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Date: Sunday, 20 Apr 2014 07:04

Die High-Tech-Türklingel Chui kann nicht nur ein Livevideo der klingelnden Person aufs eigene Smartphone schicken, sondern sie per Gesichtserkennung auch gleich hineinlassen – oder abweisen. Zudem arbeitet sie mit weiteren Smart-Home-Systemen zusammen.

Chui will die Türklingel ins Internetzeitalter holen.

Chui will die Türklingel ins Internetzeitalter holen.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Startup die Türklingel ins Internet- und Smartphone-Zeitalter bringen möchte. Wir hatten euch beispielsweise bereits den Doorbot vorgestellt. Aus diesem Crowdfunding-Projekt ist inzwischen ein lieferbares Produkt geworden. Außerdem hatten wir euch die auf Indiegogo vorfinanzierte iDoorCam gezeigt, die inzwischen unter dem Namen Skybell ebenfalls auf dem Markt ist. Nun also kommt der neue Vertreter mit dem seltsam anmutenden Namen Chui und will vor allem mit einem Feature auf sich aufmerksam machen: Gesichtserkennung.

Chui Doorbell
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (13 Bilder)

Die Macher versprechen, dass ihr System Gesichter zu 99,6 Prozent akkurat erkennen kann. Wer will, kann auf diese Weise Personen gezielt Nachrichten zukommen lassen. Statt sich also beispielsweise per Textnachricht vom bisherigen Lebenspartner zu trennen, kann man ihm oder ihr die Änderung im Lebensweg nun also von der Türklingel mitteilen lassen. Segen der Technik. Kein Scherz: Das ist tatsächlich ein von den Machern genanntes Beispiel. Und wer der Technik vertraut, kann Chui mit einem Türschloss wie Lockitron verbinden und so bestimmte Personen automatisch hereinlassen. Das System soll sich dabei laut offiziellen Aussagen nicht überlisten lassen, in dem man schlichtweg ein Foto einer berechtigten Person vor die Kamera hält. Wem das dennoch zu unsicher ist, kann die Gesichtserkennung mit einer weiteren Sicherheitsebene verknüpfen: Dann muss man außerdem einen QR-Code oder ein Passwort in die Kamera halten.

Chui soll sich bei alldem nicht nur als Türklingel nutzen lassen, sondern auch als Überwachungssystem. So könne man die Kamera beispielsweise durch Bewegungssensoren aktivieren lassen, heißt es in der Beschreibung. Und man kann das Gerät zudem so einstellen, dass es automatisch auf Gesichter reagiert, ohne dass man überhaupt den Klingelknopf gedrückt hätte. Weiterhin soll es sich mit anderen Smart-Home-Systemen wie beispielsweise Philips Hue verbinden lassen. Dann ginge also dank Chuis Gesichtserkennung das Licht im Haus schon an, bevor man die Tür überhaupt geöffnet hat.

Das Video stellt einige der Anwendungsmöglichkeiten vor:

Die High-Tech-Türklingel bekommt ihren Strom aus der vorhandenen Klingelleitung, Batterien sind nicht vorgesehen. Etwas seltsam mutet an, dass im Beschreibungstext nirgends erwähnt wird, inwiefern man die Ausrichtung der Kamera anpassen kann. Es erscheint schließlich wenig praktikabel, Chui in Augenhöhe anbringen zu müssen.

Ihre Vorbestellseite für die erste Charge haben die Macher im Stile einer Crowdfundingseite aufgezogen. Umgerechnet 145 Euro kostet Chui hier, allerdings ohne Steuern und Versand. Im Herbst 2014 sollen die ersten Geräte ausgeliefert werden, Anfang 2015 dann die nächsten. Wann es frei im Markt erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings gibt es für Interessenten gute Alternativen, wie die schon erwähnten Doorbot und SkyBell. Dann muss man zwar auf die Gesichtserkennung verzichten. Über den praktischen Wert dieses Features kann man sich aber sowie streiten.

Viele weitere Informationen findet ihr auf der Produktseite. Gefunden haben wir Chui bei TechCrunch.


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Date: Saturday, 19 Apr 2014 06:51

Ein Startup am renommierten MIT in Boston will das Laptop-Kabel endlich zu einem kleineren Ärgernis machen. Dank einer höheren Frequenz transformiert es den Strom auf kleinerem Raum herunter. Dadurch spart man sich den klobigen Transformator und kann gleichzeitig sogar noch ein Smartphone daran aufladen.

Weniger Kabel und dabei stylisch aussehen: The Dart. Alle Bilder: Finsix

Weniger Kabel und dabei stylisch aussehen: The Dart. Alle Bilder: Finsix

Oft nimmt man Dinge einfach als naturgegeben hin, die das gar nicht sein müssen. Laptops mussten einst schwer sein, PCs besonders groß. EeePC, EeeBox und jüngst Ultrabooks haben gezeigt, dass es auch anders geht. Und ähnlich sieht es mit einzelnen Komponenten wie dem Laptop-Kabel aus: Da muss nun einmal ein schwerer Klotz dran angebracht sein, der den Steckdosen-Strom heruntertransformiert. Ist so, geht nicht anders. Oder doch?

Laut dem MIT-Startup Finsix geht das doch. Denn beim eigenentwickelten Kabel Dart ist der Transformator gleich am Stecker untergebracht. Durch eine höhere Frequenz lässt sich der Strom auf wirklich kleinem Raum umwandeln. Am Laptop selbst kommt die gleiche Leistung an. The Dart ist dabei ultraleicht und verfügt zusätzlich über eine USB-Schnittstelle, an der sich das Ladekabel für ein Smartphone oder Tablet anschließen lässt.

Finsix Dart: Angeblich kleinster Laptop-Stecker der Welt
Weniger Kabel und dabei stylisch aussehen: The Dart. Alle Bilder: Finsix40ea982a5d2e2854131da29d8c217302_large64e3a436430903e1d3db59c196bb2d71_large
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (14 Bilder)


The Dart soll laut Angaben von Finsix mit den Laptops aller namhaften Hersteller kompatibel sein, solange diese nicht mehr als 65 Watt Leistung benötigen und mit einer Spannung von 18 bis 21 Volt arbeiten. Da The Dart mit einer Ausgangsspannung von 90 bis 265 Volt arbeiten kann, lässt sich der nur 60 Gramm leichte Stecker mit einem Umstecker im Prinzip überall auf der Welt verwenden. Das Video stellt das Projekt vor:

Finsix stellt nach eigenen Angaben mehrere Steckertypen her, so dass diese in die Laptops aller großen Hersteller passen. Hier gibt es bekanntlich noch keinen gemeinsamen Nenner und jeder Anbieter kocht mehr oder weniger sein eigenes Süppchen. Für den Anschluss an MacBooks verlangt Finsix einen erheblichen Aufpreis. Den schwarzen Peter schiebt man dem Hersteller zu: Apple verlange hier einen stolzen Extra-Betrag für die Verwendung der passenden Magnetstecker.

Laptop-Stecker für die Hosentasche

Laptop-Stecker für die Hosentasche

Teuer und nicht mit europäischen Steckertypen erhältlich

So wird der Spaß denn leider auch nicht ganz billig. Es gibt den Dart für Interessenten in Europa in mehreren Ausführungen, die leider etwas verwirrend sind. Deswegen in Listenform:

  • The Dart mit US-Stecker ohne Umstecker, Standard-Laptop-Version mit Versand: 76 Euro
  • “Global Dart” mit US-Stecker inklusive Umstecker, Standard-Laptop mit Versand: 105 Euro
  • US-Dart für Macbook ohne Umstecker mit Versand: 133 Euro
  • Global Dart für MacBook inklusive Umstecker und Versand: 144 Euro

Revolution hin oder her: Das ist schon nicht ganz billig. Und wo wir gerade bei der Kritik sind: Vielleicht geht es nur mir so, aber das Video kommt mir etwas abgehoben vor. Als Tenor klingt die Botschaft durch: „Hey, wird sind vom tollen MIT und nur wir konnten diesen Stecker dank unseres genialen, eigenen Patents entwickeln.“ Dabei ist die Erfindung zwar schön, aber mit Sicherheit kein Hexenwerk.

The Dart: Klein und bunt

The Dart: Klein und bunt

The Dart oder einfach ein Micro-USB-Stecker?

Und dann könnte man von der Seite auch noch einwerfen, dass eine wachsende, wenn auch kleine Zahl von Laptops wie dem HP Chromebook 11 mittlerweile den in Smartphones und Tablets üblichen Micro-USB-Stecker verwendet. Der Trafo ihres Ladekabels ist dabei ebenfalls direkt am Netzstecker angebracht und auch nicht übermäßig groß. Darüber hinaus müsste man nicht einmal einen neuen Stecker kaufen oder für unterwegs mitnehmen, wenn man bereits ein Tablet oder Smartphone hat. Hätte man also das Rad hier unbedingt neu erfinden müssen?

Auch nicht viel kleiner: Ein Micro-USB-Stecker, den bereits einige Laptops verwenden.

Auch nicht viel kleiner: Ein Micro-USB-Stecker, den bereits einige Laptops verwenden.

Dennoch kommt für mich ich unterm Strich ein positives Ergebnis dabei heraus. Es zeigt, dass es auch bei bestehenden Technologien immer noch Optimierungspotenzial gibt und dass man sich nicht immer mit einem „Geht nicht“ zufrieden geben darf, selbst wenn die eigentlich innovative IT-Industrie nicht selbst darauf gekommen ist.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Kickstarter-Seite zum Projekt und auf der Finsix-Website. Die Crowdfundingaktion läuft noch bis zum 14. Mai und wird auf jeden Falle zu Stande kommen, da Finsix die gewünschten 200.000 US-Dollar Förderungssumme bereits eingesammelt hat. Die Geräte selbst sollen allerdings erst um die Jahreswende 2014/15 verschickt werden.


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Date: Friday, 18 Apr 2014 07:04

Der gute, alte Spielwürfel hat ausgedient. Zumindest wenn es nach dem polnischen Unternehmen Game Technologies geht. Dieses hat das Original mit moderner Technik versehen, um das klassische Brettspiel mit Dice+ zu revolutionieren. Klingt gut, aber ist es das auch? Wir haben es ausprobiert.

Würfel mit Hightech drin. (Foto: Sven Wernicke)

Würfel mit Hightech drin. (Foto: Sven Wernicke)

Die Erfinder nennen ihren Dice+ einen elektronischen Würfel. Und die Bezeichnung passt perfekt, wie man schon beim Auspacken feststellt. Für knapp 40 Euro erhalten Käufer einen Würfel ohne fest vorgegebene Zahlenwerte, dafür mit einem Micro-USB-Anschluss. Der dient zum Aktualisieren der Firmware sowie zum Aufladen des integrierten Akkus. Der soll bei aktiver Verwendung 20 Stunden halten – zumindest bei meinen ausgiebigen Versuchen musste ich ihn nicht ständig aufladen.  In der Verpackung befinden sich das nötige USB-Kabel, ein kleiner, praktische Aufbewahrungsbeutel und ein kleines Heftchen mit ersten Schritten. Und nun? Womit soll man jetzt spielen?

Dice+
Inhalt des Pakets. (Foto: Sven Wernicke)Dice+Würfel mit Hightech drin. (Foto: Sven Wernicke)
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (15 Bilder)

Würfeln 2.0

Dice+ ist – wie kann es anders sein – nicht für das alte „Mensch ärgere Dich nicht“ gedacht, sondern für moderne Brettspiele auf dem Tablet. Für den Start empfiehlt es sich, die kostenfreie „Powered Board Games!“-App für iOS oder Android herunterzuladen. Wichtig hierbei: Da der Würfel via Bluetooth 2.1 oder 4.0 mit dem Touchscreen-Gerät kommuniziert, sollte dieses die Standards auch unterstützen bzw. entsprechend ausgestattet sein. Die Kompatibilität sollte bei derzeitigen Tablets aber nicht die Schwierigkeit sein. Auch die Einrichtung geht flott: Programm starten, Würfel um 180 Grad auf den Kopf drehen, ein paar Sekunden warten, fertig. Schon kann’s losgehen.

Die offizielle App funktioniert prima und bereitet keine Probleme. (Foto: Sven Wernicke)

Die offizielle App funktioniert prima und bereitet keine Probleme. (Foto: Sven Wernicke)

Bis zu vier Dice+-Würfel können gleichzeitig erkannt und als schnurloser Controller in einem Spiel verwendet werden. Witzig ist ebenfalls, dass man fortlaufend virtuelle Belohnungen sammelt, die im Grunde Statistiken entsprechen: Wie häufig wurde der Würfel geworfen? Wie viele Spiele wurden bereits gestartet? Wie viele Stunden hat man mit den schicken Gadgets verbracht? Außerdem kann man sich Gesamtspielzeit und Batteriestatus jederzeit darstellen lassen, einen Energiesparmodus oder gar eine Anti-Cheat-Funktion aktivieren – sofern das nötig ist. Und sollte es Schwierigkeiten geben, empfiehlt sich der Testmodus, in dem alle Funktionen geprüft werden.

In einem Dice+ steckt übrigens moderne Hardware. Auf jeder Seite befinden sich farbige LEDs zum Darstellen gewünschter Zahlenwerte (1 bis 6). Die Leuchten können blinken, wenn dies erforderlich ist. Hinzu gesellen sich Magnetfeldsensor, Beschleunigungssensor, ein Näherungssensor und ein Mikrocontroller, der die Informationen auswertet. Die Seiten können auch als Button verwendet werden. Der Temperatursensor ist wiederum zum sicheren Aufladen des Dice+ gedacht. Schön: Weiche Oberflächen und eine gleichmäßige Massenverteilung erzeugen ein angenehmes und glaubwürdiges Spielgefühl. Der Hersteller garantiert jedenfalls zufällige Wurfergebnisse und gültige Resultate. Selbst ist mir kein Fehlverhalten aufgefallen, nur sporadisch wurde das Würfeln nicht wahrgenommen. Daher ein Tipp: Lieber etwas kräftiger und auf härtere Oberflächen werfen, als auf schrägen Tischen oder weichen Teppichen.

Endlich spielen!

Soweit die Theorie. Und das muss betont werden: Sowohl die Powered Board Games-App als auch die Würfel hinterlassen einen hochwertigen, überzeugenden und professionellen Eindruck. Dumm nur, dass man dies nicht durchweg von den eigentlichen Spielen sagen kann. Die Entwickler verzichteten beispielsweise auf Klassiker wie eingangs erwähntes Mensch ärgere Dich nicht, sondern servieren abgesehen von einer Backgammon-Ausgabe eigene Spielideen, die teils interessant, teils billig, teils doof sind. Bei „This Way Up“ sammelt man mit Aliens Tiere durchs Würfeln ein  – das ist ziemlich öde und ohne tieferen Sinn höchstens für die ganz Kleinen geeignet.  Ähnliches gilt für das Gedächtnisspiel „Chuchumba“. „Rumble Stumble“ ist ganz amüsant, muss man hier gewürfelte Werte nutzen, um Finger auf einer farbigen Fläche zu platzieren. Das erinnert sicher nicht zufällig an das Aktivitätsspiel Twister. „Dice+ Heroes“ (ja, das ist eine Art Mensch ärgere Dich nicht!) oder „DiceTris+“ sind relativ abstrakte Brettspiele, die nicht selbsterklärend sind und zumindest subjektiv betrachtet nicht gefallen. Da ist das Zahlenrätselspiel „Rainbow Jack“ schon etwas lustiger. Apropos: Bei „Monster Shake“ nutzt man Dice+ als Controller. Durch wildes Schütteln kämpft man mit Kreaturen wie in einem Beat’em’Up gegeneinander. Lustig!

Manche Spielideen sind gut, manche weniger. (Foto: Sven Wernicke)

Manche Spielideen sind gut, manche weniger. (Foto: Sven Wernicke)

Hersteller Game Technologies verspricht auf der Verpackung jeden Monat ein neues Spiel. Bisher sieht das ganz gut aus, aber gratis ist längst nicht mehr alles. Die hier genannten kosten nichts, erste Titel wie „Pirates“ oder die Vollversion des Flugzeugspiels „Wings of Fire“ verlangen nach ein paar Euro. Persönlich sehe ich das nicht als Problem an, denn für den Kaufpreis erhält man schon eine reichhaltige Auswahl. Und auch kommende Brettspiele sind bereits in der Pipeline, darunter die Brettspiel-Umsetzung „Talisman“, ein „Judge Dredd“-Kartenspiel oder gar ein Rollenspiel namens „Dice+ Adventures“. Es passiert also noch einiges, man darf vor allem auf eines hoffen: Mehr konventionelle Brettspiele, die Einsteiger einfach erwarten, um herauszufinden, was der frisch erworbene Luxus-Würfel überhaupt taugt.

Fazit? Positiv, aber…

Sicherlich reagierten beide von mir getesteten Dice+-Würfel nicht in 100 Prozent aller Würfe, von Zeit zu Zeit wurde mir der Dienst verweigert. Damit kann ich leben, das passiert und kann mit der richtigen Oberfläche auf ein Minimum reduziert werden. Weniger zufrieden bin ich mit dem Spieleangebot. Ich bin neuen Ideen immer aufgeschlossen, aber in diesem Fall hätte ich mir ein paar Klassiker gewünscht, um so zum Beispiel auch Freunde dazu zu bewegen, mal einen Blick zu riskieren. Stattdessen gibt’s einen recht unausgewogenen Mix aus komischen, nicht selbsterklärenden Spielen, langweiligen Kinder-Apps und ein paar ganz passablen, sofort verständlichen und sogar witzigen Ansätzen.

Alles in allem ein gutes Gadget. (Foto: Sven Wernicke)

Alles in allem ein gutes Gadget. (Foto: Sven Wernicke)

Dennoch sehe ich in Dice+ eine schöne Bereicherung für den Spieleabend. Trotz des nicht gerade geringen Preises von 40 Euro erhält man hier ein reizvolles Stück Technik, das funktioniert, gut aussieht und in Zukunft sicher noch etliche gute Brettspiele parat hat. Die „Coming-Soon“-Ankündigungen machen in jedem Fall neugierig. Eine Empfehlung kann getrost allen ausgesprochen werden, die mit Freunden gerne Brettspiele ausprobieren und eine Affinität zu technischen Spielzeugen besitzen. Hier passt Dice+ dann wirklich perfekt!

Weitere Details zu Dice+ gibt’s auf der Hersteller-Webseite.


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Date: Thursday, 17 Apr 2014 11:21

Aus der Rubrik „Wir haben nicht danach gefragt, aber hier ist es trotzdem“: eine ans Internet angeschlossene Würfellampe, die Informationen wie die Außentemperatur oder einen Aktienkurs in farbiges Leuchten umwandelt. Vielleicht die Lavalampe der Internet-Generation?

Der Chef mit einem Orbnext-Prototypen.

Der Chef Mark Costigliola mit einem Orbnext-Prototypen.

Wir wissen ja schon, dass eine Idee nichts wert ist ohne die richtige Umsetzung. Und manchmal bringt auch die beste Umsetzung nichts, wenn das Marketing nicht stimmt. Im Zusammenhang mit dem Kickstarter-Projekt Orbnext wundere ich mich deshalb, warum die Macher ihr Produkt so verkaufen wie sie es tun: Ihr leuchtender, ans Internet angeschlossene Quader soll demnach viel besser geeignet sein als beispielsweise ein Smartphone, um uns auf dem Laufenden zu halten. Das folgende Werbevideo stellt die Orbnext-Lampe vor, leider ist die Sprachqualität teilweise miserabel:

Orbnext
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (15 Bilder)

Natürlich haben sie mit einer Sache recht: Das Vibrieren oder Piepsen eines Smartphones sagt meistens nicht viel darüber aus, ob etwas Wichtiges passiert ist oder nicht – auch wenn man das andererseits durchaus sehr genau einstellen kann. Das ist ja eines der Argumente der Verfechter von Smartwatches oder auch von Google Glass: Man sieht viel schneller, ob man überhaupt reagieren muss. Warum jetzt aber Orbnext so viel besser für diesen Zweck geeignet sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.

Stattdessen ist die Lampe ein nettes Gimmick für das geekige Zuhause. Man stellt die Information ein, über die man grob auf dem Laufenden bleiben möchte und ab sofort reicht ein Blick in Richtung Leuchtwürfel, um etwas abzulesen. Zudem wollen die Macher mit dem Dienst IFTTT („If This Then That“) zusammenarbeiten, der eine flexible Verknüpfung von Webdiensten und auch von Webdiensten mit dem Internet der Dinge anbietet. Hier hatte ich euch einmal einige Beispiele aufgezeigt.

Im Prinzip könnte so eine Orbnext-Lampe dann auch anzeigen, wenn man Follower bei Twitter gewinnt oder wie sich die Zugrifsszahlen der eigenen Website entwickeln. Allerdings können die Macher die Verbindung zu IFTTT noch nicht versprechen, denn deren Regeln erlauben eine Zusammenarbeit erst, wenn das Produkt fertig auf dem Markt ist.

Diese Video demonstriert kurz und bündig, was aktuell möglich ist:

Momentan kann man die Orbnext noch sehr günstig via Kickstarter bekommen – wenn da nicht die internationalen Versandkosten wären: Zu den umgerechnet rund 43 Euro für die Lampe kommen noch einmal gut 25 Euro hinzu. Im August 2014 wollen die Macher verschicken.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite zur Orbnext Wi-Fi-Lampe und auf der offiziellen Website.


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Date: Thursday, 17 Apr 2014 09:11

Der Lix 3D Pen ist nicht der erste 3D-Drucker in Stiftform, aber definitiv der bisher kompakteste und eleganteste Vertreter seiner Art. Die Macher wollen die ersten Exemplare demnächst über Kickstarter vertreiben.

Suchbild: Wo ist der 3D-Drucker-Stift? (Quelle: Lix)

Suchbild: Wo ist der 3D-Drucker-Stift? (Quelle: Lix)

Talent und Geduld vorausgesetzt, lassen sich mit 3D-Drucker-Stiften interessante Objekte erzeugen, einige Beispiele findet ihr in der Bildergalerie unten. Man kann mit ihnen entweder in der Fläche arbeiten oder auch in allen drei Dimensionen „zeichnen“. Dabei sind sie technisch gesehen sozusagen der Druckkopf eines 3D-Printers in Stiftform. Ein wahrer Hit auf Kickstarter war Anfang 2013 beispielsweise der 3Doodler. Mit unter 60 Euro war er auch noch sehr preisgünstig. Inzwischen haben wohl alle Kickstarter-Unterstützer ihr Exemplar bekommen. Über die Website kann man momentan nur vorbestellen. Versprochen ist, dass ab diesem Monat wieder versendet wird. Ein eher ominöses Produkt ist der Swisspen: In den Kommentaren unter meinem Beitrag berichten mehrere Nutzer, kein Exemplar erhalten zu haben. Das Unternehmen hat meine beiden E-Mail-Anfragen dazu nicht beantwortet.

Nun kommt mit dem Lix 3D Pen ein weiterer Vertreter heraus, der vor allem in einem Punkt Erstaunliches verspricht: Er ist erheblich kompakter als die beiden genannten Konkurrenten und ist kaum von einem normalen Stift zu unterscheiden. Das folgende Video stellt ihn euch vor:

Lix 3D Pen
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (23 Bilder)

Seinen Strom bezieht der 3D Pen per USB. Ein Laptop oder im Zweifel ein passendes Netzteil reichen also aus. Das mitgelieferte Kabel ist 125 cm lang. Das Aluminium-Gehäuse des Stifts ist 16,4 cm lang und hat nach offiziellen Angaben einen Durchmesser von nur 1,4 cm. Der 3D-Drucker-Stift kann ABS oder PLA mit 1,75 mm Durchmesser verarbeiten. Die Plastikfäden führt man am oberen Ende in den Stift ein, direkt neben dem Stromkabel. Die Macher versprechen, dass das Gerät nach nicht einmal einer Minute Aufwärmzeit bereit sein soll. Das Plastik wird geschmolzen und tritt an der Stiftspitze aus, hier härtet es sich dann innerhalb kürzester Zeit wieder aus.

In den nächsten Wochen soll ein Kickstarter-Projekt zum Lix 3D Pen starten. Man kann sich auf der offiziellen Website in eine Mailingliste eintragen, wenn man darüber informiert werden will. Der Stift soll in Schwarz oder Silber erhältlich sein und umgerechnet etwas über 100 Euro kosten. Damit ist er zwar ein gutes Stück teurer als der 3Doodler, bei dem jetzt rund 73 Euro verlangt werden. Aber die Handhabung des leichteren und erheblich dünneren 3D Pen dürfte eine Menge ausmachen. Zudem soll der Kickstarter-Preis des Lix 3D Pen mit rund 51 Euro weit unter dem späteren Verkaufspreis liegen. Bereits im September 2014 will das Team ausliefern können.

Größenvergleich

Größenvergleich

Der erhebliche Größenunterschied des Lix 3D Pen zu seinen Konkurrenten lässt mich persönlich fürs Erste erstaunt zurück. Bei Crowdfunding-Projekten ist bekanntlich eine gewisse Skepsis durchaus gesund. Die Macher stellen sich zumindest in der Pressemitteilung kurz vor: Delphine Eloise Wood ist demnach Schuhdesignerin, Anton Suvorov ein Industriedesigner und Ismail Baran hat Marketing und Grafikdesign studiert. Und in dem oben eingebundenen Video scheint man den Stift tatsächlich in Aktion zu sehen. Wie sie das Gerät so kompakt bauen konnten, wird allerdings nicht genau erklärt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website zum Lix 3D Pen. Dort könnt ihr euch bei Interesse auch in die erwähnte Mailingliste eintragen, um über den Beginn des Kickstarter-Projekts informiert zu werden. Gefunden haben wir den Stift bei Gizmag.


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Date: Thursday, 17 Apr 2014 07:01

Google hat seine Kamera-App um interessante neue Features erweitert und sie für alle frei verfügbar in den Play Store eingestellt. Unter anderem versteht sie sich auf eine Art „Lytro-Feature“, bei der man die unscharfen Bereiche des Bildes im Nachhinein verändern kann. Klingt gut, hat aber seine Grenzen.

Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.

Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.

Wir testen hier nur selten Apps, aber Googles neue Kamera-App ist in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen stellt Google sie erstmals über den Play Store zur Verfügung. Zum anderen wurde sie erweitert und verbessert. Dabei hat Google erneut die Benutzeroberfläche überarbeitet – offenbar in der Hoffnung, sowohl die Übersichtlichkeit zu erhöhen als auch Funktionen leichter verfügbar zu machen. Die interessanteste Neuerung ist aber sicherlich „Lens Blur“.

Googles Kamera-App ausprobiert
Dieses Bild ist mit der Standard-Kamerafunktion innerhalb der App ohne jede Effekte und Erweiterungen entstanden.Vordergrund scharfgestellt, Effekt verstärkt.Vordergrund scharfgestellt.
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (10 Bilder)

Was ist und was kann „Lens Blur“?

Von hochwertigen Kameras kennt man den Effekt, dass Objekte im Vordergrund scharf erscheinen und alles dahinter unscharf – oder umgekehrt. Technisch bedingt ist das bei Smartphone-Kameras nicht möglich. Googles neue Kamera-App will das nun per Algorithmus simulieren und geht dabei noch einen Schritt weiter: Was im Bild scharf und unscharf ist kann man im Nachhinein festlegen und ebenso die Stärke des Effekt verändern. Hier einmal Beispielbilder, die die Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen (mit Klick auf die Vorschau bekommt ihr eine größere Version):

Dieses Bild ist mit der Standard-Kamerafunktion innerhalb der App ohne jede Effekte und Erweiterungen entstanden.

Dieses Bild ist mit der Standard-Kamerafunktion innerhalb der App ohne jede Effekte und Erweiterungen entstanden.

Hintergrund scharfgestellt.

Hintergrund scharfgestellt.

Vordergrund scharfgestellt.

Vordergrund scharfgestellt.

Vordergrund scharfgestellt, Effekt verstärkt.

Vordergrund scharfgestellt, Effekt verstärkt.

Die Handhabung der Funktion ist dabei recht einfach: Wählt man die „Lens Blur“-Funktion aus, soll man die Kamera nach dem Auslösen ein Stück nach oben bewegen, dabei aber das eigentliche Motiv möglichst an der selben Stelle im Bild lassen. Ein Algorithmus versucht dann abzulesen, welche Teile des Motivs im Vordergrund und welche im Hintergrund sind.

Nach dem Aufnehmen findet man bei all diesen Fotos in der Bildergalerie das „Lens Blur“-Symbol und kann dann durch einfaches Antippen des Bildbereichs festlegen, was scharfgestellt werden soll – ähnlich, wie man es von der „Lytro“-Kamera kennt. Über einen Schieberegler stellt man ein, wie stark die Unschärfe sein soll.

In meinem kurzen Praxistest habe ich damit recht gute Effekte erzielen können. In den obigen Beispielen sieht man aber gerade bei starker Unschärfe, dass der Algorithmus Probleme mit den komplexen Blättern und dem eher strukturlosen Himmel dahinter hatte: Es wird nicht sauber voneinander abgegrenzt. Ins Schwimmen kommt der Algorithmus auch bei bewegten Objekten.

Hat man hingegen ein ruhiges und recht scharf umrissenes Motiv, funktioniert es gut:

Bei einem komplexen Motiv stößt man eher an die Grenzen:

Da ich das Feature aber nur kurz ausprobieren konnte, kann man hier mit einiger Übung vielleicht noch bessere Ergebnisse erzielen. In diesen beiden Beispielen wiederum finde ich es recht gelungen, auch wenn es nicht in jedem Detail klappt:

Generell ist zu beachten, dass die Bilder offenbar nur in verringerter Auflösung mit 1.024 Pixel maximaler Kantenlänge vorliegen.

Panorama, Photosphere

Darüber hinaus bietet Googles Kamera-App wie bereits gewohnt eine Funktion für Panoramen. Hier soll man laut des kurzen einleitenden Tutorials die Kamera selbst bewegen und nicht etwa sich selbst herumdrehen. Ich persönlich empfinde es als recht umständlich in der Handhabung, wenn ich es mit meiner Panasonic Lumix LX7 vergleiche, denn bei der Kamera-App mache ich das Panorama praktisch Bild für Bild und muss jeweils warten, bis ausgelöst wurde. Meine Kompaktkamera schwenke ich dagegen einfach gemächlich von links nach rechts und fertig.

Hier zwei Beispiele, die ich manuell auf 1.200 Pixel Breite verkleinert habe:

Die Panoramen haben nun eine bessere Auflösung als bisher. Hier könnt ihr euch eines in der Originalgröße herunterladen (JPG, 3,8 MB).

Darüber hinaus kann die App wie bisher auch „Kugelpanoramen“ aufnehmen, hier „Photosphere“ genannt. Die kann man dann beispielsweise auf Google+ hochladen, wo man die Rundum-Ansicht dann mit dem Mauszeiger schwenken kann. Klickt bei diesem Beispiel einfach auf das Vorschaubild.

Abstürze und Probleme

Etwas beunruhigend fand ich, dass ich während meines an sich kurzen Tests zwei schwerwiegende Probleme hatte. Im ersten Fall verlor die App offenbar die Verbindung zur Kamera. Das manuelle Beenden der App hat nicht geholfen. Erst ein Neustart brachte die beiden wieder zusammen. Und bei einem „Lens Blur“-Versuch ist mein Smartphone gleich komplett abgestürzt und dann auch erst im zweiten Anlauf wieder gestartet. Bedenkt man, dass ich es auf einem von mir unveränderten Nexus 4 getestet habe, finde ich das etwas ernüchternd. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass andere Apps oder bestimmte Einstellungen auf meinem Gerät zu diesen Problemen geführt haben. Mit der bisherigen Kamera-App hatte ich zwar ebenfalls gelegentlich Probleme, aber doch sehr selten.

Mein kurzer Foto-Ausflug hat nebenbei bemerkt eine Menge Akku gekostet. Panoramen, Photospheres und auch die „Lens Blur“-Fotos werden schließlich vom Prozessor erst berechnet und verarbeitet. Das kostet entsprechend Strom. Da der Akku bei meinem Nexus 4 sowieso nicht sonderlich berühmt ist, fällt das natürlich besonders auf.

Fazit

Wer Googles Kamera-App sowieso auf dem Gerät hat, bekommt die neue Version einfach als Update. So war es jedenfalls bei mir. Alle anderen können sie hier über den Play Store installieren. Voraussetzung ist allerdings mindestens Android 4.4.

Ob man die neue Benutzeroberfläche nun einfacher findet als die alte, ist aus meiner Sicht Geschmackssache. Die Buttons zum Umschalten der Modi blenden sich am Anfang kurz am linken Bildschirmrand ein und verkrümeln sich dann nach links aus dem Bild. Mit einem Swipe nach rechts lockt man sie wieder hervor.

Das „Lens Blur“-Feature kann sehr interessante Ergebnisse erzielen, wobei man auch schnell an die Grenzen der Technik stößt. Hier hilft vielleicht noch etwas Übung und eine ruhige Hand. Trotzdem geht natürlich nichts über eine Kamera, bei der dieser Effekt einfach vorhanden ist und nicht simuliert werden muss – was allerdings niemanden überraschen sollte.

Hier findet ihr die App im Play Store. Weitere Hintergründe zur App und vor allem zum „Lens Blur“-Effekt findet ihr im Google Research Blog.


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Date: Wednesday, 16 Apr 2014 11:17

Als „lebendes Lego“ werden die TinkerBots bisweilen bezeichnet und das trifft es schon ganz gut: Aus einer Vielzahl an Bauteilen kann man sich hier seinen sich bewegenden und interaktiven Roboter zusammensetzen. Das soll Kindern spielerisch Einblicke in Technik geben, wird aber sicher zugleich so manche Eltern begeistern.

Sich bewegende, interaktive und steuerbare Roboter lassen sich mit TinkerBots bauen.

Sich bewegende, interaktive und steuerbare Roboter lassen sich mit TinkerBots bauen.

Das Berliner Startup TinkerBots wollte auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo mindestens 100.000 US-Dollar einsammeln und hat dieses Ziel innerhalb der ersten Woche bereits erreicht. Ihre Idee eines modularen Roboter-Sets kommt also offenbar gut an. Ein Grund ist vielleicht, dass sie sich zum Ziel gesetzt haben, dass auch schon fünfjährige Kinder etwas damit anfangen können. Denn Programmieren ist zwar möglich, aber nicht notwendig.

TinkerBots
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (21 Bilder)

Das folgende Video stellt das Projekt vor:

Im Prinzip können sich Kinder damit also ihre eigenen Spielzeuge basteln und der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es geht somit nicht um ein einziges Robotermodell, wie man es beispielsweise mit dem gerade vorgestellten GoPiGo bauen kann. Stattdessen soll man die diversen Bauteile ganz nach eigenem Gusto kombinieren können. Und wer will, kann sein Modell sogar noch mit Lego-Bausteinen verfeinern.

Das zentrale „Power Brain“-Modul ist dabei zu Arduino kompatibel, was u.a. für Schulen und Maker spannend sein dürfte. Darüber kann man seine Modelle also auch programmieren. Andere wiederum lassen sich per App fernsteuern. Und im einfachsten Fall kann man seinem Roboter die gewünschten Bewegungen beibringen: Im Lernmodus führt man aus, was der Roboter tun soll, der es dann in der Folge wiederholt.

Zahlreiche Module, weitere geplant

Künftig wird man sich auch Drohnen mit TinkerBots bauen können.

Künftig wird man sich auch Drohnen mit TinkerBots bauen können.

Neben dem Power Brain gehören weitere Module zu den angebotenen Sets. Darunter finden sich beispielsweise welche, die als Gelenke dienen oder auch solche, die mit Sensoren ausgestattet sind. Weitere zum Beispiel mit Solarpanelen oder mit Kurbeln zur Stromerzeugung sind angekündigt. Mit den ebenfalls geplanten Rotormodulen wiederum könnte man sich seine eigene, funktionsfähige Drohne bauen.

Ganz billig ist der Bastelspaß allerdings nicht: Bei umgerechnet rund 145 Euro inklusive Versand und Steuern geht es los und reicht je nach Set bis zu 440 Euro.

Weitere Informationen findet ihr auf der Projektseite der TinkerBots auf Indiegogo. Unterhalb des englischen Beschreibungstextes findet sich auch einer auf Deutsch.


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Date: Wednesday, 16 Apr 2014 09:13

Die Macher des weltweiten „Fon“-Wi-Fi-Netzwerks haben etwas Neues in der Mache: Gramofon ist eine Streamingbox für Musik und zugleich ein WLAN-Router und -Repeater.

Streamingbox Gramofon

Streamingbox Gramofon

Wie man Spotify-Musik drahtlos auf die heimische Hi-Fi-Anlage bekommt, ist ein Dauerbrennerthema. Spotify selbst hat auch schon reagiert und Spotify Connect angekündigt. Dort soll man sich aber gleich neue Geräte kaufen. Was aber, wenn man seine vorhandene Anlage oder Aktivboxen anschließen möchte? Und was macht man, wenn man kein Spotify-Nutzer ist?

Gramofon
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Zumindest auf eine der Fragen will die Streamingbox Gramofon eine Antwort parat haben. Sie sucht gerade auf Kickstarter nach Unterstützern, die insgesamt mindestens 250.000 US-Dollar vorschießen. Das Versprechen: Man schließt Gramofon an Strom und Internet an, verbindet es mit seiner Anlage und kann praktisch sofort Musik streamen. Gramofon stellt dazu ein eigenes WLAN bereit, in das man sich einfach einklinkt.

Ebenso wie bei Spotify Connect wird auch hier die Musik nicht direkt vom Mobilgerät gestreamt, sondern Smartphone oder Tablet dienen praktisch als Fernsteuerung. Die eigentliche Streaming-Arbeit übernimmt Gramofon.

Als Bonus gibt es ein soziales Feature: Bis zu 20 Leute können sich ebenfalls mit Gramofon verbinden und dann beispielsweise bei einer Party die Playliste mitbestimmen. Dazu identifizieren sie sich via Facebook oder Google und müssen mit dem Inhaber der Box in dem entsprechenden Netzwerk verbunden sein.

Für manchen ebenfalls interessant: Man wird zugleich Mitglied des weltweiten Wi-Fi-Netzwerks „Fon“ aus Spanien. Die haben nach eigenen Angaben inzwischen 13 Millionen Zugangspunkte, die von den „Foneros“ genannten Mitgliedern frei verwendet werden dürfen. Zugleich macht sich Gramofon auf Wunsch auch im heimischen WLAN nützlich: Die Streamingbox kann einen älteren Router ersetzen oder auch als Repeater dienen, um die Wi-Fi-Stärke zu verbessern.

Smartphone oder Tablet dienen als Fernsteuerung.

Smartphone oder Tablet dienen als Fernsteuerung.

Weitere Dienste neben Spotify und WahWah sind angekündigt

Ein Haken an dem Produkt im jetzigen Zustand ist die Beschränkung auf Spotify sowie den Radiodienst WahWah. Die Macher versprechen zwar, mit weiteren Diensten Kooperationen eingehen zu wollen. Aber ob sie das schaffen, kann heute niemand sagen.

Zudem gibt es als Anschluss für den Audio-Ausgang nur eine 3,5-mm-Klinke. Ein optischer Ausgang oder eine drahtlose Verbindung ist zumindest für diese erste Version noch nicht vorgesehen. Mit dem eigenen Internet kann es sich dafür entweder per Ethernet-Kabel oder WLAN verbinden.

Eines fällt an der Gramofon-Box darüber hinaus auf (neben dem leuchtenden Ring auf dem Gehäuse): der kleine Preis. Auf Kickstarter hat man momentan noch die Möglichkeit, sich eine für umgerechnet gerade einmal gut 37 Euro zu sichern.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite zur Gramofon Streamingbox.


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Date: Wednesday, 16 Apr 2014 06:52

Wie es aussieht, ist an den schon lange gärenden Gerüchten einiges dran: Amazon will noch dieses Jahr mit einem eigenen Smartphone auf den Markt kommen. Und das wird nicht nur eng an Amazons Dienste angebunden, sondern soll offenbar mit einigen exklusiven Gimmicks überzeugen.

Das Amazon Smartphone steckt hier in einer speziellen Hülle, die das endgültige Design des Geräts verbergen soll.

Das Amazon Smartphone steckt hier in einer speziellen Hülle, die das endgültige Design des Geräts verbergen soll. (Quelle: Boy Genius Report)

Die Seite Boy Genius Report zeigt Bilder des Smartphones, das sich allerdings in einer Hülle befindet. Das genaue Design kann man daraus also nicht ablesen. Dafür will man aber einige Eckdaten erfahren haben. So wird im Innern ein nicht näher benannter Snapdragon-Prozessor erwartet. Das Display soll eine Diagonale von 4,7 Zoll haben und in 720p-Auflösung daherkommen. Diese Daten hören sich zunächst nach Mittelklasse-Smartphone an. Aber Amazon hat offenbar noch ein Ass im Ärmel: sechs Kameras.

Neben den üblichen Kameras vorn und hinten für Fotografie und Film sollen sich demnach vier weitere Kameras im Gehäuse befinden, die u.a. Handgesten erkennen können und die Kopf- und Augenbewegungen verfolgen. Damit sollen sich offenbar Effekte umsetzen lassen, wie man sie in Smartphones bislang noch nicht gesehen hat. Laut der Informationen gehört dazu ein 3D-Effekt in der Benutzeroberfläche des Amazon-Phones. Er soll auch in Apps zum Einsatz kommen, so dass man beispielsweise Produkte im Amazon Store aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann, wenn man das Handy entsprechend neigt.

Wie Boy Genius Report berichtet, soll Amazon an mindestens zwei Modellen arbeiten. Ein Low-End-Gerät mit einfacheren Komponenten und einem entsprechenden günstigeren Preis soll nach dem hier abgebildeten auf den Markt kommen.

Wenig überraschend soll Amazon auf ein angepasstes Android setzen. Dieses Vorgehen kennen wir schließlich schon von den Kindle Fire Tablets. Amazon nimmt hier das frei erhältliche Android und passt es sowohl optisch als auch funktional an. Googles Dienste sowie der Play Store werden sich hierauf also nicht finden. Amazon arbeitet aber offenbar bereits mit Entwicklern zusammen, damit sie gleichzeitig zum Gerät auch passende Apps vorstellen können, die beispielsweise auf den 3D-Effekt setzen.

Vier Kameras sollen dazu dienen, einen neuartigen 3D-Effekt zu erzeugen.

Vier Kameras sollen dazu dienen, einen neuartigen 3D-Effekt zu erzeugen.

Nach Informationen des Wall Street Journal sollen Amazons Smartphones im Juni vorgestellt werden und dann im September herauskommen. Neben dem Preis ist für Interessenten hierzulande noch die große Frage, inwiefern es überhaupt außerhalb der USA angeboten wird.

Mit seinen Kindle Fire Tablets hat sich Amazon einen Platz in diesem bommenden Markt erobert. Mit dem Fire TV wetteifern sie seit Kurzem auch ums Wohnzimmer mit. Ein Smartphone wäre hier nur eine logische Ergänzung in der Produktpalette. Da zudem viele Nutzer diese Geräte gern einsetzen, um in Onlineshops zu stöbern, ist es für den E-Commerce-Riesen noch einmal um so interessanter. Sollte dann noch der Preis wie bei den Kindles messerscharf kalkuliert sein, könnte Amazon hier eine echte Chance haben.


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Date: Tuesday, 15 Apr 2014 09:06

Wir können unterwegs nie genug Strom für unsere Gadgets haben und die „Carbon“-Armbanduhr fungiert dabei nicht nur als externer Akku, sondern lädt sich per Solarzelle auch selbst wieder auf.

Die Carbon ist ein Solar-Ladegerät mit Zusatzakku am Handgelenk.

Die Carbon ist ein Solar-Ladegerät mit Zusatzakku am Handgelenk.

Inzwischen verlasse ich das Haus nicht mehr ohne meinen Zusatzakku. Nur dann habe ich die Gewissheit, dass ich mein Nexus 4 auch wirklich den ganzen Tag benutzen kann, ohne eine Steckdose zu brauchen. Manche Smartphones haben da mehr Spielraum, aber viele Nutzer werden das Problem kennen. Die „Generation Ladekabel“ eben. Für sie ist die „Carbon“ Armbanduhr gedacht. Sie ist zwar keine Smartwatch, aber dennoch ziemlich schlau gedacht. Sie hat einen Akku integriert, mit dem man einem Smartphone bis zu drei Stunden mehr Akkulaufzeit für Telefonate oder das Websurfen spendieren kann. Zugleich lädt sie sich einfach per Solarzelle selbst wieder auf.

Carbon Solar-Armbanduhr
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Die Macher versprechen dabei, dass beispielsweise auch eine Bürobeleuchtung ausreicht, um den Akku der Carbon wieder mit Strom zu versorgen. Es eignet sich also nicht nur für Leute, die im Freien arbeiten… Die Uhr lässt sich aber ebenso per Micro-USB wieder aufladen. Die Ladezeiten sind hier sehr unterschiedlich: So dauert es nach offiziellen Angaben etwa acht Stunden, um den Akku in der Uhr nur per Solarzelle vollständig aufzuladen. Per USB sind es hingegen nur 30 Minuten.

Braucht ein Gadget mehr Saft, schließt man es mit einem der mitgelieferten, extra kurzen Kabel an. Auf diese Weise kann man beispielsweise das Smartphone bequem in der Hand halten, während es zugleich wieder aufgeladen wird. Die Kabel gibt es u.a. für Micro-USB sowie Apples Lightning-Anschluss und den älteren 30-Pin-Connector. Die Uhr gibt 1 A/5 V ab und soll sich damit für viele Geräte bis hin zu stromhungrigen Tablets eignen.

Preis und Verfügbarkeit

Entwickelt und gebaut wird die Carbon von Energy Bionics aus Floria. Beim Design sei es ihnen wichtig gewesen, die Uhr nicht wie ein tragbares Solar-Ladegerät aussieht. Abgesehen von ihrer doch auffälligen Dicke von 14 mm sieht die Carbon tatsächlich aus wie eine handelsübliche Analog-Uhr.

Die Carbon soll es in einem silbernen und einem schwarzen Gehäuse geben, die sich wiederum mit einem schwarzen Silikon-Armband oder einem braunen aus Leder kombinieren lässt. Ab umgerechnet etwa 80 Euro ist man dabei, die internationalen Versandkosten sind hier bereits inklusive. Für den September 2014 ist die Auslieferung der Uhren geplant.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite der Carbon.


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Date: Tuesday, 15 Apr 2014 06:57

Mit GoPiGo gibt es auf Kickstarter ein neues Projekt, mit dem man mehr aus seinem Raspberry Pi machen kann: Es enthält alle notwendigen Bauteile, um den Minimal-PC in einen programmierbaren, herumfahrenden Roboter zu verwandeln.

GoPiGo – Raspberry Pi auf Rädern

GoPiGo – Raspberry Pi auf Rädern

Das Unternehmen Dexter Industries aus Arlington bei Washington hat sich nicht nur auf Roboter als Lernmaterial spezialisiert, sondern kennt sich auch bereits mit dem Thema Raspberry Pi aus: Voriges Jahr landeten sie mit dem BrickPi einen Hit auf Kickstarter. Mit ihm kann man aus einem Raspberry Pi und Lego-Mindstorms-Komponenten einen Roboter bauen. Aus dem Kickstarter-Projekt wurde inzwischen ein Produkt, das tatsächlich erhältlich ist. Jetzt kehren sie mit dem GoPiGo auf die Plattform zurück.

GoPiGo
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Man bekommt hier ein Set von Bauteilen, um ein Robotermodell mit zwei Antriebsrädern zu bauen. Das folgende Video stellt die Hintergründe vor und zeigt den GoPiGo in Aktion:

Die Macher zielen mit dem GoPiGo also vor allem auf Kinder, denen darüber Technik und ihre Funktionsweise näher gebracht werden soll. Der GoPiGo soll zum Programmieren anregen und lässt sich beispielsweise um das Kameramodul erweitern. Dafür gibt es einerseits einen Platz am Gehäuse, um sie fest zu installieren. Man kann sie aber auch so montieren, dass man sie per Servos um 180 Grad drehen kann. Da es für den Raspberry Pi generell bereits etliches Zubehör gibt, sind die Möglichkeiten auch darüber hinaus vielfältig. Insofern kann man davon ausgehen, dass das Roboter-Kit auch bei so manchem Erwachsenen auf Interesse stößt.

Das Zusammenbauen soll sich in zehn Minuten schaffen lassen. In diesem Video kann man sich das ansehen:

Als einziges Werkzeug benötigt man einen Schraubenzieher. Die Macher wollen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung beilegen. So gesehen ist der GoPiGo einsteigerfreundlich, soll aber laut Beschreibungstext trotzdem genug Platz für Erweiterungen lassen, damit auch Fortgeschrittene Spaß daran haben.

Das Set besteht dabei u.a. aus dem Acrylgehäuse, Motoren, Rädern und dem Steuerungsboard. Angetrieben wird der GoPiGo von acht AA-Batterien.

Wer sich für den GoPiGo interessiert, bekommt ihn aktuell noch zum „Early Bird“-Preis auf Kickstarter: Umgerechnet etwa 56 Euro soll man vorschießen, die Versandkosten sind hier schon inklusive. Andere Pakete enthalten beispielsweise bereits die Kamera oder einen Raspberry Pi Modell B. Im Oktober 2014 sollen die GoPiGos ausgeliefert werden.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite zum GoPiGo.


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Date: Monday, 14 Apr 2014 10:48

Ein britisches Startup will den Markt der Bluetooth-Lautsprecher aufmischen: mit dem Spaced360. Diese Box soll nicht nur durch ihren Sound überzeugen, sondern verbreitet den auch noch rundherum im Raum. Mono und Stereo seien ja vollkommen von gestern, sagen die Macher.

Der Spaced360 verspricht ein einzigartiges Klangerlebnis.

Der Spaced360 verspricht ein einzigartiges Klangerlebnis.

Der Markt der Bluetooth-Lautsprecher ist bereits vielseitig und bunt. Da muss sich ein Neuling schon etwas einfallen lassen, um gegen die etablierte Konkurrenz z.B. der Jawbone Jambox anzukommen. Ein gern gebrauchtes Mittel der Wahl ist dann ein möglichst einzigartiges Design – sei es nun retro, futuristisch oder schlichtweg überraschend. Die Macher der Spaced360 wollen nun sowohl mit dem Design als auch dem Sound überzeugen.

Spaced360
Der Spaced360 verspricht ein einzigartiges Klangerlebnis.spaced360-02spaced360-03
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Die Idee, Musik nicht nur wie bei klassischen Boxen in eine Richtung abzustrahlen, haben wir dabei durchaus schon gesehen. Man denke hier beispielsweise an die Marmitek Boombox 160. Aber die Macher des Spaced360 versprechen im wahrsten Sinne des Wortes raumfüllenden Klang. Ihrer Vorstellung nach platziert man die Box dementsprechend in der Mitte des Raumes und soll dann an jeder Stelle den gleichen Sound haben. Rein physikalisch ist das allein schon deshalb nicht möglich, weil die Raumakustik hier ein Wörtchen mitzureden hat und auf die kann sich der Spaced360 nicht einstellen. Entsprechend sollte man solche Aussagen also mit der entsprechenden Distanz betrachten: Unter idealen Bedingungen hätte man mit dieser Box überall den selben Sound.

Die Macher sind um markige Marketingsprüche generell nicht verlegen. Nicht nur, dass sie Stereo und Mono Lebewohl sagen. Sie behaupten auch, ihre „Airsound“-Technologie sei für Musik das, was 3D für Filme ist. Darauf kann sich nun jeder selbst einen Reim machen. So mancher hält 3D-Filme schließlich für nicht wesentlich mehr als eine vorübergehende Mode und ein Gimmick, mit dem man ein paar Euro mehr an der Kasse verlangen kann…

Technische Daten, Preis

Zu den wesentlichen Eckdaten: Die Spaced360 misst 22 x 19 x 8,8 cm und wiegt 1,1 kg. Eine Akkuladung soll je nach Nutzung vier bis 14 Stunden halten und sich innerhalb von zwei Stunden wieder auffrischen lassen. Man kann die Box aber auch mit dem Netzkabel direkt mit Strom versorgen. Die Musik kann man nicht nur drahtlos per Bluetooth zu ihr schicken, sondern auch kabelgebunden via 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Umgerechnet rund 300 Euro soll die Box kosten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man sie zwar über die Website bestellen, aber nur innerhalb des Vereinigten Königreichs liefern lassen. Wer nun nicht auf einen Dienst wie Borderlinx zurückgreifen möchte, muss sich wohl noch etwas gedulden.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website. Gefunden haben wir die Spaced360 bei The Next Web.


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Date: Monday, 14 Apr 2014 09:03

Aus London kommt der neueste Wettbewerber im Markt der Falträder mit Elektroantrieb: das Jive Bike. Mit interessanten technischen Details wie einem kettenlosen Antrieb will es sich von der Konkurrenz absetzen.

Das Jive Bike aus London

Das Jive Bike aus London

Kompakte Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind vielleicht kein Hype wie Smartwatches und Fitnessarmbänder, aber auf jeden Fall ein Trend. Wir hatten hier in letzter Zeit beispielsweise mit dem Faltroller Urb-E einen besonders kleinen Vertreter, mit dem Commute Case einen besonders kuriosen und mit dem GiBike einen besonders schicken. Das Jive Bike des Londoner Unternehmens Jam Vehicles findet seinen Platz dazwischen.

Jive Bike
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So ist das Jive Bike beispielsweise kompakter als das GiBike, dafür aber im Gegensatz zum Urb-E ein klassisches Fahrrad. Zum Zusammenfalten braucht es zwar mehr als einen Handgriff, aber dafür kann das Rad sowohl fahrbereit als auch eingeklappt überzeugen:

Jive Bike fahrbereit...

Jive Bike fahrbereit…

...und zusammengeklappt.

…und zusammengeklappt.

Ungewöhnlich ist das Design des Rahmens. In dem silbrigen, wellenförmigen Hauptteil befinden sich der Akku und ein Raspberry Pi als Steuereinheit. Ebenso ist hier der kettenlose Antriebsstrang untergebracht. Wie stabil der Rahmen ist, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. Auf der anderen Seite sind Räder wie das Jive Bike auch nicht für den Wochenendausflug gebracht, sondern eher für den Arbeitsweg oder als Zubringer zur nächsten Bahnstation.

Als Nutzer kann man wählen, ob man dem Elektroantrieb alle Arbeit überlässt, ob man sich beim Strampeln unterstützen lässt oder ob man ganz klassisch ohne jeden Zusatzantrieb radelt. Wählt man die Unterstützung, soll der Akku für etwa 32 km ausreichen. Danach dauert es rund zwei Stunden, bis er wieder vollständig aufgeladen ist. Dazu kann man ihn einfach an eine normale Steckdose anschließen. Der Motor befindet sich am Vorderrad und soll für bis zu 25 km/h gut sein.

Vorbestellungen jetzt möglich

Im Lenker ist darüber hinaus ein Platz fürs Smartphone vorgesehen und die Macher haben auch eine passende App herausgebracht. Allerdings scheint man hier nur an iPhones gedacht zu haben und es sieht nicht so aus, als sei das Smartphone gegen Witterungseinflüsse geschützt oder als könne es beim Fahren mit Strom versorgt werden. Wer schon einmal die Navi-Funktion seines Smartphones ausprobiert hat, weiß hingegen, in welcher Geschwindigkeit sie den Akku leersaugt.

Interessenten können das Jive Bike jetzt vorbestellen. Dazu soll man eine Anzahlung von umgerechnet rund 120 Euro leisten und sichert sich damit ein Exemplar aus der ersten Serie. Wer will, kann dann im Juni schon einmal eine Testfahrt unternehmen. Es steht nicht explizit auf der Seite, aber das wird wahrscheinlich nur in London möglich sein. Will man das Rad dann endgültig bestellen, sind noch einmal rund 1.690 Euro zu bezahlen. Laut Hersteller Jam Vehicles kann man sowohl von der Anzahlung als auch von der Vorbestellung noch jederzeit zurücktreten. Im September soll ausgeliefert werden.

Weitere Informationen findet ihr hier auf der offiziellen Website. Gefunden haben wir das Jive Bike bei TechCrunch.


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Date: Monday, 14 Apr 2014 06:55

Wie die Natur als Vorbild dienen kann, zeigt das baden-württembergische Unternehmen Festo mit seinem “Bionic Kangaroo”, das den einzigartigen Bewegungsablauf des australischen Wappentieres nachahmt. Es ist dabei neuestes Mitglied einer wachsenden Familie von künstlichen Tieren.

Das Bionic Kangaroo beim Absprung.

Das Bionic Kangaroo beim Absprung.

Das Unternehmen Festo aus Esslingen bei Stuttgart ist Teil des „Bionic Learning Network“. Gemeinsam mit Hochschulen, Instituten und anderen Firmen entwickelt und fördert es hier Projekte, die „von der Natur inspiriert“ sind. Nach eigenen Aussagen ist der Hintergrund, dass natürliche Prinzipien „neue Impulse für technische Anwendungen und die industrielle Praxis“ liefern können. Insofern ist das künstliche Känguru im folgenden Video nicht nur so kurios wie interessant, sondern zugleich ein Lernobjekt:

Bionic Kangaroo
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Wie man sehen kann, geht es den Machern vor allem um die Besonderheiten des Bewegungsablaufs und weniger darum, eine verblüffende Illusion zu schaffen. Die Känguru-Hülle selbst ist eher Beiwerk zu Marketingzwecken. Das eigentlich Interessante passiert darunter. So kann das Bionic Kangaroo beispielsweise aus der Landung Energie für den nächsten Sprung zurückgewinnen. Und auch wenn das künstliche Känguru (noch) nicht so elegant und dynamisch wirkt wie seine natürlichen Vorbilder, ist die Ingenieursleistung schon sehr beachtlich. Um noch einen draufzusetzen, kann man das Bionic Kangaroo per Myo Armband allein mit Handgesten steuern. Das ist jetzt sicherlich nicht an sich notwendig, sieht aber gut aus. Nicht zuletzt zeigt es zugleich, dass solche neuen Steuergeräte wie das Myo vielleicht gerade abseits des Computers ihre Anwendung finden können.

Festo jedenfalls ist schon ein bekannter Name, wenn es um künstliche Tiere geht. Ihr fliegender Roboter „Smart Bird“ hatte 2011 auf einer TED-Konferenz verblüfft:

Und voriges Jahr hatten wir euch die Roboter-Libelle BioniCopter vorgestellt:

Wer noch mehr über das Bionic Kangaroo erfahren möchte, kann das hier auf oder offiziellen Website und in diesem PDF-Dokument. Gefunden haben wir es bei Technabob.


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Date: Sunday, 13 Apr 2014 07:03

Das Sanctuary 4 ist eine Energietankstelle und Ablagefläche für die Smartphones der ganzen Familie. Mehrere Smartphones und ein Tablet können gleichzeitig aufgeladen werden, egal ob Team Android oder Apple.

Bluelounge Sanctuary 4  (Bilder: Frank Müller)

Bluelounge Sanctuary 4 (Bilder: Frank Müller)

Bluelounge stellt Zubehör für Smartphones und andere Gadgets her, das manche für unnötig, andere für unverzichtbar halten. Auch Sanctuary 4 fällt in diese Kategorie. Denn natürlich kann man seine Gadgets einfach mit dem mitgelieferten Kabel und Netzteil aufladen. Aber so eine schlicht gestaltete Station hat doch einfach etwas mehr Stil. Bis zu vier Smartphones gleichzeitig lassen sich mit Sanctuary 4 aufladen, wobei es dabei auf der Ablagefläche etwas eng werden dürfte. Ein Tablet und zwei Smartphones oder zwei Tablets gleichzeitig sind dagegen sowohl vom Ladestrom des Netzteils als auch vom Platzangebot her ohne Probleme machbar.

Das folgende Video führt die Vorteile der Ladestation kurz vor.

Bluelounge Sanctuary 4
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Ein Micro-USB-Kabel liefert Bluelounge mit, zum Anschließen weiterer Geräte oder von Apple-Gadgets muss man auf das Original-Kabel seines Gerätes zurückgreifen.

Dazu nimmt man zunächst das gummierte Oberteil von Sanctuary 4 ab, um auf den Vierfach-Hub mit eigener Stromversorgung zugreifen zu können. Das Kabel des mitgelieferten Netzteils ist zwar ausreichend, könnte für meinen Geschmack etwas länger sein. Die beiden rechten Anschlüsse sind für Tablets gedacht, die beiden linken für Smartphones.

Alle Kabel können einfach eingeklemmt werden, das Kabel für das Tablet wird durch ein Loch an der Rückenstütze gefädelt. Die Neigung dieser Stütze lässt sich über eine Stellschraube an der Unterseite so einstellen, dass das Sancutary 4 auch als Halter für das jeweilige Tablet dienen kann.

Weitere Infos ber das Sanctuary 4 gibt es auf der Produktseite von Bluelounge. Allerdings ist die Ladestation für bis zu vier Geräte nicht ganz billig. Bei Amazon kostet sie im Moment 98,50 Euro (Affiliate-Link).


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Date: Saturday, 12 Apr 2014 07:03

Iron Mans sprechender Computer „Jarvis“ war die Inspiration für zwei Princeton-Studenten, eine Open-Source-Sprachsteuerung auf Basis des Raspberry Pi zu entwickeln. Nun haben sie ihr „Jasper“ genanntes Projekt vorgestellt.

Jasper-Informationsseite auf GitHub

Jasper-Informationsseite auf GitHub

Computer, mit denen wir uns wie mit einem Menschen unterhalten können, sind eines der Lieblingsthemen in der Science Fiction. Man denke nur an den eigensinnigen HAL 9000 aus Stanley Kubricks „2001“, an den allwissenden Computer an Bord der Enterprise oder eben an Tony Starks freundlichen Jarvis. Während wir von der künstlichen Intelligenz dieser fiktionalen „Elektronengehirne“ noch weit entfernt sind, ist Sprachsteuerung inzwischen schon sehr weit gekommen: Apples Siri, Google Now oder Microsofts Cortana sind hier die prominentesten Beispiele. Was aber diese drei gemeinsam haben: Sie sind keine freien Systeme, auf die Entwickler für ihre Projekte aufbauen können.

Jasper
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Hier kommen die Princeton-Studenten Charles Mash und Shubhro Saha in Spiel. Sie haben hier Projekt Jasper nun auf GitHub veröffentlicht und stellen es in diesem Video vor:

Wie man es von anderen Systemen kennt, reagiert Jasper auf ein Signalwort, in diesem Fall seinen Namen. Ein Ton signalisiert, dass das System auf eine Anweisung wartet. Danach kann man seinen Sprachbefehl geben, um zum Beispiel Auskunft über das Wetter zu erhalten, Musik zu spielen oder herauszufinden, ob man neue Nachrichten auf Facebook hat. Das Besondere: Es basiert auf leicht erhältlichen und preisgünstigen Komponenten wie einem Raspberry Pi. Entwickler haben zudem eine Programmierschnittstelle zur Verfügung, um Jasper in ihre Projekte zu integrieren. Die Studenten haben dabei auf zahlreiche Projekte in der Open-Source-Community zurückgreifen können. Sie sähen Jasper als gute Möglichkeit, andere auf diese Möglichkeiten aufmerksam zu machen, erklärten sie gegenüber der Wired. „Wir waren begeistert davon, wie weit wir mit diesen freien, offenen Lösungen kommen konnten und wollen andere damit inspirieren.“

Wie man im Video ebenfalls bemerkt, ist die Sprachausgabe nicht mit den fortgeschrittenen Systemen zu Vergleichen, die man von Apple, Google und Microsoft kennt. Über die Gründe kann man sich in dieser Diskussion auf Hacker News informieren. Kurz zusammengefasst: Solche fortgeschrittenen Stimmen brauchen einen erheblichen technischen Aufwand und es gibt bislang schlichtweg kein frei erhältliches Angebot dafür. Gut möglich, dass sich das in Zukunft noch ändert. Bis dahin aber wird man mit dem Qualitätsunterschied leben müssen, denn keine der großen Firmen gibt ihre Entwicklung frei.

Auf Jasper haben die beiden Studenten offenbar nicht nur deshalb schon viel positives Feedback erhalten. Sie haben bei alldem aktuell nicht vor, daraus ein Geschäft zu machen. Vielmehr seien sie gespannt darauf, was andere damit anstellen. Da Jasper selbst Open Source ist, kann jeder Interessierte das Projekt anpassen und weiterentwickeln. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass wir in Zukunft noch häufiger von diesem Projekt hören werden – sowohl im wortwörtlichen als auch im übertragenen Sinne.


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Date: Friday, 11 Apr 2014 11:11

Mit der Coolpix S810c hat Nikon nun einen ernsthaften Konkurrenten für Samsungs Galaxy Camera auf den Markt gebracht. An vielen wichtigen Stellen wurde die Kompakte gegenüber dem Vorgängermodell verbessert.

Die Nikon S810c sieht so unspektakulär wie ihr Vorgänger aus, wurde aber an vielen entscheidenden Stellen verbessert. (Bilder: Nikon)

Die Nikon S810c sieht so unspektakulär wie ihr Vorgänger aus, hat aber u.a. ein Objektiv mit mehr Zoom. (Bilder: Nikon)

Eine Kamera mit Android als Betriebssystem scheint in vielerlei Hinsicht eine logische Idee. Schließlich kann ich auf einem Smartphone heute bereits meine Bilder bearbeiten und sie sofort teilen. Eine Kamera hat aber noch immer die bessere Bildqualität und ist flexibler einsetzbar. Entsprechend begeistert sind wir daher von der Geräteklasse Smart Camera, nur hat sich in diesem Bereich in den letzten Monaten nicht wirklich viel getan. Vor allem Samsung hat sich mit der Galaxy Camera hervorgetan, deren zweites Modell gerade Anfang des Jahres gezeigt wurde. Und auch das Galaxy S4 Zoom soll einen Nachfolger erhalten – der diesmal deutlich weniger klobig ausfallen könnte.

Nikon Coolpix S810c
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Nikon hatte 2012 die Coolpix S800c vorgestellt, die allerdings mit Android 2.3 „Gingerbread“ von Anfang an veraltet war. Der Nachfolger S810c kommt nun immerhin mit Android 4.2.2 „Jelly Bean“ – das ist zwar nicht die neueste Version, aber aktuell genug.

Im Innern findet sich wie bisher ein 16-Megapixel-Sensor. An vielen anderen wichtigen Stellen wurde die Kamera hingegen verbessert. Das Objektiv ist ein 12-facher Zoom, der aufs Kleinbildformat umgerechnet von 25 bis 300 mm Brennweite reicht (vorher 25 bis 250 mm) und damit ein sehr breites Feld an kreativen Möglichkeiten abdeckt. Auch das Display auf der Rückseite wurde größer (3,7 statt 3,5 Zoll) und ist nun besser aufgelöst (1,2 Millionen Pixel statt 812.000). Hinzugekommen sind außerdem ein Kopfhöreranschluss sowie GPS.

Im Gegensatz zu Samsungs Galaxy Camera verfügt die Coolpix S810c allerdings nur über Wi-Fi und nicht über Mobilfunk. Sie ist also auf ein offenes WLAN angewiesen oder man nutzt beispielsweise sein Smartphone als Hotspot. Nikon bietet zudem eine App an, mit der man geschossene Bilder nahtlos auf ein Smartphone oder Tablet übertragen können soll. Der Akku soll länger halten: 270 statt wie bisher 140 Aufnahmen sind angegeben. Die Kamera lässt sich zudem weiterbenutzen, wenn sie via Micro-USB aufgeladen wird. Vielfotografierer werden also einen externen Akku dabei haben.

Voller Zugriff auf den Play Store

Der eigentliche Vorteil einer Android-Kamera ist am Ende natürlich, dass man alle Apps nutzen kann, die man vom Smartphone oder Tablet kennt. Nikons Kamera hat vollen Zugriff auf Googles Play Store. Entsprechend lassen sich Bilder also in den zahlreichen Foto-Apps bearbeiten, verschönern oder je nach Geschmack auch verschlimmbessern sowie sofort in jedem Social Network teilen, per Message oder E-Mail versenden und einiges mehr. Dank des Kopfhöreranschlusses lässt sich die Kamera zugleich als Mediaplayer nutzen. Und über das GPS landen nicht nur Koordinaten in den Bildern, sondern man kann sich darüber hinaus den Weg per Navigation weisen lassen. Nikon betont, dass sich die Kamera auch für Spiele nutzen lässt. Welche praktische Anwendung sich dahinter verbirgt, ist mir persönlich allerdings schleierhaft.

Die Nikon Coolpix S810c soll Ende April erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 319 Euro.

Weitere Informationen findet ihr in dieser Pressemitteilung sowie die technischen Daten auf der Produktseite. Gefunden haben wir sie bei Engadget.


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Date: Friday, 11 Apr 2014 09:04

Der „Zuta Pocket Printer“ ist nur einige Zentimeter größer als ein Tennisball. Die Macher schaffen dieses kleine Wunder, in dem sie neu erfinden, wie ein Drucker funktioniert: Man legt das Blatt Papier flach auf den Tisch und der Mini Printer fährt ausdruckend darüber.

In diesem Bild ist ein Drucker versteckt.

In diesem Bild ist ein Drucker versteckt.

Es gibt verschiedene Ideen, wie man einen Drucker noch kompakter machen könnte. Eine der ungewöhnlicheren Exemplare ist dabei sicherlich der „Stack“, der auf ein Papierfach verzichtet. Stattdessen setzt man ihn direkt auf einen Stapel und er arbeitet sich nach unten durch. Aber abgesehen davon, dass er nur eine Designstudie ist, ist auch er durch eine rein physikalische Grenze eingeschränkt: Er muss mindestens so breit wie ein Blatt Papier sein. Ganz anders nun der „Zuta Pocket Printer“: Er fährt selbsttätigend über ein Blatt Papier, das man dafür natürlich sehr glatt hingelegt haben muss. Im folgenden Video seht ihr einen Prototypen in Aktion und bekommt auch gezeigt, wie das fertige Produkt aussehen soll:

Zuta Pocket Printer
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Im Prinzip ist der Zuta Pocket Printer also ein Druckkopf auf Rädern. Die Tropfenform soll dabei helfen, ihn korrekt auszurichten – was auch sehr entscheidend ist: Setzt man ihn nicht korrekt aufs Blatt Papier, wird er entsprechend alles schief drucken. Die Macher versprechen dabei, dass man von jedem Gerät aus via Bluetooth drucken können soll, ohne Treiber zu benötigen. Man soll also ganz im Sinne des ultramobilen Arbeiters von heute auch von seinem Smartphone aus im Café sitzend drucken können. Das Gerät soll mit Android, iOS, Windows, OS X und Linux kompatibel sein. Für Smartphones und Tablets ist eine entsprechende App geplant.

Wie von Kickstarter vorgeschrieben, sieht man im Video und auf den Fotos neben der Zukunftsvision auch den aktuellen Stand der Dinge. Der momentane Prototyp des Druckers ist noch ein gutes Stück größer als geplant. Zudem ist die Umsetzung eines solchen Geräts nicht gerade banal, wenn man beispielsweise auch Grafiken ausdrucken will, ohne dass man einen Versatz erkennt. Dazu muss der Pocket Printer sehr exakt über das Blatt Papier fahren.

Kein Geschwindigkeitswunder

Ein Geschwindigkeitswunder darf man ebenfalls nicht erwarten: Für eine DIN-A4-Seite braucht er etwa 40 Sekunden. Rund eine Stunde lang soll der Pocket Printer mit einer Akkuladung drucken können, dann muss man ihn via Micro-USB wieder aufladen. Drei Stunden dauert es dann, bis der Akku wieder voll ist. Der Druckkopf selbst soll für etwa 1.000 gedruckte Seiten gut sein. Das erste Modell wird dabei nur in Graustufen drucken, Farbe ist für ein späteres Modell geplant.

Wem die Idee gefällt, kann sie nun auf Kickstarter unterstützen. In einem speziellen Sonderangebot soll man aktuell umgerechnet etwa 150 Euro vorschießen, um sich einen schwarzen Pocket Printer inklusive Versand zu sichern. Die Macher wollen ihre Geräte im Januar 2015 verschicken.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite zum Zuta Pocket Printer. Gefunden haben wir ihn bei Slashgear.


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Date: Friday, 11 Apr 2014 06:50

Danach hat niemand gefragt, aber umso schöner, dass es das jetzt gibt: „Selfie“ ist ein Wandspiegel, der automatisch Fotos von dir macht und auf Twitter postet. Aber keine Angst: Ausgelöst wird er nur, wenn du lächelst.

Lächeln erkannt, der Countdown läuft, gleich macht der „Selfie“ ein Foto.

Lächeln erkannt, der Countdown läuft, gleich macht der „Selfie“ ein Foto.

Der Name „Selfie“ ist laut der Macher eine Abkürzung und steht für „Self Enhancing Live Feed Image Engine“. Dass ihr High-Tech-Spiegel genauso heißt wie das „Wort des Jahres“ der Oxford Wörterbücher ist also reiner Zufall? Nein, nicht wirklich: Ihr Spiegel ist eine Mischung aus interessantem Bastelprojekt und satirischem Kommentar auf gewisse Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Zudem zeigt er, wie man High-Tech so einsetzen kann, dass ein Gerät simpler wird anstatt komplizierter.

Bei alldem würde ich wetten: Manch einer würde sich den Selfie-Spiegel sogar liebend gern in die Wohnung hängen.

Selfie Mirror
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Gebaut haben ihn Mitarbeiter der Digitalagentur iStrategyLabs. Das folgende Video führt ihn vor:

Die Funktionsweise für den Nutzer ist also sehr simpel: Man muss lediglich an einer bestimmten Stelle vor dem Spiegel stehen. Eine Gesichtserkennung wartet dann so lange, bis sie ein Lächeln feststellt. Dann läuft ein kurzer Countdown ab, der durch LEDs visualisiert wird. Das Foto wird geschossen und bei Twitter gepostet.

Im Innern selbst arbeitet ein Mac Mini. Die Macher hatten es auch mit einem Raspberry Pi versucht, stellten aber letztlich fest, dass sie für die Gesichtserkennung mehr Rechenpower benötigen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man zwischen einem 35-Euro-Raspberry-Pi und einem 600-Euro-Mac-Mini eine Zwischenlösung finden könnte. Ein Arduino wiederum ist dafür zuständig, den Countdown ablaufen zu lassen. Der Spiegel selbst ist ein Zwei-Wege-Spiegel, so dass Kamera und LEDs unsichtbar angebracht sind. Interessanterweise basiert das Gehäuse auf einem Ikea-Medizinschränkchen und die Halterungen im Innern hat das Team per 3D-Druck selbst hergestellt.

Die Baupläne wurden offenbar nicht veröffentlicht. Aber ich könnte mir gut denken, dass jemand die Idee aufnimmt und sie mit Open-Source-Hardware umsetzt.

Weitere Informationen zum Selfie Mirror findet ihr hier bei iStrategyLabs und einige weitere interessante Informationen dazu bei Gizmag.


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Date: Thursday, 10 Apr 2014 11:05

Das Team von Digital Habits in Rovereto, Italien, hat Cromatica entwickelt: eine Kreuzung aus Bluetooth-Lautsprecher und mehrfarbiger Lampe mit einem Arduino-Herzen, die sich per App steuern lässt.

Cromatica {Cromatica;http://www.digitalhabits.it/cromatica.php}

Cromatica (Quelle: Cromatica)

Der Name Cromatica passt laut Hersteller Digital Habits perfekt zu der Lautsprecher-Lampe, weil er einerseits an das griechische Wort “Chroma”; für Farbe erinnert, andererseits auch in der Musik Begriffe wie “chromatische Tonleiter” vorkommen. Und schließlich verbindet Cromatica Farbe mit Musik.

Ein integrierter Verstärker mit 2 x 6 W treibt zwei Lautsprecher an, einen 3-Zoll-Tieftöner mit Neodym-Magnet und einen Hochtöner. Dessen Durchmesser wird verwirrenderweise mal mit 1,5 Zoll angegeben, mal mit 2 Zoll und mal mit 2,5 Zoll. Auf jeden Fall können Audioquellen über ein 3,5-mm-Klinkenkabel oder über Bluetooth mit Cromatica verbunden werden. Der Frequenzbereich soll von 85 Hz bis 20 kHz gehen.

Die folgenden beiden Videos geben einen ersten Eindruck von Cromatica.

Cromatica Lautsprecherlampe
IMG_6146CromaticaCromatica
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Cromatica ist nicht nur ein Bluetooth-Lautsprecher, sondern zugleich eine vielfarbige Lampe mit 30 weißen und zehn RGB-LEDs.

Die beiden Arten von Licht lassen sich unabhängig voneinander steuern und mischen, sowohl per App als auch über eine berührungsempfindliche Fläche auf der Oberseite von Cromatica.

Das Gerät kann dabei nicht nur als Lampe und Lautsprecher dienen, sondern auch als Lichtwecker genutzt werden. Dank eines eingebauten Mikrofons ist es darüber hinaus auch als Freisprecheinrichtung verwendbar. Durch den USB-Anschluss an der Rückseite kann man mit Cromatica außerdem nachts sein Smartphone oder ähnliche Gadgets aufladen.

Arduino inside

Im Inneren sitzt ein Arduino, dessen Firmware über den integrierten USB-Anschluss aktualisiert werden kann. Menschen, die sich damit auskennen, können die Software nicht nur aktualisieren, sondern mit eigenen Hacks an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. Für diese Zielgruppe gibt es außerdem spezielle “Maker Editions”, die im Prinzip aus den elektronischen Bauteilen bestehen, die man für eigene Projekte verwenden kann.

Hersteller Digital Habits will die Kosten für die Produktion von Cromatica durch eine Crowdfunding-Kampagne auf Crowdrooster aufbringen, die noch bis zum 31. Mai läuft. Auf der Crowdrooster-Seite von Cromatica gibt es weitere Informationen über die Kreuzung aus Bluetooth-Lautsprecher und Stimmungslicht.

Unterstützer erhalten die Lampe zum Preis von 149 Euro, Versandkosten fallen innerhalb Europas nicht an. Der Versand soll im November 2014 erfolgen. Digital Habits plant, Cromatica später zum Preis von 448 Euro in den Handel zu bringen.


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