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Date: Thursday, 24 Jul 2014 11:01

Wer bislang mit Waschen, Trocken und Bügeln die Zeit verbracht hat, kann sein Leben mit „Swash“ erleichtern. Die Erfindung von Whirlpool ist zwar eine gute Sache, aber nicht für schwere Flecken und zum Einsatz in einer mehrköpfigen Familie gedacht.

Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)

Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)

Diese Situationen kennt jeder: Man muss dringend auf einen Geschäftstermin, aber das schicke Hemd oder die Business-Bluse sind noch ungewaschen im Wäschekorb. Oder über Nacht gab es einen Temperatur-Sturz und der einzig verfügbare Pulli müffelt im Schrank vor sich hin. Was nun?

Im Normalfall müsste man entweder eine überstürzte Wasch-Aktion starten oder auf die gewünschten Kleidungsstücke verzichten. Das muss nicht sein. Zumindest wenn man über ein gut gefülltes Portemonnaie verfügt. Denn dann könnte man sich einen Helfer namens Swash zulegen.

Swash
Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)
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Wäschereiniger als Lifestyle-Produkt

Bei Swash handelt es sich um ein 1,36 m hohes und 42 cm breites Gerät, das von Whirlpool in Zusammenarbeit mit Procter & Gamble (bekannt für „Ariel“, „Pampers“ und viele weitere Marken) entstand. Die Idee dahinter ist ganz pfiffig: In seine Halterung spannt man ein Kleidungsstück ein, legt eine spezielle Reinigungskapsel ein, schließt die Apparatur – und zehn Minuten später sieht das Hemd, das T-Shirt, die Bluse, das Sakko oder die Hose wie neu aus. Das verspricht zumindest der Werbeclip:

Dass Swash wirklich hält, was die Hersteller versprechen, bestätigt Keith Barry, Chefredakteur von Reviewed.com, in seinem Test-Artikel. Eine gute Nachricht.

Genauso gut ist, wie das Gerät funktioniert: Es benötigt nur einen Strom-Anschluß, kein Wasser. Somit kann es überall, wo Platz ist, aufgestellt werden. Auch im Schlafzimmer, wo es sich dank seines schicken Designs gut einfügt – sofern man schwarze oder weiße Möbel besitzt und keine Naturholz(-Imitat)-Kombination.

Gehobene Preise für recht wenig Leistung

Die Reinigung erfolgt über Hitze und die Reinigungskapseln, „Swash Pods“ genannt. Ein 12er-Pack davon kostet rund 5 Euro. „Swash“ selbst schlägt mit umgerechnet rund 370 Euro zu Buche. Die Preise sind also hinnehmbar. Zumal die Zielgruppe nicht die finanziell knappe Großfamilie, sondern eher gut betuchten Singles sein dürften.

Auch wenn Swash praktisch erscheint, darf man nicht die Schattenseiten vergessen: Der Express-Reiniger ist nur für ein Kleidungsstück auf einmal ausgelegt. Die Ergebnisse mögen zwar größtenteils in Ordnung sein, doch laut Engadget gehen schwere Flecken wie Spaghetti-Reste oder der Wein vom Vorabend damit nicht raus. Bei leichten Verunreinigungen wie beispielsweise Schweißflecken tut es aber seine Dienste.

Ein weiterer Wermutstropfen: Swash ist bislang nur in den US-amerikanischen Bloomingdales-Läden erhältlich. Wer sich aber trotzdem darüber informieren will, dem sei die offizielle Webseite unter www.swash.com empfohlen.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Bügeleisen, Trockner, Procter & Gamble,..."
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Date: Thursday, 24 Jul 2014 09:09

Dyson ist bekannt für originelle Produkte wie den beutellosen Zyklonstaubsauger oder den Händetrockner Airblade. Ein Ventilator aus dem Hause der Briten passt in diese Reihe: Er kommt ohne Rotoren aus. Bei uns im Test zeigt sich: Das funktioniert sehr gut. Viel besser als andere Ventilatoren aber ist das neue Modell AM06 nicht.

Ventilator ohne Rotoren: der Dyson Cool AM06. Bilder: Jürgen Vielmeier, Dyson

Ventilator ohne Rotoren: der Dyson Cool AM06. Bilder: Jürgen Vielmeier, Dyson

Was man Dyson lassen muss: Der Hersteller schafft innovative Produkte mit einem Kniff. Da kommt ein Staubsauger auch ohne einen Beutel oder einen Filter aus (DC52). Der Händetrockner funktioniert endlich einmal effektiv und versucht, Keime dabei zu bekämpfen (Airblade). Oder: Warum den Boden erst saugen, dann wischen, wenn das mit dem passenden Gerät (Dyson Hard) in einem Arbeitsschritt möglich ist?

Das Problem an Dyson-Geräten ist für gewöhnlich der Preis: Man zahlt auch schon einmal das drei- bis fünffache dafür, was weniger innovative Geräte kosten. Ähnlich ist es auch mit dem Ventilator Dyson AM06, kurz für Air Multiplier, ein Produkt der Dyson-Cool-Serie. Der ist im Handel kaum unter 300 Euro zu haben, bietet aber dafür den Luxus, ohne Rotorblätter auszukommen, endlich leise zu sein und sich kinderleicht aufstellen zu lassen. Ist das den hohen Preis wert?

Dyson Air Multiplier 06 im Test
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Zunächst einmal sei vorweg genommen: Ja, ein Ventilator kann offenbar auch ohne Rotorblätter funktionieren, und das gar nicht einmal schlecht. Der Luftstrom wird im Dyson AM06 über einen Motor schon im Inneren des Ventilators erzeugt, die Luft im Sockel angesaugt. Der Motor wird über den gleichen Luftstrom gekühlt und deswegen auch bei Dauerbetrieb nicht heiß.

Selbsterklärende Fernbedienung

Selbsterklärende Fernbedienung

Der Luftstrom tritt aus dem ringförmigen Gebläse aus und ist auch fünf Meter weiter noch gut spürbar. Er tritt kegelförmig aus, lässt sich also gut auf eine Person lenken. Über die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich allerdings auch eine Oszillation einstellen.

Kinderleichte Bedienung

Beginnen muss man die Testbeschreibung allerdings schon beim Auspacken des Geräts. Der Dyson AM06 wird in zwei Teilen geliefert: dem Standfuß mit Netzkabel und dem ringförmigen Luftschacht. Man setzt den Ring auf den Sockel, arretiert den Verschluss wie auf dem Gehäuse angegeben, und fertig. Der Ventilator ist startklar. Alles weitere steuert man mit der mitgelieferten, ebenfalls selbsterklärenden Fernbedienung: Ein-Aus, Direktbelüftung oder Oszillation, Timer, Leistung. Ein- und Ausschalten lässt sich das Gerät auch am Standfuß selbst und über Gedrückthalten der Power-Taste lässt sich hier auch die Leistung auf einer Skala von 1 bis 10 ohne die Fernbedienung einstellen.

Einfachster Aufbau: Einstecken, einmal drehen, fertig.

Einfachster Aufbau: Einstecken, einmal drehen, fertig.

Der Dyson AM06 ist das wohl erste technische Gerät, bei dem ich völlig ohne Gebrauchsanweisung auskam und sie nicht einmal später noch zu Rate zog. Das Gerät ist selbsterklärend, kühlt gut und lässt sich leicht reinigen: Das Innere und Äußere des Rings lässt sich mit einem Staubtuch trocken oder feucht abwischen. Das dürfte der große Gewinn gegenüber allen Rotorventilatoren sein.

Nicht leiser oder stärker als andere Ventilatoren

Als Vergleichsobjekt steht mir ein gut fünf Jahre alter und damals für rund 70 Euro gekaufter Rowenta Zenitude Standventilator zur Verfügung. Um die hier schon leicht verstaubten Rotoren abzuwischen, müsste ich das absichernde Metallrost erst aufschrauben und zusätzlich reinigen. Das ist definitiv aufwändiger als beim Dyson AM06.

Keine Rotoren: Durch den Dyson Cool kann man einfach durchgreifen.

Keine Rotoren: Durch den Dyson Cool kann man einfach durchgreifen.

Dafür zeigt mein Vergleich, dass sich der Rowenta vor dem Dyson nicht verstecken muss, was Lautstärke und Luftstrom anbelangt. Im Gegenteil: Auf voller Stufe ist der Zenitude zwar etwas lauter, lässt aber einen kleinen Orkan vom Stapel. Auch auf mittlerer Stufe übertrifft der Zenitude den Dyson beim Luftstrom; die Lautstärke ist dabei ähnlich hoch. Immerhin: Hier hat Dyson im Vergleich zu früheren Modellen offenbar deutlich nachgebessert. Der AM06 ist schön leise und dabei auf dem Niveau anderer Ventilatoren.

Fazit

Der Dyson AM06 schlägt die Konkurrenz in mehreren Punkten. Das Aufstellen und Bedienen des Gerätes ist kinderleicht und selbsterklärend. Hier muss nichts groß zusammengeschraubt werden. Einmal zwei Teile ineinander stecken – fertig. Auch das coolere, deutlich designbewusstere Aussehen hat der Dyson. Auf die Rotoren zu verzichten, wirkt wie eine clevere Idee, die gleichzeitig die Sicherheit erhöht. Dass sich das Gerät dadurch viel leichter reinigen lässt, ist ein Zusatzpunkt und erlaubt es damit, sauberere Luft auszupusten.

Dyson-Werbebild: Macht sich gut in Designerwohnungen.

Dyson-Werbebild: Macht sich gut in Designerwohnungen.

Kommt es allerdings hart auf hart, dann dürfte bei einem 35 Grad heißen Büro ein guter Rotoren-Ventilator den kühleren und stärkeren Luftstrom erzeugen. Deutlich lauter als ein Dyson Air Multiplier muss ein gutes Gerät dabei auch nicht zwingend sein. Dafür aber erheblich preiswerter: einen guten, leisen Standventilator erhält man schon für 70 bis 80 Euro. Ein Dyson Cool kostet etwa bei Amazon das Vierfache davon (Affiliate-Link). Die technische Leistung ist vergleichbar, der Dyson dürfte etwas energiesparender sein.

Wer sich gerade einen Ventilator kaufen will, muss es also davon abhängig machen, ob ihm ein chices Design, eine leichte Handhabung und Reinung den deutlichen Aufpreis wert sind. Ein gutes Produkt, das steht außer Frage, ist der Dyson Cool AM06 allemal.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Dyson, Ventilator, AM06, Tests, Heimelek..."
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Date: Thursday, 24 Jul 2014 06:33

Microsoft hat das preiswerteste Einsteiger-Windows Phone im Preis halbiert und ihm einen Quadcore spendiert. Nun geht der Preiskampf bereits ab 99 Euro los. Was hat die Konkurrenz dem derzeit entgegen zu setzen? Eine Übersicht.

Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: Hersteller

Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: Hersteller

Das Lumia 530 ist nicht das erste Smartphone, das für weniger als 100 Euro über die Ladentheke geht, aber es dürfte das erste Quadcore-Telefon sein, das schon von Beginn an 99 Euro kostet. Das Vorgängermodell Lumia 520 war UVP noch für 199 Euro zu haben gewesen, hatte aber nur einen Dualcore vorzuweisen. Microsoft hat also die Preisschraube kräftig nach unten gedreht bei einem Telefon, das sich sehen lassen kann. Was hat der Rest der Welt dem derzeit entgegen zu setzen?

Der Marktvergleich zeigt, dass Microsoft in dieser Preiskategorie nicht alleine ist. Doch wer für weniger als 100 Euro zuschlägt, muss nach wie vor einige Schwächen in Kauf nehmen. Unsere Bedingung, um in diese Übersicht aufgenommen zu werden: Mindestens ein Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz sollte drin sein. Das schränkte die Auswahl bereits deutlich ein, doch es gibt einige freudige Überraschungen.

Smartphones unter 100 Euro
Acer Liquid Z4Acer_Liquid_Z4_2Acer_Liquid_Z4
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Nokia Lumia 530

Beginnen wir mit dem neuen Preistreiber: Das wohl erste Quadcore-Modell für unter 100 Euro aus dem Hause Microsoft spart beim Speicher, dem Display, dem Akku und der Kamera und verzichtet – entgegen dem Selfie-Trend – auf eine Frontkamera sowie auf LTE. Der Rest allerdings klingt in Ordnung. Technische Highlights haben wir jeweils fett gesetzt:

  • Quadcore-Prozessor mit 1,2 GHz
  • 512 MB RAM, 4 GB interner Speicher, aufrüstbar bis 128 GB
  • 4-Zoll-Display, Auflösung: 854 x 480 Pixel
  • Akku: 1.430 mAh
  • 5-Megapixel-Hauptkamera, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, UKW-Radio, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s, kein LTE
  • Neueste Systemversion Windows Phone 8.1

Mischt die Karten neu: Das Lumia 530 ist das erste Quadcore-Smartphone unter 100 Euro.

Mischt die Karten neu: Das Lumia 530 ist das erste Quadcore-Smartphone unter 100 Euro.

Tipp: Ebenfalls noch zu haben und mittlerweile in vielen Shops unter 100 Euro verfügbar: das Vorgängermodell Lumia 520. Das hat zwar nur einen Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz, dafür mit 8 GB aber mehr internen Speicher. Das Display löst etwas schlechter auf, RAM und Akku sind gleichstark bemessen. Die Kamera schießt HD-Videos, eine Frontkamera fehlt auch hier. Auch das Lumia 520 erhält derzeit ein Update auf Windows Phone 8.1.

LG Optimus L7 II

LG mischt schon seit einigen Jahren mit seiner L-Serie das Billigsegment auf. Selbst das zweitbeste dieser Reihe, das Optimus L7 II, ist vielfach schon für unter 100 Euro (Affiliate-Link) zu haben. Dafür gibt es immerhin einen Dualcore-Prozessor, eine 8-Megapixel-Kamera, aber nur Android 4.1, noch.

  • 1,0 GHz Dualcore-Prozessor
  • 768 MB RAM, 4 GB interner Speicher, erweiterbar
  • 4,3-Zoll-Display mit 800 x 480 Pixel Auflösung
  • Akku: 2.460 mAh
  • 8-Megapixel-Hauptkamera, allerdings ohne HD-Videoaufzeichnung, Frontkamera: 0,3 Megapixel.
  • Bluetooth 3.0, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.1 (sehr alt), es soll aber tatsächlich später im Jahr noch ein Update auf Android 4.4 geben.

LG Optimus L7 II

LG Optimus L7 II

Tipp: Es geht noch deutlich billiger. LG bietet in der Lowcost-L-Serie auch noch die Modelle Optimus L5 II, L3 II und L1 II an. Letzteres ist sogar schon für weniger als 50 Euro zu haben. Hier hört es aber mit einem Singlecore-Prozessor, einer Display-Auflösung von 320 x 240 Pixel und einer 2-Megapixel-Kamera mit der Herrlichkeit schnell auf. Wer einen Dualcore will, muss mindestens zum L7 II greifen.

Huawei Ascend Y330

Klar, wenn es um “billig” geht, denkt man zunächst einmal an die Hersteller aus China. Huawei mischt hier mit dem aktuellen Y330 unter 100 Euro mit. Dafür muss man sich auf einige schwächere Details gefasst machen, denn bis auf den Prozessor und Bluetooth 4.0 gibt es keinen Ausreißer nach oben:

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor MTK Cortex A7
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4,0-Zoll-Display mit 800 x 480px Auflösung
  • Akku: 1.500 mAh
  • 3-Megapixel-Hauptkamera mit Fixfokus, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, DLNA, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s
  • Android 4.2

Huawei bietet gleich mehrere Modelle in der Einstiegsklasse.

Huawei bietet gleich mehrere Modelle in der Einstiegsklasse.

Tipp: Mit rund 110 Euro kaum noch teurer ist das etwas besser ausgestattete Ascend Y530, das immerhin schon über Android 4.3 verfügt. Wer ein Quadcore-Gerät von Huawei möchte, der erhält für derzeit rund 130 Euro das G525. Preislich ähnlich wie das Y330: das Vorgängermodell Ascend Y300 (Affiliate-Link), ebenfalls mit Dualcore, aber ansonsten bis auf das ältere Android 4.1 dem Nachfolger sogar in einigen Details überlegen, zum Beispiel einem stärker portionierten Akku (1.950 mAh), der 5-Megapixel-Hauptkamera und einer Frontkamera.

Sony Xperia E1

Auch das fesche Sony scheut die Einstiegsklasse nicht. Das Xperia E1 (Affiliate-Link) hat einen Dualcore-Prozessor mit 1,2 GHz und immerhin 4 GB internen Speicher. Dafür sparen die Japaner hier vor allem an einem Detail, bei dem man für gewöhnlich sonst auftrumpft: der Kamera.

  • 1,2 GHz Dualcore Qualcomm
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4,0-Zoll-Display, Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Akku: 1.700 mAh
  • 3-Megapixel-Hauptkamera mit HD-Videoaufzeichnung, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, HSPA+, kein LTE
  • Android 4.3

Sony Xperia E1

Sony Xperia E1

Tipp: Wer noch gut 20 Euro drauf legt, erhält ab 120 Euro das Xperia M in der ersten Version (M2 ist inzwischen erschienen, aber deutlich teurer). Das Xperia M verfügt ebenfalls über einen Dualcore, wenn auch nur mit 1,0 GHz, hat dafür aber die bessere Kamera mit 5 Megapixeln, 3D-Surround-Sound, NFC und Bluetooth 4.0.

Wiko Cink Slim

Wiko lässt im Cink Slim auf den ersten Blick keinen Wunsch offen: Dualcore-Prozessor, 8-Megapixel-Kamera, auch eine Frontkamera und ein UKW-Radio sind mit drin. Ansonsten allerdings gibt es keine Ausreißer nach oben und nur eine recht betagte Android-Version:

  • 1,0 GHZ Dualcore-Prozessor
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, aufrüstbar
  • 4,0-Zoll-Display, Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Akku: 1.600 mAh
  • 8-Megapixel-Hauptkamera, 1,3-Megapixel-Frontkamera, HD-Videoaufnahme
  • Bluetooth 2.1, UKW-Radio, HSDPA, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.1.1

Kleiner Hingucker: Wiko Cink Slim

Kleiner Hingucker: Wiko Cink Slim

Tipp: Das Wiko Fizz ist teilweise noch billiger zu haben, ist auch etwas schwächer ausgestattet als das Cink Slim (Affiliate-Link), bringt allerdings schon Android 4.2.2 mit. Und wem ein schönes Display völlig egal ist, der kann auch zum noch preisgünstigeren Wiko Ozzy greifen: Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz, 4 GB Speicher, Bluetooth 4.0, ein halbwegs aktuelles Android (4.2.2) und auch hier ist sogar eine Frontkamera mit drin, auch wenn diese nur mit 0,3 Megapixeln auflöst. Hauptmanko wohl: eine Hauptkamera mit 2 Megapixeln – aber viel mehr könnte das Display mit 480 x 320 Pixeln Auflösung ohnehin nicht hübsch darstellen.

Acer Liquid Z4

PC-Hersteller Acer hat sich im Smartphone-Markt noch keinen Namen gemacht und setzt deswegen auf Kampfpreise. Das Liquid Z4 ist ein 99-Euro-Gerät (Affiliate-Link) mit Dualcore (1,3 Ghz), 4 GB Speicher, 5-Megapixel-Kamera, Frontlautsprechern und auf Wunsch Dual-SIM:

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor Cortex A7
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4-Zoll-Display, Auflösung 800 x 480 Pixel
  • Akku: 2.000 mAh
  • 5-Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahme, keine Frontkamera
  • Bluetooth 3.0, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s, kein LTE
  • Android 4.2.2

Acer Liquid Z4

Acer Liquid Z4

Tipp: Noch ein ganzes Stück billiger ist das Acer Liquid Z3. Das ist insgesamt etwas schwächer ausgestattet, verfügt aber ebenfalls über einen Dualcore-Prozessor.

Mobistel Cynus E1

Jaja, die Kleinen: Das Mobistel Cynus E1 kostet bei manchen Online-Händlern kaum noch mehr als 70 Euro (Affiliate-Link). Dafür gibt es NFC und eine Frontkamera. Punktabzüge gibt es unter anderem für die 3-Megapixel-Hauptkamera, den Akku und das völlig veraltete Bluetooth 2.0. Insgesamt keine echte Empfehlung:

  • 1,0 GHz Dualcore-Prozessor
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 3,5-Zoll-Display, Auflösung: 480 x 320 Pixel
  • Akku: 1.200 mAh (sehr wenig)
  • 3-Megapixel-Kamera, keine Frontkamera
  • Bluetooth 2.0, UKW-Radio, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.2.2

Mobistel Cynus E1

Mobistel Cynus E1

Tipp: Knapp über der 100-Euro-Marke beweist Mobistel mit dem Cynus F4, dass man für etwas mehr Geld mit 5-Megapixel-Hauptkamera und 854 x 400 Pixel Auflösung durchaus etwas bessere Smartphones bauen kann. Allerdings muss sich der Käufer auch hier mit einer 0,3-MP-Frontkamera und Bluetooth 2.1 begnügen.

Alcatel OneTouch Pop C3

Im OneTouch Pop C3 ist eigentlich alles drin, was der Smartphone-Freund braucht, wie ein Dualcore-Prozessor mit 1,3 GHz, Bluetooth 4.0 und Android 4.2. Der schwach bemessene Akku allerdings trübt das Ergebnis:

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 4,0-Zoll-Display, Auflösung: 800 x 480 px
  • Akku: 1.300 mAh
  • 3,2-Megapixel-Kamera, keine Frontkamera
  • Bluetooth 4.0, HSPA+ bis 21,1 Mbit/s, kein LTE
  • Android 4.2

OneTouch Pop C3: Alcatel mag's bunt.

OneTouch Pop C3: Alcatel mag's bunt.

Tipp: Für rund 30 Euro mehr bietet das OneTouch Idol S eine ähnliche Konfiguration mit einer etwas besseren Kamera (5 Megapixel) und ein wenig mehr Display-Auflösung.

Cubot P9

Was man beim Stöbern so alles findet: Der wohl eher unbekannte chinesische Hersteller Cubot hat ein Dualcore-Smartphone (1,3 GHz) für unter 100 Euro (Affiliate-Link) vorgestellt, das sich optisch sehr an Samsungs Galaxy-Linie anlehnt. Dafür gibt es Android 4.2.2, zwei Kameras (8 und 2 Megapixel) und Dual-SIM.

  • 1,3 GHz Dualcore-Prozessor Cortex A7
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher, erweiterbar
  • 5,0 (!) Zoll-Display, Auflösung: 960 x 540 px (qHD)
  • Akku: 2.200 mAh
  • 8-Megapixel-Hauptkamera, 2-Megapixel-Frontkamera
  • Bluetooth 2.1, UKW-Radio, HSDPA bis 7,2 Mbit/s, kein HSPA+, kein LTE
  • Android 4.2.2

Warum so traurig? Das chinesische Modell Cubot P9 braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken.

Warum so traurig? Das chinesische Modell Cubot P9 braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken.

Tipp: Cubot hat noch mehr auf Lager. Das mit 4,0 Zoll kleinere GT95 bringt einen Dualcore mit 1,2 GHz mit und kostet dabei schon weniger als 60 Euro. Der Haken? Kein GPS und nur eine 2-Megapixel-Kamera. Ähnlich dimensioniert: das GT90 und das P6, allesamt mit Dualcore und teilweise weit unter 100 Euro.

Und die anderen?

Wir haben natürlich auch bei den Herstellern Samsung und HTC nach konkurrenzfähigen Smartphones diesseits der 100 Euro geschaut, aber leider nichts gefunden, was unseren Mindestanspruch (1,0 GHz Dualcore) erfüllte. Bei Samsung gibt es zahlreiche Galaxys mit Singlecore und alter Android-Version; dazu können wir aber nicht wirklich raten. HTC scheint den tosenden Preiskampf zumindest nicht bis zum Ende mitzugehen. Hier fanden wir in der untersten Preisklasse rein gar nichts. Für die Marge der Taiwaner ist das sicherlich ein Vorteil.

In DACH leider bisher noch nicht erschienen: Das 99-Euro-Wunder Asus ZenFone 4

In DACH leider bisher noch nicht erschienen: Das 99-Euro-Wunder Asus ZenFone 4

Schade: Noch im Frühjahr hatte Asus das stark ausgestattete ZenFone 4 vorgestellt, das nur 99 Euro kosten soll. Doch das hat es bislang nicht auf den europäischen Markt geschafft. Wer noch ein wenig warten kann oder 20 Euro mehr zur Verfügung hat, dem sei auch das Motorola Moto E nahegelegt, das derzeit rund 120 Euro (Affiliate-Link) kostet.

Fazit: Besser als erwartet, in Bälde noch mehr Auswahl

Das Bild ist eigentlich ähnlich: Fast alle vorgestellten Geräte verwenden die gleiche Speicherkonfiguration mit 512 MB RAM und 4 GB internem Speicher. Beides ist wenig. Auch bei der Kameratechnik, der Displayauflösung und der Ladekapazität des Akkus wird – bis auf wenige erfreuliche Ausnahmen – in der Regel gespart. Natürlich darf man bei den Preisen auch nicht das Neueste vom Neuen erwarten. So verfügt keines der hier vorgestellten Geräte über LTE, keines kann Videos in Full HD aufzeichnen. Allerdings ließ zum Beispiel Sony durchblicken, dass man durchaus bereit ist, einige der zahlreichen Funktionen für die teureren Geräte auch für das preisgünstigere Xperia E1 bereitzustellen.

Nur noch knapp über 100 Euro: Auch namhafte Hersteller wie Motorola (hier das Moto E) entdecken die Einstiegsklasse.

Nur noch knapp über 100 Euro: Auch namhafte Hersteller wie Motorola (hier das Moto E) entdecken die Einstiegsklasse.

Den besten Gesamteindruck in unserer Übersicht hinterlassen neben dem Lumia 530 das LG Optimus L7 II, das vor allem mit einem starken Akku und etwas mehr RAM auf sich aufmerksam macht, auch wenn hier Bluetooth 4.0 fehlt. Auch nicht schlecht: das Acer Liquid Z4, auch wenn hier nur Bluetooth 3.0 drin ist und eine Frontkamera fehlt. Ein echter Geheimtipp könnte das China-Smartphone Cubot P9 sein, das vor allem mit einem starken Akku aufwarten kann. Fast schon abraten muss man dafür vom Alcatel OneTouch Pop C3 und dem Mobistel Cynus E1. Hier dürfte man mit der jeweiligen Akku-Kapazität von 1.200 und 1.300 mAh kaum über den Nachmittag kommen.

Irgendwo wird in dieser Preisklasse natürlich immer gespart; dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man die Mittel- und Oberklasse außen vor lässt. Echte Totalausfälle allerdings haben wir hier nicht gesehen. Interessant auch: Viele Funktionen und auch teilweise die gleichen Geräte, die ich im vergangenen November in einem Preisvergleich der Smartphones unter 200 Euro verglichen habe, tauchen hier wieder auf. Die Preise kommen ins Rutschen, außerdem scheinen Freunde kleinerer Smartphones gar nicht tief in die Tasche greifen zu müssen: Die meisten Geräte hier in der Übersicht sind nicht größer als 4,0 Zoll.

Und das ist das Erfreuliche an diesem Test: Das Einstiegssegment wird zunehmend konkurrenzfähig und es dürfte nach Microsofts Quadcore-Vorstoß in Bälde noch an Qualität gewinnen.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Nokia, Lumia 530, Kommunikation, Microso..."
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Date: Wednesday, 23 Jul 2014 11:00

Das LED Flaschenlicht ist eine stimmungsvolle Lichtquelle für Balkon, Terrasse und Wohnzimmer, die in alle gängigen Wein,- Bier- und andere Flaschen passt. Zieht man den Korken am Breiten Ende des kegelförmigen Lichts ab, kommt ein USB-Stecker zum Vorschein, über den man den integrierten Akku aufladen kann.

LED Flaschenlicht

LED Flaschenlicht

Bei den sommerlichen Temperaturen der letzten Tage sitzt man gerne mal etwas länger auf Terrasse und Balkon. Das LED-Flaschenlicht mit USB sorgt für die stimmungsvolle Beleuchtung, der kein Windstoß etwas anhaben kann.

Das LED Flaschenlicht hat die Form eines schlanken Kegelstumpfs und passt damit wunderbar in alle normalen Flaschenhälse. Das Breite Ende ist mit Kork verkleidet, wie es sich für etwas gehört, was man in den Flaschenhals steckt.

LED Flaschenlicht mit USB
LED FlaschenlichtLED FlaschenlichtLED Flaschenlicht
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Zieht man die korkverkleidete Kappe am breiten Ende ab, kommt eine USB-Stecker zum Vorschein, über den man das LED Flaschenlicht aufladen kann. Eine rote LED zeigt an, das es geladen wird. Ist der Akku voll, erlischt es.

Dann schaltet man das LED Flaschenlicht durch einen Dreh am schmalen Ende ein, hängt es in eine Flasche seiner Wahl und freut sich über angenehme Beleuchtung. Die LED leuchtet in einem hellen Weiß.

Das Gefummel mit Teelichtern, Streichhölzern oder Feuerzeug entfällt mit dem LED Flaschenlicht komplett. Durch gefärbte Flaschen kann man die Lichtstimmung seinen Wünschen anpassen. Möchte man es lieber noch etwas stimmungsvoller, hängt man sein LED Flaschenlicht eben in eine dunkelgrüne Weinflasche. Die kann man ja auch nach und nach im Laufe des Abends leeren und mit dem wechselnden Pegelstand in der Flasche die Lichtstimmung verändern. Rund 2,5 Stunden hat man dazu Zeit, bevor das Flaschenlicht LED wieder an den USB-Port zum Aufladen muss.

Am besten also, man holt sich gleich mehrere der stimmungsvollen Leuchten. Davon kann man eigentlich nicht genug haben. Ab vier Stück zahlt man auch keine Versandkosten mehr.

Das LED Flaschenlicht mit USB kostet 14,95 – für einen gelungenen Abend mit Freunden ist es aber eigentlich unbezahlbar – und außerdem ein perfektes Gastgeschenk.


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Date: Wednesday, 23 Jul 2014 09:03

Nicht nur Menschen benötigen eine ausgewogene Ernährung, sondern auch unsere heimischen Vierbeiner. Die Futterstation Bistro misst mit verschiedenen Sensoren das Fressverhalten von Katzen und schickt die Daten ans Smartphone.

Bistro (Bild: 42ark.com)

Bistro (Bild: 42ark.com)

Wir lesen Diät-Bücher, treiben Sport mit Fitness-Armbändern und achten mittels Medizin-Apps auf unsere Gesundheit. Und was machen Tiere? Sie folgen in der Regel ihren Instinkten. Das kann gelegentlich dazu führen, dass sie sich falsch ernähren und überfressen – gerade bei Haustieren wie beispielsweise Katzen. Also müssen wir Menschen auf unsere Liebsten aufpassen. Zum Glück gibt es dafür Unterstützung durch moderne Technik.

Bistro Indiegogo
Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)
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Viel Technik gegen falsche Ernährung

Wer Katzen kennt, weiß, dass das Essverhalten der Vierbeiner schwer zu überprüfen ist. Deswegen hat der Tüftler Mu-Chi Sung einen „Smart Feeder“ namens Bistro erfunden. Das Gerät ist eine Futterstation, speziell entworfen für Katzen. Ihre Besonderheit sind die verschiedenen technischen Gimmicks, die sie bietet.

Da wäre zum Beispiel die Bodenplatte, die vor Bistro liegt: Sie misst das Gewicht des Haustigers. Dazu kommt, dass der Trink- und Futternapf mit Füllmengen-Sensoren ausgestattet sind. Ist man Besitzer von mehreren Tieren, kommt die größte Besonderheit der Erfindung zum Zuge: die integrierte Kamera mit Gesichtserkennung.

Was das alles soll? Bistro schickt seine Daten an eine App, womit die Besitzer jederzeit das Fressverhalten ihrer Haustiere analysieren können. Man sieht in Kurvendiagrammen, wann wie viel gefressen und getrunken wurde.

Sollte das Fressverhalten abnormal sein, gibt die Apps Tipps zum Thema Katzen-Ernährung. Und man kann mit ihr die Nahrungsmenge aus der Ferne regulieren. Und natürlich schießt die Kamera Bilder von den Vierbeinern, die man über die Cloud abrufen kann.

Wie Bistro funktioniert, sieht man in folgendem Produktvideo:

Bistro befindet sich derzeit im Entwicklungsstadium. Auf Indiegogo läuft dazu bis Mitte August eine Crowdfunding-Kampagne, die bereits fast ihr Ziel von 100.000 US-Dollar erreicht hat. Wird das Projekt erfolgreich finanziert, soll Bistro in die Produktion und voraussichtlich im Februar 2015 an die Unterstützer gehen.

Über Indiegogo kostet Bistro derzeit umgerechnet 162 Euro (inkl. Versand), später soll der Preis auf zirka 214 Euro ansteigen.


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Date: Wednesday, 23 Jul 2014 07:01

Wink ist nicht der erste Versuch, die Smart-Home-Systeme unterschiedlicher Hersteller über nur eine Plattform zu steuern. Doch mit einigen Industriepartnern wie General Electric auf seiner Seite hat das unabhängige System gute Chancen, bald den US-Markt zu dominieren.

Quirky Wink: Eine App soll den ganzen Haushalt steuern. Alle Bilder: Quirky

Quirky Wink: Eine App soll den ganzen Haushalt steuern. Alle Bilder: Quirky

Kaufe mein System und werde damit glücklich – das war lange Zeit die Devise der Anbieter für Smart-Home-Lösungen. Die Kompatibilität untereinander wird durch proprietäre Systeme und unterschiedliche Funkstandards erschwert. Dass sich in diesem Monat mit dem Open Interconnect Concortium (OIC) und der Thread Group gleich zwei verschiedene Herstellergruppen zusammengetan haben, um – wieder einmal – unterschiedliche Standards für das vernetzte Haus zu entwickeln, hilft da nicht wirklich weiter.

Und hier kommt Quirkys Wink ins Spiel: Die App des unabhängigen New Yorker Ideenstartups Quirky wird auf Anhieb von Industriepartnern wie General Electric, Honeywell und Philips (für die Hue-Lichtsteuerung) unterstützt. Mit der Anwendung für iOS, Android und Android Wear lassen sich alle unterstützten Geräte verschiedener Hersteller von einer Stelle aus steuern.

Quirky Wink: Eine App für alle Home-Automation-Systeme
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Quirky ist nicht der erste Anbieter mit einer Lösung für alle System. Alleine aus Deutschland kommen hier mehrere interessante Projekte wie das Baukastensystem Homee, das Smart-Home-IFTTT PipesBox und auch das Quirky Wink sehr ähnliche Startup Yetu aus Berlin.

Tür zu? Heizung an? Wink kann es kontrollieren.

Tür zu? Heizung an? Wink kann es kontrollieren.

Keine weitere Hardware notwendig

Quirky Wink hat ihnen allerdings die schon jetzt sehr breite Unterstützung namhafter Industriepartner voraus. Der Vorteil: Auch ohne zusätzliche Hardware ließen sich die Systeme der Partner mit der gleichen App steuern. Das Honeywell-Thermostat oder das Philips-Hue-Licht – alles über Quirky Wink gesteuert, ohne dass es dafür eines weiteren Smart-Home-Routers bedürfte. Ein Retro-Video im Stile der 1960er Jahre stellt Quirky Wink vor:

Quirky Wink ging vor zwei Wochen mit einem Katalog von 60 unterstützten Geräten 15 unterschiedlicher Hersteller an den Start. Darunter sind neben GE und Philips auch Anbieter wie Dropcam (Überwachungskameras), Chamberlain (Garagentoröffner), Honeywell (Thermostate), Kwikset und Schlage (elektronische Türschlösser) oder Rheem (Boiler).

Wink-Logo

Wink-Logo

Zumindest in den USA ist Qirky damit ein Coup gelungen. Die Kooperation mit General Electric besteht schon seit vergangenem Herbst, so etwa auch bei der „schlauen“ Klimaanlage Aros. Die Kollegen von Wired und Neunetz haben Quirky Wink deswegen bereits als den kommenden Smart-Home-Standard auserkoren. Zumal hier weder Facebook noch Google oder irgendein anderer neugieriger Datenkonzern federführend ist. Weltweit allerdings wird das Grundproblem bleiben: Es gibt zu viele unterschiedliche Lösungen und Funktechniken. Und leider ist derzeit noch kein einzelner Standard auszumachen, der sich am Ende durchsetzt, wie etwa Blu-ray im Formatkrieg um die Nachfolge der DVD. Der Nachteil an Quirky gegenüber Thread ist, dass Wink kein offener Standard ist, sondern ein Unternehmen hier die Fäden zieht.

Eigener Smart-Home-Hub mit bescheidenen Rezensionen auf Amazon

Quirky bietet neben der App Wink auch einen Router für die Smart-Home-Zentrale an, der verschiedene Funkprotokolle wie Zigbee, Z-Wave, Bluetooth und WLAN vereint. Doch der Wink Hub scheint noch nicht ganz marktreif zu sein und erhält bei Amazon derzeit vernichtende Kritiken. Quirky weist allerdings darauf hin, dass die meisten der Anwendungen auch ohne den Hub funktionieren, der in erster Linie dafür gedacht ist, bisher nicht Wink-unterstützende Geräte ebenfalls unter Kontrolle zu bringen. Auch Ansätze anderer Unternehmen wie Apples HomeKit sieht Quirky-Chef Ben Kaufman gegenüber Wired eher als möglichen Partner denn als Konkurrenten.

Quirky Wink Hub: Auf Wunsch gibt es den Router zum System.

Quirky Wink Hub: Auf Wunsch gibt es den Router zum System.

Quirky ist ein unabhängiger Anbieter aus New York, dessen Ziel es ist, die begehrtesten Wünsche seiner Kunden nach einer erfolgreichen Abstimmung und Jury-Entscheidung umzusetzen und den Ideengeber finanziell daran zu beteiligen. So entstand etwa die lernfähige Klimaanlage Quirky Aros, die wir an dieser Stelle im Mai vorgestellt haben.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite zu Quirky und Quirky Wink.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "quirky, GoogleNews, Wink, Quirky Wink, H..."
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Date: Tuesday, 22 Jul 2014 11:07

Wie es der Name passend beschreibt, brennt der Toasted Selfies eben Selfies aufs Toastbrot – und auch andere Dinge, die man der Firma als Vorlage schickt. Ein Gimmick, das gar nicht so teuer ist wie man vermuten mag.

Toasted Selfies (Bild: Vermont Novelty Toaster Corp)

Toasted Selfies (Bild: Vermont Novelty Toaster Corp)

Toaster, die nicht nur die Brote braungebrannt auswerfen, sondern auch Symbole einbrennen sind heutzutage nichts Besonderes mehr. Über derlei Dinge wurde bei neuerdings.com schon mehrmals berichtet. Zum Beispiel über den Battlestar Galactica- oder Darth Vader-Toaster, sowie die Toast-e-Card. Auch wenn das Thema bei manch einem einen Gähn-Reflex auslösen mag, möchte ich trotzdem einen neues derartiges Gimmick vorstellen: den Selfie-Toaster.

Fotos von sich zu schießen und diese via Twitter, Facebook, Instagram, Mail, MMS oder WhatApp an seine Freunde zu senden, das ist ein alter Hut. Wie wäre es, wenn man seinen Liebsten mal mit einem Bild von sich auf der Frühstücks-Weißbrotscheibe überrascht? Genau dafür eignet sich der Toasted Selfie.

Selfie Toaster
(Bild: Vermont Novelty Toaster Corp)(Bild: Vermont Novelty Toaster Corp)(Bild: Vermont Novelty Toaster Corp)
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Ein “smarter” Toaster?

Selfie schießen, per App an den Toaster schicken und fertig ist das knusprige Antlitz? Nein, derartiges kann die Erfindung der Vermont Novelty Toaster Corp. leider nicht leisten. Hierbei handelt es sich immer noch um einen mehr oder weniger gebrauchsüblichen Toaster, also ohne Internet-Anschluß, Wi-Fi, Bluetooth oder derlei Schnickschnack.

Stattdessen soll man der US-amerikanischen Firma ein Foto von sich schicken bzw. hochladen, damit die einen individuellen Toaster produzieren, der das Bild später in die Brotscheiben brennt. Das klingt nach einer einfachen Idee, ist aber in der Praxis gar nicht so simpel umzusetzen. Wie aufwändig die Prozedur ist, kann man in einem Beitrag auf Mashable.com nachlesen.

Da die Toast-Muster nach Vorlagen gefertigt werden, sind natürlich auch ganz andere Motive anstatt der Selfies möglich: Vom Peace-Logo über kurze Sprüche bis hin zum Jesus-Abbild ist vieles umsetzbar. Hauptsache, die Vorlage bietet starke Kontraste. Am besten ist es, sie besteht nur aus den Farben Schwarz und Weiß.

Rund 55 Euro plus Versand kostet der Toasted Selfie, der auf der Webseite BurntImpressions.com bestellt werden kann. Zu beachten ist, dass die Geräte derzeit noch nach amerikanischem Standard produziert werden. Das heißt, dass sie auf 120 statt 220 Volt Spannung ausgelegt sind.


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Date: Tuesday, 22 Jul 2014 09:04

Eine Flugdrohne mit integrierter Kamera für unter 100 Euro? Das kann doch nichts taugen. Billigplastik aus China? Miese Kamera? Beides richtig. Und doch ist der Zoopa Q 410 Movie von ACME ein echter Spaß. Der Praxistest.

Eine riesige Verpackung. We Like - also steht drauf. (Foto: Sven Wernicke)

Eine riesige Verpackung. We Like – also steht drauf. (Foto: Sven Wernicke)

Reduziert auf die reine Hardware ist die Zoopa Q 410 eine Flugdrohne aus dem niedrigen Preissegment. Die 170 g leichte Plastik-Konstruktion ist typisch für ein solches Fluggerät, verbaut wird ein 6-Achsen-Gyroskop für ein stabiles Flugverhalten. Der Quadrocopter ist 410 x 410 x 80 mm groß und passt damit durchaus in einen Rucksack – sehr praktisch. Der 500 mAh Lithium-Polymer-Akku hält zwischen sieben und neun Minuten und lässt sich bei Bedarf auch austauschen. Gesteuert wird das gute Stück mittels einer recht wuchtigen Fernbedienung, die mit 2,4 GHz (Känäle 4+3 – Foto, Video, Licht) funkt. Bis zu 120 m kann sich der Q 410 vom Nutzer entfernen. Die Kamera besitzt eine VGA-Auflösung (640 x 480 Bildpunkte). Bildstabilistator und andere technischen Spielereien? Pustekuchen.

Alles in allem reden wir hier also keinesfalls über kein Highend-Monster. Aber? ABER?

Zoopa
Der Akku kann entfernt werden. (Foto: Sven Wernicke)Das Handbuch ist wirklich gut. Sollte auch jeder lesen. (Foto: Sven Wernicke)Nicht so toll: Die Verarbeitung könnte überzeugender sein. (Foto: Sven Wernicke)
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (9 Bilder)

Keine Angst!

Ja, die Q 410 wirkt schon etwas simpel gestrickt. Auf der Unterseite ist die kleine Kamera zu erkennen, die ACME auch separat für andere Zoopa-Modelle für rund 20 Euro verkauft. Zwischen Cam und eigentlicher Elektronik, die durch eine dünne Plastikfläche eher provisorisch geschützt ist, steckt der Akku. Von dort aus geht ein Kabel in den Innenraum des Copters. Das sieht nicht professionell verarbeitet aus. Und so gesehen ist auch das eigentliche Gehäuse sehr weich, man hat regelrecht Angst, die Q 410 könnte keinen Absturz überleben. Doch keine Sorge: Mir ist das Teil etliche Male zu Boden geknallt, es schwamm auch mal in einem Bach.

Nicht so toll: Die Verarbeitung könnte überzeugender sein. (Foto: Sven Wernicke)

Nicht so toll: Die Verarbeitung könnte überzeugender sein. (Foto: Sven Wernicke)

Bei näherer Betrachtung ist nicht alles simpel gehalten. Die Rotorblätter und die Motoren scheinen wertig zu sein, vier Flügel erhalten Käufer sogar als Ersatz. Außerdem liegt die große Remote, die mit vier AA-Batterien (nicht im Lieferumfang) gespeist wird, gut in der Hand, ist schnell verstanden und bietet dank flott erreichbarer Tasten und des LCDs einen Überblick über den Flieger. Auf dem Display wird man über Beschleunigung, Flugmodus (Anfänger, Experte), Batteriestatus, Funkempfang oder aktivierte Kamera bzw. eingeschaltetes Licht informiert. Das ist hilfreich, gerade für die ersten Versuche.

In die Luft gehen

Meine letzten Flugstunden mit anderen Drohnen waren schon einige Monate her, entsprechend stellte ich mich bei meinen frühen Versuchen mit der Q 410 an. Nach rund 10 bis 15 Minuten, also spätestens nach der zweiten Akkuladung, ist man mit den Eigenheiten vertraut. Perfekt geradlinig steigt die Q 410 nicht auf, zugleich hat der Quadrocopter ordentlich „Wumms“, also eine angenehme, aber flotte Geschwindigkeit. Wer verinnerlicht, wo vorne (rote Rotoren + Plastikkennzeichnung an Front) und hinten ist, kommt schneller klar. Und dann sind auch die zahlreichen Tasten auf der Fernbedienung von Relevanz: Auf Knopfdruck wird ein Foto geschossen oder eine Videoaufnahme gestartet, in Echtzeit ist auch der Wechsel vom Anfänger- zum Profimodus möglich. Wer sich für die zweitgenannte Option entscheidet, erhält noch mehr Kraft und Tempo. Mit der rechten Schultertaste wiederum kann weißes LED-Licht ein- und ausgeschaltet werden, dieses ist neben der Kamera sowie an Front positioniert. Die roten und blauen LEDs unter den Rotoren dagegen leuchten kontinuierlich – Energieverschwendung, auch wenn’s gut aussieht.

Ferner darf man die Trimmung links, rechts sowie oben und unten justieren sowie einen sogenannten Flip durchführen: Befindet sich die Q 410 in einer ordentlichen Höhe und nicht in Reichweite von Hindernissen, macht sie auf Knopfdruck eine 360-Grad-Drehung. Das ist witzig, aber nüchtern betrachtet kein sensationeller Mehrwert. Erfahrene Flieger können mit der linken Schultertaste einen manuellen Flip versuchen. Ich hab’s nicht hinbekommen. Nunja.

Ärgernisse

Was in meinen Augen nicht überlegt ist: Wieso kann die Q 410 nur mittels des beiliegenden Ladegeräts aufgeladen werden? Hätte sich ACME für reguläre USB-Anschlüsse entschieden, hätte ich mit einer externen Stromquelle unterwegs mal schnell etwas Saft spendieren können. So bin ich auf eine Steckdose angewiesen. Ähnlich verhält es sich mit der fest verbauten Kamera. Wi-Fi oder Bluetooth wären natürlich zu viel erwartet gewesen, aber das Einstöpseln des USB-Kabels ist sehr fummelig. Gleiches gilt für die Anschlüsse für Akku zur Elektronik – es gibt nicht einmal einen Ein-/Ausschalter für die Drohne. Stattdessen trennt man zwei Kabel voneinander. Das ist unschön.

Und wie angedeutet: Subjektiv betrachtet hat man das Gefühl, als würde die Drohne nicht gleichmäßig abheben und manchmal auch nicht ruhig in der Luft (bei Windstille) schweben. Hier hilft zwar das Trimmen weiter und kann diesen Makel weitgehend in den Griff bekommen – aber nicht vollständig. Das setzt voraus, dass man wirklich immer und zu 100 Prozent ein Auge auf seine Q 410 werfen sollte – sonst geht’s mit einem Sturzflug nach unten.

Die Unterseite wirkt nicht gerade wertig und stabil. (Foto: Sven Wernicke)

Die Unterseite wirkt nicht gerade wertig und stabil. (Foto: Sven Wernicke)

Wirklich schwach ist so oder so die Kamera: VGA-Auflösung ist für eine Foto- und Videoaufnahme heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Auch bei entspannten Flügen kann man eigentlich das Erstellen eines Screenshots fast immer vergessen: Das Resultat ist verschwommen und lässt das Dargestellte kaum erkennen. Und bei der Videoaufnahme kommt es ganz auf Lichtverhältnisse und einen ruhigen Flug an. Dann kann man schon etwas erkennen und Freude an den Resultaten haben. Bei Dunkelheit kam bei meinen Aufnahmen trotz LED-Licht nichts heraus. Schade. Positiv ist eines: Bei der niedrigen Auflösung dauert es recht lange, bis die 2 GB große microSD-Karte aus dem Lieferumfang voll ist.

Wie ein durchschnittlicher Flug aussieht? Bitteschön. Dieses Video entstand noch in der Lernphase, also während erster Übungsrunden. Egal ob man gut oder schlecht navigiert – die Qualität der Cam ist nicht überzeugend. Ton gibt’s gar nicht.

Positive Erlebnisse

Genug genörgelt. Der Q 410 ist eine wunderbare Drohne – nämlich für blutige Anfänger, Einsteiger und all diejenigen, die einfach nur ihren kleinen Spaß zwischendurch haben wollen. Als Gag am Baggersee, auf der Terrasse oder im Garten – prima! Und sollte die Drohne bei unsachgemäßer Verwendung doch mal das Zeitliche segnen, ist es bei dem Preis vermutlich eher verschmerzbar, als hätte man die fünffache Summe ausgegeben. Zwischenzeitlich gab es die Q 410 bei Amazon sogar mal für 50 Euro – ein großartiger Preis, bei dem neugierige, potentielle Drohnen-Fans absolut nichts verkehrt machen. Auch für 100 Euro nimmt man erwähnte Makel durchaus in Kauf, zumal diese einen nicht vom Flugvergnügen abhalten. Der Akku genügt für durchschnittlich sieben Minuten (so meine Erfahrung) pausenloses Fliegen, die Videokamera liefert ausreichende Szenen bei ruhigen Flügen und an sonnigen Tagen – das genügt als Gimmick allemal.

Letztlich ist die Zoopa Q 410 Movie von ACME vermutlich ein exemplarisches Beispiel für viele ähnlich geartete Drohnen, die es bei zahllosen Händlern zu kaufen gibt. In der Preisklasse von maximal 100 Euro gibt’s Spaß für die Lüfte. Nicht spektakulär, aber eine launige Sache für große Jungs und Mädchen – die dann gerne auch mal weit über 30 Jahre alt sein können. :-) Ich selbst habe jetzt Blut geleckt und will mehr. Wird meine erste eigene Drohne wieder die Q 410? Oder greife ich zu einem besseren Modell? Ich befürchte, diese Maschine ist eine neue Einstiegsdroge. Bekommt sie euch, habt ihr vermutlich bald ein neues Hobby. Und wenn nicht, war der Versuch gar nicht mal so teuer…

Details zur ACME Zoopa Q 410 Movie gibt’s auf der offiziellen Webseite. Kaufen könnt ihr sie zum Beispiel hier bei Amazon (Affiliate-Link).


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Author: "Sven Wernicke" Tags: "ACME, Quadrocopter, GoogleNews, ACME Zoo..."
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Date: Tuesday, 22 Jul 2014 07:04

goTenna ist ein Unternehmen, das handliche kleine Langwellen-Sender und -Empfänger herstellt. Diese verbinden sich via Bluetooth Low Energy mit Android- oder iOS-Smartphones und ermöglichen den Versand und das Empfangen von Nachrichten auch ohne Mobilfunknetz oder WLAN.

goTenna {pd goTenna;https://gotenna.myshopify.com/pages/press}

goTenna (Quelle: pd goTenna)

goTenna richtet sich an alle, die immer und unter allen Umständen erreichbar sein wollen oder müssen. Beim Wandern in Gegenden ohne Netzabdeckung ebenso wie bei Massenveranstaltungen, bei denen gerne mal die Mobilfunknetze zusammenbrechen. Alles kein Problem, wenn man goTenna im Gepäck hat – so das Versprechen.

goTenna ist ein kleiner, stabförmiger Langwellen-Sender und -Empfänger, der es ermöglicht, Textnachrichten und Positionsdaten zu verschicken. Dazu koppelt man goTenna über Bluetooth Low Energy (BLE) mit seinem Android-Smartphone oder iOS-Gerät. Die Nachricht geht vom Smartphone über Bluetooth zur goTenna, wird dann über Langwelle bis zu 80 km weit gesendet, von der anderen goTenna empfangen und ebenfalls via BLE auf dem Empfänger-Smartphone angezeigt.

Das folgende Video stellt goTenna vor.

goTenna
goTennagoTennagoTenna
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (8 Bilder)

goTenna funktioniert nicht nur mit Smartphones, sondern auch mit iPad und iPod touch, Kindle und anderen Android-Tablets.

Ist goTenna ununterbrochen in Betrieb, soll der integrierte Akku rund 30 Stunden halten. Schaltet man sie nachts ab, sind zwei bis drei Tage drin. Geladen wird goTenna via Micro-USB. Die Nachrichten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt (RSA-1024) und sind selbstzerstörend, wobei goTenna nicht genau ausführt, was das heißt. Man kann individuelle und Gruppennachrichten absenden, außerdem eine Nachricht an alle goTennas, die sich in Reichweite befinden – praktisch, wenn man in der Wildnis verlorengegangen ist.

Die Reichweite hängt stark von der Umgebung und der Höhe ab, in der man sich befindet. In einer Höhe von rund 150 m in der Wüste – also ohne störende Gebäude oder andere Hindernisse – beträgt sie bis zu rund 80 km, in der Stadt in der gleichen Höhe sind es immer noch 9,6 km. Je höher man goTenna hält, umso größer ist also auch die Reichweite. Auf der Website findet man eine interaktive Grafik, die anzeigt, wie sich die Reichweite mit Umgebung und Positionshöhe verändert.

Die 57 g leichte goTenna ist rund 146,7 mm lang und kann um ungefähr 56 mm ausgezogen werden. Sie ist wasser- und staubdicht, deshalb kann leider der Akku nicht gewechselt werden. Der integrierte Flash-Speicher fasst Tausende von Nachrichten, auch wenn das Smartphone ausgeschaltet ist. Da man auf jeden Fall ein Paar benötigt, um Nachrichten oder seine Position zu versenden, wird goTenna auch nur paarweise verkauft.

Auf der Website von goTenna kann man sich weiter informieren und ein Paar goTennas zum Sonderpreis von umgerechnet rund 111 Euro pro Paar bestellen. Später soll der Preis auf das Doppelte steigen.

Gefunden bei Übergizmo


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Author: "Frank Müller" Tags: "Kommunikation, Bluetooth Low Energy, iOS..."
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Date: Monday, 21 Jul 2014 11:02

StorkStand ist ein mobiler Aufsatz, der einen normalen Bürostuhl mit wenigen Handgriffen in einen Stehtisch verwandeln soll. Er ist so konzipiert, dass er über 22 Kilo Tragkraft bieten soll.

StorkStand Stehtisch-Aufsatz {StorkStand;http://www.storkstand.com}

StorkStand Stehtisch-Aufsatz (Quelle: StorkStand)

Sitzen soll ja das neue Rauchen sein. Aber einen kompletten Arbeitstag nur zu stehen ist auch nicht das Wahre. Und höhenverstellbare Tische kosten ein Vermögen. StorkStand bietet eine (vergleichsweise) preiswerte Alternative. Mit Hilfe der mobilen Stehtischplatte verwandelt man einen herkömmlichen Bürodrehstuhl in einen Steh-Arbeitsplatz, der zudem noch mobil ist, wenn der Stuhl über Rollen verfügt – was ja meist der Fall ist.

Im folgenden Video stellt der Erfinder Mike Goldberg seine Idee vor.

StorkStand: Stehtisch-Aufsatz für Bürostühle
StorkStand Stehtisch-AufsatzStorkStand Stehtisch-AufsatzStorkStand Stehtisch-Aufsatz
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (7 Bilder)

Die Tischplatte aus Ahorn ist rund 43 cm breit und gut 39 cm tief. Das reicht für Laptops bis 17 Zoll Bildschirmgröße aus. Bei einem 13-Zoll-Laptop bleibt ein Streifen für die Maus frei, falls man nicht mit dem Trackpad klarkommt. Wer will, kann sein Smartphone in einer Halterung in der oberen rechten Ecke des StorkStand platzieren, um es immer im Blick zu behalten.

Der Winkel der Tischplatte lässt sich verstellen, um sich an die verschiedenen Neigungen der Rückenlehnen anzupassen. StorkStand soll sich auch an unterschiedlichsten Stühlen befestigen lassen – von minimalistisch-dünn bis dick gepolstert.

Der Anblick ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt ist es eine nette Idee für alle, die auf die Schnelle mal einen Steharbeitsplatz oder ein Präsentationspult brauchen. Storkstand nimmt kaum Platz weg, wenn man es nicht braucht und ist sehr mobil.

Die Kickstarter-Finanzierung ist bereits abgeschlossen, aber auf der Website von StorkStand kann man weiterhin einen Stehtisch-Aufsatz vorbestellen und erhält weitere Informationen. Allerdings kostet das Brett mit Gurten umgerechnet stolze 147 Euro, da zahlt man wohl die Idee mit.

Die ersten StorkStands sollen im Oktober 2014 verschickt werden, sowohl innerhalb der USA als auch international.


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Date: Monday, 21 Jul 2014 09:02

Das smarte Armband „June“ misst die Sonneneinstrahlung und gibt dem Träger auf seinem Smartphone nützliche Tipps, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Eine gute Idee, die aber in Sachen App-Vielfalt und lokaler Verfügbarkeit schwächelt.

Das smarte Armband June (Bild: Netatmo)

Das smarte Armband June (Bild: Netatmo)

Smartwatches und Fitness-Armbänder liegen im Trend. Sie sollen unser Leben einfacher, besser, kommunikativer und gesünder machen. Schön und gut, aber die meisten derlei Gadgets haben einen Haken: Sie sehen wie Technik-Spielereien aus. Das gefällt nicht jedem.

Dass „intelligente“ Begleiter nicht so wirken müssen, als seien sie gerade aus einem Science Fiction-Film entsprungen, beweist zum Beispiel June. Das Armband mit seinem großen, künstlichen Stein sieht auf den ersten, zweiten und dritten Blick wie ein Schmuckstück aus. Aber darin befindet sich ein smartes Helferlein.

June
Das smarte Armband June (Bild: Netatmo)Das smarte Armband June (Bild: Netatmo)Das smarte Armband June (Bild: Netatmo)
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Schicke Vorsorge gegen Hautkrebs

June misst die Sonneneinstrahlung, die auf den Armband-Träger wirkt, und schickt die Daten an sein Smartphone. Mit der entsprechenden App sieht man unter anderem, wie hoch die gegenwärtige UV-Belastung ist und wie lange man sich unter diesen Umständen noch in der Sonne aufhalten darf, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Zudem gibt die App Ratschläge zum Sonnenschutz, zum Beispiel, welchen Lichtschutzfaktor man verwenden sollte oder ob eine Sonnenbrille nötig ist. Allerdings ist sie bislang nur für iOS und nicht für Android und Windows Phone erhältlich.

Wie sich June in den Alltag einbettet, zeigt dieses Produktvideo:

Das Schmuckstück wurde von einer Designerin kreiert, die nach eigenen Angaben auch für große französische Juweliere arbeitet. Hersteller von June ist die Firma Netatmo, die bereits schon eine schick gestaltete Wetterstation veröffentlicht hat. Smarte und reizvolle Alltagsgegenstände zu erschaffen scheint wohl in der DNA der Franzosen zu liegen.

Wer sich für June interessiert, braucht jetzt nicht zum örtlichen Schmuckhändler aufzubrechen. Dort findet man das nützliche Armband nicht. Bislang ist der smarte Sonnenratgeber nur auf der offiziellen Webseite bestellbar. Kostenpunkt: 101 Euro inklusive Versand.


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Date: Monday, 21 Jul 2014 06:49

Alle Bitten, politische Initiativen oder die Arbeit von NGOs hatten zu wenig Erfolg. Nun soll die Technik helfen, die illegale Abholzung der Regenwälder zu stoppen. Smartphones, die an Bäumen angebracht und mit einer Shazam-artigen Software ausgestattet werden, sollen Helfer alarmieren, wenn der Regenwald gerodet wird.

Ausrangierte Smartphones sollen den Regenwald retten. Alle Bilder: Rainforest Connection

Ausrangierte Smartphones sollen den Regenwald retten. Alle Bilder: Rainforest Connection

Die Technik ist eigentlich simpel: Ein ausrangiertes, aber noch funktionstüchtiges Smartphone wird in ein blütenartiges Gestell geschweißt, das mit Solarzellen das Sonnenlicht anzapft und das Gerät gegen Regen schützt. Eine Software auf dem Smartphone ist so trainiert, dass sie die Geräusche von Motorsägen in der Umgebung registriert und im Notfall Alarm schlägt.

Um das Projekt zu realisieren, das pro Smartphone einen Quadratkilometer Regenwald überwachen kann, wirbt die Rainforest Connection derzeit um Fördergelder auf Kickstarter.

Rainforest Connection: Mein Freund, das Smartphone
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Die Idee dahinter: Laut Interpol wird bis zu 90 Prozent des Regenwaldes illegal abgeholzt. Entscheidungsträger und Ordnungshüter vor Ort sind nicht selten korrupt oder zu schlecht ausgerüstet, um illegal arbeitende Holzfäller an ihrer Arbeit zu hindern. Das Alarmsystem, das die Rainforest Connection aufzieht, will versuchen zu retten, was noch zu retten ist. In einem Falle etwa konnten Mitarbeiter nach einem Alarm selbst ausrücken und die Holzfäller stoppen.

Einer der Unterstützer der Kampagne ist übrigens der Musiker und Neu-Unternehmer Neil Young, der in das Kampagnenvideo einführt:

Macht man es sich nicht ein wenig zu leicht, wenn man ein Projekt unterstützt und damit hofft, der Regenwald würde schon irgendwie gerettet? Vielleicht. Denn die Rodung des Regenwaldes in Zentralafrika, Brasilien oder Indonesien ist wirtschaftlich motiviert. Sogar die Weltbank unterstützt und unterstützte – nicht immer ganz offensichtlich – Projekte in Brasilien und Indonesien, die den Anbau von Palmöl- oder Sojaplantagen oder Staudammprojekte förderten, wofür zuvor der Regenwald gerodet werden musste. Die Fleischproduktion in der EU ist daran alles andere als unschuldig. Wollte man den Regenwald erhalten, müsste ein schnelles, weltweites Umdenken erfolgen. Und das wird nicht so einfach sein, außer, Al Gore dreht noch einen Film

Die indonesischen Regenwälder könnten bis 2020 vollständig abgeholzt sein, wenn die derzeitige Rodung voranschreitet wie zuletzt. Von daher ist es vielleicht schon die letzte Chance, mit einem Projekt wie der Rainforest Connection halbwegs moderne Technik für den Erhalt einzusetzen. Mehr scheint derzeit niemand tun zu können oder zu wollen.

Die Crowdfunding-Aktion der Rainforest Connection ist bereits erfolgreich finanziert. Wer sich beteiligen möchte, kann das noch bis zum 29. Juli tun. Die Smartphones sollen übrigens auch Bilder und Töne aus dem Regenwald übermitteln, zu denen ein Unterstützer ab einer bestimmten Fördersumme Zugang erhält.

Danke an Christopher!


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Date: Sunday, 20 Jul 2014 07:07

Zubehörspezialist Griffin hat eine neue Tastatur für iOS-Geräte im Programm, die gegen den Trend geht: Sie verbindet sich nicht kabellos mit iPhone, iPad oder iPod touch, sondern per Lightning- oder 30-Pin-Kabel.

Griffin Wired Keyboard for iOS

Griffin Wired Keyboard for iOS

Auf den ersten Blick scheint es ein Rückschritt zu sein: eine kabelgebundene Tastatur für iPhone, iPad und Co? Aber Zubehörspezialist Griffin hat sich schon etwas bei seinem neuen Wired Keyboard for iOS gedacht.

Im folgenden Video wird das Gerät vorgestellt und dabei erwähnt, dass man bei der Entwicklung besonders Schulen im Sinn hatte. Wenn die Schüler einer ganzen Klasse versuchen, ihr jeweiliges iPad mit der dazugehörigen Tastatur zu koppeln, treten zwangsläufig Verbindungsprobleme auf. Statt sich mit diesen beschäftigen zu müssen, kann man einfach loslegen, wenn man die Tastatur direkt ins iPad einstöpselt.

Griffin Wired Keyboard for iOS
Griffin Wired Keyboard for iOSGriffin Wired Keyboard for iOSGriffin Wired Keyboard for iOS
Zum Starten der Fotostrecke auf ein Bild klicken (3 Bilder)

Aber auch für Familien oder Besitzer mehrerer iOS-Geräte könnte so eine kabelgebundene Tastatur interessant sein.

In unserer sechsköpfigen Familie gibt es mittlerweile sechs iOS-Geräte. Will man mal eine längere E-Mail oder einen Textentwurf schreiben, ist man in einen Marathon-Chat verwickelt oder verfasst man einen ausgedehnten Day One- (Affiliate-Link)Eintrag, wäre eine Tastatur sehr hilfreich. Man könnte auf einer normal großen Tastatur vernünftig mit zehn Fingern deutlich schneller und entspannter schreiben.

Aber in der Regel benutzt man keine, weil es zu aufwendig ist. Das vorhandene Wireless Keyboard (Affiliate-Link) verbindet sich beim Einschalten mit Apple-TV oder Rechner, man muss es also erst dort entkoppeln um sich mit dem Gerät zu verbinden, mit dem man es jetzt verwenden möchte. Folglich lässt man es und tippt auf der Soft-Tastatur des Geräts.

Eine kabelgebundene Tastatur dagegen wird einfach eingesteckt und schon kann man loslegen. Eine Sache von einer Sekunde. Außerdem benötigt das Wired Keyboard von Griffin keine eigenen Batterien. Das bisschen Energie, das es braucht, holt es sich vom iOS-Gerät. Schon praktisch.

Nur eins ist schade: Leider muss man sich für einen der beiden Stecker entscheiden – Lightning oder 30-Pin. Blöd, wenn man mehrere Geräte mit unterschiedlichen Anschlüssen besitzt (wie in unserer Familie).

Der 30-Pin-auf-Lightning-Adapter kostet bei Apple 29 Euro, und auch bei Amazon zahlt man nur ein paar Euro weniger (Affiliate-Link). Besser wäre es da gewesen, wenn Griffin Wechselkabel mit beiden Anschlüssen mitgeliefert hätte.

Für das Wired Keyboard möchte Griffin umgerechnet rund 44 Euro haben. Weitere Informationen gibt es direkt bei Griffin – im Moment nur auf Englisch.


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Date: Saturday, 19 Jul 2014 07:01

Mit dem DotPen soll man besonders elegant Notizen, Skizzen und mehr auf seinem Smartphone oder Tablet anfertigen können. Auf Kickstarter suchen die Macher nach Unterstützern. Es gibt aber bereits mächtig Konkurrenz.

DotPen in Aktion

DotPen in Aktion

Auf meinem Nexus 4 oder meinem iPad mini vermisse ich normalerweise keinen Stift als Eingabegerät – die Geräte sind heutzutage für die Bedienung mit dem Finger optimiert, anders als die iPhone-Urväter vom Schlage des guten alten Windows Mobile beispielsweise. Aber das gilt nur, solange man keine handschriftlichen Notizen auf den Geräten machen möchte oder beispielsweise „mal eben schnell“ etwas skizzieren. So mancher zeichnet und malt gern und auch dafür eignen sich heutige Tablets gut – das gilt aber vor allem mit einem zusätzlichen Stift.

Die Macher des DotPen wollen nun nichts weniger als den „weltbesten aktiven Stylus“ in der Mache haben. Im folgenden Kickstarter-Video preisen sie ihr Projekt an, geizen allerdings mit konkreten Informationen zu Gerät, Firme oder auch sich selbst:

DotPen
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Eines ihrer wichtigsten Verkaufsargumente ist die feine Spitze, die 1,9 mm messen soll. Mit ihr soll der Nutzer dementsprechend präzise schreiben, zeichnen oder skizzieren können. Dabei soll es sich „wie ein richtiger Stift“ anfühlen. Zudem versprechen die Macher eine hochwertige Verarbeitung des Aluminium-Gehäuses. Nicht zuletzt soll ihr DotPen mit zahlreichen Geräten zusammenarbeiten – egal, ob diese nun beispielsweise auf iOS, Android oder Windows Phone als Betriebssystem setzen.

In ihrem Kickstartertext sind die DotPen-Macher allerdings nicht ganz ehrlich oder zumindest sehr unpräzise. So behaupten sie, dass „traditionelle Stifte“ eine dicke, weiche Spitze hätten. Das ist zum Teil wahr: Ich selbst habe beispielsweise den sehr preisgünstigen Wacom Baboo genutzt, den Kollege Frank Müller euch hier vorgestellt hatte. Aber es gibt bereits etliche Stifte mit einer Spitze, die ihren Namen auch verdient. Man denke hier nur an den Adonit Jot Pro oder auch den Adonit Jot Script, den es auch in einer Spezial-Edition für Evernote gibt. Zudem hatten wir euch vor einigen Monaten das Kickstarter-Projekt TruGlide Apex gezeigt und dieser Stift ist inzwischen ganz regulär erhältlich.

Die eigentliche „Magic“ wird nicht verraten…

Mich persönlich machte zunächst stutzig, dass der Stift als „aktiv“ angepriesen wird, aber nirgends erläutert wird, was damit gemeint ist. So setzt der DotPen nach Aussagen der Macher nicht auf Bluetooth, benötigt keine spezielle Software und funktioniert mit zahlreichen Geräten – ob diese nun von Haus aus einen Stift unterstützen oder nicht. Als Erklärung dient dabei nur der Hinweis auf die eigene Technologie namens „Magic Touch“. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass sich dahinter eine kleine Antenne verbirgt, die dem Touchscreen auf nicht näher beschriebene Weise einen Finger vorgaukelt. Vertraut man dem Kickstarter-Video und weiteren Clips auf YouTube, scheint das zu funktionieren.

Bleibt als ein weiteres Argument der Preis: Umgerechnet rund 47 Euro soll man vorschießen, um sich einen DotPen inklusive internationalem Versand zu sichern. Das ist ein gutes Angebot, aber kein atemberaubender Preisbrecher. Im November 2014 soll ausgeliefert werden.

Nach eigenen Aussagen wurden diverse Prototypen gebaut und getestet. Zudem stehe man bereits in Kontakt mit einem erfahrenen Hersteller in Taiwan. Auf der wenig informativen Website des Unternehmens hinter dem DotPen verweisen die Macher auf „25 Jahre kombinierte Erfahrung“, u.a. gesammelt bei Apple und Google.

Weitere Informationen zum DotPen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite.


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Author: "Jan Tißler" Tags: "Smartphone, Windows Phone, Kickstarter, ..."
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Date: Friday, 18 Jul 2014 11:07

Die Gegner des ausgeprägten Trends zum Leben und Arbeiten im Internet wettern schon seit Jahren: Das Internet lenkt ab, verschlechtert unsere Konzentrationsfähigkeit, lässt unsere reale Identität verschwimmen, wenn nicht sogar verschwinden. Auf der anderen Seite stehen die Befürworter des technologischen Fortschritts und der globalen Vernetzung. Für viele Menschen sind beide Positionen fühlbar.

(Bild: © kentoh, Fotolia.com)

(Bild: © kentoh, Fotolia.com)

Das Internet verändert unsere Identität und Realität und konstruiert diese gleichzeitig neu, denn ohne dieses Medium gäbe es viele alltägliche Dinge und Möglichkeiten gar nicht. Stundenlanges kostenfreies Skypen mit der besten Freundin in Neuseeland, über die Live-Cam das Wetter in Tokyo checken oder unzählige Online-Kurse besuchen, um einen Abschluss zu erlangen, ohne jemals ein Hochschulgebäude von innen gesehen zu haben (so genannte Massive Open Online Courses – MOOC). Durchschnittlich verbringen die Deutschen außerhalb ihrer Arbeitszeit 169 Minuten pro Woche im Netz72 Prozent der Befragten geben an, dass sie „zielgerichtet bestimmte Angebote/ Informationen suchen“ und 44 Prozent, dass sie vor allem „einfach so im Internet surfen“.

Weiterlesen auf netzwertig.com…


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Author: "neuerdings.com" Tags: "Computer"
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Date: Friday, 18 Jul 2014 09:09

Clime ist ein kleiner praktischer Helfer für die Wohnung: Der Sensor misst beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit und übermittelt die Daten ans Smartphone. So hat man beispielsweise das Klima seiner Pflanzen immer im Blick.

Clime (Bild: Clime)

Hat das Klima im “Blick”: Clime (Bild: Clime)

Alles wird „smart“ heutzutage: Armbänder, Uhren, Autos, Fernseher und sogar Türschlösser. Wie wäre es, wenn auch Fenster, Wände und Pflanzen Daten sammeln und übermitteln könnten? Und das ohne, das man sie austauschen oder aufrüsten muss? Das klingt nach einer interessanten Idee. Clime setzt diese um.

Clime ist etwa so groß wie ein Daumen und kann wie ein Kaugummi an Oberflächen geklebt werden. Dort misst er dann mit seinen Sensoren die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Bewegungen. Als kommende Features sind CO2-Gehalt und Luftdruck angedacht. Damit sind Thermometer, Hygrometer und ähnliche Messinstrumente, die man so in seiner Wohnung hängen und stehen hat, reif für die Rente.

Clime
(Bild: Clime)(Bild: Clime)(Bild: Clime)
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Die ermittelten Daten schickt Clime mittels Bluetooth 4.0 LE an Smartphones, wo sie mit der entsprechenden App dargestellt werden. Laut Hersteller hält die Batterie bis zu 1,5 Jahre – das dürfte für die meisten Einsatzgebiete ausreichend lange sein.

Wo man Clime einsetzt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Der eine kann es als Ersatz für sein Thermometer nutzen. Der andere will damit wissen, ob seine Pflanzen ausreichend versorgt sind oder ob sein Kühlschrank wirklich die eingestellten Temperaturen bringt. Oder man nutzt den kleinen Sensor, um Schwachstellen seiner Wohnung herauszufinden, wie beispielsweise feuchte und kalte Ecken.

Preis noch unbekannt

Alle Interessierten fragen sich sicherlich nun, was das kleine Helferlein kostet und wo man es kaufen kann? Zwei Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind. Da Clime noch nicht die Serienreife erlangt hat, gibt es den Sensor bislang nur über die offizielle Webseite. Die Auslieferung erfolgt wohl im Oktober. Was er kostet, wird aber nicht verraten. Stattdessen kann man sich für einen Newsletter anmelden, über den bald eine Vorbestellung möglich sein soll. Schade, dass die Hersteller gerade mit solch wichtigen Informationen hinterm Berg halten.


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Author: "Jürgen Kroder" Tags: "Clime, Klima, Hygrometer, Temperatur, Se..."
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Date: Friday, 18 Jul 2014 07:04

Der Basler Pharmariese Novartis hat bekannt gegeben, dass er Googles smarte Kontaktlinse bauen wird. Diese soll Diabetikern die Last abnehmen, ständig den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Doch Novartis hat sich den Ruf eingehandelt, ein Preistreiber zu sein.

Googles smarte Kontaktlinse - bald hergestellt von Novartis. Alle Bilder: Google

Googles smarte Kontaktlinse - bald hergestellt von Novartis. Alle Bilder: Google

Im Januar haben wir an dieser Stelle – noch unter dem Eindruck von Googles Datensammelwut – die vernetzte Kontaktlinse für Diabetiker vorgestellt. Die soll sekündlich den Blutzuckerspiegel über die Tränenflüssigkeit messen und diesen dank einer kleinen Antenne an einen Glukosemonitor oder ein Smart Device, zum Beispiel ein Mobiltelefon, übermitteln.

Nun hat sich der Bau dieser Linse ein wenig konkretisiert: Finalisiert werden soll sie in der Schweiz vom Basler Medizintechnik- und Pharmariesen Novartis. Dass es ausgerechnet der wird, dürfte nicht jedem gefallen.

Novartis baut Googles Diabetiker-Kontaktlinse
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Besondere neue Details zur vernetzten Kontaktlinse gab Novartis in einer Pressemeldung nicht bekannt. Die Abteilung Alcon, die für den Bau von Medizintechnik zuständig ist, habe eine Lizenz von Google erhalten, die Technik in Kontaktlinsen einzubauen. Wann es damit losgehen wird, wie teuer die Linsen werden und wie sie letztendlich genau funktionieren, erfahren wir aktuell – ebenso wie im Januar – noch nicht. Die Partnerschaft solle aber so aussehen, dass Google die Technik entwickle und Novartis diese in Kontaktlinsen einbaue und vermarkte.

Vorwurf, die eigene Marktmacht auszunutzen

Alcon schreibt in der Pressemeldung von der Möglichkeit, die Führung bei der Vermarktung von Kontaktlinsen weiter auszubauen – wie schön. Ferner sei die Kooperation mit Google der, so wörtlich, „erste (sic!) Schritt für Novartis, Technik zu entwickeln, die menschliche Leiden und Verfassung kontrollieren könne“. Eine bemerkenswerte Aussage für ein Unternehmen, das seit Jahren Medizintechnik und Medikamente herstellt.

Die Liste der Kritik an Novartis ist lang. Unter anderem geriet der Konzern, der 1996 aus einer Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz entstand, im Jahr 2007 in Deutschland für das Medikament Lucentis in die Kritik, das 50 Mal so teuer verkauft werden sollte wie der Vorgänger Avastin. Kritiker sehen in Lucentis lediglich eine Weiterentwicklung, während Novartis darauf pocht, ein völlig neues Medikament entwickelt zu haben. Ferner klagte Novartis gegen die Herstellung deutlich preisgünstigerer Generika in Indien.

So gut die Idee einer schlauen Konktaktlinse auch sein mag: Vom weltweit größten Pharmakonzern hergestellt, der nicht gerade als preiswerter Anbieter für Medizin bekannt geworden ist, dürfte das Projekt ein Geschmäckle bekommen haben.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kommunikation, Alcon, Kontaktlinse, Goog..."
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Date: Thursday, 17 Jul 2014 19:02

Microsoft macht Kleinholz aus dem, was einst Nokia war, und beendet dabei das Experiment Nokia X sowie auch die Feature-Phone-Plattform Asha. Künftig will sich der Konzern nur noch auf Windows Phone konzentrieren.

Nokia X: Ende eines kurzen Experiments. Alle Bilder: Microsoft/Nokia

Nokia X: Ende eines kurzen Experiments. Alle Bilder: Microsoft/Nokia

Die Meldung an sich kommt nicht überraschend, wohl aber der Zeitpunkt: Mitten im Sommer, kurz nach einschwörenden Worten des neuen Chefs Satya Nadella und vor dem Start des geplanten X2 hat Microsoft die Kürzung von 18.000 Stellen verkündet, davon 12.500 beim übernommenen finnischen Mobilfunk-Urgestein Nokia.

Damit beendet der IT-Riese auch alle Experimente abseits des Kerngeschäfts. Nokias Ausflug in die Androidwelt mit dem Nokia X und dem X2 sollen ebenso enden wie die Lowcost-Plattform S40, die Asha-Telefone vor allem in Entwicklungsländer gebracht hat.

Auf Wiedersehen, Asha und Nokia X
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Restbestände werden noch verkauft, neue Asha-Modelle soll es aber nicht mehr geben und auch der Support wird binnen 18 Monaten eingestellt. Die Nokia-X-Modelle sollen ein Update auf eine Windows-Phone-Version erhalten. Betroffen von beiden Maßnahmen sind vor allem Smartphone-Einsteiger und Menschen in Schwellenländern. Die Asha-Modelle richteten sich gerade an Menschen in Regionen mit unzuverlässiger Mobilfunk- und Stromversorgung, die zumindest ein wenig Smartphone-Luft schnuppern wollten.

Alles weg, was nicht Windows ist

Nokia X war von vorne herein nicht mehr als das (interessante!) Experiment, ein Android-Smartphone wie ein Windows Phone aussehen zu lassen. Die Oberfläche der X-Serie war unter anderem mit Kacheln derart stark angepasst, dass es mehr an Micrsofts eigenes System als das Stock-Android von Google erinnerte. Die erste X-Serie war im deutschsprachigen Raum gar nicht erhältlich, das kürzlich vorgestellte Nokia X2 allerdings sollte in der zweiten Jahreshälfte im DACH-Raum erscheinen. Derzeit ist unklar, ob Nokia es hier noch verkaufen wird und, falls ja, wann die Migration des Geräts zu Windows Phone stattfindet.

Bunt und mit einzelnen Smartphone-Apps ausgestattet: Nokia Asha

Bunt und mit einzelnen Smartphone-Apps ausgestattet: Nokia Asha

Microsoft streicht damit jede zweite der von Nokia übernommenen Stelle. Der neue CEO Satya Nadella hatte erst in dieser Woche einen Kurswechsel im Unternehmen angekündigt ohne dabei all zu konkret zu werden. Eine Preisoffensive bei Windows-8-Einstiegslaptops, die mit Googles Chromebooks konkurrieren sollen, war der erste, diskussionswürdige Schritt. Die nun massiven Stellenstreichungen waren bereits seit Wochen befürchtet worden, sind aber trotz allem konsequent, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, Synergien zwischen den verschiedenen Hardware-Bereichen nutzen zu wollen. Microsoft hatte die traditionelle Mobilfunksparte Nokias im vergangenen Herbst für den Spottpreis von 5,4 Milliarden Euro übernommen.

Das Ende der Experimente legt nahe, dass die Goldgräberstimmung bei Smartphones mittlerweile vorbei ist. Der Markt konsolidiert sich, Smartphones sind zur Massenware geworden und bereits zu Preisen um 100 Euro erhältlich. Man darf davon ausgehen, dass noch weitere alternative Systeme wie Firefox OS, Ubuntu for Phones, Sailfish OS und Tizen in nicht all zu ferner Zeit vom Markt verschwinden werden.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Nokia, Kommunikation, Nokia X, Microsoft..."
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Date: Thursday, 17 Jul 2014 10:55

Linke Mousetaste, rechte Mousetaste und vielleicht noch ein Scrollrad – das sind die Ansprüche, die man normalerweise an eine Mouse stellen würde. Die G502 Gaming-Mouse von Logitech ist dagegen mit vielen Tasten bestückt, die während des Gamings nützlich sind. Seit einigen Wochen ist sie bei mir im Einsatz und daher möchte ich meine Eindrücke einmal zusammenfassen.

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Viele Tasten sind für Gamer ausgelegt

Als die Mouse bei mir ankam, war ich zuerst recht skeptisch. Sie schaut sehr kantig aus und hat zudem auch zwischen den einzelnen Bereichen große Spalten. Alles in allem konnte ich mir nicht vorstellen, dass sie sonderlich gut dazu geeignet ist, lang und viel zu Spielen. Ich sollte eines Besseren belehrt werden.

Es befinden sich neben den beiden Mousetasten noch sieben weitere Tasten an der Mouse. Sie alle sind schon mit einer Funktion vorbelegt, können aber über die Logitech-Software noch einmal neu belegt werden. Für das normale Arbeiten ergeben diese Tastenbelegungen wenig Sinn, im Spiel sind sie allerdings sehr nützlich.

Mouse und Software zusammen erleichtern die Anpassung
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Drei Tasten befinden sich direkt in der Daumen-Mulde. Zwei von ihnen haben im Spiel keine Funktion und können deswegen selbst belegt werden. Eine verwende ich für die Push-To-Talk-Funktion der Team-Speak-Software. Die andere übernimmt in den jeweiligen Spielen zum Beispiel die Nahkampfangriffe. Die dritte Taste switcht zwischen den verschiedenen Profilen der Abtast-Auflösung. Neben der linken Mousetaste befinden sich ebenfalls zwei Tasten. Mit ihnen kann man direkt im Spiel die Auflösung erhöhen oder verringern. Das ist vor allem bei Ego-Shootern praktisch, wenn man plötzlich in den „Sniper-Modus“ wechselt und ein ruhiges Händchen erforderlich ist.

Auf der Oberseite hinter dem Mouserad befinden sich zwei weitere Tasten. Mit einer lässt sich das Mouserad entkoppeln. Es ermöglicht ein sehr schnelles scrollen. Das benutze ich in Spielen zwar nicht, aber dafür ist es für besonders lange Webseiten mit „Infinite Scroll“ perfekt. Mit der Taste dahinter lässt sich zwischen verschiedenen Profilen umschalten.

Bleigewichte zum ausbalancieren des individuellen Schwerpunkts

Auf der Unterseite der Mouse befindet sich der Laser, der den Untergrund abtastet. Man kann die Klappe zum Laser öffnen und dann Gewichte einlegen, um die Mouse auszubalancieren. Hier sollte man etwas herumexperimentieren, wie das Spielen angenehm ist. Eine schwere Mouse ist auf jeden Fall hilfreicher, um genauer zu und sicherer zu zielen.

Die Mouse ist Kabelgebunden. Da Kabel bei einer Spielmouse aber immer extrem belastet werden, ist dieses noch einmal textilverstärkt, damit es zu keinen Kabelbrüchen kommen kann.

Einsatz und Erfahrungen

Entgegen meiner Befürchtungen ist die kantige Mouse nicht unbequem oder drückt sich ab, wenn man sie längere Zeit im Spiel benutzt. Im Gegenteil. Sie ist gerade für das Gaming sehr viel bequemer, da man seinen Daumen ablegen kann, wenn man mit ihm gerade keine Taste bedient. Die Bedienung der vielen Knöpfe im Spiel selbst ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Nach einer Stunde ging es aber schon flüssig von der Hand.

Einen Nachteil habe ich dann aber leider feststellen müssen: Die Mouse ist anscheinend für größere Hände gedacht, denn ich erreiche den Button, mit dem ich die verschiedenen benutzerdefinierten Auflösungen umstellen kann, nicht mit meinem Daumen. Dafür muss ich erst die Hand von der Mouse nehmen und dann die Taste bedienen. Zwar benutzt man die Taste nicht so häufig, aber dennoch ist das etwas ungünstig. Vor allem dann, wenn man sie neu belegen möchte.

Einsatz unabhängig vom Spielen und Zielgruppe

Mit einem Preis von knapp 80 Euro gehört die Mouse sicherlich nicht zu den günstigsten Modellen auf dem Markt, aber für Gamer-Ansprüche bringt sie die idealen Voraussetzungen mit. Zusammen mit der Logitech-Software für Gamer kann man sie seinen persönlichen Bedürfnissen individuell anpassen und verschiedene Profile für verschiedene Szenarien anlegen.

Gelegenheitsspieler werden sich eine Mouse wie diese nicht anschaffen müssen. Wer aber mehrere Stunden die Woche damit verbringt, durch virtuelle Welten zu ziehen, sollte sich diesen Luxus gönnen.


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Author: "Ricarda Riechert" Tags: "Mouse, Gaming, Tests, Logitech, Google C..."
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Date: Thursday, 17 Jul 2014 09:01

Ryan Grepper aus Portland im US-Bundesstaat Oregon will die coolste Kühlbox der Welt erfunden haben. Und nachdem der Betrachter seine Kampagne gesehen hat, muss er zweifellos feststellen: Der Mann hat Recht. Und das honorieren seine Fans gerade mit einer rekordverdächtigen Summe auf Kickstarter.

Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler

Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler

Vielleicht haben die meisten von euch nicht einmal eine Kühlbox zu Hause, weil die Dinger einfach keinen Spaß machen. Sie sind schwer, unhandlich, einfach von gestern. Greppers Coolest Cooler soll nun eine Kühlbox sein, die Spaß macht, zum Mittelpunkt der Party wird und die man einfach gerne mitnimmt.

Was genau aber macht Greppers Kühlbox zur coolsten unter dem Firmament? Ein integrierter Mixer, ein eingebauter, wasserfester Bluetooth-Lautsprecher, eine Ladetankstelle für Smartphones und Tablets, ein Flaschenöffner und vieles mehr.

The Coolest Cooler, die coolste Kühlbox auf der Erde
Geschirr, Besteck, alles dabei.06e7afcb0b2283bcffb877cd8ce48adc_large9f472dcef77caaaf87a2398c93da2f3a_large
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Eine solche Geschichte wurde schon tausendfach erzählt: Ein Erfinder sah etwas, was ihm nicht gefiel, er wollte es besser machen und erfand deswegen dieses wunderbare neue Produkt. Ryan Grepper allerdings glaubt man seine Geschichte, weil hier einfach jedes Detail zu stimmen scheint. Viele Kühlboxen muss man tragen, also wollte Grepper eine mit Rädern und Zuggriff. Andere Kühlboxen mit Rädern sind wackelig und schaffen kein schweres Gelände, also wollte Grepper eine mit verstärkten „Geländereifen“. Beim Picknick fehlen oft Besteck und Geschirr, also wollte Grepper gleich Platz dafür in seiner Kühlbox. Nachts wird es dunkel, also musste eine Taschenlampe mit rein.

Lautsprecher und Flaschenöffner sind mit drin.

Lautsprecher und Flaschenöffner sind mit drin.

Für den Caipi unterwegs

Und so geht die Geschichte mit jedem Detail des Coolest Cooler weiter. Flaschenöffner, Bluetooth-Lautsprecher, USB-Ladestation, Ablage für Teller, Spanngurt, um Sachen auf der Box zu transportieren, Keramikmesser, um Limonen für den Caipirinha zu schneiden: alles drin oder dran an Greppers Kühlbox. Besonderes Highlight aber dürfte wohl der integrierte Mixer sein. Warum ausgerechnet ein Mixer? Weil es doch toll ist, wenn man unterwegs Cocktails oder Smoothies mischen kann, wenn man doch eh Eis dabei hat, so Grepper. Wer noch Zweifel hat, dürfte vom Video der Kampagne überzeugt werden:

Nein, keine Einwände mehr: Das hier ist die coolste Kühlbox auf Gottes grüner Erde. Zum Redaktionsschluss dieses Beitrags kamen für die Kickstarter-Aktion bereits über 5 Millionen US-Dollar zusammen. Die bisherigen Rekorde von Ouya (8,5 Millionen) und Pebble (10,2 Millionen) könnten purzeln, zumal Grepper noch bis zum 30. August Zeit hat, Geld für seine Kühlbox einzusammeln.

Geschirr, Besteck, alles dabei.

Geschirr, Besteck, alles dabei.

Da halten die Fans auch zwei kleine Nachteile nicht davon ab: Zum einen wird es diesen Sommer nichts mehr mit der Coolness beim Picknick, denn der Coolest Cooler soll erst im Februar seine Förderer erreichen. Zum anderen ist die Lieferung eines solchen Monstrums natürlich nicht ganz billig. Grepper schwört, nur mit 100 Dollar für den internationalen Versand sei er auf der sicheren Seite. So kostet der Coolest Cooler in den USA umgerechnet 137 Euro, für den Rest der Welt 210 Euro.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite.


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Author: "Jürgen Vielmeier" Tags: "Kickstarter, Kurioses, Heimelektronik, K..."
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