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Date: Wednesday, 17 Sep 2014 11:00

Der französische  Hersteller Parrot ist vor allem für seine Freisprechsysteme bekannt, aber auch für seine Kameradrone „AR.Drone 2.0“. Seit einiger Zeit bietet Parrot außerdem einen hochwertige Kopfhörer mit dem unscheinbaren Namen „Zik“ an.  Dabei ist der Kopfhörer selbst, vor allem aber auch seine Ausstattung so gar nicht unscheinbar. Im neuerdings-Test soll der Parrot Zik nun zeigen, was er drauf hat und ob er seinem hohen Preis gerecht wird.

Parrot Zik

Parrot Zik

Was schon zu Beginn des Tests ins Auge springt: Der Parrot Zik ist wirklich reichhaltig ausgestattet. Das beginnt schon beim Design aus der Feder von Philip Starck. Das edle Oberflächenfinish des Kopfbügels und der Ohrmuschelträger aus gebürstetem Aluminium sowie die textilummantelten Kabel wirken sehr angenehm und hochwertig. Dieser Eindruck setzt sich bei den elektronischen Features fort: Der Zik bringt so ziemlich alles mit, was momentan sinnvoll in einem Kopfhörer untergebracht werden kann. So ist die rechte Ohrmuschel mit einer berührungssensitiven Außenschale versehen und eine aktive Kompensation von Außengeräusche ist ebenso vorhanden wie eine komfortable Headsetfunktion. Schlussendlich sorgen Bluetooth und die zusätzliche integrierte NFC-Technologie für die drahtlose Verbindung zu Smartphones oder Tablets. Dies alles macht den Zik sehr universell einsetzbar.

On-Ear-Kopfhörer Parrot Zik
Parrot Zik (01)Parrot Zik (02)Parrot Zik (06)
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Der Klang

Die verwendeten Treiber sorgen im Zik für einen durchaus soliden Klang. Höhen werden allzeit sauber und klar, weitestgehend ohne Verzerrungen wiedergeben, im mittleren Bereich klingt er warm und ausgewogen und nur in den tiefen Frequenzen fehlt es dem Zik etwas an Durchsetzungsvermögen. Aber andererseits ist es auch angenehm, dass man bei Parrot auf die Überbetonung der Bässe à la „Beats“ verzichtet.  Insgesamt spielt sich der Parrot Zik so zwar nicht in die akustische Oberklasse der On-Ear-Kopfhörer, aber er sorgt jederzeit für angenehmen Musikgenuss. Vielleicht hätte Parrot aber doch ein wenig mehr auf die Abstimmung der Treiber achten sollen – der Fokus bei der Entwicklung scheint hingegen eher den weiteren Features des Zik gegolten zu haben.

Eines dieser Features, nämlich die aktive Geräuschunterdrückung, kommt aber auch wieder dem Musikgenuss entgegen. Mit der Hilfe von vier kleinen Mikrofonen erfasst und analysiert die integrierte Elektronik die Umgebungsgeräusche und sorgt durch deren Überlagerung mit einem invertierten Signal für eine Auslöschung eben dieser Umgebungsgeräusche. Soweit die Theorie.

In der Praxis funktioniert das dann auch erstaunlich gut: Parrots Noise Cancelling Funktion ist in gewissen Frequenzbändern erstaunlich effektiv. Wer den Parrot Zik mit aktiviertem Noise Cancelling im Flugzeug verwendet, wird überrascht sein, wie ruhig und angenehm sich ein Flug plötzlich darbieten kann. Der Zik blendet den Triebwerkslärm fast vollständig aus und was übrig bleibt ist ein leises und hochfrequentes Geräusch in der Art eines „weißen Rauschens“, welches gelegentlich durch ein Zwitschern und Knistern ergänzt wird. Das alles wiederum wird aber sehr leicht von Musik überdeckt und ergibt so einen relativ ungetrübten Musikgenuss. Trotzdem hat die aktive Geräuschunterdrückung aber auch ihrer Grenzen: Stimmen werden nicht ausgeblendet und wer sich der Hoffnung hingibt das heimische Kindergeschrei damit auszublenden, wird ebenfalls enttäuscht.

Die Smartphone-App

Parrot bietet für die Steuerung des Parrot Zik eine eigene Smartphone App namens „Parrot Audio Suite“ an. Diese ist inzwischen sowohl für iOS und Android als auch für Windows Phone erhältlich.

App des Parrot Zik

App des Parrot Zik

Nur mit dieser App ist es möglich, den Noise-Cancelling-Modus des Kopfhörers zu aktivieren. Darüber hinaus ermöglicht sie aber auch die Aktivierung eines Sieben-Band-Equalizers, bietet ein voreingestelltes Klang-Profil, welches von Lou Reed mitgestaltet wurde und stellt darüber hinaus einen DSP-Modus zur Verfügung, mit welchem man verschiedene Klangräume simulieren kann.

Die Parrot Audio Suite informiert darüber hinaus auch über den aktuellen Akkustand. Es empfiehlt sich hierauf ein Auge zu haben, der Kopfhörer selbst lässt einen über den Akkustand nämlich im Unklaren, und zwar genau so lange, bis der Akku leer ist, der Zik ein kurzes Warnsignal ausgibt um sich direkt im Anschluss auszuschalten.

Der Tragekomfort

Der Zik wiegt zwar nur etwas mehr als 300 g, auf Dauer übt er damit aber spürbaren Druck auf den Kopf aus. Zwar ist der Kopfbügel gut und angenehm gepolstert, da der Zik aber gleichzeitig auch recht eng am Kopf anliegt, ergibt sich vor allem in horizontaler Richtung  ein störender Druck auf die Schädelstruktur. Nun habe ich aber einen recht großen Kopfumfang, dadurch mag das Problem bei mir stärker zum Tragen kommen als bei Benutzern mit weniger ausgeprägtem Dickkopf.

Die Bedienung

Das Beste zuerst: Mein persönliches Highlight ist die rechte Ohrmuschel, welche auf der Außenseite als Touchpad ausgelegt ist. Darauf lässt sich mit einem einfachen Fingertipp die Musik starten oder pausieren, ankommenden Telefongespräche annehmen oder beenden und mit einfachen Gesten (hoch, runter, vor und zurück) ist die Lautstärke zu verändern oder man wechselt zwischen einzelnen Tracks hin und her. Intuitiv und einfach – deutlich einfacher als die Suche nach der richtigen Taste auf einer Kabelfernbedienung. Leider ist diese Art der Steuerung aber auch sehr empfindlich und so kann es schnell passieren, dass man aus Versehen einen Track weiterspringt, wenn man nur mal schnell der Kopfhörer richtig über die Ohren schieben möchte.

Zusätzlich sind in der rechten Ohrmuschel zwei Sensoren integriert: Diese sorgen dafür, dass Musik pausiert, sobald man den Kopfhörer absetzt, und fortgesetzt wird, wenn man ihn wieder aufsetzt. Telefoniert man mit dem Zik, sorgt das Abnehmen das Kopfhörer automatisch dazu, dass das Telefonat wieder zurück an das Telefon übergeben und dort fortgeführt werden kann.

Insgesamt ist das Bedienkonzept der Zik nahezu perfekt gelungen.

Eine Frage der Verbindung

Parrot spendiert dem Zik mehrere Möglichkeiten der Verbindung: Per USB findet der Zik Anschluss direkt am USB-Port eines Computers. Dies dient aber mitnichten der Audio-Wiedergabe, sondern nur um den Kopfhörer aufzuladen. Dieser Aufladevorgang dauert ungefähr drei Stunden, danach ist der Zik voll geladen und soll laut Parrot bis zu 6 Stunden Musik abspielen. Diese Ausdauer hat das vorliegenden Exemplar jedoch nicht an den Tag gelegt. Stattdessen ging ihm schon nach etwa drei bis vier Stunden die Puste aus.

Die Audiowiedergabe ist kabelgebunden über eine 3,5-mm-Klinkenverbindung oder drahtlos per Bluetooth möglich. Wer von verknoteten Kopfhörerstrippen genug hat wird sich freuen zu hören, dass die mitgelieferten Kabel eine solide Textilhülle bieten, welche die leidige Neigung der Selbstverknotung auf ein vertretbares Minimum reduziert. Aber wer braucht schon Kabel, wenn Bluetooth an Bord ist. Vor allem in der Verbindung mit dem ebenfalls integrierten NFC-Standard vereinfacht das die Sache doch ungemein. Zwar konnte ich es mit dem neuen iPhone 6 noch nicht testen, mit einem vorhandenen HTC One klappte es auf Anhieb und sekundenschnell: Die Bluetooth-Verbindung ist so deutlich einfacher hergestellt, als üblicherweise über die Aktivierung des Pairing-Modus und der anschließenden Eingabe einer PIN.

In diesem Zusammenhang wird der Zik seinem Namen aber dann gelegentlich doch gerecht und gibt sich manchmal etwas Zik-kig (gelungener Wortwitz?) wenn man versucht, den Kopfhörer mit einem zweiten Gerät zu koppeln. Wer daran denkt, dass das Koppeln mit einem zweiten Abspielgerät nur dann funktioniert, wenn nicht gerade schon eine Verbindung zu einem bereits gekoppelten Gerät besteht, erspart sich die langwierige Fehlersuche.

Apropos Fehlersuche: Parrot bietet für den Zik auch einen deutschprachigen Support und dieser ist sowohl telefonisch als auch per E-Mail recht gut zu erreichen.

Das Fazit

Der Zik von Parrot ist aus meiner Sicht eine echte Kaufempfehlung wert. Er klingt gut, ist hervorragend ausgestattet und das Bedienkonzept über die berühungssensitive Oberfläche des rechten On-Ears ist meines Wissens einzigartig. Zwar ist der Listenpreis dieses Kopfhörers mit über 300 Euro recht hoch, bei Amazon bekommt man ihn derzeit günstiger (Affiliate-Link).


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Author: "Frank Busch" Tags: "NFC, Bügel-Kopfhörer, Design, Parrot, ..."
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Date: Wednesday, 17 Sep 2014 09:00

Aus dem hohen Norden kommt eine kleine, aber feine Erfindung: Eine Lunchbox namens Frozzypack, mit der man unterwegs immer gekühltes Essen dabei hat.

(Bild: Frozzypack)

(Bild: Frozzypack)

Wer auf Reisen geht oder einfach einen langen Tag außer Haus vor sich hat, der möchte ungern auf Essen verzichten. Deswegen werden Brote geschmiert und dann in kleinen Tüten oder in eine Brotbox gepackt. Das Problem daran ist: Die Frische des Essens lässt irgendwann nach. Salat, Radieschen oder Tomaten sehen nicht mehr wirklich appetitlich aus und der Geschmack könnte besser sein.

Was kann man das Problem lösen? Wie wäre es mit einer gekühlten Lunchbox?! Eine solche ist der Frozzypack. Hierbei handelt es sich um die Erfindung einer Schwedin, die es satt hatte, dass ihre Kinder in der Schule in der Pausenzeit kein frisches Essen bei sich haben.

Frozzypack
(Bild: Frozzypack)(Bild: Frozzypack)(Bild: Frozzypack)
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Frische für einen Arbeitstag

Der Frozzypack sieht aus wie eine ganz gewöhnliche Brotdose, die Handhabung ist die gleiche. Die Besonderheit ist im Deckel integriert: Hierin befindet sich ein spezielles Gel. Legt man die Box zehn Stunden in den Kühlschrank, werden danach das Vesper oder andere leckere Dinge etwa sieben Stunden lang kühl gehalten. Das reicht also für einen normen Tag außerhalb der eigenen vier Wände.

Laut der Frozzypack-Herstellerin Carolina Sundberg ist das Kühlgel ungiftig und die Box strapazierfähig. So kann die Lunchbox, die es in vielen kunterbunten Farben gibt, auch in die Spülmaschine gesteckt werden. Der ein Einsatz in der Mikrowelle ist ebenso möglich – dann allerdings ohne den Deckel.

Frozzypack ist keine neue Erfindung. Sundberg ging damit bereits 2011 auf den Markt und verkaufte die praktische Mini-Kühlbox zuerst in ihrer schwedischen Heimat. Mittlerweile ist die Brotdose für rund 20 Euro in mehreren Ländern erhältlich, in Deutschland wird sie in rund 40 Läden verkauft. Und natürlich findet man die Pausenbrot-Kühlung auch bei diversen Onlineshops wie beispielsweise bei Amazon (Affiliate-Link).

Mehr Informationen zu Frozzypack gibt es auf der offiziellen Webseite.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Brotbox, Familiendings, Kühlung, Lunchb..."
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Date: Wednesday, 17 Sep 2014 07:00

Auf Indiegogo können Social-Media-Junkies derzeit einen Smart Ring fördern, der Benachrichtigungen per LED und auf einem kleinen Display anzeigt. Klingt pfiffig, allerdings bleiben große Zweifel, ob sich das attraktiv umsetzen lässt.

Smart Ring: Kann die Akkulaufzeit bei einem derart kleinen Gadget ausreichen? Alle Bilder: Mota

Smart Ring: Kann die Akkulaufzeit bei einem derart kleinen Gadget ausreichen? Alle Bilder: Mota

Eigentlich eine schöne Kampagne: Ein Team aus Sunnyvale in Kalifornien hat den Smart Ring Mota vorgestellt. Der soll sich – klaro – einfach um den Ring- oder Mittelfinger tragen lassen und über einen LED-Touchscreen ebenso wie eine kleine Benachrichtigungs-LED verfügen.

Darauf zeigt das kleine Wunderding dann Nachrichten aus sozialen Netzwerken ebenso an, wie es über eingehende Telefonate oder Mails informiert. Die Idee des jungen Teams: Wer gerne auf dem laufenden bleiben möchte, muss dafür nicht immer sein Smartphone zücken, gerade wenn er im echten Leben mit Freunden unterwegs ist. Eine praktische Alternative zur Smart Watch also? Man darf gespannt sein, sehr gespannt.

Mota Smart Ring
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Der Grund für meinen Unmut: In so ein kleines Ding kann eigentlich nach derzeitigem Ermessen kaum ein Akku passen, der einen Tag durchhält. Würde das Mota-Team ein E-Ink-Display verwenden, würde meine Prognose etwas optimistischer ausfallen. Die kaum größere Smartwatch Pebble hat hier dank E-Ink einige Tage Laufzeit erzielt. Aber ein LED-Display? Klar, wir sprechen hier nicht von einer Auflösung wie bei der Apple Watch oder den jüngsten Android-Wear-Smartwatches, deren Akkus allesamt nach 12 bis 24 Stunden wieder ans Netz müssen. Aber auf dem noch kleineren Raum dürfte auch das niedriger auflösende, monochrome LED-Display, das Mota verwendet, nicht wirklich über den Tag kommen. Ich habe also erhebliche Bedenken.

Mota-Werbebotschaft

Mota-Werbebotschaft

Zumal sich das Unternehmen leider noch gar nicht zur Akkulaufzeit geäußert hat. Nur dass natürlich Bluetooth 4.0 drin sein soll, das Ding auch über einen Vibrationsalarm verfügt, wasserfest ist, kabellos aufgeladen werden kann (muss) und mit Android und iOS kompatibel sein soll. Im offiziellen Produktvideo zur Indiegogo-Kampagne sieht das alles sehr gut aus:

Wer allerdings das in einem vergangene Woche auf der IFA geschossenen Video den aktuellen Entwicklungsstand abliest, dürfte eher ernüchtert sein:

Noch hat das Team ein gutes halbes Jahr Zeit, um den Mota bis zum anvisierten Starttermin im April 2015 marktreif zu bekommen. Und vielleicht haben die Ingenieure eine revolutionäre Akku-Technik gleich mit entwickelt. Man soll ja nie nie sagen. Mein Bauchgefühl aber sagt: Spart euer Geld lieber. Das wird nichts! Und selbst wenn Mota auf den Markt kommt, ist der Smart Ring ein heißer Kandidat dafür, bald wieder in der Schublade zu verschwinden.

Wenn ihr doch wollt: Die Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo läuft noch bis zum 3. Oktober. Samt Lieferung nach Deutschland soll der Ring umgerechnet 62 Euro kosten.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kommunikation, Mota, Smart Ring, GoogleN..."
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Date: Tuesday, 16 Sep 2014 11:00

Der deutsche Rundfunk startete 1923 im Vox-Haus eher in einem Wohnzimmer. In Wien plante man kurz darauf weit größer, baute ein akustisch optimiertes Rundfunk-Gebäude, doch dann kam der Krieg dazwischen. Heute will der österreichische Rundfunk das denkmalgeschützte Funkhaus aufgeben. Wir waren zu einer Führung vor Ort.

Zu Besuch beim ORF. (Alle Fotos: W.D.Roth)

Zu Besuch beim ORF. (Alle Fotos: W.D.Roth)

Der Österreichische Rundfunk bietet unter dem schönen deutschen Begriff “Backstage” bereits sehr sehenswerte Führungen durch seine Studios. ORF-Mitarbeiter Wolf Harranth bot “FM Kompakt“, einer Gruppe Funk- und Radiobegeisterter, jedoch eine technische Spezialführung durch die Sender und Studios. Sehenswert für jeden, der schon mal ORF gehört hat, aber auch Radio Stephansdom war sehenswert

Rundfunksender in Österreich (Bilder: W.D.Roth)
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Der Rundfunk in Deutschland startete im Vox-Haus mit Räumen, in denen gerade eine Sängerin und ein Begleitmusiker Platz fanden. Das reichte für Wortbeiträge und einfache Musiksendungen, doch nicht für richtige Konzertsendungen. Mikrofone und Kabel in Konzerthallen zu tragen, ist eine mögliche Alternative, doch ziemlich aufwendig. Da in jenen Tagen sehr viel live gesendet wurde, war es wünschenswert, im Haus geeignete Räume für derartige Produktionen zu haben

Die RAVAG (Radio Verkehrs AG) nahm den Sendebetrieb in Wien im Oktober zunächst ebenfalls in beengten Verhältnissen aus der ehemaligen Telegraphenzentrale im Heeresministerium auf, übersiedelte aber bald in die Johannesgasse, in eine stillgelegte Schule. Die rasante Entwicklung des Radios führte bereits wenige Jahre später, 1935, zum Entschluss, ein großes speziell für die Erfordernisse des Mediums geeignetes Funkhaus zu errichten. Politisch wollte der österreichische Ständestaat dem massiven Druck aus Nazi-Deutschland eine eigene starke Stimme entgegensetzen. So entstand in Wien auf dem Bisamberg außerdem eine der modernsten Sendeanlagen Europas.

Ein ganzes Orchester muss Platz finden

Für das Funkhaus zwackte man einen Randstreifen des Theresianums im vierten Wiener Gemeindebezirk ab, einer Kaderschmiede des diplomatischen Dienstes. Ursprünglich war der berühmte Architekt Clemens Holzmeister mit der Planung und Bauausführung beauftragt, die endgültige Gestaltung erhielt der Bau aber durch zwei prominente Architekten des “Roten Wiens”: Hermann Aichinger und Heinrich Schmid. Neu war dabei, im Gegensatz zu bisherigen Standards, Studios und Sendesäle nicht rechtwinklig, sondern “schief” zu bauen, um akustische Resonanzen zu verringern. Zudem wurde wesentlich größer gebaut, als damals üblich – sowohl die Aufnahmeräume als auch die durch eine dicke Glasscheibe getrennten Studios sind auch noch heute ausreichend dimensioniert.

Das fünfte und sechste Stockwerk des Bürotrakts – heute teilweise verbunden – waren für die Verwaltung des Rundfunkgebühreneinzugs und das künftige Fernsehen vorgesehen. Großzügig geplant waren auch die Trakte für aufwändige Produktionen: Zwei Sendestudios für Orchesteraufnahmen, eines für Kammermusik und eine “Theaterbühne” für das Hörspiel, sowie – nach dem Vorbild der deutschen Großfunkhäuser – ein großer Sendesaal für Publikumsveranstaltungen wurden ab 1935 eingerichtet. Dieser ist mit Lederstühlen ohne Klappvorrichtung versehen, um jegliche Nebengeräusche zu vermeiden.

Schiefe Optik für geraden Klang

Wegen der Machtübernahme der Nazis im März 1938 konnte das Funkhaus bei seiner Fertigstellung nicht mehr wie geplant von der inzwischen aufgelösten RAVAG genutzt werden. Es ging stattdessen 1939 ohne feierliche Eröffnung an die deutsche Reichsrundfunkgesellschaft über.

Anfang 1945 wurde der Hörspieltrakt von Bomben getroffen. Zum Kriegsende sprengte die SS am 13. April 1945 vor ihrem Abzug den Sender Bisamberg; das Funkhaus ohne Sender stand nun im sowjetischen Besatzungsgebiet. Aus den amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszonen sendeten die Anstalten der Alliierten: “Rot-weiß-Rot”, die Sendergruppe “Alpenland” und die Sendergruppe “West”. Um einen sowjetischen Besatzersender zu vermeiden, wurde im Funkhaus Argentinierstraße ein pseudo-öffentlich-rechtliches “Radio Wien” etabliert, in dem den Sowjets lediglich ein Sendefenster eingeräumt wurde, die “Russische Stunde”. Dennoch galt der Wiener Sender in weiten Kreisen der Bevölkerung weiterhin als die “Kommunisten-Station”.

Erst schrittweise ab Mai 1953 wurde das Funkhaus wieder Zentrum des neu gegründeten Österreichischen Rundfunks. Es beherbergt neben dem aus “Blue Danube Radio” entstandenen Jugendprogramm FM4 auch das Rundfunkprogramm Ö1 sowie Fernsehstudios. Bis 1982 residierte hier außerdem das Landesstudio Burgenland, das heute ein eigenes Funkhaus hat, bis 1996 die Popwelle Ö3, die nun ebenfalls eigene Räume hat.

Schiefes Ufo…

Mit ausgefallener Architektur sind auch diese ausgelagerten Standorte versehen: Das Landesstudio Burgenland hat eigene Sendesäle für Publikumssendungen und erinnert teilweise an eine Fabrik oder ein Raumschiff, die Räume von Ö3 wurden dagegen nach dem Vorbild von Antenne Bayern, einem kommerziellen, nicht öffentlich-rechtlichen Sender, wie Großraumbüros aufgebaut mit schallbrechenden Decken, die ebenfalls wieder an Fabrikanlagen erinnern. Die eigentlichen Sendestudios sind dabei als schallisoliertes “Raumschiff” inmitten dieser Großraumbüros aufgebaut; noch futuristischer ist dies bei FM4 geschehen, dessen Sendestudio an ein allerdings ziemlich kantiges und windschiefes Ufo erinnert.

Aktuell will der ORF den Standort Argentinierstraße aufgeben. Das Gebäude steht seit 1999 unter Denkmalschutz, der große Sendesaal (“Radiokulturhaus”) soll dem ORF erhalten bleiben. Mit den restlichen Studios sowie dem Standort Heiligenstadt von Ö3 wird der ORF dagegen auf den Küniglberg umziehen. Dieser war 1938 der Standort einer Flakkaserne der deutschen Wehrmacht und bis 1955 eine britische Militärkaserne, bevor der ORF dort ein neues Verwaltungsgebäude, die Fernsehstudios und die Anlagen von Radio Österreich International einrichtete.

1973 kommt es bei den Bauarbeiten bereits zu einem schweren Unfall mit zwei Toten und drei Schwerverletzten; 2012 stellte sich heraus, dass weite Teile des Objekts mit Asbest verseucht sind und andere schwere Baumängel aufweisen. In mehreren Etappen wird es bis voraussichtlich 2016 generalsaniert und erweitert. Zwar hat der Bau aufgrund des 70er-Jahre-Betonstils und der zur Verschönerung gedachten, nur 20 cm tiefen, doch in die Tiefgarage leckenden Wasserfläche von außen den Charme einer Benidormer Hotelanlage, steht inzwischen jedoch ebenfalls teilweise unter Denkmalschutz.

Der Umzug von Verlagen und Medienunternehmen aus der Stadt in Wohn- oder Gewerbegebiete hat ja mittlerweile Tradition – was der ORF schon in den 70ern begann, macht der Bayrische Rundfunk in München nun ebenfalls: Studios werden vom Funkhaus am Hauptbahnhof nach Freimann verlagert.

Wer das historische Funkhaus in der Argentinierstraße oder die jetzigen Ö3-Strudios noch “backstage” besichtigen will, sollte sich daher beeilen: Nach dem Umzug wird nur noch der ohnehin der Öffentlichkeit zugängliche Sendesaal zu besichtigen sein. Die Sendeanlagen auf dem Bisamberg wurden schon vor Jahren gesprengt. Nur ein Abspanngelenk des Sendemasts wurde aufbewahrt.

Radio Stephansdom: Da darf nicht jeder werben!

Ganz anders war zum Abschluss der Besuch des kommerziellen Senders Radio Stephansdom. Dieser spielt ausschließlich klassiche Musik – normalerweise nicht gerade das Metier von nicht-öffentlich-rechtlichen Sendern. Vom deutschlandweit ausgestrahten “Klassik Radio” abgesehen konnten sich hier nur wenige Stationen behaupten; der Schweizer Radiopionier Roger Schawinski ging beispielsweise mit einem Klassik-Sender baden. Radio Stephansdom sendet dagegen – vom Webstream abgesehen – nur lokal in Wien.

Dennoch ist das Programm erfolreich. Radio Stephansdom hatte sogar den Mut, bei der notwendigen, doch oft nervigen und die Hörerschaft verärgernden Rundfunkwerbung aufzuräumen: Es werden nur Werbespots gesendet, die Gnade vor den Programmverantwortlichen finden – “Krachmacher” werden abgelehnt. Damit verschenkt Radio Stephansdom auf den ersten Blick eine wichtige Einnahmequelle. Doch tatsächlich stiegen so die Werbeeinahmen, denn die verbliebenen Werbespots führen jetzt nicht mehr zum entnervten Abschalten der Hörer und erreichen diese so besser, was den Werbern dann einen höheren Sekundenpreis wert ist.


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Kommunikation, ORF, Rundfunk, Wien, Radi..."
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Date: Tuesday, 16 Sep 2014 09:00

Die lernfähige LED Alba verfügt über Näherungssensoren und leuchtet je nach Tageszeit in der passenden Farbtemperatur, wenn sie merkt, dass eine Person zugegen ist: hell am Morgen, produktiv am Nachmittag, gemütlicher am Abend. Dabei soll man ganz auf einen Lichtschalter verzichten können und bis zu 80 Prozent Energie sparen.

Stack Alba: Sieht aus wie eine gewöhnliche LED, birgt aber viel Technik in sich. Bilder: Stack

Stack Alba: Sieht aus wie eine gewöhnliche LED, birgt aber viel Technik in sich. Bilder: Stack

Es gibt mittlerweile mehrere “smarte” Lampen da draußen, die sich den Gewohnheiten des Nutzers anpassen, ihn etwa mit simuliertem Sonnenlicht wecken oder mit weichen, rötlichen Tönen wieder schlafen legen. Hersteller Stack will diesen Prozess mit der Alba noch einfacher machen.

Die LED soll – einmal eingerichtet – ganz ohne Schalter oder Smartphone-Steuerung auskommen. Sie weiß, was die Uhr geschlagen hat, wie hell es deswegen gemäß Jahreszeit, Breitengrad und Aufenthaltsort gerade ist und sie lernt aus den Gewohnheiten ihrer Benutzer. Dafür arbeitet die Lampe mit Näherungssensoren.

Stack Alba: Lampe passt sich den eigenen Gewohnheiten an
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Das bedeutet: Helles, aber nicht zu grelles Licht beim Aufstehen, weißes Licht für mehr Produktivität bei der Arbeit, rötlichere Töne, wenn man gerade vor dem Spiegel steht und sich noch hübscher macht als sowieso schon. Natürlich kann die LED das Licht dimmen. Zumindest ist dies das Versprechen des Herstellers, wie er im Produktvideo zeigt:

Und auch auf andere Situationen soll Stack Alba die richtige Antwort liefern. Wann etwa das passende Licht zum morgendlichen Frühstücken und Zeitungslesen angebracht ist. Wenn es hell genug ist, erkennen das die Sensoren der Stack und drehen die Leuchtkraft zurück. Ein wenig wird das Licht dennoch den persönlichen Wünschen angepasst. Und wenn es Zeit zum Schlafengehen ist, wird das Licht weicher – und soll den Benutzer so müde machen und aufs Bett vorbereiten.

Nicht ganz billig

Für die Anfangszeit muss man der Lampe dabei ein wenig helfen und sie einlernen, damit sie nicht etwa alle Gäste um 22 Uhr schlafen legt, wenn man außer der Reihe mal eine Party feiert. Nach und nach zumindest soll die Lampe den Lichtschalter komplett überflüssig machen. Kann das gelingen?

Besonders billig wird diese lichtschalterlose Zukunft allerdings nicht. Stack Alba soll ab dem 1. Quartal 2015 zunächst nur in den USA auf den Markt kommen und dabei im Doppelpack umgerechnet 116 Euro kosten. Für den Versand nach Übersee muss man noch Lieferkosten und – wahrscheinlich – die Mehrwertsteuer dazurechnen. Für das Geld bekommt man auch die vielseitige LED Philips Hue. Allerdings muss man hierbei immer noch mit dem Smartphone hantieren.

Ähnliche “schlaue” Birnen auf dem Markt oder in Produktion, wenn auch teils mit anderen Eigenschaften, sind etwa die Samsung Smart Bulb, Nanoleaf Bloom, Tabü Lümen oder Saffron Drift Light.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "LED, Smart Bulb, Grünerdings, Alba, Hei..."
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Date: Tuesday, 16 Sep 2014 07:00

Ein winziges Fluggerät für die Hosentasche, das hochauflösende Videos aufnehmen kann – das möchte Thomas Pagel erschaffen. Und mit  dem 3D Pocketcopter soll sogar die kleinste fliegende Kamera der Welt entstehen. Eine witzige Idee, die offenbar auch gut ankommt.

Eine fliegende Zigarre? Ja, fast. (Foto: Thomas Pagel)

Eine fliegende Zigarre? Ja, fast. (Foto: Thomas Pagel)

Der 3D Pocketcopter ist rund 19 cm lang und hat einen Durchmesser von 3,5 cm. Im Inneren der „Röhre“ befinden sich ein Akku, eine 3D-fähige HD-Kamera und ein Wi-Fi-Modul, über das man Kontakt zu einem Smartphone oder Tablet mit iOS, Android oder Windows Phone aufnimmt. Alternativ wird wohl auch Bluetooth unterstützt. Ungewöhnlich ist sicherlich die Art des Fliegens, denn das Gadget hebt senkrecht gen Himmel ab, kann aber via Touchscreen in alle Richtungen navigiert werden.

3D Pocketcopter
Funktionsweise. (Foto: Thomas Pagel)Viele Anschlüsse gibt es nicht - aber ist ja auch nicht nötig. (Foto: Thomas Pagel)Das soll das Gadget bieten. (Foto: Thomas Pagel)
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Kleiner Spaß

Zumindest in der Theorie klingt das Konzept des Pocketcopter reizvoll. Die Rotor-Blätter lassen sich entfernen bzw. wechseln, wodurch der Flieger auch locker in die Hosentasche passt. Bis zu 10 m kann sich das Gerät vom Nutzer entfernen, die Videos bzw. Fotos darf man via App sofort in den sozialen Netzwerken teilen. Und sollte mal die Verbindung abbrechen, gleitet der Pocketcopter langsam zu Boden.

Inhalte werden auf die SD-Karte gespeichert, die im entsprechenden microSD-Kartenslot steckt. Der Akku wird mit einem separaten 12-V-Netzteil aufgeladen. Dabei wäre hier doch ein regulärer USB-Anschluss praktischer, könnte man den Pocketcopter so unterwegs z.B. mittels einer externen Stromquelle aufladen, wenn ihm nach höchstens 25 Minuten Flugzeit oder sechs Stunden reiner Videoaufnahme der „Saft“ ausgeht. Laut Aussagen des Schöpfers gibt es aber schon Ideen dafür: Eventuell wird ein wechselbarer Akku verbaut. Und in jedem Fall kann der Copter als Handkamera genutzt oder zum Beispiel an einem Motorradhelm befestigt werden – praktisch. Aus einem Pocketcopter wird so eine Actioncam.

Populär

Wenn alles klappt, soll der Pocketcopter ab Mai 2015 in Blau, Schwarz und Gelb erhältlich sein. Anvisiert wird ein Preis von 89 Euro, der wohl auch auf Interesse stößt. Bei Indiegogo soll die Quadrocopter-Alternative vorfinanziert werden, was sehr gut zu klappen scheint. Die anvisierten 15.000 Euro wurden recht schnell geknackt, bis zum Ende der Unterstützungsphase dürften 100.000 Euro zusammengekommen sein.

Zwar zeigt das offizielle Video kaum, wie der Pocketcopter wirklich in die Luft geht, aber sollten alle Angaben und Versprechen stimmen, könnte uns hier ein neckisches Spielzeug erwarten, das preislich und konzeptionell nicht schlecht klingt.

Weitere Details gibt’s direkt bei Indiegogo. Eine offizielle Webseite existiert noch nicht.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "3D Pocketcopter, Familiendings, Crowdfun..."
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Date: Monday, 15 Sep 2014 11:00

Diese leuchtenden Untersetzer mit den Symbolen der vier radioaktiven Elemente Uran, Plutonium, Radium und Thorium beginnen automatisch zu leuchten, wenn man ein Glas darauf stellt. Sie setzen die darauf abgestellten Drinks sehr effektvoll in Szene und schützen darüber hinaus natürlich auch die Tischoberfläche vor Wasserringen.

leuchtende Untersetzer radioaktive Elemente

leuchtende Untersetzer radioaktive Elemente

Spätestens seit dem Vorspann von „Breaking Bad“ wissen wir, welche Faszination die leuchtenden Symbole chemischer Elemente ausstrahlen können. Und dieses Set Untersetzer trägt zudem nicht irgendwelche Symbole. Namensgeber der Elemente sind unter anderem die Himmelskörper Uranus und Pluto sowie der Donnergott Thor.

U, Ra, Pu und Th stehen für die radioaktiven Elemente Uran, Radium, Plutonium und Thorium. Zusätzlich sind Atomzahl und Isotopenmasse des stabilsten Isotops jedes Elements angegeben. Aber das ist noch nicht alles.

Symbole radioaktiver Elemente
leuchtende Untersetzer radioaktive Elementeleuchtende Untersetzer radioaktive Elementeleuchtende Untersetzer radioaktive Elemente
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Stellt man sein Glas auf einem dieser Untersetzer ab, beginnt er geheimnisvoll zu leuchten und das Getränk von unten zu erhellen. Grund ist zum Glück nicht plötzlich einsetzende Radioaktivität. In den Untersetzern sind vielmehr LEDs integriert, die je nach Symbol in einer unterschiedlichen Farbe strahlen.

Sobald der Untersetzer durch ein Glas belastet wird, beginnt Radium rot zu leuchten, Plutonium glüht blau, Uran verströmt grünes Licht und Thorium strahlt orange. Eine echte Überraschung für Uneingeweihte und stimmungsvoller Party-Gag.

Rutschfeste Stopper auf der Unterseite sorgen für sicheren Halt der Untersetzer auf dem Tisch. In die Spülmaschine solltet ihr die Untersetzer natürlich nicht legen, das würde die integrierte Technik nicht verkraften. Aber es reicht ja auch, einmal mit dem Lappen darüber zu gehen, wenn mal was darauf verschüttet wurde.

Das komplette Set kostet bei radbag 24,95 Euro und wird inklusive acht CR2032 Batterien mit 3 V geliefert. Bei konstanter Nutzung halten diese rund 4,5 Stunden.


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Author: "Werbung" Tags: "LED, Radbag, Untersetzer, Radioaktivitä..."
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Date: Monday, 15 Sep 2014 09:00

Der Wiener Student Maximilian Mueller hat eine Börse für Scheine und Kreditkarten entwickelt, die aus zwei Aluminiumplatten und ein paar Gummiringen besteht. Eigentlich sind es sogar zwei minimalistische Börsen. Wir haben uns die Wallum A1 und die Wallum M1 angesehen.

Wallum Geldbörsen (Bilder: Frank Müller)

Wallum Geldbörsen (Bilder: Frank Müller)

Nicht jeder ist glücklich über die in einigen Kredit- und Bankkarten eingebauten NFC-Chips, die berührungsloses Bezahlen ermöglichen. Das Risiko unbemerkter Abbuchung mag nicht sehr hoch sein, aber es ist immerhin vorhanden. Eine der Eigenschaften der Wallum-Börsen M1 und A1 ist es, die NFC-Signale zu blockieren und dieses Risiko dadurch zu beseitigen.

Sie bestehen jeweils aus zwei Aluminiumplatten, die von vier Gummiringen zusammengehalten werden. Durch diesen minimalistischen Aufbau beanspruchen sie einerseits kaum Platz in der Tasche, sind aber andererseits in der Lage, bis zu 15 Kredit- und Bankkarten aufzunehmen. Dann dürften die Gummibänder an den Grenzen ihrer Dehnbarkeit angekommen sein. Aber das sollte auch für jeden reichen. in der Regel wird man wahrscheinlich höchstens drei bis vier Bank- oder Kreditkarten und eventuell noch einige Kundenkarten mit sich führen. Zusätzlich zu den Karten kann man sowohl bei der Wallum M1 als auch bei der Wallum A1 einige Scheine unterbringen.

Wallum A1 und M1
Wallum A1Wallum A1Wallum A1
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Aber zunächst zum Aufbau. Beide Wallets bestehen aus zwei Aluminiumplatten, die jeweils ungefähr so dick sind wie drei Bankkarten. Zusammengahalten werden sie von vier O-Ringen, die so eingelassen sind, dass sie bündig mit der Wallum-Oberfläche abschließen.

Die Wallum A1 verfügt zusätzlich auf einer Seite über ein breites, straffes Gummiband. Hier kann man zusammengefaltete Scheine verstauen. Dank kleiner Mulden links und rechts vom Gummiband lässt es sich leicht abheben.

Die O-Ringe halten die beiden Hälften fest genug zusammen, dass keine Karten herausrutschen, aber nicht so fest, dass man sie nicht gut öffnen könnte, um weitere Karten einführen zu können. Ein halbrunder Ausschnitt auf der einen Längsseite dient zum Herausschieben der Karten.

Bei der Wallum M1 hält eine Klammer Geldscheine an der Außenseite der Wallum fest im Griff. Die Karten werden hier über einen Ausschnitt an der Oberseite oder über eine Mulde an einer Schmalseite herausgeschoben.

Die Wallum A1 wiegt laut unserer Küchenwaage 67 g, die M1 72 g. Gegenüber der Bellroy Elements Sleeve mit ihren 22 g liegen sie schon ziemlich schwer in der Hand. Aluminium ist eben schwerer als Leder.

Das Gewicht in der Tasche und die soliden Aluplatten haben sicher ihre Vorteile, für meinen Geschmack hätten sie aber ruhig etwas dünner und leichter sein können.

Trotzdem sind die beiden Wallum-Börsen eine interessante Sache, nicht nur, weil Sie NFC-Signale blocken. Sie bündeln einen ganzen Haufen Karten und Scheine und machen einen sehr soliden Eindruck. Vier O-Ringe als Ersatz werden schon mittgeliefert, weitere bekommt man vermutlich in jedem Baumarkt. Und die Alu-Platten sind unverwüstlich.

Die Wallum M1 ist in sechs Farben für 39,90 Euro zu haben, die Wallum A1 gibt es in fünf Farben für 32,90 Euro. Weitere Informationen über Wallum – The New Simple Wallet, die Geschichte und Idee hinter den Karten- und Scheinbörsen erhaltet ihr auch auf der Website.


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Date: Monday, 15 Sep 2014 07:00

Ein Sombrero mit integriertem Tablet zum Schießen von Selfies. Klar, so etwas kann man entwerfen. Nur wer möchte so etwas tragen? Auch das ist wohl zweitrangig.

Spaß? Ja, klar! (Foto: Acer)

Spaß? Ja, klar! (Foto: Acer)

Der skurril anmutende Hut wurde im Rahmen der Fashion Week London präsentiert, der Sinn und Zweck dürfte demnach klar sein. Und für Aufmerksamkeit sorgt das Accessoire in jedem Fall, wird doch über die Kreation des Designers Christian Cowan Sanluis berichtet. Der riesige, pinke und glitzernde Sombrero ist schon eine unterhaltsame Kuriosität. Ach, und sie ist dazu gedacht, mit einem Acer-Tablet optimale Selfies zu knipsen.

Acer Selfie-Hut
Case mit Hut für das Tablet. (Foto: Acer)Spaß? Ja, klar! (Foto: Acer)Wie wohl ein Mann mit diesem Hut aussehen würde? (Foto: Acer)
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Mit Technik

Auf der Vorderseite des Sombrero befindet sich ein Acer Iconia A-1 840, also das 360 Gramm schwere 8-Zoll-Tablet, das in hiesigen Gefilden für rund 200 Euro erhältlich und technisch durchaus interessant ist. Denn in dem Plastikgehäuse steckt ein Intel-Chip, dem 2 GB RAM und 16 GB Speicher zur Verfügung stehen. Vorinstalliert ist Android 4.4. Und dann gibt es da natürlich die 2-Megapixel-Frontkamera, die für Selfies geeignet ist. Zusammen mit dem Hut soll das Knipsen ganz leicht sein – und dabei auch noch gut aussehen. Zumindest bei Models, die das Monstrum auf ihrem Kopf tragen (müssen).

Der Schöpfer machte sich sogar Gedanken: So lässt sich der Hut um 360 Grad drehen, damit sich das Tablet stets im gewünschten Winkel befindet. Und wer den Sombrero einfach nur zur Schau tragen möchte, der steckt das Tablet in das ebenfalls pinke Glitzercase, das dazu gehört.

Wer möchte das kaufen?

Der eine oder andere mag nun traurig sein: Den Selfie-Hut kann man nicht in dieser Form kaufen, besagtes Case dagegen schon. Hierzu verraten die Verantwortlichen keine weiteren Details, es soll wohl zehn Exemplare geben, die zusätzlich über einen kleinen Hut für das Tablet verfügen. Wie das aussieht?

Case mit Hut für das Tablet. (Foto: Acer)

Case mit Hut für das Tablet. (Foto: Acer)

Kleine Info nebenbei: Lady Gaga trug diesen Hut Anfang des Jahres mit einem passenden Glamour-Outfit auch schon einmal – dafür war Christian Cowan Sanluis ebenfalls verantwortlich. Damals steckte allerdings kein Tablet in dem grellen Ding. Dieser Selfie-Sombrero dürfte vor allem eines gewesen sein: Eine erfolgreiche Werbeaktion für Acer.

Gefunden u.a. im offiziellen Twitter-Kanal von Acer UK.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "GoogleNews, Hut, Kurioses, Acer, Google ..."
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Date: Sunday, 14 Sep 2014 07:00

FiiO X5 ist der neueste High-Res-Mediaplayer des chinesischen Spezialisten FiiO. Der große Bruder des FiiO X3 verfügt über eine Drehrad-Steuerung, die ein wenig an den iPod Classic erinnert, den Apple gerade diese Woche aus dem Programm genommen hat. Er spielt Daten in allen möglichen gängigen Audioformaten ab, darunter die sechs verlustfreien DSD, APE, FLAC, ALAC, WMA und WAV.

FiiO X5 Mediaplayer (Bilder: Frank Müller)

FiiO X5 Mediaplayer (Bilder: Frank Müller)

Ein iPod als Abspielgerät für MP3-Dateien? Audiophile Hörer lässt diese Vorstellung erschauern. Statt MP3 hört man nach Möglichkeit ein verlustfreies Audioformat, als Audioplayer kommt also nur ein High-Res-Gerät in Frage. Der FiO X5 ist so ein Audioplayer.

Er ist – verglichen mit einigen anderen Abspielgeräten in diesem Bereich – relativ günstig und punktet gegenüber dem kleinen Bruder FiiO X3 durch verbesserte Bedienung, mehr Speicher und einige andere Kleinigkeiten. Ich konnte den FiiO X5 ausprobieren.

FiiO X5 High-Res-Player
FiiO X5 MediaplayerFiiO X5 MediaplayerFiiO X5 Mediaplayer
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Statt integriertem Speicher: 2 Kartenschächte und OTG

Der FiiO X5 besitzt keinen integrierten Flash-Speicher, der meist sowieso zu unterdimensioniert ist. Stattdessen ist er mit zwei Kartenschächten ausgestattet, die jeweils eine Micro-SD-Karte aufnehmen können. Zu Beginn lag die Obergrenze der verwendbaren Karten noch bei 64 GB Speicher, aber durch Firmware-Upgrades ist sie auf 128 GB pro Karte gestiegen. Im Moment sind also bis zu 256 GB möglich. Spätere Upgrades können die Verwendung von Karten mit noch mehr Speicherplatz ermöglichen.

Schon jetzt kann man aber zusätzlich zu den beiden Karten USB-Sticks oder sogar Festplatten via USB On-The-Go (OTG) mit dem FiiO X5 verbinden und als Speichermedien nutzen. Dazu schließt man am Micro-USB-Port des FiiO X5 Speichermedien wie den SanDisk DualDrive an und wählt sie im Menü als Audioquelle aus. Aber auch normale USB-Sticks und externe Festplatten kann man mit einem Adapter (den FiiO gleich mitliefert) anschließen. Laut FiiO sind Festplatten bis 2 TB kein Problem. Der FiiO X5 erkennt, wenn ein Speichermedium angeschlossen oder abgezogen wird.

FiiO X5 am Rechner: Micro-SD-Kartenleser oder USB-DAC

In den Einstellung kann man festlegen, wie sich der FiiO X5 verhält, wenn man ihn über ein Micro-SD-Kabel mit dem USB-Anschluss des Rechners verbindet.

Wählt man die Einstellung „Speicher“, fungiert er als Micro-SD-Kartenleser. So kann man seine Musikdateien schnell und einfach vom Rechner direkt auf die eingelegte(n) Karte(n) des FiiO X5 ziehen.

In der Einstellung „DAC“ kann man den FiiO X5 als externe Soundkarte verwenden, um den Klang von Musik zu verbessern, die direkt von der Festplatte des Rechners gespielt wird. In dieser Einstellung ist kein Zugriff auf die Karten im FiiO X5 möglich. Es ist also nur sinnvoll, wenn auf der Festplatte andere Dateien liegen als auf den Speicherkarten des FiiO X5.

Bedienung: Scrollrad bringt deutliche Verbesserung

Der schlanke Formfaktor des FiiO X3 hat mir persönlich etwas besser gefallen als der breitere des FiiO X5. Dafür lässt sich der FiiO X5 mit seinem Scrollrad deutlich besser bedienen als sein kleiner Bruder. Flott dreht man mit dem Daumen durch die Menüinhalte, ein bisschen wie beim ersten iPod. Ein Druck auf den OK-Knopf in der Mitte des Rades zur Auswahl – das funktioniert viel intuitiver als beim X3.

Die Taste rechts oberhalb des Rades ist betätigt man, wenn man eine Ebene zurückgehen möchte, die beiden unterhalb dienen zum Vor- und Zurückspringen in der aktuellen Playliste oder im Menü.

Etwas hakelig lief bei mir das Update der Medienbibliothek. Es stockte manchmal, blieb hängen und erforderte einen Neustart des FiiO. Das kam aber nur einmal vor. Trotzdem werden nicht unbedingt alle Songs angezeigt, wenn ich sie in den Kategorien Künstler, Alben, Genre suche.

Da ich aber meine Musik in der Regel in Ordnern organisiert habe und darüber auswähle, stört mich das nicht weiter. Außerdem kann man eine Liste von Favoriten anlegen, die sich direkt auswählen lassen. Dazu markiert man den Song mit der Taste links oberhalb des Rades. Mit dieser kann man auch weitere Playlisten anlegen und Lieder hinzufügen.

FiiO hat den X5 mit einer Silikonhülle ausgestattet, die das Metallgehäuse vor Kratzern schützt und schön griffig in der Hand liegt. Scrollrad, Display, Kopfhörerbuchse und Micro-USB-Anschluss liegen frei. Die Line Out- und Coax-Out-Buchse sind durch Laschen verdeckt, können aber trotzdem leicht genutzt werden.

Spielt so gut wie alles

Die Liste der Dateiformate, die der FiiO X5 abspielt, kann sich wirklich sehen lassen. An verlustfreien Audioformaten unterstützt der FiiO X5:

  • APE (fast): 192k/24Bit
  • APE (normal): 96k/24Bit
  • APE (high): 96k/24Bit
  • DSD
  • FLAC: 192k/24Bit
  • WAV: 196k/24Bit
  • WMA 9.1 Lossless: 96k/24Bit
  • Apple Lossless: 196k/24Bit

Außerdem spielt der X5 die üblichen Formate, bei denen Komprimierungsverluste auftreten, also MP2, MP3, AAC, ALAC, WMA und OGG.

Der FiiO X5 ist gegenüber dem Fiio X3 noch einmal ein ordentlicher Schritt nach vorn. Sowohl in Sachen Speicherkapazität (wobei die Micro-SD-Karten natürlich noch dazugekauft werden müssen) als auch in punkto Bedienung. Das Scrollrad erleichtert es ungemein, sich durch umfangreiche Mediatheken und Menüs zu bewegen. Auch der 10-Band-Equalizer bietet noch mehr Möglichkeiten, den Klang des High-Res-Players an seine eigenen Vorlieben anzupassen. Pro Frequenzband ist eine Anhebung von bis zu 6dB möglich.

Preis und Bestellmöglichkeiten

Der FiiO X5 ist im Fii0 Shop oder auch über Amazon erhältlich (Affiliate-Link). Der Preis beträgt derzeit in beiden Fällen 398 Euro. Weitere detaillierte Infos über alle Daten und Fakten des mobilen High-Res-Players findet man auf der Produktseite des deutschen Vertriebs. Dort gibt es auch Links zum Herunterladen der deutschen Anleitung oder zur aktuellen Firmware. Nur die englischsprachige Seite des Herstellers ist in diesem Punkt noch etwas aktueller.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Audiotechnik, Micro-SD, High-Res-Player,..."
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Date: Saturday, 13 Sep 2014 07:00

Ein sinnfreies, aber trotzdem schönes Geschenk: Die 3D Printed Emojis animieren sofort zum Schmunzeln. Beim Kauf der dreidimensional gewordenen Emotionen muss der eine oder andere aber wohl eher eine Träne verdrücken.

3D Printed Emoji

3D Printed Emoji

Im Chat, auf Facebook oder in Mails – wir verwenden sie jeden Tag, trotzdem sind sie irreal für uns. Die Rede ist hier von Emoticons. Damit das nicht so bleibt, haucht Good Custom Goods den meist gelben „Geschöpfen“ eine Art Leben außerhalb von Smartphones und virtuellen Welten ein.

Der New-Yorker-Hersteller bietet die beliebteste Art von Smileys, die Emojis, als Tennisball-große Objekte an. Sie besitzen keinerlei Funktion, sondern sind einfach außergewöhnliche Sammler-Objekte fürs Regal. Oder eine nette Verzierungen für den Schreibtisch. Wer beispielsweise seinen Kollegen – ohne mit ihnen reden zu müssen – mitteilen will, auf welchem Level sich seine aktuelle Stimmungslage befindet, kann einen grinsenden oder einen griesgrämig dreinschauenden Emoji plakativ platzieren.

3D Emojis
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Für jede Emotion das passende Gesicht

Von „So happy“ bis „Puh, ich schwitze“: 16 verschiedene Emojis hat Good Custom Goods im Angebot, damit sind die wichtigsten Emotionen abgedeckt. Sogar „Mr. Poo“, der freundliche Kothaufen, wurde bedacht.

Die 3D Printed Emojis entstehen – wie es der Name besagt – durch 3D-Druck. Die bunten „Kerlchen“ sind dadurch sehr leicht und passen in jede Hand. Produziert werden sie in Brooklyn. Laut dem Hersteller achte man dabei darauf, dass wenig bis gar keine Abfall anfällt. Denn Good Custom Goods hat es sich auf die Fahnen geschrieben, dass ihre Produkte nachhaltig sein sollen.

Wer wissen will, wie die dreidimensionalen Emojis entstehen, dem sei dieses „How to“-Video empfohlen:

Nicht gerade billig

Irgendwie sind sie ja putzig. Andererseits auch wieder sinnlos. Kurz: Bei den 3D Printed Emojis handelt es sich um Goodies, die man sich selbst gönnt oder Freunden schenkt, wenn man schon alles hat. Und wenn man dafür das nötige Kleingeld bezahlen will. Ein einzelner Smiley kostet 19,99 US-Dollar (umgerechnet rund 15,50 Euro), zuzüglich der gleichen Summe an Versandkosten. Wer Letztere im Vergleich zum Kaufpreis geringer halten will, der kann sich ja das „Buy ‘em All!“-Paket mit allen 16 Emojis gönnen. Hier muss man „nur“ 15 Emojis bezahlen, den Letzten kriegt man geschenkt.

Mehr Informationen zu den 3D Printed Emojis sowie die Möglichkeit zum Kauf gibt es auf der offiziellen Produktseite Webseite von Good Custom Goods.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Emojis, Design, Smileys, Emotionen, 3D-D..."
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Date: Friday, 12 Sep 2014 11:00

Wer über Geld nicht nachdenken muss, der sollte hier schnell lesen. Denn derzeit gibt es in Dubai vergoldete Spielkonsolen zu erstehen. Das Angebot gilt allerdings nicht mehr lange.

Goldene PS4 (Bild: Gatti / Jumbo Electronics)

Goldene PS4 (Bild: Gatti / Jumbo Electronics)

Als 2013 die Playstation 4 und die Xbox One enthüllt wurden, begann der „Konsolenkrieg“ erneut. Welche Plattform ist besser, wer bietet mehr Features? Das waren die großen Fragen. Und eine Entscheidende kam hinzu: Wer ist günstiger? Nachdem die Microsoft-Hardware zum Release wegen ihrer integrierten Kinect-Kamera 100 Euro teurer war und unter anderem deswegen einen verpatzen Start hinlegte, sind zumindest heute die Kontrahenten auf Augenhöhe: Xbox One und Playstation kosten nun beide rund 400 Euro.

Für die meisten Menschen sind 400 Euro viel Geld, gerade für ein Hobby. In manchen Regionen kann man über solche Preise nur müde lächeln. Einer von Dubais größten Elektronik-Anbietern, Jumbo Electronics, hat für seine erlauchte Kundschaft gerade ein interessantes Angebot in Petto: mit Echtgold-verzierte PS4- und Xbox-One-Konsolen.

Goldene Konsolen
Goldene PS4 (Bild: Gatti / Jumbo Electronics)Goldene PS4 (Bild: Gatti / Jumbo Electronics)Goldene Xbox One (Bild: Gatti / Jumbo Electronics)
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Nichts für den Otto-Normal-Zocker

Die „Daddelkisten“ wurden von italienischen Edel-Manufaktur Gatti mit einer Rotgold-Lackierung versehen. Auf der Vorderseite ist zusätzlich das Signet „Gatti Luxury Lab“ zu sehen. Diese handgefertigten Sondermodelle lässt sich Jumbo Electronics natürlich fürstlich bezahlen: Umgerechnet rund 10.550 Euro kosten die goldenen Konsolen pro Modell.

Wer die Luxus-Konsolen sein Eigen nennen will, muss neben dem satten Kaufpreis noch einen Flugpreis mit einberechnen. Die veredelte Playstation 4 und Xbox One werden zuerst nur auf der „Games14“-Messe verkauft, welche noch bis zum 13. September im Dubai World Trade Center läuft.

Interessante Idee, aber nicht neu

Technik zu veredeln, das ist keine neue Idee. Vom Diamanten-verzierten iPhone für 120.000 Euro über ein iPhone 6 in Platin-Hülle für „nur“ 6.500 Euro – für die Reichen dieser Welt gibt es nichts, was es nicht gibt. Somit stellt eine goldene PS4 nichts Besonderes dar. Eigentlich. Trotzdem erregen solche seltenen und für die meisten unerschwinglich teuren Gadgets unsere Aufmerksamkeit.

Sie lassen uns einerseits träumen, wie schön es wäre, wenn man selbst nicht jeden Pfennig umdrehen müsste. Andererseits bringen sie uns zum Nachdenken: Welchen Sinn macht es, eine vergoldete Spielkonsole zu besitzen? Wäre es nicht sinnvoller, das Geld zu spenden? Das muss jeder für sich selbst beantworten.


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Date: Friday, 12 Sep 2014 07:00

Woox innovations bringt den ersten Kopfhörer exklusiv für Apple-Audioplayer mit Lightning-Anschluss auf den Markt. Für optimale digitale Klangübertragung soll darüber ein integrierter Verstärker und ein Digital-Analog-Wandler (DAC) mit 24 Bit sorgen.

Philips M2L Kopfhörer Lightning-Anschluss {pd Philips;http://www.newscenter.philips.com/de_de/standard/news/consumerlifestyle/2014910_Philips_Fidelio_M2L_Kopfhoerer_mit_Lightning_Anschluss.wpd}

Philips M2L Kopfhörer Lightning-Anschluss (Quelle: pd Philips)

Der analoge 3,5-mm-Klinkenstecker hat sich schon vor Jahrzehnten als Standard bei Kopfhörern für tragbare Geräte etabliert. Der neue Philips Fidelio M2L bricht mit dieser Tradition. Er ist stattdessen mit einem Stecker für den digitalen Lightning-Anschluss ausgestattet, den Apple vor ziemlich genau zwei Jahren vorgestellt hat.

Aber warum schränkt man sich als Hersteller von Kopfhörern ohne Not so sehr auf das schmale Sortiment eines einzigen Herstellers ein – der zudem mit Beats seine eigene Kopfhörermarke am Start hat?

Zum einen möchte das Unternehmen sicher vom Hype profitieren, der mit jedem neuen iPhone einhergeht. Es ist sicher kein Zufall, dass der Fidelio M2L nahezu zeitgleich mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus vorgestellt wird. Dabei wird der Kopfhörer erst ab Dezember (also noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft) erhältlich sein.

Philips spricht in der Pressemitteilung davon, eine „Revolution bei Kopfhörern mit hochauflösendem Audio, sogenanntem ‘High Resolution Audio’“ anstoßen zu wollen. Die verlustfreie 24-Bit-Audiowiedergabe soll in der Lage sein, „das gesamte Frequenzspektrum der Aufnahmen besser wiederzugeben als CD-Qualität“. Man wolle durch die rein digitale Übertragung ein „mögliches Übersprechen und Interferenzen durch die Übertragung mit dem analogen Klinkenkabel“ vermeiden.

Bedenkt man, dass in den letzten 30 Jahren auch hochpreisige Kopfhörer für die audiophile Zielgruppe mit analogen Steckern ganz gut ausgekommen sind, scheint das Argument aber nicht sehr schlüssig zu sein.

Die Idee als solche ist sicher interessant, aber wohl hauptsächlich für Philips, die sich mit diesem Kopfhörer als idealer Partner für Apples iGeräte mit iOS 8 empfiehlt. Das Betriebssystem, das ab 17. September herunterladbar sein wird, ist nämlich ebenfalls Voraussetzung. Leider gibt es auch keine weiteren Infos zum integrierten DAC.

Auf jeden Fall kann man den Philips Fidelio M2L weder an seinem alten iPod mit 30-Pin-Dock noch an einem Gerät verwenden, das nicht von Apple stammt. Außerdem sollte der Akku des Abspielgerätes immer gut geladen sein: Da der Kopfhörer den Lightning-Anschluss belegt, dürfte das Aufladen des iDevices während des Hörens schließlich nicht möglich sein.

Es wird sich zeigen, wie viele Apple-Fans sich angesichts dieser – aus meiner Sicht gravierenden – Einschränkungen für den Philips Fidelio M2L begeistern werden. Der Kopfhörer speziell für Apple-Geräte mit Lightning-Anschluss ist ab Dezember für rund 250 Euro zu haben.

Weitere Infos im Newscenter von Philips


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Date: Thursday, 11 Sep 2014 11:00

Mit seinen neuen XL-iPhones schließt Apple zur Konkurrenz auf und sorgt zugleich für Entscheidungsprobleme ganz neuer Art: Sofern man sich das iPhone 6 Plus mit 5,5 Zoll anschafft, kann man sich doch dann das iPad mini mit 7,9 Zoll sparen – oder etwa nicht? Wir haben einmal das Für und Wider zusammengestellt.

Das iPhone 6 Plus und seine Artverwandten.

Das iPhone 6 Plus und seine Artverwandten.

Mit seinem 5,5-zölligen iPhone 6 Plus wagt sich Apple mittenrein in Phablet-Terrain. Die von manchen als „Frühstücksbrettchen“ belächelten Riesenphones sind von einer kuriosen Randerscheinung zur umkämpften Kategorie geworden. Das hat man auch in Cupertino gemerkt und ist in der Folge einmal beherzt mit einer imaginären Dampfwalze über das iPhone-Design gerollt. Fertig ist das iPhone 6 Plus. Applaus, Applaus.

So manch ein Apfel-Liebhaber fragt sich nun: Braucht es da noch Smartphone und Tablet als zwei getrennte Geräte oder kann man nicht bspw. aufs iPad mini verzichten und sich stattdessen das Plus-iPhone holen? Da mir diese Frage nun wiederholt gestellt wurde, fasse ich hier einmal die Überlegungen und Informationen dazu zusammen.

iPhone 6 Plus vs iPad mini
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Fangen wir mit einem wichtigen Hinweis an: Die Displays von iPhone 6 Plus und iPad mini sind in ihrer Größe unterschiedlicher als man denken könnte. Ein Tool der Seite displaywars.com macht das deutlich:

Der Abstand zwischen iPhone 6 Plus (blau) und iPad mini (grün) ist größer, als man denken könnte.

Der Abstand zwischen iPhone 6 Plus (blau) und iPad mini (grün) ist größer, als man denken könnte.

Hier könnt ihr euch das selbst ansehen und mit anderen Angaben experimentieren.

Erkenntnis: Das iPad mini hat nicht nur mit 7,9 Zoll eine nennenswert längere Diagonale, sondern dank des iPad-typischen Formats 4:3 auch insgesamt mehr Platz vorzuweisen. Insofern ist der Abstand zwischen dem größten iPhone und dem kleinsten iPad zwar erheblich geringer geworden, aber er ist noch immer da.

Bei Apple sind Apps für Smartphone und Tablets getrennt

Apple betont unermüdlich, wie viele Apps speziell fürs iPad es gibt.

Apple betont unermüdlich, wie viele Apps speziell fürs iPad es gibt.

Das spiegelt sich auch bei den Apps wieder, denn anders als beispielsweise bei Android gibt es für Smartphones und Tablets bei Apple getrennte Apps. Zwar laufen beide Geräteklassen mit iOS, aber mit einer jeweils angepassten Version. Entwickler sind von Apple angehalten, entsprechend zwei Versionen der Benutzeroberfläche zu entwickeln. Deshalb muss man bei der Entscheidung im Hinterkopf behalten: Das iPhone 6 Plus bekommt trotz neuer Größe die Smartpone-Apps, nicht die iPad-Apps.

Sind diese iPhone-Apps nicht an das Display des iPhone 6 Plus angepasst, skaliert das Gerät sie schlichtweg hoch. Man kann sie dann zwar wie gewohnt nutzen und sie werden sicherlich auch ordentlich aussehen, aber der funktionale Gewinn ist gleich null. Erst wenn die Entwickler ihre Apps entsprechend optimieren, wird man auf dem Über-iPhone in dieser Situation etwas von der Größe haben. Anders beim iPad mini: Auf ihm laufen die exakt gleichen Apps wie auf dem großen iPad – nur eben entsprechend kleiner. Hier muss also von Seiten der Entwickler nichts angepasst werden.

Wie viele Apps nun in der nächsten Zeit wie schnell auf die neuen iPhone-Formate reagieren, steht dabei noch in den Sternen. Blickt man zurück auf ähnliche Umstellungen wie den Wechsel zum Retina-Display oder den Schritt von 3,5 auf 4,0 Zoll Diagonale beim iPhone, kann das hier und da auch einmal lange dauern oder sogar ganz ausbleiben. Natürlich macht Apple es vor und bringt optimierte Versionen seiner eigenen Applikationen heraus, aber selbst die sind wenig spektakulär. Man bekommt eben hier und da einmal eine Spalte hinzu, das war es dann aber auch schon im Wesentlichen. Da lässt sich Samsung für seine Galaxy Notes doch deutlich mehr einfallen, um aus dem Gerät eben mehr als ein übergroßes Smartphone zu machen.

Manchmal sind zwei Gadgets von Vorteil

Der Homescreen des iPhone 6 Plus beherrscht ebenso wie das iPad den Quermodus.

Der Homescreen des iPhone 6 Plus beherrscht ebenso wie beim iPad den Quermodus.

Ein weiteres Argument ist die Tatsache, dass man im Fall von Smartphone plus Tablet zwei Gadgets mit jeweils eigenen Akkus zur Verfügung hat. Wenn man ein Buch lesen oder einen Film schauen will, muss man also nicht zugleich im Hinterkopf behalten, dass man erreichbar bleiben möchte. Vereint man diese beiden Geräte mit einem Phablet in ein einzelnes Gadget, fällt dieser Vorteil natürlich weg.

Dafür hat man nur noch ein Gerät dabei – das dann allerdings ziemlich groß ist. Da Apple trotz Displaywachstum bei seinem bekannten iPhone-Design bleibt, hat das Gerät ober- und unterhalb des Displays vergleichsweise breite Ränder. Andere Hersteller versuchen hier im Design so viel wie möglich wegzulassen. Man kann das zum Beispiel bei PhoneArena sehr schön vergleichen:

Das iPhone 6 Plus ist länger als Samsungs Galaxy Note 3 und 4 – obwohl das Display eine 0,2 Zoll kürzere Diagonale hat.

Das iPhone 6 Plus ist länger als Samsungs Galaxy Note 3 und 4 – obwohl das Display eine 0,2 Zoll kürzere Diagonale hat.

Manch einer gewöhnt sich innerhalb weniger Tage an so ein übergroßes Smartphone und will nie wieder zurück. Andere sind dauerhaft davon genervt, wie sperrig es ist und dass es sich auch nicht immer so bequem mit einer Hand bedienen lässt. Apple versucht hier mit „Reachability“ zu helfen: Ein Doppeltap (nicht Doppelklick) auf den Homebutton reicht und der Display-Inhalt rutscht nach unten und damit dichter an den Daumen. Ein simpler und wenig raffinierter Workaround für die heutzutage nicht anders aufzulösende Gleichung: großes Display = großes Smartphone. Elegant ist was anderes, aber es funktioniert.

Fazit

Letztlich hängt es stark von der eigenen Nutzung ab. Wem es vor allem darum geht, E-Books zu lesen, seine E-Mails abzurufen, in Messengern und Social Apps zu kommunizieren und im Web unterwegs zu sein, bekommt mit dem iPhone 6 Plus auf jeden Fall mehr – und das in der Hosentasche. Dort passt das iPad mini definitiv nicht mehr hinein. Wer mit seinem Tablet auch nicht viel mehr machen würde, ist dann wahrscheinlich mit dem Goliath-iPhone zufrieden.

Letztlich ist das iPad mini dennoch ein gutes Stück größer und dabei ein vollwertiges iPad mit Zugriff auf alle entsprechend für diese Plattform veröffentlichten Apps. Wie viele Entwickler sich dagegen die Mühe machen werden, die neuen iPhone-Größen tatsächlich individuell zu unterstützen, lässt sich heute kaum abschätzen. Zugleich muss man sich nicht um den Akku des Smartphones sorgen, wenn man stattdessen auf seinem Tablet einen Film schaut oder ein Spiel spielt.

Wer dagegen an sich ein Tablet möchte, aber keine Lust auf zwei Geräte hat, wird nun auch bei Apple mit dem iPhone 6 Plus bedient. Wer nicht fest auf den Apfel gebucht ist, findet natürlich anderswo etliche weitere Alternativen.

Apple selbst wird sicherlich auch überlegt haben, inwiefern sie mit dem iPhone 6 Plus den Absatz des iPad mini gefährden. Die letzten beiden Quartale sahen insgesamt nicht mehr so rosarot aus für Apples Tablets. Aber am Ende macht sich das Unternehmen lieber selbst Konkurrenz. Und das iPhone 6 Plus ist in vielen Märkten zu wichtig, um deshalb darauf zu verzichten.

Oder wie würdet ihr das einschätzen?


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Author: "Jan Tißler" Tags: "iPad, iPhone, Apple, iPad mini, Kommunik..."
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Date: Thursday, 11 Sep 2014 07:00

Das Alcatel OneTouch Idol 2 mini S offenbarte bei uns im Test, dass die Einstiegsklasse mittlerweile alles bietet, was ein Smartphone-Fan braucht. Er muss dabei nur auf einige Spielereien verzichten – und mit einem etwas altbackenen Design Vorlieb nehmen.

Langer Name für ein gar nicht so großes Telefon. Alcatel OneTouch Idol 2 Mini S. Bilder: Alcatel, neuerdings.com

Langer Name für ein gar nicht so großes Telefon. Alcatel OneTouch Idol 2 Mini S. Bilder: Alcatel, neuerdings.com

Was muss man heute für ein Top-Smartphone auf den Tresen legen? 400 Euro, 500 oder gar 600? Die meisten Topgeräte in der höchsten Preisklasse haben immer noch etwas mehr zu bieten, doch rechtfertigt das einen Preis um mehrere hundert Euro über der Einstiegklasse?

Nicht, wenn man auf Spielereien keinen Wert legt und nur ein solides Telefon will. Ein solches ist das Alcatel OneTouch Idol 2 mini S, das eigentlich alles bietet, was man von einem guten Smartphone erwartet und dabei kaum mehr als 200 Euro kostet. “Solide” heißt in diesem Falle allerdings auch: kleine Schwächen hier und da und eine recht langweilige Oberfläche.

Alcatel OneTouch Idol 2 mini S
Langer Name für ein gar nicht so großes Telefon. Alcatel OneTouch Idol 2 Mini S. Bilder: Alcatel, neuerdings.comSONY DSCSONY DSC
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (21 Bilder)

Gewinnt keinen Designpreis

Auf den ersten Blick fällt hier höchstens an der Größe auf, dass der Hersteller das OneTouch nur als Einstiegs- oder Mittelklasse-Telefon anpreist. Es ist ja leider Unsitte geworden, dass Spitzenmodelle beinahe ausnahmslos mit Displays von 5 Zoll und mehr ausgerüstet sind. Das OneTouch Idol 2 mini S (kurz: OneTouch) ist mit 4,5 Zoll deutlich kleiner, wirkt aber mit abgerundeten Ecken, keinerlei Rillen und einer griffigen Rückseite gleich auf Anhieb gut verarbeitet und wie ein hochklassiges Gerät.

Design erinnert an das HTC One M7.

Design erinnert an das HTC One M7.

Allenfalls das Design sieht etwas altbacken aus. Es erinnert an das mittlerweile etwas betagte Samsung Galaxy S3 oder wie eine etwas weniger liebevolle Kopie des HTC One M7. Und der Eindruck setzt sich leider auch bei der Optik der Alcatel-eigenen Software-Oberfläche fort. Zwar ist Android 4.3 installiert, die riesigen, knallbunten Symbole erinnern allerdings eher an die Designsprache von Android 2.3, niedrigere Auflösungen oder ein „Rentner-Telefon“. Diese Bewertung klingt gemein, das Design nimmt allerdings tatsächlich ein wenig den Spaß an diesem ansonsten guten Telefon.

Nicht gerade eine Augenweide: Die Standard-Oberfläche links. Die omnipräsenten Bedienungshilfen nerven ein wenig.

Nicht gerade eine Augenweide: Die Standard-Oberfläche links. Die omnipräsenten Bedienungshilfen nerven ein wenig.

Denn hier ist zwar von der technischen Ausstattung her nichts vom Allerbesten, aber der kritische Leser sollte sich einmal fragen, ob er in einem Smartphone wirklich mehr braucht. Gehen wir das einmal durch:

  • Quadcore-Prozessor mit 1,2 GHz. Display und Gerät reagierten schnell und flüssig bei allen Anwendungen, die wir ausprobiert haben.
  • 4,5-Zoll-Display mit 16 Millionen Farben und qHD-Auflösung (960 x 540 Pixel). Die Auflösung genügte, um alles farbenfroh und in guter Qualität darzustellen. Lediglich bei einem Test mit dem vorinstallierten Auto-Rennspiel “Asphalt 7″ zeigte sich das Display etwas kontrastarm und die dargestellten Vehikel nicht in der allerhöchsten Schärfe. Ruckler allerdings waren nicht zu vernehmen.
  • Hauptkamera mit 8 Megapixeln und LED-Blitz. Ein Makro-Modus erlaubte es, bis auf wenige Zentimeter an das Objekt heranzugehen, der Autofokus reagierte zumindest beim Fotografieren schnell.
  • Der Akku hat eine Ladekapazität von 2.000 mAh und schaffte es locker über den Tag.
  • Connectivity: LTE Cat 4 (bis 150 Mbit/s), NFC, DLNA und Bluetooth 4.0. Ferner gibt es ein integriertes UKW-Radio mit guter Empfangsqualität.

Weitere Dinge, die mir im Test gut gefielen: Die Kamera ist mit einem Schnellstartmenü ausgestattet, bei dem sich alle wichtigsten Optionen wie QR-Code-Modus, Panoramamodus oder HDR-Funktion mit einem Klick auswählen lassen. Durchaus lichtstark und schnellauslösend ist sie auch. Bei der Videoaufnahme lassen sich problemlos gleichzeitig Fotos schießen. Die schnelle Eingabemethode Swift Key ist direkt vorinstalliert und aktiviert. Das eher biedere Design der Software-Oberfläche wird durch die angenehmer gestaltete Notifications-Bar etwas aufgehübscht. Schießt man ein Foto, wird gleichzeitig laufende Musik über Apps wie Spotify nicht unterbrochen.

Beispielbild: Nicht gerade ein Farbwunder.

Beispielbild: Nicht gerade ein Farbwunder.

Das Gerät verfügt über einen Schnellstartmodus, der einen Reboot – wenn notwendig – beschleunigt. Eine SIM-Karte kann auch im Betrieb eingesetzt und ohne Neustart direkt verwendet werden. Das Gerät ist DLNA-fähig. Ferner gibt es Gesten wie Stummschaltung beim Umdrehen des Geräts oder eine Direktwahl des Kontakts, wenn man sich das Gerät ans Ohr hält. Nach der entsprechenden Einstellung lässt sich das OneTouch mit einem Doppeltipp in den Standby-Modus schicken und von dort auch wieder aufwecken.

Schnelle Kamera, häufige Neustarts, nervige LED

Also alles schön, alles gut? Nein, alles natürlich nicht. Der SIM-Karten-Einschub ist auch mit der beigefügten, Nagelfeilen-artigen Behelfsplatte etwas fummelig. Die Power-Taste hat trotz des eigentlich ordentlichen Druckpunkts ein wenig Spiel. Die Frontkamera verfügt zwar über 2 Megapixel, war bei uns im Test aber sehr langsam und zog Gesichter in die Länge. Die mitgelieferten Apps wie Musik, Medienfreigabe und OneTouch Smart Life wirken wenig anwenderfreundlich und irgendwie überflüssig. Der Sound über den eingebauten Lautsprecher hinten ist in Ordnung, kracht aber bei höchster Lautstärke etwas.

qHD tut's auch: Das Display des OneTouch macht Spaß.

qHD tut's auch: Das Display des OneTouch macht Spaß.

Das Gerät hatte bei mir im Test die Angewohnheit, mehrmals wie aus dem Nichts einfach neu zu starten. Und die LED-Anzeige blinkte penetrant bei einem Akkustand unter 14 Prozent und leuchtete auch dauerhaft beim Laden des Telefons. Ging ich in die Einstellungen, um die LED auszuschalten, blinkte sie danach munter weiter, als hätte es keinen anderslautenden Befehl gegeben. Bei der Kamera ein zweischneidiges Schwert: Vor dem Knipsen leuchtet das Display das Objekt auffallend aus, später auf dem Screen oder am Rechner wirken die Bilder dann längst nicht mehr so farbenfroh. Schade auch: Alle Makro-Bilder, die ich aufzunehmen versuchte, waren nach dem Test verwackelt oder doch falsch fokussiert. Man muss also ein sehr ruhiges Händchen besitzen, denn die Automatik scheint nicht mit der allerkürzesten Verschlusszeit zu knipsen.

Nah dran, dann aber doch leicht verwackelt: Der Makro-Modus erfordert eine sehr ruhige Hand.

Nah dran, dann aber doch leicht verwackelt: Der Makro-Modus erfordert eine sehr ruhige Hand.

Technisch etwas gering bemessen dürften die 1 GB RAM sein. Das ist heute absolutes Minimum für ein konkurrenzfähiges Quadcore-Telefon. Mit einigen geöffneten Anwendungen hatte ich laut Speicheranzeige bereits fast 900 MB davon gefüllt. Schön dafür: Mit einem einzigen Klick lassen sich offene Anwendungen schließen und damit Speicher freigeben. Das Telefon allerdings behielt trotzdem rund 600 MB für sich. Auch die 8 GB Speicher in der Version 6036Y (in den Varianten 6036A und 6036X gar nur 4 GB) sind heute eigentlich zu wenig, selbst wenn sich dieser über den Micro-SD-Kartenslot aufrüsten lässt.

Kein Wettrüsten

Manchmal ist allerdings weniger auch mehr. Dass Alcatel hier das Wettrüsten bei den Displays nicht mitmacht und nur auf ein qHD-Display setzt, wirkt sich zu Gunsten der Akkulaufzeit aus. Denn die betrug bei uns im Test locker einen vollen Tag – was in der heutigen Zeit immer noch selten ist, selbst in der Spitzenklasse.

Handlich und griffig

Handlich und griffig

Was man der teureren Konkurrenz allerdings lassen muss: Sie bringt meist noch etwas mehr mit: HTC etwa setzt auf ein munteres Display über Funktionen wie den Blinkfeed, arbeitet im One M8 mittlerweile mit einer Dualkamera für räumliche Tiefe auf Bildern. Sony setzt schon länger auf wasserfeste Gehäuse seiner teureren Modelle, Nokia holt noch mehr Funktionen aus der Kamera und den eingebauten Mikrofonen heraus. Samsung bietet inzwischen Geräte mit Barometern, Schrittzählern und Pulsmessern.

Schwächen, mit denen man leben kann

Damit kann das OneTouch natürlich nicht mithalten – was bei dem Preis wohl auch niemand erwartet. Dafür bietet es eine erstaunlich starke Hauptkamera, einen ausdauernden Akku und ganz generell eine sehr ordentliche Performance. Die einzigen Nachteile betreffen das nicht so hübsche Äußere, die Software-Oberfläche eingeschlossen, die etwas zu träge Frontkamera, die Bildqualität der Hauptkamera sowie die vielleicht doch etwas zu gering bemessenen 1 GB RAM und 8 GB Speicher.

Wer mit den geringen Nachteilen leben kann, der erhält ein sehr ordentliches Quadcore-Gerät für derzeit kaum mehr als 200 Euro (Affiliate-Link).


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kommunikation, Idol 2 mini S, OneTouch, ..."
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Date: Wednesday, 10 Sep 2014 11:00

Es sind oftmals die kleinen Ideen, die trotz ihrer Einfachheit in den Bann ziehen, begeistern und zur Geldbörse greifen lassen. Und wenn der Preis stimmt und smarte LEDs zum Einsatz kommen, was spricht da noch gegen den Kauf? Von PlayBulb zum Beispiel?

Stimmungsvolles LED-Licht mit dem gewissen Etwas. (Foto: Mipow)

Stimmungsvolles LED-Licht mit dem gewissen Etwas. (Foto: Mipow)

Das US-Unternehmen Mipow hat sich das Ziel gesetzt, die mittlerweile sehr günstigen LED-Kerzenlichter zu ersetzen. Diese gibt’s mittlerweile regulär für ein paar Euro zu kaufen, sie sollen in erster Linie klassische Teelichter durch flackernde LEDs ersetzen. Wertig sind die wenigsten dieser Stimmungslampen, vielfältig schon gar nicht. Das soll sich mit PlayBulb ändern. Zwar ist diese Alternative etwas größer und benötigt immerhin drei AA-Batterien, dafür kann sie flexibler eingesetzt werden und so für eine schöne Atmosphäre sorgen.

PlayBulb
Aus zum Auspusten geeignet. (Foto: Mipow)Gemütlich am Smartphone die Farbe einstellen. (Foto: Mipow)Nachtlicht? Auch praktisch. (Foto: Mipow)
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (9 Bilder)

Welche Farbe soll’s denn sein?

Die Grundfunktion ist nicht völlig neu, existieren vergleichbare Ansätze ebenfalls seit geraumer Zeit. Auch hier wird ein Bluetooth-Modul verbaut, wodurch eine Kommunikation mit einem Smartphone oder Tablet (iOS, Android) möglich ist. Am Touchscreen-Gerät wählt man eine favorisierte Farbe oder einen Farbverlauf aus, der dann selbständig präsentiert wird. Richtig spannend wird PlayBulb allerdings in größerer Stückzahl. Theoretisch können nämlich unendlich viele dieser Leuchten gruppiert und individuell „programmiert“ werden. Dadurch sind flexible und verspielte Verläufe in der gesamten Wohnung möglich. Oder wie wäre es, überall im Garten zahlreiche PlayBulb-LEDs zu verteilen und diese via Smartphone erstrahlen zu lassen? Auch für Outdoor-Einsätze seien die Lichter geeignet.

Witzig ist zudem die Möglichkeit, PlayBulb wie eine richtige Kerze auszupusten oder sie auf diese Weise einzuschalten. Auch als Duftkerze sei das Gadget geeignet.  Das i-Tüpfelchen wären eigentlich noch Bewegungssensoren gewesen, um PlayBulb zum Beispiel beim Vorbeilaufen zu aktivieren und sie nach einer vorgegebenen Zeit abzuschalten. Was die Lampe wirklich kann? Das zeigen die Erfinder selbst…

Der Preis!

Nüchtern betrachtet mag PlayBulb wirklich keine Sensation sein. Dennoch gefällt der Ansatz, was sicherlich auch am Preis liegt. Ein Exemplar soll knapp 17 US-Dollar (rund 13 Euro). Die Macher empfehlen (natürlich), fünf Lampen gleichzeitig zu steuern, um ein optimales Erlebnis in den heimischen vier Wänden zu erzeugen – zum Beispiel im Bad oder im Wohnzimmer. Wer daran interessiert ist, sollte ggf. noch etwas Geld bei Kickstarter vorschießen. Dort kann man sich nämlich für derzeit noch 14 US-Dollar (rund 10 Euro) solche LEDs sichern, der Versand nach Europa ist auch bei größeren Mengen noch bezahlbar. Umgerechnet ist man bei rund 60 Euro für fünf PlayBulbs dabei.

Vielleicht ist es der Preis, der tatsächlich die Neugierde bei einigen Geldgebern geweckt hat. Recht schnell hatte Mipow die anvisierte Summe von 5.000 US-Dollar überschritten. Und wenn alles gut geht, sollen die ersten Playbulb-Kerzenlichter schon im Oktober verschickt werden – also pünktlich zur kalten Jahreszeit, in der man es sich gemütlich macht. Vielleicht mit solchen LEDs, die übrigens zwei Monate lang jeden Tag vier Stunden ohne Batteriewechsel erstrahlen können.

Ich muss zugeben, dass ich nach wie vor darüber nachdenke, mir ein paar dieser zuzulegen. Spricht etwas dagegen?

Weitere Details gibt’s bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "LED-Licht, LED, PlayBulb, Design, Google..."
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Date: Wednesday, 10 Sep 2014 07:00

Mit einem unüberhörbaren Paukenschlag ist Apple in den Smartwatch-Markt eingestiegen. Viele trauen der Firma zu, aus einem Spielzeug für Geeks ein Fashion-Statement für die Masse zu machen. Das kann ihnen gelingen, aber es gibt noch viele offene Fragen.

Wem das grundlegende Design der Apple Watch gefällt, findet vom Start weg eine enorme Auswahl.

Wem das grundlegende Design der Apple Watch gefällt, findet vom Start weg eine enorme Auswahl.

Wenn sich neue Apple-Produkte anbahnen, entsteht der Hype normalerweise von ganz allein. Das Unternehmen hat eben viele Fans und viele Feinde. Und ob man Apple nun mag oder nicht: Sie zeigen oftmals, wo es langgeht – und das obwohl sie vielfach erst später dazukommen. Das war bei MP3-Playern so, bei Smartphones und bei Tablets. Und nun also Smartwatches?

Apple hatte diesmal den Hype selbst angefeuert wie noch nie zuvor. Sie leiteten ihre US-Homepage beispielsweise auf einen Countdown um, der die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zum Event anzeigte. Und sie kehrten an einen für Apple geschichtsträchtigen Ort zurück: Im Flint Center for the Performing Arts hatte Steve Jobs einst persönlich den ersten Mac vorgeführt – damals waren sie die Aufmüpfigen und Revoluzzer. Viele Jahre später zeigte der zurückgekehrte Steve Jobs an gleicher Stelle den so wichtigen iMac. Apple stand da kurz vor der Pleite.

Und nun also die schlichtweg „Apple Watch“ genannte Uhr. Diesmal geht es dem Unternehmen glänzend, es verdient sagenhaft viel Geld und hat eine erhebliche Menge Barvermögen angehäuft. Entsprechend schöpft es bei der ersten neuen Produktkategorie seit dem iPad 2010 aus dem Vollen. Denn eines ist klar: Apple muss rennen, um nicht von der Konkurrenz überrannt zu werden.

Präsentation der Apple Watch
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (25 Bilder)

Was die Apple Watch leisten soll

An sich muss man den Begriff „Smartwatch“ wohl nicht mehr erklären und Apples Version erfindet die Produktkategorie nicht wirklich neu. Wir haben hier ein Gadget vor uns, das an eine Armbanduhr erinnert und auch genauso am Handgelenk getragen wird. Es zeigt die Zeit an! Klingt komisch, ist aber so.

Darüber hinaus kann es als Zweitdisplay fürs Smartphone in der Hosen-, Jacken- oder Handtasche dienen und beispielsweise über eingehende Nachrichten und Anrufe informieren. Nachrichten lassen sich zudem (in einfachem Rahmen) beantworten und man soll mit der Apple Watch gar twittern können – allerdings dann rein per Spracheingabe, denn eine Tastatur ist nicht vorgesehen. Einfache Antworten bspw. auf eine SMS schlägt die Uhr dabei automatisch vor und soll u.a. erkennen, wenn man nach einer Entscheidung gefragt wird. Bekommt man also eine Nachricht im Stile von „Möchtest du lieber A oder B?“, dann bekommt man „A“, „B“ und „Weiß ich nicht“ als schnelle Antworten angezeigt, die man mit einem Tap auswählen und verschicken kann.

Eine eher kuriose Idee: Man kann sich kleine Zeichnungen schicken – oder auch den eigenen Herzschlag.

Eine eher kuriose Idee: Man kann sich kleine Zeichnungen schicken – oder auch den eigenen Herzschlag.

Darüber hinaus ist die Apple Watch wie viele ihrer Konkurrenten und Vorläufer zugleich ein Fitnessarmband, das z.B. den eigenen Puls messen kann. Diese Daten lassen sich dann erfassen, sammeln und auswerten. Die Uhr soll auch erkennen, wie oft und wie lange man gestanden hat, um seinen Rücken von zu langem Sitzen zu erholen. Und einige solcher Dinge mehr.

Nicht zuletzt lassen sich Apps speziell für die Uhr entwickeln, die dann ihre Funktionalität erweitern. Auf diese Weise soll man mit der Uhr zum Beispiel sein Apple TV fernbedienen können. Oder man lässt sich per Apple Maps an der Nase herum ans Ziel führen. Hier gibt es bereits etliche weitere Beispiele und es lassen sich noch viele mehr denken.

Es ist wie bei einem Smartphone: Was es leistet, legt man durch die Auswahl der Apps selbst fest. Die ursprüngliche Funktion wird dabei zu einem Feature unter vielen – bei der Apple Watch ist es die Anzeige der aktuellen Uhrzeit. Immerhin steht sie hier im Mittelpunkt, denn sie ist die Standardansicht. Das ist somit anders als beim Smartphone, bei dem man bekanntlich erst die „Telefon“-App aufrufen muss.

Die Stärken der Apple Watch

Was hier nach Gold aussieht, ist tatsächlich 18 Karat Gold.

Was hier nach Gold aussieht, ist tatsächlich 18 Karat Gold.

Eines hat Apple sehr gut verstanden: Eine Armbanduhr ist nicht nur ein funktionales Gerät, sondern für viele Menschen zugleich ein Stück Mode und damit Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Deshalb wird es die Apple Watch in einer schier unüberschaubaren Vielfalt von Varianten geben: Dazu gehören zwei Größen, drei unterschiedliche Produktlinien in jeweils zwei Farbvarianten sowie einer erheblichen Auswahl an Armbändern in sehr unterschiedlichen Stilen von sportlich über klassisch bis modern. Man schaue sich dazu im Vergleich die Auswahl bei Googles Android Wear an: Fünf Hersteller sind hier aktuell involviert, aber trotzdem ist die Auswahl kaum größer. Das gilt jedenfalls dann, sofern man sich mit dem grundsätzlichen Design der Apple Watch anfreunden kann, denn das Gehäuse selbst ist immer gleich. Eine runde Version à la Moto 360 oder LG G Watch R ist nicht vorgesehen.

Mit seinen unterschiedlichen Farbgebungen, Materialien und Armband-Designs spricht Apple nach meinem Eindruck dennoch erheblich mehr Geschmäcker an als jede andere Smartwatch zuvor. Viele werden hier ihre Lieblingskombination finden und selbst wenn sich die Apple Watch massenhaft verkauft, gibt es allein durch diese zahlreichen Varianten genug Möglichkeiten, sich von anderen zu unterscheiden. Und wer weiß, ob es nicht künftig weitere Armbänder von namhaften Designern und Marken geben wird. Angekündigt wurde dazu allerdings nichts.

Hinzu kommt, dass Apple sein Gerät erneut im Premiumbereich ansiedelt. Gestern war davon die Rede, dass die Preise bei 349 US-Dollar beginnen werden, was in Deutschland z.B. sicherlich 1:1 in Euro ankommen wird. Allein dieser Einstiegspreis ist bereits oberhalb der Android-Konkurrenz. Aber noch vermag ich kaum einzuschätzen, wo das obere Ende der Skala sein wird: Schließlich wird beispielsweise das Gehäuse der „Apple Watch Edition“ aus 18 Karat Gold sein – also nicht goldfarben, sondern tatsächlich aus „speziell gehärtetem“ Gold. Und dass wir bei den Preise für die Armbänder umfallen werden, dürfte ebenfalls bereits klar sein. Apple verkauft schließlich sogar simple Kabel für satte 19 Euro…

Familienfoto mit „Beats by Dr Dre“ links und Apple Watch rechts. Für die Uhr wird sich Apple beim Marketing einiges von den Kopfhörern abschauen.

Familienfoto mit „Beats by Dr Dre“ links und Apple Watch rechts. Für die Uhr wird sich Apple beim Marketing einiges von den Kopfhörern abschauen.

Worüber ich mir sicher bin: Apple wird versuchen, den „Beats“-Weg zu beschreiten. Soll heißen: Promis aller Art wird man mit den sündhaft teuren Spitzenmodellen sehen und dieser Glanz soll dann auf die billigeren und trotzdem noch teuren Produkte für das normalsterbliche Fußvolk abfärben. Während viele sicher argumentieren werden, die Apple Watch sei zu teuer, behaupte ich das Gegenteil: Apple hat vieles unternommen, gerade damit sie ihre Uhr zu einem höheren Preis verkaufen können. Und das wird sie begehrenswerter machen als die preisgünstigere Konkurrenz. Das ist, was Apple macht – bei iPhone, beim iPad und erst recht bei den Macs. Der große Unterschied bei der Apple Watch: Im Bereich der Armbanduhren sind hohe Preise für besondere Modelle und Hersteller längst etabliert. Pluspunkt für Apple.

Was sich jetzt noch nicht hundertprozentig abschätzen lässt: Wie gut wird die Apple Watch tatsächlich im Alltag funktionieren? Natürlich sah man die Benutzeroberfläche in den Videos in Aktion, aber da bleibe ich immer so lange skeptisch, bis ich es selbst ausprobiert habe. Wenn jemand etwas in einer etliche Male geprobten Präsentation vorführt, sieht es natürlich logisch und einfach aus. Aber weiß ich noch, wohin ich swipen, wo ich drücken oder wo ich drehen muss, wenn ich die Uhr dann am Handgelenk habe? Man kann Apple hier sicherlich einige Vorschusslorbeeren geben: Sie haben häufig gezeigt, dass sie Benutzeroberflächen durchdenken und akribisch testen. Und mir gefällt die Idee, ebenso wie bei iPhone und iPad einen physischen Knopf als festes Element in das Konzept zu integrieren. Ähnlich wie der Homebutton bringt er den Nutzer bei der Apple Watch immer wieder zurück und außerdem führt er ein Doppelleben als Drehknopf, mit dem man in Landkarten zoomt oder etwas auswählt. Nicht zuletzt ist er ein Alleinstellungsmerkmal – und davon braucht man einige, will man in der Premiumliga mitspielen.

Und als letzten Punkt: Die Apple Watch wird in ein funktionierendes Ökosystem hineingeboren, das ausschließlich im Hochpreissegment angesiedelt ist. Die Uhr wird sicherlich elegant mit iPhones und Macs zusammenspielen und die sind in der anvisierten Zielgruppe bereits bestens vertreten. Im Apple-Heimatland USA hat das iPhone gar noch immer fast 50 Prozent Marktanteil und konnte zuletzt gegenüber Android sogar Boden wieder gutmachen. Da Apple es nun endlich geschafft hat, das iPhone auch in den gefragten Größen von 4,7 Zoll und 5,5 Zoll anzubieten, halten sie auch an dieser Stelle dagegen – spät, aber gerade noch rechtzeitig. Dazu gesellt sich das potenziell revolutionäre NFC-Bezahlsystem „Apple Pay“. Und iOS 8 schließt so manche Funktionslücke, wenn auch längst nicht jede.

Apple drohte von der Konkurrenz abgehängt zu werden, aber bis auf Weiteres halten sie zumindest mit und bieten ihren zahlungsfreudigen Kunden genug Anlässe, ersprießliche Summen Geldes in Richtung Cupertino zu transferieren.

Alles in allem hat Apple seinen goldenen Käfig mit noch mehr flauschig-weichem Plüsch ausgeschlagen und mit der nagelneuen Uhr nun auch noch ein weiteres glänzendes Ding durch die Gitterstäbe geworfen. So lässt sich’s doch aushalten.

Darauf erst einmal einen Apfel.

Die Schwächen der Apple Watch

Das Aufladen ist elegant gelöst, aber die Batterielaufzeit bislang ein Geheimnis – kein gutes Zeichen.

Das Aufladen ist elegant gelöst, aber die Batterielaufzeit bislang ein Geheimnis – kein gutes Zeichen.

Kommen wir zu den Schwächen des neuen Apfel-Gadgets und da komme ich auf einen Punkt, den Apple normalerweise spielend gewinnt: Design.

Man muss sie sicherlich in natura sehen und selbst am Handgelenk getragen haben, aber das Gehäuse der Apple Watch hat mich spontan nicht angesprochen. Letztlich sind es die zahlreichen möglichen Armbänder, die es für mich herausreißen. Dort hat die Uhr ihren anderen smarten Konkurrenten etwas voraus und so manche Kombination sieht auf Fotos dann doch wieder schick aus. Wie immer bei solchen Fragen wird es hier unterschiedliche Geschmäcker geben. Dennoch muss man festhalten: Apple fährt hier erneut eine „ein Modell für alles“-Strategie – sie kaschieren es nur gut durch etliche Varianten ein- und desselben Designs.

Wirklich dünn ist sie auch nicht geraten. Das hat sie zwar mit ihren Konkurrenten gemein, aber von Apple erwartet man dort natürlich immer das eine oder andere Bisschen mehr als von „normalen“ Unternehmen. Und letztlich ist es auch egal, ob andere Uhren ebenfalls so dick sind: Wenn es nicht gut aussieht oder sich nicht angenehm trägt, werden viele es nicht kaufen. Denn am Ende konkurriert Apple nicht nur mit anderen Smartwatches, sondern mit etlichen analogen Armbanduhren. Und es gibt genügend Menschen, die gar keine Uhr am Handgelenk mehr tragen (so wie ich selbst). Hier wird es die erste Generation nicht ganz leicht haben, Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir wissen allerdings, welche enormen Fortschritte Apples Produkte schon in der zweiten oder dritten Generation machen können.

Apple kaschiert geschickt, das sie im Grunde nur ein Modell anbieten – in zig Variationen.

Apple kaschiert geschickt, das sie im Grunde nur ein Modell anbieten – in zig Variationen.

Völlig offengelassen wurde die Batterielaufzeit der Uhr – und das ist ein schlechtes Zeichen. Man muss bei Apple-Keynotes immer sehr genau darauf achten, was nicht erwähnt wird. Und hier wurde nur gezeigt, wie elegant man die Uhr aufladen kann, aber nicht gesagt, wie oft das passieren muss. Ich befürchte und schätze, dass auch Apple keine Wunder vollbringen kann und wir die Apple Watch jede Nacht aufladen müssen – und da kann man schon froh sein, wenn man es nicht auch noch zwischendurch muss. Hier lauert ein erheblicher Stolperstein.

Gerade für Sportanwendungen nachteilig ist außerdem, dass die Apple Watch offenbar für viele Funktionen zwingend ein iPhone in der Nähe braucht. Wer also fürs Lauftraining auf GPS angewiesen ist, hat da gleich zwei Geräte im Gepäck. Insofern sind die Fitnessfunktionen wohl eher für den „Alltagssportler“ gedacht und weniger für die schönen, fitten, dauerlaufenden Menschen aus Apples Werbevideo.

Schlusswort

Apple will Zielgruppen weit jenseits der Gadgetgeeks erreichen. Aber haben die überhaupt ein Interesse an einer Smartwatch?

Apples schärfte Konkurrenten sind nicht andere Smartwatches, sondern die hohe Auswahl an prestigeträchtigen, klassischen Armbanduhren.

Man verzeihe mir den langen Artikel, aber ich hatte keine Zeit für einen kurzen…

Mit der Apple Watch hat das Unternehmen die Chance, sich seinen Platz im Smartwatch-Markt zu sichern. Wie zuvor anderswo zielen sie erneut auf das Premiumsegment. Die Reichen und Schönen wird man eher mit einer Apple Watch als mit einer Uhr von Asus sehen – selbst wenn die technisch überlegen sein sollte und vielleicht auch ganz hübsch aussieht. Denn darauf kommt es in diesem Segment noch weniger an als beispielsweise bei Smartphones. Apple weiß das bereits, aber nach der Übernahme von „Beats“ sowie einigen neuen Mitarbeitern mit Erfahrung im Modebereich, werden sie das hier noch mehr ausspielen als bisher.

Android Wear wird eine ähnliche Rolle spielen wie Android bei den Smartphones: Es wird die Plattform mit der größeren Vielfalt und den günstigeren Preisen sein. Viele werden sich aufregen, wie man hunderte von Euro für die Apple Watch ausgeben kann (für die man zudem ein ebenfalls schmerzhaft teures iPhone braucht). Also alles beim Alten, nur zu einem neuen Thema.

Apple klopfte sich für die Benutzeroberfläche und Bedienung ordentlich selbst auf die Schulter. Wie gelungen die ist, muss man abwarten.

Apple klopfte sich für die Benutzeroberfläche und Bedienung ordentlich selbst auf die Schulter. Wie gelungen die ist, muss man abwarten.

Völlig offen ist für mich aktuell die Frage, ob Apple es wirklich schaffen wird, die anvisierte Zielgruppe für seine Premiumpreise zu begeistern. Denn die Konkurrenz besteht wie schon erwähnt in diesem Fall nicht nur aus anderen Smartwatches, sondern aus prestigeträchtigen Statussymbolen in Form klassischer Armbanduhren. Ich würde sogar sagen: Das ist die eigentliche Konkurrenz.

Und dahinter steht die weiterhin unbeantwortete Frage: Wie viele Menschen wollen überhaupt eine Smartwatch?

Wer noch mehr über die Uhr erfahren möchte, kann sich z.B. diesen Beitrag von The Verge mit einem Video und vielen Fotos unterschiedlichster Watch-Varianten ansehen. Und natürlich Apples ausführliche Produktseite.

P.S.: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Art „Ferndiagnose“. Alle Überlegungen und Einschätzungen habe ich allein anhand der Präsentation, von Fotos, Videos und Artikeln gemacht. Ich hatte keine Apple Watch in der Hand. Ausprobieren konnte sie bislang niemand, denn selbst die Exemplare vor Ort waren nur Dummys, die zwar das Design zeigten, aber ansonsten nur eine Simulation abspielten. Das nächste und schon wesentlich bessere Urteil lässt sich erst fällen, wenn die Uhr 2015 herausgekommen ist. Das nur zur Klarstellung.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Android Wear, Uhr, Apple, Kommunikation,..."
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Date: Tuesday, 09 Sep 2014 11:00

Auf der IFA in Berlin stellt Marshall seinen neuen aktiven Lautsprecher Woburn vor. Im klassischen Vintage-Look, mit Bluetooth, digitalem optischen Audioeingang und 90 Watt Leistung.

Marshall Woburn {pd Marshall;http://www.marshallheadphones.com/press}

Marshall Woburn (Quelle: pd Marshall)

Der Woburn ist der dritte Verstärker des legendären Herstellers Marshall, der nicht für Gitarren gedacht ist. Wie schon seine Brüder Hanwell und Stanmore ist der Woburn im klassischen Marshall Vintage Look gehalten. Das Gehäuse ist dabei mit Vinyl überzogen, wie man es von den legendären Gitarrenverstärkern her kennt. Auf der Frontseite prangt der goldfarbene Schriftzug des Herstellers. Die Regler bestehen natürlich aus analogen Potentiometern, und zum Ein- und Ausschalten legt man einen Kippschlater aus Metall um.

Marshall Woburn Bluetooth-Lautsprecher
Marshall WoburnMarshall WoburnMarshall Woburn
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (4 Bilder)

Im Inneren des Marshall Woburn wird es dann aber modern. So kann man Audioquellen seiner Wahl nicht nur über 3,5-mm-Klinkenstecker oder Cinchkabel anschließen, sondern auch über einen digitalen optischen Audioanschluss. Dadurch kann der Marschall Woburn dem Klang moderner TV-Geräte einen ordentlichen Schuss Rock’n'Roll verpassen. Außerdem unterstützt er Bluetooth 4.0 mit aptX.

Wenn man der Pressemitteilung glauben darf, liefert der Woburn saubere Höhen, souveräne Bässe und ein Spektrum klarer und lebensechter Mitteltöne. Der Sound kommt aus zwei Tief-/Mitteltönern mit 5 1/4 Zoll (circa 13,34 cm) und 2 Hochtönern mit 1 Zoll (2,54 cm) Durchmesser.

Die integrierten Class D-Verstärker haben eine Leistung vom 2 x 20 W und 1 x 50 W und decken einen Frequenzbereich von 35 Hz bis 22.000 Hz ab.

Mit Maßen von 400 x 308 x 200 mm ist der Woburn etwas größer als sein kleiner Bruder Marshall Stanmore und liefert ein paar Watt mehr an Leistung. Auch der Preis ist höher. Der neue Marshall Woburn wird in Europa rund 500 Euro kosten.

Weitere Infos über den Woburn gibt es direkt bei Marshall. Dort kann man den vielseitigen aktiven Bluetooth-Lautsprecher auch vorbestellen.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Audiotechnik, bluetooth 4.0, Marshall, v..."
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Date: Tuesday, 09 Sep 2014 07:00

Anfang des Jahres zeigten die Macher des Sphero auf der CES 2014 ihren neuesten Spross: Sphero 2B sollte eine günstigere Alternative zum Robotic Ball sein. Jetzt steht der Kumpel der ferngesteuerten Kugel in den Startlöchern.

Aus Sphero 2B wird Ollie. (Foto: Orbotix)

Aus Sphero 2B wird Ollie. (Foto: Orbotix)

Der Hersteller Orbotix gab dem flotten Roboter einen neuen Namen: Aus Sphero 2B wird jetzt Ollie. Die veränderte Bezeichnung macht auch deutlich: Das soll kein neuer Ball sein, sondern ein eigenständiges „Spielzeug“. Der Flitzer besitzt am linken und rechten Rand Räder, die durch robuste sowie wechselbare Gummi-Reifen geschützt werden und für genügend Grip sorgen. Dadurch wird Ollie zu einem Vehikel, das keine großen Probleme mit schlechteren Straßenbedingungen besitzt. Asphalt, schmutziger Boden oder Sand? Alles kein Problem.

Ollie
Aus Sphero 2B wird Ollie. (Foto: Orbotix)Schicker Kerl. (Foto: Orbotix)Das gibt es beim Kauf. (Foto: Orbotix)
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Schnell, schneller, Ollie

Ollie schafft offiziellen Angaben zufolge Höchstgeschwindigkeiten von über 22 km/h. Entsprechend flotte Reaktionen des Nutzers werden also vorausgesetzt. Nur ob die Bedienung am Smartphone oder Tablet (iOS, Android) präzise genug ist? Hoffentlich. Über Bluetooth LE wird die Verbindung zwischen Gadget und Telefon hergestellt, die Reichweite beträgt maximal 30 Meter. Der integrierte Akku wird via USB aufgeladen, er soll 60 Minuten ununterbrochenen Spielspaß garantieren. Verbaute LEDs lassen sich individuell programmieren und erhalten unter anderem durch diverse angebotene Apps von Orbotix einen tieferen Sinn. Denn etliche Spiele, auch für mehrere Teilnehmer, sind vorgesehen – ähnlich wie schon beim Sphero.

Sportlich

Den Erfindern ist die Agilität von Ollie besonders wichtig. Der kleine Kerl kann in einem enorm hohen Tempo über Sprungschanzen düsen und schicke Stunts ausführen. So zumindest die Theorie. Denn praktisch dürften viele Übungsstunden nötig sein, bis man Olli unter Kontrolle hat. Im besten Fall erwartet Käufer ein schickes Vergnügen, wie das offizielle Video andeutet.

Nicht ganz günstig

Orbotix versprach Anfang des Jahres, einen günstigen Sphero-Ableger in den Handel zu bringen. Ollie ist tatsächlich ein klein wenig billiger, aber noch immer kein Schnäppchen: Preislich geht es bei 99 US-Dollar (umgerechnet rund 80 Euro) los. Möchte man zusätzliche Räder bzw. weitere Reifen, kommen noch einige Dollar hinzu. Und wer das Gadget bei Orbotix bestellt, zahlt inklusive Versand nach Europa rund 170 US-Dollar – das sind zirka 130 Euro. Dafür werden die ersten Exemplare bereits am 15. September ausgeliefert.

Noch teurer wird es mit der zugegeben sehr schicken Darkside Ollie Edition. Diese limitierte Ausgabe wird ab 1. November 2014 verschickt, kommt in einem edlen Schwarz daher und enthält weiteres Zubehör. Das lässt sich das Unternehmen mit 50 US-Dollar (zirka 40 Euro) extra bezahlen.

Ollie in Schwarz. (Foto: Orbotix)

Ollie in Schwarz. (Foto: Orbotix)

Wer Ollie reizvoll findet, sollte einen Blick auf die offizielle Webseite werfen. Dort kann der lustig ausschauende Roboter geordert werden. Die Chancen stehen allerdings gut, dass es Ollie in den hiesigen Handel rollt – das war beim Sphero (2.0) ja auch schon so.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "Familiendings, Orbotix, GoogleNews, Gami..."
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Date: Monday, 08 Sep 2014 11:00

Wer perfekte Selfies schießen will, benötigt eine ruhige Hand und den richtigen Abstand. Wer das mit seinen Armen nicht leisten kann, der kann zum neuen Smartphone-Fernauslöser Q-Pic greifen.

Q-Pic (Bild: QDOS)

Q-Pic (Bild: QDOS)

Profi-Fotografen haben es nicht leicht: Wenn sie Bilder schießen wollen, dann schleppen sie meist jede Menge Ausrüstung mit sich herum. Von verschiedenen Objektiven über Blitzgeräte bis hin zum Stativ. Darüber können Handy-Knipser nur lächeln. Sie holen ihr Smartphone heraus und drücken auf den Auslöser – fertig.

Okay, ich vergleiche hier Äpfel mit Birnen. Warum ich diese zwei verschiedenen Welten erwähne? Weil einige „Phoneografen“ immer anspruchsvoller werden und in die semiprofessionelle Fotografie tendieren. Sie kaufen sich beispielsweise Makro-Linsen oder gar ein ganzes Mini-Objektiv-Set für iPhone & Co.

Selbst bei Selfies, die oft als spontane Gruppenfotos auf Partys entstehen, steigen mittlerweile die Erwartungen. Typische Probleme: Der Bildausschnitt fällt zu schräg aus, es sind nicht alle Personen zu sehen, das Foto wirkt zu dunkel oder durch den Blitz zu hell und die Schärfe lässt auch zu wünschen übrig. Eine gute Lösung ist hier, wenn man das Smartphone mit etwas Abstand auf einen stabilen Untergrund stellt.

Doch dann stellt sich ein weiteres Problem: Wie löst man aus? Da hilft nur der Timer … falls man weiß, wo sich die Option versteckt hat. Oder man greift zu einem Zubehör, das Profi-Fotografen einsetzen: einen Fernauslöser. Q-Pic ist genau solch einer.

Q-Pic
Q-Pic (Bild: QDOS)Q-Pic (Bild: QDOS)Q-Pic (Bild: QDOS)
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Klein und ohne großen Schnickschnack

Tippt bei dem rund 5 cm langen, Silikon-beschichtete Q-Pic auf den Knopf an der Oberseite, löst das Smartphone aus. Hierfür wird keine spezielle App benötigt. Die Kommunikation erfolgt über Bluetooth, laut Hersteller QDOS ist eine Distanz von bis zu 30 m möglich. Lediglich iOS 7 bzw. Android 4.3 sind als Mindestvoraussetzungen angegeben.

Da das 29 g leichte Gadget keine weiteren Funktionen besitzt, benötigt es nur eine Knopfzelle, die angeblich bis zu 40.000 Aufnahmen durchhält. Wenn der Saft früher ausgeht, kann jeder Besitzer die 3-Volt-Lithium-Batterie (CR1632) selbst austauschen.

Der Q-Pic ist in fünf verschiedenen Farben (Orange, Schwarz, Blau, Grün und Pink) verfügbar. Die Produktbeschreibung von Q-Pic klingt zwar sinnvoll und zielführend, was allerdings viele Selfie-Fans stören dürfte, ist der etwas happige Preis von 20 Euro. Darüber täuscht auch nicht hinweg, dass man neben dem kleinen Fernauslöser noch ein Halsband, eine Hülle und die passende Knopfzelle mitgeliefert bekommt.

Wer sich vom Preis nicht abschrecken lässt, der kann auf der Webseite von QDOS den Q-Pic bestellen. Die erste Auslieferung erfolgt um den 15. September herum.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "iPhone, Smartphone, Handy, Design, Fotog..."
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