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Date: Wednesday, 30 Jul 2014 11:00

Das australische Unternehmen Dosh produziert wasserfeste Börsen aus Polyurethan in klaren Farben, die für alle interessant sind, die hauptsächlich mit Scheinen oder Kreditkarten zahlen und ihr Klimpergeld lose in der Tasche tragen. Wir haben uns die beiden Modelle Dosh Aero und Luxe6 angesehen.

Dosh Luxe6 (Bilder: Frank Müller)

Dosh Luxe6 (Bilder: Frank Müller)

Dosh weist darauf hin, dass alle Wallets aus einem besonders widerstandsfähigen, wasser- und chemikalienbeständigen Polymer-Kunststoff mit dem Markennamen Desmopan hergestellt sind. Bei der Produktion hätten „keine Tiere, Menschen oder Flüsse … Schaden genommen“. Und die Modelle Dosh Aero und Luxe6 sollen dafür sorgen, dass beim Transport weder Scheine noch Kredit- oder Geldkarten Schaden nehmen.

Sowohl Dosh Aero als auch Luxe6 fassen je sechs Karten plus diverse Scheine. Jede Karte ist in einem eigenen Fach untergebracht, die Scheine werden von einer Edelstahlklammer in der Mitte gehalten. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Größe und in der Art, wie die Karten gehalten werden.

Dosh Aero und Luxe6
Dosh Luxe6Dosh AeroDosh Aero
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Die schmalere Dosh Luxe6 ist mit 110 x 68 x 15 mm etwas schmaler als die Dosh Aero mit ihren 112 x 82 x 15 mm. Das ist bei kleinen Taschen recht praktisch, allerdings ist sie eher für australische und US-amerikanische Dollars geeignet. Große Euro-Scheine sind im ungefalteten Zustand etwas zu breit für diese Geldbörse. Fünfer und Zehner passen aber gut hinein.

Die breitere Dosh Aero hat auch mit größeren Euro-Scheinen kein Problem. Während die Dosh Luxe6 Karten mit der kurzen Seite voran aufnimmt, werden die Karten bei der Dosh Aero mit der breiten Seite in die Fächer gesteckt.

Bei beiden Modellen werden die Karten nicht versetzt, sondern deckungsgleich angeordnet. Zumindest theoretisch, denn bei der Dosh Aero braucht die dritte Karte auf jeder Seite ein wenig Extradruck, um bündig mit den anderen abzuschließen. Oder man spart sich das und lässt sie 2 mm weiter herausstehen. So kann man sie auch noch leichter wieder entfernen.

Die Karten sitzen in jedem Fall sicher in den Börsen, lassen sich aber auch problemlos wieder entnehmen.

Im frisch eröffneten europäischen Online Shop von Dosh kann man sich über diese und weitere Modelle informieren. Das Modell Dosh Luxe6 kostet 59,90 Euro, genauso viel wie Dosh Aero. Neben diversen Farbvarianten gibt es von einigen Modellen auch noch Künstler-Versionen sowie eine mit vergoldeter Scheinspange, die ein wenig teurer ist als die Normalversion.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Wasserfest, Design, Kreditkarte, Dosh, G..."
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Date: Wednesday, 30 Jul 2014 09:00

Während Apple noch immer Geheimniskrämerei um sein nächstes iPhone betreibt, sind die Zubehörhersteller deutlich offener. Die Veredlungsmanufaktur Brikk preist bereits offiziell „sein“ iPhone 6 an, inklusive vermeintlicher Fakten zu Größe und Speicher.

Lux iPhone 6 (Bild: Brikk)

Lux iPhone 6 (Bild: Brikk)

Wie wird das nächste iPhone aussehen? Wird es wirklich iPhone 6 heißen? Welche Maße hat es? Wie viel Speicher bietet es? Und wann kommt das heiß ersehnte Smartphone auf den Markt? Lauter Fragen, die derzeit niemand wirklich beantworten kann. Zum kommenden iPhone-Modell – wir nennen es mal iPhone 6 – gibt es fast so viele Gerüchte wie Sand am Meer. Aber definitive, klare Aussagen sind Mangelware.

Dass bald ein neues iPhone kommt, darüber sind sich alle einig. Und dass es wieder einmal für einen Mega-Hype und gewaltige Umsätze sorgen wird, das scheint so sicher wie das Amen in der Kirche. Deswegen bereiten sich gerade die Zubehörhersteller mit Hochdruck auf den Release des nächsten Apple-Smartphones vor. Dabei kommt es gerne mal zu Kuriositäten wie beispielsweise beim Luxus-Anbieter Brikk.

Brikk iPhone 6
Auf der Homepage von Brikk kann das veredelte iPhone 6 bereits bestellt werden.Drei verschiedene Gold-Töne sind verfügbar. Plus eine Platin-Version.Bei den Größenangaben scheint sich Brikk ganz sicher zu sein.
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Ein Spezial-iPhone für über 6.000 Euro

Auf seiner Webseite preist der Hersteller teurer und edler Produkte mit großen Lettern das „Lux iPhone 6“ an. Das sei jetzt da – heißt es. Das stimmt aber nicht ganz. Was verfügbar ist, sind Mock-Ups. Genau: Gerenderte Ansichten eines vermeintlichen iPhone 6, das in eine Hülle mit 24-karätigem Gold eingebettet ist. Das edle Metall erstrahlt in gelben, pinkem oder platin-weißem Farbton.

Für einen Preis von umgerechnet 3.500 Euro kann das Lux iPhone 6 vorbestellt werden. Wer es ein Stückchen luxuriöser will, sollte zum Modell mit der Platin-Hülle und einem Diamanten-verzierten Apple-Logo greifen. Der Preis dafür: rund 6.500 Euro. Bei allen Modellen ist eine Anzahlung von 500 US-Dollar fällig, welche bei der Auslieferung verrechnet wird.

Wann ist die Auslieferung? Brikk will seine handgefertigten Modelle vier Wochen nach dem offiziellen Start des iPhone 6 an die wohlhabenden Käufer schicken. Der sei laut der Manufaktur im September oder Oktober. Eben der Zeitraum, von dem alle vermuten, dass Apple dann seinen neuesten Handy-Spross rausbringen könnte.

Bei den technischen Daten lässt Brikk keine Zweifel aufkommen. Die Angaben klingen so, als wüsste man genau, was Cupertino in der Mache hat: Das Lux iPhone 6 – bei dem es sich ja im Grunde nur um ein iPhone in einer edlen Hülle handelt – bietet einen 4,7 Zoll großen Bildschirm und 128 GB Speicher. Zwei Aussagen, die bislang nicht belegt sind. Aber auch nicht widerlegt. Ob Brikk mit seinen Angaben richtig liegt oder gar Insider-Wissen hat, wird sich vermutlich bald zeigen.

Wer sich eines der edlen Smartphones bestellen will, der kann auf dieser Übersichtsseite die gewünschte Farbe und Materialausstattung seines iPhone 6 aussuchen. Die Bestellung ist verständlicherweise ein kleines Wagnis, da nicht klar ist, ob der Veredler seine Versprechen halten kann.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "iPhone, Apple, Kommunikation, Luxus, Bri..."
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Date: Wednesday, 30 Jul 2014 07:00

Amazons erstes eigenes Smartphone erhält von den Kritikern eine mittelmäßige Bewertung, und mit den Kopfhörern des Fire Phones sieht es nicht viel besser aus. Doch ein cleveres Detail der Kopfhörer lässt aufhorchen: Die Ear Buds sind magnetisch und sollen so den üblichen Kabelsalat vermeiden.

Magnetische Ear Buds gegen Kabelsalat. Bilder: Amazon

Magnetische Ear Buds gegen Kabelsalat. Bilder: Amazon

Manchmal sind es nur kleine Details, die ein Alltagsproblem (na gut, ein „First World Problem“) lösen können: den Kabelsalat, wenn man In-Ear-Kopfhörer aus der Tasche zieht und wieder entwirren muss. Man kann sich mit cleveren Aufwickeltechniken oder einer Art Halsband behelfen. Doch richtig praktisch ist beides nicht.

Der Standard-Kopfhörer, den Amazon seinem neuen Fire Phone beilegt, löst dieses Problem auf charmante Art und Weise: Die beiden Ohrstöpsel sind magnetisch und halten in der Tasche stets zusammen. Ein Kabelwirrwarr wird damit deutlich unwahrscheinlicher.

Amazon Fire Phone Kopfhörer mit magnetischer Arretierung
51gmY1SjsrL._AA1500_Magnetische Ear Buds gegen Kabelsalat. Bilder: Amazon51Zs0Y+nydL._AA1500_
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Denkt einmal drüber nach oder probiert es mit einem Gummiband aus: Wenn ihr die beiden Ohrstöpsel aneinander befestigt, bevor ihr sie in die Tasche steckt, können sich die beiden dünnen Käbelchen, die von der Gabel ausgehen, praktisch nicht mehr verheddern. Das Hauptkabel, das zum Klinkenstecker führt, wurde von Amazon verstärkt und abgeflacht, so dass sich dieses einfacher wieder in die Länge ziehen lässt.

Im besten Fall holt man nun die Kopfhörer aus der Tasche, hält die beiden Ear Buds fest, und das Kabel entwickelt sich von selbst. Was im schlimmsten Falle noch passieren kann: dass der Hauptstecker irgendwie zwischen die beiden Kabel der Ohrstöpsel gelangt ist. Doch auch das lässt sich leichter entwirren als zuvor.

So war es früher: Kabelsalat.

Das Ganze sagt natürlich über die Qualität des Kopfhörers und auch des Fire Phones nichts aus. Der Kopfhörer wird bei Amazon selbst eher schwach bewertet, erhält derzeit einen Mittelwert von 2,5 von 5 Sternen. Auch das Fire Phone selbst hat die Kritiker bislang nicht gerade überzeugt. Aber das heißt ja nicht, dass einzelne Details nicht eine gute Idee sein können. Ich hoffe, die anderen Hersteller schauen sich diese magnetischen Ear Buds von Amazon ab.

Bild unten: Uxud via Flickr, Verwendung unter Creative-Commons-Lizenz BY 2.0


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kommunikation, Amazon, Kopfhörer, Magne..."
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Date: Tuesday, 29 Jul 2014 11:00

Der neue Rotring 800+ ist sowohl Feinminenstift mit 0,5-mm-Bleistiftmine als auch Stylus. Mit einem Dreh kann man die Spitze wechseln und entscheiden, ob man auf Papier oder einem kapazitiven Display schreibt oder zeichnet.

Rotring 800+ Feinminenstift + Stylus (Bilder: Frank Müller)

Rotring 800+ Feinminenstift + Stylus (Bilder: Frank Müller)

Seit 1928 produziert Rotring Präzisionsstifte zum Zeichnen und Schreiben. Berühmt sind vor allem die eckigen Feinminenstifte aus Metall, wie der Rotring 800. Dieser hat jetzt eine zusätzliche Stylus-Spitze erhalten und ist zum Hybridstift Rotring 800+ mutiert. Mit einem Dreh kann man die Spitze wechseln und entweder auf Papier oder einem Display schreiben und zeichnen.

In erster Linie ist der Rotring 800+ für mich ein Feinminenstift. Durch sein solides Metallgehäuse macht er einen sehr hochwertigen Eindruck. Er liegt gut ausgewogen in der Hand, und der markante Sechskantschaft mit der gerändelten Griffzone gibt ihm den unverwechselbaren Look. Die Mechanik zum Minenvorschub arbeitet präzise und tadellos. Und mit einem kleinen Dreh an der oberen Rändelung lässt man die Feinminenspitze erscheinen oder wieder im Schaft verschwinden. Dann verwandelt er sich in einen Stylus für kapazitive Displays. Allerdings unterscheidet sich die Gummispitze von der anderer Stifte.

Rotring 800+ Feinminenstift
Rotring 800+ Feinminenstift + StylusRotring 800+ Feinminenstift + StylusRotring 800+ Feinminenstift + Stylus
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Rotring 800+ Feinminenstift + Stylus

Rotring 800+ Feinminenstift + Stylus

Die Spitze des Rotring ist eben nicht geschlossen, sondern offen. Schließlich darf sie ja der Feinminenspitze nicht den Weg versperren. Die Gummispitze sitzt also wie der Aufsatz eines In-Ohr-Kopfhörers auf dem Schaft. Wahrscheinlich durch diese Konstruktion bedingt, ist sie etwas härter als die Spitze des Just Mobile Alu Pens.

Das führt dazu, dass man etwas stärker aufdrücken muss, wenn man den Rotring beim Schreiben oder Zeichnen schräg hält. Bei ziemlich senkrechter Haltung reagiert das Display annähernd gleich. Hält man den Stylus aber schräg, muss man etwas fester aufdrücken, damit auch wirklich jeder Strich sicher erkannt wird. Ob man das als positiv oder negativ empfindet, hängt sicher von den persönlichen Vorlieben ab. Ich empfand diese zwei Empfindlichkeitsstufen je nach Haltung zunächst etwas irritierend, habe mich aber schnell daran gewöhnt.

Die geschlossene Spitze des Jot Mobile scheint mir den Finger aber etwas besser zu emulieren. So kann man mit ihr auch auf dem Trackpad des MacBooks eine Wort durch Doppeltipp auswählen. Das klappt mit dem Rotring nicht. Auf dem Display des iPhones oder iPads funktioniert er dagegen tadellos, nur ist bei schräger Haltung wie erwähnt ein wenig mehr Druck erforderlich.

Der Name deutet es an: In erster Linie handelt es sich um den hochwertigen Feinminenstift Rotring 800, der um ein Plus erweitert wurde. Ein schönes Upgrade für alle, die sich überlegen, den Rotring 800 zu kaufen. Wer sich dagegen hauptsächlich einen Stylus für sein Tablet zulegen will, sollte bedenken, dass er hier die ausgefeilte Feinminenmechanik mitbezahlt.

Auf der Seite von Rotring kann man sich weiter über den Rotring 800+ informieren und ihn für 70 Euro in den Warenkorb legen. Bei Amazon kostet der rotring 800+ dagegen rund 50 Euro (Affiliate-Link).


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Date: Tuesday, 29 Jul 2014 09:00

Rollscout ist ein elektronisch aufgerüsteter Halter für WC-Papier. Er soll schon beim Betreten des stillen Örtchens durch ein unübersehbares rotes Blinklicht vor einer leeren Rolle warnen. Peinliche Situationen sollen durch dieses Frühwarnsystem vermieden werden.

RollScout {Kickstarter;https://www.kickstarter.com/projects/26703418/rollscouttm-go-in-peace}

RollScout (Quelle: Kickstarter)

Rollscout ist ein Gadget, das ein Problem löst, welches mir persönlich als nicht wirklich dringlich erscheint: Der Rollenhalter soll Engpässe bei der Versorgung mit Toilettenpapier verhindern helfen. Dazu misst er den Umfang der Rolle mit Infrarotlicht. Unterschreitet der Umfang ein gewisses Maß, schaltet der Rollscout ein pulsierendes Warnlicht an. Dieses soll schon beim Betreten der Toilette auf die leere Rolle hinweisen. So sollen auch jene Personen gewarnt werden, die ihrer Umwelt gerade wenig Beachtung schenken. Zum Beispiel, weil sie auf die anstehende Erledigung dringender Geschäfte konzentriert sind.

RollScout
RollScoutRollScoutRollScout
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Die Energie für Infrarotschranke und Warn-LED soll eine A23-Batterie liefern. Laut den Entwicklern Vivek Pandey und Rinkal Thakker muss diese bei normaler Verwendung erst nach neun bis zwölf Monaten ausgetauscht werden.

Um diese lange Lebensdauer zu erreichen, soll RollScout nur alle paar Minuten sozusagen „erwachen“, nach dem Rechten sehen und wieder in den Standby-Modus gehen. Erst wenn das Papier knapp wird, schaltet Rollscout in den Dauerbetrieb, bis die Rolle ausgetauscht wird.

Falls eine bestimmte Finanzierungsgrenze geknackt wird, versprechen die Entwickler, RollScout um bahnbrechende Funktionen zu ergänzen. So soll der Toilettenrollen-Halter in Echtzeit eine Meldung an eine App auf dem Smartphone schicken. Praktisch für Gastronomen, die so immer wissen, auf welcher Toilette neues Papier benötigt wird.

Die Finanzierungskampagne auf Kickstarter läuft noch bis zum 19. August 2014. Bis zu diesem Zeitpunkt kann man das Projekt unterstützen und sich einen Rollscout sichern. Dafür muss man umgerechnet mindestens 48 Euro inklusive Versand anlegen.

Weitere Informationen dazu direkt auf der Kickstarter-Kampagnenseite.


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Date: Tuesday, 29 Jul 2014 07:00

Das deutsche Produkt Homee will dem Smart Home zum Durchbruch verhelfen: Es dient u.a. als Zentrale, über die sich ansonsten inkompatible Systeme gleichzeitig steuern lassen. Die Kollegen der Website siio.de konnten Homee noch vor dem Verkaufsstart im August testen. Hier ihr Testbericht, den wir mit freundlicher Genehmigung übernehmen.

Homee

Homee (Alle Bilder: siio.de)

Wir hatten bereits hier und da mal auf siio über Homee geschrieben. Von der Idee über die Crowdfunding-Phase, bis hin zum fertigen Homee, welcher die nächsten Tage die Regale im Handel füllen wird war es ein langer Weg. Wir haben uns den allerersten Homee noch vor Verkaufsstart gesichert und ihn für euch getestet.

Codeatelier, die Gründer und Entwickler von Homme, starteten Ende 2013 eine Crowdfunding Kampagne, um Homee in Serienproduktion schicken zu können. Leider wurde das Funding-Ziel nicht erreicht. Doch gerade diese Kampagne brachte den Jungs von Codeatelier den Aufwind mit dem Projekt weiter zu machen. Sie erhielten viel positives Feedback und Unterstützung für Ihre Idee. So dürfen wir uns ab August auf den Verkaufsstart von Homee freuen.

Homee
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (52 Bilder)

Was macht Homee besonders?

Smart Home ist in den letzten Jahren zu einem immer größeren und interessanteren Thema geworden. Viele Hersteller versuchen, ihre Produkte in die Wohnungen der Kunden zu bekommen. Dabei konnte man sich aber leider bislang noch nicht auf einen Standard einigen. Dennoch kristallisieren sich, neben den proprietären System, einige Funkprotokolle als zukunftsweisend heraus:

  • Z-Wave (Der Z-Wave Allianz gehören bereits mehrere hundert Hersteller an- dadurch bereits eine große Produktvielfalt auf Z-Wave Basis)
  • Zigbee (Vor allem in der Beleuchtung zu finden – auch Philips Hue arbeitet damit)
  • EnOcean (Komponenten arbeiten meist ohne Batterien, da Sie den Strom durch Eigenenergiegewinnung beziehen – erspart das Batterienwecheln)

Untereinander sind Komponenten mit diesen verschiedenen Funkstandards bislang nicht kompatibel. So kann man zum einen nicht die verschiedenen Komponenten untereinander in einem System betreiben, um sich “das Beste heraus zu suchen”. Zum anderen ist diese Masse an verschiedenen (Funk-)Protokollen und proprietären System der Grund, warum viele Nutzer bislang Abstand von einer Kaufentscheidung gehalten haben. Was wenn es in ein oder zwei Jahren das System nicht mehr gibt für welches ich mich entschieden habe? Oder wenn es demnächst einen Funkstandard gibt, für welchen Komponenten erhältlich sind welche ich gern hätte – die aber dann nicht in mein System passen?

All diese Probleme kann Homee als Dolmetscher lösen, denn genau deswegen sieht das System aus wie große Lego Steine für den Papa. Homee baut auf einem modularen System auf, wobei jeder bunte Stein ein Funkprotokoll ist. (Im übrigen sind die Steine gar nicht so groß, gerade einmal 5 x 5 x 5 cm misst jeder einzelne von ihnen.) Somit kann man nur die Bausteine kaufen, für die Funkstandards welche man auch benötigt und man kann seinen Homee jederzeit um weitere Bausteine (Funkstandards) erweitern. Ab Verkaufsstart im August wird es einen Z-Wave und einen EnOcean Baustein geben. Der Zigbee Würfel soll zeitnah folgen.

Aktuell ein weiteres Problem im Smart Home, ist die Komplexität der verschiedenen Zentralen. Natürlich finden Systeme wie FS-20, FHEM oder Homematic ihre Fans, aber für die breite Masse sind die Systeme eher weniger geeignet. Wer versteht schon etwas von Zentralen Programmen oder Scripten? Wohl die wenigsten.

Homee wird einfach werden. In vielen meiner Blogs sprach ich vom WAF, dem Woman Accepted Factor, welchen ich bislang auf das Design bezog. Das Homee dies mitbringt sieht man hoffentlich auf den ersten Blick. Das Design ist schlichtweg gelungen. Aber in den letzten Tagen, beim Testen vom Homee stellte ich fest, dass man den WAF nicht ausschließlich auf das Design von Smart Home Komponenten beziehen kann, aber dazu später mehr und damit genug des allgemeinen Blabla. Ich habe mir den Homee angesehen und bereits seit ein paar Tagen im Einsatz. Hier mein Review zu Homee:

Unboxing

Auf der Front jeder Box steht der Slogan: „Your Home Remote“ – also die Fernbedienung für dein Zuhause. Homee, was in der Jugend umgangssprachlich soviel wie Kumpel bedeutet, ist also nicht nur irgendeine Hausautomatisierungszentrale, sondern soll dein Kumpel fürs Zuhause werden.

Die Verpackung ist sehr schlicht in Weiß gehalten und enthält nur die wesentlichsten Informationen. Dies erinnerte mich ganz leicht an die Boxen von Apple. Bei dem Brain Cube (der Zentrale) ist auf der Rückseite die Kurzanleitung für die Erstinstallation aufgedruckt.

Brain Cube (weiß) 

Der weiße Stein ist die Zentrale, der Brain – also das Gehirn. Er integriert WLAN und lässt sich darüber in dein vorhandenes heimisches Netzwerk integrieren. Übrigens unterstützt er bereits Airplay, DLNA soll bald folgen. Dafür hat der Homee Brain Cube einen Klinke-Audio-Ausgang, so das du ihn an deine Stereoanlage, oder an ein paar Speaker anschließen kannst. Im Lieferumfang des Brain liegt ein Netzteil mit USB Port und ein USB-Micro-USB-Kabel zur Stromversorgung des Homee bei. Auf der Unterseite hat der Brain Cube Gummifüße für einen sicheren Stand, an der Oberseite des Würfels befinden sich vier Magnetkontakte auf welche der nächste Stein aufgesetzt werden kann.

Erweiterungs-Bausteine

Die Verpackungen der Eweiterungssteine sind ebenso schlicht gehalten wie die des Brain Cube. Im Lieferumfang befindet sich logischerweise kein USB-Netzteil und -Kabel. An der Unter- und Oberseite jedes Steins befinden sich wieder die vier Magnetkontakte über welche das modulare System erweiterbar ist. Alle Bausteine, der Brain Cube inbegriffen, machen einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck, welches vom Gewicht der Steine untermauert wird. By the Way: Der lila Würfel ist für Z-Wave, der Türkis-farbene Würfel ist für EnOcean.

Die Einrichtung (Erstinstallation)

Ich möchte vorausschicken: Mit der Installation kommt jeder zurecht, der schon einmal ein Smartphone bedient hat. Ich habe mir schon einige Smart Home Zentralen angesehen. In der Regel sieht die Installation gleich aus und muss über ein Webfrontend am PC oder Notebook erfolgen. Bei Homee nicht! Daher hatte ich bei der Installation ein echtes „Wow“-Erlebnis.

Homee muss nicht wie andere Smart Home Zentralen über ein LAN-Kabel an den Router angeschlossen werden. Er wird über WLAN mit dem Smartphone verbunden. Homee ist damit auch die erste Smart Home Zentrale die ich kenne, welche vollständig über das Smartphone eingerichtet wird. Alterantiv ist dies natürlich auch am PC oder Notebook möglich.

  1. Homee per USB Kabel mit dem Netzteil verbinden
  2. kostenlose Homee App herunterladen
  3. App starten und die Nummer welche sich auf der Unterseite des Brain Cube (weißer Würfel) befindet in das Anmeldefeld eingeben.

Homee öffnet zunächst ein eigenes WLAN. Die Installation ist daher ähnlich der bei Belkin Wemo (Philipp hatte sie getestet). Nur muss man bei Homee nicht in die Einstellungen des Smartphones wechseln um sich mit diesem WLAN zu verbinden, das passiert im Installationsassistenten automatisch wie von Geisterhand.

So kannst du in der Installation direkt fortfahren, dir deinen persönlichen Benutzernamen und Kennwort vergeben. Die Handlungsanweisungen sind in der gesamten Installationsroutine super verständlich beschrieben. Über das Wording scheint man sich lange Gedanken gemacht zu haben. Im letzten Schritt musst du nur noch auswählen, ob du Homee in deinem Netzwerk betreiben möchtest – somit kannst du auch von Unterwegs schauen ob Zuhause alles in Ordnung ist. Um Fernzugriff auf deinen Homee zu erhalten, benötigst du keinerlei Kenntnisse über Portfreigaben oder DynDNS. Diese Einstellungen übernimmt Homee für dich. Keine Angst, deine Daten bleiben immer auf deinem eigenen Homee und werden nicht auf anderen Servern abgelegt!

Alternativ kannst du aber auch Homee alleine betreiben, dabei hast du dann nur Zuhause in Reichweite des Homee Zugriff auf deine Hausautomatisierung.

Falls du dich dafür entscheidest Homee in dein Netzwerk zu integrieren, werden dir alle verfügbaren WLAN Netzwerke angezeigt. Hier nur noch das eigene WLAN Netz auswählen, das WLAN Passwort eingeben und schon ist die Installation abgeschlossen.

Geräte an Homee anmelden

Beim ersten Aufruf der App ist diese logischerweise ziemlich leer, denn es sind noch keinerlei Sensoren oder Aktoren angemeldet. Was kann ich denn jetzt alles anmelden?

Bei Z-Wave sind laut Codeatelier alle Geräte von Fibaro getestet worden. Da es im Z-Wave Funkprotokoll nur vier (Haupt-)Geräteklassen gibt, sollten auch Steckdosen und Schalter aller anderen Hersteller erkannt werden.

Zum Anmeldevorgang geht es über das Plus-Zeichen. Hier können die Geräte inkludiert (so nennt man bei Z-Wave den Anmeldevorgang) oder exkludiert (abgemeldet) werden. In der Homee.Oberfläche ist das viel einfacher beschrieben dort steht „Los geht’s“ oder „Gerät resetten“.

Ich hab zunächst den Z-Wave Fibaro Motion Sensor und eine Z-Wave Steckdose aus dem Hause Everspring genommen, welche auch den Verbrauch der angeschlossenen Geräte messen kann.

Anmeldevorgang

Um ein Z-Wave Gerät am Homee anzumelden, muss der Anmeldevorgang am Brain Cube über den Button „Los geht’s“ gestartet und das Z-Wave Gerät in den Anlernmodus versetzt werden. Bei den meisten Z-Wave Geräten erfolgt dies über dreimaliges drücken der Taste am Gerät (Triple Click). Ansonsten einen Blick in die Anleitung der Komponente werfen. Wichtig, wie immer bei Z-Wave Geräten: Das anzulernende Geräte muss in der Nähe des Homee sein. Meine ersten beiden Anlernversuche sind genau deswegen gescheitert.

Leider sieht man während der Anlernphase nicht, was gerade passiert, daher hat mein Homee beim dritten Anlernversuch mit mir geschimpft „Aufhören zu drücken“, als ich die Taste an der Z-Wave Steckdose viel zu oft gedrückt habe. War der Anmeldevorgang erfolgreich, bestätigt es dir dein Homee mit einem „Hat geklappt“.

Es hat wirklich super geklappt. Die Everspring Steckdose wurde an den Homee angemeldet und zeigt mir nun den aktuellen Verbrauch der angeschlossenen Geräte in Watt an. Der Fibaro Motion Sensor zeigt neben Bewegung auch die aktuelle Temperatur an, die Helligkeit, welche der Fibaro Motion Sensor ebenfalls messen kann, wird leider noch nicht in der Homee App dargestellt.

Homee Gruppen

Ich habe jetzt erstmal nur zwei Geräte angemeldet. Kommen in Zukunft noch mehr Steckdosen, Rauchmelder, Fensterkontakte und vielleicht Heizkörperthermostate hinzu, so wird es schnell unübersichtlich. Dafür sind die Homee Gruppen gedacht. Hier lassen sich mehrere Geräte gruppieren. Wie du diese strukturierst, ob nach Räumen, Gewerken oder Gerätetypen, bleibt dir dabei völlig frei überlassen.

Homeegramme  - dein eigenes IFTTT

Das hier ist das eigentlich Spannende. Natürlich ist Homee „die Fernbedienung für dein Zuhause“. Aber Steckdosen nur über das Handy ein- und ausschalten ist noch keine Hausautomatisierung. Wie es der Name schon sagt soll etwas automatisch passieren.

Dazu sind die Homeegramme da. Sie ermöglichen das Starten einer Aktion bei einem bestimmten Auslöser. Dies kann ein Ereignis sein, wie zum Beispiel: der Bewegungsmelder erkennt eine Bewegung, oder die Steckdose wurde eingeschaltet. Ein Auslöser kann aber ganz einfach auch nur die Uhrzeit sein. So kann eine Aktion jeden Tag um 7:30 Uhr gestartet werden. Es können auch mehrere Auslöser kombiniert werden.

Ist die Wenn-Bedingung erfüllt, kann eine Aktion ausgelöst werden. So kann die Steckdose automatisch ein- oder ausgeschalten werden, wenn eine Bewegung erkannt wurde. Eine Aktion kann aber auch sein, das dir eine Push Nachricht von Homee auf dein Smartphone gesendet wird. Da man die Homeegramme nach dem Erstellen ganz einfach per Schieberegler einschalten oder deaktivieren kann, wäre es auch denkbar, eine Regel zu erstellen das man eine Pushnachricht erhält, wenn eine Bewegung erkannt wurde. Diese könnte man beim Verlassen der Wohnung aktivieren um sofort benachrichtigt zu werden wenn eine Bewegung erkannt und damit ungebetene Gäste da sind.

Kurz um, Homeegramme basieren auf dem Prinzip: Wenn das, dann mache dies und sind damit dem IFTT-Prinzip gleichzusetzten.

Aktionen lassen sich auch kombinieren. Also du kannst durch eine Aktion die Steckdose nicht nur automatisch einschalten, du könntest dir auch zeitgleich eine Pushnachricht senden lassen (Wer’s braucht). Homee kann als Aktion aber auch einen frei definierten Text als Sprachausgabe wiedergeben. Wenn du also Lautsprecher an den Audioausgang von Homee angeschlossen hast, oder ihn mit deiner Hi-Fi-Anlage koppelst, kannst du ein wenig Star Trek Feeling in deine Wohnung Einzug halten lassen. Eine sanfte weibliche Computerstimme könnte dir auch sagen, dass die Steckdose eingeschaltet wurde. Zum Posen vor den Kumpels solltest du dafür auf jedenfall ein Homeegramm anlegen :-)

Anwendungsbeispiele

Zunächst habe ich gar nicht all die vielen Möglichkeiten gesehen, welche man in den Homeegrammen als „Auslöser“ verwenden könnte, bis ich festgestellt habe, dass man in der App die Zeile „Auslöser“ horizontal scrollen kann. So ist es möglich, bei dem Fibaro Motion Sensor neben der Bewegungserkennung auch die aktuelle Temperatur oder die aktuelle Helligkeit als Auslöser zu verwenden. Du könntest damit also die Steckdose Temperaturabhängig steuern falls du an dieser eine Elektro-Heizung oder ein Klimagerät angeschlossen hast. Natürlich kannst du die Temperatur, welche der Fibaro Motion Sensor meldet, auch nutzen um die Z-Wave Danfoss Thermostate zu steuern, welche deine Heizung regulieren.

Bei der Steckdose kann eine Aktion aufgrund des Erreichen, sowie Über- oder Unterschreiten des aktuellen Verbrauchs ausgelöst werden. So könnte man zum Beispiel das HiFi Board komplett abschalten, wenn die Geräte nur im Standby sind und somit Strom sparen.

Alle Funktionen können auch am PC oder Notebook genutzt werden für all jene die kein Android oder iOS Smartphone haben. Dazu einfach auf https://hom.ee/login.html mit der Homee Gerätenummer und dem Benutzer plus Passwort anmelden.

Fazit

Das Designkonzept von Homee ist rund und schlüssig. Die Würfel müssen nicht in Schränken versteckt werden, sondern sind so schick, dass Sie nicht nur im Wohnzimmer stehen können, sondern es fast sogar müssen. Dank integriertem WLAN ist man bei der Platzierung von Homee sehr frei.

Die Installation ist super einfach gehalten und kann vollständig über das Android-Smartphone oder ein iPhone erfolgen. Dank der Erweiterungswürfel mit Z-Wave und EnOcean sind bereits jetzt schon eine Vielzahl von Smart Home Komponenten verschiedenster Hersteller kompatibel. Ich freue mich schon auf den Zigbee Würfel, denn dann können auch die Philips Hue Leuchten eingebunden werden und das laut den Entwicklern direkt – ohne Philips Hue Bridge.

Empfehlen würde ich Homee allen Smart Home Einsteigern und denen, die nicht auf komplexe Systeme wie zum Beispiel von Fibaro setzen möchten oder all denen, die jetzt zukunftssicher mit Smart Home starten möchten.

Der Homee Brain Cube wird 129 Euro, jeder Erweiterungs-Baustein (Z-Wave sowie EnOcean) soll 99 Euro kosten. Es wird auch Startersets geben in welchen der Brain Cube und je ein Erweiterungs-Baustein enthalten sind. Diese liegen bei je 199 Euro

Homee birgt ein großes Potenzial, das es gilt auszuschöpfen. Da der Brain Cube per WLAN mit dem Netzwerk verbunden ist, wäre eine Integration von anderen WLAN Smart Home Komponenten wie den Steckdosen von Belkin WeMo, oder der Wetterstation von Netatmo denkbar. Ich bin gespannt was Homee in Zukunft alles lernen wird!

Über diesen Gastbeitrag

Dieser Artikel erschien zuerst auf siio.de. Die Seite von Chris Bertko alias „crissxcross“ dreht sich rund ums Thema Hausautomatisierung.


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Author: "Gastautor" Tags: "Homee, Heimelektronik, Smart Home, Heima..."
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Date: Tuesday, 29 Jul 2014 06:00

Der Stahlplastiker Andreas Reichlin aus Immensee entwickelte und designte den Feuerring aus massiven Stahlplatten auf höchstem handwerklichen Niveau. Dabei entstand ein auf das Wesentliche reduziertes Designstück, mit dem man Grillgut einfach und gesund zubereiten kann.

Der Feuerring: Mit Kunst grillieren

Der Feuerring: Mit Kunst grillieren

Geselliges Beisammensein und gesundes Grillieren mit einer ästhetischen Form, die handwerklich perfekt verarbeitet wird, sind für den Schwyzer Künstler Andreas Reichlin wesentlich. Für dieses edle Designstück verwendet er speziell legierten Stahl. «Der Ring wird nahtlos verschweisst; ein echter Feuerring ist wie aus einem Guss», sagt Andreas Reichlin. Der Feuerring ist die gelungene Symbiose aus Design und grossartigen Nutzungsmöglichkeiten, egal, ob man vegetarische Kost oder ein saftiges Steak zubereiten möchte. Das Grillgut wird auf einen breiten Stahlring gelegt, der Temperaturzonen zwischen 150 und 300 Grad bietet.

Der Feuerring: Grillieren am See

Der Feuerring: Grillieren am See

Das einzigartige, schweiz- und europaweit patentierte Grillverfahren ermöglicht schonendstes Garen und Grillieren von Köstlichkeiten wie Fisch, Gemüse, Fleisch, Spiegeleier, Crèpes, Raclette oder Rösti – kreative Kulinarik auf höchstem Niveau. Mit seinem unverwechselbaren Original gibt Andreas Reichlin ein Stück seiner Lebensphilosophie weiter: Mit Freunden rund um ein loderndes Feuer, edel gefasst, gesund speisen – dazu lädt der Feuerring das ganze Jahr über ein. www.feuerring.ch.


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Date: Monday, 28 Jul 2014 11:00

Ist das nur ein Scherz? Oder ein ernst gemeintes Projekt? Das wird bei „The Fantastic Lamp“ nicht ganz klar. Aber der Lösungsansatz eines altbekannten Problems („Wo ist hier die nächste Steckdose?“) kann gefallen.

Die erste Konzeptzeichnung von „The Fantastic Lamp“ (Bild: Connor)

Die erste Konzeptzeichnung von “The Fantastic Lamp” (Bild: Connor)

Man sitzt gemütlich auf der Couch, surft auf seinem Tablet, telefoniert mit seinem Handy oder erstellt auf seinem Notebook eine wichtige Präsentation – und plötzlich ist der Akku leer. Wo ist jetzt die nächste Steckdose? Was, am anderen Ende des Zimmers? Muss ich jetzt wirklich aufstehen? Och nö!

Diese ernüchternde Situation kennt jeder. Und der Erfinder der „Fantastic Lamp“ will sie lösen. Wie? Ganz einfach: Indem er eine Stehlampe erfand, in der mehrere Steckdosen integriert sind.

The Fantastic Lamp
Der erste Prototyp von Der erste Prototyp von Die erste Konzeptzeichnung von
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Ernst gemeint oder nicht?

Zuerst dachte ich mir: „So ein Blödsinn“, als ich das Projekt auf Kickstarter fand. Besonders als ich die echt üblen Bilder des zusammengeschusterten Prototypen sah. Und das Video dazu ist auch nicht viel besser:

Doch nachdem ich mich mehr damit beschäftigt habe, denke ich zunehmend, dass das Projekt eine klasse Idee ist. Ja, wirklich! Denn das Problem mit dem fehlenden Strom, wenn man auf der Couch sitzt bzw. liegt, ist alltäglich. Und in den meisten Haushalten befindet sich neben dem gemütlichen Mobiliar eine Stehlampe. „The Fantastic Lamp“ löst somit ein Problem auf eine wirklich simple Art und Weise.

„Die Idee klingt so einfach – die kann doch nicht neu sein“, dachte ich mir als nächstes. Es gibt doch bestimmt schon dutzende Lampen-Modelle mit zusätzlichem Stromanschluss. Oder? Nein. Das ergab zumindest meine Recherche. Unglaublich!

Mein Interesse war geweckt. Zumal neben den grottigen Prototypen-Bildern auch noch eine einigermaßen hinnehmbare Skizze des fertigen Modells auf der Kickstarter-Webseite gezeigt wird. Und die Erläuterung, dass die „fantastische Lampe“ neben Strom- auch einen USB-Anschlüsse bieten soll, verringerte zusätzlich meine erste Skepis.

Ganz überzeugt bin ich aber noch nicht. Und wohl nicht nur ich. Denn bislang wurde exakt 1 US-Dollar gespendet. Ob das daran liegt, dass die Kampagne ganz frisch gestartet ist? Daran, dass das Video und die Bilder ziemlich unprofessionell ausfallen? Kann der Tüftler sein Konzept nicht schlüssig vermitteln? Liegt es am Humor? Dass einige wichtige Informationen fehlen, zum Beispiel wie und wann das Projekt umgesetzt werden soll? Oder hat niemand das beschriebene Problem bzw. will es gar nicht gelöst haben? Die Gründe können vielschichtig sein – wahrscheinlich ist es am Ende eine Mischung aus allen Aspekten. Schließlich hat man schon viele Projekte scheitern sehen, die zwar gute Ideen hatten, aber bei denen es am Ende bei der Umsetzung mangelte.

Wer trotzdem „The Fantastic Lamp“ unterstützen will, kann auf der entsprechenden Kickstarter-Seite sein Geld dafür geben. Für umgerechnet 223 Euro Vorschuss soll man das fertige Modell erhalten. Geliefert wird allerdings nur innerhalb der USA.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Crowdfunding, The Fantastic Lamp, Kickst..."
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Date: Monday, 28 Jul 2014 09:00

MiP möchte mein neuer Roboterfreund sein. Für rund 130 Euro tanzt er für mich. Und er lässt sich mittels Smartphone steuern. Auch kann er selbständig auf seinen zwei Rädern balancieren, Dinge tragen und mich unterhalten. Aber ist MiP von Hersteller WowWee wirklich eine Bereicherung für das eigene Leben? Wir haben es ausprobiert.

Süßer Kerl. Und kann er auch was? (Foto: Sven Wernicke)

Süßer Kerl. Und kann er auch was? (Foto: Sven Wernicke)

Schon vor dem Auspacken ist das Interesse geweckt: Ein knuffiger Kerl schaut aus der Hülle heraus und wartet auf seinen ersten Einsatz. Die Überraschung zu Beginn: Im ausgeschalteten Zustand kann MiP nur mithilfe einer Plastikhalterung gerade stehen. Ansonsten kippt er schlicht und ergreifend um. Doch alles relativiert sich, betätigt man den Schalter auf der Rückseite und stellt den Roboter auf eine möglichst große, freie Fläche oder den Erdboden. Dann versucht er, selbständig die Balance zu halten. Und es gibt in der Tat sehr viel mehr zu entdecken…

MiP
Die Arme sind beweglich, besitzen aber keine Motoren. (Foto: Sven Wernicke)Gute Verarbeitung. (Foto: Sven Wernicke)Im Kopf steckt die Technik. (Foto: Sven Wernicke)
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Ohne Smartphone

Vier AAA-Batterien sind schnell im stabilen und wertig wirkenden Plastikkörper von MiP verschwunden. Dann kann’s losgehen. Von Haus verlangt die Maschine kein Smartphone oder Tablet – dies ist optional. Das ist gut, kann so das Spielen ohne Installieren von Apps beginnen. Ausgestattet ist MiP mit einem Mikrofon, Infrarot-Sensoren, LED-Augen und IR-Sender auf bzw. im Kopf. Zusätzlich sind die Arme beweglich, ein Lautsprecher befindet sich auf der Rückseite  und eine LED in der „Brust“ gibt Auskunft über den aktiven Modus. Unten befinden sich die Räder, die zugleich der Modusauswahl dienen.

Ist MiP eingeschaltet, dreht man an den Rädern, um zwischen den Spielarten zu wechseln. Standardmäßig (Blaue LED) wartet er auf Gesten-Eingaben, also Handbewegungen des Nutzers. Im Stapelmodus (Rosa) befestigt man ein kleines Plastiktablett an MiP, auf dem Gegenstände transportiert werden. Zusätzlich stehen ein Käfigmodus (Weiß; Katz-und-Maus-Spiel zwischen Roboter und Mensch), ein Trickmodus (Rot; bis zu 50 Bewegungen kann man dem Roboter manuell beibringen), ein Umherfahrmodus (Gelb; autonomes Fahren), ein recht wilder Tanzmodus (zufällige Melodien werden abgespielt) und der Verfolgermodus (Orange; folgt selbständig den Gesten des Nutzers). Das alles bietet genügend Spielraum für Experimente und das Finden des optimalen Einsatzes.

Mit Smartphone

MiP besitzt ein integriertes Bluetooth-Modul, wodurch der Roboter neue Fähigkeiten erhält, wird er mit einem Smartphone oder Tablet (Android oder iOS) verbunden. Hier ist dann eine direkte Kontrolle möglich, das heißt das Telefon wird zur Fernsteuerung. Zusätzlich kann MiP mit virtuellen Dosen, fast wie ein Tamagotchi, gefüttert werden. Dadurch verändert er dezent sein Verhalten. Er tanzt auch zur auf dem Smartphone gespeicherten Musik, kämpft oder boxt gegen andere MiPs (sofern vorhanden), fährt zuvor auf den Touchscreen gezeichnete Routen oder stapelt im Wettbewerb Dinge.

Schicke Packung - sie weckt schon einmal das Interesse. (Foto: Sven Wernicke)

Schicke Packung – sie weckt schon einmal das Interesse. (Foto: Sven Wernicke)

Ganz klar: Die App-Elemente sind zusätzlich für Mehrspieler-Freuden ausgelegt, aber vor allem das Zeichnen der Routen sowie das freie Fahren sind schon eine echte Bereicherung und funktionieren sehr gut.

Die Grenzen

Es ist schon ein wenig kurios, dass MiP im ausgeschalteten Zustand nicht gerade und selbständig stehen kann, er seinen Körper eingeschaltet aber sehr präzise balanciert. Manchmal allerdings scheint er etwas sein Gleichgewicht zu verlieren, vor allem wenn man ihn einige Zeit ignoriert. Nicht hundertprozentig glücklich bin ich mit der Gestensteuerung. Die verbauten Sensoren nehmen Handbewegungen nach links, rechts, vorne und hinten wahr, was allerdings nicht immer klappen mag. Viel zu häufig werden Eingaben ignoriert oder falsch wahrgenommen. Kurioserweise funktioniert die Kontrolle im Verfolgen-Modus besser als im Standard-MiP-Modus, der zugleich als Voreinstellung gewählt ist.

Ebenfalls erkennt MiP nicht alle Hindernisse bzw. kleinere Objekte, die nicht in seinen „Sichtradius“ fallen. Und da der Bot hinten und an den Seiten keine „Augen“ besitzt bzw. seinen Kopf gar nicht bewegen kann, stößt man zwangsläufig an die Grenzen der Möglichkeiten. Das Stapeln von Gegenständen auf dem Tablett ist schon sehr witzig anzusehen und ein amüsanter Gag für die Party – da als Minispiel prima geeignet. Wer zu langsam ist, dem haut MiP die Gegenstände vom Tablett um die Ohren.

Womit ich zugegeben nicht so gut zurecht gekommen bin, das ist der Trickmodus. Hier bringt man dem Roboter Fähigkeiten bei, was doch recht kompliziert ist. Das Handbuch hilft weiter, mehr als ein paar simple Dinge wollte ich nicht probieren. Das bereitet zumindest mir keine wirkliche Freude, hier sind wohl Geduld und Übung gefragt. Wie bei einem Haustier, sozusagen. Anders sieht es bei den weiteren Spielarten aus – gerade das Verfolgen ist neben der regulären Fernsteuerung via App mein persönliches Highlight.

Fragt nicht nach dem Sinn!

Was soll der Quatsch? Diese Frage könnte man sich bei so vielen Spielzeugen der Gegenwart stellen. MiP hat darauf auch keine plausible Antwort, zumal er im Grunde keine richtige KI besitzt. Er lernt nicht ernsthaft dazu, besitzt keine komplexe Persönlichkeit und keine eigenständigen Verhaltensweisen. Alles, was er beherrscht, ist vorprogrammiert und kann mittels Software und Gestensteuerung beeinflusst werden. Das ist eine Zeitlang spaßig, launig und immer wieder ein amüsanter Scherz für Groß und Klein – zum Beispiel bei Familiengeburtstagen oder Kinderfesten.

MiP balanciert selbständig. (Foto: Sven Wernicke)

MiP balanciert selbständig. (Foto: Sven Wernicke)

Umso länger man sich mit MiP beschäftigt, umso mehr Wünsche offenbaren sich. Cool wäre eine integrierte Kamera gewesen. Oder wieso wird der integrierte Speaker nicht als Lautsprecher genutzt? Dann hätte MiP eine tanzende Boombox sein können – durchaus ein schrulliger Mehrwert irgendwie. Auch hätte eine dezent komplexere KI sicherlich nicht geschadet, um dem Roboter etwas mehr Profil zu verleihen. Eine präzisere Gesten- sowie Hindernis-Erkennung würde ich mir ferner wünschen. In der Form ist MiP also das, was er ist: Ein lustiger Geselle, der eigentlich nur Spaß bringen möchte.

Ach, irgendwie nett!

Die einen mögen sagen: Was für ein Unsinn – und dann noch so teuer. Sicherlich ist diese harsche Äußerung nicht unangebracht, reden wir hier doch über ein interaktives Spielzeug, das mit etwas Pech recht schnell im Schrank verschwindet. Aber vielleicht, um MiP bei der nächsten Gelegenheit wieder rauszuholen? Wer einen witzigen Roboter mit ein paar Spielen und einer ungewöhnlichen, aber auch schicken Konstruktionsform gerne durch die Wohnung fahren (lassen) möchte und zudem motiviert ist, sich mit den genannten Spielmodi zu beschäftigen, erhält ein vielfältiges Gadget für die ganze Familie. Im Zweifelsfall transportiert man halt Kleinigkeiten via Smartphone durch die Wohnung – dafür ist MiP jedenfalls wunderbar geeignet (sofern man ihn beherrscht).

Selbst hat mir MiP auf jeden Fall auf infantile Art und Weise Spaß bereitet. Löblich ist auch die gute Verarbeitung und der insgesamt überzeugende Gesamteindruck. Für einen Nachfolger gibt’s aber noch einiges an Potential, was man nutzen könnte.

Weitere Details gibt’s auf der Webseite des Herstellers.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "Test, Familiendings, Kinder, Praxistest,..."
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Date: Monday, 28 Jul 2014 07:00

Die „Deutsche Welle“ strahlte einst in die ganze Welt – als Programm für Urlauber, aber auch als Darstellung Deutschlands und Informationsquelle für die Hörer besonders im Ostblock. Die Kurzwellensendestelle Wertachtal bei Ettringen im Ostallgäu war hierfür gebaut worden. Nun wird sie abgerissen. neuerdings.com konnte an einer letzten Führung teilnehmen.

Kurzwellensender Wertachtal: letzte Führung. (Alle Bilder: W.D.Roth)

Kurzwellensender Wertachtal: letzte Führung. (Alle Bilder: W.D.Roth)

Wie die Erdfunkstelle Raisting war die Kurzwellensendeanlage im Wertachtal ein Pflichtprogramm für jeden Funkinteressierten; wir besichtigten sie unter anderem im Nachrichtentechnik-Studium mit unserem Prof. Dr. Janssen, auch Funkamateur. Die Erklärungen zur Sende- und Antennenanlage, die über die Mikrofonanlage im Bus liefen, gingen allerdings im Antennennahfeld im Programm der Deutschen Welle unter, das plötzlich so stark in die Anlage einstrahlte, dass es alles andere „überbügelte“.

Die Sendeanlage war zur Olympiade 1972 errichtetet worden, ehemals größte Kurzwellen-Sende-Anlage Europas und nach Radio Moskau und der Stimme Amerikas drittgrößte weltweit. 67 Antennen mit bis zu 17 dB Gewinn und 16 Kurzwellen-Sender mit je bis zu 500 kW Output strahlten deutsche und fremdsprachige Sendungen in alle Welt ab. Die effektiven Sendeleistungen (EIRP) erreichten bis zu 40 Megawatt. Alle Antennen konnten beliebig auf die Sender geschaltet werden, um so eine Richtwirkung in das gewünschte Land/auf den zu versorgenden Kontinent zu erreichen. Auch am anderen Ende der Welt konnte man mit einem kleinen Radio die Deutsche Welle empfangen. Auch dort, wo es kein Handynetz gab.

Kurzwellensendeanlage Wertachtal (Bilder: W.D.Roth)
Kurzwellensender Wertachtal letzte FührungKurzwellensender Wertachtal letzte FührungKurzwellensender Wertachtal letzte Führung
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Im neuen Jahrtausend wurden die Sender, nachdem die Deutsche Welle zuerst ins Internet abwandern wollte und dort für Ärger sorgte, auch digitaltauglich gemacht. Im Jahr 2006 stellte die Deutsche Welle allerdings die Sendungen aus Wertachtal komplett ein.

Ich konnte die beeindruckende Antennenanlage nach dem Umzug ins Ostallgäu vom Schlafzimmerfenster aus sehen. Dies wird nun bald vorbei sein:

Alle Sendungen wurden unerwartet an andere, weniger leistungsfähige Standorte verlegt und im Lauf des August 2014 werden Sender und Antennen „rückgebaut“, also zerlegt, gesprengt und abgerissen. Aus dem Antennengelände soll Bauland werden sowie ein Areal für Windräder – bislang sind dort „nur“ Solarzellen aufgestellt.

Die Anlage sendet schon seit Mai 2013 nicht mehr und schaut auch dementsprechend verlassen aus – die große Empfangstreppe ist bereits von Unkraut überwuchert und eine offizielle Führung hat schon lange nicht mehr stattgefunden. neuerdings.com konnte jedoch an einer kurzfristig angesetzten letzten Führung teilnehmen.

Die Senderöhren waren bereits teilweise aus den Sendern entfernt, die Senderschränke und Antennen standen noch. Ein letzter Blick auf ein großes Stück Technikgeschichte mit vielen Fotos und einigen Videos von der Führung. Zukünftig gibt es die Deutsche Welle über Internet, dann kann man sie im Urlaub hören, wenn man eine Flatrate für das betreffende Land hat und die Chinesen können sie nach Bedarf abschalten, wenn ihnen das Programm mal wieder zu subversiv ist…


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Date: Monday, 28 Jul 2014 06:00

Smartphones sind längst zu unseren täglichen Begleitern im Alltag geworden. Und natürlich spielt bei der Kaufentscheidung für ein neues Handy auch immer die Optik des Geräts eine wichtige Rolle. Entsprechend schick und hochwertig sollte dann auch die Hülle für’s Handy sein. Doch so einfach sind gute Hüllen inzwischen gar nicht mehr zu finden, da der Markt mittlerweile von minderwertigen Billig-Importen aus Fernost überschüttet wird.

Hülle für Samsung Galaxy S5 von StilGut

Hülle für Samsung Galaxy S5 von StilGut

Qualitativ sehr hochwertige Hüllen, die ein ganzes Smartphone-Leben unbeschadet überdauern, fertigt beispielsweise der deutsche Hersteller StilGut. Hier kommen nur beste Materialien zum Einsatz, die in Handarbeit exzellent verarbeitet wurden und sich vor allem durch eine sehr präzise Passgenauigkeit auszeichnen. Auch die Handhabung im täglichen Gebrauch hat StilGut optimiert. Der Hersteller liefert seine modisch eleganten Hüllen in vielen unterschiedlichen Farben und Varianten für nahezu alle Smartphones und Tablets.

Hülle für Samsung Galaxy S5 von StilGut

Hülle für Samsung Galaxy S5 von StilGut

Für das beliebte Samsung Galaxy S5 bietet StilGut beispielsweise eine Vielzahl von eleganten und widerstandsfähigen Hüllen aus hochwertigem Echtleder an; da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Hülle für Samsung Galaxy S5 von StilGut

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Date: Sunday, 27 Jul 2014 07:00

Ein kleiner Aufsatz für die Heizung soll wie ein Heizlüfter wirken: Der „Radfan“ bläst die warme Luft direkt in Richtung des Bewohners und nicht erst zur Decke. Geld sparen wird man damit allerdings – anders als die Erfinder versprechen – kaum.

Radfan: Schneller warm dank eines Aufsatzes? Alle Bilder: Radfan

Radfan: Schneller warm dank eines Aufsatzes? Alle Bilder: Radfan

Wer im Winter durchgefroren ins eiskalte Zimmer kommt, der will nicht erst warten, bis die Heizung den ganzen Raum mühsam aufgeheizt hat. Er will sich sofort aufwärmen. Dabei helfen soll ein Aufsatz namens Radfan, der die warme Luft schlicht abfängt und direkt ins Zimmer leitet, bevor sie zur Decke aufsteigen kann.

Die Idee dahinter: Der Hausbewohner sitzt im Normalfall in der Mitte des Raumes und ihm wird dabei viel schneller warm. Mit dem Patent nehmen zwei Briten am diesjährigen James Dyson Award teil. Das Versprechen, dass man mit Radfan Energie spart, dürfte sich allerdings kaum bewahrheiten.

Radfan, Heizlüfter aus Heizungsluft
At_WorkKalt ohne Radfan, weil die Hitze oben hängen bleibt? Stimmt nicht.Radfan: Schneller warm dank eines Aufsatzes? Alle Bilder: Radfan
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Zwar rechnen die beiden Gründer Roland Glancy und Simon Barker aus Newcastle in England gerne vor, wie viel Energie Radfan gegenüber einem elektrischen Heizlüfter spart. Das dürfte aber eine Milchmädchenrechnung sein.

Radfan in Aktion

Radfan in Aktion

Zum einen wärmt ein elektrischer Lüfter trotz allem schneller, zum anderen spart Radfan keine Energie, wenn es darum geht, ein ganzes Zimmer aufzuheizen. Da geht nichts über den etablierten Wärmekreislauf, den ein am Fenster angebrachter Heizkörper von der kältesten Stelle aus in Gang bringt. Zu allem Überfluss benötigt Radfan noch eine Steckdose, weil er die Wärme nicht einfach nur umleitet, sondern zwei integrierte Ventilatoren zur Hilfe nimmt, um die Hitze schneller durchzuleiten.

Kalt ohne Radfan, weil die Hitze oben hängen bleibt? Stimmt nicht.

Kalt ohne Radfan, weil die Hitze oben hängen bleibt? Stimmt nicht.

Dass die beiden Gründer so tun, als bliebe die Wärme eines Heizkörpers ohne Radfan an der Decke hängen (Grafik oben), ist schlicht nicht wahr. Hier entsteht für gewöhnlich ein Kreislauf, der letztlich das ganze Zimmer aufheizt, sofern dieses nicht zu groß ist.

Kaum haltbares Werbeversprechen: Mit Radfan wird alles sofort warm.

Kaum haltbares Werbeversprechen: Mit Radfan wird alles sofort warm.

Punktuell allerdings könnte der Radfan durchgefrorenen Seelen tatsächlich schneller weiterhelfen. Und auch wer in einem besonders großen oder hohen Zimmer wohnt, kann davon profitieren. Also: Warum nicht? Kostenpunkt umgerechnet rund 63 Euro (77 Franken) plus Versand nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz. Ein kurzes Video stellt die Vorzüge des Radfan vor:

Weitere Informationen gibt es auf der Radfan-Website.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Radfan, Grünerdings, Heizung, Heizlüft..."
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Date: Saturday, 26 Jul 2014 07:00

Das Schreiben auf einer physischen Tastatur ist nach wie vor das schnellste, eignet sich aber nicht für jedes heute webfähige Gerät. Also weg mit der Tastatur, dachten sich die Gründer eines Startups namens AirType. Dank der Technik der Texaner geht das Tippen auf einer Tastatur auch ohne Tastatur.

Die neue Tastatur besteht aus zwei Manschetten. Alle Bilder: AirType

Die neue Tastatur besteht aus zwei Manschetten. Alle Bilder: AirType

Die Idee des Startups aus Austin, Texas, klingt fast zu schön um wahr zu sein: Wenn wir eh möglichst mobil und leicht unterwegs sein wollen, dann stört eine Tastatur ja nur. Weil das Tastatur-Tippen aber trotzdem das effektivste ist, wird die Bewegung beibehalten, nur ohne Tastatur.

Der Gewinn wäre natürlich erheblich: Dann wäre wirklich kein Laptop mehr von Nöten. Ein stark ausgerüstetes Tablet mit Kickstand, wie zum Beispiel das Surface Pro 3, wäre genug, auch zum Arbeiten. Erreichen will AirType dies mit leichten Manschetten, die an beide Hände geschnallt werden.

AirType, Tippen ohne Tastatur
AirType1AirType2AirType3
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Und das könnte ebenso pfiffig wie langfristig hinderlich sein. Denn an diese Manschetten wird man sich erst einmal gewöhnen müssen. Vielen dürfte die Erleichterung sehr entgegen kommen. Andere werden sich nicht vorstellen können, damit zu arbeiten. Und dann gibt es noch viele weitere Fragen. Zu allererst natürlich, wie die Technik genau erkennen will, welche Taste ich gerade tippen wollte. Wird das System Menschen, die das Zehn-Finger-Tippen nicht beherrschen und deswegen oft die Zurück-Taste benutzen, ebenfalls unterstützen? Ich frage da nicht ganz uneigennützig…

Bisher ist AirType noch in einem frühen Stadium. Viel mehr als die Protagonisten des Startups, seine Förderer, ein paar Bilder und dieses Video gibt es auf der offiziellen Website im Augenblick nicht zu sehen. Darin allerdings sieht es so aus, als könnte man sich die Zurück-Taste bald sparen. AirType würde auch so erkennen, welches Wort wir tippen wollten:

Komplettiert werden könnte das System mit Mycestro, der 3D-Maus für den Zeigefinger. Man ahnt allerdings schon, dass beides zusammen, AirType wie Mycestro, nur ein Zwischenschritt wäre. Eines Tages wird man eine Tastatur und Maus wohl durch eine Kinect-ähnliche Steuerung ganz ohne Hilfsmittel in der Hand ersetzen. Falls bis dahin nicht ohnehin eine endlich einmal reibungslos und schnell funktionierende Sprachsteuerung jedes physische Hilfsmittel überflüssig macht.

Bis dahin sind wir an AirType sehr interessiert und halten euch auf dem Laufenden, wie es ohne Tastatur weitergeht.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "AirType, Kommunikation, Mycestro, Tastat..."
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Date: Friday, 25 Jul 2014 11:10

Fans des 1980er-Jahre-Kultfilms „Zurück in die Zukunft“ haben den Fluxkompensator für das Auto erfunden. Durch die Zeit reisen kann man damit leider nicht, aber eine praktische Funktion erfüllt er dennoch.

Fluxkompensator für das Auto. Alle Bilder: ThinkGeek

Fluxkompensator für das Auto. Alle Bilder: ThinkGeek

Da lege ich mich jetzt fest: Zu den zehn besten Filmprojekten der 1980er Jahre gehört die Zeitreise-Trilogie „Zurück in die Zukunft“. Fans des Sci-Fi-Komödien-Dreiteilers versuchen seit geraumer Zeit, einige der dort vorgeführten Gadgets wahr werden zu lassen. In Hinblick auf fliegende Autos oder das Hoverboard aus dem zweiten Teil bisher eher mit bescheidenem Erfolg, wenn auch mit teils atemberaubenden Videos.

Und nun also der Fluxkompensator, „der Reisen in die Zeit überhaupt erst möglich macht“ (Zitat Doc Brown). Der ist bei ThinkGeek nun wirklich als Gadget für das Auto erschienen, erhältlich ab September. Damit lässt sich zwar nicht durch die Zeit reisen, aber er erfüllt eine andere Funktion sehr gut und benötigt dabei auch kein Plutonium.

Fluxkompensator für das Auto
Fluxkompensator für das Auto. Alle Bilder: ThinkGeekFluxkompensator1Fluxkompensator2
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Denn wie man nach dem Film weiß, „geht man nicht mal eben in den Laden um die Ecke und kauft ne Portion Plutonium“ (Zitat Marty McFly). Und wenn man es von einer Gruppe libyscher Nationalisten klaut, kann das böse enden. Also doch lieber den Fluxkompensator von ThinkGeek. Der wird einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt und blinkt dann wie das Original aus dem Film.

Aprilscherz wahr werden lassen

Und ganz nebenbei hat er tatsächlich noch eine nützliche Funktion: Er verfügt über zwei USB-Schnittstellen und kann dank zweimal 2,1 Ampere zwei Tablets gleichzeitig aufladen. Wenn das nichts ist! Ob der nicht am Ende doch mit Plutonium… Schließlich sollte man das laut Doc Brown schon 1985 in jeder Apotheke kaufen können.

Bis man damit durch die Zeit reisen kann, müssen sich die Wissenschaftler erst noch etwas einfallen lassen. Bis dahin wird man das Fluxkompensator-Kfz-Ladegerät ab September bei ThinkGeek für umgerechnet 18,50 Euro plus Versand kaufen können. Die Idee entstammt übrigens einem Scherz, den die Freaks von ThinkGeek am 1. April dieses Jahres losgelassen haben. Irgendwem fiel dann auf, dass ein Fake-Fluxkompensator eigentlich keine Hexerei sein muss. Und nur wenige Monate später ist es dann so weit mit einem angeblich zertifizierten Filmrequisit. Na dann, auf ins Jahr 1985!


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Ladegerät, Zurück in die Zukunft, Flux..."
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Date: Friday, 25 Jul 2014 08:50

Aura ist der jüngste E-Book-Reader des Herstellers Kobo. Wir haben ein paar Bücher und einige Internetseiten darauf gelesen und berichten über unsere Erfahrungen.

kobo Aura eReader (Bilder: Frank Müller)

kobo Aura eReader (Bilder: Frank Müller)

Im Sommer stellt man wieder einmal fest, dass sich Smartphones und Tablets bei aller Vielseitigkeit nicht zum Lesen im Freien eignen. In Innenräumen kann man auf diesen Geräten prima lesen, aber sobald es nach draußen geht, muss ein E-Reader her. Diese haben auch noch andere Vorteile: Die Akkulaufzeit ist unschlagbar, der Bildschirm ist größer als der eines Smartphones, das Gewicht geringer als das eines Tablets.

Bisher habe ich einen Kobo Mini benutzt, der mit 5 Zoll in jede Hemdtasche passt und mit einer Hand gut zu halten und zu bedienen ist. Der Kobo Aura ist mit einer Bildschirmdiagonale von 6 Zoll nur ein Stückchen größer, trotzdem ist der Unterschied zwischen den Geräten beträchtlich.

Beide passen in die Hosentasche einer herkömmlichen Jeans und beide lassen sich gut mit einer Hand halten, ohne das diese ermüdet. Der Kobo Aura wiegt 174 g bei einer Größe von 150 x 114 x 8,1 mm, lässt sich also sehr gut mit einer Hand halten. Ein normales Taschenbuch wiegt in der Regel mehr. (Die drei jedenfalls, die ich zur Stichprobe auf die Küchenwaage gelegt habe, hatten 230 g, 260 g und 380 g.)

Kobo Aura
kobo Aura eReaderkobo Aura eReaderkobo Aura eReader
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Pocket-Integration: Der Kobo Aura als Reader für das Internet

Was den Kobo Aura von anderen E-Readern unterscheidet, ist die Kooperation zwischen Kobo und Pocket, dem laut eigener Aussage „weltweit führenden Save-For-Later Service“. Stößt man im Netz auf einen interessanten Beitrag, den man später in Ruhe lesen möchte, so genügt ein Klick, und der Artikel ist lesefreundlich aufbereitet im kostenlosen Pocket-Konto gespeichert. Das funktioniert nicht nur aus allen gängigen Browsern per Erweiterung oder Bookmarklet, sondern auch aus vielen News-Apps und Feedreadern auf allen möglichen mobilen Geräten.

Im Bild sieht man zum Beispiel den Island-Bericht meines Kollegen Jürgen Vielmeier, den ich per Klick in Pocket gespeichert und nach dem Synchronisieren auf dem Aura gelesen habe. Sogar die Bilder werden halbwegs vernünftig angezeigt, wenn natürlich auch in Schwarz/Weiß. Klickt man auf enthaltene URLs, öffnet sich die entsprechende Seite im Browser des Kobo Aura. Auch dafür gibt es ein Beispielbild (Happy Camper).

Bücher aus der Bibliothek leihen

Die Pocket-Integration ist ein wirklich nützliches und praktisches Feature, das Ausleihen von Büchern aus der Stadtbibliothek bzw. per Onleiheverbund dagegen scheint mir etwas mühsam und umständlich. Zunächst muss man die kostenlose DRM-Software Adobe Digital Edition (ADE) auf seinen Rechner laden, sich mit seiner Adobe ID anmelden und in der Software den an den Rechner angeschlossenen Kobo autorisieren.

Leiht man nun online ein Buch, erhält man eine Datei mit dem Namen URLlink.ascm. Öffnet man diese Datei in ADE, lädt man darüber das eigentliche E-Book, das per DRM geschützt und nur 14 Tage lesbar ist. Diese Datei kann man jetzt auf seinen Kobo ziehen.

Ein wenig umständlich also, aber der Komfort leidet ja eigentlich immer, wenn DRM im Spiel ist. Außerdem sind gerade Bestseller und aktuelle Titel häufig ausgeliehen, so dass man sich zwar vormerken lassen kann, sich aber auf eine ordentliche Wartezeit gefasst machen muss. Kaufen kann man Bücher dagegen auch online direkt über den Kobo Auro im Kobo Store.

Fazit: Perfekt für E-Books und Webinhalte via Pocket

Nach dem Kobo Mini ist der Kobo Aura der zweite E-Reader, den ich persönlich ausprobiert habe. Ich kann also noch nicht auf einen sehr reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Aber nachdem ich jetzt einige Bücher darauf gelesen habe, kann ich festhalten, dass der Kobo Aura meine Lesegewohnheiten sehr schnell geändert hat. Er hat viele Vorteile gegenüber dem klassischen Buch, unter anderem den Zugriff auf via Pocket gespeicherte Webinhalte.

Die integrierte Beleuchtung lässt sich stufenlos an das Umgebungslicht anpassen, indem man mit zwei Fingern nach oben oder unten streicht. So ist der Bildschirm nie zu hell oder zu dunkel, die Anpassung dauert nur zwei Sekunden.

Der integrierte Speicher reicht für etliche Bücher, ich kann Lesezeichen setzen, mir Notizen zu Büchern machen und unbekannte Wörter im Wörterbuch nachschlagen – sehr praktisch auch für fremdsprachige Bücher. Die „Reading Life“-Abzeichen zur Lesemotivation brauche ich persönlich nicht, sie stören aber auch nicht weiter. Der Bildschirm ist angenehm abzulesen, es stehen 11 Schriftarten und 24 Schriftgrößen zur Verfügung, außerdem lassen sich Linienstärke und Schärfe noch einmal extra fein einstellen.

Der Kobo Aura kostet bei redcoon oder Media Markt rund 99 Euro. Bei Amazon zahlt man aktuell 9 Euro mehr. (Affiliate-Link)

Weitere Infos über den Kobo Aura und Bezugsquellen gibt es auf der Website von Kobo.


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Author: "Frank Müller" Tags: "ereader, Ebook-Reader, eBook, Kobo Aura,..."
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Date: Friday, 25 Jul 2014 07:04

Das kleine, kugelige Gadget „Sense“ soll seinen Besitzern etwas schenken, das wir alle gut gebrauchen können: erholsamen Schlaf. Zugleich soll es erkennen können, warum wir vielleicht schlechter schlafen als wir uns das wünschen würden. Das Startup „Hello“ nutzt Kickstarter, um für sein Gerät zu trommeln – mit Erfolg.

Sense reagiert auf Handgesten, um bspw. den Alarm auszuschalten. (Bilder: Hello)

Sense reagiert auf Handgesten, um bspw. den Alarm auszuschalten. (Bilder: Hello)

Guten Morgen! Gut geschlafen? Erholt? Schöne Träume gehabt? Oder doch wieder geschaffter aufgewacht als eingeschlafen? Viele von uns werden das zumindest phasenweise kennen: Man ist müde und braucht Erholung und kann trotzdem nicht einschlafen. Oder man wacht morgens auf und fühlt sich wie gerädert. Wir haben immer mal wieder Gadgets vorgestellt, die sich rund um dieses Thema drehen. Manche versprechen interessantere Träume und effektiveren Schlaf. Die zahlreichen Fitnesstracker sollen uns ebenfalls aufzeigen, wie gut wir schlafen und idealerweise auch, wie wir noch besser schlafen könnten. Und dann gibt es spezialisierte Angebote wie Beddit (die allerdings ihre Unterstützer auf Indiegogo mit dem fertigen Produkt offensichtlich enttäuscht haben).

Das Startup Hello will nun mit dem „Sense“ den Stein der Weisen alias die Kugel des Schlafens gefunden haben. Das folgende Video bewirbt das Projekt:

Hello Sense
alarmcurrentlyproblem
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Das Gadget besteht also aus drei Komponenten:

  1. Der schone genannten Kugel „Sense“. Sie ist die Zentrale und mit etlichen Sensoren ausgestattet.
  2. Dem Sensor „Sleep Pill“, den man an sein Kissen klippt. Paare können sich zwei anschaffen und sollen dann jeweils persönliche Auswertungen bekommen.
  3. Der App für iOS oder Android.

Funktionalität

Es soll dabei gleich diverse Dinge leisten. Als erstes wäre da das reine Messen des Schlafs – Länge, Schlafphasen etc. Die Auswertungen dazu kann man sich dann in der App ansehen. Sense misst laut Beschreibung zudem Werte wie die Helligkeit, die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit im Raum und kann Staub oder Pollen in der Luft feststellen. Mit einem Mikrofon horcht es auf störende Geräusche wie einen schnarchenden Partner oder einen Autoalarm. In der App kann man sich dann anhören, was eigentlich so alles im Schlafzimmer los war – wobei die Macher betonen, dass diese Aufzeichnungen auf dem Gerät bleiben und nicht etwa in die Cloud hochgeladen werden… Man füge hier gedanklich eine Post-Snowden-Anmerkung zum Thema Privatsphäre ein, denn Sense kann und soll sich via WLAN mit dem Internet verbinden, damit man auch aus der Ferne nachsehen kann, was denn im heimischen Schlafzimmer gerade so für Messwerte anfallen.

Über den eingebauten Lautsprecher kann Sense Geräusche abspielen, die beim Einschlafen helfen sollen und die Kugel weckt darüber am Morgen auch auf. Der Alarm wird wie zu erwarten zum „besten Zeitpunkt“ ausgelöst: Hat man den Wecker beispielsweise auf 7.30 Uhr gestellt, ist aber gegen 7.15 Uhr gerade in einer leichten Schlafphase, wird man eben dann schon aufgeweckt – so jedenfalls das Versprechen.

In der App findet man dann die Messdaten sowie eine Bewertung des Nachtschlafs. Maximal 100 Punkte kann man erreichen. Letztlich soll es einem dabei helfen, Quellen für Störungen und somit schlechten Schlaf auszumachen.

Vorteile, Unterschiede, Nachteile

In diesem Bild ist ein Gadget versteckt, das den Schlaf verbessern soll.

In diesem Bild ist ein Gadget versteckt, das den Schlaf verbessern soll.

Interessant an Sense ist, dass man nicht wie bspw. bei Beddit einen Gurt an der Matratze befestigen muss und dass es mit dem Kissen-Sensor auch Daten von Paaren getrennt voneinander aufzeichnen können soll. Man braucht zudem nichts am Körper zu tragen, was so mancher als störend empfindet.

Es gibt etliche Apps, die zumindest das Schlaftracking und das „intelligente Aufwecken“ auch allein mit einem Smartphone leisten können sollen. Allerdings sind die Sensoren in Smartphones aus Stromspargründen oft nicht so empfindlich wie sie sein könnten. Und am Ende kommt es eben darauf an, dass die Software schlau genug ist, die gemessenen Daten zu interpretieren.

Der „Sleep Pill“-Sensor funkt via Bluetooth 4.0 Low Energy und soll ein Jahr mit seiner Batterie durchhalten. Leider kann man die Batterie weder austauschen noch aufladen. Die Macher begründen das damit, dass sie „Sleep Pill“ so widerstandsfähig wie nur möglich machen wollten. Es soll auch einen versehentlichen Waschgang überstehen. Meine Begeisterung für solche „Wegwerf-Gadgets“ hält sich eher in Grenzen.

Ob das Startup Hello alles das umsetzen kann, was sie in Video und Text versprechen, ist natürlich eine Vertrauensfrage. Allerdings ist die Entwicklung schon enorm weit fortgeschritten. Das Unternehmen hat nämlich bereits über 10 Millionen US-Dollar Kapital eingesammelt. Das Kickstarter-Projekt ist demnach wohl eher Marketing als tatsächliche Notwendigkeit.

Preis und Verfügbarkeit

Weißer Sense mit „Sleep Pill“-Sensor, den man am Kissen befestigt.

Weißer Sense mit „Sleep Pill“-Sensor, den man am Kissen befestigt.

Umgerechnet rund 85 Euro soll man via Kickstarter vorschießen, um dann im November 2014 seine „Sense“-Kigel plus eine „Sleep Pill“ zu bekommen. Für 107 Euro gibt es „Sense“ mit zwei „Sleep Pill“-Sensoren. Der internationale Versand ist hier jeweils bereits enthalten.

Weitere Informationen findet ihr hier auf der Kickstarter-Projektseite.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Hello, GoogleNews, Kickstarter, Heimelek..."
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Date: Thursday, 24 Jul 2014 11:01

Wer bislang mit Waschen, Trocken und Bügeln die Zeit verbracht hat, kann sein Leben mit „Swash“ erleichtern. Die Erfindung von Whirlpool ist zwar eine gute Sache, aber nicht für schwere Flecken und zum Einsatz in einer mehrköpfigen Familie gedacht.

Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)

Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)

Diese Situationen kennt jeder: Man muss dringend auf einen Geschäftstermin, aber das schicke Hemd oder die Business-Bluse sind noch ungewaschen im Wäschekorb. Oder über Nacht gab es einen Temperatur-Sturz und der einzig verfügbare Pulli müffelt im Schrank vor sich hin. Was nun?

Im Normalfall müsste man entweder eine überstürzte Wasch-Aktion starten oder auf die gewünschten Kleidungsstücke verzichten. Das muss nicht sein. Zumindest wenn man über ein gut gefülltes Portemonnaie verfügt. Denn dann könnte man sich einen Helfer namens Swash zulegen.

Swash
Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)
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Wäschereiniger als Lifestyle-Produkt

Bei Swash handelt es sich um ein 1,36 m hohes und 42 cm breites Gerät, das von Whirlpool in Zusammenarbeit mit Procter & Gamble (bekannt für „Ariel“, „Pampers“ und viele weitere Marken) entstand. Die Idee dahinter ist ganz pfiffig: In seine Halterung spannt man ein Kleidungsstück ein, legt eine spezielle Reinigungskapsel ein, schließt die Apparatur – und zehn Minuten später sieht das Hemd, das T-Shirt, die Bluse, das Sakko oder die Hose wie neu aus. Das verspricht zumindest der Werbeclip:

Dass Swash wirklich hält, was die Hersteller versprechen, bestätigt Keith Barry, Chefredakteur von Reviewed.com, in seinem Test-Artikel. Eine gute Nachricht.

Genauso gut ist, wie das Gerät funktioniert: Es benötigt nur einen Strom-Anschluß, kein Wasser. Somit kann es überall, wo Platz ist, aufgestellt werden. Auch im Schlafzimmer, wo es sich dank seines schicken Designs gut einfügt – sofern man schwarze oder weiße Möbel besitzt und keine Naturholz(-Imitat)-Kombination.

Gehobene Preise für recht wenig Leistung

Die Reinigung erfolgt über Hitze und die Reinigungskapseln, „Swash Pods“ genannt. Ein 12er-Pack davon kostet rund 5 Euro. „Swash“ selbst schlägt mit umgerechnet rund 370 Euro zu Buche. Die Preise sind also hinnehmbar. Zumal die Zielgruppe nicht die finanziell knappe Großfamilie, sondern eher gut betuchten Singles sein dürften.

Auch wenn Swash praktisch erscheint, darf man nicht die Schattenseiten vergessen: Der Express-Reiniger ist nur für ein Kleidungsstück auf einmal ausgelegt. Die Ergebnisse mögen zwar größtenteils in Ordnung sein, doch laut Engadget gehen schwere Flecken wie Spaghetti-Reste oder der Wein vom Vorabend damit nicht raus. Bei leichten Verunreinigungen wie beispielsweise Schweißflecken tut es aber seine Dienste.

Ein weiterer Wermutstropfen: Swash ist bislang nur in den US-amerikanischen Bloomingdales-Läden erhältlich. Wer sich aber trotzdem darüber informieren will, dem sei die offizielle Webseite unter www.swash.com empfohlen.


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Date: Thursday, 24 Jul 2014 09:09

Dyson ist bekannt für originelle Produkte wie den beutellosen Zyklonstaubsauger oder den Händetrockner Airblade. Ein Ventilator aus dem Hause der Briten passt in diese Reihe: Er kommt ohne Rotoren aus. Bei uns im Test zeigt sich: Das funktioniert sehr gut. Viel besser als andere Ventilatoren aber ist das neue Modell AM06 nicht.

Ventilator ohne Rotoren: der Dyson Cool AM06. Bilder: Jürgen Vielmeier, Dyson

Ventilator ohne Rotoren: der Dyson Cool AM06. Bilder: Jürgen Vielmeier, Dyson

Was man Dyson lassen muss: Der Hersteller schafft innovative Produkte mit einem Kniff. Da kommt ein Staubsauger auch ohne einen Beutel oder einen Filter aus (DC52). Der Händetrockner funktioniert endlich einmal effektiv und versucht, Keime dabei zu bekämpfen (Airblade). Oder: Warum den Boden erst saugen, dann wischen, wenn das mit dem passenden Gerät (Dyson Hard) in einem Arbeitsschritt möglich ist?

Das Problem an Dyson-Geräten ist für gewöhnlich der Preis: Man zahlt auch schon einmal das drei- bis fünffache dafür, was weniger innovative Geräte kosten. Ähnlich ist es auch mit dem Ventilator Dyson AM06, kurz für Air Multiplier, ein Produkt der Dyson-Cool-Serie. Der ist im Handel kaum unter 300 Euro zu haben, bietet aber dafür den Luxus, ohne Rotorblätter auszukommen, endlich leise zu sein und sich kinderleicht aufstellen zu lassen. Ist das den hohen Preis wert?

Dyson Air Multiplier 06 im Test
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Zunächst einmal sei vorweg genommen: Ja, ein Ventilator kann offenbar auch ohne Rotorblätter funktionieren, und das gar nicht einmal schlecht. Der Luftstrom wird im Dyson AM06 über einen Motor schon im Inneren des Ventilators erzeugt, die Luft im Sockel angesaugt. Der Motor wird über den gleichen Luftstrom gekühlt und deswegen auch bei Dauerbetrieb nicht heiß.

Selbsterklärende Fernbedienung

Selbsterklärende Fernbedienung

Der Luftstrom tritt aus dem ringförmigen Gebläse aus und ist auch fünf Meter weiter noch gut spürbar. Er tritt kegelförmig aus, lässt sich also gut auf eine Person lenken. Über die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich allerdings auch eine Oszillation einstellen.

Kinderleichte Bedienung

Beginnen muss man die Testbeschreibung allerdings schon beim Auspacken des Geräts. Der Dyson AM06 wird in zwei Teilen geliefert: dem Standfuß mit Netzkabel und dem ringförmigen Luftschacht. Man setzt den Ring auf den Sockel, arretiert den Verschluss wie auf dem Gehäuse angegeben, und fertig. Der Ventilator ist startklar. Alles weitere steuert man mit der mitgelieferten, ebenfalls selbsterklärenden Fernbedienung: Ein-Aus, Direktbelüftung oder Oszillation, Timer, Leistung. Ein- und Ausschalten lässt sich das Gerät auch am Standfuß selbst und über Gedrückthalten der Power-Taste lässt sich hier auch die Leistung auf einer Skala von 1 bis 10 ohne die Fernbedienung einstellen.

Einfachster Aufbau: Einstecken, einmal drehen, fertig.

Einfachster Aufbau: Einstecken, einmal drehen, fertig.

Der Dyson AM06 ist das wohl erste technische Gerät, bei dem ich völlig ohne Gebrauchsanweisung auskam und sie nicht einmal später noch zu Rate zog. Das Gerät ist selbsterklärend, kühlt gut und lässt sich leicht reinigen: Das Innere und Äußere des Rings lässt sich mit einem Staubtuch trocken oder feucht abwischen. Das dürfte der große Gewinn gegenüber allen Rotorventilatoren sein.

Nicht leiser oder stärker als andere Ventilatoren

Als Vergleichsobjekt steht mir ein gut fünf Jahre alter und damals für rund 70 Euro gekaufter Rowenta Zenitude Standventilator zur Verfügung. Um die hier schon leicht verstaubten Rotoren abzuwischen, müsste ich das absichernde Metallrost erst aufschrauben und zusätzlich reinigen. Das ist definitiv aufwändiger als beim Dyson AM06.

Keine Rotoren: Durch den Dyson Cool kann man einfach durchgreifen.

Keine Rotoren: Durch den Dyson Cool kann man einfach durchgreifen.

Dafür zeigt mein Vergleich, dass sich der Rowenta vor dem Dyson nicht verstecken muss, was Lautstärke und Luftstrom anbelangt. Im Gegenteil: Auf voller Stufe ist der Zenitude zwar etwas lauter, lässt aber einen kleinen Orkan vom Stapel. Auch auf mittlerer Stufe übertrifft der Zenitude den Dyson beim Luftstrom; die Lautstärke ist dabei ähnlich hoch. Immerhin: Hier hat Dyson im Vergleich zu früheren Modellen offenbar deutlich nachgebessert. Der AM06 ist schön leise und dabei auf dem Niveau anderer Ventilatoren.

Fazit

Der Dyson AM06 schlägt die Konkurrenz in mehreren Punkten. Das Aufstellen und Bedienen des Gerätes ist kinderleicht und selbsterklärend. Hier muss nichts groß zusammengeschraubt werden. Einmal zwei Teile ineinander stecken – fertig. Auch das coolere, deutlich designbewusstere Aussehen hat der Dyson. Auf die Rotoren zu verzichten, wirkt wie eine clevere Idee, die gleichzeitig die Sicherheit erhöht. Dass sich das Gerät dadurch viel leichter reinigen lässt, ist ein Zusatzpunkt und erlaubt es damit, sauberere Luft auszupusten.

Dyson-Werbebild: Macht sich gut in Designerwohnungen.

Dyson-Werbebild: Macht sich gut in Designerwohnungen.

Kommt es allerdings hart auf hart, dann dürfte bei einem 35 Grad heißen Büro ein guter Rotoren-Ventilator den kühleren und stärkeren Luftstrom erzeugen. Deutlich lauter als ein Dyson Air Multiplier muss ein gutes Gerät dabei auch nicht zwingend sein. Dafür aber erheblich preiswerter: einen guten, leisen Standventilator erhält man schon für 70 bis 80 Euro. Ein Dyson Cool kostet etwa bei Amazon das Vierfache davon (Affiliate-Link). Die technische Leistung ist vergleichbar, der Dyson dürfte etwas energiesparender sein.

Wer sich gerade einen Ventilator kaufen will, muss es also davon abhängig machen, ob ihm ein chices Design, eine leichte Handhabung und Reinung den deutlichen Aufpreis wert sind. Ein gutes Produkt, das steht außer Frage, ist der Dyson Cool AM06 allemal.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Dyson, Ventilator, AM06, Tests, Heimelek..."
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Date: Thursday, 24 Jul 2014 06:33

Microsoft hat das preiswerteste Einsteiger-Windows Phone im Preis halbiert und ihm einen Quadcore spendiert. Nun geht der Preiskampf bereits ab 99 Euro los. Was hat die Konkurrenz dem derzeit entgegen zu setzen? Eine Übersicht.

Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: Hersteller

Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: Hersteller

Das Lumia 530 ist nicht das erste Smartphone, das für weniger als 100 Euro über die Ladentheke geht, aber es dürfte das erste Quadcore-Telefon sein, das schon von Beginn an 99 Euro kostet. Das Vorgängermodell Lumia 520 war UVP noch für 199 Euro zu haben gewesen, hatte aber nur einen Dualcore vorzuweisen. Microsoft hat also die Preisschraube kräftig nach unten gedreht bei einem Telefon, das sich sehen lassen kann. Was hat der Rest der Welt dem derzeit entgegen zu setzen?

Der Marktvergleich zeigt, dass Microsoft in dieser Preiskategorie nicht alleine ist. Doch wer für weniger als 100 Euro zuschlägt, muss nach wie vor einige Schwächen in Kauf nehmen. Unsere Bedingung, um in diese Übersicht aufgenommen zu werden: Mindestens ein Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz sollte drin sein. Das schränkte die Auswahl bereits deutlich ein, doch es gibt einige freudige Überraschungen.

Smartphones unter 100 Euro
Acer Liquid Z4Acer_Liquid_Z4_2Acer_Liquid_Z4
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Nokia Lumia 530

Beginnen wir mit dem neuen Preistreiber: Das wohl erste Quadcore-Modell für unter 100 Euro aus dem Hause Microsoft spart beim Speicher, dem Display, dem Akku und der Kamera und verzichtet – entgegen dem Selfie-Trend – auf eine Frontkamera sowie auf LTE. Der Rest allerdings klingt in Ordnung. Technische Highlights haben wir jeweils fett gesetzt:

  • Quadcore-Prozessor mit 1,2 GHz
  • 512 MB RAM, 4 GB interner Speicher, aufrüstbar bis 128 GB
  • 4-Zoll-Display, Auflösung: 854 x 480 Pixel
  • Akku: 1.430 mAh
  • 5-Megapixel-Hauptkamera, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, UKW-Radio, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s, kein LTE
  • Neueste Systemversion Windows Phone 8.1

Mischt die Karten neu: Das Lumia 530 ist das erste Quadcore-Smartphone unter 100 Euro.

Mischt die Karten neu: Das Lumia 530 ist das erste Quadcore-Smartphone unter 100 Euro.

Tipp: Ebenfalls noch zu haben und mittlerweile in vielen Shops unter 100 Euro verfügbar: das Vorgängermodell Lumia 520. Das hat zwar nur einen Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz, dafür mit 8 GB aber mehr internen Speicher. Das Display löst etwas schlechter auf, RAM und Akku sind gleichstark bemessen. Die Kamera schießt HD-Videos, eine Frontkamera fehlt auch hier. Auch das Lumia 520 erhält derzeit ein Update auf Windows Phone 8.1.

LG Optimus L7 II

LG mischt schon seit einigen Jahren mit seiner L-Serie das Billigsegment auf. Selbst das zweitbeste dieser Reihe, das Optimus L7 II, ist vielfach schon für unter 100 Euro (Affiliate-Link) zu haben. Dafür gibt es immerhin einen Dualcore-Prozessor, eine 8-Megapixel-Kamera, aber nur Android 4.1, noch.

  • 1,0 GHz Dualcore-Prozessor
  • 768 MB RAM, 4 GB interner Speicher, erweiterbar
  • 4,3-Zoll-Display mit 800 x 480 Pixel Auflösung
  • Akku: 2.460 mAh
  • 8-Megapixel-Hauptkamera, allerdings ohne HD-Videoaufzeichnung, Frontkamera: 0,3 Megapixel.
  • Bluetooth 3.0, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.1 (sehr alt), es soll aber tatsächlich später im Jahr noch ein Update auf Android 4.4 geben.

LG Optimus L7 II

LG Optimus L7 II

Tipp: Es geht noch deutlich billiger. LG bietet in der Lowcost-L-Serie auch noch die Modelle Optimus L5 II, L3 II und L1 II an. Letzteres ist sogar schon für weniger als 50 Euro zu haben. Hier hört es aber mit einem Singlecore-Prozessor, einer Display-Auflösung von 320 x 240 Pixel und einer 2-Megapixel-Kamera mit der Herrlichkeit schnell auf. Wer einen Dualcore will, muss mindestens zum L7 II greifen.

Huawei Ascend Y330

Klar, wenn es um “billig” geht, denkt man zunächst einmal an die Hersteller aus China. Huawei mischt hier mit dem aktuellen Y330 unter 100 Euro mit. Dafür muss man sich auf einige schwächere Details gefasst machen, denn bis auf den Prozessor und Bluetooth 4.0 gibt es keinen Ausreißer nach oben:

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor MTK Cortex A7
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4,0-Zoll-Display mit 800 x 480px Auflösung
  • Akku: 1.500 mAh
  • 3-Megapixel-Hauptkamera mit Fixfokus, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, DLNA, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s
  • Android 4.2

Huawei bietet gleich mehrere Modelle in der Einstiegsklasse.

Huawei bietet gleich mehrere Modelle in der Einstiegsklasse.

Tipp: Mit rund 110 Euro kaum noch teurer ist das etwas besser ausgestattete Ascend Y530, das immerhin schon über Android 4.3 verfügt. Wer ein Quadcore-Gerät von Huawei möchte, der erhält für derzeit rund 130 Euro das G525. Preislich ähnlich wie das Y330: das Vorgängermodell Ascend Y300 (Affiliate-Link), ebenfalls mit Dualcore, aber ansonsten bis auf das ältere Android 4.1 dem Nachfolger sogar in einigen Details überlegen, zum Beispiel einem stärker portionierten Akku (1.950 mAh), der 5-Megapixel-Hauptkamera und einer Frontkamera.

Sony Xperia E1

Auch das fesche Sony scheut die Einstiegsklasse nicht. Das Xperia E1 (Affiliate-Link) hat einen Dualcore-Prozessor mit 1,2 GHz und immerhin 4 GB internen Speicher. Dafür sparen die Japaner hier vor allem an einem Detail, bei dem man für gewöhnlich sonst auftrumpft: der Kamera.

  • 1,2 GHz Dualcore Qualcomm
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4,0-Zoll-Display, Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Akku: 1.700 mAh
  • 3-Megapixel-Hauptkamera mit HD-Videoaufzeichnung, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, HSPA+, kein LTE
  • Android 4.3

Sony Xperia E1

Sony Xperia E1

Tipp: Wer noch gut 20 Euro drauf legt, erhält ab 120 Euro das Xperia M in der ersten Version (M2 ist inzwischen erschienen, aber deutlich teurer). Das Xperia M verfügt ebenfalls über einen Dualcore, wenn auch nur mit 1,0 GHz, hat dafür aber die bessere Kamera mit 5 Megapixeln, 3D-Surround-Sound, NFC und Bluetooth 4.0.

Wiko Cink Slim

Wiko lässt im Cink Slim auf den ersten Blick keinen Wunsch offen: Dualcore-Prozessor, 8-Megapixel-Kamera, auch eine Frontkamera und ein UKW-Radio sind mit drin. Ansonsten allerdings gibt es keine Ausreißer nach oben und nur eine recht betagte Android-Version:

  • 1,0 GHZ Dualcore-Prozessor
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, aufrüstbar
  • 4,0-Zoll-Display, Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Akku: 1.600 mAh
  • 8-Megapixel-Hauptkamera, 1,3-Megapixel-Frontkamera, HD-Videoaufnahme
  • Bluetooth 2.1, UKW-Radio, HSDPA, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.1.1

Kleiner Hingucker: Wiko Cink Slim

Kleiner Hingucker: Wiko Cink Slim

Tipp: Das Wiko Fizz ist teilweise noch billiger zu haben, ist auch etwas schwächer ausgestattet als das Cink Slim (Affiliate-Link), bringt allerdings schon Android 4.2.2 mit. Und wem ein schönes Display völlig egal ist, der kann auch zum noch preisgünstigeren Wiko Ozzy greifen: Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz, 4 GB Speicher, Bluetooth 4.0, ein halbwegs aktuelles Android (4.2.2) und auch hier ist sogar eine Frontkamera mit drin, auch wenn diese nur mit 0,3 Megapixeln auflöst. Hauptmanko wohl: eine Hauptkamera mit 2 Megapixeln – aber viel mehr könnte das Display mit 480 x 320 Pixeln Auflösung ohnehin nicht hübsch darstellen.

Acer Liquid Z4

PC-Hersteller Acer hat sich im Smartphone-Markt noch keinen Namen gemacht und setzt deswegen auf Kampfpreise. Das Liquid Z4 ist ein 99-Euro-Gerät (Affiliate-Link) mit Dualcore (1,3 Ghz), 4 GB Speicher, 5-Megapixel-Kamera, Frontlautsprechern und auf Wunsch Dual-SIM:

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor Cortex A7
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4-Zoll-Display, Auflösung 800 x 480 Pixel
  • Akku: 2.000 mAh
  • 5-Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahme, keine Frontkamera
  • Bluetooth 3.0, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s, kein LTE
  • Android 4.2.2

Acer Liquid Z4

Acer Liquid Z4

Tipp: Noch ein ganzes Stück billiger ist das Acer Liquid Z3. Das ist insgesamt etwas schwächer ausgestattet, verfügt aber ebenfalls über einen Dualcore-Prozessor.

Mobistel Cynus E1

Jaja, die Kleinen: Das Mobistel Cynus E1 kostet bei manchen Online-Händlern kaum noch mehr als 70 Euro (Affiliate-Link). Dafür gibt es NFC und eine Frontkamera. Punktabzüge gibt es unter anderem für die 3-Megapixel-Hauptkamera, den Akku und das völlig veraltete Bluetooth 2.0. Insgesamt keine echte Empfehlung:

  • 1,0 GHz Dualcore-Prozessor
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 3,5-Zoll-Display, Auflösung: 480 x 320 Pixel
  • Akku: 1.200 mAh (sehr wenig)
  • 3-Megapixel-Kamera, keine Frontkamera
  • Bluetooth 2.0, UKW-Radio, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.2.2

Mobistel Cynus E1

Mobistel Cynus E1

Tipp: Knapp über der 100-Euro-Marke beweist Mobistel mit dem Cynus F4, dass man für etwas mehr Geld mit 5-Megapixel-Hauptkamera und 854 x 400 Pixel Auflösung durchaus etwas bessere Smartphones bauen kann. Allerdings muss sich der Käufer auch hier mit einer 0,3-MP-Frontkamera und Bluetooth 2.1 begnügen.

Alcatel OneTouch Pop C3

Im OneTouch Pop C3 ist eigentlich alles drin, was der Smartphone-Freund braucht, wie ein Dualcore-Prozessor mit 1,3 GHz, Bluetooth 4.0 und Android 4.2. Der schwach bemessene Akku allerdings trübt das Ergebnis:

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4,0-Zoll-Display, Auflösung: 800 x 480 px
  • Akku: 1.300 mAh
  • 3,2-Megapixel-Kamera, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s, kein LTE
  • Android 4.2

OneTouch Pop C3: Alcatel mag's bunt.

OneTouch Pop C3: Alcatel mag's bunt.

Tipp: Für rund 30 Euro mehr bietet das OneTouch Idol S eine ähnliche Konfiguration mit einer etwas besseren Kamera (5 Megapixel) und ein wenig mehr Display-Auflösung.

Cubot P9

Was man beim Stöbern so alles findet: Der wohl eher unbekannte chinesische Hersteller Cubot hat ein Dualcore-Smartphone (1,3 GHz) für unter 100 Euro (Affiliate-Link) vorgestellt, das sich optisch sehr an Samsungs Galaxy-Linie anlehnt. Dafür gibt es Android 4.2.2, zwei Kameras (8 und 2 Megapixel) und Dual-SIM.

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor Cortex A7
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 5,0 (!) Zoll-Display, Auflösung: 960 x 540 px (qHD)
  • Akku: 2.200 mAh
  • 8-Megapixel-Hauptkamera, 2-Megapixel-Frontkamera
  • Bluetooth 2.1, UKW-Radio, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.2.2

Warum so traurig? Das chinesische Modell Cubot P9 braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken.

Warum so traurig? Das chinesische Modell Cubot P9 braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken.

Tipp: Cubot hat noch mehr auf Lager. Das mit 4,0 Zoll kleinere GT95 bringt einen Dualcore mit 1,2 GHz mit und kostet dabei schon weniger als 60 Euro. Der Haken? Kein GPS und nur eine 2-Megapixel-Kamera. Ähnlich dimensioniert: das GT90 und das P6, allesamt mit Dualcore und teilweise weit unter 100 Euro.

Und die anderen?

Wir haben natürlich auch bei den Herstellern Samsung und HTC nach konkurrenzfähigen Smartphones diesseits der 100 Euro geschaut, aber leider nichts gefunden, was unseren Mindestanspruch (1,0 GHz Dualcore) erfüllte. Bei Samsung gibt es zahlreiche Galaxys mit Singlecore und alter Android-Version; dazu können wir aber nicht wirklich raten. HTC scheint den tosenden Preiskampf zumindest nicht bis zum Ende mitzugehen. Hier fanden wir in der untersten Preisklasse rein gar nichts. Für die Marge der Taiwaner ist das sicherlich ein Vorteil.

In DACH leider bisher noch nicht erschienen: Das 99-Euro-Wunder Asus ZenFone 4

In DACH leider bisher noch nicht erschienen: Das 99-Euro-Wunder Asus ZenFone 4

Schade: Noch im Frühjahr hatte Asus das stark ausgestattete ZenFone 4 vorgestellt, das nur 99 Euro kosten soll. Doch das hat es bislang nicht auf den europäischen Markt geschafft. Wer noch ein wenig warten kann oder 20 Euro mehr zur Verfügung hat, dem sei auch das Motorola Moto E nahegelegt, das derzeit rund 120 Euro (Affiliate-Link) kostet.

Fazit: Besser als erwartet, in Bälde noch mehr Auswahl

Das Bild ist eigentlich ähnlich: Fast alle vorgestellten Geräte verwenden die gleiche Speicherkonfiguration mit 512 MB RAM und 4 GB internem Speicher. Beides ist wenig. Auch bei der Kameratechnik, der Displayauflösung und der Ladekapazität des Akkus wird – bis auf wenige erfreuliche Ausnahmen – in der Regel gespart. Natürlich darf man bei den Preisen auch nicht das Neueste vom Neuen erwarten. So verfügt keines der hier vorgestellten Geräte über LTE, keines kann Videos in Full HD aufzeichnen. Allerdings ließ zum Beispiel Sony durchblicken, dass man durchaus bereit ist, einige der zahlreichen Funktionen für die teureren Geräte auch für das preisgünstigere Xperia E1 bereitzustellen.

Nur noch knapp über 100 Euro: Auch namhafte Hersteller wie Motorola (hier das Moto E) entdecken die Einstiegsklasse.

Nur noch knapp über 100 Euro: Auch namhafte Hersteller wie Motorola (hier das Moto E) entdecken die Einstiegsklasse.

Den besten Gesamteindruck in unserer Übersicht hinterlassen neben dem Lumia 530 das LG Optimus L7 II, das vor allem mit einem starken Akku und etwas mehr RAM auf sich aufmerksam macht, auch wenn hier Bluetooth 4.0 fehlt. Auch nicht schlecht: das Acer Liquid Z4, auch wenn hier nur Bluetooth 3.0 drin ist und eine Frontkamera fehlt. Ein echter Geheimtipp könnte das China-Smartphone Cubot P9 sein, das vor allem mit einem starken Akku aufwarten kann. Fast schon abraten muss man dafür vom Alcatel OneTouch Pop C3 und dem Mobistel Cynus E1. Hier dürfte man mit der jeweiligen Akku-Kapazität von 1.200 und 1.300 mAh kaum über den Nachmittag kommen.

Irgendwo wird in dieser Preisklasse natürlich immer gespart; dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man die Mittel- und Oberklasse außen vor lässt. Echte Totalausfälle allerdings haben wir hier nicht gesehen. Interessant auch: Viele Funktionen und auch teilweise die gleichen Geräte, die ich im vergangenen November in einem Preisvergleich der Smartphones unter 200 Euro verglichen habe, tauchen hier wieder auf. Die Preise kommen ins Rutschen, außerdem scheinen Freunde kleinerer Smartphones gar nicht tief in die Tasche greifen zu müssen: Die meisten Geräte hier in der Übersicht sind nicht größer als 4,0 Zoll.

Und das ist das Erfreuliche an diesem Test: Das Einstiegssegment wird zunehmend konkurrenzfähig und es dürfte nach Microsofts Quadcore-Vorstoß in Bälde noch an Qualität gewinnen.


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Date: Wednesday, 23 Jul 2014 11:00

Das LED Flaschenlicht ist eine stimmungsvolle Lichtquelle für Balkon, Terrasse und Wohnzimmer, die in alle gängigen Wein,- Bier- und andere Flaschen passt. Zieht man den Korken am Breiten Ende des kegelförmigen Lichts ab, kommt ein USB-Stecker zum Vorschein, über den man den integrierten Akku aufladen kann.

LED Flaschenlicht

LED Flaschenlicht

Bei den sommerlichen Temperaturen der letzten Tage sitzt man gerne mal etwas länger auf Terrasse und Balkon. Das LED-Flaschenlicht mit USB sorgt für die stimmungsvolle Beleuchtung, der kein Windstoß etwas anhaben kann.

Das LED Flaschenlicht hat die Form eines schlanken Kegelstumpfs und passt damit wunderbar in alle normalen Flaschenhälse. Das Breite Ende ist mit Kork verkleidet, wie es sich für etwas gehört, was man in den Flaschenhals steckt.

LED Flaschenlicht mit USB
LED FlaschenlichtLED FlaschenlichtLED Flaschenlicht
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Zieht man die korkverkleidete Kappe am breiten Ende ab, kommt eine USB-Stecker zum Vorschein, über den man das LED Flaschenlicht aufladen kann. Eine rote LED zeigt an, das es geladen wird. Ist der Akku voll, erlischt es.

Dann schaltet man das LED Flaschenlicht durch einen Dreh am schmalen Ende ein, hängt es in eine Flasche seiner Wahl und freut sich über angenehme Beleuchtung. Die LED leuchtet in einem hellen Weiß.

Das Gefummel mit Teelichtern, Streichhölzern oder Feuerzeug entfällt mit dem LED Flaschenlicht komplett. Durch gefärbte Flaschen kann man die Lichtstimmung seinen Wünschen anpassen. Möchte man es lieber noch etwas stimmungsvoller, hängt man sein LED Flaschenlicht eben in eine dunkelgrüne Weinflasche. Die kann man ja auch nach und nach im Laufe des Abends leeren und mit dem wechselnden Pegelstand in der Flasche die Lichtstimmung verändern. Rund 2,5 Stunden hat man dazu Zeit, bevor das Flaschenlicht LED wieder an den USB-Port zum Aufladen muss.

Am besten also, man holt sich gleich mehrere der stimmungsvollen Leuchten. Davon kann man eigentlich nicht genug haben. Ab vier Stück zahlt man auch keine Versandkosten mehr.

Das LED Flaschenlicht mit USB kostet 14,95 – für einen gelungenen Abend mit Freunden ist es aber eigentlich unbezahlbar – und außerdem ein perfektes Gastgeschenk.


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