://biografien-news.blog.de
http://www.buch-shop-mainz.de
http://diebestenvideos.blogspot.com
Foto: Marco Barnebeck / www.pixelquelle.de
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Von J. D-e-h-e, http://kaffeesatz.blog.de
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Nachdem ich wegen böswilligen Unterstellungen und Verleumdungen meinen Taxischein nicht bestanden habe, steht mein Entschluss fest: Ich bleibe halt Anwältin. Keinen Bock auf Pommesbude. Da stinkt man ja den ganzen Tag.
Dann lieber den Mief von Kutten und Talaren.
Um wieder Fuß zu fassen in der Branche habe ich mir einen Maßnahmenplan zurechtgelegt. Organisation ist eben das halbe Leben.
Ich mache jetzt als Anwältin Werbung. Nein, dieser Beruf ist meine Bestimmung, sagt auch mein Banker, der meinen Dispo nicht mehr erhöhen will.
Also komme ich zu dem Entschluss: Auch ich muss die Last der Behinderten, also der Blinden, mittragen und Licht in das Dunkel der juristischen Tiefen bringen.
Ich vermarkte mich dabei unheimlich clever. Ich habe hierzu schon viele Strategien und es dürfte die Anwaltskammer aufgrund einiger zweiflerischer und missgünstiger Kollegen bestimmt freuen, an diesem Projekt unentgeltlich mitzuwirken, wobei das Arbeitsvolumen 50 Stunden die Woche zzgl. Wochenende nicht unterschreiten sollte!
Ehe sich die Anwaltskammer jedoch näher mit der Sache vertieft, weise ich darauf hin, dass ihr schon genug Arbeit damit habt, die lästigen Nörgler an meinem Anwaltsdasein abzuwimmeln. Deshalb rate ich Euch gleich jetzt: Locker bleiben.
Maßnahme 1:
Ich stelle alles um. Als erstes schon mal meine Art, jetzt ist Schluss mit Beratungsschein, ähm, ich meine lustig. Ich bin jetzt seriös.
Ich lasse alle Mandanten zu mir kommen; Rechtsberatung an Jimmys Bar oder nach dem 5. Bier beim Kaninchenzuchtverein findet nicht mehr statt, basta.
Und immer, wenn der Mandant zu mir kommt, werde ich telefonieren.
Ich lerne gerade den Satz "Tut mir leid, Frau Bundeskanzlerin, ich versinke gerade in Mandaten und kann so ihr ungemein geschätztes Mandat nicht übernehmen. Nein, seien Sie nicht gekränkt, ich habe bereits letzte Woche dem Bundespräsidenten einen Korb geben müssen."
Gut und clever, gell?! Aber auch schwer, dieses auswendig wissen müssen.
Wenn ich aber den Satz auswendig gelernt habe, lege ich mir noch 2 bis 3 andere Sätze zu.
2. Maßnahme: Ich schalte Inserate:
Beispiel:
IM KNAST ?
U N S C H U L D I G !
Ich haue Sie raus!!!
Tätigkeitsschwerpunkte:
Politik und Bestechlichkeit
Übernahme der Weltherrschaft
Beamtenbeleidigung
Rechtsanwältin XYZ (geheimer Name wegen Standesrecht) - Mein Name ist
Programm
3. Maßnahme: Ich werde Werbespots schalten.
Beispiel:
Ein Straftäter (mit vielen blauen Flecken und Wunden, damit die echt aussehen, wäre ich auch - sehr gern - behilflich; vielleicht können wir ja den Präsidenten vom Landgericht als Komparsen gewinnen) steht vor dem Galgen.
Der Henker (mit schwarzer Kappe, aber ansonsten geiles Dominaoutfit; denn heute muss Sex bei der Werbung dabei sein) legt ihm gerade den Strick um den Hals. Der Straftäter zittert und schreit nach seiner Mutter.
Musik: Beethoven, Schicksalssinfonie.
(Die Erde bebt; vielleicht sollte man den Dreh am Samstag über einer Techno-Disco machen):
Dann auf ein Mal Licht. Ich erscheine. Dazu Musik von Falco, "Rock me Amadeus". Aber nur immer die erste Zeile: Er war ein Superstar, er war so populär.
Danach Stille: Und ich sage: Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt!
Danach Straftäter tot. Der Kopf des Straftäters knickt zur Seite.
Ende!!!
Gut oder?!
Nächste Maßnahme:
Ich werde Flugzettel verteilen. Dazu hole ich mir diesen Riesenballon, der hier rumfliegt und lasse einen neuen Bezug nähen mit dem Spruch "RA XYZ, auch in der Luft unschlagbar". Damit fliege ich über Butzbach und Weiterstadt und werfe meine Briefe über dem Knast ab. Darauf schreibe ich dann:" Wollen Sie raus? Ich kann helfen!"
Auf die Blätter drucke ich dann auch Red Bull-Flaschen wegen der Flügel!
Und nackte Weiber, damit die Insassen die Zettel auch ewig aufbewahren und die sich (natürlich) meinen Namen einprägen. Wenn die sich denn Zettel anschauen und ... na sie wissen schon, dann prägen die sich meinen Namen ein, die denken dann nur noch: XYZ.
Nein, ich bleibe noch inkognito, es gibt so viele Trittbrettfahrer ...
Aber ich finde mich schon so richtig genial!
Dann habe ich - als weitere Maßnahme, die Ziffer habe ich vergessen, da sich meine unterschwarzbezahlte Putzfrau nicht an den PC setzen will - schon tolle Werbeslogans für mich!
Beispiel:
Ich wasche ihre weiße Weste nicht nur sauber, sondern rein!!! Persilschein gefällig?
Oder:
Die Anwältin, die Richter provoziert.
Oder:
Morgens Frankfurt, mittags London, abends New York. Ihre Freiheit hält, dank XYZ.
Und dann, wenn ich das alles mache, dann klappt es auch mit dem Mandanten. Und ich werde reich. Natürlich nur für die Gerechtigkeit.
Frankfurt am Main - Eine lesenswerte "Zeitungsschau bei einer Tasse Kaffee" wird im Weblog "kaffeesatz" präsentiert. Die Themen dieses Blogs unter der Internetadresse http://kaffeesatz.blog.de sind vielfältig und natürlich auch abhängig vom jeweiligen aktuellen Tagesgeschehen.
So werden interessante Entscheidungen des Bundesgerichtshofs oder des Bundesverfassungsgerichts vorgestellt und kommentiert, politische Debatten beobachtet, wie Onlinedurchsuchungen, Tornadoeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan oder die Freilassung von Brigitte Mohnhaupt zur Bewährung, respektive die Debatte um die Begnadigung von Christian Klar. Mit einem Augenzwinkern werden aber auch kleinere "Geschehnisse" beobachtet, wie z. B. die Meldung, dass die CSU-Frau Gabriele Pauli von den SPD-Frauen aus Frankfurt am Main eine Auszeichnung erhält.
Auch Themen, die nicht tagesaktuell sind und dennoch ihre Aktualität nie verlieren, werden aufgegriffen und ausführlich dargestellt. So z.B. die Todesstrafe in den USA oder aber die Zusammenhänge von Hartz, VW und VW-Gesetz und Europäische Kommission.
"kaffeesatz" veröffenticht nicht nur Nachrichten und Informationen, sondern auch Meinungsbeiträge.
Besonderer Schwerpunkte ist allerdings die kurze und knappe Information über das Tagesgeschehen.
Die Artikel von "kaffeesatz" werden von immer mehr anderen Webseiten übernommen. Sie sind in Weblogs, Foren und Blog-Aggregatoren lesbar. Beiträge von "kaffeesatz" können - nach Rücksprache mit der Betreiberin - auf anderen Webseiten - wie Weblogs, Foren, Nachrichtenportalen usw. - übernommen werden.
Die Betreiberin von "kaffeesatz" ist auch Mitautorin des Weblogs "Rechtbunt" mit der Internetadresse http://rechtbunt.blogspot.com. "Rechtbunt" ist aber im Gegensatz zu Kaffeesatz ein reiner Funblog und veröffentlicht Beiträge über alle möglichen Dinge des Lebens, wobei dort die Wünsche der Leser im Mittelpunkt stehen. So gibt es dort z. B. eine regelmässige Fussball-Tippgemeinschaft, es fand ein Dichterwettbewerb statt, ein Musikrätsel etc.
Die zweite Zukunft" bei MyVideo.de
Bremerhaven – "Creative Basement Media" hat am 16. März 2007 auf der Videoplattform MyVideo.de einen sehenswerten Animationsfilm mit dem Titel: "Die zweite Zukunft" eingestellt. Dieser Film ist seitdem unter der Internetadresse http://www.myvideo.de/watch/1049228 zu sehen, besitzt eine Lauflänge von mehr als 2 Minuten und ist erst in der Nacht vorher in nur 6 Stunden aus dem Stegreif hergestellt worden – von einer einzigen Person. Möglich wurde dies durch eine so genannte Drehbuchmaschine, mit welcher der Filmemacher Detlef R. Kerkau aus Langen/Sievern als Erster in Deutschland einen Spielfilm dieses neuen Genres produziert hat.
Die Drehbuchmaschine wurde nicht von "Creative Basement Media" erfunden. Diese Ehre gebührt den genialen Programmierern der "Lionhead Studios". "Creative Basement Media" hat lediglich damit experimentiert und benutzt dieses Programm. Durch die Koppelung mit anderen filmtechnischen Bearbeitungsprogrammen und in Verbindung mit der traditionellen Blue/Greenscreen-Tricktechnik wurden die Möglichkeiten dieses Drehbuchprogramms erweitert, um nicht nur kurze, einfache Clips, sondern auch Animationsfilme mit komplexeren Strukturen in Spielfilmlänge herstellen zu können. Was auch gelungen ist.
Der Aufwand für die Herstellung von einer Minute Animationsfilm beträgt also 3 Arbeitsstunden. Hochgerechnet kann eine in der Software geübte Person in nur 38 Arbeitstagen einen kompletten Animationsfilm von 100 Minuten Lauflänge herstellen. Alle Trickfilmproduzenten werden erahnen, was das kaufmännisch bedeutet.
"Creative Basement Media" hat in den letzten zwölf Monaten drei solcher "Drehbuch"-Animationsspielfilme produziert. Der erste Film dieses neuen Genres heißt "Classical Creatures I - Freund und Feind" und wurde am 25. Januar 2006 in Bremerhaven uraufgeführt. Der zweite Film war der Western "Joe Bluff is Tuff". Diese beiden Filme bewerben sich zur Zeit um die Teilnahme am "European Media Art Festival" in Osnabrück. Der dritte Film "Bazilla" wird am 5. April 2007 in Bremerhaven uraufgeführt.
Im Grunde sind diese Filme jedoch ein "Nebenprodukt" der Drehbuchmaschine - die im eigentlichen Sinne ein Filmstudio-Simulationsprogramm ist. Das heißt: Die Animation simuliert einen geplanten Film vor dem eigentlichen Realdreh. Jede geplante Szene, jede Kameraeinstellung oder -fahrt, der Einsatz eines Krans, jede Perspektive – ob aus der Nähe oder Totale – und selbst die Beleuchtung, all das kann vorher simuliert werden. Und, als Clou – unter allen möglichen Wetterbedingungen, wie Schnee, Regen, Wind oder Sturm.
Das Neue an der Drehbuchmaschine ist die Herstellungsweise, die sich von der bisherigen Trickfilmerei dadurch unterscheidet, dass "Virtuelle Schauspieler" zum Einsatz kommen, die alle möglichen Rollen spielen können. Diese Schauspieler können alles, was Menschen tun und noch viel mehr. Durch dieses revolutionäre neue Verfahren hat die Trickfilmerei dank – den "Lionhead Studios" – einen Quantensprung gemacht.
Detlef R. Kerkau
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Kontakt:
Creative Basement Media
Detlef R. Kerkau
Kiefernweg 5
27607 Langen/Sievern
Telefon: 0176/27273642
Wiesbaden - Was 1998 als beschauliches Internet-Literaturprojekt zweier Schüler mit Interesse am Schreiben begann, hat sich inzwischen zu einer der größten deutschsprachigen Literaturplattformen entwickelt. Mehr als 3.300 Nachwuchsautoren und Hobbyschriftsteller nutzen bereits das Angebot http://www.leselupe.de - Sie veröffentlichen dort kostenlos ihre Geschichten und Gedichte. Für ihre Publikationen stehen den Autoren dabei die verschiedenen, von 15 ehrenamtlichen Moderatoren betreuten Prosa- und Lyrik-Foren zur Verfügung - Krimi, Humor, Fantasy, Kindergeschichten, Science Fiction und 18 weitere Genres.
Mit ihren rund 50.000 Werken begeistern die Autoren ihre ständig wachsende Leserschaft. Dass die interessantesten Werke dabei nicht selten von mehreren hundert, manchmal sogar von bis zu 5.000 Leselupe-Besuchern gelesen werden, ist für die Schriftsteller Ansporn und Auszeichnung zugleich.
Für viele der Schreiber ist die Online-Publikation damit eine echte Alternative zu einer Verlagsveröffentlichung geworden. Auch weil ihnen die Veröffentlichung ihrer Literatur im Internet einen hilfreichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch ermöglicht, der in dieser Form nur online vorstellbar ist.
Doch versteht Leselupe.de sich nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zum Buch. Kostenlose, exklusive Angebote liefern ambitionierten Nachwuchsschriftstellern, die eine Buchveröffentlichung planen, wertvolle Unterstützung. Zu diesen Angeboten zählen unter anderem das Lektorat mit seinen 15 ehrenamtlichen Lektoren, die Online-Schreibwerkstatt sowie aktuelle Literatur-Ausschreibungstermine. Darüber hinaus bietet sich den Literaten die Möglichkeit einer Printveröffentlichung im Rahmen der Leselupe Anthologie- und Bücherei-Reihe. Bisher erschienen in Kooperation mit dem Web-Site-Verlag zehn Bücher mit rund 300 Geschichten und Gedichten der Leselupe. Damit würdigt die Leselupe seit dem Jahr 2001 die besten Werke ihrer Lyriker und Prosaiker.
Abgerundet wird das Angebot für Autoren und Leser von kostenlosen eBook- und Hörbuch-Downloads, der umfangreichen Rezensions-Datenbank, dem Literatur-Chat, dem Literatur-Newsletter, dem Werk des Monats und dem Bewertungssystem. Dieses bietet mit seinen rund 150.000 Bewertungen der Werke den Lesern Orientierung und den Autoren eine faire Einschätzung ihrer Arbeit.
Leselupe.de – dichter am Text!
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Weblink:
http://www.leselupe.de
Von Ernst Probst
Bremerhaven – Mindestens zwei Mal hätte der Filmemacher Detlef Kerkau aus dem norddeutschen Ort Langen/Sievern eine Erwähnung im berühmten „Guiness-Buch der Rekorde“ verdient: Sein am 25. Januar 2006 uraufgeführter Titel „Classical Creatures – Freund und Feind“ gilt weltweit als der erste Spielfilm, der mit einer Drehbuchmaschine produziert wurde. Und die Uraufführung seines Werkes „Bazilla“ am 5. April 2007 im Kino „Capitol“ von Bremerhaven könnte als die größte Premiere in die Filmgeschichte eingehen.
Noch nie haben so viele Menschen die Uraufführung eines Films gesehen, wie im Fall des 95 Minuten langen Animationsspielfilm „Bazilla“. Denn dieser phantasievolle Streifen wird nicht nur im Bremerhavener Kino „Capitol“ präsentiert, sondern auch im Regionalfernsehen im Großraum Bremen übertragen. „Das schauen sich mehr Menschen an, als in ein Kino passen“ freut sich Detlef Kerkau.
Ein weiteres Novum: „Bazilla“ ist der erste deutsche Monsterfilm a la Godzilla. Der Film beginnt damit, dass durch ein Bombenattentat ein Flugzeug mit Umweltinspektoren auf ein illegal geführtes Sondermülldepot stürzt. Die dadurch ausgelöste Explosion vermischt die Chemikalien und bewirkt eine gigantische Umweltkatastrophe. Inspektor Hercules Pirotti ermittelt und kommt einem politischen Skandal auf die Spur.
Die Chemikalienbrühe erzeugt das giftige und nahezu unverwundbare Monster „Bazilla“, das die nahegelegene Stadt aufsucht und zerstört. Professor von Halsing entwickelt eine Waffe gegen das Ungeheuer, doch der Helikopter, der sie transportiert, wird von „Bazilla“ zum Absturz gebracht. Nun kommt es auf Inspektor Pirotti an. Kann er sich durch die zerstörte Innenstadt, wo „Bazilla“ immer noch wütet, durchschlagen, die Waffe bergen und das Monster töten?
Detlef Kerkau interessierte sich schon als Kind für alles, was mit Film zu tun hatte und startete als Jugendlicher das Filmemachen mit der 8 mm-Technik. Beruflich hatte er früh Kontakt mit der Computerwelt, lange Zeit aber nur kaufmännisch. Er arbeitete für das United States Army Informations Systems Command, studierte Logistik an der Militärakademie in Fort Lee (Virginia) und erlebte die Informationsrevolution von Anfang an mit. Zusätzlich absolvierte er ein betriebswirtschaftliches Studium an der Deutschen Außenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen. Englisch bezeichnet er als seine zweite Muttersprache.
Beruflich verbrachte Kerkau viel Zeit im Ausland – vor allem in England, USA, Israel und Belgien. 1986 legte er ein Aussteigerjahr ein, „klapperte“ mit Rucksack ganz Australien ab und fotografierte viel auf 35 mm.
1993 wandte sich Kerkau dem Filmen mit SuperVHS zu. Ausgelöst wurde dies durch die Eröffnung des „Offenen Kanals Bremerhaven“ sowie durch ausgereifte Videotechnik. Damals gründete er „Creative Basement“ als interne Plattforum für gemeinsame Filmprojekte und experimentales Videoschaffen.
Unter dem Label „Creative Basement“ entstanden zuerst einige Kurzfilme, dann Dokumentarfilme, gefolgt von Filmberichten über Stadt, Land und Leute sowie die ersten kurzen Trickfilmsequenzen. Diese Periode gipfelte in der Herstellung eines 70 Minuten langen Musicalspielfilms „Das Geheimnis der Laterne“, in dem die so genannte „Blue-box-Technik“ mehrfach angewandt wurde. Jener Film wurde 1994 erfolgreich bei einer dreistündigen Live-Sendung zum 100-jährigen Geburtstag des Films im Regionalfernsehen uraufgeführt.
Neue Möglichkeiten eröffneten sich später für Filmemacher durch die Digitalisierung. Sie führte zur Verschmelzung von Video- und Computerkomponenten. Letztere hatten bis dahin nur Texte und Graphiken beherrscht.
In den letzten Jahrzehnten investierte Hollywood viel Geld in die Forschung und Entwicklung der so genannten CGI-Technologie. Solche „Computer Generated Individuals“ sind heute in fast jedem Film als Trickszenen vertreten. Als Abfallprodukt dieser Forschungen entstanden die ersten Drehbuchmaschinen. So bezeichnet man Computerprogramme, die Filmsequenzen simulieren.
Anfangs ging es bei den Drehbuchmaschinen nur um das Ausprobieren verschiedener Kameraeinstellungen. Allmählich wurden jedoch immer mehr Bewegungsmuster gespeichert. Zum Beispiel: Eine Person geht einmal quer durch einen virtuellen Raum. Fortan wird diese Person immer wieder gleichmäßig diesen Raum durchqueren und kann aus allen Perspektiven gefilmt werden. Nun kann auch ein Abbild einer anderen Person auf dieses Bewegungsmuster kopiert werden. Dann geht eine andere Person quer durch den Raum. Auch der Raum kann verändert werden. Es können Häuser gebaut, Pflanzen platziert oder ein See angelegt werden. Auf diese Weise geht die Person quer über den See.
Zu Beginn sahen diese Bewegungsmuster, die quer durch den Raum gingen, noch aus wie Holzmarionetten im Strichmännchenkostüm. Doch mit der Erhöhung der Rechnerleistungen und Softwareweiterentwicklung kam 2006 – laut Kerkau – ein „unglaubliches Drehbuchmaschinenprogramm“ auf den Markt. Damit können Computerfilme in bis dato nicht gekannter Bildqualität preiswert produziert werden.
Ein neues Filmgenre wurde geboren. Dabei handelt es sich – so Kerkau – um eine filmtechnische Revolution, die dazu führt, dass in wenigen Jahren nicht mehr zwischen Mensch und Computerwesen unterschieden werden kann. In Computerfilmen ist es möglich, dass Humphrey Bogart, John Wayne, Fred Astaire oder Klaus Kinski nach ihrem Tod mitwirken.
„Creative Basement“ von Detlef Kerkau bedient sich einer solchen Drehbuchmaschine und hat deren Möglichkeiten extrem erweitert durch die Kombination mit unterstützenden anderen Programmen. Dadurch ist „Creative Basement“ in der Lage, nicht nur kurze Clips, sondern ganze Spielfilme herzustellen. Testvorführungen haben gezeigt, dass die Menschen dieses neue Filmgenre mögen und annehmen.
Der 56-jährige Detlef Kerkau ist ein produktiver alter Zauberer mit einem jungen „Garagenstudio“ und neuen Ideen. Er will im Leben noch einmal etwas Großes wagen und aufbauen: ein „Deutsches Filmstudio“. Noch fehlen ihm allerdings die Mittel, um in Hollywood-Dimensionen zu operieren.
Die Liste der Filmproduktionen der Ein-Mann-Firma „Creative Basement Media“ liest sich jetzt schon sehr beeindruckend. Sie umfasst acht Titel, darunter auch den Animationswestern „Joe Bluff is Tuff“.
Auf der deutschen Videoplattform „MyVideo.de“ ist unter der Internetadresse o.de/watch/953223 ein Trailer für den Animationsspielfilm „Bazilla“ zu finden. “MyVideo.de“ zeigt unter
http://www.myvideo.de/online/page.php?l=1&P=157&UID=2106998 insgesamt zwölf Videos von „Creative Basement“.
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