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Date: Wednesday, 20 Aug 2014 11:00

So recht kommt die Lego Brick Drone nicht in Schwung: Schon zum dritten Mal versuchen die Macher, ihre Idee bei Kickstarter unter die Leute zu bringen.

Fliegende Bauklötze. Hier ein Prototyp aus dem Jahr 2012. (Foto: GenCode Systems)

Fliegende Bauklötze. Hier ein Prototyp aus dem Jahr 2012. (Foto: GenCode Systems)

Ed Scott und Nick Margarone arbeiten bereits seit geraumer Zeit an einem Quadrocopter, der zu großen Teilen aus regulären Lego-Klötzen besteht. Einzig spezielle Komponenten, darunter die Halterung für die Motoren, sollen aus dem 3D-Drucker kommen. Weiterhin werden noch zusätzliche Elektronikbauteile, eine Fernsteuerung und ein Akku benötigt. Das große Ziel ist eine flugfähige Drohne, die auch eine GoPro-Actioncam transportieren kann. Aber wozu die Mühe? Offenbar will niemand ein solches Fluggerät.

LEGO Brick Drone
Fliegende Bauklötze. Hier ein Prototyp aus dem Jahr 2012. (Foto: GenCode Systems)Trotz LEGO nicht schwer. (Foto: GenCode Systems)Flugaufnahme. (Foto: GenCode Systems)
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Es war einmal…

Ursprünglich entstand die Idee von Ed Scott bereits 2012, damals kreierte er einen funktionsfähigen Prototypen. Später folgte ein selbständig fliegendes Modell basierend auf Technik von 3D Robotics. Ed merkte, dass gerade der LEGO-Aspekt seiner Familie und seinen Kids viel Spaß bereitete – und daraus sollte mehr werden. Eine nette Geschichte, bisher ohne Happy End. Obwohl er sich später mit dem 3D-Drucker-Experten Nick Margarone zusammenschloss, konnten sie kaum andere Menschen begeistern. Bei ihrer ersten Kickstarter-Kampagne  im April dieses Jahres wollte das kleine Team 22.000 US-Dollar haben, um damit eine Art Baukasten für eine LEGO Drohne anbieten zu können. Das Projekt wurde vor Ablauf der Crowdfunding-Aktion abgebrochen, aber auch die zweite Kickstarter-Kampagne mit einem niedrigeren Ziel verlief nicht erfolgreich. Nicht einmal 2000 US-Dollar konnten die beiden einnehmen. Aller guten Dinge sind vielleicht drei? Jetzt möchten die zwei nur 200 US-Dollar als Vorschuss sichern – und auch da sieht es noch nicht so gut aus. Verrückt.

Ed und Nick bewerben ihre Lego Brick Drone bei Kickstarter seit jeher mit einem Video. Überzeugend?

Der Haken?

Wieso kann sich niemand für die Lego Brick Drone begeistern? Macht der im Video gezeigte Prototyp zu wenig her? Können erfahrene Lego-Bastler so etwas selbst bauen? Wirkt die Konstruktion nicht stabil? Es ist unklar. Eventuell ist es aber einfach nur der Preis: Die Schöpfer verlangen 125 US-Dollar (rund 100 Euro) für die Konstruktion und die Halterung für die Motoren sowie die GoPro-Kamera. Hardware, also Motoren, Rotoren, Steuerungssystem, Akku, etc., müssen noch separat erworben werden.

Aber: Wer das anders sieht und die Lego Brick Drone für unterstützenswert hält, kann noch einige Wochen dabei behilflich sein, das Projekt bei Kickstarter zum Erfolg zu verhelfen.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "Basteldings, Lego, Crowdfunding, Quadroc..."
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Date: Wednesday, 20 Aug 2014 09:00

Die LED-Birne Nanoleaf Bloom macht den Lichtschalter dank eines Mikroprozessors mit der richtigen Schaltfolge zum Dimmer. Ein Smartphone, eine Fernbedienung oder ein Dimmschalter sind dazu nicht notwendig.

Optisch ungewöhnliche LED mit einer cleveren Zusatzfunktion. Alle Bilder: Nanoleaf

Optisch ungewöhnliche LED mit einer cleveren Zusatzfunktion. Alle Bilder: Nanoleaf

Warum wollen die Hersteller eigentlich, dass man mittlerweile alles mit dem Smartphone steuert? Den Fernseher, die Glühbirne, die Heizung, die Klimaanlage? Ja natürlich: Das bietet in vielen Fällen Zusatzfunktionen, notwendig ist das aber nicht immer – wie die Nanoleaf Bloom beweist.

Denn die 33 Einzel-LEDs der „schlauen Birne“ lassen sich über den bereits in die Wand integrierten Lichtschalter steuern. Und um zu beweisen, dass das ganz leicht sein kann, lässt Nanoleaf ein Kind die Funktionen erklären.

Nanoleaf Bloom, Lichtschalter wird zum Dimmer
black & white v shapeOptisch ungewöhnliche LED mit einer cleveren Zusatzfunktion. Alle Bilder: Nanoleafblack NLBloom upright
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Zumindest zusammen mit einem Erwachsenen stellt ein kleiner Junge im Kampagnen-Video der Kickstarter-Aktion vor, wie man die Nanoleaf Bloom bedient:

Möglich sind dadurch etwa das Dimmen, das Einschalten eines Nachtlichts und natürlich der ganz normale Betrieb. Ein weiteres Video erklärt die Funktionen im Detail:

Für die Schaltung sorgt ein Mikroprozessor im Inneren des Gadgets. Dabei handelt es sich um eine LED mit 33 Einzel-Leuchten. 10 Watt verbraucht sie im Regelbetrieb. Gedimmt bei 50 Prozent Leistung sollen es nur noch 2,5 Watt sein. Sobald man den Schalter betätigt, schaltet sich der Dimmer ein. Durch ein weiteres Betätigen stoppt man das Dimmen an der Stelle, an der man möchte.

Nicht wirklich „smart“

Leider war es das auch schon mit den Funktionen der Nanoleaf Bloom. Eine echte Smartbulb wie die Philips Hue kann weit mehr, könnte euch etwa mit grünem Licht benachrichtigen, wenn ihr gerade eine Facebook-Nachricht erhalten habt. Damit will Nanoleaf aber gar nicht konkurrieren. Man will eher eine Alternative zu solchen Mitbewerbern sein, die für ihre Birnen auch nicht mehr Funktionen bieten, diese aber mit einer App oder Fernbedienung steuern lassen. Muss also nicht zwingend sein.

Bloom im Einsatz

Bloom im Einsatz

Dafür sieht die Nanoleaf Bloom sehr urig und ungewöhnlich aus. Kostenpunkt auf Kickstarter bei angeblich kostenloser Lieferung bis Dezember: 30 Euro. Nicht billig, aber elegant.

Der Auslösemechanismus erinnert an das Saffron Drift Light, das die Birne nach Betätigen des Lichtschalters langsam dimmt. Auch dafür sind keine Fernbedienung und kein Smartphone notwendig. In beiden Fällen: Clevere Zusatzfunktionen für die schon bestehende, „altmodische“ Infrastruktur. Nanoleaf zeigt, dass hier noch viel Potenzial brach liegt. Wir sind auf weitere dafür passende Gadgets gespannt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Nanoleaf, LED, Dimmer, Smart Bulb, Bloom..."
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Date: Wednesday, 20 Aug 2014 07:00

HTC hat das aktuelle Android-Flaggschiff One M8 in einer Version mit Windows Phone vorgestellt. Für die Taiwaner dürfte das ein Testlauf sein – und eine letzte Chance für den Partner Microsoft.

HTC One M8 mit Windows Phone. Alle Bilder: Verizon/HTC

HTC One M8 mit Windows Phone. Alle Bilder: Verizon/HTC

Der Marktanteil von Windows Phone mag rückläufig sein, viele Fans hat das System dennoch. Smartphone-Anbieter HTC hatte ganze zwei Jahre lang kein neues Modell mit Microsofts mobilem Betriebssystem mehr vorgestellt, nun melden sich die Taiwaner mit einem neuen Gerät zurück.

Neu zumindest, was die Ausrüstung mit dem Betriebssystem angeht. Denn das One M8 ist bereits seit einigen Monaten als HTCs aktuelles Spitzenmodell mit Android zu haben. Die Hardware des neuen Modells mit Windows Phone ist nahezu identisch. Verkaufen wird HTC es erst einmal nur im Netz des US-Carriers Verizon.

HTC One M8
HTC_One_M8_WPHTC_One_M8_WP2HTC_One_M8_WP3
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Zwar kursieren Gerüchte über ein One M8 mit Windows Phone seit Monaten. Dass es nun tatsächlich offiziell wird, ist dennoch ein wenig überraschend. Denn vom Start von Windows Phone 8 vor zwei Jahren hatten sich zahlreiche Hersteller wohl etwas zu viel versprochen. Samsung und Huawei hatten jeweils ein neues Windows Phone vorgestellt, HTC war mit den Windows Phones 8X und 8S gar mit zwei Modellen an den Start gegangen.

Mitbewerber kamen nicht an Nokia vorbei

Der erhoffte Werbeeffekt vom zeitgleichen Start von Windows 8 allerdings blieb aus. Der Marktanteil von Microsofts mobilem Betriebssystem entwickelte sich kaum positiv. Der emsig mit eigenen Diensten punktende und von Microsoft unterstützte Mitbewerber Nokia vereinte fast den ganzen Marktanteil des Nischensystems auf sich. Die Übernahme der Finnen durch Microsoft vor einem Jahr trug nicht gerade zur Motivation von Samsung, Huawei, HTC oder anderen bei, weitere Windows Phones in diese ungewisse Kreuzfahrt auf rauer See zu schicken, die nur geringe Aussichten auf Erfolg hatte.

Die jetzige Kooperation mit Sprint könnte schon HTCs letzter Gehversuch mit Windows Phone sein. Will das nun auch wieder keiner haben, selbst in Microsofts Mutterland nicht, dann könnte man es mit dem Zweitsystem auch bleiben lassen und sich ganz auf Android konzentrieren.

Niemals nach Europa?

Der einzige Unterschied zur Hardware des One M8 mit Android sind die für Windows Phone angepassten Sensor-Tasten. Ansonsten verfügen beide Geräte über Stereo-Frontlautsprecher, ein 5-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung, einen Quadcore-Prozessor (Snapdragon 801) mit 2,3 GHz, 2 GB RAM, 16 GB internen Speicher, HTCs Ultrapixel-Hauptkamera mit Zweitkamera für den Tiefeneffekt und eine Frontkamera mit 5 Megapixeln. HTC hat für die Windows-Phone-Version noch die Apps Zoe und Blinkfeed übernommen. Das Gerät ist technisch auf Augenhöhe mit Nokias derzeitigem Spitzenmodell Lumia 930.

Das HTC One M8 mit Windows Phone kostet bei Verizon mit einem Zweijahresvertrag ab 99 US-Dollar. Preise und Verfügbarkeit für andere Länder sind noch nicht bekannt. Wie oben bereits geschrieben, ist nicht ausgeschlossen, dass das Gerät niemals nach Europa kommt.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kommunikation, HTC, Verizon, Windows Pho..."
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Date: Tuesday, 19 Aug 2014 11:00

FUZ Design startet eine Kickstarter-Kampagne für Noke – ein Vorhängeschloss, das sich via Bluetooth per App öffnen lässt. Eine Fahrradhalterung und ein Sicherungskabel sind auch mit dabei.

Noke Bluetooth-Schloss {pd Noke;https://www.dropbox.com/sh/4tybqma17c09dge/AAAlJKUMkIw92bN8A9_Tl-P3a}

Noke Bluetooth-Schloss (Quelle: pd Noke)

Fuz Designs ist ein kleines US-amerikanisches Unternehmen, das auf Kickstarter bisher zwei erfolgreiche Finanzierungskampagnen für ihre Everdock-Ladedocks beendet hat. Jetzt startet eine Kampagne für das Vorhängeschloss Noke, dessen Name aus der Zusammenziehung und Verkürzung der beiden Wörter „No key“ entstanden ist. Einen Schlüssel braucht man nicht, weil sich Noke mit Smartphones via Bluetooth koppeln und per App öffnen lässt.

Über Fahrradschlösser mit Bluetooth haben wir schon mehrfach berichtet, auch Türschlösser dieser Art sind nicht neu. Noke soll aber laut Fuz Design das erste Vorhängeschloss sein, das als Schlüssel eine Smartphone-App verwendet (kostenlos erhältlich für Android- und iOS-Geräte). Das hat gegenüber herkömmlichen Vorhängeschlössern eine ganze Menge Vorteile.

Das folgende Video listet diese Vorteile auf.

Bluetooth-Vorhängeschloss
Noke Bluetooth-SchlossNoke Bluetooth-SchlossNoke Bluetooth-Schloss
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Zum einen kann man den Zugang zu allem, was durch das Noke gesichert ist, mit jedem teilen, der über ein Smartphone verfügt. Das geht natürlich auch mit Kombinations-Vorhängeschlössern. Aber mit Noke kann man diesen Zugang auf bestimmte Zeiten beschränken oder widerrufen. Außerdem kann man per App nachvollziehen, wer wann Noke geöffnet hat.

Wie funktioniert’s?

Der Bügel des Schlosses dient gleichzeitig als Schalter. Drückt man Schloss und Bügel zusammen, sucht Noke nach einem legitimierten Smartphone in der Nähe und öffnet sich, wenn es eines findet.

Sollte man mal sein Smartphone vergessen haben oder es verloren gegangen sein, muss man Noke trotzdem nicht aufbrechen. Voraussetzung ist, man hat sich den Code gemerkt, durch dessen Hilfe sich Noke per Hand öffnen lässt. Mit der richtigen Abfolge kurzer und langer Drücker öffnet sich das Schloss auch ohne Smartphone.

Und was ist mit der Batterie?

Die Batterie soll rund ein Jahr halten. Geht die Energie zur Neige, erhält man rechtzeitig eine Nachricht per App, um für Ersatz zu sorgen. Falls man sich damit zu lange Zeit lässt und die Batterie inzwischen komplett den Geist aufgegeben hat, kann man das Batteriefach auf der Rückseite mit einer Nadel öffnen und eine neue einlegen.

Kickstarter-Unterstützer können sich ihr Noke zum reduzierten Preis sichern. Das Bluetooth-Schloss mit Fahrrad-Erweiterung kostet inklusive Versand umgerechnet rund 70 Euro, für das Schloss alleine zahlt man alles in allem circa 55 Euro. Ist die Kampagne erfolgreich, sollen die Bluetooth-Schlösser im Februar 2015 versandfertig sein.

Weitere Infos gibt es auf der Kickstarter-Projektseite sowie auf der Produktseite von Noke.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Design, bluetooth 4.0, GoogleNews, Kicks..."
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Date: Tuesday, 19 Aug 2014 09:00

Ein Wecker muss nicht nur praktisch, sondern sollte auch schick sein. Ob der rund 30 Euro teure Braun Funkreisewecker diese Anforderungen erfüllt? Zumindest optisch ist er ein echter Hingucker. Im Test offenbarte das Designerstück allerdings ein paar Mängel.

Der Braun Funkreisewecker im schicken Minimal-Design (Bild: Braun)

Der Braun Funkreisewecker im schicken Minimal-Design (Bild: Braun)

Was muss ein Wecker alles können? Die aktuelle Uhrzeit anzeigen und einen zuverlässig wecken. Und eventuell noch ein besonderes Goodie bieten. Das dachte ich zumindest bis vor kurzem und legte mir den Star Wars Wecker R2D2 zu, der sich in meinem Test leider als Flop herausstellte. Deswegen fand bei mir ein Umdenkprozess statt: Weg mit dem Schnickschnack, zurück zu den Basisfunktionen. So landete ich beim Braun Funkreisewecker.

Als ich im Kaufhaus meines Vertrauens in der Uhrenabteilung nach Weckern schaute, begrüßten mich zuerst die Standard-Modelle mit ihrer zeitlosen und unspektakuläre Plastik-Optik sowie günstigen Preisen zwischen zehn und 20 Euro. Doch dann stach mir der Braun Funkreisewecker ins Auge. Mit seinem schlichten, aber überzeugenden Design hatte er es mir sofort angetan.

Auch bei der angenehmen Haptik, die durch das hochwertig erscheinende Plastik zustande kam, war der Kauf-Impuls gegeben. Was mir ebenso auf den ersten Blick gefiel: Die Tasten des Braun Funkreisewecker sind schön ins Gehäuse integriert. So stechen nicht heraus, sondern fügen sich elegant in die Form ein.

Braun Funkreisewecker
Die Zahlen des Braun Funkreisewecker sind bei Tageslicht gut abzulesen. In der Dunkelheit sind sie fast nicht zu sehen. (Bild: Braun)Bei Nacht kann über die Snooze-Funktion das Display kurz beleuchtet werden. (Bild: Braun)Den schicken Wecker gibt es in drei verschiedenen Farben: Weiß, Schwarz und Grau. (Bild: Braun)
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Gutes Aussehen ist nicht alles

„Design follows function“ lautet ein alter, aber wahrer Spruch. Da mich das Design bereits überzeugt hatte, musste die Funktionstüchtigkeit den Beweis antreten, dass sie den Preis von immerhin 30 Euro rechtfertigt. Also unterzog ich den Reisewecker bereits im Laden meinen ersten Tests. Die große Frage war: Kann man ohne die Anleitung zu lesen die Uhrzeit und die Weckzeit stellen? Nach wenigen Sekunden stand meine Antwort fest: Ja, die Bedienung des Braun-Gerätes erschließt sich einem auch ohne das Studium des Handbuchs.

Auf der linken Seite gibt es einen kleinen Schalter und zwei Knöpfe. Mit ihm legt man fest, was man einstellen will – Uhrzeit oder Weckzeit. Oder keines von beidem, das ist die Standard-Position des kleinen, aber leicht hin und her zu schiebenden Schalters. Mit den beiden Knöpfen darunter lässt man die Zahlen der Uhr- oder Weckzeit nach oben oder nach unten durchlaufen. Das war’s. Ganz einfach. Den Wecker aktiviert man, indem man den breiten Knopf auf der Oberseite drückt, worauf er ein paar Millimeter hervor steht. Fertig.

Weck mich!

Die nächste zu klärende Frage war: Wie reißt mich der Braun Funkreisewecker aus dem Schlaf? Mit einem schrillen Gepiepse oder mit sanften Melodien? Die Antwort liegt in der Mitte: Der handliche Wecker piepst, aber in einer angenehmen Lautstärke, so dass man keinen Tinnitus befürchten muss, wenn man direkt daneben liegt. Er ist weder zu laut, aber nach meinem Gefühl auch nicht zu leise, so dass man das Piepsen überhören könnte.

Drückt man nun auf den rechten Bereich des langen, oben liegenden Knopfes, nutzt man so die Snooze-Funktion. Drückt man auf den linken Bereich, wird der Weckruf dauerhaft deaktiviert. Designtechnisch ist das eine gute Lösung. Aber in der Realität stellt sich das als Manko heraus: Im verschlafenen Zustand kann es leicht passieren, dass man aus Versehen die falsche Funktion nutzt. Und so verschläft.

Welche Macken gibt es noch?

Bei Amazon gibt es einige negative Kommentare bezüglich der Helligkeit der Zahlen. Normalerweise ist das Display nicht beleuchtet und ist somit nur in einer hellen Umgebung ablesbar. Erst wenn man auf die Alarmtaste drückt – hier wie bei der Snooze-Funktion auf den rechten Bereich – leuchten die Zahlen kurz auf. Ich persönlich finde das gut. Denn ein dauerhaft illuminierter Wecker würde mich beim Einschlafen stören. Wirklich negativ ist hierbei, dass man so aus Versehen den Weckruf deaktivieren könnte.

Fazit

Klein, leicht, einfach zu bedienen und sexy designt – der Braun Funkreisewecker hat aus meiner Sicht sehr verdient den reddot design Award erhalten. Der schicke Reisebegleiter ist eine Anschaffung wert, gerade, wenn einem die Optik wichtig ist. Dafür muss man aber ein paar kleine Mängel im Alltagsgebrauch hinnehmen.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Reisewecker, Braun, Tests, Funkreiseweck..."
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Date: Tuesday, 19 Aug 2014 07:00

Das Talkband B1 von Huawei ist ein weiterer Fitness-Tracker, der am Handgelenk getragen wird. Zusätzlich ist ein herausnehmbares Bluetooth-Headset integriert.

Huawei Talkband B1 {pd Huawei;http://www.huawei-partner.de}

Huawei Talkband B1 (Quelle: pd Huawei)

Die Entwicklung von Fitnesstrackern scheint für die Unternehmen selbst zu einer Art sportlichen Herausforderung geworden zu sein. Auch Huawei bringt jetzt mit dem Talkband B1 ein eigenes Fitnessgadget heraus. Beziehungsweise ein Wearable, wie die smarten Datensammler inzwischen ja auch genannt werden.

Jedenfalls folgt das Unternehmen damit dem Trend, genau wie zuvor schon u.a. LG, Samsung, Sony oder Garmin.

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, stattet Huawei seinen Fitnesstracker allerdings mit einer praktischen Zusatzfunktion aus: einem herausnehmbaren Bluetooth-Headset.

Im folgenden Video möchte Huawei beweisen, dass sein Talkband B1 durch Design und Funktion für Beruf wie Freizeit gleichermaßen geeignet ist.

Huawei Talkband B1
Huawei Talkband B1Huawei Talkband B1Huawei Talkband B1
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Das Talkband B1 ist staubabweisend und wasserdicht nach IP 57, wie es sich für einen Fitnesstracker gehört. Auf dem Display erfährt man nicht nur, wer gerade anruft, sondern auch die Zeit. Außerdem wird man über die zurückgelegten Schritte informiert, über verbrauchte Kalorien, Schlafzeit und den Akkustand.

Über die Huawei App für Android und iOS gibt es weitere Infos wie Statistiken zur zurückgelegten Distanz, Übungszeit, Schlafphasen oder Schlafqualität. Mit einem Vibrationsalarm kann man sich vom Armband wecken lassen, wie im Video zu sehen.

Der 90-mAh-Akku soll für bis zu sieben Tage Laufzeit sowie sieben Stunden Sprechzeit gut sein. Über USB kann er in rund zwei Stunden wieder voll aufgeladen werden. Dabei ist der USB-Stecker praktischerweise gleich im Armband integriert, so dass man kein extra Kabel mitnehmen muss.

Das Huawei Talkband B1 ist in Schwarz, Grau oder Blau zum UVP von 129 Euro erhältlich. Auf Amazon zahlt man aber schon jetzt etwas weniger, momentan 122 Euro (Affiliate-Link).

Weitere Infos gibt es direkt bei Huawei auf der Produktseite des Talkband B1.


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Date: Monday, 18 Aug 2014 11:00

Divoom Voombox Outdoor ist ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher, der nicht nur robust und wassergeschützt ist, sondern auch mit hoher Leistung und langer Laufzeit punktet.

Divoom Voombox Outdoor {Divoom;http://divoom-europe.com/de/?page_id=1545}

Divoom Voombox Outdoor (Quelle: Divoom)

Wer im Markt der Bluetooth-Boxen auffallen will, muss ein paar Pluspunkte aufweisen, die ihn von der Vielzahl der Mitbewerber unterscheiden. Die Voombox Outdoor von Divoom will dabei gleich in verschiedenen Bereichen punkten.

Zum einen natürlich mit der Eigenschaft, die schon der Name verrät – der besonderen Eignung für den Outdoor-Einsatz. Mit Ihrer griffigen Gummihülle ist die Voombox Outdoor besonders robust, stoßfest und gegen Spritzwasser geschützt (nach ipX 4). Das folgende Video zeigt neben viel Lifestyle-Szenen auch ein paar Infos.

Divoom Voombox Outdoor
Divoom Voombox OutdoorDivoom Voombox OutdoorDivoom Voombox Outdoor
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Zum anderen mit den Leistungsdaten. Obwohl die Voombox Outdoor nur 185 x 60 x 78 mm groß ist, leistet sie 2 x 7,5 Watt und ist mit einem Akku ausgestattet, der bis zu 12 Stunden halten soll. Für den kräftigen Sound sorgen zwei Mitten-/Tiefen-Lautsprecher, ein Tweeter und zwei passive Bass-Strahler. Der Micro-USB-Anschluss und die AUX-In-Buchse an der Seite sind durch eine gemeinsame Silikonabdeckung vor Schmutz und Wasser geschützt.

Durch das eingebaute Mikrofon lässt sich die Voombox Outdoor auch als Freisprechanlage für Smartphones nutzen. Die Koppelung soll mit Smartphones, die NFC unterstützen, besonders einfach funktionieren. Und dank Bluetooth 4.0 geht die Verbindung auch kaum auf die Akkulaufzeit.

Voombox Outdoor gibt es in vier Farben – Blau, Rot, Grün und Schwarz. Der Preis beträgt im Online-Shop von Divoom 75 Euro. Für einen Outdoor-Lautsprecher mit dem Durchhaltevermögen und der Musikleistung recht günstig. Jetzt müsste man nur noch wissen, wie sich der Lautsprecher so anhört.

Mehr Infos über den Divoom Voombox Outdoor Bluetooth Speaker gibt es auf der Produktseite.


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Author: "Frank Müller" Tags: "robust, Outdoor, Bluetooth-Lautsprecher,..."
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Date: Monday, 18 Aug 2014 09:00

Laut jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC vereint Android bei den mobilen Betriebssystemen 85 Prozent Marktanteil auf sich; bis auf Apple fällt der Rest unter ferner liefen. Einige Alternativen dürften bald vom Markt verschwinden. Um ihre Innovationen ist es schade. Ein Nachruf, teilweise absichtlich verfrüht.

Android L: Google hat den Kampf gewonnen. Alle Bilder: Anbieter

Android L: Google hat den Kampf gewonnen. Alle Bilder: Anbieter

Wie viele Anbieter können langfristig auf einem Markt nebeneinander existieren? Schaut man sich die Zahl der Netzbetreiber des deutschen Mobilfunksektors an, dann lautet die Antwort hier: vier, bald nur noch drei. Bei den Brauseherstellern zwei große und viele kleine. Und bei den mobilen Betriebssystemen?

Hier ist Marktführer Android laut neuesten Zahlen von IDC im 2. Quartal bei 84,7 Prozent angelangt (vor einem Jahr: 79,6 Prozent) und damit allen enteilt. Apples iOS fällt von 13 auf 11,7 Prozent. Sogar für Windows Phone geht es trotz allen Bemühungen runter von 3,4 auf 2,5 Prozent, für Blackberry von 2,5 auf 0,5 Prozent. Der Rest: 0,6 Prozent.

Wichtig ist: Es geht hierbei um Neuverkäufe, die Verteilung der aktiven Geräte stellt sich anders dar, deutlich besser etwa zu Apples Gunsten. Trotzdem messen Anbieter ihren Erfolg natürlich an Neuverkäufen und viele werden angesichts dieser Zahlen ernüchtert sein und überlegen, ihre Systeme einzustellen. Schade ist das, weil deswegen einige Innovationen bald vom Markt verschwinden dürften. Andere sind es schon.

Mobile Betriebssystem: Android und dann lange nichts
Android auf allen Geräten heißt auch: Apps für alle Systeme anpassen. Entwickler haben dann weniger Zeit, andere Systeme zu bedienen.Android_PhonesBlackberry10
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Beispiel Tizen und Bada: Samsungs Android-Alternative Tizen war ohnehin lange mehr untot als lebendig, kam nur in der Smartwatch Gear 2, der Kamera NX300M, sonst aber keinem nennenswerten Smartphone zum Einsatz, präsentierte sich auf diesen alternativen Geräten aber als vielseitig. Samsung hat – gerüchteweise! – jüngst entschieden, das System auf Einsteigergeräte in Entwicklungsländern abzuschieben und anderswo ganz einzustellen. Nur noch Optimisten rechnen damit, dass Tizen auf dem Smartphone-Markt eine Rolle spielen wird.

Schade übrigens: Mit Bada hatte Samsung eigentlich bereits ein voll funktionsfähiges, durchaus beliebtes System. Die geplante Verschmelzung mit Tizen allerdings brachte das unnötige Aus, das die Koreaner sich hätten sparen können. Nun sind sie auf Gedeih und Verderb auf Android angewiesen.

Alles, aber wo zu finden? Samsungs Tizen OS

Alles, aber wo zu finden? Samsungs Tizen OS

Beispiel Jolla Sailfish OS: Nach dem ersten Smartphone, das kurz vor Weihnachten 2013 auf den Markt kam, wurde es schnell wieder ruhig um die Finnen, bevor es richtig laut wurde. Letzter Ausweg für das System mit durchaus innovativer Gestensteuerung: Hongkong und Indien. Eine Erfolgsstory klingt anders.

Anders sein reicht nicht: Jolla Sailfish OS

Anders sein reicht nicht: Jolla Sailfish OS

Beispiel WebOS: Solange von einem zum anderen verschoben, Open Source gestellt und schließlich von LG adoptiert, bis kaum noch etwas davon übrig blieb. Von Smartphones und Tablets verschwunden, in letzter Instanz deutlich verändert jetzt in den Smart TVs der Koreaner im Einsatz, auf Smartphones quasi tot. Das Kartenprinzip des Systems wäre heute noch auf der Höhe der Zeit. Doch die Nutzerbasis blieb immer zu klein, es fehlten wichtige Apps und eine ernsthafte Unterstützung durch Carrier und Anbieter.

Noch immer online: HPs WebOS-Seite, obwohl das System längst verkauft bzw. Open Source gestellt wurde.

Noch immer online: HPs WebOS-Seite, obwohl das System längst verkauft bzw. Open Source gestellt wurde.

Beispiel Firefox OS: Mittlerweile in der Version 2.0 draußen, in Spanien durchaus beliebt, anderswo kaum bekannt. Geschätzt bei Anhängern für die Offenheit und Anpassbarkeit. Geräte wie von Alcatel allerdings lockten aufgrund schwacher Hardware nie einen Hund hinter dem Ofen hervor. Der spanische Pionier Geeksphone verramscht derzeit das hoffnungsvoll angekündigte Dual-OS-Smartphone Geeksphone Revolution mit Firefox und Android. Auch hier klingt es nicht gerade nach einer Erfolgsgeschichte.

Scheuer Fuchs: Firefox OS hat die Nische bisher nicht verlassen. Für immer wird Mozilla das Projekt nicht aufrecht erhalten wollen.

Scheuer Fuchs: Firefox OS hat die Nische bisher nicht verlassen. Für immer wird Mozilla das Projekt nicht aufrecht erhalten wollen.

Beispiel Asha und Nokia X: Beide fielen jüngst Microsofts neuer Konsolidierungswelle zum Opfer. Der PC-Riese hat mit Windows Phone schon genug Rückstand aufzuholen, da waren keine Ressourcen mehr für Experimente übrig. Durchaus schade, denn Nokia X wirkte wie eine innovative Brücke aus Android und Windows Phone. Asha gab Einsteigern zumindest ein wenig Smartphone-Feeling und trumpfte mit langer Akkulaufzeit auf.

Nokia X, ein völlig anderer Ansatz, Android zu genießen.

Nokia X, ein völlig anderer Ansatz, Android zu genießen.

Beispiel Ubuntu on Phones: Die beliebteste Linux-Distribution auf allen Plattformen, neben Desktop und PCs auch auf Tablets und Smartphones, das war die Vision von Canonical-Chef Mark Shuttleworth. Doch dann misslang der versuchte Crowdfunding-Rekord mit dem Ubuntu Edge. Versprochene Smartphones anderer Hersteller kamen nie auf den Markt. Offiziell existiert das Projekt noch, zwei Phones sollen zumindest in Asien in diesem Jahr noch erscheinen, doch so richtig glaubt man nicht mehr daran. Schade, denn die Möglichkeit, die gleichen Apps eines Systems auf mehreren Geräten zu nutzen, ist anderswo bis heute nicht umgesetzt.

Ubuntu on Phones, bislang auf keinem Gerät exklusiv erschienen.

Ubuntu on Phones, bislang auf keinem Gerät exklusiv erschienen.

Sorgenkind Windows Phone: 7,4 Millionen verkaufte Smartphones in einem Quartal sind eigentlich nicht wenig – 10 Millionen verkaufte Playstation 4 in acht Monaten gelten zum Beispiel als Erfolg. 2,5 Prozent Marktanteil und sinkende Absatzzahlen allerdings dürften keinen Marktteilnehmer freuen. Microsoft würde sich natürlich als Allerallerletzter von einem solchen Rennen verabschieden, aber irgendwann wäre auch für Redmond natürlich die Schmerzgrenze erreicht. Sollte es dauerhaft weiter bergab gehen – und danach sieht es sogar aus – würde man wohl auch dort irgendwann die Reißleine ziehen. Vermissen würde man die urige Optik und das einfache Bedienkonzept.

Lebt und kämpft: Windows Phone

Lebt und kämpft: Windows Phone

Sorgenkind Blackberry 10: Bereits verabschieden mussten sich Blackberry-Fans von einem Tablet mit QNX, auf dem auch das aktuelle BB10 basiert. Der Marktanteil der Kanadier war in den vergangenen Jahren derart im Sinkflug, dass man schon mehrfach Nachrufe anstimmen wollte. Noch ist Blackberry aber nicht tot und schlimmer als 0,5 Prozent Marktanteil und 1,7 Millionen verkaufte Smartphones in einem Quartal kann es eigentlich nicht mehr werden. Hoffnung machen das vielseitigere Update BB10.3 und die baldige Integration von Android Apps über den Amazon Store. Für native Apps fand man einfach zu wenige Entwickler.

Blackberry10

Blackberry10

Und das dürfte das Problem am besten widerspiegeln: Wer in den vergangenen Jahren etwas auf sich hielt, warf keine neue Hardware auf den Markt, sondern gleich ein neues Ökosystem. Smartwatches, Einplatinencomputer, Radiowecker, Spielkonsolen, Thermostate – allesamt mit eigenem App-Ökosystem. Die Entwickler sollten es jeweils richten – und stehen heute kurz vor dem Burn-out im Angesicht dutzender App-Plattformen, die irgendwie bedient werden wollen.

Android auf allen Geräten heißt auch: Apps für alle Systeme anpassen. Entwickler haben dann weniger Zeit, andere Systeme zu bedienen.

Android auf allen Geräten heißt auch: Apps für alle Systeme anpassen. Entwickler haben dann weniger Zeit, andere Systeme zu bedienen.

Auf der jüngsten Google I/O zog der Marktführer für seine Entwickler noch einmal die Zügel an. Tenor: Schön dass ihr Android-Apps für Smartphones und Tablets entwickelt habt! Jetzt macht bitte weiter und passt sie für Smartwatches, Fitnesstracker, Bordkonsolen, Fernseher und was immer uns sonst noch einfällt auch noch an!

Ähnliches ist von Apple und Microsoft zu hören. Es war klar, dass der Markt sich konsolidieren würde. Es ist nur schade, dass er es auf diese Weise tut. Statt sechs Ökosystemen verschiedener Hersteller haben wir bald sechs Android-Plattformen.

Das ist keine Kritik an Android. Das System steckt auch voller Innovationen und toller Bedienelemente. Aber es ist schade, dass bald einige einst hoffnungsvolle Mitbewerber vom Markt verschwinden dürften. Und mit ihnen ihre Innovationen.


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Date: Monday, 18 Aug 2014 07:00

Bei einem gewaltsamen Übergriff kann man den Täter eventuell mit einem Pfefferspray abwehren, doch kommt dieser oft trotzdem ungeschoren davon. Das “smarte” Pfefferspray The Defender will das ändern, indem es bei der Betätigung gleichzeitig ein Foto des Täters schießt und die Rettungsdienste alarmiert.

The Defender: Pfefferspray alarmiert via Smartphone die Rettungsdienste.

The Defender: Pfefferspray alarmiert via Smartphone die Rettungsdienste.

Pfeffersprays kommen im absoluten Notfall zum Einsatz: Man könnte auf dunkler Straße tätlich angegriffen werden. Die letzte Chance, sich gegen einen stärkeren Gegner zu wehren: das Spray. Oft können die Täter dann aber fliehen oder nicht ausreichend abgewehrt werden, die Polizei kommt meist zu spät oder wird gar nicht gerufen, das Opfer trägt so oder so vielleicht Verletzungen davon.

The Defender will dieses Problem beheben. Das Pfefferspray schießt bei Betätigung gleichzeitig ein Foto – die Kamera arbeitet mit einem LED-Blitz – und der Notfalldienst wird alarmiert, Polizei und Rettungsassistenten kommen. Auf Wunsch können auch Freunde per SMS benachrichtigt werden. The Defender kann allerdings auch so eingestellt werden, dass der Service im Falle eines medizinischen Notfalls den Notdienst alarmiert.

The Defender, 'schlaues' Pfefferspray
Geschickte Anordnung? Knöpfe und Düse befinden sich auf derselben Seite.The Defender: Pfefferspray alarmiert via Smartphone die Rettungsdienste.20140426125824-3D-Printing
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Ausgesprochen vielseitig also, the Defender. Per Crowdfundingkampagne auf Indiegogo werben die Anbieter um Fördergelder. Die gewünschten 100.000 US-Dollar, die bis zum Kampagnenende am 5. September zusammenkommen sollten, sind aber längst erreicht. Das Video stellt das Produkt vor:

So gut mir die Idee an sich auch gefällt: Bei The Defender finde ich einige Haare in der Suppe. Zum ersten ist das der Preis: 119 Euro sind eine Menge für ein Pfefferspray. Man könnte dagegen argumentieren, dass für die Sicherheit kein Preis zu hoch sei, allerdings wirkt es in diesem Falle wie eine Entschuldigung, den Preis im Namen der Sicherheit künstlich heraufzusetzen.

Warum nur ein Bild?

Dann ist da die Mechanik, die mir etwas komisch vorkommt. Verschiedene Auslöse-Knöpfe, Kamera und die Pfeffersprühdüse befinden sich auf der gleichen Seite. Schafft man es da im Notfall, die Knöpfe für “Abwehr” (im Falle eines Angriffs) und für den medizinischen Notfall zu unterscheiden? Und kann es nicht auch passieren, dass man sich in Panik das Spray aus Versehen selbst ins Gesicht sprüht? In meinen Augen ist das bei der Anordnung sehr gut möglich.

So soll es funktionieren. Bitte klicken, um das Bild zu vergrößern.

So soll es funktionieren. Bitte klicken, um das Bild zu vergrößern.

Dass die Kamera ein Foto mit Blitzlicht schießt, ist eine kluge Eigenschaft. Aber warum eigentlich nur eins? Dass man einen Täter im Notfall sofort erwischt und dabei auch noch ein aussagekräftiges Foto von ihm schießt, ist zwar möglich, kann aber auch sehr schnell misslingen. Besser, die Kamera würde gleich mehrere Fotos in Serie schießen.

Potenzielle Fehlerquelle Smartphone-Kopplung

Notwendig für den Notruf ist ein Smartphone, das sich per Bluetooth mit dem Gerät koppelt und über eine App den Sicherheitsdienst ruft. Vielleicht sehe ich das zu kleinkariert, aber dabei kann so viel schief gehen, dass diese Notwendigkeit schon wieder zu Lasten der Sicherheit geht. Die Bluetooth-Verbindung könnte nicht aufgebaut sein, das Smartphone ausgeschaltet oder im Kampf beschädigt worden, der Speicher voll, einer der beiden Akkus leer. Der Teufel steckt im Detail. Besonders glücklich zumindest finde ich diese notwendige Kopplung nicht.

Geschickte Anordnung? Knöpfe und Düse befinden sich auf derselben Seite.

Geschickte Anordnung? Knöpfe und Düse befinden sich auf derselben Seite.

Und dann sind da noch die sonderbaren Konditionen für eine Jahresmitgliedschaft. Diese ist notwendig, weil das Projekt echte Servicemitarbeiter beschäftigt, die 24 Stunden am Tag im Einsatz sein und die Notrufe sofort auswerten sollen. Kauft man einen Defender auf Indiegogo, dann ist die Mitgliedschaft für das erste Jahr inklusive. Wie teuer der Service aber nach dem ersten Jahr ist, darüber verlieren die Anbieter auf der Kampagne kein Wort.

Kurzum: Bei der Umsetzung bleiben mir einige Zweifel. Ansonsten aber eine gute Idee, um die eigene Sicherheit besser zu schützen.


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Date: Sunday, 17 Aug 2014 07:00

Will man im Restaurant die Rechnung oder einfach noch ein weiteres Bier bestellen, dann ist er oft wie vom Erdboden verschluckt, der Kellner. Manchmal wünscht man sich einen Drücker, um ihn herbei zu rufen. Ein solcher fiel uns vergangenes Wochenende in die Hände. Doch das Erlebnis hatte Tücken.

Funkruf soll den Kellner herbestellen.

Funkruf soll den Kellner herbestellen.

Ich bin mir sicher, dass das Irish Pub “Fiddler’s” in Bonn-Endenich nicht das erste Restaurant weltweit ist, das einen solchen Drücker verwendet, wie oben abgebildet. Aber dort fiel er mir am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in die Hände.

In Restaurantketten wie Vapiano, GinYuu oder Dean & David kommen Tracker zum Einsatz, die blinken und vibrieren, sobald das Essen abgeholt werden kann. Doch dieser Drücker ist anders: Will man etwas Neues bestellen oder die Rechnung anfordern, drückt man einfach einen Knopf. So zumindest in der Theorie. Die Praxis sieht anders aus.

Gleich zwei dieser Drücker lagen am Samstag vor meinen Freunden und mir auf dem Tisch. Das Servicepersonal hatte uns aber auch so schon entdeckt und bediente uns gut und regelmäßig. Die Drücker fanden also zunächst viel Beachtung, wir benutzten sie aber nicht.

Ein Bier ergab das nächste

Das änderte sich erst einige Stunden später, als ein Bier auf das nächste gefolgt war und wir gemeinsam beschlossen, “das jetzt mal auszuprobieren”. Die beiden Kellnerinnen, die für unseren Tisch zuständig waren, ignorierten die Drücker aber beharrlich.

Das dürfte vor allem daran gelegen haben, dass mittlerweile jeder Tisch mit durchaus trinkfestem Publikum besetzt war. Ein Freund am Tisch hielt es schließlich für eine gute Idee, zwanzig Mal zu drücken – was aber auch nichts änderte. Wir mutmaßten, dass eventuell die Batterie zu schwach war oder die Kellnerinnen keine Lust hatten, im Akkord zu arbeiten. So funktioniert wie gedacht haben die Gadgets zumindest nicht. Unser Essen, unsere Getränke und später die Rechnung bekamen wir aber trotzdem prompt.

Im Irish Pub

Im Irish Pub

Kann es sein, dass sich das Personal so von diesen Drückern herausgefordert sah, dass es besonders schnell arbeitete und man die Drücker eben deswegen gar nicht mehr brauchte? Es hatte fast den Anschein.

Wenn das Personal unaufmerksam, unmotiviert oder (auch möglich, sollte man nicht vergessen) überarbeitet ist, dann helfen auch keine Drücker mehr. Übersehen oder ignoriert werden kann man auch, wenn von allen Seiten gedrückt wird und die eigene Bestellung in der Masse untergeht. Kellnern ist ein stressiger Beruf, das Personal ist nicht selten schlecht bezahlt und in einem großen Restaurant jeden vollen Tisch zu überwachen, ist nicht einfach. Dafür sollte man Verständnis aufbringen.

Lerne dich durchzusetzen

Was aber nun tun, wenn man eine halbe Stunde vergeblich wartet und immer noch kein Kellner reagiert?

Eine Antwort auf die Frage lieferte mir vor einiger Zeit der Kellner in einem Kölner Brauhaus. Ein junger Mann am Nachbartisch in einer Gruppe etwa 18-Jähriger winkte dem Kellner schüchtern zu und bestellte leise eine Runde Bier. Wer die Kölner Brauhauskultur kennt, der weiß vielleicht, dass von den Kellnern eine freche Schnauze und wenig Höflichkeit ausgeht, das in gewisser Weise sogar erwartet wird. Und so war es auch hier: “Watt willst du? Ein Kölsch?”, brüllte der Köbes den jungen Mann halb im Scherze an. “‘VIER KÖLSCH HIERHER!’ heißt das. So, jetzt haste was fürs Leben gelernt!”

Mit anderen Worten: Warum so schüchtern! Gleich beim Hereinkommen den Kellner begrüßen, zusehen, dass er mitbekommt, wo man sitzt und dann höflich aber bestimmt immer wieder auf sich aufmerksam machen, wenn man etwas bestellen möchte und für die Rechnung zur Not einfach aufstehen und zur Kasse gehen, wenn einfach niemand kommt. Wahrscheinlich ist das immer noch der beste Weg, um in der Gaststätte nicht zu verdursten. Es braucht die richtige Lebenseinstellung, könnte man zusammenfassend sagen. Einen Drücker braucht es nicht.


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Date: Saturday, 16 Aug 2014 07:00

Anfang des Jahres waren Intels „Smart Earbuds“ nicht mehr als eine Techdemo, nun kommen sie in Zusammenarbeit mit 50 Cents Unternehmen SMS Audio tatsächlich auf den Markt. Das Plus der In-Ear-Kopfhörer: Sie messen den Puls und benötigen dazu keine zusätzliche Stromversorgung.

Intel Ingenieurin Indira Neig hatte das Referenzdesign entwickelt, auf dem die SMS Audio BioSport basieren. (Bilder: Intel, SMS Audio)

Intel Ingenieurin Indira Negi hatte das Referenzdesign entwickelt, auf dem die SMS Audio BioSport basieren. (Bilder: Intel, SMS Audio)

Dass Fitnesstracker ein Trendthema sind, braucht man Lesern von neuerdings.com ja nicht mehr zu erklären. Dabei ist die Unterkategorie der „Sportkopfhörer“ besonders interessant: Schließlich hören viele Fitnessbewusste während ihrer Workouts gern Musik – warum eigentlich nicht beides kombinieren? Besonders viel Aufsehen hatten im Februar die „The Dash“ erregt – ein Crowdfunding-Projekt, das erst noch beweisen muss, dass es seine zahlreichen Versprechen tatsächlich einhalten kann. Aktuell hat sich die Auslieferung bereits von Oktober auf Dezember 2014 verzögert. Weniger spektakulär, dafür aber bereits erhältlich: LGs Kombination aus einem Armband sowie Kopfhörern, die den Puls messen können.

Ähnliches versprechen nun auch Intel und SMS Audio – mit ein, zwei besonderen Details.

SMS Audio BioSport
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Auf der CES 2014 hatte Intel-Ingenieurin Indira Negi das Konzept samt Referenzdesign vorgestellt. Laut Intels Pressetext kam SMS Audio gleich am nächsten Tag auf sie zu. Sieben Monate haben beide Unternehmen an dem Produkt gearbeitet, das nun als „SMS Audio BioSport“ vorgestellt wurde. Intel lieferte dabei die gesamte Technik, SMS Audio hatte das letzte Wort über das äußere Design und logischerweise den Klang.

Die kabelgebundenen In-Ohr-Kopfhörer können ähnlich wie LGs Modell den Puls messen, benötigen aber keine zusätzliche Batterie: Der Strom aus dem Kopfhöreranschluss des Smartphones reicht. Über den gibt der BioSport auch seine Messdaten weiter. Damit sind sie natürlich nicht die ersten, die diesen vielfach unterschätzten Anschluss für sich nutzen.

Die SMS Audio BioSport

Die SMS Audio BioSport

Eine interessante Idee ist dabei, dass die Messwerte der Kopfhörer die gespielte Musik beeinflussen sollen. Als Nutzer gibt man einen Pulsbereich vor und die App feuert einen mit schnellerer Musik an oder bremst einen mit ruhigerer Musik ab – je nachdem, was gerade benötigt wird.

Auf dem Smartphone funktionieren die Kopfhörer zunächst nur mit der Runkeeper-App. Weitere Apps könnten in Zukunft unterstützt werden, allerdings gibt es dazu keine konkreten Angaben.

Interessenten werden die Auswahl zwischen vier farblichen Akzenten haben: Grau, Gelb, Blau und Pink. Der Marktstart ist für das Jahresende anvisiert. Offizielle Angaben zum Preis gibt es noch nicht, nach Informationen von Gizmodo soll er allerdings unter 150 US-Dollar liegen.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Sport, SMS Audio, Intel, Kopfhörer, Fit..."
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Date: Friday, 15 Aug 2014 11:00

Was fürs Ohr und fürs Auge: Der Lautsprecher Om/One ist kugelförmig und schwebt dank der Hilfe von Magnetismus über seiner Basisstation. Die Form erinnert an den Todesstern aus den “Star Wars”-Filmen. Was wir über das bereits erfolgreich finanzierte Crowdfunding-Produkt nur noch nicht wissen: Wie das Ding eigentlich klingt.

Schwebt und macht Musik: Bluetooth-Lautsprecher Om/One

Schwebt und macht Musik: Bluetooth-Lautsprecher Om/One

Noch im Dezember soll der Todesstern zu euch nach Hause geliefert werden. Genauer gesagt: der Om/One. Der kugelförmige Lautsprecher von Om Audio schwebt und rotiert über seiner Basisstation schlicht mit der Hilfe von Magnetismus.

Doch neben dieser optischen Spielerei braucht sich der Om/One auch von den technischen Eigenschaften her nicht zu verstecken: Er verbindet sich via Bluetooth 4.0 LE kabellos mit einem Computer, Smartphone oder Tablet und verbraucht so wenig Energie, dass der Akku Saft für 15 Stunden bieten soll. Auf Wunsch lässt sich der Om/One auch problemlos mitnehmen, nur ohne dann zu schweben. Und, ach ja, der Sound soll auch fantastisch sein.

Om/One, schwebender Bluetooth-Lautsprecher
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Das behaupten zumindest die Om-Audio-Mitarbeiter im Video zur Kampagne. Begeistert sehen sie darin schon aus, aber das würden wir natürlich lieber von unabhängiger Stelle bestätigt bekommen und noch lieber selbst testen.

Ein wenig stutzig machte mich auch die Bezeichnung “Stereo-Sound”. Der kommt bei näherer Betrachtung nämlich nur zustande, wenn man sich zwei Om/Ones kauft und diese zusammenschaltet. Ein kleiner Werbetrick.

Lädt nicht kabellos

Schade außerdem, dass Om Audio die Möglichkeit des Schwebens so nah an einer Energiequelle nicht nutzt, um die Kugel kabellos wieder aufzuladen. Der Abstand und die Rotation aber stellen wohl für Induktionsladung ein etwas zu großes Hindernis dar. So muss doch ein Ladekabel zum Einsatz kommen. Dafür ist ein Mikrofon mit drin, so dass sich die Anlage auch zum VoIP-Telefonieren oder Konferenzieren nutzen lässt.

Gibt es auch in Weiß.

Gibt es auch in Weiß.

Um die schwebende Kugel zu finanzieren und bekannt zu machen, hat Om Audio eine Crowdfunding-Kampagne auf der eigenen Website gestartet. Die 100.000 gewünschten US-Dollar hat man dabei längst eingenommen, die Aktion läuft trotzdem noch bis Ende September. Im Dezember sollen die runden Lautsprecher dann verschickt werden und – zumindest in den USA – Weihnachten unterm Baum liegen. Kostenpunkt samt Lieferung nach Europa: knapp 150 Euro, eventuell wird der Zoll noch die Mehrwertsteuer von euch nachkassieren, dann 180 Euro.

Unser Rat: Erst einmal abwarten, wie das überhaupt klingt. Bislang haben wir ja noch keine unabhängige Aussage darüber. Sollte das einen satten Sound bieten, dann kann das eine schöne Spielerei für den Schreibtisch sein. Auch für euren?


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Date: Friday, 15 Aug 2014 09:00

Das Internet kommt langsam aber sicher ins Auto, doch Motorradfahrer müssen sich bislang ohne Navi oder wichtige Verkehrsinfos durchschlagen. Skully will das ändern. Der smarte Helm verbindet sich mit dem Smartphone und bringt bei der Gelegenheit mit Hilfe einer Kamera eine Art Rückspiegel mit.

Skully: Motorradhelm mit Internetanschluss. Alle Bilder: Skully Systems

Skully: Motorradhelm mit Internetanschluss. Alle Bilder: Skully Systems

Diese besinnlichen, internetfreien Momente, in denen man über die Autobahn schoppert – sollen bald der Vergangenheit angehören, wenn Skully AR1 auf den Markt kommt. Denn mit diesem smarten Helm soll der Motorradfahrer dank einer Kopplung mit dem Smartphone mit allen notwendigen Infos versorgt werden. Im März hatten wir euch einen ersten Ausblick auf dieses Projekt gegeben.

“Smart” ist ja mittlerweile fast schon zum Schimpfwort geworden, aber Skully AR1 klingt nach einer wirklichen Unterstützung für den Fahrer. Denn der Helm ist das Pendant zur Bordkonsole eines Autos. Er zeigt die Geschwindigkeit an, lässt den Nutzer über ein Smartphone kommunizieren, etwa Anrufe entgegen nehmen, und bietet über eine integrierte, rückwärtige Ultraweitwinkelkamera eine Art Rückspiegel.

Skully AR1: Die Bordkonsole für das Motorrad direkt im Helm
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Die Details lassen aufhorchen: Warum kommt etwa eine Ultraweitwinkelkamera als Rückspiegel zum Einsatz? Weil der vergrößerte Fokus tote Winkel eliminiert und praktisch keine Unschärfen mehr erlaubt. Auf Wunsch lassen sich Telefongespräche oder Statusupdates oben im Visier transparent einblenden, aber nicht da, wo es das Sichtfeld einschränken würde. Unterwegs lässt sich auf Wunsch auch Musik hören und das System mit Sprache steuern.

Das Video zur Crowdfundingkampagne stellt weitere Vorzüge vor:

Hersteller Skully Systems hat sich auch bei anderen Details Gedanken gemacht: Das Visier soll beschlagresistent, kratzfest und blendfrei sein, die Verstärkungen am Hals 3D-Druck-gefertigt. Das Innenfutter soll besonders atmungsaktiv sein und Schweißbildung um 70 Prozent reduzieren. Der Helm selbst ist aus Polycarbonat gefertigt. Via Bluetooth verbindet er sich mit einem Smartphone und darüber mit dem Internet. Damit Apps das Produkt erweitern können, haben die Hersteller ein Software-Entwickler-Kit veröffentlicht.

Der Skully AR1 kommt derzeit so gut an, dass die Crowdfundingkampagne auf Indiegogo schon nach drei Tagen mehr als 1 Million US-Dollar eingesammelt hat. Nicht gerade selbstverständlich für einen Helm, der umgerechnet erst ab 1.050 Euro zu haben ist – Förderer außerhalb der USA zahlen 1.120 Euro. Die Kampagne läuft noch bis zum 9. September. Die Helme sollen im Mai 2015 ihre neuen Besitzer erreichen.


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Date: Friday, 15 Aug 2014 07:00

Im Zuge der Gamescom hatten wir eine Gelegenheit, uns das neue Acer Chromebook 13 anzuschauen. Wir stellen es euch hier im Video kurz vor.

Acer Chromebook 13

Acer Chromebook 13

Die Idee der Chromebooks ist schlichtweg: Da wir am Computer sowieso die meiste Zeit im Browser verbringen, setzt das Betriebssystem Chrome OS dieser Laptops komplett darauf. Alles ist online und funktioniert eher ausnahmsweise auch mal ohne Internetzugang. Wie gut oder schlecht das klappt, hatten wir für euch bereits 2011 in einem Testbericht untersucht. Und ein Jahr danach hatten wir einen Chromebook-Dauernutzer zu Wort kommen lassen. Kurzum: Es gibt natürlich Einschränkungen gegenüber einem Laptop mit bspw. Windows. Aber auch Vorteile: schnelle Startzeiten, keine Sorgen um Schadsoftware, lange Akkulaufzeiten, günstige Preise. Chromebooks sind dabei zum Beispiel an US-Schulen durchaus erfolgreich.

Und es kommen immer wieder neue Modelle heraus, so wie jetzt das Acer Chromebook 13, das erstmals auf den Nvidia Tegra K1 Prozessor setzt. Johannes Knapp konnte es sich bei Nvidia auf der Gamescom ansehen und hat euch dieses Video aufgenommen:

Acer Chromebook 13
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Beim Design gibt es keine Experimente: Man folgt dem inzwischen vielfach kopierten MacBook Air aka Ultrabook-Schema – Tastatur und Touchpad sind zumindest optisch mehr als nur vom Vorbild inspiriert. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Die Hülle ist dabei nicht aus Aluminium, sondern aus weißem Plastik. Hier geht es schließlich nicht um einen Schönheitspreis, sondern einen möglichst niedrigen Verkaufspreis.

Das matte 13,3-Zoll-Display gibt es in HD (1366 x 768 Pixel) oder auch in Full HD. 2 GB RAM und 16 GB Speicher finden sich im Innern, beim Modell mit Full-HD wahlweise die jeweils doppelten Menge. Die Akkulaufzeit liegt bei etwa 11 Stunden beim Full-HD-Display und sogar 13 Stunden für das HD-Display.

Der Nvidia-Prozessor ist eine 32 Bit, Quad-Core ARM Cortex-A15 CPU mit 192 Grafikkernen. Das klingt nach ordentlich Rechenpower für den Browser-Laptop, der übrigens ohne Lüfter auskommt.

Preise für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind noch nicht bekannt. Für die USA starten sie bei 279 Dollar.

Weitere Zahlen und Fakten zum Acer Chromebook 13 findet ihr in der offiziellen Pressemitteilung.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Laptop, Chromebook, Ultrabook, Computer,..."
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Date: Thursday, 14 Aug 2014 11:00

Auf der CES 2014 hat Polaroid seine Actioncam Cube erstmals vorgestellt, jetzt kommt sie auf den Markt. Klein, wasserfest, stoßgeschützt, mit Magnetfuß und viel Zubehör könnte sie sich zum GoPro-Konkurrenten entwickeln.

Polaroid Cube Actioncam {Photojojo;http://photojojo.com/store/press/photos/polaroid-cube-camera}

Polaroid Cube Actioncam (Quelle: Photojojo)

Polaroids neue Actioncam Cube sieht ein bisschen aus wie ein App Icon in 3D. Die kleine, würfelförmige Lifestyle-Kamera soll alles mitmachen. Sie ist stoßgeschützt, wasserdicht bis 2 m Tiefe und soll mit ihrem gummierten Gehäuse sehr griffig sein. Durch einen Magneten am Boden kann man sie eben schnell mal auf einer Metallfläche befestigen, und für echte Action gibt es jede Menge Zubehör, wie das folgende Video zeigt.

Polaroid Cube Actioncam
Polaroid Cube ActioncamPolaroid Cube ActioncamPolaroid Cube Actioncam
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Es gibt unter anderem Befestigungen für den Helm, für das Fahrrad, für ein Stativ. Es gibt ein wasserdichtes Gehäuse mit einem Saugnapf-Fuß und eine Befestigung, die man irgendwo anschnallen kann. Zu guter Letzt kann man die Polaroid Cube sogar als Kopf auf einen Affenkörper setzen.

Die Polaroid Cube nimmt mit einem 124-Grad-Weitwinkelobjektiv Videos mit 1920 x 1080 px oder 1280 x 720 px auf und Fotos mit 6 Megapixel. Das ist dabei so einfach wie möglich gehalten, wie man auch im Video sieht: Einmal auf den Knopf drücken, um ein Foto zu schießen, zweimal, um eine Videoaufnahme zu starten.

Die Kantenlänge des kleinen Action-Würfels beträgt rund 35 mm. Die Aufnahmen werden auf einer Micro-SD-Karte gespeichert. Die Kapazität der Karte kann bis zu 32 GB betragen.

Laut amerikanischer Pressemitteilung soll der Preis der Polaroid Cube 99 US-Dollar (umgerechnet rund 74 Euro) betragen, das Zubehör soll zu Preisen zwischen 10 US-Dollar und 40 US-Dollar erhältlich sein. Wie die Preisgestaltung hierzulande aussieht, ist noch nicht klar.

Ungeduldige können schon bei Photojojo bestellen oder sich auf der Polaroid-Seite genauer über die Polaroid Cube informieren. Wir sind bei Pocket Lint darauf gestoßen.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Wasserfest, Sport, Mobil, Actioncam, Kam..."
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Date: Thursday, 14 Aug 2014 09:00

Ein PC fürs Wohnzimmer. Eine Spielkonsole für PC-Games. Ein einfach zugänglicher, vielseitiger Entertainment-Alleskönner. Das alles möchte Alienware Alpha sein. Nur wer braucht so etwas wirklich?

Schicker PC fürs Heimkino. (Foto: Dell)

Schicker PC fürs Heimkino. (Foto: Dell)

Der Reihe nach: Ursprünglich wollten erste Hersteller dieses Jahr ihre eigenen Steam Machines veröffentlichen. Unternehmen wie Alternate, Zotac oder Gigabyte kündigten auf der diesjährigen CES entsprechende Komplettrechner an, die sich besonders gut im Wohnzimmer machen sollen: Ein spezielles Betriebssystem auf Linux-Basis, das SteamOS von Entwickler Valve, sowie ein spezielle Game-Controller sollen aus den an sich regulären PCs Entertainment-Geräte im Stil einer Spielkonsole machen. Doch 2014 wird das allen Anschein nichts mehr, unter anderem weil der Steam Controller nicht fertig ist und auch an SteamOS noch gefeilt wird. Die Verantwortlichen bei Dell möchten jedoch nicht so lange warten und bringen Ende November – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft – Alienware Alpha heraus. Schick und an eine Xbox One oder PlayStation 4 erinnernd, verzichtet die sogenannte „PC-Gaming-Konsole“ allerdings auf das Linux-Betriebssystem.

Alienware Alpha
Alienware Alpha Vorderseite. (Foto: Dell)Alienware Alpha Vorderseite. (Foto: Dell)Alienware Alpha Vorderseite. (Foto: Dell)
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Keine Besonderheiten

Bereits im Juni 2014 stellte Dell die PC-Konsole Alienware Alpha der Öffentlichkeit vor. Seitdem hat sich an der geplanten Hardware nichts getan. Allen Anschein nach wird es mehrere Modelle geben. Die Einsteiger-Variante besitzt einen Intel Core i3 Dualcore-Prozessor der vierten Generation (Haswell), 4 GB RAM und eine 500-GB-Festplatte. Alternativ können Spieler auch zu einem Intel i7 mit Nvidia Maxwell GPU (2 GB VRAM), 8 GB RAM und 1 TB Festplatte greifen. Alle möglichen Konfigurationen besitzen vier USB-Anschlüsse (2x USB 3.0, 2x USB 2.0), Wi-Fi und Ethernet-Anschluss.

Dell betont, dass Alienware Alpha nicht mit Tastatur und Maus bedient werden muss, stattdessen kann bzw. soll man einen regulären Xbox-360-Controller für Windows verwenden. Der liegt ggf. dem Lieferumfang bei. Möglich wird dies gar nicht mal durch spezielle Software, denn im Kern setzt Dell auf Windows 8.1 (64 Bit) und den Spiele-Client Steam im Big-Picture-Modus. Der ermöglicht seit Monaten auch auf gewöhnlichen Desktop-Rechnern eine Controller-Bedienung und das einfache Auswählen von Spielen, die für Gamepads geeignet sind. Auf Wunsch wird beim Booten von Alienware Alpha Steam gleich in dieser Form gestartet, sodass sicherlich wirklich ein gewisses Konsolen-Flair entsteht.

Teuer? Günstig?

Dennoch: Für das kleinste Einsteigermodell des Alienware Alpha verlangt Dell 499 Euro, wenn die PC-Konsole Ende November 2014 erscheint. Und spätestens jetzt stellt sich (mir) die Frage: So schick das beleuchtete Gehäuse aussehen mag, ist das nicht etwas teuer? Der Hersteller möchte, dass Käufer mit Alpha spielen, aber verbaut Hardware, auf der anspruchsvolle, neue Spiele in nativer Full HD-Auflösung auf dem HDTV im Wohnzimmer garantiert nicht mit maximalen Details laufen. Dafür fehlt es dem i3 an Power. Von der fehlenden, eigenständigen Grafikkarte ganz zu schweigen. Und was der fraglos flottere i7 mit bester Ausstattung kosten wird, das ist gegenwärtig noch unklar.

Letztlich könnte man der Auffassung sein, dass Spieler mit einer PlayStation 4 bzw. Xbox One besser beraten sind, bekommt man diese schon für 100 Euro weniger – und das bei sicherlich sogar leistungsfähigeren Komponenten. Wer dagegen PC-Spiele im Wohnzimmer erleben möchte, möchte ungern Kompromisse eingehen, die bei dem 500 Euro teuren Alienware Alpha nicht lange auf sich warten lassen dürften – spätestens dann, wenn ein „Titanfall“ gar nicht erst in Schwung kommt.

Hat was von einer Xbox One oder PlayStation 4. (Foto: Dell)

Hat was von einer Xbox One oder PlayStation 4. (Foto: Dell)

Für wen könnte Alienware Alpha dann geeignet sein? Für diejenigen, die mal ein Indie-Game oder keine brandneuen Grafikblockbuster spielen wollen? Nur dafür dann 500 Euro und mehr ausgeben? Das können beliebige Mini-PCs ebenfalls – und diese sind teils besser ausgestattet, teils billiger.

Immerhin: Dell betont, dass Alienware Alpha später SteamOS und den Steam Controller vollständig unterstützen wird, man also die PC-Gaming-Konsole in eine Steam Machine verwandeln darf. Als würde das irgendwelche Vorzüge bringen. Eher im Gegenteil, ist das Spieleangebot unter Linux doch viel geringer als unter Windows.

Wozu?

Subjektiv betrachtet sieht Alienware Alpha echt schick aus und dürfte prima ins Heimkino an einen riesigen HDTV passen. Auch der Preis scheint für eine Komplettlösung nicht unattraktiv. Aber die gebotene Leistung? Der Mehrwert? Hier muss Dell noch zeigen, dass es sich lohnt, sich solch ein Gerät in die Wohnung zu stellen. Als Alternative zu Highend-PCs, PS4 und Xbox One scheint die Hardware zu schwach, für einen reinen Mediaplayer ist der Preis zu hoch. Visiert Dell Gelegenheitsspieler mit Alienware Alpha an? Nur wieso sollten die sich für ihre Wimmelbildspiele so etwas zulegen wollen?

Wie sich Dell den Genuss mit Alienware Alpha vorstellt, zeigt übrigens dieses etwas ältere Video…

Man kann gespannt sein, wie Dell Alienware Alpha an den Mann bzw. die Frau bringen möchte. Neugierige können einen Blick auf die offizielle Webseite werfen.


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "SteamOS, Steam, Gaming, Steam Machine, D..."
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Date: Thursday, 14 Aug 2014 07:00

Es sind erste Fotos von Samsungs Virtual-Reality-Brille alias „Project Moonshine“ aufgetaucht, die Details über den Konkurrenten zu Facebooks Oculus Rift verraten. Wir werfen für euch einen Blick darauf und auf andere VR-Brillen.

Samsungs VR-Brille, Codename „Project Moonlight“. (Quelle: The Verge)

Samsungs VR-Brille, Codename „Project Moonlight“. (Quelle: The Verge)

Satte zwei Milliarden US-Dollar hatte sich Facebooks Mark Zuckerberg den Kauf von Oculus VR im März kosten lassen. Das Unternehmen arbeitet an einer Virtual-Reality-Brille. Sprich: Man setzt sie auf und befindet sich in einer künstlichen Realität. Die Brille ist wie eine Taucherbrille komplett abgeschlossen und registriert zugleich die Kopfbewegungen – das angezeigte Bild ändert sich also entsprechend, wenn man sich umschaut. Eine Anwendung sind angepasste Computerspiele. Aber das Potenzial der Virtuellen Realität ist deutlich größer. Schon in seiner Ankündigung des Deals hatte „Zuck“ höchstpersönlich über die Möglichkeiten fantasiert. Angeblich ist Facebook momentan beispielsweise im Gespräch mit Filmstudios.

Samsungs Project Moonlight und die Konkurrenz
Samsungs VR-Brille, Codename „Project Moonlight“. (Quelle: The Verge)Oculus Rift DK2Oculus Rift DK2
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (21 Bilder)

An sich ist Virtuelle Realität dabei ein altes Thema, aber die Technik war bislang nicht weit genug. Die bisherigen Prototypen und Entwicklerversionen der Oculus Rift bekamen viel Lob und beflügelten die Fantasie. Das Erlebnis soll beeindruckend sein. Der Marktstart wird für 2015 erwartet.

Die Konkurrenz schläft nicht: So hat Sony mit „Project Morpheus“ eine eigene VR-Brille exklusiv für die PlayStation 4 angekündigt. Auch hier wird 2015 angepeilt.

Sony Project Morpheus

Sony Project Morpheus

Samsung zeigt seine VR-Brille (wohl) am 3. September in Berlin

Und nun also auch Samsung. Bekannt sind die Pläne schon eine ganze Weile. Anfang September wird jetzt die offizielle Präsentation erwartet. Ob man die Brille dann sofort kaufen kann, ist noch offen. Aber dafür kann man nun bei den Kollegen von The Verge einen ersten Blick auf das Gerät werfen. Und das verrät einige Details darüber, was Samsung hier vor hat.

Das unter dem Codenamen „Project Moonlight“ entwickelte Gadget wird dabei offenbar eher wie vrAse oder auch Googles nicht 100 Prozent ernst gemeintes Projekt Cardboard funktionieren: Es ist im Grunde eine Halterung für ein Smartphone, sicherlich auch für das Galaxy Note 4, das ebenfalls für Samsungs September-Event erwartet wird. Das Smartphone stellt dann das Display und seine Sensoren zur Verfügung. Insofern ist der Begriff „Konkurrent“ hier im Zusammenhang mit der Oculus Rift relativ zu sehen: Sie zielen auf das gleiche Feld, aber mit unterschiedlichen Mitteln.

Ein ähnliches Konzept wie Samsung verfolgt vrAse.

Ein ähnliches Konzept wie Samsung verfolgt vrAse.

Interessanterweise nutzt Oculus für neueste Entwicklermodelle seiner Rift dasselbe Display, das auch in Samsungs Galaxy Note 3 eingebaut ist. Und wie man hören konnte arbeiten Oculus und Samsung für „Project Moonshine“ zusammen.

Im Foto erkennt man ein Stellrad, das sehr wahrscheinlich der Dioptrien-Anpassung dient. Außerdem ist ein Gamingcontroller abgebildet – Samsung wird sich also vermutlich vor allem auf das Thema Spiele konzentrieren. Und wie man das Unternehmen so kennt, wird das noch unbenannte und unbepreiste Gerät dann wohl exklusiv mit Galaxy-Smartphones zusammenarbeiten.

Ganz genau wissen wir es wahrscheinlich am 3. September. Dann ist Samsungs Event in Berlin im Rahmen der IFA 2014 angesetzt.

Google Cardboard

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Date: Wednesday, 13 Aug 2014 11:00

Ohne spezielles Fachwissen soll jeder sein Fahrrad innerhalb von nur 15 Minuten zum E-Bike aufrüsten können – das ist das Versprechen des „Barak Electric Bicycle Conversion Kit“, das derzeit auf Kickstarter nach Unterstützern sucht.

Ein mit dem Kit zum E-Bike aufgerüstetes Fahrrad. (Alle Fotos: Micah Toll)

Ein mit dem Kit zum E-Bike aufgerüstetes Fahrrad. (Alle Fotos: Micah Toll)

E-Bikes sind für viele ein tolles alternatives Transportmittel. Allerdings sind sie meistens sehr viel teurer als ein rein per Muskelkraft angetriebenes Fahrrad. Das „Barak Electric Bicycle Conversion Kit“ ist dabei nicht das erste Projekt, das sozusagen eine Zwischenlösung verspricht: Man nehme ein vorhandenes Fahrrad und rüste es zum E-Bike auf. Prominentes Beispiel ist das motorbetriebene „Copenhagen Wheel“. Für rund 660 Euro inklusive Versand kann man es auf der Website vorbestellen. Ende 2014 soll geliefert werden. Die gleiche Idee steckt hinter FlyKly, das ebenfalls vorbestellbar ist, im Oktober 2014 geliefert werden soll und rund 600 Euro plus Versand kostet. Und dann ist da noch der Rubbee Elektromotor: Er soll das Rad über den Reifen antreiben, ist bereits lieferbar, kostet aber umgerechnet satte 940 Euro inklusive Versand.

Barak Electric Bicycle Conversion Kit
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Das ist also grob das Umfeld, in dem sich das „Barak“-Kit bewegt, das momentan via Kickstarter nach Unterstützern sucht. Das folgende Video bewirbt das Projekt:

Das E-Bike-Kit besteht also aus einem Rad mit Motor, einem Akku, einer Kontrolleinheit sowie einem Hebel zur Steuerung des Motors. Die Räder gibt es in zwei Größen, die für Klappräder (20 Zoll) und normalgroße Räder (26 Zoll) gedacht sind. Außerdem kann man zwischen zwei Motorstärken wählen. Die Preise beginnen bei umgerechnet rund 580 Euro inklusive internationalem Versand. Bereits im Dezember 2014 soll ausgeliefert werden. In Sachen Reichweite bewegen sich die Modelle zwischen 32 und 49 km pro Akkuladung. Es dauert etwa 3 Stunden, die Batterie aufzuladen. Geschwindigkeiten um die 30 km/h sollen erreicht werden können.

Der Kopf hinter dem Projekt ist dabei mit dem Thema bereits bestens vertraut: Micah Toll verkauft sich selbst als E-Bike-Selbstbau-Experte und hat ein entsprechendes Anleitungs-E-Book im Angebot. Sofern man den Angaben auf Kickstarter vertraut, ist das Kit schon fertig entwickelt und auch alle notwendigen Absprachen für Produktion und Versand sind bereits getroffen.

Schade vor allem, dass der internationale Versand so teuer ist: Allein rund 140 Euro gehen dafür drauf…

Viele weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite. Gefunden haben wir das E-Bike-Kit bei Gizmag.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "GoogleNews, Kickstarter, E-Bike, Heimele..."
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Date: Wednesday, 13 Aug 2014 09:00

The Ridge ist ein faltbarer, mobiler Universalhalter, der insbesondere MacBook Air und iPad in eine bessere Arbeitsposition bringen soll.

The Ridge {Kickstarter;https://www.kickstarter.com/projects/1205042237/the-ridge-stand-a-new-edge-in-smart-design}

The Ridge (Quelle: Kickstarter)

The Ridge soll MacBook Air-Besitzer vor drohenden Nacken- und Schulterschmerzen schützen. Die waren nämlich Auslöser zur Entwicklung des mobilen Universalhalters.

Die existierenden Ständer genügten dem Designer Taylor Robinson nicht. Einer hielt das MacBook Air nur in geschlossenem Zustand aufrecht, der andere war zu instabil und klappte fast zusammen, als ein Kollege gegen den Tisch stieß.

Wenn Robinson sich noch ein wenig weiter umgesehen hätte, wäre er vielleicht auf Just Mobile Xtand Pro gestoßen. So aber startete er mit zwei Partnern das Kickstarter-Projekt The Ridge. Im folgenden Video stellt er es vor.

The Ridge
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Der Vorteil von The Ridge gegenüber existierenden Lösungen wie Xtand Pro ist seine Flexibilität: Einfach zusammenklappen, in die Tasche stecken und mitnehmen. Das geht mit keinem anderen stabilen Ständer für ein Laptop.

Der Nachteil ist natürlich die Tatsache, dass es ein so schlankes und leichtes Laptop wie ein MacBook Air sein muss. Nur wenn das Doppelte der ursprünglich angepeilten Finanzierungssumme zusammenkommt, will man zusätzlich eine Version von The Ridge anbieten, die in der Lage ist, auch MacBook Pros zu tragen.

So ein mobiler Ständer wäre allerdings ziemlich praktisch für alle, die sowieso mit einer externen Tastatur arbeiten. Der kostbare Rechner wäre außer Reichweite umkippender Kaffeetassen, die Unterseite erhält mehr kühlende Luft, und die Schreibhaltung verbessert sich mit erhöhtem Bildschirm – wir erinnern uns, dass dies der ursprüngliche Auslöser der Entwicklung war.

Außerdem besitzt The Ridge eine Kabelführung, die bis zu fünf Kabel ordentlich nach hinten über den Schreibtisch leitet.

Alle, die nach so einer mobilen Halterung für MacBook Air, iPad oder zwei iPhones gesucht haben, können noch bis zum 11. September einsteigen. 64 Euro inklusive Versand muss man zur Zeit für den faltbaren Universalständer „The Ridge“ zahlen. Wenn es eine Version für MacBook Pros gibt, soll diese inklusive Versand umgerechnet rund 78 Euro kosten.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite. Gefunden haben wir The Ridge bei Gadget Sin.


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Author: "Frank Müller" Tags: "iPad, Design, Mobil, Halterung, Kickstar..."
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Date: Wednesday, 13 Aug 2014 07:00

Der niederländische Hersteller Xtorm hat sich auf Ladezubehör für Smartphones, Tablets und andere „mobile Endgeräte“ spezialisiert. Wir haben den Reserveakku Xtorm Lava ausprobiert, der sich mit Sonnenstrom laden lässt.

Xtorm Lava Solar-Akku (Bilder: Frank Müller)

Xtorm Lava Solar-Akku (Bilder: Frank Müller)

Xtorm Lava ist ein Reserveakku, der keine externe Stromquelle benötigt, um aufgeladen zu werden. Seine integrierten Solarzellen wandeln Sonnenlicht in Strom um, der dann im Akku gespeichert wird.

Hierzulande ist das eher ein Nischenprodukt, schließlich ist man selten tagelang von einer Steckdose getrennt. Und die Kraft der Sonne ist außerhalb der Sommermonate auch nicht gerade überwältigend.

Interessant ist der Xtorm deshalb auch weniger für den Berufspendler, der für einen langen Arbeitstag etwas Extrapower für sein Smartphone oder Tablet braucht. wer aber oft lange Touren macht, auf Wanderungen oder Radtouren Steckdosen fernbleibt, könnte Xtorm Lava ganz praktisch finden.

Xtorm Lava Solarlader
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Die Oberfläche des flachen, rechteckigen Akkus ist griffig gummiert. An der Vorderseite zeigt ein blau hinterleuchtetes Display auf Knopfdruck den Ladezustand an – zwar nur in vier Stufen, aber besser als gar nichts.

Die beiden orangefarbenen Streifen an der Seite sind keine reine Zierde, sondern integrierte Kabel. Eines endet in einem USB-Stecker, mit dessen Hilfe man den Akku bei schlechtem Wetter oder wenig Zeit an einem USB-Anschluss laden kann. Das andere Kabel dient mit seinem Micro-USB-Stecker zum Aufladen von Smartphones und Co.

An der schmalen Kopfseite befinden sich darüber hinaus noch zwei USB-Anschlüsse, die mit Gummikappen geschützt sind. Hier kann man weitere Geräte mit den dazugehörigen Kabeln laden, am Ausgang mit 2,1 A sogar Tablets.

Und wo sind nun die Solarpanel? Die werden sichtbar, wenn man den von Magneten verschlossenen Xtorm Lava aufklappt und damit die Fläche verdoppelt. Die bisher verborgenen „SunPower“-Solarpanel werden sichtbar.

Ist das Licht ausreichend, beginnen die Solarpanel sofort automatisch, den Akku aufzuladen. Dann leuchtet eine winzige rote LED, die den Ladevorgang anzeigt.

An der Oberseite des leichteren Teils gibt es eine Aussparung, an der man Xtorm Lava im aufgeklappten Zustand aufhängen kann. Praktisch zum Beispeil auf Wanderungen, wenn man die Sonne im Rücken hat: Xtorm Lava einfach aufklappen und an den Rucksack hängen, dann hat man abends einen vollen Akku.

Allerdings braucht man schon ein bisschen Geduld und eine Menge Sonne, um den Akku komplettt mit Sonnenkraft aufzuladen. Er hat eine Kapazität von 6.000 mAh. Das reicht, um Smartphones auch mehrfach aufzuladen, aber natürlich dauert es auch, bis der Akku selbst gefüllt ist: In der prallen Sonne rund 10 bis 12 Stunden.

Tipps für optimales Laden mit Sonnenstrom

Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man die Solarpanel direkt zur Sonne ausrichtet, das geht mit dem Xtorm Lava ganz gut. Ein Faltblatt von Xtorm gibt weitere Tipps für eine optimale Energieausbeute: Aufladen zwischen 9:00 und 15:00 Uhr, direkt zur Sonne ausgerichtet an einem wolkenlosen Tag, ohne störende Fensterscheiben zwischen Solarpanel und Sonne. Natürlich lädt Xtorm Lava seinen Akku auch bei nicht optimalen Bedingungen, nur dauert es dann eben länger.

Fazit: Durchdachter Solar-Akku für Outdoor-Touren

Xtorm Lava ist – wie schon gesagt – kein Akku für Büromenschen. Mit der Kapazität gibt es kleinere und günstigere Akkus. Aber bei gutem Wetter ist man bei Touren von mehreren Tagen mit dem Xtorm Lava steckdosenunabhängig. Ein Tag in der Sonne reicht, um den Akku zu laden. Und das integrierte Micro-USB-Kabel ist auch ziemlich praktisch.

Mehr Infos über den Solar-Akku Xtorm Lava gibt es direkt auf der Produktseite. Der Akku mit Solar-Panel kostet 79 Euro.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Externer Akku, Outdoor, Grünerdings, Ak..."
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