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Date: Tuesday, 02 Sep 2014 07:00

Eine Kühlbox schreibt Geschichte: The Coolest Cooler hat auf Kickstarter von mehr als 60.000 Förderern unglaubliche 13,2 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit übertrifft sie den bisherigen Rekord um satte drei Millionen Dollar. Könnte das sogar einen Trend bedeuten?

The Coolest Cooler: Kühlbox mit integriertem Mixer, Ladeakku und Bluetooth-Lautsprechern. Bilder: Ryan Grepper

The Coolest Cooler: Kühlbox mit integriertem Mixer, Ladeakku und Bluetooth-Lautsprechern. Bilder: Ryan Grepper

Sie kann nicht nur kühlen, sie kann auch Cocktails mixen, Flaschen öffnen, Smartphones aufladen, lässt sich leicht transportieren oder als Tisch und als Ghettoblaster benutzen. Das ist die clevere Kühlbox “The Coolest Cooler” von Ryan Grepper, die wir euch vor sechs Wochen hier vorgestellt haben.

Damals orakelten wir bereits, dass die Box auf einem guten Weg sei, einen neuen Kickstarter-Rekord aufzustellen. Und nun hat sie das geschafft: 13,2 Millionen US-Dollar kamen bei der Crowdfunding-Aktion zusammen. Das sind rund drei Millionen Dollar mehr als beim bisherigen Spitzenreiter, der Smartwatch Pebble.

Neuer Kickstarter-Rekordhalter The Coolest Cooler
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Wer will, kann daran einen Trend ablesen: Bulliger Alltagsgegenstand schlägt filigrane Kleinelektronik. Das Handgelenk haben wir nun – im wahrsten Sinne des Wortes – abgedeckt. Zeit, sich die großen Gadgets vorzunehmen. Man könnte aber auch eine Gemeinsamkeit sehen: Zwei bis dahin wenig vielseitige Gegenstände – Armbanduhr und Kühlbox – wurden neu aufgemöbelt und endlich zu dem gemacht, was sie sein sollten. Und Kickstarter hat es möglich gemacht.

Bisherige Rekorde zwei Jahre alt

So oder so: Grepper sei der Erfolg gegönnt. Er trat übrigens nicht das erste Mal mit der Kühlbox an: Seine erste Kickstarter-Aktion für The Coolest Cooler floppte – höchstwahrscheinlich, weil er sie im Winter lanciert hatte und das frierende Kickstarter-Publikum sich alles andere besser vorstellen konnte, als sich eine Kühlbox zu kaufen. Der heiße Sommer war dafür viel geeigneter und das Video zur Kampagne machte in der Tat Lust auf mehr:

Der neue Rekord war überfällig. Die alte Marke des bisherigen Spitzenreiters Pebble stammt immerhin schon aus dem Mai 2012. Und auch die bisherige Nummer zwei schaffte ihren Rekord im Jahr 2012: die Android-Spielkonsole Ouya brachte es auf 8,5 Millionen Dollar.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Crowdfunding, GoogleNews, Kickstarter, H..."
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Date: Monday, 01 Sep 2014 11:00

Diese Dose sieht aus wie eine Dose. Und sie hat nur eine mehr oder weniger sinnlose Funktion, die für Staunen und Kopfschütteln sorgt. Trotzdem hat das gewitzte Crowdfunding-Projekt schon einige Unterstützer gefunden.

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Useless Can (Bild: InnoTechnix)

Wenn wir hier auf neuerdings.com von Produkten berichten, dann haben die alle mindestens einen Sinn. Angefangen von mit Technik vollgestopften Smartphones über Haushaltsgeräte, die unser Leben erleichtern, bis hin zu den neuesten Trends wie Smartwatches.

Viele innovative Ideen finden wir auf Crowdfunding-Plattformen wie Indiegogo oder Kickstarter. Diese Webseiten sind ein Sammelbecken von grandiosen Ideen, sowie ein Tummelplatz für kuriose Projekte mit weniger Hirnschmalz dahinter. Und man stößt dort auch auf Konzepte wie die der „Usesless Can“.

Die „Useless Can“ gehört eindeutig in die Kategorie Fun und Schwachfug. Denn diese Dose kann … nichts. Wie es der Name eben besagt. Sie ist total „useless“. Wobei – das stimmt nicht ganz.

Useless Can
Useless Can (Bild: InnoTechnix)Useless Can (Bild: InnoTechnix)Useless Can (Bild: InnoTechnix)
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Eine Funktion, mehr nicht

Bei der „Useless Can“ handelt es sich um eine Dose, die optisch an alte Suppendosen erinnert. So wie in Andy Warhols berühmten Werk mit den „Campell’s Soup Cans“. Und dann wäre da noch der Schalter auf der Oberseite. Betätigt man ihn, fährt ein kleiner Metallarm aus der Dose und drückt den Schalter auf die Ausgangsposition. Fertig. Mehr geht hier nicht.

Die „Useless Can“ besitzt also nur ein Feature: Einen Schalter, der sich selbst wieder ausschaltet. Sinnlos? Ja, durchaus. Deswegen handelt es sich bei diesem Produkt ganz klar um (O-Ton) „the highest quality useless machine in the world“. Die soll „adorable, easy to use and amazingly useless“ sein. Diese Mission ist definitiv gelungen!

Die Idee kennen wir natürlich schon: Man denke da an die Mystery Box, die wir 2011 schon vorgestellt haben. Oder auch die mit Lego Mindstorms gebastelte „unnütze Maschine“.

Kann man damit wirklich nichts anstellen?

Doch man kann noch mehr mit der Dose anfangen, als nur den Schalter zu drücken. Denn um den benutzen zu können, muss die Dose mit ihrer Mechanik zuerst zusammengebaut werden. Die Erfinder liefern den Interessenten nämlich nur die Einzelteile. Der Do-It-Yourself-Bastler wird somit gefordert. Am Ende beschäftigt man sich also doch viel länger mit der „Useless Can“ als man anfangs denken mag.

Zudem hat man irgendwie seinen Spaß damit. Zumindest für kurze Zeit. Und das verwunderte Gesicht von Freunden, die sich mit der neuen Errungenschaft beschäftigen, um den Sinn zu entdecken – das ist ja auch was wert.

Wer also nun von der Idee der „Useless Can“ angefixt wurde, der sollte dem Projekt sein Geld geben. Denn nur wenn auf Kickstarter bis zum 25. September umgerechnet 10.500 Euro zusammen kommen, startet die Massenproduktion.

Für umgerechnet rund 39 Euro inklusive Versand ist man bereits dabei.

Mehr Informationen zur “Useless Can” gibt es auch auf der offiziellen Webseite und der Kickstarter-Projektseite.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Basteldings, DIY, Dose, Fun, Kickstarter..."
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Date: Monday, 01 Sep 2014 09:00

Das schwedische Unternehmen Penclic stellt Eingabegeräte her, die modernes Design mit hoher Ergonomie verbinden. Penclic Mouse B3 ist eine Bluetooth-Maus für Rechts- und Linkshänder, mit der sich ganz anders arbeitet als mit herkömmlichen Mäusen. Wir haben ausprobiert, wie genau.

Penclic Mouse B3 (Bilder: Frank Müller)

Penclic Mouse B3 (Bilder: Frank Müller)

„Mausarm“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Repetitive Strain Injury Syndrom. Dabei verursacht die dauernde Arbeit mit Maus oder Tastatur Beschwerden in Nacken, Schulter, Arm und Hand. Die Penclic B3 Bluetooth-Maus wird gehalten und geführt wie ein Stift. Durch diese Bedienung soll sie das Risiko eines Mausarms deutlich herabsetzen.

Die Verpackung ist schon mal sehr schön und durchdacht. Und es ist alles dabei, was man benötigt, um loszulegen: Die Penclic B3 selbst, ein ausziehbares Micro-USB-Kabel sowie ein Stoffbeutel für den Transport. Nach dem Aufladen der Batterie ist die Maus für rund einen Monat einsatzfähig. Jetzt noch den Schalter auf der Unterseite auf „On“ stellen, durch Druck auf den „Connect“-Knopf mit dem Rechner verbinden und neugierig ausprobieren.

Und was passiert? Der Zeiger saust kreuz und quer über den Bildschirm. Kein Wunder, die Empfindlichkeit lässt sich in drei Stufen einstellen, und ist von Haus aus auf sehr empfindlich gestellt. Denn die Penclic B3 ist dazu gedacht, mit minimalen Bewegungen der Fingerspitzen gesteuert zu werden. Nicht, indem man das Unterteil mit Schulter- und Armmuskeln über den Tisch schiebt wie eine herkömmliche Maus. Darauf muss man sich erst einmal einlassen.

Penclic Mouse B3
Penclic Mouse B3Penclic Mouse B3Penclic Mouse B3
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Penclic spricht davon, dass diese minimalen Bewegungen ganz natürlich seien. Ich denke eher, dass sie ab der ersten Schulklasse erlernt wurden. Auf jeden Fall unterscheiden sie sich von der üblichen Art, eine Maus zu führen. Nach einer Weile kam ich aber ganz gut damit zurecht.

Das stiftförmige Oberteil der Penclic B3 lässt sich um rund 270 Grad drehen, so dass man die Maus an seine individuelle Stifthaltung anpassen kann. Lässt man die Penclic los, hält das Unterteil den Stift griffbereit wie ein normaler Stifthalter.

Der Linksklick wird wie gewohnt mit dem Zeigefinger ausgeführt, der bei der Penclic allerdings auf der rechten Maustaste liegt. Der Rechtsklick erfolgt dann mit dem Daumen, der auf die linke Taste drückt. Die primäre Maustaste sowie die Geschwindigkeit von Zeiger, Scrollrad und Doppelklick-Intervall lässt sich in den OS-X-Systemeinstellungen ohne zusätzliche Treiber anpassen. Das Scrollrad kann zwar als dritte Taste programmiert werden, dazu benötigt man aber eine Zusatzsoftware wie USB Overdrive (16 Euro).

Laut Penclic funktioniert die Penclic Bluetooth-Maus mit Windows, Linux und Mac OS X, getestet habe ich sie allerdings nur mit OS X.

Da ich normalerweise einen Stift mit Daumen und Zeigefinger führe, bereitet es immer noch ein wenig Probleme, wenn es darum geht, markierte Textteile oder Dateien bei gedrückter rechter Penclic-Taste zu bewegen, ohne mit dem Daumen gleichzeitig die linke Taste zu drücken.

Fazit: Gewöhnungsbedürftig, aber interessant

Weil ich selbst eine Weile Mausprobleme hatte, habe ich eine Zeit lang die Maus abwechselnd mit der linken und der rechten Hand benutzt, auch schon mit mehreren Eingabegeräten experimentiert. Aber obwohl ich mit dem Trackpad gut zurecht komme, bin ich am Schreibtisch doch immer wieder zur Maus zurückgekehrt. Ob die Penclic B3 Apples Magic Mouse (Affiliate-Link) auf Dauer verdrängen wird, kann ich noch nicht sagen. Aber sie hält sich auf jeden Fall schon länger als Apples Magic Trackpad (Affiliate-Link).

Mehr Infos über die Penclic B3 gibt es auf der Herstellerseite. Leider ist die B3 selbst im Shop auf der Website noch nicht zu finden, nur die Vorgängerversion für im Design für Rechtshänder mit fünf Tasten. Die kostet im Online Shop von Penclic rund 90 Euro, bei Amazon ist rund 20 Euro günstiger zu haben (Affiliate-Link).


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Author: "Frank Müller" Tags: "Mausersatz, Design, Eingabegeräte, Penc..."
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Date: Monday, 01 Sep 2014 07:00

Frischer Kaffeeduft zieht durch unsere Top 10 der meistgeklickten Gadgets und auch sonst sind darin sehr aufgeweckte Kandidaten zu finden. Teilweise wird’s gar richtiggehend elektrisierend!

Foto: kallejipp / photocase.com

Foto: kallejipp / photocase.com

Mit Blick auf meinen Posteingang und die allgemeine Nachrichtenlage hat die IFA 2014 in Berlin längst begonnen. Die Hersteller versuchen sich mal wieder im Vorfeld gegenseitig zu übertrumpfen. Einer hat es auch in unsere Top 10 geschafft: LG mit der Smartwatch namens „G Watch R“, einem schick aussehenden Konkurrenten für die Moto 360 – die ja ebenfalls noch gar nicht auf dem Markt ist. Unterdessen hat Samsung Gerüchte gestreut wurde durch einen zeitlich passenden Zufall bekannt, dass auch Samsung an einer kreisrunden Smartwatch arbeitet. Merke: kreisrund ist das neue „Rechteck mit abgerundeten Ecken“. Jedenfalls, wenn es um Smartwatches geht. Was wohl Apple dazu am 9. September sagt, wenn sie (angeblich) zusätzlich zur neuen iPhone-Generation ihr eigenes „Wearable“ vorstellen?

Aber genug davon. Hier unsere Top 10 des vergangenen Monats:

Top 10 der Leser im August 2014
The BarisieurThe BarisieurThe Barisieur
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1. Kaffeewecker „The Barisieur“

The Barisieur

The Barisieur

Morgens direkt mit frisch gebrühtem Kaffee geweckt werden ohne dafür aufstehen zu müssen – genau das möchte „The Barisieur“ anbieten, eine Kombination aus Kaffeesyphon und Radiowecker von Industriedesigner Josh Renouf. Seine Idee konnte euch begeistern und so landete sie bei uns auf dem ersten Platz. Mehr dazu in unserem Artikel…

2. Barak Electric Bicycle Conversion Kit

Barak E-Bike Kit

Barak E-Bike Kit

Ohne spezielles Fachwissen soll jeder sein Fahrrad innerhalb von nur 15 Minuten zum E-Bike aufrüsten können – das ist das Versprechen des „Barak Electric Bicycle Conversion Kit“, das derzeit auf Kickstarter nach Unterstützern sucht. Sein Mindestziel hat es bereits erreicht. Mehr dazu in unserem Artikel. Schaut dort auch in die Kommentare!

3. Kenwood DNX4250DAB

Kenwood DNX4250DAB (Foto: W.D.Roth)

Kenwood DNX4250DAB (Foto: W.D.Roth)

Neue Autos haben inzwischen ganze Multimedia-Zentralen verbaut. Wer einen Gebrauchtwagen fährt, muss sich dagegen mit Saugnapf-Radioerweiterungen, Saugnapf-Navis und verkehrsgefährdendem Spiralkabelsalat am Lenkrad abfinden. Doch es geht auch anders, wie der Test des Kenwood DNX4250DAB zeigt. Mehr dazu in unserem Artikel…

4. Om/One

Om/One

Om/One

Was fürs Ohr und fürs Auge: Der Lautsprecher Om/One ist kugelförmig und schwebt dank der Hilfe von Magnetismus über seiner Basisstation. Die Form erinnert an den Todesstern aus den “Star Wars”-Filmen. Was wir über das bereits erfolgreich finanzierte Crowdfunding-Produkt nur noch nicht wissen: Wie das Ding eigentlich klingt. Mehr dazu in unserem Artikel…

5. Oto Cycles E-Bikes

Oto Cycles

Oto Cycles

Oto Cycles ist ein Familienunternehmen in Barcelona, das ungewöhnlich schöne Elektro-Fahrräder herstellt. Die stilvollen E-Bikes erinnern im Look stark an Rennmotorräder aus den Fünfzigerjahren. Mehr dazu in unserem Artikel…

6. Navdy

Navdy

Navdy

Mit Navdy kann man sein Auto um ein Element aufrüsten, das in ein paar Jahren zum Standard gehören könnte: ein Heads-Up-Display. Es zeigt einem direkt im Blickfeld nicht nur Daten wie die aktuelle Geschwindigkeit, sondern verbindet sich auch mit dem eigenen Smartphone. Schon hat man seine Navigation oder einen Anrufer direkt vor Augen. Mehr dazu in unserem Artikel…

7. LG G Watch R

LG G Watch R

LG G Watch R

Da ist LG im Vorfeld der IFA 2014 in Berlin aber ein schöner Coup gelungen: Ihre neue Android-Smartwatch „G Watch R“ ist ein Traum für Liebhaber klassischen Uhrendesigns. Im Gegensatz zur vielbestaunten Moto 360 ist sie dabei perfekt rund – ohne „Platten“. Mehr dazu in unserem Artikel…

8. TouchPico

TouchPico

TouchPico

Eigentlich ein naheliegender Gedanke: Wie wäre es mit einem Mini-Projektor, der Wände in einen großen Touchscreen verwandelt? TouchPico möchte dies möglich machen – auf gar nicht mal so außergewöhnliche Art und Weise. Mehr dazu in unserem Artikel…

9. Bellroy Elements Sleeve

Bellroy Elements Sleeve

Bellroy Elements Sleeve

Das australische Unternehmen Bellroy stellt Geldbörsen aus Leder her. Das Besondere daran: Bellroy-Börsen sind bei hoher Funktionalität besonders kompakt. Wir haben das wetterfeste Elements Sleeve ausprobiert. Mehr dazu in unserem Artikel…

10. Braun Funkreisewecker

Braun Funkreisewecker

Braun Funkreisewecker

Ein Wecker muss nicht nur praktisch, sondern sollte auch schick sein. Ob der rund 30 Euro teure Braun Funkreisewecker diese Anforderungen erfüllt? Zumindest optisch ist er ein echter Hingucker. Im Test offenbarte das Designerstück allerdings ein paar Mängel. Mehr dazu in unserem Artikel…


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Date: Sunday, 31 Aug 2014 07:00

FiiO bringt in den nächsten Wochen seinen lang erwarteten USB-DAC und Kopfhörerverstärker FiiO E10K auf den Markt – auch Olympus 2 genannt. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen und angehört.

FiiO E10K Olympus 2 (Bilder: Frank Müller)

FiiO E10K Olympus 2 (Bilder: Frank Müller)

Der FiiO E10K trägt wie alle FiiO-Geräte den Namen eines Berges. Und weil es die aktualisierte Ausgabe des Klassikers E10 Olympus ist, hängt eine 2 daran. Der Olympus 2 also ist ein Digital-Analog-Umsetzer (DAC). Er wird über USB an den Rechner angeschlossen, um als externe Soundkarte den Klang der Songs zu verbessern, die auf dem Rechner abgespielt werden.

Anschluss und Bedienung des robusten kleinen Klangkastens aus gebürstetem Aluminium sind kinderleicht: Einfach mit dem mitgelieferten USB-auf-Micro-USB-Kabel an den Rechner anschließen und den FiiO E10K als Ausgabequelle auswählen.

FiiO E10K Olympus 2
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Im Vorgänger setzte ein Wolfson WM8740-Chip den Klang um, diese Aufgabe übernimmt nun ein Texas Instruments PCM5102. Da ich den Vorgänger nicht ausprobieren konnte, kann ich zum Klangunterschied nichts sagen. Der neue FiiO E10K ist auf jeden Fall eine Verbesserung gegenüber der integrierten Soundkarte des MacBook Pro. Er klingt in meinen Ohren sehr schön klar und transparent, mit einem Hauch ins Warme, insbesondere, wenn man den (nicht aufdringlichen) Bass-Boost einschaltet, der die Tiefen um 3 dB anhebt.

Beim Klang kommt es natürlich auch stark auf die persönlichen Vorlieben, die Art der Musik und die verwendeten Kopfhörer an. Der Olympus 2 kann laut FiiO Kopfhörer mit einer Impedanz von 16 – 150 Ohm Widerstand antreiben. Ein Gain-Schalter an der Rückseite lässt die Wahl zwischen zwei Empfindlichkeitsstufen. Und ein analoges Lautstärkerad an der Vorderseite ermöglicht dann die schnelle und intuitive Feineinstellung der Lautstärke. Als Markierung dient eine kleine blaue LED, die anzeigt, dass der Olympus 2 über den USB-Anschluss mit Strom versorgt wird.

Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenstecker kann man an der Vorderseite einstecken. An der Rückseite befindet sich ein Line-Out-Anschluss sowie ein Cinch-Ausgang. Insgesamt ein handliches und solides kleines Gerät, das man auf Anhieb bedienen kann und das eine ordentliche Leistung bringt. Vor allem angesichts des niedrigen Preises.

Der momentan aktuelle FiiO E10 Olympus kostet auf Amazon derzeit günstige 65 Euro (Affiliate-Link), im FiiO Shop des deutschen Vertriebs noch 79 Euro. Der neue E10K wird wahrscheinlich einen ähnlichen Preis haben.

Wer viel Musik am Rechner hört und ein paar ordentliche Kopfhörer besitzt, für den lohnt es sich auf jeden Fall, in den nächsten Wochen mal im Fiio Shop vorbeizuschauen. Der neue FiiO Olympus 2 sollte bald dort auftauchen.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Kopfhörer-Verstärker, USB-DAC, Tests, ..."
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Date: Saturday, 30 Aug 2014 07:00

Die Sound Blaster-Familie von Creative hat Zuwachs bekommen. Der kompakte Bluetooth-Lautsprecher Sound Blaster Roar SR20 überzeugt mit sattem Klang und interessanten Zusatzfunktionen.

Sound Blaster Roar SR20 (Bilder: Frank Müller)

Sound Blaster Roar SR20 (Bilder: Frank Müller)

Sound Blaster Roar SR20 ist ein Bluetooth-Lautsprecher, der vom Format her etwas schmaler und etwas flacher ausfällt als der gelbe Duden. Aber wie bei diesem steckt auch im Sound Blaster Roar SR20 eine Menge drin.

Zunächst fällt aber auf, dass der Sound Blaster nicht auf der schmalen Seite aufrecht steht, sondern sozusagen liegt – also auf einer sehr breiten Basis ruht. Der aktive 2,5-Zoll-Treiber für Bässe und Mitten strahlt dabei nach oben ab, die beiden kleineren 1,5-Zoll-Hochtöner sitzen an der schmalen langen Seite. Rechts und links davon, an den kurzen schmalen Seiten, sind passive Membranen zur Bassverstärkung untergebracht.

Creative Sound Blaster Roar SR20
Sound Blaster Roar SR20Sound Blaster Roar SR20Sound Blaster Roar SR20
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„Roar“-Taste als Sound-Turbo

Gesteuert werden die fünf Treiber über zwei Verstärker. Einer für die Höhen, der andere für Mitten und Tiefen. Alles zusammen klingt erstaunlich kraftvoll, laut und klar. Und der Eindruck verstärkt sich noch, wenn man die „Roar“-Taste drückt. Dann scheint sich das Klangbild noch einmal zu weiten, der Sound von links und rechts des Gerätes zu kommen.

Die sogenannte Tera-Bass Funktion hebt außerdem die tiefen Töne bei niedriger Lautstärke etwas an und fährt diese Anhebung immer weiter zurück, je lauter man den Sound Blaster Roar SR20 stellt. Die Funktion lässt sich aber auch komplett abschalten.

Verbindung: Per NFC, 3 Bluetooth-Modi und Aux-Kabel

Dank NFC-Modul kann man mit passenden Smartphones eine Bluetooth-Verbindung durch einfaches Anhalten an den Sound Blaster Roar SR20 einrichten. Des weiteren gibt es einen Schalter, mit dem man zwischen drei Bluetooth-Einstellungen wählen kann. Standard ist der Link-Security-Modus 2 (LS2). In diesem sogenannten „Creative Bluetooth Multipoint mode“ können sich zwei Geräte mit dem SR20 verbinden. Im Modus LS1 ist die Beschränkung auf 2 Geräte aufgehoben. Jedes Gerät, dass schon einmal mit dem Sound Blaster Roar gekoppelt wurde, kann den SR20 durch Verbindungsanfrage per Bluetooth übernehmen. Und wenn LS AUS gewählt wurde, kann sich jeder einfach verbinden. Crative empfiehlt diesen Modus, wenn man zum Beispiel mit einer Gruppe von Freunden unterwegs ist. So kann jeder seine Musik einfach über den Sound Blaster Roar abspielen.

Zu guter letzt kann man natürlich auch einfach ein 3,5-mm-Klinkensteckerkabel verwenden, um den Sound Blaster Roar an eine Musikquelle anzuschließen.

Micro-SD-Kartenleser und Stand-Alone-Player

Der integrierte Micro-SD-Kartenleser nimmt Karten bis 32 GB auf. Zum Befüllen reicht es, den Sound Blaster mit eingelegter Micro-SD-Karte per USB an einen Rechner anzuschließen und die MP3- oder WAV-Dateien direkt auf die Karte zu ziehen. Dann kann man diese direkt vom Sound Blaster Roar SR 20 abspielen. So schont man den Akku seines Smartphones.

Freisprech-Einrichtung mit Aufnahme-Funktion

Und noch etwas kann man mit eingelegter Micro-SD-Karte machen: Man kann die Box Diktiergerät nutzen und sogar Gespräche aufzeichnen, die man über die Freisprecheinrichtung führt.

Eher exotisch ist darüber hinaus die Alarm-Funktion: Stellt man den Alarm-Schalter auf „on“ und drückt drei Sekunden auf den Knopf, ertönt ein lauter Alarmton, der im Notfall Hilfe herbeirufen soll.

Einsatz als Reserveakku

Der Lithium-Ionen-Akku sorgt für einen Betrieb von rund acht Stunden, bevor er wieder über das mitgelieferte Netzteil oder einen USB-Anschluss geladen werden muss. Zur Not versorgt der SR20 aber auch das schwächelnde Smartphone mit zusätzlicher Energie. Dafür ist auf der Rückseite ein USB-Ladeanschluss integriert.

Macht auch am Rechner eine gute Figur

Schließt man den Sound Blaster Roar SR20 selbst an einen Rechner an, kann man sein Klangbild über das Sound Blaster Control Panel an seinen ganz persönlichen Geschmack anpassen. Diese kostenlose Software für OS X und Windows bietet eine Auswahl von mehreren Klangprofilen (Musik, Gaming, Film), die über eine Vielzahl von Einstellungen noch optimiert werden können. Warmer Klang, Stimmanhebung, Virtueller Sourround-Sound und vieles mehr ist möglich.

Fazit: Kompakt, kraftvoll, klangstark

Das kleine Gerät liegt solide in der Hand, ist vielseitiger als alle anderen Bluetooth-Lautsprecher, die ich kenne, spielt sehr laut und klingt dabei auch noch gut. Der Creative Sound Blaster Roar SR20 kostet laut unverbindlicher Preisempfehlung auf der Website sehr faire 149,99 Euro. Es ist also nicht ratsam, sich das Exemplar vorzubestellen, das auf Amazon aktuell für knapp 200 Euro angeboten wird (Affiliate-Link).


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Date: Friday, 29 Aug 2014 11:00

Crowdfunding-Projekte bieten meist außergewöhnliche Ideen wie beispielsweise eine Reise zum Mond oder intelligente Uhren. Dass es nicht immer spektakulär sein muss, wenn man die Unterstützung der Masse haben will, zeigt der Kinderlöffel Spoony. Der hat einen guten Ansatz, aber auch ein paar Mängel im Konzept.

Spoony (Bild: manugoo)

Spoony (Bild: manugoo)

Kinder sind noch nicht so abgehärtet und abgestumpft wie wir Erwachsenen. Wenn das Essen zu heiß, zu kalt, zu klumpig, zu flüssig, zu qualmend, zu salzig, zu bitter, zu farbarm oder was weiß ich ist, wird gemotzt und geheult, aber nicht gegessen. Um wenigstens ein paar der Scherereien zu umschiffen, wird gerade über „Spoony“ nachgedacht.

Bei Spoony handelt es sich um einen Kinderlöffel. Aber um keinen gewöhnlichen: Das Utensil misst die Temperatur des Essens, in das es gesteckt wird. Passt die Temperatur, dann lächelt am Stilende ein Smiley. Klingt simpel. Aber für Kinder könnte die einfache Idee spannend sein. So erfahren sie leicht verständlich, ob ihre Mahlzeit die passende Temperatur hat.

Spoony
Spoony (Bild: manugoo)Spoony (Bild: manugoo)Spoony (Bild: manugoo)
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Nicht revolutionär. Aber anders.

Die Idee für einen Löffel, der die Temperatur misst und wiedergibt, ist nicht neu. Es gibt bereits Kinderlöffel, die durch Verfärbungen anzeigen, ob die Speisen zu heiß sind. Und wer es ganz genau mag, der kann sich sogar ein Löffelthermometer zulegen (Affiliate-Link). Letzteres wirkt in meinen Augen aber extrem nüchtern und eher als Werkzeug für Eltern, die es genau wissen wollen – nicht aber als spielerisches Element für Kinder.

Damit Spoony bei den jungen Essern gut ankommt, wollen die Erfinder auf verschiedene Formen setzen. Zum Beispiel ist ein Stil im Bärchen-, Katzen- oder Wuschelfrisur-Design angedacht. Und Spoony soll es in verschiedenen Farben geben.

Warum ich hier im Konjunktiv rede? Weil es sich bei Spoony nicht um ein fertiges Produkt, sondern um eine Idee handelt. Eine, über welche die Crowd auf der Plattform manugoo abstimmen kann, ob und wie die Konzept umgesetzt werden soll. Bislang interessieren sich 76 Personen für das Projekt, im entsprechenden Forum gibt es erste begeisterte Stimmen – aber die Post geht hier nicht ab.

Somit steht derzeit noch in den Sternen, ob Spoony jemals das Licht der Realität erblicken wird. Und auch, wie genau der Löffel umgesetzt werden soll. Zum Beispiel konnte ich nirgends Informationen finden, bei welchen Temperaturen sich das Smiley-Gesicht verändert. Oder wie viel soll der Kinderlöffel ungefähr kosten? Lauter wichtige Angaben, die man als potentieller Interessent wissen möchte. Schade, dass die einem nicht gegeben werden.

Mehr Informationen zum Konzept Spoony findet ihr auf der deutschen Webseite manugoo. Hier kann jeder mitdiskutieren, was er von der Idee hält.


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Date: Friday, 29 Aug 2014 09:00

Der Fujifilm Instax Share Smartphone Printer SP-1 befreit die Fotos aus dem Smartphone. Einfach die Fotos über Wi-Fi an den Drucker schicken, der sie dann auf handelsüblichen Instax Mini Film ausdruckt, als scheckkartengroße Sofortbilder in 62 x 46 mm.

Fujifilm Instax Share Fotodrucker {radbag;http://www.radbag.de/fujifilm-instax-mini-fotodrucker-fur-smartphones/}

Fujifilm Instax Share Fotodrucker (Quelle: radbag)

Schon toll, dass man auf seinem Smartphone tausende von Fotos mit sich herumtragen kann. Aber einige davon haben es mit Sicherheit verdient, ausgedruckt zu werden, damit man sie immer im Blick hat. Der Fujifilm Instax Share Fotodrucker ist genau für diesen Zweck gemacht. Nur ungefähr 16 Sekunden dauert es, ein Digitales Bild in einen analogen Ausdruck zu verwandeln, den man sofort teilen – also jemand anderem in die Hand drücken – kann. Ob man das eben geschossene Selfie als erinnerungswürdige Visitenkarte an die neue Bekanntschaft verteilt oder die Bilder durch verschiedene Vorlagen aufpeppt, bleibt einem selbst überlassen.

Fujifilm Instax share
Fujifilm Instax Share FotodruckerFujifilm Instax Share FotodruckerFujifilm Instax Share Fotodrucker
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So kann man die Fotos beim Drucken aus der App heraus mit Informationen wie Datum, Ort, Wetter, Temperatur & Luftfeuchtigkeit versehen, die im Rahmen angezeigt werden. Man kann sie nummerieren oder eines der Designs für besondere Anlässe verwenden, zum Beispiel als Geburtstagsgratulation.

Der Fujifilm Instax Share Fotodrucker druckt JPG-Bilder mit einer Auflösung von 254 dpi. Die zwei CR2-Batterien für den mobilen Einsatz sind schon mit im Preis enthalten und reichen für rund 100 Ausdrucke.

Durch die Energieversorgung per Batterie und Abmessungen von nur 11,5 x 4 x 12,5 cm und ein Gewicht von lediglich 253 g (ohne Batterien & Film) kann man den Fujifilm Fotodrucker wunderbar als mobile Fotostation überallhin mitnehmen.

Der Fujifilm Instax Share Fotodrucker für Smartphones kostet bei radbag 179,95 Euro, Versandkosten fallen keine an. Die passenden Instax mini Filme gibt es im Doppelpack mit insgesamt 20 Bildern für 18,95. Die App für Android und und die für iOS sind beide kostenlos (Affiliate-Link).


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Date: Friday, 29 Aug 2014 07:00

Uhren, Schmuckstücke oder Klamotten: Dank Vernetzung und zusätzlichen Funktionen werden heutzutage immer mehr Gegenstände zu „Smart Devices“. Mit dem besonderen Konzept von „bleep“ wird plötzlich sogar ein simpel aussehendes Ladekabel zum schlauen Helferlein, indem es die Daten von iPhone & Co. automatisch sichert.

bleep (Bild: Indiegogo)

bleep (Bild: Indiegogo)

Ladekabel gehören zu unserem Alltag. Und sie dienen nur einem Zweck – eben dem Laden von elektronischen Geräten. Meist stecken wir hier unsere energiehungrigen Tablets und Smartphones an. Mehr geht nicht. Wie wäre es, wenn ein Ladekabel mehr könnte, also nur den Strom durchzuleiten? Eine gute Frage. Aber was sollen ein bis zwei Meter Kupfer schon Besonderes können? Der isrealische Student Maayan Goren hat darauf eine Antwort: Er hat ein smartes Ladekabel namens „bleep“ erfunden, das zusätzlich auch Backups von Smartphone-Daten anlegen kann.

bleep Ladekabel
bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)
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Die Vorgehensweise stellt sich Goren folgendermaßen vor: Man lädt sich auf sein iOS- oder Android-Handy die „bleep“-App herunter, loggt sich ein, verbindet sein Smartphone über das Kabel mit der Steckdose – fertig. Während unser Gerät geladen wird, startet die App parallel ein Backup aller Daten und schickt sie an das Ladekabel. Dort werden sie auf einem integrierten Speicherchip verschlüsselt abgelegt.

„Bleep“ ist also eine externe Backup-Lösung. Doch anstatt die Daten auf einem anderen PC oder in der Cloud abzulegen, werden sie auf dem Zubehör, das wir eh mindestens einmal pro Tag benutzen, gespeichert. Das klingt nach einer einfachen und praktikablen Lösung – besonders für Menschen, die technisch weniger versiert sind und sich noch nie über eine Sicherung ihrer Daten Gedanken gemacht haben.

Wie lange dauert’s noch?

Interessierte werden sich fragen, wo und wie man „bleep“ kaufen kann. Die Antwort lautet leider: noch nirgends. Bislang handelt es sich um ein Konzept, für das auf Indiegogo nach Geldgebern gesucht wird. Obwohl die Kampagne erst vor ein paar Tage begann, sind bereits über 15.000 der angestrebten 20.000 US-Dollar (15.200 Euro) zusammen gekommen. Ein sehr guter Start. Da noch bis zum 24. Oktober für die Idee gespendet werden kann, sieht es stark danach aus, dass die erforderliche Summe zusammenkommt.

Sollte das geschehen, muss man sich als Unterstützer trotzdem in Geduld üben. Laut bleep-Projektplan dauert die Entwicklung des fertigen Ladekabels inklusive der Programmierung der App noch mindestens bis Ende Frühjahr 2015. Wenn alles glatt läuft, startet die Produktion im Sommer, die Auslieferung soll im Herbst erfolgen. Also in etwa einem Jahr.

Wer wie ich ein ungeduldiger Mensch ist, der könnte sich von solch einem Zeitrahmen abschrecken lassen. Auch wenn die Planung realistisch sein mag, so dauert es mir zu lange, bis ich (eventuell) ein fertiges bleep in meinen Händen halten darf. Schade.

Wer trotz des Zeitplans bleep unterstützen möchte, der ist auf Indiegogo ab 5 Dollar dabei. Aber erst ab 40 Dollar kriegt man als sogenannter „Super Early Contributor“ eines der smarten Ladekabel zugeschickt.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Basteldings, Crowdfunding, bleep, Kabel,..."
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Date: Thursday, 28 Aug 2014 11:30

Dieses Konzept bietet wie ein Überraschungs-Ei drei Dinge auf einmal: Es ist eine iPhone-Hülle mit integriertem Beamer und Akku in einem. Das klingt reizvoll, zumal der Preis fast schon lächerlich niedrig ist. Trotzdem hat das Crowdfunding-Projekt ein paar Schwächen.

iPhone Projector and battery case in one (Bild: Software Enterprise)

iPhone Projector and battery case in one (Bild: Software Enterprise)

Wer bei Freunden sitzt und vom letzten Urlaub erzählt, der kommt früher oder später an den Punkt, wo er auch mal Bilder zeigen soll. Kein Problem. Da man heutzutage eh die meisten Fotos mit dem Smartphone schießt, wird selbiges ausgepackt. Doch dann kommt das große Problem: Wie kann man mehreren Leuten die Schnappschüsse auf dem kleinen Display zeigen? Das Handy im Kreis herumreichen? Nein, das ist keine wirklich gute Lösung.

Eine Lösung wäre der „iPhone Projector“ der belgischen Firma Software Enterprise. Diese wirbt gerade auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo um Geld für ihre Idee. Diese ist gar nicht so neu, aber trotzdem noch reizvoll.

iPhone Projector
iPhone Projector and battery case in one (Bild: Software Enterprise)iPhone Projector and battery case in one (Bild: Software Enterprise)iPhone Projector and battery case in one (Bild: Software Enterprise)
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3-in-1 Gerät für den mobilen Einsatz

Wie es der Name besagt, soll der iPhone Projector ein Mini-Beamer sein. Der steckt in einer Hülle, in die man das Apple Smartphone schiebt. Die LED-Lampe, welche 20.000 Stunden durchhalten soll, erhellt eine bis zu 60 Zoll (rund 152 cm) große Projektionsfläche. Das dürfte für den Einsatz in den eigenen vier Wänden vollkommen ausreichen. Damit man auch Urlaubsvideos gut wiedergeben kann, besitzt das Gadget integrierte Lautsprecher für eine (O-Ton) „fantastic sound quality“.

Das alles klingt schon ziemlich interessant. Dazu kommt noch, dass der iPhone Projector einen integrierten Akku mit 4.500 mAh beinhalten soll, womit der Beamer 2,5 Stunden lang betrieben werden kann. Oder man nutzt die Batterie, um seinem schwächelnden iPhone – auch ohne Projektor-Einsatz – etwas Saft zu geben.

Genauso reizvoll wie die Idee klingt auch der angepeilte Preis des „iPhone Projector and battery case in one“ (so der vollständige Projektname) in meinen Ohren: Umgerechnet schlappe 26 Euro soll das Hosentaschen-Gerät für die ersten Unterstützer kosten, später dann 34 Euro. Fantastisch. Aber einen Tick zu fantastisch, denke ich!

Es mangelt an Überzeugungsarbeit

Auf der Indiegogo-Seite liefert Software Enterprise zwar reizvoll klingende Bullet-Points und attraktive Mock-Up-Bilder – aber kaum Hintergrund-Informationen. Zum Beispiel: Wer ist die Firma hinter der Idee? Was hat sie bislang schon geleistet, kann man ihr vertrauen? Wann soll die Produktion starten? Wie wollen die Entwickler das Projekt stemmen? Warum kostet die vielseitige Hülle so wenig? Was sind die Risiken? Viele offene Fragen, die bislang nicht geklärt sind. Abgesehen davon, dass der Projektor wegen seiner Bauform wohl nicht zur kommenden iPhone-Generation passen wird.

Weitere Informationen findet ihr auf der Indiegogo-Projektseite.


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Date: Thursday, 28 Aug 2014 10:00

Die drei Online-Publikationen neuerdings.com, imgriff.com und fokussiert.com werden ab 1. Oktober 2014 von der WEKA MEDIA GmbH & Co. KG in Kissing (D) weitergeführt. Die Blogwerk AG, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der WEKA Holding GmbH & Co. KG, konzentriert sich damit auf das Agenturgeschäft in den Bereichen Webumsetzungen und Content Marketing sowie die beiden Themenblogs startwerk.ch und netzwertig.com.

2006 als Online-Verlag gegründet, hat Blogwerk mitgeholfen, Blogs als journalistische Plattformen im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Auf klar umrissene Themenfelder ausgerichtet haben die Blogs eine wachsende Leserschaft angezogen und sich als Medien-Brands etabliert.

In den vergangenen Jahren haben wir neben diesen Publikationen verstärkt das Agenturgeschäft aufgebaut. Über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln für unsere Kunden Lösungen in den Bereichen Websites, Corporate Blogs, Social Media und Online-Marketing. Im Vordergrund stehen sowohl technische Umsetzungen wie auch Content-Dienstleistungen wie Strategie, Beratung und Redaktion.

Um das Agenturgeschäft weiter zu fördern, haben wir uns entschlossen, die Kräfte auf den Agenturbereich zu fokussieren. Mit der WEKA MEDIA haben wir eine Schwestergesellschaft, die die drei Publikationen übernehmen und weiterführen kann. Die WEKA MEDIA verfügt bereits über verschiedene Medienangebote und ist auch im Bereich der Werbevermarktung sehr gut aufgestellt.

Bei der Blogwerk AG führen wir zwei Angebote weiter: startwerk.ch wird als Kooperation mit dem Institut für Jungunternehmen in St.Gallen weiter von Zürich aus betreut. Zudem wird auch netzwertig.com ein Blogwerk-Blog bleiben. Zur netzwertig.com-Redaktion unter der Leitung von Martin Weigert stossen neu Jan Tißler und Jürgen Vielmeier hinzu, die beide bereits vorher für verschiedene unserer Publikationen verantwortlich waren.

Die vergangenen acht Jahre waren für Blogwerk eine grossartige Gelegenheit, sehr vieles über das Publizieren im Web und den Aufbau von Medienmarken zu lernen. Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern sowie den Autorinnen und Autoren, die uns auf diesem Weg begleitet haben.

Für Fragen und Auskünfte:

Thomas Mauch
Mitglied der Geschäftsleitung / Leiter Verlag
Blogwerk AG
+41 44 533 30 02
thomas.mauch@blogwerk.com

Ulf Seegers
Teamleiter Portale & Services PC Management
WEKA MEDIA GmbH & Co. KG
Römerstraße 4
D-86438 Kissing
+49 82 33 23 – 70 24
Ulf.Seegers@weka.de


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Date: Thursday, 28 Aug 2014 07:30

Das australische Unternehmen PlusUs produziert modische Ladekabel, die in verschiedene Stoffe eingenäht und in zwei Längen erhältlich sind. Einen Teil der Erlöse spendet PlusUs für wohltätige Zwecke in Nepal, Indien und Äthiopien.

Plusus Lifestar - modische Kabel (Bilder: Frank Müller)

Plusus Lifestar - modische Kabel (Bilder: Frank Müller)

Die Herbstkollektion der Lifestar von PlusUs umfasst sieben verschiedene Stile modischer Ladekabel. Alle Kabel sind mit Stoff, Leder oder Kunststoff ummantelt. Die Serie "Snake Bite" erinnert an Schlangenleder, "Denim Blues" an eine Jeans. Die weiteren Namen sind "Ruby Sunset", "Fuzzy Mocha", "Vintage Tan", "Cross Turquoise und "Moonlight Silver".

Was das soll? Ganz klar: Mehr Individualität für Smartphones bringen. Es gibt unzählige Hüllen, mit deren Hilfe Smartphone-Besitzer ihr Standardgerät individualisieren, warum sollte man zum Laden und Synchronisieren das schlichte weiße oder schwarze Standardkabel verwenden?

Das folgende Video setzt die Herbstkollektion der Lifestar-Ladekabel stilvoll in Szene.

PlusUs Lifestar
Plusus Lifestar - modische KabelPlusus Lifestar - modische KabelPlusus Lifestar - modische Kabel
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (5 Bilder)

Natürlich sind die Kabel mit dem Lightning-Stecker von Apple zertifiziert und tragen das MFi-Zeichen. So kann man sicher sein, dass es keine bösen Überraschungen gibt, wie es mit manchen billigen Kabeln ohne MFi-Zeichen der Fall sein kann.

Lifestar-Ladekabel gibt es in zwei Längen. In der Standardlänge von 1 m und in einer kurzen Version, die nur 25 cm lang ist. Beide Kabel können sowohl zum Laden als auch zum Synchronisieren verwendet werden.

Lifestar-Kabel gibt es nur direkt bei PlusUs im Online-Shop auf der Website und nur, solange der Vorrat reicht. Ist eine Version ausverkauft, muss man warten, bis wieder ein neuer Vorrat nachproduziert ist.

Das günstigste kurze Kabel mit Micro-USB-Stecker kostet umgerechnet rund 15 Euro, mit Lightning-Stecker 20 Euro. Das teuerste Kabel (in Schlangenleder-Optik) mit Lightning-Stecker und einer Länge von 1 m gibt es für umgerechnet circa 30 Euro.


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Author: "Frank Müller" Tags: "PlusUs, Synchronisieren, Synchronisation..."
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Date: Thursday, 28 Aug 2014 05:30

Da ist LG im Vorfeld der IFA 2014 in Berlin aber ein schöner Coup gelungen: Ihre neue Android-Smartwatch „G Watch R“ ist ein Traum für Liebhaber klassischen Uhrendesigns. Im Gegensatz zur vielbestaunten Moto 360 ist sie dabei perfekt rund – ohne „Platten“.

LG G Watch R (Alle Bilder: LG)

LG G Watch R (Alle Bilder: LG)

Schaut man auf die offiziellen Produktfotos von LG mag man es kaum glauben: Doch, das ist eine Smartwatch. Die G Watch R sieht zumindest darauf aus wie eine klassisch gestaltete, analoge Uhr. Aber was ein Zifferblatt mit Zeigern zu sein scheint, ist in Wirklichkeit ein kreisrundes Display. In seinem Teaservideo hatte das Unternehmen diesen Punkt besonders betont und dabei mal eben gegen den Konkurrenten Motorola mit seiner Moto 360 gestänkert. Diese Android-Wear-Smartwatch hatte im Rahmen der Google I/O zunächst die meiste Begeisterung hervorgerufen. Aber das Display mit dem hauchdünnen Rand hat einen Schönheitsfehler: unten ist es eben nicht perfekt rund. „Moto 270“ spötteln manche und reden von einem „platten Reifen“.

Hier weitere Fotos der G Watch R und das ursprüngliche Teaservideo:

LG G Watch R
Zumindest auf den offiziellen Pressefotos sieht die G Watch R sehr edel aus.Eine wichtige Frage, die man nur durch einen Praxistest herausfinden kann: Wie gut ist das Display im Alltag wirklich ablesbar?LG_G_WATCH_R_06
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (5 Bilder)

1,3 Zoll misst das Plastic-OLED-Display, das laut LG auch bei hellem Sonnenschein ein „beeindruckend klares Bild“ darstellen soll. Bei Smartwatches ist das bekanntlich ein entscheidender Punkt – was nützt die schönste und schlaueste Uhr, wenn man zum Ablesen in den Schatten flüchten muss? Wie gut das Display wirklich ist, wird man aber erst nach den ersten Praxistests wissen. Vollmundige Versprechen sind wir ja schließlich schon gewöhnt…

Ansonsten ist die G Watch R durch und durch eine Android-Wear-Smartwatch. Sie ist mit allen entsprechenden Apps kompatibel. Und sicherlich gelten für sie deshalb auch die Kritikpunkte, die manche Tester an den aktuellen Modellen haben. Googles Smartwatch-Betriebssystem scheint zu einem sehr frühen Zeitpunkt auf den Markt gekommen zu sein – zu früh, wie manche meinen. Aber hier spielte wohl auch eine Rolle, dass Apple schon ewig und drei Tage Smartwatch-Ambitionen nachgesagt werden (und laut neuester Gerüchte soll es nun während der iPhone-Präsentation am 9. September soweit sein).

Wie man Google kennt, wird das Unternehmen sein Betriebssystem in vielen schnellen Schritten verbessern. Käufer der ersten Generation sollten sich allerdings geistig darauf vorbereiten, dass noch nicht gleich alles perfekt funktionieren wird.

Zumindest auf den offiziellen Pressefotos sieht die G Watch R sehr edel aus.

Zumindest auf den offiziellen Pressefotos sieht die G Watch R sehr edel aus.

Aber zurück zur G Watch R. Sie ist wasserdicht nach IP67 und bringt außerdem einen Herzschlagsensor mit. Das Gehäuse selbst ist aus Edelstahl und das austauschbare Armband im Format 22 mm aus Kalbsleder. Wie lange der Akku mit seinen 410 mAh im Schnitt durchhält, mag LG noch nicht verraten.

Anzumerken bleibt noch, dass der Rand um das Zifferblatt kein Teil des Displays ist, sondern eben ein klassischer Rand. Mancher wird hier das sehr viel schlichtere Design der Moto 360 bevorzugen – Platten hin oder her.

Leider ist der Preis der G Watch R noch nicht bekannt. Sie soll noch in diesem Jahr „in wichtigen Märkten“ herauskommen. Besucher der IFA 2014 in Berlin (5. bis 10. September) können sie in Halle 11.2 bewundern – und ich bin mir ziemlich sicher, dass LGs Stand stark umlagert sein wird.

Eine wichtige Frage, die man nur durch einen Praxistest herausfinden kann: Wie gut ist das Display im Alltag wirklich ablesbar?

Eine wichtige Frage, die man nur durch einen Praxistest herausfinden kann: Wie gut ist das Display im Alltag wirklich ablesbar?

Weitere Informationen wie einige Details zu den technischen Daten, findet ihr in LGs offizieller Pressemitteilung.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Android Wear, Kommunikation, Design, IFA..."
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Date: Wednesday, 27 Aug 2014 11:00

Kaffeekapseln liegen im Trend: Heißes Wasser auf den Inhalt, fertig sind Cappuccino, Chai oder heißer Kakao. Das Projekt Oto ahmt dieses Prinzip jetzt für kaltes Wasser nach: mit einer kapselbasierten Trinkflasche.

Trinkflasche mit Kapselsystem: Oto.

Trinkflasche mit Kapselsystem: Oto.

Auf Kapsel-Kaffeemaschinen dürfte das Urteil “Leider geil” der Hamburger Formation Deichkind zutreffen. Praktisch, elegant – aber über den Energie- und Wasserverbrauch, der für die Herstellung, Entsorgung, das Recycling und der Verpackung der Kapseln entsteht, reden wir besser nicht.

Nun will ein Team von Absolventen der TU Delft in den Niederlanden dieses Kapsel-Prinzip auch auf eine Trinkflasche adaptieren. Das wäre dann eine Art Sodastream zum Mitnehmen. Praktisch mutet Oto durchaus an, doch der vermeintlich ökologische Aspekt der Erfinder dürfte den Leser zum Schmunzeln bringen.

Oto, die Wasser-Kapselmaschine
usr-951-img-1407467399-7a040-534x356Kapseln für die Trinkflascheusr-951-img-1407467460-d0159-267x356
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (9 Bilder)


Die ökologische Idee der jungen Gründer lautet folgendermaßen: Oto ist eine wiederverwendbare Trinkflasche, in der man täglich Wasser und den Geschmack nach Wunsch mischt. Ergo würde man sich weniger Plastikflaschen kaufen, für deren Herstellung jährlich Millionen Liter verwendet würden. Die Kapseln könnten relativ leicht recycelt werden.

Kapseln nicht gerade umweltfreundlich

Dass ihre Herstellung allerdings ebenfalls viel Energie und Trinkwasser benötigt, verschweigen die Oto-Macher lieber. Und auch in einem anderen Punkt geht der Ökologie-Aspekt nicht auf: Viele Menschen sind auf Wasser und andere Getränke in Plastikflaschen angewiesen, weil sie eben kein trinkbares Leitungswasser haben. Denen hälfe Oto nur bedingt.

Kapseln für die Trinkflasche

Kapseln für die Trinkflasche

Für alle anderen wäre das System eine ökologisch grenzwertige, kohlensäurefreie Alternative zu Systemen wie SodaClub oder SodaStream. Gutes Trinkwasser benötigt man in allen Fällen. Den passenden Sirup dazu könnte man sich auch nachhaltiger in Recyclingflaschen besorgen. Aber, ja, wie der Erfolg von Nespresso und Co. zeigt, sind Kapseln einfach praktischer.

Oto nimmt am diesjährigen James Dyson Award teil. Mein Gefühl sagt mir, dass wir trotz der eigentlich ganz pfiffigen Idee nicht mehr viel von der Trinkflasche hören werden. Und für die Umwelt ist das wohl auch besser so.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Grünerdings, Kapselmaschine, Nespresso,..."
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Date: Wednesday, 27 Aug 2014 09:00

Waschmaschinen verbrauchen kostbares Trinkwasser, und das Abwasser zu reinigen, stellt vor allem ärmere Länder gleich vor das nächste Problem. Abhilfe schaffen könnte da eine Maschine, die mit Kohlendioxid wäscht. Der Darmstädter Industriedesigner Mani Shahriari hat hierfür ein hochinteressantes Konzept entwickelt.

AirWash, Waschen mit

AirWash, Waschen mit "Luft".

Mani Shahriari nimmt mit seiner Designstudie AirWash am diesjährigen James Dyson Award teil. Das Konzept des Industriedesigners der Hochschule Darmstadt sieht nicht nur eine Maschine vor, die ohne Wasser wäscht, sondern den Ersatz Kohlendioxid aus der Luft gleich selbst gewinnt.

Dieses würde verflüssigt und in einem Tank gespeichert. Es soll sich besonders gut dafür eignen, um Schmutz zu binden und aus der Kleidung zu lösen. Nach der Reinigung würde das Flüssiggas wieder aufbereitet und könnte von Neuem verwendet werden.

AirWash, die wasserlose Waschmaschine
AirWash, Waschen mit LEDs machen die AirWash gar noch zu einem Designmöbelstück.Process 1
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (8 Bilder)


Auf Nachfrage von neuerdings.com weist Shahriari darauf hin, dass es sich bei AirWash um seine vor kurzem abgeschlossene Diplomarbeit handelt, ein Zukunftskonzept, das aber im Prinzip funktionieren würde. Ein Chemiedoktorant der hat ihn beim Aufbau technisch beraten.

Luft wird über einen Filter unten angesaugt, das CO2 herausgefiltert und in einem Kompressor (oben) verflüssigt.

Luft wird über einen Filter unten angesaugt, das CO2 herausgefiltert und in einem Kompressor (oben) verflüssigt.

Luft besteht nur zu 0,04 Prozent aus Kohlendioxid. Shahriari versichert aber, dass die Gewinnung über die Filteranlage trotzdem rasch vonstatten ginge. Weil Kohlendioxid nur unter sehr hohem Druck in flüssiger Form vorliegt, stünden sämtliche Behältnisse unter einem Druck von 100 bar und mehr. Auch das wäre mit dem notwendigen elektromagnetischen Verschluss und einem stabilen Kessel laut Shahriari kein Problem.

Nach dem Waschen wandert das flüssige Gas zurück in einen Drucktank.

Nach dem Waschen wandert das flüssige Gas zurück in einen Drucktank.

Profitieren würde beim Waschen mit AirWash auch die Wäsche: Dank der geringen Oberflächenspannung kann das Kohlendioxid besser in die Faser eindringen, den Schmutz herauslösen und dort auch Milben nachhaltig beseitigen. Da der Schleudergang wegfällt, soll die Reinigung schonender sein und es könnten auch anfälligere Materialien darin gewaschen werden, wie Seide und Leder. In der chemischen Reinigung etwa wird Kohlendioxid schon lange eingesetzt.

Schmutz wird in einem Rohr gesammelt und lässt sich über den Hausmüll entsorgen.

Schmutz wird in einem Rohr gesammelt und lässt sich über den Hausmüll entsorgen.

Der Schmutz würde in Shahriaris Idee in einem einfachen Behältnis, ähnlich einem beutellosen Staubsauger, aufgefangen und könnte einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Der Designer hat in seinem Konzept auch Spielereien wie LED-Licht, App- und Touchscreensteuerung vorgesehen.

LEDs machen die AirWash gar noch zu einem Designmöbelstück.

LEDs machen die AirWash gar noch zu einem Designmöbelstück.

Einen Nachteil allerdings hätte das Konzept, wie Shahriari zugibt: Es würde zu diesem Zeitpunkt noch deutlich mehr Energie verbrauchen als ein heute gängiger Waschvollautomat.

Die Vorteile lägen dennoch beim AirWash. Denn so praktisch heute genutzte Waschmaschinen auch sind, ökologisch wertvoll sind sie bei einem Verbrauch von Dutzenden Litern Trinkwasser, der gleichen Menge an Abwasser mit enthaltenen schwer abbaubaren Chemikalien und etlichen Kilowattstunden Energie für eine Waschladung freilich nicht. Hinzu kommt die schlechte Transportierbarkeit aufgrund des eingebauten Schwergewichts, damit die Maschine beim Schleudern nicht wandert oder umfällt.

Eine Lösung dieses Problems steht in Zeiten begrenzter Ressourcen noch aus. Shahriaris AirWash könnte ein wichtiger Schritt dahin sein. Dass die Maschine im Prinzip so umsetzbar ist, ist ein Lichtblick.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Design, AirWash, Grünerdings, Kohlendio..."
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Date: Wednesday, 27 Aug 2014 07:00

Apples iPhone ist derzeit die einzige Bastion, die Androids enormem Erfolg standhalten kann und wie es scheint, erlebt die überaus profitable Smartphone-Reihe die bislang radikalste Erneuerung. Wir haben uns in der Gerüchteküche umgeschaut und bewerten für euch, was wir gefunden haben.

Zwei Dummys des 4,7-Zoll-iPhones im Vergleich zu iPod touch und iPhone 5s. (Quelle: 9to5mac)

Zwei Dummys des 4,7-Zoll-iPhones im Vergleich zu iPod touch und iPhone 5s. (Quelle: 9to5mac)

Bei Smartphones gibt es aktuell zwei glänzende Marktführer: Auf der einen Seite ist dort Googles Android, das laut einiger Zahlen inzwischen weltweit 85 Prozent aller neu verkauften Geräte ausmacht. Es überzeugt u.a. mit seiner unvergleichlichen Anpassbarkeit, der enormen Hardware-Auswahl und dem prallvollen App Store. Die enge Verzahnung zu Googles Diensten werden manche als positiv, andere als negativ ansehen. Android hat alles in allem die Rolle, die Windows bei PCs hat: Es ist die führende, universelle Plattform.

Ebenso wie bei den PCs gibt es aber einen zweiten Marktführer: Apple. Niemand verdient auch nur ansatzweise so viel Geld mit seinen Produkten und das ist es schließlich, worauf es bei einem Wirtschaftsunternehmen ankommt. Die Marke steht heute glänzend da. Laut einiger Zahlen sind sowohl das iPhone 5s als auch das iPhone 5c weltweit die am meisten verkauften Smartphones. Das kurz vor der Ablösung stehende iPhone 5s soll sich dabei gar besser verkauft haben als das erst dieses Jahr vorgestellte Flaggschiff von Konkurrent Samsung. Nicht zuletzt kommen weiterhin zahlreiche Apps zuerst für iOS heraus, das Apple mit der Version 7 im letzten Jahr komplett neu gestaltet hat und das in diesem Jahr mit iOS 8 wichtige Verbesserungen erfährt.

Bislang aber hatte sich Apple standhaft gegen einen Branchentrend gewehrt: größere Displays. Das scheint sich mit der nächsten iPhone-Generation nun zu ändern.

Apples neues iPhone
Zwei Dummys des 4,7-Zoll-iPhones im Vergleich zu iPod touch und iPhone 5s. (Quelle: 9to5mac)(Quelle: technobuffalo.com)Gehäusedummys des 4,7-Zoll-iPhone im Vergleich zu Samsung Galaxy S5 und HTC One M8. (Quelle: 9to5mac)
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Das iPhone unter den Frühstücksbrettchen

Dabei ist heute kaum mehr vorstellbar, dass man das 3,5-Zoll-Display des ursprünglichen iPhones im Jahr 2007 als überaus groß empfand. Mit dem iPhone 5 wagte Apple einen kleinen Schritt und verlängerte das Display auf grob 16:9-Format und zugleich auf 4,0 Zoll Diagonale.

Nun scheint das Unternehmen an gleich zwei neuen Größen zu arbeiten: 4,7 und 5,5 Zoll. Mit 4,7 Zoll wäre man mitten in dem Bereich, in dem sich praktisch alle Konkurrenten tummeln. Und ich persönlich kann sagen: Das wird wirklich Zeit. Ich hielt dieses Format anfangs für zu groß, aber bei meinem Nexus 4 habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt – so sehr, dass ich nicht wieder zurück möchte. Man kann ein solches Smartphone noch bequem in einer Hand halten, man kann es sogar (meistens) mit einer Hand bedienen und für alle Inhalte gibt es mehr Platz. Als ich nach einiger Zeit mit meinem Nexus 4 mein iPhone 4 wieder in der Hand hatte, dachte ich ein „iPhone Mini“ in der Hand zu halten. Kaum zu glauben, dass es damals hartnäckige Gerüchte gab, Apple werde ein kleineres iPhone als 3,5 Zoll vorstellen. So schnell ändern sich die Zeiten.

Mit dem zweiten neuen Modell und seinen 5,5 Zoll Diagonale bewegt sich Apple klar im Phablet-Bereich. Sollte dieses Gerät tatsächlich auf den Markt kommen, kann man sich schon auf eine hämische Samsung-Werbekampagne freuen – die gelten schließlich vielen mit ihren „Note“-Geräten als wichtigster Vertreter dieser Gerätegattung. Gerade im asiatischen Markt sind solche Über-Smartphones sehr beliebt und hier liegt schließlich noch viel Wachstumspotenzial für Apple.

Wer sich einmal darüber klar werden möchte, wie groß diese iPhones werden könnten, schaue sich einmal diese Grafiken bei Mobilegeeks.de an.

Angeblich entfleuchte Grafik zeigt iPhone 5,5 Zoll, iPhone 4,7 Zoll sowie das iPhone 5s. (Quelle: igen.fr)

Angeblich entfleuchte Grafik zeigt iPhone 5,5 Zoll, iPhone 4,7 Zoll sowie das iPhone 5s. (Quelle: igen.fr)

Auflösungsfragen

Vollkommen offen ist, mit welchen Auflösungen diese iPhones daherkommen werden. Apple-Experte John Gruber hat sich da ausführliche Gedanken gemacht. Seine Überlegungen: Apple wird sicherlich den eigenen Mindeststandard für ein „Retina“-Display erfüllen wollen. Zugleich sollte das größere Display auch genutzt werden, um mehr Content darstellen zu können. Apple wird sich aber sehr wahrscheinlich nicht am Pixeldichten-Wettlauf beteiligen, den es mit dem iPhone 4 ursprünglich selbst verursacht hat.

Schritt für Schritt hat Apple dabei sein iOS dafür fitgemacht, verschiedene Displaygrößen verarbeiten zu können. Zugleich scheinen die beiden neuen Größen dasselbe Seitenverhältnis wie bisher beizubehalten, was Übergangslösungen für noch nicht optimierte Apps erleichtern könnte. Hier geht Apple bekanntlich auch mal Kompromisse ein, die manche Fans für unmöglich halten. Man denke da nur an die grob gepixelte Darstellung von iPhone-Apps auf dem iPad oder wie auf 4-Zoll-iPhones Apps schlichtweg zwei schwarzen Balken haben, wenn es sie nur für 3,5 Zoll gibt. Nicht optimierte Apps werden auf den beiden größeren iPhones sicherlich problemlos laufen, aber zugleich eventuell schlechter aussehen. Und wer sich mit App-Store-Kommentaren auskennt, kann sich ungefähr vorstellen, was die Entwickler in der Folge erwarten wird…

Künftige Produktpalette

Fragt sich noch, wie die neue iPhone-Produktpalette aussehen wird. Traditionell hat Apple hier parallel drei Modelle im Angebot. Aktuell das iPhone 5s als Spitzenmodell, das iPhone 5c für die Mitte und das iPhone 4s als Basismodell. Meine persönliche Spekulation: Das iPhone 4s wird endlich in Rente geschickt, die beiden bisherigen Modelle rutschen eine Stufe herunter und die beiden neuen Modelle werden oben ergänzt. Sprich:

  • Das iPhone 5c als neues Einsteigermodell. Gut möglich, dass Apple hier neue Farbvarianten vorstellt. So hatten sie es jedenfalls oft mit den bunten iPods gehalten. Die Hardware bleibt unverändert.
  • Das iPhone 5s bleibt im Angebot, bekommt vielleicht verbesserte Hardware, wird zugleich eine Stufe billiger. Ich glaube generell nicht, dass Apple sich von 4 Zoll verabschieden wird. Schließlich gibt es genügend Kunden, die diese Größe angenehm finden.
  • Das 4,7-Zoll-iPhone nimmt den Platz des jetzigen iPhone 5s ein.
  • Darüber macht Apple eine neue Premium-Stufe auf: das iPhone mit 5,5 Zoll. Oder bekommt es am Ende gar einen ganz eigenen Namen?

Aber das ist natürlich alles reine Spekulation. Gut möglich, dass das iPhone 5c mit seiner Plastikrückseite wieder verschwindet. Aber dann würde das jetzige Spitzenmodell iPhone 5s von heute auf morgen zum Einsteigermodell?

Besonders rätselhaft finde ich dabei die Rolle des 5,5-Zoll-iPhone. Wird Apple ihm exklusive Features geben, die seine Größe ausnutzen? Das wäre nicht nur sinnvoll, sondern durchaus typisch: Apple versucht seine unterschiedlichen iPhone-Versionen schließlich nicht nur durch die Hardware sondern zugleich durch die Software abzugrenzen. In lautes Lachen würde ich allerdings ausbrechen, sollte das Riesen-iPhone einen Stylus à la Galaxy Note bekommen – hatte doch Steve Jobs in seiner 2007er-iPhone-Präsentation bekanntlich gesagt, dass „niemand“ solche Stifte wolle. Allerdings hatte Steve Jobs auch gesagt, niemand wolle einen iPod mit WLAN, niemand schaue Videos auf seinem iPod oder niemand lese mehr Bücher und hatte sich noch zu Lebzeiten mit entsprechenden Produkten selbst widersprochen. Sollte Apple keinen eigenen Stylus vorstellen, wird man sich in der Zubehörindustrie sicherlich die Hände reiben.

Gehäusedummys des 4,7-Zoll-iPhone im Vergleich zu Samsung Galaxy S5 und HTC One M8. (Quelle: 9to5mac)

Gehäusedummys des 4,7-Zoll-iPhone im Vergleich zu Samsung Galaxy S5 und HTC One M8. (Quelle: 9to5mac)

Namensfrage

Stellt sich nebenbei noch die Frage nach der Benennung für die neuen Geräte. „iPhone 6“ würde aus meiner Sicht nicht viel Sinn ergeben, denn sollte es die oben beschriebene Produktpalette werden, würden die einzelnen Modelle wohl in den nächsten Generationen parallel weiterentwickelt. Man hätte also eher eine Situation wie bei iPad Air und iPad mini. Ich spekuliere hier mal ebenfalls: Apple wirft wie beim iPad die Nummern über Bord. Wir sprechen dann künftig vom iPhone C, iPhone S und dem 4,7-Zoll-Modell namens iPhone X. Das 5,5-Zoll-Modell ist das iPhone Air.

Fazit

Mein Fazit? Auch wenn ich damit dem widerspreche, was gern in den Massenmedien verbreitet wird: Ich sehe Apple in einer Position der Stärke. Kein Konkurrent hat diese Markenstrahlkraft, kein anderer Konkurrent hat Software und Hardware so fest in einer Hand, niemand verdient so viel Geld mit seinen Geräten (tatsächlich machen die meisten Verlust) usw. usf. Aber Androids Stärke ist zugleich eine enorme Bedrohung für das iPhone. Apple muss sich also bewegen, um nicht überrollt zu werden. Und wie es scheint, tun sie genau das. Erst haben sie mit iOS 7 ihr Betriebssystem generalüberholt und nun mit iOS 8 um wichtige Features erweitert. Als nächstes vergrößern sie im doppelten Sinne ihre Produktpalette – gerade noch rechtzeitig, wie es mir scheint. Ob sie Android damit Marktanteile abjagen können, wird man sehen. Definitiv denke ich, dass sie sich damit aber gegen die Konkurrenz behaupten und ihre Sonderstellung verteidigen können.

Ein besseres Urteil lässt sich fällen, wenn Apple seine neuen Modelle tatsächlich vorstellt und alle Details auf dem Tisch sind. Das wird wohl am 9. September der Fall sein. Und wie so oft, gilt auch hier: Man muss es in der Hand gehabt und selbst ausprobiert haben, um es wirklich bewerten zu können.

P.S.: Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Kommentare, habe aber wenig Interesse an den üblichen „Coke vs Pepsi“-Diskussionen. Android und iOS sind unterschiedliche Angebote zum selben Thema und sprechen verschiedene Menschen an. Auswahl ist eine gute Sache! Und dass alle Systeme sich voneinander „inspirieren lassen“, ist vor allem eines: prima für die Kunden.


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Date: Tuesday, 26 Aug 2014 11:05

Kenu Airframe ist eine der einfachsten und dabei vielseitigsten Autohalterungen für Smartphones und ähnliche Geräte. Mit dem Kenu Airframe+ gibt es jetzt eine Aktualisierung, die vor allem Besitzer größerer Geräte freuen wird.

Kenu Airframe und Airframe+ (Bilder: Frank Müller)

Kenu Airframe und Airframe+ (Bilder: Frank Müller)

Ein gutes Jahr ist vergangen, seitdem Kenu seine Autohalterung Airframe auf den Markt brachte. Inzwischen gibt es immer mehr Smartphones mit Displaygrößen über fünf Zoll. Laut einem Bericht des Analysedienstes Canalys waren es im ersten Quartal 2014 weltweit rund ein Drittel aller Geräte.

Da kommt die neue Version des praktischen Smartphonehalters von Kenu genau rechtzeitig. Der neue Kenu Airframe+ sieht auf den ersten Blick bis auf einen kleinen Farbunterschied nicht anders aus als der Vorgänger Kenu Airframe, den wir bei der Einführung vorgestellt haben. Entscheidend ist aber das + (=Plus) im Namen. Dabei handelt es sich um ein Plus sowohl in der Tiefe als auch in der Breite.

Kenu Airframe+ ausprobiert
Kenu Airframe+Kenu Airframe+Kenu Airframe+
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Das folgende Werbevideo von Kenu setzt die Vorteile rasanter und charmanter in Szene als ich das je könnte:

Das Kenu Airframe+ hält auch Geräte, die ein wenig mehr Tiefe haben als üblich, etwa durch einen Bumper oder eine Hülle. Zum einen sind die Greifzangen beim Airframe+ etwas länger als beim Vorgänger (17,8 mm statt 12,7 mm), zum anderen ist die Biegung weniger ausgeprägt.

Außerdem lassen sich die Greifer weiter ausziehen. Beim Kenu Airframe ist bei 76,2 mm Schluss, der Airframe+ lässt sich bis zu einer Breite von 86,36 mm aufziehen. (Ich habe die Zahlen von der Website übernommen und von Inch in mm umgerechnet.)

Minimalistisch und doch vielseitig

Das Einsetzen und Entnehmen funktioniert mit einer Hand und ohne jegliches Fummeln oder Haken, jedenfalls mit meinem iPhone 5S. Die Federn halten das Smartphone fest im Griff, geben jedoch weich und flüssig nach, wenn man es entnimmt.

Die Befestigung in den Lüftungsschlitzen hält sicher und fest, lässt sich aber in Sekunden ohne Werkzeug oder Beschädigungen der Lüftungsschlitze befestigen und entnehmen. Eine wirklich geniale Idee, hervorragend umgesetzt.

Mehr Infos über den Smartphone-Halter Kenu Airframe+ gibt es auf der Produkseite auf Englisch. Dort kann man den Airframe+ auch für umgerechnet rund 23 Euro bestellen. Auf Amazon habe ich Airframe+ noch nicht gesichtet, dort gibt es aber den Kenu Airframe für etwas über 20 Euro (Affiliate-Link). Wer Smartphones bis 5 Zoll Bildschirmdiagonale bevorzugt, ist damit genauso gut bedient.

Kenu Airframe ist, ob mit oder ohne Plus, der kleinste, praktischste, vielseitigste Smartphone-Halter für das Auto, den ich kenne. Auch ideal, wenn man öfter mit verschiedenen Autos unterwegs ist. Man darf nur nicht vergessen, den praktischen Halter mitzunehmen, wenn man zum Beispiel den Mietwagen wieder abgibt.


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Date: Tuesday, 26 Aug 2014 09:01

Kann man noch mit Kind und Kegel spazierengehen oder gar bergsteigen oder droht Blitzschlag? Der Franzis Gewitterwarner soll Gewitter auf 50 km Entfernung erkennen und so die “Vorwarnzeit” erhöhen. Allerdings muss man ihn zunächst zusammenbauen. neuerdings.com hat für euch den Lötkolben geschwungen.

Verpackung dient auch als Gehäuse: Franzis Gewitterwarner zum Selberbauen.

Verpackung dient auch als Gehäuse: Franzis Gewitterwarner zum Selberbauen.

Vor zwei Jahren haben wir den neuen Gewitterwarn-Chip AS3935 vorgestellt und waren gespannt auf das erste Gerät hiermit.

Das kam schließlich als Bausatz von ELV, doch ist dieser mehr als Steuergerät für ein automatisiertes Haus gedacht, der die Markisen bei Gewitterwarnung einfahren lässt und empfindliche Geräte stilllegt. Auf eine Wanderung mitnehmen lässt er sich nicht ohne weiteres – Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen.

Burkhard Kainka ließ dies keine Ruhe und er entwickelte eine alternative Schaltung – ohne den Spezialchip, doch dafür mit Batteriebetrieb.

Diese Schaltung wurde nun in einen Bausatz umgesetzt.

Franzis Gewitterwarner (Bilder: W.D.Roth)
SchaltbildGewitterwarner Jongo LEDGewitterwarner Jongo LED
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Dieser ist auch für Leute geeignet, die die letzten 10 Jahre nicht mehr gelötet haben: Es müssen an eine mit Microcontroller bestückte SMD-Platine nur noch vier LEDs, ein Piezo-Summer, ein Batteriehalter, ein Lautstärkeregler, eine Spule und ein Verstärker-IC gelötet werden.

Nach einer halben Stunde ist alles zusammengebaut – die Pappschachtel, in der der Bausatz geliefert wird, ist gleichzeitig das Gehäuse, in das LEDs, Batteriehalter, Platine und Piezo-Summer geklebt werden. Will man ein wirklich transportables Gerät, das man auf Wanderungen mitnehmen kann, so sollte man das Ganze allerdings nicht derart amateurhaft kleben, sondern in ein kleineres Gehäuse regulär mit Schrauben montieren.

Ein Selbsttest ist ebenso vorgesehen wie ein “Blitzgenerator”, um die Funktion auch ohne Gewitter testen zu können. Dann zeigt das Gerät eine Gewittersaison lang an, ob ein Gewitter 50, 30 oder nur noch 10 km entfernt ist. Zusätzlich kann mit Steckbrücken noch die Empfindlichkeit erhöht oder die erreichte Anzeige gespeichert werden, sodass man am Morgen noch weiß, dass die Pfützen vor der Tür nicht von Nachbars Lumpi, sondern einem nächtlichen Gewitter stammen…

Man muss Burkhard Kainka und Franzis zu diesem sehr nachbausicheren Entwurf und der gelungenen Umsetzung gratulieren.


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Date: Tuesday, 26 Aug 2014 06:59

Das Kieler Startup-Unternehmen Nui produziert Vollholz-Schutzhüllen für das MacBook Retina. Die leichten Cases werden aus Edelkastanie gefertigt und per Crowdfunding über Startnext finanziert.

Nui Case aus Vollholz {pd Nui;http://www.nui-case.com}

Nui Case aus Vollholz (Quelle: pd Nui)

Ein MacBook ist keine kleine Investition, und die Aluminium-Oberfläche ist nicht besonders resistent gegen Kratzer. Was macht man also, um den kostbaren Klapprechner beim Transport zu schützen? Man steckt ihn in eine Schutzhülle. Das Vollholz-Case von Nui ist ein besonders ausgefallener Vertreter dieser Art.

Anders als die meisten Schutzhüllen besteht das NuiCase nicht aus Neopren, Stoff oder Leder, sondern aus Vollholz. Die handgearbeiteten Hüllen aus Edelkastanie sollen jedoch besonders leicht sein. Laut Aussagen der Entwickler ist NuiCase »das weltweit leichteste Vollholz-Case für das MacBook«.

Nui Vollholz-Case.
Nui Case aus VollholzNui Case aus VollholzNui Case aus Vollholz
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Im folgenden Video präsentieren die Entwickler das NuiCase und seine Vorteil gegenüber herkömmlichen Schutzhüllen:

Damit das wertvolle MacBook nicht verkratzt und sicher in der Hülle gehalten wird, ist das NuiCase mit Filz ausgekleidet. In den Kommentaren zum NuiCase beantwortet einer der Entwickler, Jonas Thiesfeld, die Frage nach dem Halt des MacBooks im Case: "Das NuiCase wird von uns so passgenau gefertigt, dass das MacBook fest eingebettet ist und nicht herausrutschen kann. Zudem verhindert ein innenliegender Verschluss jeglichen Spielraum des Laptops im Case. Wir nutzen das NuiCase seit über einem Jahr tagtäglich selbst und es hält was es verspricht".

Dient auch als feste Unterlage

Das hört sich recht überzeugend an. Mit weniger als 500g Gewicht ist das NuiCase zudem noch wirklich transportabel. Und es schützt durch das harte Holz nicht nur besser besser als weiche Stofftaschen, es bietet noch einen anderen Vorteil.

So lässt sich das NuiCase prima als feste Unterlage verwenden, wie man auf einem der Fotos sieht (Fotograf: Erwin Block). Wenn man unterwegs mal mit dem Laptop arbeiten muss und keinen Tisch als Ablage hat, gibt es weniger Gewackel und keine heißen Oberschenkel mehr.

Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext kann man sein NuiCase für MacBook Retina zu Preisen zwischen 148 Euro und 198 Euro bestellen. Ein individualisiertes NuiCase soll 298 Euro kosten. Voraussichtlich ab Mitte November 2014 sollen auch NuiCases für MacBook Air mit 11 Zoll und 13 Zoll gefertigt werden. Interessenten können sich auf der Website weiter über NuiCase informieren. Aktuelle Infos gibt es auch auf den Nui-Konten bei Twitter und Facebook.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Nui, Design, MacBook, Cases, Holz, Googl..."
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Date: Monday, 25 Aug 2014 11:10

Wer viel im Auto unterwegs ist, der sehnt sich mal nach einen frisch gebrühten Kaffee. Ein holländischer Designer hat dafür eine Lösung: eine speziell konstruierte, mobile Pad-Kaffeemaschine namens Progresso Coffee. Die Idee ist nicht neu. Und wirkt leider auch nicht gerade anwenderfreundlich.

Progresso (Bild: Progresso Coffee)

Progresso (Bild: Progresso Coffee)

Kaffee scheint ein Big Business zu sein. Ketten wie Starbucks oder McCafé sprießen an allen Ecken aus dem Boden, George Clooney macht im Fernsehen Werbung für Kapsel-Maschinen und selbst Aldi hat mittlerweile ein eigenes System in den Regalen. Ein Boom, an dem viele mitverdienen wollen. Und einer, der kreative Köpfe zu neuen Ideen anregt. Wie zum Beispiel den Niederländer Alexander Hoogerwerf.

Hoogerwerf hat im Rahmen des “James Dyson Award” eine tragbare Kaffeemaschine namens Progresso Coffee eingereicht. Progresso – das klingt nach einer Mischung aus Progress, also Fortschritt, und Nespresso, der Kaffeesystem-Marke von Nestlé.

Progresso Coffee
Progresso (Bild: Progresso Coffee)Progresso (Bild: Progresso Coffee)Progresso (Bild: Progresso Coffee)
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Konkurrenzkampf unter Erfindern

Ein Fortschritt im Sinne einer Innovation ist Progresso nicht. Denn die Idee, eine Kaffeemaschine in ein mobiles Gerät zu verwandeln, das man beispielsweise im Auto nutzen kann, ist nicht neu. Wir haben hier bei neuerdings.com bereits mojoe, Hey Joe Coffee Mug und Cafflano vorgestellt. Drei Produkte, die mehr oder weniger das Gleiche bieten. Und Progresso gesellt sich hinzu.

Die große Frage ist: Worin unterscheidet sich Progresso von den anderen Produkten? Eine schwierige Frage, da keines der Geräte uns als Testmuster vorlag. Aber anhand der Produktbeschreibungen kann eine kleine Analyse vorgenommen werden.

Der größte Unterschied ist: Progresso besteht aus mehreren Elementen. Der Kaffee wird nicht wie beispielsweise bei Hey Joe in der Tasse zubereitet, sondern in einer extra Einheit – der Basis, die sich als solider Standfuß im Getränkehalter des Autos einschmiegt. Hier wird das Wasser erhitzt und mit Hochdruck in einen Arm gepumpt, an dessen Ende man ein Kaffee-Pad einlegt. Das heiße Gebräu läuft dann in die speziell geformte Tasse.

Um Progresso nutzen zu können, muss die Erfindung mit einem Kabel an eine 12-Volt-Steckdose, wie man sie in jedem Auto oder Truck vorfindet, angeschlossen werden. Das ist beispielsweise bei moejoe besser gelöst – denn dieser Kaffeebecher verfügt über einen integrierten Akku.

Fazit: Na ja…

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich das Konzept von Progresso nicht so recht überzeugt. Denn hierbei handelt es sich quasi um eine geschrumpfte Pad-Maschine. Diese besteht nicht aus einer handlichen Tasse, sondern aus mehreren externen Komponenten. Das klingt umständlich. Und da man einen Stromanschluß benötigt, ist die Mobilität stark eingeschränkt. Da gefallen mir die Konkurrenten deutlich besser.

Mehr Informationen zu Progresso und den Zukunftsplänen des Start-Ups dahinter erfährt man auf der holländischen Firmenwebseite.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Dyson, Design, Progresso, Kaffeemaschine..."
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