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Date: Monday, 29 Sep 2014 11:00

Rundfunk von Südtirol über die Alpen war nur eine kurze Episode, doch wie ist es umgekehrt? Rundfunk aus Deutschland und Österreich hat sich in Südtirol durchaus etabliert.

(Bilder: W.D.Roth)

(Bilder: W.D.Roth)

Klar ist, dass das Senden von Süd nach Nord mehr die Hörer in Deutschland tangierte als jene in Südtirol: Diese waren eher an der entgegengesetzten Richtung interessiert, so schwer verständlich das für die von den deutschen öffentlich-rechtlichen Programmen enttäuschten Deutschen sein mag: Sie wollten die Programme aus Deutschland und Österreich empfangen und nicht auf die mehrheitlich italienischsprachigen Programme der RAI angewiesen sein, die dazu führten, dass die Kinder in der Schule italienische Worte benutzten, die sie „aus der Televisione“ hatten. Sie wollten zunächst einmal bestehende deutsche Programme ins Land holen, nicht selbst welche ausstrahlen wie später in den 70er-Jahren.

Die ersten Erfolgsaussichten hierfür ergaben sich mit dem Bau des ORF-Fernsehsenders auf dem Patscherkofel bei Innsbruck, der am 15. Dezember 1958 auf Sendung ging und am Heiligen Abend jenes Jahres unerwartet um 1 Uhr früh in Bozen empfangen werden konnte. Funkamateure der ARI stiegen auf den 1737 m hohen Penegal und stellten fest, dass das ORF-Signal dort oben sogar doppelt so stark wie das der RAI zu empfangen war, also „nur“ ein Umsetzer aufgebaut werden müsse, der es in die Täler Südtirols strahlen sollte.

RAS, Sender Kronplatz
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Dies geschah alsbald in Eigeninitiative. So baute der Sterzinger Radiohändler Sepp Haller eine Umsetzeranlage auf, die über 800 m Kabel das an einem höheren Berg empfangene Signal wieder hinunter nach Sterzing abstrahlte. Nun konnte hier ab Sommer 1960 deutschsprachiges Fernsehen empfangen werden.

1963 ließen Post und Polizei die Anlage beschlagnahmen und abbauen, nachdem Proteste gegen die italienische Regierung mit Sprengung von Strommasten das Klima in Sachen Unabhängigkeit in Südtirol verschlechtert hatten. Im Gegensatz zu den Rundfunksendern der 70er-Jahre hatten diese Einrichtungen ja keine offizielle Genehmigung. Doch die Umsetzer wurden – nun als Kabelfernsehanlage – neu aufgebaut und 1964 noch um den Empfang der ARD erweitert.

„Baumsender“ und Pioniergeist

Andere Pioniere empfingen das deutschsprachige Programm der SRG und mit teils kabelgebundenen, teils terrestrisch abstrahlenden provisorischen Umsetzern wurden die Täler Südtirols nach und nach mit deutschsprachigen Fernsehprogrammen versorgt. Bäume wurden dafür schon einmal kurzerhand zu Antennenmasten umfunktioniert Auch der Radio- und Fernsehhändler Rudi Lösch, IN3LWR, hatte Seitentäler mit Fernsehsignalen versorgt. Heute betreibt er Tele Radio Vinschgau, das noch 13 eigene Umsetzer verwendet.

Bei der TV-DXerei gab es natürlich Pannen: Da die empfangenen Sender oft im Fernsehband I arbeiteten, wurde bei Überreichweitem statt des ORF aus Innsbruck schon mal das norwegische Fernsehen aus Oslo empfangen. Zudem waren alle diese Anlagen nicht offiziell genehmigt und konnten jederzeit wieder von den Behörden abgebrochen werden.

Im Januar 1966 begann die RAI, eine einstündige deutsche Sendung auszustrahlen. Deren Inhalte beschränkten sich jedoch weiterhin auf Südtirol und Italien. Die Landesregierung versuchte inzwischen, eine offizielle Lösung für das Ausstrahlen der Programme aus Deutschland und Österreich zu finden. 1971 wurde ein erstes eigenes Fernsehsende- und Verteilnetz konzipiert. Am 1. November 1973 trat schließlich ein Gesetz in Kraft, das zunächst einmal das Ankaufen und Übernehmen 286 bereits existierender „wilder“ Umsetzer erlaubte, um anschließend eigene Anlagen zu planen. Die bislang zwar geduldete, aber nicht offiziell geregelte unentgeltliche Übernahme der Programme von ARD, ZDF, ORF und SRG wurde am 8. April 1974 fixiert und gilt bis heute, wobei Sendeinhalte wie Fußballübertragungen und Spielfilme aufgrund der Lizenzen kritisch sind.

Am 10. Januar 1975 wurde die RAS als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt gesetzlich genehmigt und im September offiziell gegründet, die als wohl einzige öffentlich-rechtliche Sendeanstalt keine eigenen Programme produziert, sondern nur Fremdmaterial abstrahlt.

Viele Programme auf wenigen Frequenzen

Dass nun das Rundfunkmonopol der RAI fiel, erleichterte die Arbeit der RAS nicht gerade; ihre Sender wurden zunächst von den neuen Stationen als Konkurrenz betrachtet. Die Frequenzen wurden knapp, um all die neuen Programme zu übertragen. Doch die RAS schaffte es, mit der RAI so effizient zu kooperieren und sich Standorte und Aufgaben zu teilen, dass eine vorbildliche Versorgung mit Fernseh- und Radioprogrammen möglich wurde – heute sind dank DAB und DVB-T fast 100 TV- und beinahe ebenso viele Radioprogramme in den Südtiroler Tälern terrestrisch empfangbar (Beispiel: Sendeanlage Penegal).

Mobiltelefonie, Zivilschutz, Internet, BOS- und Amateurfunk haben auf den Sendeanlagen der RAS ebenfalls Platz gefunden und eigene Richtfunkstrecken mit der Zwischenstation „Hohe Scheibe“ auf 2556 m Höhe in den Sarntaler Alpen haben längst den Programmaustausch zwischen Deutschland, Österreich und Südtirol vom einstigen Ballempfang auf eine professionelle und mittlerweile in beide Richtungen funktionierende Basis umgestellt.

Die ORF-Sendung „Südtirol heute“ wird so in Bozen produziert, zum ORF geliefert und von dort in Österreich und über die RAS-Richtfunkstrecken wieder in Südtirol ausgestrahlt. Bis Deutschland gelangen die Südtiroler Programme normalerweise zwar nicht mehr, doch ist ein Programmaustausch mit dem Bayrischen Rundfunk möglich.

Viele der nicht öffentlich-rechtlichen Rundfunksender Südtirols liefern ihre Programme nun ebenfalls über Richtfunkstrecken auf 2,3 GHz an die Sendeanlagen der RAS, statt noch eigene Sender auf den Bergen Südtirols zu betreiben. Erst 1999 wurde übrigens die letzte provisorische Anlage der Pioniere abgeschaltet, nachdem eine neue Sendeanlage ihre Funktion übernehmen konnte.

Beim Besuch der RAS sowie etlicher Radiostationen im Frühjahr 2014 durch FM Kompakt beeindruckte die Effizienz der Rundfunkversorgung Südtirols. Es sind über DAB Radioprogramme des Bayrischen Rundfunks, der SRG und des ORF empfangbar, ebenso wie die RAI und natürlich die Fernsehprogramme dieser Anstalten, hinzu kommen die Südtiroler Sender, und dies im „Geburtsland“ des privaten Rundfunks in Europa, in dem es schon lange keine freien Frequenzen mehr gibt und selbst ein Spezialempfänger wie der Degen 1103 in Eppan, unterhalb des Penegal, nur mit eingefahrener Teleskopantenne und Empfindlichkeit “Local” statt “DX” funktioniert, ohne Wellensalat zu Gehör zu bringen.

Der Empfang der deutschsprachigen Programme ist damit in Südtirol heute besser als in vielen Teilen Deutschlands und Österreichs. Zusätzlich fügen sich die Sendeanlagen heute vorbildlich in die Landschaft ein – auf dem 2275 m hohen Kronplatz ist die gesamte Sendetechnik auf 900 m² in 21 Räumen beispielsweise unterirdisch angeordnet, um dessen eigentliche Funktion als Skigebiet nicht zu sehr zu beeinträchtigen. Nur der 80 m hohe Antennenturm ist von außen zu sehen, der keinerlei „Hardware“ mehr enthält und dadurch sehr kompakt und schlank ausfällt.


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Kommunikation, Südtirol, Rundfunk, Alte..."
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Date: Monday, 29 Sep 2014 07:00

Charged Card ist ein externer Mini-Akku, den man aufgrund seiner kompakten Größe mit sich herumtragen kann. Die Idee ist gut. Doch wie unser Test zeigt, ist das ehemalige Crowdfunding-Projekt nur ansatzweise so gut wie erhofft.

Charged Card (Bild: Indiegogo / Miraclemembersclub)

Charged Card (Bild: Indiegogo / Miraclemembersclub)

Smartphones sind unsere ständigen Begleiter. Mit ihnen planen wir Termine, schießen Fotos, tauschen Nachrichten aus, lenken uns mit Spiele-Apps ab und – ach ja – telefonieren kann man damit auch. Doch wo Licht ist, fällt auch Schatten: Moderne Handys halten viel zu oft keinen Tag durch, dann müssen sie geladen werden. Dabei kommen stets die gleichen wichtige Fragen auf: Wo ist mein Ladekabel? Und wo befindet sich die nächste Steckdose? Wer sich darüber keine Gedanken machen will, für den ist Charged Card geeignet. Zumindest theoretisch.

Gleich vorweg, weil es verwechselt werden kann: Ich beschreibe hier nicht die Chargecard, sondern die Charged Card – also mit einem D in der Mitte. Beide Gadgets ähneln sich zwar, unterscheiden sich aber zugleich in einigen entscheidenden Punkten.

Der größte Unterschied ist: Bei der Charged Card handelt es sich vorrangig um einen externen Akku, der mit einer besonders kompakten Bauweise auffällt. Er hat die Außenmaße einer Kreditkarte. Die Dicke entspricht in etwa einer Schutzhülle einer EC-Karte. So findet die Ladekarte in den meisten Geldbeuteln bestens Platz.

Charged Card
Charged Card (Bild: Indiegogo / Miraclemembersclub)Charged CardCharged Card (Bild: Indiegogo / Miraclemembersclub)
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Interessantes Konzept

Mit seiner 400 mAh Lithium Batterie soll die Charged Card Smartphones teilweise aufladen können. Hierfür benötigt man keine zusätzlichen Kabel. Alle erforderlichen Anschlüsse sind bereits integriert: Das ist einerseits ein zirka 6 cm langes USB-Kabel, andererseits ein ebenso langes mit Micro-USB. Damit Apple-Fans auch bedient werden können, gibt es zwei weitere Modelle für den alten 30-Pin-Connector und den aktuellen Lightning-Anschluss.

So kann man die Karte einerseits dazu nutzen, einem schwächelnden Smartphone-Akku neuen Saft zu geben, andererseits eignet sie sich als Verbindungsstück zwischen Computer und Handy. Und mit der integrierten Mini-LED kann das Gerät dann wie viele Konkurrenten als Lichtspender genutzt werden.

Stabil und einfach zu bedienen

Die kompakten Maße und die verschiedenen Funktionen bewegten mich im Januar 2014 dazu, die Charge Card zu unterstützen. Das Produkt basiert nämlich auf einem Crowdfunding-Projekt, das im Frühjahr auf Indiegogo nach Geldgebern suchte. Jetzt, rund acht Monate und vielem Hin und Her später, konnte ich es endlich einem Test unterziehen. Der brachte gemischte Gefühle bei mir zu Tage.

Fangen wir mit dem Positiven an: Die Charged Card fällt wirklich so kompakt aus wie versprochen. Und sie ist robust. In Zeiten, in denen moderne Smartphones ein #Bendgate verursachen, habe ich den in Plastik gehüllten Akku natürlich einer Stabilitätsprüfung unterzogen. Trotz kräftigem Drücken hat sich hier nichts verbogen; gerissen oder abgebrochen ist ebenso nichts.

Die Bedienung hinterlässt ebenfalls einen positiven Eindruck. Es gibt einen Schalter an der Oberseite, mit dem man zwischen drei Modi wechseln kann: Gerät laden, selbst laden lassen und Flashlight. Letzteres mag vielleicht unnötig erscheinen, stellte sich aber als guter Indikator heraus, ob die Charged Card noch über Saft verfügt. Es gibt nämlich keine Anzeige, wie voll oder leer die Batterie ist.

Ernüchternde Ergebnisse

Die beiden Kabel sind gut untergebracht und passen sich sauber in die Form des Gehäuses ein. Die Verbindung zu meinem Samsung S4 klappte genauso ohne Probleme wie das „Andocken“ an meinen PC.

Ein Ladevorgang über den USB-Port benötigt ungefähr eine bis anderthalb Stunden, was mir ziemlich lang vorkommt. Das gilt besonders, wenn man das Ergebnis betrachtet, denn die Charged Card enttäuscht leider in ihrer Kernkompetenz: dem Laden von Smartphones.

In der Indiegogo-Kampagne sprach der Entwickler davon, dass seine Erfindung Smartphones auf bis zu 30 Prozent aufladen könne. Das klang toll, stellte sich aber – zumindest bei mir – als leeres Versprechen heraus. Bei meinen ersten Tests, in denen mein S4 ausgeschaltet war, kamen lediglich zwischen 7 und 11 Prozent an Batterieleistung dazu. In einem späteren Durchgang waren es sogar nur magere 4 Prozent.

Noch ernüchternder fiel das Ergebnis aus, als ich beim Ladevorgang mein Smartphone eingeschaltet ließ. Hierzu lag es unangetastet auf dem Tisch, es liefen keine Strom-fressenden Apps und das WLAN war ebenso deaktiviert. Trotz dieses „Ruhezustandes“ schaffte die Charged Card kein Plus bei der Batterie-Anzeige. Es passierte sogar, dass mein Handy in der Ladezeit einen Prozentpunkt verlor. Peinlich!

Fazit

Für den Notfall einen kompaktem Smartphone-Reserveakku im Geldbeutel zu haben – diese Idee gefiel mir so sehr, dass ich dafür 45 Dollar an Unterstützung gab. Dass die Charged Card nicht der stärkste Akku wird, dachte ich mir damals schon. Dass das Ergebnis aber so schwach ausfällt, hätte ich nicht gedacht.

Am meisten enttäuscht mich, dass ich die Erfindung mittlerweile unter einem anderen Namen für läppische 10 US-Dollar bei Amazon (Affiliate-Link) gefunden habe. Ob es sich hierbei um einen Nachahmer handelt oder um die gleiche Technik mit anderer Kennzeichnung, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Bewertungen sind auf jeden Fall genauso durchwachsen wie meine abschließenden Gefühle zur Charged Card.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Batterie, Crowdfunding, Akku, GoogleNews..."
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Date: Sunday, 28 Sep 2014 07:00

Der N2 Neo Smartpen ist ein Kugelschreiber, der mit ganz normalen D1-Kugelschreiberminen gefüllt wird. Schreibt oder zeichnet man mit ihm auf Papier mit einem bestimmten Muster, speichert der N2 bis zu 1.000 Seiten und gleicht sie über eine kostenlose App mit Smartphone, Tablet, Evernote oder einem Social-Media-Konto ab.

N2 Neo Smartpen {Kickstarter;https://www.kickstarter.com/projects/749212640/n2-writing-experience-as-a-pen-with-digital-conven}

N2 Neo Smartpen (Quelle: Kickstarter)

Das Bindeglied zwischen analogen und digitalen Notizen soll der N2 Neo Smartpen sein. Und wenn er so funktioniert wie versprochen und auf dem folgenden Video dargestellt, könnte das tatsächlich klappen.

Der N2 Neo Smartpen benötigt dabei nicht wie andere einen speziellen Clip, der oben auf der Seite befestigt wird und die Bewegung des Stiftes erfasst und digitalisiert. Dafür braucht man allerdings Papier mit einem speziellen Muster, das man sich aber auch selbst ausdrucken kann, wenn man einen Windows-Rechner und das kostenlose Programm NeoPDF besitzt. Ansonsten verkauft Hersteller Neo Lab natürlich auch Notizbücher mit entsprechendem Papier.

N2 Neo Smartpen
N2 Neo SmartpenN2 Neo SmartpenN2 Neo Smartpen
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Im N2 Neo Smartpen steckt ein ARM 9 Dual-Core-Prozessor. Der interne Akku des Stiftes ist innerhalb von ungefähr zwei Stunden voll geladen und hält dann zwei bis drei Tage durch, je nach Nutzung. Die Verbindung zu Rechner, Tablet oder Smartphone wird per stromsparendem Bluetooth 4.0 hergestellt.

Auf der Kickstarter-Seite sind noch einige weitere Videos eingebunden, die zeigen, was mit dem N2 Neo Smartpen möglich sein soll. Zum Beispiel soll handschriftlicher Text in digitalen Text umgewandelt werden können. Zusatzlich zu den Notizen kann man Audio-Notizen in sein Smartphone sprechen, die sich dann synchron zum Geschriebenen abspielen lassen. Außerdem sollen sich Zeichnungen in skalierbare Dateien (SVG) exportieren lassen, die mit Photoshop, Illustrator oder ähnlichen Programmen weiterbearbeitet werden können.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 16. Oktober 2014. Für umgerechnet rund 89 Euro inklusive Versand erhalten Unterstützer einen N2 Neo Smartpen und einen Spiralblock nCode Papier. Weitere Infos über den N2 Neo Smartpen gibt es auch auf der Produktseite des Herstellers Neo Labs.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Kugelschreiber, Kickstarter, Computer, D..."
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Date: Saturday, 27 Sep 2014 07:00

Der Alu Pen Digital von Just Mobile ist ein Stylus für kapazitive Displays. Der aktive Stift wird mit einer AAA-Batterie betrieben und kommt dadurch mit einer nur 1,8 mm dünnen Spitze aus. Lässt sich damit besser schreiben und zeichnen als mit dicken Gummispitzen? neuerdings.com hat es ausprobiert.

Just Mobile Alu Pen Digital (Bilder: Frank Müller)

Just Mobile Alu Pen Digital (Bilder: Frank Müller)

Viele Stift für kapazitive Displays besitzen eine fingerdicke Gummispitze, die beim Schreiben meist den Buchstaben verdeckt, den man gerade zu Display bringt. Das kann ziemlich störend sein. Der Alu Pen Digital mit seiner ultradünnen Spitze von nur 1,8 mm dagegen bietet freie Sicht auf das Geschriebene.

Seine Spitze ist so dünn wie die eines normalen Kugelschreibers. Eigentlich dürfte das auf kapazitiven Displays, wie sie von Smartphones verwendet werden, nicht funktionieren. Die erwarten eine dicke (Finger-)Spitze. Aber der Alu Pen Digital von Just Mobile erzeugt ein elektrisches Feld das dem eines Fingers entspricht.

Ein- und Ausschalten funktioniert durch eine Drehung der oberen Hälfte um 180 Grad, wie im Video zu sehen ist. Ist der Alu Pen Digital eingeschaltet, schiebt sich die Spitze heraus und eine winzige grüne LED leuchtet. Drehung zurück, die Spitze gleitet in den Stift zurück und die LED erlischt.

Just mobile Alu Pen Digital
Just Mobile Alu Pen DigitalJust Mobile Alu Pen DigitalJust Mobile Alu Pen Digital
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Musik von Juanitos – Cool Reggae Party

Wie man sieht, lässt sich trotz der kleinen Kunststoffspitze auf den Displays von herkömmlichen Tablets und Smartphones ganz normal schreiben und zeichnen.

Allerdings ist das Gefühl nicht ganz das eines Kugelschreibers auf Papier. Die Spitze des Alu Pen Digital gleitet viel reibungsloser über das Display. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Wenn man den Stift sehr schnell bewegt, kann die Spur auf dem Display auch schon mal einen Hauch hinterherhinken. Allerdings habe ich auch auf einem iPad der ersten Generation geschrieben. Möglich, dass es daran lag. Außerdem kann es je nach Programm und Stifthaltung zu einem leichten Versatz kommen, der Strich entsteht dabei nicht genau dort, wo die Spitze das Display berührt, sondern ein bis zwei Millimeter daneben. Das ist aber immer noch ein Riesenfortschritt gegenüber den dicken Gummispitzen passiver Stifte, die zudem die Sicht auf den Kontaktpunkt verdecken.

Auf jeden Fall lässt es sich mit dem Alu Pen Digital von Just Mobile sehr schön flüssig schreiben und zeichnen (wenn man es denn kann). Der Stift liegt gut in der Hand, und nach drei Minuten ohne Aktion schaltet er sich von selbst ab, um Batterie zu sparen. Einfaches Aus- und Wiedereinschalten genügt, dann kann es weitergehen.

Der Alu Pen Digital kostet laut UVP auf der Seite von Just Mobile 49,95 Euro, bei Amazon ist er für knapp 44 Euro zu haben. (Affiliate-Link)


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Author: "Frank Müller" Tags: "Eingabestift, Just Mobile, Tests, Alumin..."
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Date: Friday, 26 Sep 2014 11:00

Ende der 70er und bis in die 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts strahlten “Piratensender” von Italien, von Südtirol aus über Österreich bis nach Bayern und brachten damit auch nicht-öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach Deutschland. Alterdings erinnert sich an jene Zeit.

(Bilder: W.D.Roth)

(Bilder: W.D.Roth)

Südtirol hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach dem I. Weltkrieg wurde das Gebiet mit einer zuvor etwa 90-prozentigen deutschen Sprachmehrheit aufgrund eines Geheimabkommens von England, Frankreich und Russland mit Italien aus dem Jahre 1915 vom Rest Tirols abgespalten und Italien zugeschlagen. Die deutsche Sprache war in den Folgejahren zeitweise in Schulen und öffentlichen Einrichtungen untersagt, Deutschstämmige wurden ab- und Italienischstämmige angesiedelt.

Mit der Rückkehr der Autonomie Südtirols in den 60er-Jahren war der Anteil der deutschsprechenden Bevölkerung auf etwas über 60 Prozent gesunken, ladinisch sprachen knapp 4 Prozent der Bewohner Südtirols und italienisch nun über 30 Prozent. Dennoch gab es praktisch nur italienische Rundfunk- und Fernsehprogramme der RAI. Die deutschsprachige Bevölkerung wollte sich in Sachen Rundfunk wieder mit Österreich und Deutschland koppeln, damit die Kinder im Fernsehen die eigene Sprache hören konnten.

Heutige Südtiroler Rundfunkstudios (Bilder: W.D.Roth)
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Diese Kopplung fand in beide Richtungen statt – sowohl von Südtirol nach Norden in den österreichischen und sogar deutschen Raum als auch umgekehrt. Über das letztere berichten wir demnächst. Ersteres dürfte älteren bayrischen und österreichischen Rundfunkhörern noch als Beginn des Privatrundfunks in Erinnerung sein

In den 70er-Jahren fiel in Italien infolge einer Gesetzeslücke bereits das öffentlich-rechtliche Rundfunkmonopol, während es in Deutschland und Österreich noch existierte. Der Grund für die italienische Rundfunkfreiheit wird jeden Techniker amüsieren: Das italienische Rundfunkgesetz von 1949 schrieb das Monopol der RAI nur für Lang-, Mittel- und Kurzwelle fest – UKW-Rundfunk hatte es in Italien 1949 noch nicht gegeben und das Gesetz war nie ergänzt worden.

Da es keine gesetzliche Regelung gab, konnte zunächst jeder Interessent per einfacher Erklärung auf einer Postkarte an die Fernmeldebehörde über die verwendete Sendefrequenz mit einem Rundfunkprogramm starten. In Ballungsgebieten wie Mailand entstand innerhalb kurzer Zeit ein solches Wellenchaos, dass Autoradiohersteller ihre Neuentwicklungen fortan dort auf Großsignalfestigkeit und Trennschärfe testeten. Manche Sender wie Radio Eisack strahlten auch nach Norden, in die letzten Südtiroler Täler vor den Alpen und weiter, bis nach Österreich, wo sie als Bereicherung des Empfangsangebots schnell Fans fanden.

In Südtirol gesendet, in Deutschland empfangbar

1978 entdeckte der Funkamateur Jo Lüders, DJ7JL, dass der Bayrische Rundfunk noch in Südtirol und jenes Radio Eisack, für das er Programme lieferte, mit aufwendigen Antennen sogar in München noch empfangbar war. Daraus entstand der Gedanke, nicht nur nach Österreich sondern gleich bis nach Deutschland zu senden und so das dortige öffentlich-rechtliche Rundfunkmonopol zu umgehen.

In Italien konnten bereits die oberen UKW-Frequenzen bis 108 MHz genutzt werden, in Deutschland dagegen noch nicht: Nur Soldatensender wie BFBS und AFN durften hier senden und konnten deshalb sehr weit gehört werden, doch ansonsten war das UKW-Band oberhalb 100 MHz traumhaft leer und der DX-Empfang somit kein Problem.

Zusammen mit Jürgen von Wedel, DG3WZ, der sich um die Technik kümmerte und ein achtfach gestocktes Zirkular-Yagi-Antennenarray aufbaute, baute Jo Lüders nun auf der Zirogalm bei Sterzing den Sender “Radio Bavaria International” (RBI) auf, der Programme nach Bayern senden sollte. Im Westen von München funktionierte dies zunächst, doch in der Stadt selbst blieb der Empfang aus, weil eine Bergkette im Weg war. Damit erreichte RBI hauptsächlich Innsbruck, was für die notwendigen Werbeeinnahmen nicht ausreichte. Radio Brenner, mit wesentlich mehr Geld ausgestattet, erreichte von der mit 2566 m etwas höher gelegenen Flatschspitze wieder nur den Westen Münchens; ein geplantes Fernsehprogramm schaffte es nie über Südtirol hinaus. Selbst der bereits vom US-Miltär für Richtfunk und Radar genutzte 2748 m hohe Berg Hühnerspiel war nicht optimal. Von diesem sendete später Radio C, ein Projekt von Conrad Electronic.

Zudem schlug nun der Bayrische Rundfunk zurück: Er holte sich die Genehmigung, oberhalb von 100 MHz Sender aufzubauen und errichtete flugs die Senderkette “Bayern 4 Klassik” auf den Sendefrequenzen der Südtiroler Sender, gegen welche diese über die lange Distanz nicht mehr ankamen. Die Rock- und Pop-Hörer sollten so nebenbei zu Klassikliebhabern umerzogen werden, was natürlich großen Unmut auslöste.

Vom Schwarzenstein in drei Länder

Der Bergsteiger und Sendetechniker Roland Huber hatte jedoch einen wesentlich besser geeigneten “Sendeberg” entdeckt: den 3340 m hohen Schwarzenstein. Im Sommer 1983 ging RBI unter dem Motto “Drei Länder, ein Sender” von dort mit einem Signal auf Sendung, das nicht nur DXer erreichte, sondern in München normal im Autoradio empfangbar war und sogar noch bis Thüringen und darüber hinaus gehört wurde. Fernsehausstrahlungen schienen nun ebenfalls möglich zu sein.

Der bisherige Finanzier von Radio Brenner stieg prompt dort aus und bei RBI ein, Jo Lüders und Jürgen von Wedel, der die Rechte am Namen “Radio Bavaria International” hatte, wurden dagegen hinausgedrängt. Deshalb änderte der Sender nun seinen Namen auf “Radio M1″. Im August war jedoch schon wieder Schluss mit den “sonnigen Wellen aus Südtirol”: Die Antenne auf dem Schwarzenstein war abgesägt worden!

1984 startete M1 dann im Münchner Kabelprojekt neu. Diese nun doch erfolgte Genehmigung nicht öffentlich-rechtlicher Rundfunkanbieter im Land war den bayrischen Politikern wesentlich angenehmer als ein Sender aus Südtirol, den man nicht so leicht abschalten konnte, wenn er Ärger machte.

Abgesägt und abgefackelt

Der Schwarzenstein-Sender lief noch bis in die 90er-Jahre, mit den Programmen Radio Brenner/Südtirol 1 sowie einem anderen Radio M1, als das Radio M1 in München infolge Einstiegs eines neuen Finanziers zum Schlagersender Arabella mutiert war -Rockmusikliebhaber mussten sich nun wieder im Fernempfang üben. Auch ein Amateurfunkrelais wurde nun installiert.

Um den Empfang in München endlich zu unterbinden, setzte Antenne Bayern einen Sender vom Münchner Olympiaturm auf die Frequenz des Schwarzenstein-Senders. Der sendete jedoch weiter – sein Signal war diesmal stark genug. Ein Ingenieur, der zuvor für Radio Gong und Antenne Bayern tätig war, brannte schließlich kurzerhand die gesamte Anlage auf dem Schwarzenstein samt Amateurfunk-Relais nieder – der Neuaufbau kostete etwa eine Million DM. Am Ende hatte Roland Huber keine Finanzmittel mehr und der Sender wurde schließlich von den Südtiroler Behörden verboten, versiegelt und abgebaut. In der Schweiz war Roger Schawinski mit seinem “Radio 24″ vom italienischen Pizzo Groppera erfolgreicher, doch gab es auch hier viele Rückschläge.

Nur die ursprünglichen, auf Innsbruck und einige Täler Südtirols ausgerichteten lokalen Stationen wie Radio Eisack sind heute noch in Richtung Norden aktiv. So effizient der Standort Schwarzenstein zur Rundfunkversorgung war, ließ sich eine solch grenzüberschreitende Sendetätigkeit schon für Radioprogramme nicht dauerhaft durchsetzen; das geplante Fernsehprogramm wurde nie realisiert. Erst im Satellitenzeitalter änderte sich dies. Auch das Amateurfunk-Relais wurde nie wieder aufgebaut. Jo Lüders starb im Jahr 2000. Das Einzige, was blieb, ist der Name “Radio Bavaria International”.


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Kommunikation, Südtirol, Rundfunk, Alte..."
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Date: Friday, 26 Sep 2014 07:00

Die Macher des Indiegogo-Projekts „Epic“ gehen mit ihren Smartphone-Ideen in die umgekehrte Richtung des allgemeinen Trends: Ihre Modelle sollen möglichst klein sein. Eines davon ist eine Smartwatch, ein zweites aber finde ich viel interessanter: Das „Mini“ ist so kompakt, dass man es an einem Band um den Hals tragen kann.

Epic Mini

Epic Mini

Große Smartphones sind in: Sogar Apple hat sich nun dem Druck der Masse gebeugt und seine iPhones vergrößert – auf Biegen und Brechen. Und so toll unsere Taschencomputer inzwischen sind: Es gibt genügend Anlässe, für die sie schlichtweg ungeeignet sind. Sportler werden die teuren und großen Geräte kaum zum Training mitnehmen wollen, aber auch wer am Abend schick ausgeht, will vielleicht erreichbar sein, deshalb aber nicht gleich sein Phablet in der Anzugtasche haben.

Die Macher des Indiegogo-Projekts mit dem unbescheidenen Namen „Epic“ wollen dem Größenwahn der Smartphone-Industrie nun etwas entgegensetzen. Zwei Modelle haben sie im Auge: Die „Epic Signature Edition“ ist eine Smartwatch im klassischen Design einer Armbanduhr. „Epic Mini“ sieht aus wie ein miniaturisiertes Smartphone. Und beide sollen als Zweithandy dienen können – oder gar als Ersatz.

Epic
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Ehrlich gesagt geht es mir gar nicht so sehr um das Indiegogo-Projekt an sich. Das Design der „Signature Edition“-Smartwatch ist beispielsweise zwar auf den ersten Blick ganz schick und an klassischen Armbanduhren orientiert. Aber, aber: Ein quadratisches Display innerhalb eines runden Gehäuses sieht leider ziemlich unschön aus. Das können Moto 360 und G Watch R schon deutlich besser. Und selbst wenn die Macher ihre Produkte wie versprochen herausbringen können, würde ich sie nicht empfehlen: Es erscheint mir einfach zu zweifelhaft, dass ich auch in zwei oder drei Jahren noch Support oder Updates für diese Geräte bekommen würde. Die teils hochkarätige Konkurrenz drängt mit Macht auf den Markt und da wird es für so ein Startup doch sehr eng, das außer einer netten Idee nicht viel zu bieten hat.

Und um diese Idee geht es mir und um die Frage: Gibt es einen Markt für superkompakte Zweithandys? Pebble, Android Wear, Apple und andere sehen eine Smartwatch ja beispielsweise vor allem als Zusatzgerät, das für viele Features ein Smartphone in der Nähe braucht. Warum wir uns diese kleinen Geräte ums Handgelenk schnallen sollen, ist dabei noch immer nicht vollständig geklärt.

Ist das nicht vielleicht die bessere Idee als Smartwatches?

Ist das nicht vielleicht die bessere Idee als Smartwatches?

Ganz anders sieht die Situation für mich aus, wenn man sich solche Kleinstgadgets als Notfall-, Ersatz- und Zweithandy vorstellt. Über sie (und bspw. ein ebenfalls kompaktes Bluetooth-Headset) bleibe ich erreichbar, wenn ich denn unbedingt muss. Und sofern die Sprachsteuerung gut genug funktioniert, könnte man es auch aktiv nutzen. Mir persönlich geht es hier ja nicht darum, mein Smartphone zu ersetzen. Aber ich würde es schon in vielen Fällen zu Hause lassen können.

Wer so etwas von einem großen Hersteller haben will, wird ja sogar bedient: Samsungs Gear S. Diese Smartwatch ist zwar recht klobig geraten, aber wer weiß, wie das in zwei Generationen aussieht. Sie ist jedenfalls ein komplettes Handy in der Armbanduhr.

Da muss wohl Samsung ran

Noch besser aber finde ich Epics Idee des Mini-Smartphones. Sie ist sicherlich nicht neu, aber sie kommt gerade zu einem interessanten Zeitpunkt, bei dem das Thema „Wearables“ durch die Techszene wabert. Man könnte sich das kleine Ding ja auch als Kombination vorstellen: Wenn ich will, kann ich es mit einem Armband am Handgelenk tragen oder beim Sport in einem Band am Arm oder bei anderer Gelegenheit um den Hals oder eben in meine Jacket- oder Hosentasche packen, ohne dass es aufträgt. Hipster-Idee: das Mini wie eine Taschenuhr am Kettchen – Weste wird nicht mitgeliefert.

Erste-Welt-Probleme – ja, ich weiß. Aber irgendwie habe ich das Gefühl: Dafür gäbe es einen Markt. Und wie man beim Epic Mini andeutungsweise sieht: Wenn man es geschickt anfinge, könnte man es durch diverses Zubehör zu einem so universellen wie modischen Begleiter machen.

Nur bei allem Respekt für den Unternehmergeist, Ideenreichtum und Mut der Epic-Macher: Da muss wohl ein großes Unternehmen ran. Samsung wäre da der perfekte Kandidat. Die haben schließlich keine Scheu, Geräte in allen nur erdenklichen Formen herauszufeuern. Seoul, übernehmen Sie!

Eher so mittel gelungen: Die Epic Smartwatch.

Eher so mittel gelungen: Die Epic Smartwatch.

Falls ihr euch trotz allem für die Epic-Geräte interessiert: Technische Infos findet ihr auf der Indiegogo-Projektseite. Eine offizielle Website „under construction“ gibt es auch. Entdeckt haben wir das alles bei Gizmag.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Kommunikation, Design, GoogleNews, Smart..."
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Date: Thursday, 25 Sep 2014 11:00

Der Kraftprotz ist tizis neuester und stärkster Reserveakku. Mit 10.000 mAh und zwei USB-Anschlüssen bietet er genug, um unterwegs Tablet und Smartphone gleichzeitig zu laden.

tizi Kraftprotz (Bilder: Frank Müller)

tizi Kraftprotz (Bilder: Frank Müller)

Der neue tizi Kraftprotz ist zwar nicht so flunderflach wie der tizi Flachmann, aber dafür hat er noch deutlich mehr Energiereserven. 10.000 mAh reichen theoretisch aus, um auch das neue iPhone 6 immerhin fünfmal komplett neu aufzuladen. Bei so viel Power ist es eigentlich nur logisch, gleich zwei USB-Anschlüsse einzubauen. So kann man am 2,1-A-Anschluss sein stromhungriges iPad laden, während am zweiten Anschluss mit 1 A Ladestrom das Smartphone mit Energie versorgt wird.

equinux tizi Kraftprotz
tizi Kraftprotztizi Kraftprotztizi Kraftprotz
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215 g wiegt der Kraftprotz mit seinem schwarzen Kunststoffgehäuse, seine Abmessungen betragen 11,8 x 5,7 x 2,4 cm. Er ist damit annähernd so breit wie das iPhone 5S, ein paar Millimeter kürzer und ungefähr drei Mal so dick.

Durch das längliche Format liegt er gut in der Hand, was ganz praktisch ist, da man ihn auch als Notfalltaschenlampe verwenden kann. Ein kurzer Druck auf den seitlichen Schalter startet den Ladevorgang der angeschlossenen Geräte. Lässt man den Finger drei Sekunden auf dem Knopf, schaltet man damit die integrierte helle, weiße LED ein.

Durch die längere Zeit minimiert sich auch das Risiko, dass sich die LED ungewollt und unbemerkt von selbst einschaltet; zum Beispiel, wenn man den Akku im Rucksack oder einer Umhängetasche transportiert.

Ist der Saft alle, lädt man den Akku über einen Micro-USB-Anschluss auf. tizi liefert dazu ein passendes USB-auf-Micro-USB-Kabel mit.

Der tizi Kraftprotz wird direkt über Amazon vertrieben und kostet dort 49,99 Euro (Affiliate-Link). Vielleicht nicht der billigste Akku, aber ein schön kompakter Notfallakku mit jeder Menge Energiereserven. Infos über dieses Modell und das weitere Sortiment an Akkus und Ladegeräten gibt es auch auf der Website von tizi.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Externer Akku, Akku, Zusatzakku, Equinux..."
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Date: Thursday, 25 Sep 2014 07:00

Der Apple iPod ist zwar der bekannteste MP3-Spieler, aber natürlich nicht der Beste, auch wenn er auch unkomprimierte Formate wie FLAC abspielen kann. Einer der besten tragbaren Musikspieler am Markt ist der HiFi-Man HM-901. neuerdings.com hat ihn getestet.

(Bilder: W.D.Roth)

(Bilder: W.D.Roth)

MP3 wurde lange als das Ende guter Musikwiedergabe betrachtet. Doch solange man nicht das Standardformat mit 128 kB/s benutzt, sondern besseres, oder gar unkomprimierte WAV- oder FLAC-Dateien, mit 24 Bit und 96 kHz, ist das Ergebnis mindestens gleichwertig zur CD oder deutlich besser.

Es gibt weitere die Tonqualität einschränkende Punkte: Die Hardware des MP3-Spielers und die Aufnahme. Letztere ist im Pop-/Rock-Bereich leider seit einigen Jahren totkomprimiert: Der Aufnahmepegel nutzt nicht einmal die 16 Bit der CD, sondern hängt ständig am oberen Anschlag. Das wiederum führt beim iPod zu Ärger: Dieser übersteuert bereits intern, wenn man ihm derartige Aufnahmen vorsetzt und dabei einen Equalizer eingeschaltet hat.

Wir haben uns die auf der High End 2014 gesehenen Geräte des chinesischen Herstellers HiFi-Man ansehen können.

HiFi-Man HM-901
JVC GZ-R15 HiFiManJVC GZ-R15 HiFiManJVC GZ-R15 HiFiMan
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Diese sind deutlich gößer und dicker als ein iPod, jedoch auch nur 250 g schwer. Sie verstärken nicht digital, sondern analog, was einen weicheren, klareren Sound erzeugt – und mehr Verlustleistung: Der HM-901 wird in der Jackentasche warm. Aber keine Sorge: Einen Röhrenverstärker enthält er nicht, und der Akku ist ebenfalls größer und hält über sieben und bis zu neun Stunden. Damit der Akku nicht unversehens leer ist, kann sich das Gerät nach einer einstellbaren Zeit Nutzung oder Nichtnutzung automatisch abschalten.

Tatsächlich kann die Endstufe gewechselt werden – ähnlich wie die SIM-Karte bei einem Handy: Nach Entfernen des Akkus ist das Modul unter diesem ausklappbar. Es gibt spezielle Endstufen für leistungshungrige, für In-Ear- und für symmetrische Kopfhörer. Letzteres macht den Klang noch etwas transparenter, weil die Kanaltrennung höher ist.

Ähnlichkeiten und Unterschiede zum iPod Classic

Die Bedienung ist ähnlich einem iPod Classic, jedoch wird die Lautstärke an einem separaten Drehrad justiert, das auch bei gesetzter Tastatursperre noch drehbar ist. Allerdings nur in endlichen Stufen – an einem sehr lauten, effektiven Kopfhörer kann dies stören. Dafür ist es sehr viel angenehmer, dass das Scrollrad keine Doppelfunktion hat: Man kann sehr leicht und entspannt eine verpasste Stelle noch einmal anhören oder eine uninteressante Stelle überspringen.

iTunes oder ähnliche Verwaltungssoftware ist nicht erforderlich – es reicht, die Musikdateien auf eine SD-Karte zu kopieren, in einem Kartenleser oder per USB-Kabel, der HM-901 sortiert sie dann selbst. Bei einer 128 GB großen, gut gefüllten Karte kann dies allerdings durchaus einige Minuten dauern.

Bei Sonderfunktionen wie Hörbüchern oder Podcasts muss der HM-901 passen: Die Abspielposition kann er sich nur beim aktuell abgespielten Titel merken. Bereits gehörte Podcasts oder Hörbücher kann man jedoch direkt auf dem Spieler löschen. Die D/A-Wandler Sabre ESS9018 sind mit 32 Bit so hochwertig, dass der Hersteller sie über eine Dockingstation auch für andere Musikquellen nutzen lässt.

Fazit

Klar: Während die meisten Hersteller tragbarer Musikspieler auf Bedienkomfort und den Spieltrieb der Kunden setzen, bietet der HM-901 eine kompromisslose Musikwiedergabe und sonst möglichst nichts. Die Klientel sind High-End-Liebhaber, die lieber einen Röhrenverstärker mit nur einem Drehknopf für die Lautstärke nutzen als eine Anlage mit Fernbedienung auch übers Internet. Und dafür ist das gerät dann wiederum doch ganz gut ausgestattet.

Der Preis liegt wenig verwunderlich höher als bei anderen MP3-Spielern: 1000 Euro für das Spitzenmodell und 400 Euro für einen symmetrischen Ohrhörer RE-600. Sollte das außerhalb des persönlichen Budgets liegen, gibt es mit dem HM-802 zu 700 Euro und dem HM-700 mit Ohrhörer RE-400b zu 260 Euro und mit Ohrhörer RE-600 zu 500 Euro auch preisgünstigere Modelle.

Weitere Informationen über das Gerät findet ihr beim deutschen Vertrieb Sieveking-Sound.


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Hifi, MP3, iPod, GoogleNews, Tests, Heim..."
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Date: Wednesday, 24 Sep 2014 11:00

Der Quirky Nimbus sieht aus wie ein Instrumentenboard im Auto, ist aber keines. Stattdessen ist es ein smarter Wecker, der uns neben der Uhrzeit auch auf einen Blick das Wetter, die Anzahl der ungelesenen Mails oder neue Social-Media-Aktivitäten verrät. Das mag interessant klingen, doch das Konzept hat in der Praxis ein paar eklatante Mängel aufzuweisen.

Quirky Nimbus (Bild: Quirky)

Quirky Nimbus (Bild: Quirky)

Der moderne Mensch von heute geht nach dem Aufstehen nicht gleich ins Bad, sondern greift vielfach zuerst zu seinem Smartphone. Bevor er die Zahnpasta aus der Tube gedrückt hat, kennt er die Schlagzeilen, weiß, wie die Aktienkurse stehen und was seine Freunde auf Facebook gepostet haben. Unser Informationsbedarf ist also schon zu frühen Morgenstunden extrem hoch. Wie wäre es, wenn man schon vor dem Griff zum Handy über einiges davon Bescheid wüsste? Mit Quirky Nimbus soll das möglich sein.

Auf den ersten und zweiten Blick sieht der Quirky Nimbus aus wie ein Instrumentenboard. Kein Wunder: Die vier Displays besitzen Nadeln, wie man sie zum Beispiel aus dem Auto kennt. Wie von einem Wecker zu erwarten, wird auf einem davon die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Aber außerdem kann man sich Temperatur, Stauprognosen, Anzahl der Facebook-Likes oder auch das Mail-Aufkommen anzeigen lassen.

Quirky Nimbus
Quirkly Nimbus (Bild: Quirkly)Quirkly Nimbus (Bild: Quirkly)Quirkly Nimbus (Bild: Quirkly)
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Mit der Wink-App verbindet man sich mit dem Quirkie Nimbus und konfiguriert den vermeintlich intelligenten Wecker. Auch zum Abrufen der Daten wird das Smartphone benötigt: Ein iPhone 4 mit iOS 6 oder ein Gerät mit Android 2.2 sind die Mindestvoraussetzungen.

Funktionsweise: mangelhaft

Auch wenn der Quirky Nimbus als „smart clock“ verkauft wird, so scheint der Wecker doch ziemlich dumm zu sein. Laut mancher Test-Artikel und einiger Nutzer-Kommentare gibt es diverse Features, die noch überarbeitet werden müssen. Zum Beispiel die Anzeige der neuen Mails: Diese funktioniert nur zusammen mit GMail, nicht mit anderen Anbietern. Das gleiche Spiel bei Kalender-Einträgen: Auch hier wird nur Googles Dienst unterstützt, nicht Outlook, Thunderbird & Co. Zudem scheint es Probleme bei der Verbindung mit Facebook und Twitter zu geben.

Sogar für grundlegende Funktionen, wie zum Beispiel dem Alarm-Sound, gibt es von Käufern viel Kritik. Unterm Strich bekam der Quirky Nimbus aufgrund seiner verschiedenen Mängel im offiziellen Web-Shop eine durchschnittliche Wertung von 2,5 von 5 Sternen, was der Einstufung „poor“ entspricht. Eine Empfehlung sieht anders aus. Ich persönlich finde das schade, denn das Instrumentenboard-Design sowie die grundsätzliche Idee eines frei konfigurierbaren Weckers gefallen mir gut.

Wer sich trotz der Kritik einen Quirky Nimbus kaufen will, der kann ihn sich auf der Nimbus-Webseite für 99 Euro bestellen.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Design, Smart, Wecker, Google Currents"
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Date: Wednesday, 24 Sep 2014 07:00

Cubee ist ein ganz bescheidenes Kickstarter-Projekt. Es handelt sich um eine Art Bilderrahmen, der fünf Lieblingsfotos (vorzugsweise aus dem eigenen Instagram-Konto) hintergrundbeleuchtet in Szene setzt und dabei angenehmes Licht spendet.

Cubee Fotowürfel {Kickstarter;https://www.kickstarter.com/projects/581364944/cubee-the-illuminating-instagram-photo-cube}

Cubee Fotowürfel (Quelle: Kickstarter)

Auf einem Besuch bei seinen Eltern stieß Justin Lemus auf einen Fotowürfel aus Kunststoff, der als eine Art dreidimensionaler Bilderrahmen diente. (Er hält ihn im folgenden Video in den ersten Sekunden in der Hand.) Diese Art der Präsentation gefiel ihm so gut, dass er auf die Idee mit Cubee kam.

Auch Cubee ist ein Kunststoffwürfel, der Bilder präsentiert. Allerdings ist im Cubee eine 12-mm-LED eingebaut, die den Würfel von innen mit einem gleichmäßigen Licht erleuchtet. Ein integrierter Akku wird per USB-Kabel innerhalb von 90 Minuten aufgeladen und spendet dann genug Energie, um die LED rund acht Stunden leuchten zu lassen.

Cubee Fotowürfel
Cubee FotowürfelCubee FotowürfelCubee Fotowürfel
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Die Fotos, die auf diese Art hintergrundbeleuchtet werden, sind auf speziellem Kodak-Film gedruckt, der genau für diesen Zweck gedacht ist. Anders als bei hintergrundbeleuchteten Papierbildern lassen sich hier keine störenden Faserstrukturen erkennen.

Momentan kann man die Bilder nur aus seinen Instagram-Fotos auswählen. Dazu verbindet man sich auf der Cubee-Seite mit seinem Instagram-Konto. Später soll es auch möglich sein, Fotos vom Rechner hochzuladen.

Hat man seine Cubee-Fotos ausgewählt, kann man einen virtuellen Cubee damit bestücken, um das Ergebnis vorab zu begutachten.

Inklusive Versand kostet ein mit den fünf Lieblingsfotos bestückter Cubee umgerechnet rund 27 Euro. Bedingung ist, dass man zu den ersten 100 Unterstützern auf Kickstarter gehört. Bestellt man später, zahlt man circa 31 Euro. Zum Cubee mit den fünf Fotos gibt es noch ein USB-Ladekabel dazu.

Mehr Informationen gibt es auf der Kickstarter-Projektseite und der offiziellen Website. Hier kann man schon jetzt testhalber ausprobieren, wie das alles mit den eigenen Lieblingsfotos aussähe. Gefunden haben wir Cubee bei Holy Cool.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Foto-Zubehör, Design, USB, Kickstarter,..."
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Date: Wednesday, 24 Sep 2014 06:32

ineigenersacheDie Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.

Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.

Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen!

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Date: Tuesday, 23 Sep 2014 11:00

Archive leistet sich der Rundfunk immer weniger: Bibliotheken werden reihenweise aufgelöst, Bänder wurden früher zur Kostenersparnis überspielt, heute entsorgt. Vorbildlich ist bis heute der österreichische Rundfunk; zusätzlich gibt es das mittlerweile unabhängige, doch vom ORF unterstützte Dokumentationsarchiv Funk.

(Bilder: W.D.Roth)

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ORF-Mitarbeiter Wolf Harranth, OE1WHC, bot „FM Kompakt“, einer Gruppe Funk- und Radiobegeisterter, eine technische Spezialführung durch die Film- und Austattungsarchive des ORF und natürlich auch das von ihm geleitete Dokumentationsarchiv Funk in Wien, das seltene und interessante QSL-Karten nicht nur sammelt, sondern auch ausstellt.

Für Film und Fernsehen werden schließlich zahlreiche Kulissen und Dekorationsgegenstände benötigt. Während aber Filmstudios diese teils für Führungen aufbewahren (Beispiel: „Das Boot“ in der Filmstadt Geiselgasteig), werden sie beim Fernsehen für andere Sendungen wiederverwertet – so man einen Platz zum Einlagern hat.

Dokumentationszentrum Funk
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Weil der im Wiener Zentrum selbst schon lange nicht mehr ausreicht, lagert der ORF seine Pretiosen deshalb am Stadtrand, „An den Steinfeldern“, so der Straßenname. Neben der „Hardware“, den Filmdekorationsgegenständen und Möbeln, auch die „Software“, die Filme, Bänder und Daten aus bald einem Jahrhundert Sendebetrieb. Dies ist nicht trivial – alte Bandformate sind mittlerweile kaum mehr lesbar, weil die zugehörigen Videomaschinen nicht mehr existieren und die wenigen verbliebenen Exemplare mühsam am Leben erhalten werden müssen.

“Datensicherung” ganz anders…

Zudem sind alte Celluloid-Filme extrem feuergefährlich, die später verwendeten Acetatfilme und -bänder wiederum von chemischer Zersetzung („Essig-Syndrom“) bedroht. Hat die Zersetzung einmal begonnen, stecken sich solche Bänder sogar noch gegenseitig durch die entstehenden Zerfallsprodukte an und müssen deshalb getrennt gelagert werden. Erst Polyesterfilme und -bänder sind stabil, doch droht hier immer noch der Abrieb einer instabilen Magnetschicht. Im ORF-Archiv werden deshalb sowohl die alten Datenträger als auch die zugehörigen Abspielgeräte restauriert und wichtige Filme und Bänder langfristig digitalisiert.

Noch weiter geht das den Funkamateuren durch die „QSL-Collection“ bekannte Dokumentationsarchiv Funk: Neben der weltgrößten QSL-Karten-Sammlung
finden sich hier auch jede Menge schriftliche, akustische und filmische Dokumentationen zum Thema Rund- und Amateurfunk. Aus Urheberrechtsgründen ist das meiste hiervon nur vor Ort einsehbar – es wäre zwar schön, könnte man archivierte Sendungen einfach über das Internet abspielen, doch nicht nur der entstehende Traffic wäre unbezahlbar, die Lizenzrechte für die gespeicherten Beiträge und Musiktitel ebenso.

Spion vs. Spion

Das Dokumentationsarchiv Funk hat hierzu viele QSL-Karten aus Nachlässen übernommen, die andernfalls entsorgt worden wären, sowie bereits existierende Sammlungen. Diese werden auch thematisch geordnet; so widmet sich beispielsweise ein Teil der Sammlung speziell dem Thema „Amateurfunk in der DDR“, was in Österreich unbefangener angegangen werden kann als in Deutschland. Bezeichnend dazu die Anekdote, wie der ostdeutsche Geheimdienst in einer einschlägigen Zeitschrift ein „DXer-Treffen“ ankündigte, um so Hörer von „Westsendern“ zu ermitteln. Dies war eigentlich jedem DDR-Radiohörer klar; dennoch erschienen einige „Hörer“ zum Treffen. Bei der späteren Auswertung der geführten Gespräche stellte sich allerdings heraus, dass diese Personen zum gleichen Verein gehörten wie jene, die das Treffen ausgerichtet hatten…


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Kommunikation, Rundfunk, Amateurfunk, Ar..."
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Date: Tuesday, 23 Sep 2014 09:00

Bluetooth-Lautsprecher gibt es inzwischen viele. WLAN-Multiroom-Systeme auch. Pure Jongo will beides kombinieren und dabei absolut synchron spielen. neuerdings.com hat es ausprobiert.

(Bilder: W.D.Roth)

(Bilder: W.D.Roth)

Immer mehr Menschen haben ihre Musik komplett auf dem Smartphone gespeichert. Das ist meist nicht High-End-Qualität und bei den heutigen Smartphones ist die Speicherkapazität auch meist deutlich geringer als bei einem dedizierten MP3-Spieler wie einem iPod Classic – das iPhone 6 könnte in der Version mit maximalem Speicher Abhilfe bringen – doch für jene, die ohnehin alles mit ihrem Smartphone machen, sehr praktisch.

Mit Bluetooth-Lautsprechern, von klein bis ganz groß, kann das Smartphone auch zur Stereoanlage werden. Allerdings muss man dann die Lautsprecher mitschleppen, wenn man statt in der Küche im Schlafzimmer Musik hören will.

Pure Jongo
Pure JongoPure JongoPure Jongo
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Multiroom-Systeme erlauben es, Musik von einem Server im ganzen Haus zu verteilen. Allerdings gibt es dabei oft Probleme mit der Synchronität, besonders beim Hören von Internetradio: Ausgerechnet Systeme wie Abacast, die dafür sorgen, dass ein Wiedergabegerät das nächste füttert, indem es den Stream weiterreicht, sorgen für Verzögerungen bis in den Minutenbereich. Wenn dann in jedem Zimmer etwas anderes zu hören ist, im einem Raum noch der Titel spielt, der im anderen Raum schon vor zwei Minuten abgelaufen ist, erinnert das eher an eine Kofferradiokakophonie am Baggersee.

Pure Cask-Id ist ein System, das die Wiedergabe synchronisiert – bis in den Millisekunden-Bereich, sodass sogar zwei einzelne Mono-Lautsprecher als Stereo-Pärchen verschaltet werden können. Die Pure Jongo-Lautsprecher gibt es folglich als Mono- und Stereo-Ausführungen.

App zwingend erforderlich

Der kleinste Typ, der S3, ist ein Stereo-System mit eingebautem Akku, das von Küche über Hobbykeller bis Garten auch ohne Netzanschluss eingesetzt werden kann. Der A2 ist ein reiner Line-Adapter, aber auch mit SPDIF-Ausgang koaxial und optisch, um das System an eine bestehende Hi-Fi-Anlage zu koppeln. T2, T4 und T6 sind Mono-Lautsprecher mit 20, 50 und 100 W. Schließlich kann auch das Pure Evoke F4, ein DAB- und Webradio, in das System als Lautsprecher eingebunden werden.

Zur Steuerung ist die Pure-Connect-App für Android oder iOS erforderlich. Alternativ kann das Smartphone über Bluetooth an einen Pure Jongo gekoppelt werden, der das Signal über WLAN an die anderen Lautsprecher weiterreicht. Die App ist allerdings auch in diesem Fall erforderlich, um das System zu steuern. Analog-Quellen können lokal am jeweiligen Lautsprecher angeschlossen, aber nicht über das System an weitere Lautsprecher gestreamt werden.

Eingerichtet wird der erste Lautsprecher über ein temporäres (ad-hoc) WLAN-Netz, die weiteren können dann über eine Taste an den Lautsprechern verkoppelt werden.

Gewöhnungsbedürftige Benutzeroberfläche

Im Praxistest störte, dass der Login in Pure Connect, den Nachfolger der Pure Lounge, seit einiger Zeit nur noch über Facebook möglich ist – Accounts mit Login über E-Mail-Adresse und Passwort können zur Zeit aufgrund einer Störung nicht angelegt werden. Wer keinen Facebook-Account will oder zumindest diesen nicht akkufressend auf dem Smartphone nutzen will, kann die App dennoch verwenden, muss aber erst einmal den Login-Bildschirm beiseitewischen. Favoriten kann man so natürlich nicht ablegen.

Die Benutzeroberfläche der Pure App ist gewöhnungsbedürftig; sie präferiert zunächst das eigene Abo-Streaming-Angebot von Pure Connect, das aber wegen der erwähnten Störung für Neukunden aktuell außerhalb des Testmodus gar nicht nutzbar ist. Zugriff auf Internetradios ist möglich, wenn diese bei Pure Connect gelistet sind – welche Bitrate und damit Qualität der Stream dann hat, kann man allerdings nicht erkennen.

Bei Radio Caroline ist beispielsweise statt der Auswahl von 28 k Mono bis 128 k Stereo beim Sender selbst und mit seiner eigenen App nur eine Auswahl verfügbar. Diese klang sehr muffig, wie der Mono-Stream, doch lag dies am S3. Auf einem T4 ist der Sound auch mono (weil kein Pärchen verfügbar war) und gerade in den Höhen wesentlich besser, während der S3 klingt wie noch gar nicht ausgepackt und zwischen den Mono- und Stereo-Modi kaum ein Unterschied erkennbar ist. Der A2, mit dem ein Test an einer hochwertigen Anlage möglich gewesen wäre, konnte gar nicht zur Zusammenarbeit mit dem Android-Smartphone Desire Z bewegt werden: Schaltete man ihn in der App ein, so schalteten er sich zwei Sekunden später dort wieder aus, so wie Dr. Boyers Mystery Box.

Will man gespeicherte Dateien abspielen, ist die Pure-App auch etwas gewöhnungsbedürftig: statt eines Dateisystems ist die Suchfunktion zu bemühen, die dann erstmal gar nicht alle Titel eines Albums anzeigt, sondern nur einige „Favoriten“. Zudem kommt sie wie einige ältere MP3-Spieler bei Dateien mit variabler Bitrate (VBR) mit der Dauer des Musikstücks durcheinander und zeigt einen 3-Minuten-Titel schon mal mit 16 Minuten an. Das Abspielen selbst funktioniert aber einwandfrei. Ein Musikarchiv auf dem PC kann über die UPnP-Funktionen beispielsweise des Windows Media-Players auch angezapft werden, sodass man nicht allein auf die Speicherkarte des Smartphones angewiesen ist.

Technisch innovativ, Klang des S3 bescheiden

Man kann so sein Smartphone durch das ganze Haus tragen und nach Bedarf einzelne Lautsprecher ein- und ausschalten und auch getrennt regeln. Unterschiedliche Programme in unterschiedlichen Räumen sind allerdings nicht möglich und die Kopplung aller Lautsprecher ist nach dem Neustart des Handys mitunter zunächst etwas „wacklig“. Auch sollte man vermeiden, mit einem der Lautsprecher aus dem Einzugsbereich des WLAN zu laufen, beispielsweise in den Keller in ein WLAN-„Funkloch“: Reißt die Funkverbindung ab, stoppt das System und Lautsprecher und Stream müssen nach Rückkehr in den Empfangsbereich neu gestartet werden.

Technisch ist das System sehr innovativ; der Klang speziell des transportablen Lautsprechers S3 ist allerdings ebenso noch verbesserungswürdig wie die Stabilität eines solchen Systems: Hier kann es schon einmal vorkommen, daß ein Lautsprecher, der wegen leeren Akkus oder Abschaltung mit Netztrennung inaktiv war, nicht gleich wieder mitspielen will. Bleiben dagegen alle Geräte permanent in Standby, ist die von Pure sonst gewohnte Energie-Sparsamkeit eingeschränkt. Das allerdings hat das System mit vielen Multiroom-Streaming-Systemen gemeinsam; es liegt hier noch im unteren Bereich.

Für den, der sein Smartphone schon jetzt als Kommandozentrale und Fernbedienung für seine Audio-Anlage benutzt, sind die Pure Jongo-Lautsprecher durchaus interessant. Eine normale Stereo-Anlage ersetzen sie allerdings nur, wenn man wirklich nur Internetradio und MP3-Dateien hören will. Im Gegensatz beispielsweise zu Apple Airplay ist man allerdings von spezieller Hardware unabhängig. Die im Test aufgetretenen Probleme inklusive des mäßigen Klangs des S3 sollen nach Aussagen des Herstellers durch ein Softwareupdate behoben werden.


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Smartphone, MP3, Lautsprecher, WLAN, Int..."
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Date: Tuesday, 23 Sep 2014 07:00

Relonch Camera ist eine Kamera mit APS-C-Sensor und einem lichtstarken Objektiv, die die mobile Fotografie revolutionieren will. Sie wird mit einem iPhone 5(S) oder iPhone 6 verbunden, das als Bedienerschnittstelle fungiert. Auf der Photokina hat Relonch einen Prototypen vorgestellt.

Relonch Camera {pd Relonch;https://relonch.com/press.html#Images}

Relonch Camera (Quelle: pd Relonch)

Momentan befindet sich Relonch Camera noch in der Entwicklung, aber Besucher der Photokina konnten schon einen (noch etwas klobigen) Prototypen in der Hand halten. Die Idee hinter Relonch scheint nicht ganz neu zu sein. Wie macht man aus dem iPhone eine vollwertige Fotokamera? Olloclip produziert Vorsatzobjektive, Snappgrip ein Case mit vernünftigem Fotogriff.

Aber bei Relonch Camera geht es nach Aussagen der Entwickler eher darum, gelungene („magazine-class“, „fancy“) Fotos möglichst einfach herzustellen, ohne sperrige Spiegelreflex oder fotografisches Expertenwissen. Im folgenden Video zeigt Relonch, wie die perfekte Kamera für mobile Fotografie aussehen sollte. Weiter unten folgt dann noch eines vom Prototypen auf der Photokina.

Relonch Camera
Relonch CameraRelonch CameraRelonch Camera
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Dieser Prototyp ist noch etwas unhandlich und trägt nicht die übliche Blendenbezeichnung auf dem Objektiv, sondern den Satz „Everyone can create fancy photos“ und den Hashtag #savethephotography. Mich machen solche großen Worte ja immer etwas misstrauisch. Letztlich handelt es sich auch nur um eine Kamera, und die Bilder schießt immer noch derjenige, der im richtigen Moment auf den Auslöser drückt.

Darum gibt es auch den sogenannten „Guru“-Knopf, den man in der App drücken kann, falls man mit der Aufnahmesituation überfordert ist. Ein Online-„Guru“ kann daraufhin das Display der App betrachten und den Fotografen direkt beraten, was er tun muss, um in der akutellen Aufnahmesituation heraus ein „Meisterwerk zu erschaffen“. Ob das besonders praktikabel ist? Ich habe da so meine Zweifel.

Die Blendenöffnung der fertigen Relonch Camera soll 2.0 oder lichtstärker sein. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, wie es aussieht.

Relonch kann bereits jetzt zum Preis von umgerechnet rund 389 Euro vorbestellt werden, Versandkosten kommen noch dazu. Ende 2015 soll dann der der Versand erfolgen – die Kreditkarte wird allerdings direkt bei der Bestellung belastet. Da benötigt man also schon gehörige Portionen Vertrauen und Geduld. Weitere Infos gibt es auf der Website von Relonch.

Wir sind bei heise auf Relonch gestoßen.


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Author: "Frank Müller" Tags: "iPhone, Kameras, GoogleNews, Kompaktkame..."
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Date: Monday, 22 Sep 2014 11:00

TUL sieht aus wie ein gewöhnlicher Koffer, bietet aber eine interessante Funktion: Sensoren messen, wie schwer das Gepäckstück inklusive Inhalt ist.

TUL (Bild: TUL Thustrelie / Kickstarter)

TUL (Bild: TUL Thustrelie / Kickstarter)

„Wer eine Reise tut, der kann viel erzählen“, heißt ein Sprichtwort. Das stimmt. Oft beginnen die Erzählungen bereits beim Flughafen, wo man beim Check-In in seiner guten Urlaubsstimmung ausgebremst wurde. Ein Grund hierfür sind gerne vollgestopfte Koffer, die über dem zulässigen Transportgewicht liegen. Eine nervige Prozedur beginnt daraufhin, die entweder den Verlust von geliebten Gegenständen oder ein Loch in der Reisekasse bedeuten.

Das Crowdfunding-Projekt „TUL“ will dieser Problematik entgegen wirken. Hinter den drei nichtssagenden Buchstaben verbirgt sich ein Koffer mit einer integrierten Waage. Das Wiegen erfolgt über Sensoren, welche das Gewicht der Gepäckstücke ohne Anheben des Koffers messen. Stattdessen drückt man nur den „On“-Knopf, dann erscheint auf einem kleinen Display das Messergebnis. Nach einer Minute schaltet sich das LCD von selbst wieder ab.

TUL Koffer
TUL (Bild: TUL Thustrelie / Kickstarter)TUL (Bild: TUL Thustrelie / Kickstarter)TUL (Bild: TUL Thustrelie / Kickstarter)
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Unauffällig und sicher

TUL wird 42 x 64 x 25 cm groß sein. Damit ist er in etwa so groß wie typische Koffer im XL-Format. Mit seinem geschätzten Eigengewicht von 4 kg bewegt er sich ebenfalls im normalen Rahmen.

Zusätzlich zum Koffer kann man noch eine spezielle Sicherheitshülle, „PoronXRD“ genannt, erstehen. PoronXRD schützt den Koffer, seine Sensoren und das kleine Display. Und er hält den Koffer zusammen, falls er sich – warum auch immer – öffnen sollte. Zudem wird so das Bundle aus Koffer und Hülle laut offizieller Angaben wasserdicht.

Um die australische Erfindung zur Marktreife zu verhelfen, werden derzeit auf Kickstarter finanzielle Unterstützer gesucht. Rund 66.000 Euro sollen bis zum 5. Oktober zusammenkommen. Ist das Projekt erfolgreich, sollen die Unterstützer, die mindestens 200 Euro gegeben haben, im März ihren Koffer erhalten. Im Mai soll TUL in den Handel kommen.

Elektroschrott? Nein!

Der deutsche Ableger der Webseite Engadget bezeichnet TUL als „Elektroschrottgepäck“ und wünscht dem Projekt nichts Gutes. Das kann ich nicht verstehen. Denn das Problem, dass man sich zu Hause beim Wiegen des Koffers vertut, kennt jeder. Deswegen finde ich die Idee der integrierte Sensoren sehr praktisch.

Trotzdem bin auch ich kritisch. Denn ich würde mein Geld nicht einem unbekannten Erfinder geben, sondern lieber abwarten, bis einer der renommierten Koffer-Hersteller das Wiege-Feature in seine Produkte integriert. Da kaufe ich nicht die Katze im Sack und genieße zusätzlich Garantie.

Wer trotz der Kritik TUL kaufenswert findet, der kann auf der Kickstarter-Seite den Koffer mit integrierter Waage unterstützen.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Familiendings, TUL, Koffer, Crowdfunding..."
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Date: Monday, 22 Sep 2014 07:00

Die Voombox von Divoom ist ein Bluetooth-Lautsprecher, der einiges mitmacht. Wassergeschützt und robust, mit einer stabilen Gummierung und Metallgittern vor den Lautsprechern. Wir haben sie ausprobiert.

Divoom Voombox Outdoor (Bilder: Frank Müller)

Divoom Voombox Outdoor (Bilder: Frank Müller)

Die Voombox beeindruckt schon beim Auspacken. Mit einem Gewicht von 730 g laut Küchenwaage ist sie kein Leichtgewicht – vor allem angesichts ihrer handlichen Größe von nur 18,5 x 8 x 6 cm.

Man spürt sofort, dass diese Voombox ein paar Knüffe vertragen kann. Es ist der erste von mir getestete tragbare Bluetooth-Lautsprecher, den ich ohne Zögern, ohne Schutzhülle und ohne Angst vor Beschädigung in den Rucksack werfen würde.

Die umlaufende, elastische Silikonhülle bekommt so schnell keine Kratzer, die Metallgitter vor den Lautsprechern sind sehr engmaschig und solide. Sie sind durch je acht Schrauben fest mit dem Rahmen verbunden.

Divoom Voombox Outdoor ausprobiert
Divoom Voombox OutdoorDivoom Voombox OutdoorDivoom Voombox Outdoor
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Die Micro-USB-Buchse und der Aux-In-Anschluss werden durch eine dicke Silikonkappe vor Spritzwasser und Beschädigung geschützt. Und auch die vier Tasten auf der Oberseite zum Ein- und Ausschalten, Abspielen und Pausieren sowie zur Regelung der Lautstärke verbergen sich unter Silikon.

So geschützt, kann Spritzwasser der Voombox nichts anhaben. Auch einen Sturz in den Schnee verkraftet die Voombox problemlos, wie das folgende Video von Booredatwork ab 3:35 zeigt.

An der Robustheit besteht also wirklich kein Zweifel. Aber wie steht es eigentlich mit dem Klang? Sehr gut. Die 2 x 7,5 Watt der Voombox sind wirklich laut. Auch klingt die Voombox für meine Ohren sehr gut. Egal, ob man sie per Bluetooth 4.0 oder über ein 3,5-mm-Klinkenkabel ansteuert. Natürlich darf man kein grummelndes Basswunder erwarten, aber für ihre Größe bietet die Voombox wirklich einen guten Sound, mit klaren Höhen und sauberen Mitteltönen.

Jegliche Klangregelung muss man am Abspielgerät vornehmen. Diese Einstellungen hat man sich bei der Voombox gespart und sich stattdessen darauf konzentriert, eine gut und laut klingende, solide Bluetooth-Box zu bauen, die alles mitmacht. Eine vernünftige Entscheidung.

Die Voombox kostet im Online Shop 75 Euro, auf Amazon ist sie für ein paar Euro weniger zu haben. (Affiliate-Link)

Weitere Infos über die Voombox gibt es direkt bei Divoom und in einem früheren kurzen Artikel.


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Author: "Frank Müller" Tags: "robust, Outdoor, Bluetooth-Lautsprecher,..."
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Date: Sunday, 21 Sep 2014 07:00

Dieses iPad-Zubehör ist mehr als nur eine simple Halterung. Diese Figuren sind echte Kunstwerke und Hingucker. Und nichts, was sich jedermann leisten kann.

Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)

Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)

Für viele sind Apple-Produkte nicht nur schnöde, technische Produkte. Sie zählen als Offenbarung der Schlichtheit und des ausgefeilten Designs. Seltsamerweise verschwinden iPhone, iPod, iPad & Co. dann trotzdem in hässlichen Schutzhüllen. Oder sie werden mit billig wirkenden Plastik-Haltern positioniert.

Bei den Produkten der Venus Design Studios ist das anders. Hier wird ein iPad zum Kunstwerk erhoben. Und was braucht ein Kunstwerk? Einen passenden Rahmen. Oder eine andere stilvolle Art der Präsentation. Die sieht der Londoner Hersteller in seiner „Venus of Cupertino“-Reihe. Hierbei handelt es sich um nackte Figuren im Stil antiker Marmor-Statuen.

Venus of Cupertino
Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (9 Bilder)

Schick und praktisch zugleich

Neben einem Herkules-Abbild – muskulös und übergewichtig – besteht die Kollektion aus den zwei namensgebenden Venus-Figuren. Diese sind wie die antike Gottheit der Fruchtbarkeit wohl genährt.

Bei den “Venus of Cupertino”-Serie handelt es sich nicht nur um künstlerisch anspruchsvolle Halterungen für iPad und iPad Mini, sondern zugleich um Docking Stations. Sie sind mit 30-Pin Ladekabeln ausgestattet, besitzen aber auch einen Adapter für den Lightning-Anschluss.

Auf der Seite venus.io können die ungewöhnlichen iPad-Statuen gekauft werden. Die Preise beginnen bei rund 150 Euro.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "iPad, iPad mini, Design, Docking Station..."
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Date: Saturday, 20 Sep 2014 07:00

Ausgerechnet die Deutsche Telekom hat eine Box entwickelt, mit der Boten ein Paket für einen Empfänger halbwegs sicher vor dessen Haustür deponieren können. Auch Retouren sind mit dem Paketbutler möglich. Das Thema Sicherheit allerdings kommt bei dem Projekt vielleicht ein klein wenig zu kurz.

Paketbutler: Kiste vor der Wohnungstür nimmt Pakete entgegen. Bilder: Telekom, feldsechs

Paketbutler: Kiste vor der Wohnungstür nimmt Pakete entgegen. Bilder: Telekom, feldsechs

Homeshopping ist zum Volkssport geworden. Aber die Zustellung, wenn wir nicht zu Hause sind, bleibt ein Problem. Der Bote kann das Paket im Treppenhaus oder beim Nachbarn deponieren. Aber kann man denen allen immer trauen? Dann gibt es in den Städten natürlich noch Packstationen oder seit Jüngstem Paketkästen der Deutschen Post direkt bei uns zu Hause. Aber dies müssen erst einmal aufwändig und teuer eingebaut werden.

Ein neues Projekt, das von der Telekom erfunden wurde, von feldsechs vermarktet und vertrieben wird und DHL sowie Zalando als Partner hat, könnte dieses Problem mit dem Paketbutler lösen, einem Kasten für zuhause, in dem sich Pakete auch in Abwesenheit empfangen und verschicken lassen.

Paketbutler, der Paketservice für zuhause
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (7 Bilder)


Der Paketbutler ist eine recht platzsparende Box, die man zu Hause aufbewahrt. Erwartet man ein Paket, stellt man sie vor die Haustür und klemmt eine Sicherheitsschlaufe mehr oder weniger in einer Tür ein, damit niemand die Box mitnehmen kann. Ein eintreffender DHL-Bote öffnet die Sicherung der Box mit einem Sensor und legt das Paket dort ein. Die Box lässt sich dank eines Innenfutters vergrößern und kann damit auch größere Pakete aufnehmen. Einmal eingelegt, wird der Empfänger per Kurznachricht darüber informiert, dass das Paket eingetroffen ist. Ist man mit der gewünschten Ware nicht zufrieden, legt man das Paket einfach wieder in den Butler ein, informiert DHL und lässt den Boten das Paket wieder abholen.

Der Bote kann ein Paket auch wieder abholen.

Der Bote kann ein Paket auch wieder abholen.

Wir wären nicht wir, wenn wir nicht ein paar Kritikpunkte finden würden: Erstmal muss ein Bote in einem Mehrfamilienhaus überhaupt ins Treppenhaus gelassen werden. Ich bin ja nicht da, meine Nachbarn vielleicht auch nicht, der Bote ist umsonst gekommen. Dazu wirkt die Transportsicherung nicht gerade sicher und praktisch und zu guter Letzt ist auch der dünne Stoff der Box kein wirkliches Hindernis für kriminelle Elemente. Ein Küchenmesser gezückt, schwups hat man die Tasche vom Inhalt befreit.

Hier kann man natürlich dagegen halten, dass jemand so viel kriminelle Energie erst einmal aufbringen muss. Den Paketbutler zu benutzen, ist allemal sicherer, als das Paket einfach so ins Treppenhaus zu legen oder es beim kriminellen Nachbarn zu hinterlegen. Dennoch wirken alternative Konzepte wie die DHL Paketbox und auch Mitbewerber Lockbox auf mich sicherer.

Bevor die Paketbutler auf Homeshopping-Helden losgelassen werden, soll sie erst einmal in einem Feldversuch bei 200 Zalando-Kunden getestet werden. Ein Marktstart ist für 2015 vorgesehen. Auf der Website zum Projekt ist auch ein Video zu sehen, das den Paketbutler beschreibt. Dies ließ sich hier leider nicht einbetten.

Gefunden haben wir den Paketbutler bei Mobiflip.de.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kommunikation, Paketbutler, Paketbox, te..."
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Date: Friday, 19 Sep 2014 11:00

Wolltet ihr immer schon mal eine drehbare Richtantenne auf dem Dach? Ob Sat-Schüssel, UKW oder Amateurfunk? Zu groß? Die in Moosbrunn stehende Dreh-Richtantenne übertrifft alle…

(Alle Fotos: W.D.Roth)

(Alle Fotos: W.D.Roth)

Nach den Studios geht es diesmal um die Sendeanlagen des Rundfunks in Österreich. Viele legendäre Sendeanlagen existieren leider nicht mehr oder werden abgerissen, wie aktuell die Sendeanlage Wertachtal. Beeindruckend ist jedoch die Kurzwellensendeanlage in Moosbrunn bei Wien; nicht unbedingt aufgrund der Größe, Wertachtal im Ostallgäu war wesentlich größer, doch aufgrund der drehbaren Vorhangantenne.

Diese ist 76 m hoch auf einem Schienenkreis mit 85 m Durchmesser montiert und sehr beeindruckend; man kommt sich vor wie auf einem großen Schiff, wenn man auf ihr “mitfährt”, wie es hier auch als Video dokumentiert ist. Das allerdings geht natürlich nur, wenn nicht gesendet wird, und es ist bei drehender Antenne nicht möglich, auf- oder abzusteigen, weil sich die Zustiegstreppe mitdreht.

Kurzwellensendeanlage Moosbrunn
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Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (119 Bilder)

Auf Kurzwelle seit 1928

Der Österreichische Rundfunk – damals als RAVAG – sendete schon 1928 auf Kurzwelle 42,2 m aus dem Funkhaus Johannesgasse. Die Antenne war auf dem Rosenhügel aufgestellt. In den folgenden Jahren wurde regelmäßig auch Musik im 49-m-Band ausgestrahlt. Die Sender hatten anfangs nur 10 bis 40 W. 1937 wurde der Bau einer 50-kW-Sendeanlage südlich von Wien beschlossen, zu deren Bau es jedoch infolge des Kriegs nicht mehr kam.

Ab dem 11. Juni 1945 wurde dann wieder mit provisorischen Sendern (ehemalige U-Boot-Sender) auf 30 und 41 m mit 150 und 300 W gesendet, ab 1955 war der ORF auch offiziell wieder auf Kurzwelle vertreten. Ab Ende 1959 wurden die Sender nach Moosbrunn verlagert, am 4. September 1960 begann man den Sendebetrieb aus Moosbrunn mit den fünf ehemaligen U-Boot-Sendern mit 30 bis 400 W und einem neuen 50-kW-Sender. Bis zum Januar 1969 hatte man auf vier 100-kW-Sender ausgebaut. Am 1. Februar waren täglich 23 Sendestunden erreicht.

Standort Moosbrunn seit 1960

Ab 1983 wurde der Sendestandort Moosbrunn bis 1993 ausgebaut mit Drehstand-, Doppelwand- und Quadrantantenne und 500 kW-Sendern. Insgesamt waren nun elf Antennen und sieben Sender in Moosbrunn. 1986 startete das heute noch berühmte “Radio Österreich International” mit Wolf Harranth, das am 30. Juni 2003 eingestellt wurde. Ab 2. Mai 2005 wurden Sendungen des ORF und anderer Anbieter auch digital in DRM abgestrahlt,

Heute wird über die Sendeanlage Moosbrunn nur noch am Morgen ein ORF-Programm abgestrahlt, den Rest des Tages mieten andere Anbieter wie religiöse Stationen. Doch immerhin hat Moosbrunn es geschafft, bis heute in Betrieb zu bleiben – die weit größere Anlage im Wertachtal im Ostallgäu wurde dagegen im August 2014 endgültig abgebaut und anschließend die 30 Sendetürme der drei bis zu fast 2 km langen Vorhangantennen gesprengt. Moosbrunn hat einige der Röhren und Ersatzteile aus Wertachtal übernommen, um die eigenen, baugleichen Sender weiter in Betrieb halten zu können.

Digitalisierung der Kurzwelle gescheitert

Allerdings sind auch die Tage des Senders Moosbrunn gezählt: Die geplante Digitalisierung von Lang-, Mittel- und Kurzwelle mit DRM (Digital Radio Mondiale) ist gescheitert – einerseits infolge des Mangels an DRM-Empfängern, die nie aus dem Laborstadium herauskamen, andererseits infolge der Schwundproblematik, die bei Digitalübertragungen zu zeitweisem Totalausfall des Signals führt. Letzteres zeigte sich als für den Hörer deutlich unangenehmer als erwartet. Analog will wiederum fast niemand in Deutschland, der Schweiz und Österreich mehr AM-Sender hören.

Ausstrahlungen ins Ausland, wo noch Kurzwelle gehört wird, sind dagegen seit dem Ende des kalten Krieges in Europa kein Thema mehr – während Nordkorea, Russland und die USA weiter aktiv sind. Die Sendeminute ist wiederum auf Sendern beispielsweise in Litauen billiger als aus Europa, weshalb auch die religiösen Stationen als Kunden immer weniger werden. Moosbrunn wird dann immerhin eine der letzten Anlagen sein, die geschlossen und abgebaut wird.


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Author: "Wolf-Dieter Roth" Tags: "Kurzwelle, Kommunikation, Rundfunk, Send..."
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Date: Friday, 19 Sep 2014 09:00

Retouch ist ein Unternehmen, das Reserveakkus produziert, die aussehen wie Schminkutensilien. Das Angebot reicht vom überdimensionalen Lippenstift mit 2.600 mAh bis zum Schminkspiegel mit 4.200 mAh.

Retouch Akkus {Retouch;http://www.retouchpower.co.uk}

Retouch Akkus (Quelle: Retouch)

Eigentlich hat ja so ein Reserveakku nichts Bedrohliches an sich. Eine Powerbank ist nichts, was Frauen abschreckt oder zu männlich ist, um in die Handtasche geworfen zu werden. So ganz erschließt sich mir darum der Sinn der Zusatzakkus „Blush“ und „Kissable“ von Retouch Power nicht. Der Versuch, Reserveakkus als Schminkutensilien zu tarnen, scheint mir darum völlig unnötig zu sein.

Zumindest meine vier Töchter scheuen sich nicht, die Reserveakkus in unserem Haushalt in Gebrauch zu nehmen und deren Stromreserve bis zum letzten Elektron in ihren Smartphone-Akku zu überführen. Mit dem Aufladen sieht es dann schon wieder ganz anders aus.

Mit dem folgende Video im Stil einer Kosmetikwerbung versucht Retouch Power für das Design seiner Zusatzakkus zu begeistern.

Retouch Power Blush und Kissable
Retouch Blush AkkuRetouch Blush AkkuRetouch Blush Akku
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Bei mir wirkt das nicht so richtig, zu klischeehaft und gestrig präsentieren die Mädchen ihre Akkus. Und wie man sieht, sind die Kissable-Akkus mit 2.600 mAh im Lippenstift-Look mindestens doppelt so groß wie ein herkömmlicher Lippenstift. Da reicht es nicht mal mehr für einen Überraschungs-Gag. Das Urteil meiner vierzehnjährigen T4: ganz lustig aber unnötig.

Einzig der Schminkspiegel-Akku Blush mit 4.200 mAh besitzt wenigstens eine Zusatzfunktion und damit eine gewisse Berechtigung. Trotzdem scheint mir der Versuch, Zusatzakkus als Mode- und Lifestyle-Accessoires zu verkaufen, indem man sie verkleidet, nicht geglückt. Warum nicht einfach einen Zusatzakku gestalten, der als solcher zu erkennen ist und trotzdem gut aussieht?

Mehr Infos über die Kosmetik-Zusatzakkus von Retouch Power gibt es auf der Website des Unternehmens. Der Lippenstift-Akku Kissable ist in Online Shop für 38 Euro zu haben, der Schminkspiegel-Akku Blush kostet umgerechnet rund 50 Euro.


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Author: "Frank Müller" Tags: "Externer Akku, Akku, Zusatzakku, Retouch..."
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