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Date: Monday, 20 May 2013 07:00

earHero ist ein Hersteller von In-Ohr-Kopfhörern, die im Ohrkanal getragen werden und Außengeräusche nicht blockieren sollen. Die Version earHero Pro ist für Sicherheitspersonal gedacht, die schweißresistenten earHero Sport für Sportler.

earHero In-Ohr-Kopfhörer {earHero;http://www.earhero.com}

earHero In-Ohr-Kopfhörer (Quelle: earHero)

Manche Kopfhörer sind so auffällig gestaltet, dass man sie sofort bemerkt, andere – wie die earHero Pro – sollen eben gerade nicht auf den ersten Blick entdeckt werden.

earHero Pro sind als Kopfhörer für Sicherheitspersonal entwickelt worden. Klar, dass man besonderen Wert auf Diskretion legt. Und darauf, dass der Knopf im Ohr das Hören von Außengeräuschen nicht blockiert. Bei den earHero Pro liegt der Schwerpunkt natürlich auf der Kommunikation mit Kollegen, nicht auf Musikhören. Anders bei den earHero Sport.

Denn nicht nur Sicherheitspersonal ist darauf angewiesen, alle Außengeräusche mitzubekommen. Auch für Läufer und andere Sportler, die unterwegs Musik hören, ist es deutlich sicherer, wenn sie den Wagen hinter sich trotz des trainingsunterstützenden Soundtracks hören können.

Das folgende Video zeigt die Vorteile des earHero Pro anhand von Szenen die sich offensichtlich an Agentenfilme anlehnen.

Alles sehr geheimagentenmäßig und nicht unbedingt für die breite Masse der Nutzer gemacht. Ein Video für die earHero Sport gibt es leider noch nicht, dafür eines das zeigt, wie man die earHero Kopfhörer richtig einsetzt und wie sie dann im Ohr platziert sind.

Ich habe schon schon verschiedene In-Ohr-Kopfhörer getragen, kann mir aber nicht recht vorstellen, dass die earHero so klein sein sollen, dass sie den Ohrkanal nicht blockieren. Laut Hersteller soll man sogar mit den Kopfhörern im Ohr über einen anderen Telefonhörer ein Gespräch führen können.

Mehr Infos über die Kopfhörer, die Umgebungsgeräusche nicht aussperren, gibt es auf der Website von earHero. Sowohl die earHero Pro als auch die ear Hero Sport sind für 149 US-Dollar (116 Euro) erhältlich.

Gefunden bei Coolest Gadgets


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Date: Sunday, 19 May 2013 07:00

Die Lampen von TRoweDesign auf Etsy strahlen in der Regel einen gewissen Steampunk-Charme aus. Eine jedoch bringt vor allem die Augen der Fans von Mario, Luigi, Yoshi und Co. zum Leuchten.

Super Mario Lampe {Etsy;http://www.etsy.com/listing/114625678/mario-bros-theme-industrial-pipe-lamp}

Super Mario Lampe (Quelle: Etsy)

Bei Donkey Kong hieß er noch Jumpman, aber seit 1983 das Spiel Mario Bros. herauskam, kennen Gamer auf der ganzen Welt den kleinen Klempner als Mario. Zusammen mit seinem Bruder Luigi sucht er sich seinen Weg durch die Röhren der Kanalisation. Oder er dient als Zugschalter an der handgemachten Lampe von TRoweDesign.

Die ist stilgerecht aus eisernen Rohrleitungen zusammengeschraubt, der Lampenschirm besteht aus einem gebrauchten Glass-Isolator. Mario (nach Wunsch auch Yoshi, Luigi oder Toad) schwebt an einer Kette über der Öffnung eines zweiten Rohrs. Zieht man an dieser Kette, schaltet man damit das Licht an oder aus.

Mario Bros. Lampe
Super Mario LampeSuper Mario LampeSuper Mario Lampe
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (5 Bilder)

Allzu viel Erleuchtung sollte man sich aber nicht von der Mario Bros. Lampe erhoffen. Der Hersteller empfiehlt Kerzenbirnen mit niedriger Wattzahl und liefert zwei 6-Watt-Birnen mit.

Der Fuß aus grün gestrichenem Holz verleiht der Mario Bros Lampe die nötige Standfestigkeit. Sie ist knapp 32 cm hoch und gut gut 31 cm breit, die Tiefe beträgt rund 14 cm. Jede Lampe wird nach der Bestellung individuell angefertigt und innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach Zahlungseingang versandt.

Knapp 160 Euro muss man inklusive Versand für eine Lampe im Nintendo-Stil hinlegen. Mehr Informationen und Bestellmöglichkeiten findet ihr im Etsy-Shop von TRoweDesign

Gefunden bei Hi Consumption


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Date: Saturday, 18 May 2013 07:00

Trotz zahlreicher Initiativen, die uns das papierlose Büro versprechen, türmen sich immer noch Papierberge auf unseren Schreibtischen. Ein wichtiger Schritt hin zu Lösung des Problems könnte ein Gadget sein, mit dem Aufräumen plötzlich Spaß machen würde: eine Kombination aus mobilem Scanner und Aktenvernichter mit WLAN und intelligenter OCR-Software. Es müsste nur noch jemand erfinden.

Ist dieses Gerät von Hyundai ein Aktenvernichter oder ein Scanner? Warum eigentlich nicht beides? Bilder: Hersteller

Ist dieses Gerät von Hyundai ein Aktenvernichter oder ein Scanner? Warum eigentlich nicht beides? Bilder: Hersteller

Es wird soll noch kommen, das papierlose Büro. Im Gespräch ist es etwa so lange, wie es die E-Mail gibt. Doch es kam nicht, dafür kam noch mehr Papier und der Gedanke, das Papier für immer abzuschaffen, rückte in weite Ferne. In jüngster Zeit nimmt eine zweite Welle wieder Wind auf: Startups, viele davon aus Deutschland, sagen dem Papier erneut den Kampf an. Doch Doo sucht noch nach dem täglichen Use Case, Smarchive scheint für immer in der Erprobungsphase gefangen zu sein, ebenso wie fileee. Doctape hat sich längst ein anderes Geschäftsfeld gesucht und sich zum intelligenten Cloudspeicher gewandelt. Und noch immer sind wir das Papier nicht los.

Immerhin: Es gibt immer bessere Möglichkeiten, das, was an Papier noch kommt, zu digitalisieren. Wir haben viel gesehen und ausprobiert in den vergangenen Jahren: Natürlich Scan-Apps für das Smartphone und Mobile Scanner, die Einzug in die Elektronikmärkte gehalten haben. Sie kommen eigenständig daher, integriert in Tastaturen oder in Form eines Stiftes. Intelligente mobile Scanner wie Doxie oder Iriscan gehen noch einen Schritt weiter und speichern Eingescanntes direkt in der Cloud. Ein echtes Killergerät ginge einen Schritt weiter und würde noch eine Funktion integrieren: einen Aktenvernichter.

Scanner und Aktenvernichter. Optisch ähnlich.
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Neulich beim Aufräumen kam mir die Idee: Im Prinzip kann ich jetzt schon alle Dokumente in der Cloud speichern: Evernote, Doo, Reposito, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Besonders viel Spaß macht es mir mit bisherigen Möglichkeiten aber nicht: In Ermangelung eines echten Scanners verwende ich für die wenigen Male, in denen sich ein Scan nicht vermeiden lässt, eine App auf dem Smartphone. Das funktioniert auch erstaunlich gut, ist aber auch träge. Spaß macht das nicht. Spaß machen Wegschmeißen oder Dinge durch den Aktenvernichter zu jagen.

Und dann flatterte dieser Tage eine Pressemeldung von Hyundai mit obigem Beitragsbild in meinen Briefkasten: ein neuer mobiler Scanner mit WLAN, Cloud-Anschluss und intgriertem Micro-SD-Karten-Leser. Der Energy Scan sieht genauso aus wie der Aufsatz zu meinem Aktenvernichter, den ich vor einiger Zeit beim Discounter gekauft habe. Warum nur ist noch niemand auf die Idee gekommen, beide Gerätearten zu vereinen?

Software, die Dokumente für uns entschlüsselt

Man stelle sich das vor: Dokumente, die nicht für die Augen anderer bestimmt sind, werden durch den Aktenvernichter geschickt, davor kurz eingescannt und für uns in der Cloud oder auf dem heimischen Rechner gespeichert. Das würde bedeuten: sorglos in nur zwei Sekunden. Der deutsche Dienst Smarchive wirbt damit, dass er uns selbständig daran erinnern kann, wann eine Rechnung zu bezahlen ist. Das ließe sich doch wunderbar kombinieren.

Man stelle sich also das Szenario vor: Papierne Post wird beim Eingang gleich durch den Scanvernichter geschickt. Eine intelligente Software liest mit Hilfe von OCR für uns was drinsteht, zieht alle wichtigen Informationen und Termine dort heraus und informiert uns dann, wenn die Zeit gekommen ist. Oder direkt mit einer Push-Nachricht aufs Tablet: “Das Dokument, das du gerade ins Nirwana geschickt hast, war eine Vorladung vor Gericht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Der Termin ist am 18. Juni. Willst du das Dokument jetzt lesen?”

Probleme am besten spielerisch lösen

Bekämen wir so unsere Schreibtische endlich papierfrei? Ich denke: zu einem großen Teil ja. Wegschmeißen befreit, gute Software kann uns helfen, uns besser zu organisieren. Das meiste, was in unserem Alltag an Papier herum fliegt, ist wirklich nicht derart wichtig, dass wir es in Papierform behalten müssten. Und wenn ein entsprechendes Gerät auch noch Spaß macht, lassen sich Alltagsprobleme spielerisch lösen.

Ein Scanschredder müsste beide Seiten gleichzeitig einscannen können, schnell und natürlich absolut zuverlässig arbeiten. Idealerweise wäre er für einen Preis um 100 Euro verfügbar, mit WLAN und der entsprechenden intelligenten Software ausgestattet. Dann kann ein solches Gerät ein großer Erfolg werden. Natürlich dürfen wir dabei unseren Kopf nicht ausschalten und nicht alles zerschreddern, was man uns schickt. “Das Dokument, das du gerade vernichtet hast, trug den Betreff ‘Bachelorzeugnis’. Deine Abschlussnote beträgt x,x. Möchtest du das Dokument jetzt löschen?”


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Date: Friday, 17 May 2013 11:00

350 Jahre Computertechnik kommen unter den Hammer! Handelt es sich etwa um Fälschungen aus dem fernen Osten? Nein, keine Sorge, nicht der Vorschlag-, sondern der Auktionshammer wird in Aktion treten: Meilensteine – und auch Stolpersteine – der Computertechnik sind im Angebot.

Von Blaire Pascal bis zu Wozniak und Jobs: Historische Computer zu verkaufen (Bild: Breker Auktionen)

Von Blaire Pascal bis zu Wozniak und Jobs: Historische Computer zu verkaufen (Bild: Breker Auktionen)

Das Versteigerungshaus Auction Team Breker, das sich auf antiquarische Technik und hochwertige Spielsachen spezialisiert hat, konnte letzten November einen Original Apple-I-Computer für 492.000 Euro versteigern. Nach diesem Erfolg hat Breker für den 25. Mai eine noch weit reichhaltigere Computersammlung zur Versteigerung angesetzt:

Natürlich ist auch diesmal ein weiterer Apple-I-Computer dabei, der auch im Video vorab angesehen werden kann – er bootet in Sekundenbruchteilen. Ganz im Gegensatz zur heute kaum noch bekannten Apple Lisa, dem Vorläufer des Macintosh: Trotz 1 MB RAM-Speicher – 1983 sensationell viel – und einer 5-MB-Festplatte war die Lisa I schrecklich langsam und nahm damit das typische Verhalten der ersten Windows-Computer vorweg. Kannte dafür bereits ein Herunterfahren auf Knopfdruck, wie im Vorführvideo zu sehen.

Weiterhin wird ein Altair 8800 im Angebot sein – der Rechner, der 1974 auf der Titelseite von Popular Electronics erschien, von Bill Gates und Paul Allen einen BASIC-Interpreter geschrieben bekam und damit das Heimcomputerzeitalter einläutete, obwohl es mit dem weniger bekannten Scelbi-8H ein Jahr vorher bereits ein ähnliches Gerät gegeben hatte – doch ausschließlich in Maschinensprache programmierbar. Auch dieser kann ersteigert werden.

Außerdem ein Busicom-141 PF. Ein druckender Tischrechner, der kaum jemand etwas sagen dürfte – doch zu seinem Betrieb wurde der Intel 4004 entwickelt, der erste universell programmierbare Mikroprozessor, der die Computertechnik revolutionierte und Personal Computer anstelle großer Schränke erst möglich machte.

Ein Nachbau der Pascaline, Blaire Pascals Rechenmaschine, komplettiert das Angebot an historischen Computern, das auch am Nachmittag vor der Auktion in Köln kostenlos besichtigt werden kann. Hinzu kommen jede Menge historischer Büromaschinen – Schreibmaschinen, Telefone und Kopiergeräte -, eine Enigma, einige Musikspielgeräte sowie hochkomplexe mechanische Spielsachen wie ein rauchender und Tee trinkender Mohr, ein mechanischer Zauberer und ein Märklin-Hauptbahnhof von 1905.


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Date: Friday, 17 May 2013 09:00

LGs aktuelles Spitzen-Smartphone ist das 4,7 Zoll große Optimus G mit LTE. Mit seinen vier Kernen à 1,5 GHz ist es einerseits stark motorisiert, aber auch softwareseitig hat LG es mit einigen Spielereien ausgestattet. Dabei herausgekommen ist ein starkes Smartphone, bei dem eigentlich nur ein Detail besonders heraussticht: die todlangweilige Optik.

Besonders

Besonders “greifbares” Display, farbenfroh: LG Optimus G. Bilder: neuerdings.com, LG

Worüber soll man eigentlich noch schreiben, wenn man heute ein Smartphone der gehobeneren Klasse mit Android im Test hat? Sehen sie sich nicht eh alle ähnlich und bieten mehr oder weniger das gleiche? Was das LG Optimus G angeht, habe ich selten ein solideres und doch unauffälliges Smartphone getestet. Optisch wirkt das Modell wie von der Stange und im Vergleich zu den auffälligen Konkurrenzmodellen wie dem HTC One, dem Blackberry Z10, dem iPhone 5, dem Nokia Lumia 920 oder selbst dem Google Nexus 4 aus eigenem Hause reichlich gesichtslos. Man könnte es aber auch anders ausdrücken: das Optimus G perfektioniert ein Design, das nahezu Standard geworden ist.

Denn das Gehäuse ist durchgehend gut verarbeitet. Die Hauptkamera, die aus dem Gehäuse ragt, ist mit einem Metallrahmen verstärkt. Bei vielen Smartphones ist eben das der Schwachpunkt und ein Magnet für Staub und Kratzer – dem Optimus G scheint das keine Probleme zu bereiten. Die SIM-Karten-Schublade links ist dezent ins Gehäuse eingelassen, der Micro-USB-Port an der Unterseite fällt nicht sonderlich auf. An den Lautsprechern setzt sich kaum Staub ab, das Display überzeugt mit Farbtiefe, Auflösung und Detailtreue. Der Gehäuse-Rücken aus Hartplastik wirkt stabil und kratzfest. Kurzum: LG hat bei der Verarbeitung alles richtig gemacht. Die Motorisierung spielt ebenfalls im oberen Drittel mit. Akzente will LG also vor allem durch die Software, ja, Software setzen.

LG Optimus G im Test
Besonders SONY DSCSONY DSC
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (11 Bilder)

In einer Welt, in der die Mittelklasse der Smartphones mittlerweile standardmäßig mit Dualcore daherkommt und die Spitzenklasse mit Quad- oder Octacore, verliert die Maschinerie ihren Stellenwert. Unter der Haube muss Power sein, so viel ist klar. Beim LG Optimus G sind es die vier Kerne eines Snapdragon S4 Pro à 1,5 GHz. Zusammen mit dem Grafikbeschleuniger läuft das in der Tat flüssig. Nichts anderes aber erwartet man in der Luxusklasse. (Dass die Musikwiedergabe auch bei Quadcores regelmäßig anhält, wenn man gleichzeitig die Kamera betätigt, ist eine seltsame Eigenart, die ich mittlerweile stillschweigend akzeptiert habe, weil sie jedes Quadcore-Gerät betrifft, das ich in den vergangenen zwei Jahren getestet habe. Das Optimus G bildet hier keine Ausnahme.)

Werbeversprechen und Realität: der Vergleich

Es kommt also mehr denn je auf die Feinheiten an. LG hat das Optimus G mit allerhand ausgestattet, was die Konkurrenz nicht zu bieten hat. Unser Vergleich mit den Werbeversprechen. LG:

“Das 11,9 cm große True HD IPS+ Display begeistert durch absolut gestochene Schärfe. Die brillante HD-Auflösung, die realistische Farbwiedergabe auf robustem – nahezu unsichtbarem – Gorilla Glass 2 faszinieren genauso wie die Zerogap Touch Technologie, bei der man das Gefühl hat, die Icons auf dem Display direkt mit dem Finger zu berühren.”

Kommt hin. Ob es das derzeit beste Display auf dem Markt ist, sei dahingestellt, aber das Display im Optimus G macht in der Tat Spaß. Auflösung und Farbtiefe überzeugen, die Icons scheinen direkt an der Oberfläche zu schwimmen. Kann sich sehen lassen. LG zur Optik:

“Der Look des LG E975 Optimus G besticht durch schlichte Vollkommenheit. Aber erst die patentierte Crystal Reflection Oberfläche macht es wirklich unverwechselbar: Je nach Blickwinkel und Lichteinfall schimmert das Backcover in unaufdringlicher Eleganz. Raffinierte Polarisationseffekte schaffen einen dezenten 3D-Effekt.”

Ich weiß nicht, wie es dem geneigten Leser geht, ich jedenfalls verbringe wenig Zeit mit der Rückseite eines Smartphones. Ist im Falle des Optimus G ganz hübsch geworden, 3D und Polarisationseffekte brauche ich hier aber eigentlich nicht. “Schlichte Vollkommenheit” ist ferner recht blumig ausgedrückt. Das Gehäuse ist, wie oben erwähnt, sehr solide verarbeitet, ansonsten aber recht gesichtslos. LG zur Kamera:

“Cheese Shutter macht ein Foto, wenn ein Sprachbefehl ausgesprochen wird.”

Witzige Funktion, die in der Tat funktioniert und es dem Anwender erspart, immer nach dem Auslösebutton zu fischen. Gut gelöst. LG weiter:

“TimeCatch Shot nimmt Fotos bereits kurz vor dem Auslösen auf und ermöglicht Ihnen, die Besten auszuwählen – und direkt zu speichern.”

Funktioniert leider nicht für die Frontkamera, wo die Funktion für Porträtfotos eigentlich ganz chic gewesen wäre. In der Praxis ist TimeCatch denn auch etwas lieblos umgesetzt. Die Kamera nimmt statt einem einfach fünf Bilder auf, die man sich später noch einmal anschauen und speichern oder verwerfen kann. Im aktuellen Blackberry Z10 ist diese Möglichkeit mit einer steuerbaren Zeitleiste viel eleganter gelöst.

QSlide-Apps: ein Hauch von Windows auf dem Display

Für die Frontkamera im Optimus G steht dafür die sonderbare Funktion “Beauty Shot” zur Verfügung, die einen sehr leichten Weichzeichnereffekt über das Bild legen kann. Im Ganzen wirken die Extra-Funktionen etwas zu aufgesetzt als wirklich notwendig. Dafür stehen standardmäßig HDR-, Serienbild- und Panoramamodus zur Verfügung. Während der Videoaufnahme, für die LG allerhand Schnickschnack wie große Gesichter anbietet, lassen sich wie selbstverständlich zeitgleich Fotos schießen. Alles in allem überzeugt die Kamera. LG zum Videoplayer:

“Dank der Quad-Core-Technologie kommen die nutzerfreundlichen Multimedia- Features völlig ruckelfrei und immer in bester Qualität zur Geltung: Mit Pinch-To-Zoom können Sie sogar live und direkt in den laufenden Film hineinzoomen.”

Ob das nun wirklich der Quadcore-Technologie geschuldet ist, sei einmal dahingestellt. Wie oben erwähnt: Gleichzeitig Musik hören und Fotos knippsen geht auch mit Quadcore nicht. Die Videowiedergabe gelang bei uns im Test allerdings wirklich ruckelfrei und auch das Pinch-To-Zoom funktionierte. LG weiter:

“Mit QSlide können ausgewählte Apps jederzeit in einem transparenten Popup auf den Bildschirm ein- und ausgeblendet werden – so bleibt alles stets im Überblick.”

Keine schlechte Idee, Umsetzung und Auswahl bislang allerdings noch begrenzt. Bislang lassen sich auf diese Weise nur die fünf Apps Browser, Notizen, Kalender, Rechner und Video einblenden. Alles Apps, für die sich das nur in wenigen Fällen lohnt. In der Praxis funktioniert das auch nicht immer vorbildlich: Das Video-QSlide-Fenster öffnet ohne Not auch immer gleichzeitig ein Auswahlfenster im Hintergrund, verdrängt also die jeweils geöffnete App. Startet man dann eine andere App oder wechselt zum Homescreen, bleibt das QSlide-Video im Vordergrund. Öffnet man im QSlide-Kalender zum Beispiel einen Wochentag, so öffnet sich zwangsweise doch die volle Kalender-App im Hintergrund. Die Umsetzung für QSlide ist also noch verbesserungsbedürftig, aber es ist ein Anfang. LG weiter:

“Mit dem intuitiven QuickMemo™ 2.0 können Sie Ihre Ideen schnell und einfach mit nur einem Tastendruck teilen.”

LGs Antwort auf die App Skitch. Eine clevere App, aber auch eben nur das.

Praxis: Das Optimus G schlägt sich gut

In der Praxis schlug sich das Optimus G gut. Der Akku mit 2.100 mAh hielt vor allem im Standby tagelang durch. Bei normaler Nutzung musste allerdings auch das Optimus G nach einem gewöhnlichen Arbeitstag abends wieder an die Steckdose. Empfang, Datenverbindung (mit LTE) und Sprachqualität waren im Test gut, Bilder und Videos von der erwartet hohen Qualität. Der interne Speicher mit 32 GB (davon 25 GB verfügbar) ist im Vergleich zur Konkurrenz fast schon üppig bemessen. Mir persönlich gefällt LGs eigene Oberfläche Optimus UI nicht sonderlich gut. Gerade bei den Notifications wird durch die QSlide-Icons viel Platz verschenkt. Aber das dürfte Geschmackssache sein.

Etwa zwei Monate nach dem Marktstart in Deutschland ist der Preis für das Optimus G in den meisten Online-Shops von (UVP) 600 Euro auf unter 470 Euro gefallen. Es ist damit derzeit deutlich günstiger als die vergleichbaren Konkurrenzmodelle Sony Xperia Z (ca. 540 Euro), Samsung Galaxy S4 (ca. 600) und HTC One (ca. 650). Ein fairer Preis für ein wirklich gutes Smartphone, bei dem eigentlich nur die Optik Geschmackssache ist – was sowohl das etwas langweilige Gehäuse als auch die Oberfläche Optimus UI betrifft. Highlights des Geräts sind die Kamera und das sowohl lichtstarke als auch farbenfrohe und kaum spiegelnde Display. Auf die Software-Extrafunktionen hätte zumindest ich allerdings getrost verzichten können.


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Date: Friday, 17 May 2013 06:30

Dank des Dienstes IFTTT können Besitzer des Fitnessarmbands Jawbone Up und der “Internet-Glühlampe” Philips Hue nun sehr viel mehr mit ihren Geräten anfangen. IFTTT nimmt Handgriffe ab und ermöglicht neue Funktionen – automatisch und kostenlos.

Jawbone Up Fitnessarmband

Jawbone Up Fitnessarmband

Während das Schlagwort “Internet der Dinge” erst einmal nur bedeutet, dass zahlreiche Geräte online gehen, bleibt die Frage: Und was hat man nun davon? Eine Antwort darauf ist der Dienst “If This Than That” (IFTTT): Er sorgt dafür, dass solche Geräte Aktionen auslösen können oder aber auf Ereignisse reagieren. Das alles klingt erst einmal theoretisch und abstrakt. Mit einigen Beispielen wird dagegen recht schnell klar, wie praktisch und sinnvoll das sein kann.

IFTTT, Jawbone Up, Philips Hue, Belkin Wemo, Withings
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Was ist IFTTT?

IFTTT-Website

IFTTT-Website

Bei IFTTT ging es ursprünglich darum, diverse Webdienste miteinander zu verknüpfen. Ein Ereignis bei Dienst A löst automatisch eine Aktion bei Dienst B aus. Beispiel: Bekommt man eine E-Mail mit Anhang, wird der in Evernote gespeichert. Lädt jemand bei Facebook ein Foto hoch und gibt an, dass man darauf zu sehen ist, wird es in der eigenen Dropbox abgespeichert. Ändert man sein Profilfoto auf Facebook, wird das Profilfoto auf Twitter ebenfalls geändert. Bei IFTTT heißen solche Verknüpfungen “Rezepte” und wer will, kann seine öffentlich mit anderen teilen. Und natürlich kann man die Rezepte anderer übernehmen. Aber auch ohne eine bereits vorhandene Vorlage macht es IFTTT den Nutzern vergleichsweise einfach, etwas selbst anzulegen.

Diese Idee hat IFTTT inzwischen auf Geräte erweitert, die mit dem Internet verbunden sind.

IFTTT und Jawbone Up

Jawbone Up

Jawbone Up

Das Fitnessarmband Jawbone Up ist beispielsweise schon von Haus aus per Smartphone-App funktional erweitert, aber mit IFTTT kann man es nun noch weiter auf die Spitze treiben. Einige Beispiele: Alle Mahlzeiten, die man in der App festhält, landen automatisch in einem Google Spreadsheet zur besseren Übersicht und Auswertung. Die Foursquare-Checkins im Fitnesscenter landen im eigenen Jawbone-Up-Stream. Stellt das Up fest, dass man schon seit einer Woche nicht mehr trainiert hat, wird automatisch ein entsprechender Post auf Facebook veröffentlicht… Hier findet ihr alle Rezepte, die andere Nutzer zur Verfügung gestellt haben.

IFTTT und Philips Hue

Philips Hue

Philips Hue

Die Glühlampe Philips Hue wiederum lässt sich via WLAN mit dem Internet verbinden und dann entsprechend beeinflussen: Helligkeit, Lichtfarbe und einiges mehr. Auch sie kann man per IFTTT automatisiert ansprechen: Fängt es an zu regnen, ändert sich ihre Farbe. Geht die Sonne unter, schaltet sie sich ein. Bekommt man eine E-Mail von einem bestimmte Absender, blinkt sie. Weitere Möglichkeiten rund um die Philips Hue.

IFTTT und Belkin WeMo

Belkin WeMo

Belkin WeMo

Die Verbindung aus IFTTT und Belkins WeMo-Geräten hatte ich euch schon vorgestellt. Neu ist jetzt, dass IFTTT nun mit mehreren Geräten zurechtkommt. Wer also mehrere WeMo-Bewegungsmelder oder -Steckdosen hat, kann genau bestimmen, welche davon wann angesprochen werden. Das gibt vielen IFTTT-Rezepten neuen Sinn. So kann man beispielsweise eine Steckdose morgens aktivieren, an der die Nachttischlampe angeschlossen ist. Eine andere, an der der Fernseher hängt, wird hingegen nachts und tagsüber ausgeschaltet. Weitere Beispiele finden sich in den IFTTT-Rezepten zum WeMo Switch und WeMo Motion.

IFTTT und blink(1)

ThingM blink(1)

ThingM blink(1)

Der blink(1) von ThingM ist im Grunde ein kleiner USB-Stick mit Lämpchen im Innern. Man steckt ihn in den gewünschten Port und kann sich dann über bestimmte Ereignisse informieren lassen. Einige Beispiele von IFTTT: Lass es blinken, sobald eine neue E-Mail kommt, sich der Status meiner Paketlieferung ändert oder 15 Minuten vor einem Termin im Kalender. Mehr Beispiele hier.

IFTTT and Withings

Withings Blutdruckmessgerät

Withings Blutdruckmessgerät

Von Withings gibt es ein Blutdruckmessgerät und eine Körperwaage, die ihre Daten jeweils an eine App funken. Per IFTTT können diese Daten auch beispielsweise in einem Google Spreadsheet landen. Und natürlich kann man darüber hinaus die Geräte untereinander verknüpfen: Ein vielleicht nicht ganz so ernstgemeintes Rezept schaltet via Philips Hue alle Lichter aus, sobald man die Withings-Waage betritt. Ein anderes gibt das Gewicht automatisch an Jawbone Up weiter, damit es auch dort erfasst wird. Hier findet ihr alle Rezepte rund um Withings.

Fazit

Das Internet der Dinge erscheint so lange als abstrakte Idee, bis man eine praktische Anwendung dafür sieht, die einem tatsächlich in irgendeiner Form weiterhilft. Eine witzige Idee finde ich beispielsweise die Good Night Lamps: Sie sind übers Netz miteinander verbunden und wenn die eine Lampe eingeschaltet wird, geht auch die andere an – die kann wiederum am anderen Ende der Welt stehen. Auf diese Weise kann man sich ohne großes Nachdenken signalisieren, dass man nach Hause gekommen ist.

Über IFTTT und die genannten Geräte kann man sich solche und ähnliche Dinge selbst bauen und braucht dazu nicht einmal Programmierkenntnisse. Man braucht die Geräte und klickt sich seine Aktion auf der IFTTT-Website zusammen.

“Put the internet to work for you”, heißt es auf der Startseite von IFTTT. Zunehmend gilt das nun auch für das Internet of Things.


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Date: Thursday, 16 May 2013 11:00

Das 1stFone soll Kinder im Alter von vier bis neun Jahren schnell und leicht mit ihren Eltern verbinden. Der Hersteller propagiert vor allem die Sicherheit vor dem bösen, mobilen Internet. Der Schritt, das Smartphone deswegen auf das notwendigste herunterzureduzieren, wirkt übertrieben, das Telefon allerdings für viele Einsatzgebiete interessant.

Das 1stFone ist ein Einfachst-Telefon für Kinder - und Senioren. Bilder: Hersteller.

Das 1stFone ist ein Einfachst-Telefon für Kinder – und Senioren. Bilder: Hersteller.

Ja, es gibt viel Schmutz im Netz, vor dem man Kinder bewahren sollte. Auch Smartphones sind davor natürlich nicht gefeit. Und wenn Kinder erst einmal den Weg ins mobile Internet gefunden haben, sind sie vor unschönen Phänomenen wie Sexting praktisch ungeschützt. So die offizielle Herangehensweise des britischen Herstellers OwnFone.

Sexting ist mit dem 1stFone alleine schon deswegen nicht möglich, weil sich damit nur Telefonate führen lassen. Der Besitzer kann angerufen werden oder über vordefinierte Wahltasten Teilnehmer wie Mama, Papa oder Oma anrufen. Mehr geht nicht. SMS schicken oder gar das mobile Internet benutzen, ist über das 1stFone technisch nicht möglich.

1stFone - Mobiltelefon für Kinder
Das 1stFone ist ein Einfachst-Telefon für Kinder - und Senioren. Bilder: Hersteller.1stFone21stFone3
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (11 Bilder)

Das 1stFone kann wahlweise mit zwei, vier, acht oder zwölf Namen und damit Kurzwahltasten belegt werden. Für die Optik stehen knapp 50 bunte Designs zur Verfügung. Die Namen, die auf den Kurzwahltasten erscheinen sollen, werden bereits vor der Bestellung eingetragen. Auf Wunsch lässt sich ein Tastenfeld auch mit der Notruftaste (in Großbritannien die 999) belegen. Diese muss dreimal gedrückt werden, damit das 1stFone einen Notruf absetzt.

Sinnvoll für die Erziehung?

Das Design ist ebenso bunt wie schlicht: Das Gerät ist nur etwas größer als eine Kreditkarte und wiegt nur etwa 40 Gramm. Es lässt sich mit Hilfe eines Bands auch um den Hals tragen. Der Kostenpunkt laut OwnFone: 55 britische Pfund, umgerechnet etwa 65 Euro. Die eingetragenen Nummern und Namen lassen sich später nur noch mit Hilfe der OwnFone-Hotline ändern. Es werden neue Namensschilder herausgeschickt, oder das Telefondesign wird erneut ausgedruckt. Die Nummern sind nicht auf dem Telefon selbst, sondern bei OwnFone in der Cloud gespeichert. Das schützt auch vor Missbrauch, sollte das Telefon einmal verloren gehen.

Über den Erziehungswert muss man jetzt natürlich streiten. Ist es sinnvoll, Kinder die Benutzung von Touchscreen-Phones und -Tablets vorzuenthalten, um sie vor den Gefahren aus dem Netz zu schützen? Persönlich erscheint mir eine betreute Nutzung des mobilen Webs da sinnvoller. Das 1stFone kann aber gerade da helfen, wo die Eltern nicht aufpassen können: in der Schule, beim Spielen oder auf Klassenfahrten. So eignet sich das 1stFone gut für den Notfall – übrigens auch oder vor allem für Senioren. Wem die Bedienung eines Smartphones oder Handys zu teuer ist, und wer im Notfall nur eine Taste drücken kann, für den ist das 1stFone ein fantastisch einfaches Handy.

Das 1stFone ist zunächst nur für den britischen Markt geplant. Über einen Marktstart in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verraten die Hersteller leider nichts.

Mehr Informationen auf der offiziellen Website. Gefunden auf Geeky-Gadgets.


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Date: Thursday, 16 May 2013 09:00

Meze ist ein Hersteller von Kopfhörern, denen man sofort ansieht, dass sie anders sind. Denn die Gehäuse bestehen nicht aus Kunststoff oder Metall, sondern aus Holz. Namensgeber ist der Industriedesigner und kreative Kopf Antonio Meze, der die Kopfhörer nicht nur gestaltet, sondern auch produziert und verkauft.

Meze Hadphones

Meze Hadphones

Meze Kopfhörer richten sich an audiophile Nutzer und wollen laut eigener Aussage durch ihren perfekten, natürlichen Klang überzeugen. Auf der Website finden sich nur wenig Informationen zum Unternehmen selbst. Das Team, das diese Kopfhörer entwickelt, bestehe aus Toningenieuren, Produktdesignern, Handwerkern und Musikern. Das Ergebnis seien Kopfhörer, die die klassischen Werte von Klarheit, Ausgewogenheit und Harmonie verkörperten.

Das klingt zwar verdächtig nach Marketinggeklingel, aber die Kopfhörer sehen auf jeden Fall toll aus. Und wenn man die Berichte der Seiten liest, die Meze Headphones schon ausprobieren konnten, klingen die Kopfhörer so gut, wie sie aussehen.

Im Augenblick besteht das Angebot aus vier Modellen: dem In-Ohr-Kopfhörer Meze 11 Classics und den drei ohrumschließenden Modellen Meze 66 Classics, Meze 73 Classics und Meze 88 Classics. Alle sind aus poliertem Ebenholz gearbeitet.

Meze Holzkopfhörer
Meze 11ClassicsMeze 66 ClassicsMeze 66 Classics
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Meze 11 Classics

Die In-Ohr-Kopfhörer Meze 11 Classics sind mit 8-mm-Neodymium-Treibern ausgestattet, deren Frequenzgang von 16 Hz bis 24 KHz reicht. Die Impedanz beträgt 14 Ohm.

Im textilummantelten Kabel ist ein Mikrofon eingearbeitet, so dass man es auch als Freisprecheinrichtung am iPhone oder Blackberry verwenden kann (diese Smartphones werden jedenfalls explizit genannt). Mit einem Preis von 65 Euro sind dies die günstigsten Meze Kopfhörer.

Meze 66 Classics

Das Kabel dieser Über-Ohr-Kopfhörer ist abnehmbar, der Kunststoffbügel lässt sich zum Transport zusammenfalten. Die Kopfhörermuscheln bestehen aus Ebenholz, darin sind 50-mm-Lautsprecher mit einem Frequenzgang von 16 Hz bis 24 KHz und mit einer Impedanz von 30 Ohm untergebracht. Der Preis beträgt 155 Euro.

Meze 73 Classics

Die Meze 73 Classics sind zwar auch mit 50-mm-Lautsprechern ausgestattet, aber der Frequenzgang ist etwas reduzierter. Er reicht von 18 Hz bis 22 KHz, die Impedanz beträgt 40 Ohm. Der Kopfbügel ist gepolstert und soll dadurch auch längere Zeit sehr bequem zu tragen sein. 185 Euro möchte Meze für dieses Modell haben.

Meze 88 Classics

Mit 239 Euro ist dies das teuerste Modell von Meze. Es ist auch das mit dem umfangreichsten Frequenzgang von 12 Hz bis 30 KHz. Das abnehmbare Kabel kommt nicht nur mit einem 3,5-mm-Stecker, sondern auch mit einem 6,3-mm-Aufsatz zum Anschluss an die Hi-Fi-Anlage. Die Zahl 88 im Namen gibt den Durchmesser der Kopfhörermuschel in Millimetern an (wie bei den anderen Modellen auch.) Das Unboxing Video sieht ziemlich interessant aus:

Mehr Infos gibt es auf der Facebook Fanpage und auf der Website von Meze Headphones. Die deutsche Version ist zwar nicht ganz fehlerfrei, aber verständlich. Wer mehr über den Designer Antonio Meze wissen möchte, klickt sich auf dessen Website. Dort gibt es noch ein paar andere schöne Dinge zu sehen.

Gefunden bei Bless this stuff


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Date: Thursday, 16 May 2013 06:30

Google hat auf der Keynote der eigenen Entwicklerkonferenz I/O Verbesserungen in fast allen Geschäftsfeldern vorgestellt: Mobile, Suche, Chrome, Maps, Google+. Die Verbesserungen sind durch die Bank stark, bieten aber wenig Begeisterungspotenzial für solche Zuschauer, die völlig neue Produkte erwartet hatten. Ein Highlight war deswegen der abschließende Auftritt des lange verschollenen Mitgründers Larry Page, doch auch mit möglichen Killer-Anwendungen sparte Google keinesfalls.

Racer - ein Spiel, für das sich mehrere Android-Geräte koppeln lassen. Alle Bilder: Google

Racer – ein Spiel, für das sich mehrere Android-Geräte koppeln lassen. Alle Bilder: Google

Ja, wir haben mehr erwartet, oder eigentlich eher: etwas Anderes. Ein neues Nexus-Phone vielleicht, stärkere Offline-Funktionalität für Chrome OS, vielleicht sogar endlich das Zusammenwachsen von Android und Chrome OS oder gar Android für Notebooks zu Gunsten von Chrome OS. Google hatte die Chance, die Listendarstellung der Suche komplett mit dem Knowledge Graph zu ersetzen, Maps voll und ganz zu personalisieren. Das sagenumwobene neue X-Phone wäre natürlich auch ganz nett gewesen.

All das gab es in der dreistündigen Keynote nicht. Keine neue Android-Version, obwohl die für Googles jährliche Entwicklerkonferenz fast schon usus ist, kein neues Smartphone, wenig Neues zu Chrome OS, nichts Neues zu Google Glass außer einigen Schwenks der Kamera ins Publikum, wo einige Träger der Google-Brille übellaunig dreinblickten. Nein, ein echtes Hardware-Highlight hat heute gefehlt. Google selbst hat diese Erwartungen durch die Politik der ständigen Produktverbesserungen geschürt und nun ein wenig enttäuscht – wäre da nicht der beeindruckender Auftritt von Larry Page am Schluss der Show gewesen.

Google I/O 2013 - Verbesserungen im Kleinen
Racer - ein Spiel, für das sich mehrere Android-Geräte koppeln lassen. Alle Bilder: GoogleIO_Logo2013MobileMaps
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (8 Bilder)

Page, der sich erst in dieser Woche zu seiner schweren Stimmbanderkrankung geäußert hatte, hielt, schwer gezeichnet, mit Fistelstimme eine viertelstündige Abschlussrede und stellte sich danach noch eine geschlagene Stunde lang den Fragen des Publikums. “Wir alle sind erst bei einem Prozent von dem, was möglich ist”, sagte Page. “Wir bewegen uns sehr langsam. Und einiges davon ist aufgrund von Negativität. Jede Geschichte, die ich über Google lese ist: wir gegen ein anderes Unternehmen. Das finde ich nicht interessant. Wir sollten lieber Dinge erschaffen, die noch nicht existieren.”

Zumindest einige Verbesserungen werfen Fragen auf

Ein langsames Bewegen. Teilweise hatte man während der Keynote tatsächlich den Eindruck, als stellten die Produktmanager nur Dinge vor, die längst angekündigt waren oder schon existierten. Gerade die Vorstellung von Google Maps für Mobile ließ die Zuschauer rätselnd zurück. Restaurant-Empfehlungen von Freunden, der jeweils kürzeste Weg zum Ziel auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln – all das gibt es doch längst etwa für Google Maps für das iPhone. Ein Sign-in für Apps mit Hilfe des Google+-Accounts – wenn wirklich neu, dann nicht besonders originell. Ein Activity Tracker für Android-Phones – wurde schon im Samsung Galaxy S4 müde belächelt. Und ein “nacktes” Android 4.2 für das Galaxy S4 bei einigen US-Providern? Rätselhaft, worin Google hier den Vorteil sieht, angesichts von Samsungs vielen Spezialfunktionen, die Nutzern eines nackten Androids dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Der ganz große Wurf gelang Google auch bei der Websuche nicht. Die Sprachsteuerung wurde verbessert, persönliche Informationen wie der Kalender können mit der Websuche durchforstet werden. Es gibt neue Karten für Google Now und dazu die Möglichkeit, eigene Erinnerungen dort einzubinden (in Deutschland und vielen anderen Ländern wird man nur so schnell davon nichts sehen). Der Knowledge Graph nimmt immer mehr Raum ein; mutiger wäre es aber gewesen, die mittlerweile unsäglich dröge Listendarstellung gänzlich in den Wind zu schießen. Kommen wird das sowieso. Google hat sich hier für den gemächlicheren Weg entschieden.

Bahnbrechende, automatische Bildbearbeitung für Google+

Wonach man auf der Keynote allerdings vergeblich sucht, ist eine echte Enttäuschung. Man mag ja unzufrieden sein über das, was Google nicht gezeigt hat. Was Vic Gundotra und Co. allerdings vorstellten, waren Verbesserungen im Großen wie im Kleinen, die teilweise aufhorchen lassen, wenn auch manchmal nur auf den zweiten Blick:

  • Eine Synchronisierung über verschiedene Google-Geräte hinweg. Beeindruckend etwa, wie zwei Google-Manager gleich fünf verschieden große Android-Devices aneinander koppelten und damit zu einem großen Bildschirm umfunktionierten, auf denen sie das einfache Rennspiel “Racer” spielten.
  • Bildbearbeitung in der Cloud: Google+ ist künftig nicht nur in der Lage, aus einem Fotoalbum die besten Bilder auszuwählen. Sie lassen sich in der Cloud auch automatisch oder von Hand erheblich aufhübschen.
  • Auto-Tag: Google+ weiß, was und wer auf einem Foto zu sehen ist. Knippst man etwa den Eiffelturm, erkennt Google das Bauwerk, verschlagwortet das Foto automatisch und listet auf Wunsch andere Eiffelturm-Bilder auf. Ferner erkennt Google+, wer auf einem Foto zu sehen ist. Sind Familienmitglieder darunter, werden Bilder in einem Album höher gewichtet.
  • Google hat nun einen eigenen Musikstreaming-Dienst nach dem Vorbild von Napster und Spotify. Das ist natürlich im Jahre 2013 nichts Neues mehr, aber angesichts der Tatsache, dass Konkurrent und Digitalmusikpionier Apple noch immer nichts Vergleichbares bietet, ist Google hier ein kleiner Achtungserfolg gelungen. Der Dienst hört leider auf den wenig eingängigen Namen “Google Play Music All Access”, kommt aber mit frischen Funktionen wie persönlichen Empfehlungen und einem editierbaren Radio daher – leider erst einmal nur für die USA.
  • Hangout ist nun eine zusammenfassender Groupchat für Text und Video, der als eigenständige App zur Verfügung steht. Google bietet hiermit plötzlich klammheimlich eine Alternative zu WhatsApp an.
  • Im neuen Google Maps für das Web (derzeit Invite-only) wird es personalisierte Karten geben. Die Karten können sich den Bedürfnissen des Nutzers anpassen.

Nicht zu vergessen: die zahlreichen kleinen Verbesserungen. Sei es ein direkt integrierter Marktplatz für Übersetzungsservices und bessere Metriken für App-Entwickler, sei es der neue Video-Codec VP9, sei es ein beeindruckender neuer Code-Editor namens “Android Studio”, seien es plattformübergreifende Game-Services für Google Play, iOS und das Web, sei es Re-Routing in der Navi-Funktion für Google Maps, sei es Geofencing für die Maps API, sei es die Möglichkeit, Freunden über Google Wallet und GMail Geld zu mailen (!).

Zu kritisieren wären einzig die übertrieben lange Show

Enttäuschend? Doch sicher nichts von alledem. Das Problem ist vielleicht ganz einfach, dass Google das ganze Jahr über nichts anderes tut, als seine Produkte zu verbessern und ständig neue Funktionen zu veröffentlichen. Da man auf der Google I/O diesmal nichts anderes getan hat, als bestehende Dinge zu verbessern, muss das diejenigen enttäuschen, die auf neue Produkte spekuliert hatten. Die hat Google, anders als in den vergangenen Jahren, in der Tat nicht gezeigt und damit wäre einzig und allein die Dramaturgie des heutigen Abends zu kritisieren. Eine schier endlose, dreistündige Vorführung mehr oder weniger großer Verbesserungen – das ist nichts, womit man ein erwartungsfreudiges Publikum von den Stühlen reißt.

Wer aber nun enttäuscht abwinkt, der sollte einen zweiten Blick auf die Verbesserungen werfen: hohe Standards wurden hier erneut verbessert. Und wie Larry Page es sagte: maximal 1 Prozent ist bisher erreicht. Da ist noch viel Luft nach oben und Google wird seine zahlreichen Produkte immer wieder mit neuen Verbesserungen versehen. Das fällt weniger auf, verdient aber ebensolche Anerkennung wie der pompösere Start eines neuen Produkts.


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Date: Wednesday, 15 May 2013 10:43

Die Initiatoren des FairPhones haben die Spezifikationen ihres fair(er) gehandelten Smartphones vorgestellt. Ganz bis zu Spitze reichen die Werte nicht, doch was die Niederländer vorstellen, ist gehobene Mittelklasse für ein gutes Gewissen zum erwartet günstigen Preis. Wird es uns zum Umdenken bringen?

Das FairPhone ist ein chic designtes Android-Phone zu einem fairen Preis. Alle Bilder: FairPhone

Das FairPhone ist ein chic designtes Android-Phone zu einem fairen Preis. Alle Bilder: FairPhone

Geht es um die Produktion eines Smartphones und die Gewinnung der Rohstoffe dafür, halten wir am liebsten Augen und Ohren zu. Nicht schön das alles, aber was können wir als einzelner schon daran ändern? Dass wir doch etwas tun können und es gar nicht einmal teuer sein muss, beweist derzeit der Niederländer Bas van Abel mit seinem kleinen Team von Mitstreitern. Wie im April angekündigt wollen Abel und seine Mannschaft noch in diesem Jahr das FairPhone veröffentlichen.

Das Telefon wäre fairer gehandelt als die Modelle der Konkurrenz von Apple bis Samsung und soll nur 325 Euro kosten. Dass es auch technisch in den meisten Bereichen mithalten kann, beweisen die Spezifikationen und Designs, die FairPhone nun veröffentlicht hat. Das Projekt wird uns in Entscheidungsnot bringen: Wir haben bald die Möglichkeit, ein fairer gehandeltes Telefon zu einem vernünftigen Preis zu kaufen. Werden wir bereit sein, dafür einige Nachteile in Kauf zu nehmen?

FairPhone - fair gehandeltes Telefon
FairPhone-Initiator Bas van AbelFairPhone1FairPhone2
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Die Rückansicht erinnert ein klein wenig an iPhone 5 und HTC One: Schwarzes Plastik mit abgestuftem, grauen Metallrahmen. Es wirkt mit 9,8 Millimetern Dicke etwas klobiger als die Modelle der Konkurrenz und mit einem 4,3-Zoll-Bildschirm etwas kleiner – wobei gerade diese Größe vielen Kunden gut schmecken dürfte, die dem Größenwahn bei Smartphones nichts abgewinnen können. Ein Pluspunkt des FairPhones ist die Unterstützung von zwei SIM-Karten (Dual SIM). Interessant: Neben dem vorinstallierten Android 4.2 soll das FairPhone auch mit Firefox OS und Ubuntu for Phones laufen können.

Die verbaute 8-Megapixel-Hauptkamera mit Autofokus und Blitzlicht, der 16 GB-Speicher (erweiterbar) und der natürlich austauschbare 2.000-mAh-Akku sind solider Standard. Die Kamera soll auch Serienbildaufnahme unterstützen. Die Videoaufnahme ist mit 720p und 30 fps möglich. Nicht unbedingt zum Besten scheinen die Frontkamera (1,3 Megapixel) und die Auflösung 960 x 540 Pixel zu gehören. Es fehlen ein LTE-Modul sowie ein Gyroskop, und mit 165 Gramm ist das FairPhone nicht gerade ein Leichtgewicht. Auf eine Gestensteuerung wie beim Galaxy S3/S4 muss man verzichten, Stereo-Frontlautsprecher wie im HTC One darf man natürlich auch nicht erwarten. Keine Frage: Das FairPhone gehört nicht zu den besten seiner Klasse, lässt den grauen Durchschnitt dafür aber klar hinter sich. Für 325 Euro ist es eigentlich ein guter Fang. Vorbestellungen nehmen die Niederländer ab sofort entgegen, ausgeliefert werden soll das FairPhone im September.

Wie fair ist das FairPhone?

Wichtigste Frage: Bekomme ich dann wirklich ein fair gehandeltes Phone, das die Welt ein wenig besser macht? So einfach ist es leider nicht. Die Initiatoren sprechen selbst nur von einem “fairer Phone” und sie geben selbst zu, dass ein komplett fair gehandeltes Phone im ersten Jahr der Produktion nicht möglich sein wird. Worauf man aber bei der Rohstoffgewinnung achte, sei ein “konfliktfreies” Material. Man stelle sicher, dass etwa das verwendete Zinn nicht aus einer Krisenregion stamme. Hier greift man auf ein OECD-gefördertes Projekt der niederländischen Regierung mit der Regierung der Demokratischen Republik Kongo zurück: die “conflict-free tin initiative“, der sich übrigens auch Motorola und Blackberry angeschlossen haben. Dadurch dass der Abbau des Metalls in der Mine staatlich kontrolliert wird, habe sich die Situation für die Arbeiter deutlich verbessert. Das sei der erste Schritt, so die FairPhone-Initiatoren; erst im nächsten allerdings könne man auch einen fairen Handel mit den Materialien anstreben.

Beim Zusammenbau arbeitet FairPhone mit der Organisation LaborVoices zusammen, um die Arbeitsbedingungen am Band zu verbessern. Bei der Entsorgung kooperiert man mit der Initiative Closing the Loop. Ein weiteres Merkmal sei schon der Bau des Phones mit austauschbaren Komponenten und möglichst langer Haltbarkeit. Ferner achte man auf fairen Handel und Transparenz – ohne leider genau zu erklären, wie man das erreichen will. Wichtig sei, dass Kunden erführen, wie sich die Kosten eines Phones zusammensetzen.

Mit dem Kauf eines FairPhones ist es nicht getan

Ganz fair ist das FairPhone also bislang noch nicht. Aber immerhin: van Abel und sein Team propagieren Transparenz, sie setzen sich für bessere Bedingungen ein und leben sie bereits ein Stück weit. Das FairPhone wäre aktuell also zumindest das fairste Phone, das man vorbestellen kann. Um die Bedingungen weiter zu verbessern und auch die großen Hersteller zum Umdenken zu zwingen, ist ein Erfolg des ersten FairPhones wichtig. Noch wichtiger allerdings, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt und es nicht zu einer Grünwaschung kommt: Zertifikate, wie grün, fair und nachhaltig man arbeitet, kann man sich auch kaufen. Wirklich etwas zu tun, ist deutlich teurer. Das gilt übrigens auch für die Kunden: Der Kauf eines FairPhones reicht noch lange nicht, um das Gewissen zu beruhigen. Es liegt weiterhin einiges im Argen und der Kauf eines etwas fairer gehandelten Telefons kann da nur der erste Schritt sein. Wer sich ein FairPhone kauft, geht seinerseits einen Pakt ein: Es muss damit gleichzeitig zum Botschafter für eine fairere Sache werden.

Und wir? Was machen wir jetzt? Wir haben bald die Möglichkeit, ein fairer gehandeltes Phone zu kaufen. Es wird technisch etwas schwächer ausgestattet sein als die besten des Marktes. Werden wir es kaufen? Oder werden wir doch die hundert Euro mehr investieren, um ein Highend-Gerät mit noch besseren Funktionen und frischerer Optik zu bekommen? Zumindest zum Nachdenken wird das FairPhone uns bringen: Wir haben künftig endlich die Möglichkeit, mit einem Kauf für bessere Bedingungen bei der Smartphone-Produktion zu werben. Das Argument, dass man ja doch nichts tun kann, gilt dann nicht mehr.


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Date: Wednesday, 15 May 2013 09:00

25 Millionen Nutzer weltweit hat die Fitness-App Runtastic und inzwischen auch eine Sportuhr, einen Pulsgurt und weiteres Zubehör unter dem eigenen Label.

Die GPS-Uhr ist Teil der Sportgadgets von Runtastic.

Die GPS-Uhr ist Teil der Sportgadgets von Runtastic.

Jede Sekunde werde die Runtastic-App einmal heruntergeladen, rechnet das Unternehmen aus Linz in einer Pressemitteilung vor. 25 Millionen nutzen die App, 10 Millionen sind auf der Website runtastic.com angemeldet. Kein Wunder, dass man sich in Sachen Fitness und Gesundheit in Führung sieht. Um das zu unterstreichen, gibt es Sportgadgets unter eigenem Label.

Sportgadgets von Runtastic
Der Brustgurt braucht in Verbindung mit iPhone 4S oder iPhone 5 keinen zusätzlichen Dongle.runtastic-brustgurt-02runtastic-brustgurt-03
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (14 Bilder)

Die Runtastic-Apps selbst messen schon heute Dinge wie die Geschwindigkeit, die zurückgelegte Strecke und den Höhenunterschied – jeweils unter Einsatz der Ortungsfunktion des jeweiligen Mobilgeräts. Die Hardware kann das um Informationen wie den Puls oder die Trittgeschwindigkeit erhöhen.

Alles in allem sind weder die Apps noch die neuen Gadgets technisch gesehen eine Neuerung. Interessant ist somit vor allem, dass man darüber eine Komplettlösung aus einer Hand bekommt.

Die Gadgets im Einzelnen:

Pulsmessung

Der Brustgurt braucht in Verbindung mit iPhone 4S oder iPhone 5 keinen zusätzlichen Dongle.

Der Brustgurt braucht in Verbindung mit iPhone 4S oder iPhone 5 keinen zusätzlichen Dongle.

Der “Runtastic Bluetooth Smart Combo Brustgurt” sendet seine Daten via Bluetooth oder die verbreitete 5,3-kHz-Frequenz und benötigt keinen zusätzlichen Smartphone-Adapter. Er arbeitet aktuell nur mit dem iPhone 4S und dem iPhone 5 zusammen. Preis: knapp 80 Euro.

Wer ein älteres iPhone oder sonstiges Smartphone hat, findet möglicherweise im Brustgurt mit Empfänger den passenden Trainingspartner. Der Dongle wird in den Kopfhörereingang gesteckt und stellt einen weiteren Kopfhörereingang zur Verfügung, so dass man nicht auf seine Musik verzichten muss. Preis: 60 Euro.

Wer sein Schlau-Handy nicht beim Sport dabei haben möchte, nimmt stattdessen die Runtastic GPS Uhr. Sie empfängt die Daten und kann sie später an die Website runtastic.com übertragen. Preis: rund 150 Euro.

Fahrrad-Zubehör

Der “Runtastic Speed & Cadence Sensor” ist für die Nutzer der beiden Radsport-Apps “Road Bike” und “Mountain Bike” gedacht. Er verwandle ein Smartphone in einen Profi-Fahrrad-Computer, verspricht das Unternehmen. Um das Mobilgerät am Lenker zu befestigen, gibt es eine eigene Halterung. Per Bluetooth werden die Daten direkt ans Smartphone übertragen, so dass man hier unter anderem Geschwindigkeit, Trittfrequenz, GPS-Ortung, Entfernung und Höhenunterschied auf einen Blick hat. Preis: 60 Euro.

Gefunden bei Geeky Gadgets.


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Date: Wednesday, 15 May 2013 06:30

Mit günstigem Preis, schickem Design und einsteigerfreundlicher Bedienung will der Pirate3D Buccaneer den 3D-Drucker-Markt entern. Manche bezweifeln allerdings, dass die Macher ihre großen Versprechungen einhalten können.

Mit Design, Preis und einfacher Bedienung will der Pirate3D Buccaneer begeistern.

Mit Design, Preis und einfacher Bedienung will der Pirate3D Buccaneer begeistern.

Wer sich für einen 3D-Drucker interessiert und nicht tausende Euro oder Franken ausgeben will, wird bislang vielfach auf Bausätze verwiesen. Dazu braucht man nicht nur ein gewisses handwerkliches Talent, die Maschinen versprühen zugleich den spröden Charme eines Techniklabors. So manchen erinnert das an die Anfangszeit der Microcomputer, wo Bausätze ebenfalls stark verbreitet waren. Mit dem Apple II brachte damals ein heute bestens bekannter Hersteller einen Rechner auf den Markt, der nicht nur vollständig zusammengebaut und einsatzbereit war, sondern auch noch gut aussah. In diese Richtung denken offenbar ebenfalls die Macher des Pirate3D Buccaneer. Er erinnert dabei nicht zufällig an den PowerMac G4 Cube von Apple.

Pirate3D Buccaneer
pirate3d-buccaneer-3d-printer-01pirate3d-buccaneer-3d-printer-02pirate3d-buccaneer-3d-printer-03
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (14 Bilder)

Der Buccaneer will mit schöne Design und kleiner Stellfläche dabei auch jene Interessenten ansprechen, die ihren 3D-Drucker nicht im Hobbykeller, sondern im Büro oder Wohnzimmer stehen haben möchten. Ein Filter soll dafür sorgen, dass er beim Drucken keine Gerüche verbreitet.

Das Äußere ist dabei nicht nur als Lockmittel für Ästheten gedacht, sondern soll zugleich Technik-Laien die Angst vor dem 3D-Druck nehmen. Ganz nach Apples Motto geht es dabei um Reduktion: So gibt es am Gehäuse keinen einzigen Knopf und angeschlossen wird der Buccaneer drahtlos. Das Druckmaterial befindet sich in einem Extragehäuse aus Aluminium und Acryl.

In einem Punkt nehmen sich die 3D-Piraten aber den Elektronik-Obst-Hersteller aus dem kalifornischen Cupertino nicht zum Vorbild: beim Preis. Während Apple bekanntlich das Premiumsegment abgrast, soll der Buccaneer umgerechnet nur 270 Euro kosten. Damit wäre er zwar nicht der billigste am Markt, aber im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Makerbot Replicator mal eben knapp 1.300 Euro günstiger. Und das wäre sicher ein Preis, bei dem sich so mancher zu einem Spontankauf hinreißen lassen würde, der schon eine Weile gedanklich um 3D-Drucker herumschleicht.

Das Druckmaterial ist in einem eigenen Gehäuse untergebracht, man ist aber nicht etwa auf die Cartridges des Herstellers angewiesen.

Das Druckmaterial ist in einem eigenen Gehäuse untergebracht, man ist aber nicht etwa auf die Cartridges des Herstellers angewiesen.

Der Buccaneer soll dabei mit 100 Microns dieselbe Auflösung wie der Replicator haben. Mit 150 x 100 x 120 mm ist die maximale Objektgröße allerdings erheblich geringer. Und letztlich sagt die Auflösung selbst erst einmal nicht viel aus, denn nur Praxistests können zeigen, wie gut der Buccaneer wirklich funktioniert. In der Bildergalerie oben und auf Facebook kann man sich Probe-Ausdrucke ansehen und sich selbst ein Bild machen.

Manche, wie die Kollegen von TechCrunch, haben bei alldem erhebliche Zweifel, dass der Pirate3D Buccaneer wirklich alle Erwartungen erfüllen kann. Angesichts des günstigen Preises und des zugleich aufwändigen Gehäuses müsse schließlich an irgendeiner Stelle gespart werden. Eine Logik, der man sich nur schwer entziehen kann.

Aktuell bewirbt sich Pirate3D darum, das Projekt über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter vorfinanzieren zu lassen. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann hier seine E-Mail-Adresse hinterlassen.

Gefunden bei Gizmag.


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Date: Tuesday, 14 May 2013 18:26

Heute Vormittag hat Nokia in London das neue Lumia 925 vorgestellt. Das Windows Phone der Finnen ist das neue Aushängeschild des Portfolios.

Lumia 925 5

Die Farbvariationen des Lumia 925

Begleitet mit der neuen Song “Get Lucky” von Daft Punk wurde heute vormittag das neue Smartphone-Modell von Nokia vorgestellt. In London hatte man Pressevertreter geladen, um an der Veranstaltung teilzunehmen, bei der das neue Windows Phone der Öffentlichkeit präsentiert werden sollte. Nachdem man kurz das Nokia Lumia 928 vorstellte, das allerdings ein “Verizon-exklusives” Modell ist, wurde das für uns relevante Lumia 925 gezeigt.

Das Nokia Lumia 295
Lumia 925 2Lumia 925 3Lumia 925 4
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (5 Bilder)



Das Lumia 925 besitzt ein 4,5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 768. Die bei dem Display verwendete Technologie hört auf den Namen “Clear Black”. Dieser Marketing-Begriff steht für ein helles und kontrastreiches Display, das wenig reflektiert. Es zeigt ebenfalls bei unüblicheren Neigungswinkeln noch ein gutes Bild.

Das Herz des Smartphones bildet ein Snapdragon S4 Dual-Core-Prozessor von Qualcomm. Die Taktrate beträgt 1,5GHz. Die Menge des Arbeitsspeichers ist bei 1GB angesetzt. Hier sollte man sich allerdings nicht dazu verleiten lassen, die Hardware mit aktuellen Android-Modellen zu vergleichen, denn eine unterschiedliche Software hat auch unterschiedliche Bedürfnisse an die Hardware.

Klassische, gedeckte Farben

Anders als bei vorherigen Lumia-Modellen setzt man bei dem Lumia 925 auf klassische Farben. Weiß, grau und schwarz sind die drei Optionen, die der Kunde beim Kauf bekommt. Während die komplette Front des Smartphones glasbedeckt ist und der Rahmen eine umlaufende Aluminiumleiste mit integrierter Antenne darstellt, verändern die Farboptionen die Optik der Rückseite.

Verbesserte Kamera mit Carl Zeiss Optik

Dort befindet sich auch die 8,7 Megapixel auflösende Kamera, die mit einer Carl Zeiss Linse ausgestattet ist. Einige Funktionen der neuen Kameraanwendung des Lumia 925 erinnern sehr stark an die Präsentation des Samsung S4. Unter anderem lassen sich beispielsweise viele Fotos gleichzeitig schießen und dann die besten daraus zusammenstellen. Irgendjemand zwinkert bei Gruppenfotos ja immer. Dazu lassen sich schnelle Bewegungsabläufe in einem Bild darstellen. Das Lumia 925 ist darauf ausgelegt, kabellos geladen zu werden. Dafür besitzt es auf der Rückseite drei Kontaktpunkte.

Es wird bei uns unter anderem über Vodafone vertrieben und auch europäische LTE-Netze nutzen können. Der Preis soll 599 Euro betragen und wird damit auch in dieser Hinsicht einem High-End-Modell gerecht.

Auch wenn Nokia großen Wert auf die Mittelklasse- und Einsteigersmartphones legt, so ist das Lumia 925 ein wichtiges Zeichen. Der Konkurrenz zeigt man hiermit, dass die Entwicklung an neuen Windows Phone Modellen weiter voran läuft – und dass man ein halbes Jahr nach der Präsentation eines Spitzenmodells schon die Zeit gekommen sieht, noch einmal nachzulegen. Den Kunden bietet man ein neues Modell in gesetzteren Farben und mit neuen Features.


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Date: Tuesday, 14 May 2013 11:00

Satechi sitzt in San Diego und stellt Zubehör für Rechner, Digitalkameras, Smartphones und Tablets her. Die Touch USB LED-Lampe fällt in die Kategorie Schreibtischzubehör. Um sie in Betrieb zu nehmen, benötigt man allerdings noch eine leere Vase oder Flasche.

Satechi Touch USB LED Lampe

Satechi Touch USB LED Lampe

Mal wieder zu faul gewesen, das Leergut zum Glascontainer zu bringen? Die Touch USB LED Lampe von Satechi liefert die ideala Ausrede: “Das ist nur meine Sammlung von Lampenfüßen”. Denn die Lampe von Satechi wird ohne Fuß geliefert.

Erst mit einer Vase oder einer leeren Flasche ist sie komplett einsatzbereit und sieht in etwa so aus, wie man es von einer Schreibtischlampe erwartet.

Die eigentliche Touch Lampe sieht aus wie ein Lampenschirm. Sie wird in den Flaschenhals gesteckt, die Flasche verwandelt sich in den Lampenfuß. Der folgende Videoclip zeigt, wie wandelbar die Satechi Touch USB LED Lampe ist.

Satechi
Satechi Touch USB LED LampeSatechi Touch USB LED LampeSatechi Touch USB LED Lampe
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (9 Bilder)

Durch das USB-Kabel kann die Lampe direkt am Arbeitsplatzrechner betrieben werden, als Ein- und Ausschalter dient eine große Touch-Fläche oben am Schirm. Die LED soll rund 50.000 Stunden halten und nur 1,2 W verbrauchen. Zur Lichtausbeute gibt es leider keine Angaben.

Man kann sich natürlich darüber streiten, ob es so viele ästhetisch überzeugende Flaschen gibt, die sich als Lampenfuß eignen.

So würde ich nicht unbedingt eine leere Flasche Laphroaig Quarter Cask neben meinen Arbeitsplatz stellen, um sie als Lampenfuß zu verwenden. Erstens überzeugt der Single Malt als solcher eher als die Gestaltung der Flasche, zweitens möchte ich die Kollegen nicht auf falsche Gedanken bringen, zumal ich meinen annähernd whiskyfarbenen Tee aus einem großen Glas zu trinken pflege.

Wenn man aber nicht weiß, was man mit der hübschen Vase anfangen soll, solange gerade keine Blumen darin stehen, kann man sie mit der Touch Lampe von Satechi einer netten dekorativen Zweitverwertung zuführen.

Mehr Infos gibt es auf der Produktseite bei Satechi. Hier kostet die Touch USB LED Lampe umgerechnet rund 19 Euro.

Gefunden bei Gizmag


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Date: Tuesday, 14 May 2013 09:00

Eigentlich alles, was ein Smartphone zu wenig hat, gibt es mittlerweile als Zubehör zu kaufen. Chic wird es dann, wenn dieses Zubehör gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllt. Das neue Kingston MobileLite Wireless ist so einer: ein Kartenleser und USB-Hub, der Daten kabellos mit Tablets oder Smartphones synchronisiert. Macht der Akku schlapp, kann der MobileLite auch hier zur Rettung eilen.

Nur etwas größer als ein Smartphone: Kingston MobileLite Wireless: Kartenleser mit WLAN.

Nur etwas größer als ein Smartphone: Kingston MobileLite Wireless: Kartenleser mit WLAN.

Längst nicht alle Smartphones und Tablets haben einen Slot für SD- oder Micro-SD-Karten. Und wenn man gewünschte Dateien gar nur auf einem USB-Stick dabei hat, blicken die schmucken Endgeräte ratlos ins Leere: geht nicht. Unser Wunsch für die eierlegende Wollmilchsau wäre eine externe Mini-Festplatte mit WLAN (gibt es), SSD (gibt es auch), USB-Slot (hier wird’s schon weniger), die dabei auch noch gut aussieht und einen Leser für (Micro)SD-Karten integriert hat.

Bestehen wir auf alle Wünsche, sind wir bislang noch nicht fündig geworden. Auch die Kingston MobileLite Wireless hat hier nicht alles, was wir wollen: Die Festplattenfunktion fehlt leider. Dafür unterstützt sie Karten vom Typ SDHC, SDXC und über einen Adapter MicroSD sowie USB-Sticks.

Kingston MobileLite Wireless
MobileLite Wireless_MLW_DTMCKMobileLite Wireless_MLW_DTSE9MobileLite Wireless_MLW_iphone_charging
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (12 Bilder)

Nicht schlecht: Der Kingston MobileLite Wireless verfügt über einen integrierten Li-Polymer-Akku mit einer Lademenge von 1.800 mAh. Das schlägt selbst die Akkus vieler aktueller Smartphones; erstaunlicherweise soll aber das bei vollem Betrieb nur für fünf Stunden genügen. Klingt ein wenig, als sei der MobileLite ein kleiner Stromfresser. Hat man ihn nicht in Benutzung, kann man sich dafür ausrechnen, dass der Akku den eines Smartphone für einige Stunden speisen kann. Auch nicht übel: Bis zu drei Benutzer oder Geräte können angeblich gleichzeitig auf die Daten des MobileLite zugreifen.

Macht USB-Sticks und SD-Karten WLAN-fähig

Die Daten werden über eine entsprechende App kabellos von und auf iOS-Geräte gestreamt. Bei den Dateitypen soll es laut Kingston keine Einschränkung geben. Weitere Apps und damit Kompatibilität für Android und das Kindle Fire sollen in Kürze folgen. Ferner plant Kingston nach eigenen Angaben eine Unterstützung von Windows, Mac und Windows Phone.

Der MobileLite Wireless kommt in etwa der Größe eines Smartphones daher, ist dabei in Grau-Anthrazit gehalten und wiegt nur 98 Gramm – etwas weniger als die meisten aktuellen Smartphones. Kingston verkauft das Gerät, das WLAN-g/n-fähig ist und WPA2-Verschlüsselung bietet, von Haus aus für 60 Euro. Die Straßenpreise dürften also bald 50 Euro und weniger betragen. Interessant ist das Gerät für diejenigen, die gerne alles auf Sticks und Karten speichern und darüber Daten mit mehreren Geräten austauschen wollen. Damit wir wunschlos glücklich wären, hätten wir dafür gerne noch eine Festplatte mit an Bord. Vielleicht kriegen wir auch die irgendwann – wenn auch nur zu einem deutlich höheren Preis.


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Date: Tuesday, 14 May 2013 06:30

Der neue Stylus Adonit Jot Touch 4 soll Kreativen am Tablet noch mehr von dem Gefühl vermitteln, das sie aus der analogen Welt kennen. Vor allem zwei Verbesserungen sollen den Unterschied ausmachen.

Adonit Jot Touch 4

Adonit Jot Touch 4

Einer der Punkte, die das iPhone von seinen Touchscreen-Handy-Vorläufern 2007 abgehoben hat, war die konsequente Fingerbedienung. Andere Systeme wie Windows Mobile setzten damals stattdessen auf einen Stylus, um auch kleine Bedienelemente zu ermöglichen. In der Realität haben dann doch alle versucht, ihr Touchscreen-Handy mit dem Finger zu bedienen – entweder weil sie keine Lust hatten, den Stylus hervorzukramen, oder weil sie den schon längst verloren hatten…

Und während diese Fingerbedienung so erfolgreich war, dass sie heute gar nichts mehr als etwas Besonderes erscheint, ist sie an einer Stelle einem Stylus eben doch unterlegen: wenn es um Präzision geht. Hierzu gehören alle Situationen, in denen jemand sein Tablet als digitalen Skizzen-, Zeichen- oder Malblock benutzen will. Hersteller Adonit hat sich dabei auf besonders präzises Arbeiten spezialisiert und der neue Stylus Jot Touch 4 soll hier noch einmal zulegen.

Adonit Jot Touch 4
Adonit Jot Touch 4adonit-jot-touch-02adonit-jot-touch-03
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Stifte für iPad & Co. haben dabei normalerweise einen dicken Gummiknubbel an der “Spitze”, um gegenüber dem Tablet einen Finger zu simulieren. Das funktioniert zwar, versperrt dem Nutzer aber den Blick. Adonit geht da einen anderen Weg und so haben die Stifte eine Spitze, die diesem Namen auch gerecht wird und der Finger wird durch eine transparente Kunststoffscheibe simuliert.

Frank Müller hatte voriges Jahr den Adonit Jot Pro getestet und dabei unter anderem festgestellt: “Durch das Kugelgelenk lässt sich der Stift stufenlos in einem sehr großen Winkelbereich bewegen, so dass flüssiges Schreiben und Zeichnen möglich ist, genau wie auf Papier.” Für Menschen, die auf ihrem Tablet zeichnen und handschriftliche Notizen machen wollen, sei ein Stift wie der Adonit Jot Pro unverzichtbar.

Zwei Stylus-Problemstellen behoben

Eine Schwäche war bislang aber meist, dass Menschen beim Schreiben, Zeichnen oder Malen dazu neigen, die Hand mit dem Ballen aufzulegen. Das aber kann den Multitouch-Screen verwirren, der das eventuell als weitere Eingabe interpretiert. Adonit verspricht, dass das mit dem neuen Jot Touch 4 nun kein Problem mehr sein soll.

Ein anderer Punkt ist die sehr wichtige Druckempfindlichkeit. Wer zeichnet und malt ist gewöhnt, über den Druck auf Stift oder Pinsel Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Mit einfachen Stiften ist das nicht möglich. Sie simulieren das stattdessen oft durch die Geschwindigkeit, mit der man den Stylus über die Touchoberfläche bewegt. Der Adonit Jot Touch 4 soll nun 2.048 Stufen Druckempfindlichkeit messen und per Bluetooth 4.0 ans iPad übertragen können. Laut Hersteller bietet das aktuell kein Konkurrent. Um das nutzen zu können, müssen die Apps aber für den Stift optimiert sein. Dazu gehören beispielsweise Zen Brush, Sketchbook Pro und Inspire Pro. Viele weitere sind für die kommenden Wochen angekündigt. Hier findet ihr eine Kompatibilitätsliste.

Der Adonit Jot Touch 4 kostet laut Herstellerwebsite 89,00 US-Dollar. Auf Amazon ist er derzeit für rund 105 Euro zu haben. (Affiliate-Link)

Weitere Informationen auf der offiziellen Website.

Gefunden bei Yanko Design.


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Date: Monday, 13 May 2013 11:00

Das Kickstarter-Projekt Xistera ist ein Multitool für das iPhone 5, das bis zu acht verschiedene Funktionen bietet – bis hin zum Flaschenöffner.

Xistera Multitool für iPhone 5 {Kickstarter;http://www.kickstarter.com/projects/swipecases/xistera-8-functions-for-iphone-5-in-the-palm-of-yo}

Xistera Multitool für iPhone 5 (Quelle: Kickstarter)

Eigentlich ist ja schon das iPhone 5 selbst ein Multitool (wie jedes moderne Smartphone), aber die Menge an bestehendem Zubehör zeigt doch, dass den Nutzern bestimmte Funktionen fehlen. Xistera will diese Funktionen in einem praktischen Zubehör bündeln.

So soll Xistera als Ständer dienen, der unterschiedlichste Betrachtungswinkel im Hoch- und Querformat ermöglicht. Auch als Stativhalter lasst sich das Gadget einsetzen oder als Adapter für Aufsatzlinsen. Kabelmanager oder Kapselheber gewünscht? Ebenfalls integriert, ebenso ein Touchscreen-Stift.

Diese und weitere Funktionen führt das folgende Video vor, mit dem der Entwickler Joe Adams um Unterstützung auf Kickstarter wirbt.

Xistera Multitool für iPhone 5
Xistera Multitool für iPhone 5Xistera Multitool für iPhone 5Xistera Multitool für iPhone 5
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Natürlich kann man über den Sinn mancher Funktion streiten, und kaum jemand wird alle schmerzlich vermisst haben. Andererseits gibt es unzählige Halterungen, Objektivadapter, Kabelmanager und Stativadapter, die sich alle verkaufen. Warum also nich so viele dieser Funktionen in einem Gadget zusammenfassen, dass dazu noch relativ günstig ist?

Umgrechnet 19 Euro zahlt man für ein Xistera als Kickstarter-Unterstützer (plus 8 Euro Versandkosten). Ein Xistera mit magnetischen Vorsatzlinsen (Fischauge, Weitwinkel & Makro) kostet 27 Euro. Will man noch eine LED-Videoleuchte dazu, macht das insgesamt 46 Euro.

Die Kickstarter-Finanzierung läuft noch bis zum 8. Juni 2013, es sind also mehr als drei Wochen, und es sind schon fast 70 Prozent der benötigten 19.000 US-Dollar zusammengekommen. Mehr Infos gibt es auf der Kickstarter-Seite von Xistera. Der Produktlink der Website des Entwicklers führt im Augenblick auch nur zur Kickstarter-Seite.


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Date: Monday, 13 May 2013 09:00

Für all die Abenteurer dort draußen will Earl das passende Tablet sein. Es kommt mit rauen Umgebungen zurecht, bei denen andere Tablets längst aus Protest den Dienst einstellen. Und es bietet diverse nützliche Features.

Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.

Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.

“Outdoor” – der Ruf der Wildnis. Menschen vereint mit der Natur, im Wettstreit mit den Elementen. Fernab von Luftverschmutzung und dem Lärm der Großstadt. Passt zu diesem Bild ein Tablet? Sicherlich kein iPad, aber vielleicht ja “Earl”. Denn Earl macht viel mit und es will vor allem hilfreich zur Seite stehen. Der Blick auf die reinen technischen Daten hilft da mal wieder nur wenig weiter. Es kommt mehr auf die Ideen im Detail und die Funktionen der Software an.

Earl E-Ink Outdoor Tablet
Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.earl-02earl-03
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Nüchtern betrachtet ist Ear ein Android-Tablet. Aber schon der E-Ink-Screen unterscheidet es deutlich von seinen Kollegen im Markt. Er soll dafür sorgen, dass man das Display auch im prallen Sonnenschein ablesen kann und zudem spart es Strom: 20 Stunden Akkulaufzeit versprechen die Macher. Bei mäßiger Nutzung und einem externen Akku im Gepäck sollte man damit schon das eine oder andere Abenteuer im “Draußen” bestehen können. Um die Akkulaufzeit zu pushen, bringt Earl zudem Solarzellen auf der Rückseite mit, die das Tablet im direkten Sonnenschein innerhalb von fünf Stunden wieder aufladen sollen.

Bei der Touchfunktion des E-Ink-Screens haben die Macher zudem an Situationen gedacht, bei denen die Nutzer Handschuhe tragen: Dank Infrarot-Technik ist auch das möglich.

In Sachen Klima ist es für Temperaturen zwischen 0 und 50 Grad Celsius ausgelegt und außerdem geschützt gegen Wasser, Staub, Schlamm und generell gegen Stöße.

Besondere Features und Funktionen

Das Earl-Tablet soll dabei nicht etwa der Unterhaltung dienen, sondern will sich nützlich machen. So soll es dank GPS und mehrerer Sensoren beispielsweise die aktuelle Position präzise anzeigen können. Über ANT+ oder Bluetooth 4.0 kann man es zudem mit anderen Geräten verbinden, um Dinge wie den Puls festzuhalten.

Ungewöhnlich für ein Tablet sind darüber hinaus diverse Sensoren, die dem Nutzer Informationen über die aktuelle Wetterlage und mögliche Wetterumschwünge liefern sollen.

Ebenfalls besonders: Earl kann man auch als Funksprechgerät nutzen und nicht zuletzt ist ein Radio-Empfänger integriert, der nicht nur ein breites Frequenzspektrum abdeckt, sondern Sendungen auch automatisch aufzeichnen kann.

Da Earl auf Android setzt, gäbe es an sich natürlich schon diverse Apps, die man mit dem Tablet nutzen kann. Der E-Ink-Screen dürfte allerdings nicht mit allen gut harmonieren. Nicht nur deshalb stellen die Earl-Macher Entwicklern eine eigene Programmierschnittstelle zur Verfügung. Die hat dann zudem den Vorteil, dass die Apps auf die zahlreichen Sensoren des Tablets zugreifen können.

Preise und Verfügbarkeit

Wer sich für Earl interessiert, kann sich auf der offiziellen Website per Crowdfunding beteiligen. Die Macher nutzen also nicht eine Plattform wie Kickstarter oder Indiegogo, sondern setzen es in Eigenregie um. Hier muss man somit noch ein wenig mehr Vertrauen vorschießen als sonst.

Umgerechnet rund 205 Euro wollen die Macher mindestens für ein Earl-Tablet haben, der internationale Versand ist dann inklusive. Für etwa 38 Euro mehr bekommt man höher aufgelöstes Kartenmaterial. Apropos Karten: Die gibt es zunächst nur für die USA, Kanada und Mexiko. Internationale Versionen u.a. für Europa sollen bis Jahresende folgen. Die nordamerikanische Variante soll bereits im August 2013 ausgeliefert werden.

Alle Informationen auf der Website zum Earl Outdoor-Tablet.

Quellen: Geeky Gadgets, Liliputing


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Date: Monday, 13 May 2013 06:30

Die neuen Marshall Monitor sind Over-Ear-Kopfhörer im legendären Marshall-Look, die nicht nur durch Design und Verarbeitung überzeugen wollen, sondern auch durch ihren Klang. Wir haben sie ausprobiert.

Marshall Monitor Kopfhörer (Bilder: Frank Müller)

Marshall Monitor Kopfhörer (Bilder: Frank Müller)

Der Name Marshall genießt unter Musikern wie Musikliebhabern einen legendären Klang. Wir haben getestet, ob die neuen Marshall Monitor Kopfhörer diesem Anspruch gerecht werden.

Die erste Reaktion meiner zweitältesten, siebzehnjährigen Tochter (T2), die das Paket entgegennahm und per WhatsApp darum bat, es auspacken zu dürfen (Originaltext per Kopieren und Einfügen): Ohha nice – Die kopfhörer sind sauuu cool – Voll weich und bequem – Sau geil sind die.

Marshall Monitor Kopfhörer
Marshall Monitor KopfhörerMarshall Monitor KopfhörerMarshall Monitor Kopfhörer
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Der erste Eindruck überzeugt also nicht nur eingefleischte Marshall-Fans, sondern auch eine junge Zielgruppe, die mit dem Konzept der Marshall-Türme nichts anfangen kann. Aber auch ich war angenehm davon überrascht, wie sehr die Monitor sich in der Gestaltung an die Lautsprecher anlehnen. Rechts und Links sind beispielsweise durch kleine Messing(farbene?) Schilder gekennzeichnet, die mit zwei Schrauben Bügel befestigt sind.

Der Kopfbügel selbst ist aus solidem, schwarz eloxiertem Metall, gepolstert mit schwarzem Kunstleder, wie man es von den Verstärkern kennt. Insgesamt fühlt sich der Marshall Monitor schwer und hochwertig an. Er lässt sich mit einem Griff zusammenfalten und im mitgelieferten Transportbeutel aus festem Stoff verstauen.

Die Kopfhörermuscheln bestehen aus geprägtem Kunststoff und tragen den erhabenen Marshall-Schriftzug aus weißem Silikon. Die Polster sind sehr weich und umschließen meine (kleinen) Ohren vollständig. Sie sind magnetisch befestigt und lassen sich ohne Werkzeug abnehmen.

Marschall Monitor mit zwei Klangfarben

Direkt aus der Box klingt der Marschall Monitor sehr laut, warm, voll, klar und überzeugt mit kräftigem Bass. Er lässt sich aber nicht nur bei basslastigem HipHop oder Motörhead genießen, sondern klingt auch z.B. bei Janine Jansens Interpretation von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" (Affiliate-Link) ausnehmend gut.

Der warme, volle Klang des ohrumschließenden Marshall Monitor gefällt mir sogar besser als der meiner bisherigen Lieblingsbügelkopfhörer Bowers & Wilkins P3.

Ohne Filzfilter noch klarer im Klang

Der Marschall Monitor ist mit Filzfiltern (Felt Treble Filter – FTF) ausgestattet, die die hohen Frequenzen etwas absenken und den Klang dadurch wärmer machen sollen. Ich muss gestehen, dass ich nach dem Entfernen der Filter nahezu keinen Unterschied feststellen konnte. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich schon zu alt bin, um diese hohen Frequenzen noch vernünftig wahrzunehmen.

Also habe ich den Kopfhörer meiner ältesten Tochter gegeben und sie gefragt, ob sie einen Unterschied hören könne. Das Urteil meiner neunzehnjährigen T1: Ohne Filter klingt der Monitor lauter, klarer, etwas härter. Mit Filtern besser, weicher. Das abschließende Urteil: "An sich sauguter Klang".

Fazit: solide, stilvoll, sauguter Klang

Dem Urteil meiner T1 kann ich mich nur anschließen. Der Marshall Monitor hat das Zeug, ganz schnell zum Lieblingskopfhörer zu werden.

Dafür sorgen nicht nur der tolle Klang und die solide Verarbeitung, sondern auch die kleinen Details. So lässt sich das Kabel mit der Fernbedienung und dem Mikro abnehmen und an der rechten oder linken Kopfhörermuschel einstecken. Und an der freien Buchse kann man einen zweiten Kopfhörer anschließen, um gemeinsam zu hören. Auch die Reminiszenzen an Gitarrenkabel sind nett: der Spiralteil in der Nähe des Mikrofons und die Metallspiral als Knickschutz zum Beispiel.

Mehr Infos zum Marshall Monitor Kopfhörer gibt es auf der Produktseite des Herstellers, wo man ihn auch für 200 Euro bestellen kann. Bei Amazon spart man noch einen Euro, dort kostet der Marshall Monitor aktuell 199 Euro (Affiliate-Link). Ein Preis, den er für meiner Meinung nach durchaus wert ist.


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Date: Sunday, 12 May 2013 07:00

Wenn Designer einmal ihrer Phantasie freien Lauf lassen dürfen, können interessante Dinge dabei herauskommen – in diesem Fall eine Digitalkamera, die zugleich vertraut und revolutionär scheint. Aber würde sie jemand kaufen wollen?

Durchgucken und knipsen – das Funktionsprinzip ist schnell verstanden.

Durchgucken und knipsen – das Funktionsprinzip ist schnell verstanden.

Die britische TV-Anstalt BBC hatte Designer dazu angeregt, sich ein Produkt ihr Wahl vorzunehmen und es vollkommen neu zu entwerfen. Jared Mankelow von Conran and Partners hat sich dazu den Fotoapparat vorgenommen. Seine Version einer Digitalkamera ist dabei an einigen entscheidenden Punkten anders und doch wird wohl niemand lange rätseln, wie sie denn funktioniert.

Digitalkamera-Designstudie von Conran
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Die Grundidee sei dabei gewesen, die Kamera selbst aus dem Weg zu schaffen, wie Jared Mankelow erklärt. Dazu ist sein Entwurf so kompakt, das man ihn problemlos in die Hosentasche stecken oder in einer Hand halten kann.

Das ist wiederum nicht der interessanteste Punkt an seinem Design. Grundlegend anders ist seine Idee, in der Mitte des kleinen Quadrats eine Art Guckloch zu schaffen, durch das man das Motiv anvisiert. Als Objektive stellt er sich jene kleinen Vertreter vor, wie man sie in Smartphones kennt. Von denen würde er gleich 10 bis 20 in einem Kreis rund um das Guckloch anordnen. In einem weiteren Ring ist der Blitz integriert.

Die Rückseite hat Jared Mankelow nach der Funktion eingeteilt. In den unteren zwei Dritteln findet sich das Sucher-Guckloch, der Knopf zum Auslösen und das Auswahlrädchen für den Blitz. Hier ist also alles vereint, um schnell ein Foto zu schießen. Im oberen Drittel sind weitere Knöpfe und Rädchen platziert, mit denen man weitere Einstellungen vornehmen kann.

Worauf diese Digitalkamera offensichtlich verzichtet, ist das rückwärtige Display. Stattdessen soll sie sich per Bluetooth mit einem Smartphone oder anderen mobilen Gerät verbinden. Das Argument: Die meisten Menschen haben bereits ein vergleichsweise großes und hochaufgelöstes Display in der Hosentasche – wozu noch eins dabeihaben? Und wer will, könnte auch ganz aufs Display verzichten und sich später von den Aufnahmen überraschen lassen – ein Hauch Analogfotografie in der digitalen Welt von heute.

Hier stellt der Designer selbst sein Konzept vor:

Ein entscheidender Nachteil des Entwurfs ist allerdings, dass man ein Motiv allein über das Guckloch nie so genau in Szene setzen könnte. Es hätte somit auch etwas von Lomographie, wo gerade diese Ungewissheit ein Teil des Vergnügens ist.

Insofern ist das Design von Jared Mankelow sicherlich keine Blaupause dafür, wie Digitalkameras in Zukunft aussehen werden. Aber die Idee hat was. Und ich persönlich kann sagen: Ich hätte damit meinen Spaß.

Gefunden bei Gizmag.

Viele weitere Digitalkamera-Konzepte

Wer jetzt Lust bekommen hat und unsere älteren Postings noch nicht kennt: Wir haben schon mehrere sehr interessante Designkonzepte für Digitalkameras vorgestellt. Verglichen damit wirkt Jared Mankelows Entwurf sehr realistisch und machbar:

Iris Camera

Iris Camera

Die Iris Camera reduziert den Fotoapparat auf das Objektiv und verzichtet dabei sogar auf Knöpfe. Man bedient sie einfach nur mit den Augen.

Air Clicker

Air Clicker

Beim Air Clicker fotografiert man wiederum einfach mit den Fingern.

Camering

Camering

Der Cameraring ist noch reduzierter und vereint alles in einem Fingerring.

Equinox

Equinox

Geradezu konservativ ist die Equinox: eine modulare Kamera, bei der die eigentliche Sensoreinheit im Mittelpunkt steht.


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