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Date: Wednesday, 05 Feb 2014 17:37

Beobachtet man die Entwicklungen in der Vergangenheit sowie aktuelle Vorfälle und Pläne, dann muss man tatsächlich befürchten, dass sich das deutsche Internet zu einer drögen Textwüste entwickelt. Oder richtiger gesagt: zurück entwickelt. Das World Wide Web war eine tolle Erfindung, ermöglichte es doch die Einbindung von Bildern und nach und nach auch weiterer medialer Inhalte (was sicher nicht jeder toll fand und findet). Aber die Entwicklung geht zurück zu Gopher-ähnlichen Zuständen, wenn ich mir mit zurückliegenden Ereignissen im Kopf aktuelle Meldungen anschaue. Rechtsunsicherheit (oder auch nicht geringe Kosten) bei lizenzgemäßer Nutzung fremder Bilder, inzwischen auch die Forderung, für das Einbetten von Videos zu zahlen. All die ganzen sonstigen Abmahnungen und Klagen mal völlig außen vor gelassen.

“Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein!” lautete die Forderung. War es nie, das mal ganz nebenbei. Aber das Recht, was in jüngster Vergangenheit geschaffen und gesprochen wurde, geht vollständig am Internet, an den technischen Errungenschaften und am Rechtsverständnis der Mehrheit vorbei, bedient sich rechtlicher (Fehl-)Konstruktionen aus den Anfängen des Buchdrucks und dient nur Einzelnen, auf gar keinen Fall aber der Gesamtheit. Im Namen des Volkes werden Urteile erlassen, die das Volk mit offenen Mündern oder blankem Entsetzen zurück lassen. Mangelndes Verständnis bei den Verantwortlichen? Daran kann ich fast nicht mehr glauben, auf mich wirkt das inzwischen wie Kalkül.

Von jedem einzelnen Internetnutzer wird inzwischen ein umfangreiches Wissen rund um Urheberrecht, Lizenzrecht, Zitatrecht (usw.) und dazu noch umfangreiches technisches Verständnis erwartet bzw. gar verlangt. Fehlt ihm etwas davon, dann begibt er sich in Gefahr rechtlich belangt und unter Umständen ordentlich zur Kasse gebeten zu werden. Schlimmstenfalls sogar ohne eigenes Zutun, als Mitstörer. Gleichzeitig aber urteilen Richter scheinbar ohne jegliches Wissen um die Materie, erwarten aber vom “Täter” Fachwissen. Rechtsanwälte mahnen ab, angeblich ohne die Hintergründe geprüft zu haben oder zu wissen, worum es im Detail geht (Redtube), aber der Nutzer soll erkennen können, ob es sich um eine offensichtlich rechtswidrige Quelle handelt oder nicht.

Ich werfe in diesem Beitrag verschiedene Dinge wild durcheinander, zugegeben. Aber inzwischen haben die meisten längst den Überblick verloren, als aktiver Nutzer des Internets sollte man inzwischen schon beinahe vor jedem Tastendruck einen Anwalt konsultieren und selbst als passiver Konsument ist man nicht sicher vor Abmahnungen, selbst wenn sie sich letzten Endes als ungerechtfertigt herausstellen. An jeder Ecke sind Urheberrechtsabgaben fällig, die Nutzungsmöglichkeiten werden gleichzeitig mehr und mehr eingeschränkt. Jeder zahlt inzwischen knapp 14 Euro Urheberrechtsabgaben beim Kauf eines PCs, das waren allein im 2. Quartal 2013 ca. 30 Millionen Euro. Für Smartphones werden zwischen 16 und 36 Euro pro Gerät fällig, das macht bei ca. 26 Mio. verkauften Geräten im Jahr 2013 zwischen 416 und 936 Mio Euro Urheberrechtsabgaben! Doch welchen Gegenwert gab es dafür, abgesehen von weiteren Einschränkungen der Nutzungsrechte? Sämtliche anderen Geräte, Datenträger, Speicherkarten, USB-Sticks, Drucker, Tintenpatronen, MP3-Player, Festplatten, Tablets, eBook-Reader usw. (die Liste ist lang) sind noch gar nicht mit eingerechnet. Weil man diese Geräte ja in erster Linie nur dafür nutzt, urheberrechtlich geschütztes Material zu kopieren. Aber ein gekauftes eBook verleihen? Verbrechen! Man darf ja schon froh sein, wenn man es noch ohne Umgehung eines Kopierschutzverfahrens auf sein Zweitgerät kopiert bekommt. Oder überhaupt noch lesen kann, wenn ein paar Jahre ins Land gegangen sind.

Ich kann mit ein paar wenigen Worten keine Lösungen nennen, die diese Entwicklung endlich aufhält. Es sind zu viele Punkte und jeder einzelne ist sehr komplex. “Fair use” wäre hier sicherlich zu nennen, auch wenn das kein Allheilmittel ist. Strikte Einschränkung der Selbstbedienungsmentalität diverser Institutionen wäre ebenfalls ein Thema, ebenso gehören Nutzungsverhinderer (aka Kopierschutzmechanismen) schlicht auf den Müll. Auch eine Kulturflatrate klingt insgesamt nicht so falsch und würde möglicherweise allen helfen. Aber immer nur auf der “Geiz ist geil”-Mentalität der Kunden herum zu hacken ist sehr einfach, viel einfacher als über die Frage nachzudenken, wie sie entstanden sein könnte. Ich finde aber, die Diskussionen sollten endlich einmal am richtigen Ende aufgerollt werden. Denn kein Mensch hat etwas dagegen einzuwenden, dass Urheber für ihre Tätigkeit auch angemessen entlohnt werden. Aber nicht wir Nutzer tragen die Schuld daran, wenn das Geld nicht dort ankommt, wo es hin gehört. Die Konstrukte zwischen Benutzer und Urheber haben schlicht versagt. Meine simple Auflistung von lediglich 2 Posten der vielfältigen Urheberrechtsabgaben in Deutschland ergibt schon fast eine Milliarde Euro an Einnahmen. Rechnet man mit dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen in Deutschland für 2013 in Höhe von knapp 41.000 Euro pro Jahr, dann könnte man allein mit den Einnahmen aus diesen beiden Posten 24.390 Urhebern ein Durchschnittsgehalt zahlen. Selbstverständlich berücksichtige ich in diesem Beispiel nicht sämtliche Abgaben und Nebenkosten, es soll lediglich als Beispiel zur Verdeutlichung dienen. Und ich berücksichtige ja auch nur einen Bruchteil der tatsächlichen Einnahmen aus Urheberrechtsabgaben.

Das Problem sind also sehr offensichtlich nicht Anwender, Kunden oder Internetnutzer. Jegliche Maßnahmen, Ideen, Pläne, Gesetze, Urteile und Forderungen zielen aber ausschließlich auf diese Gruppe ab. Sie ändern nichts am eigentlichen Problem. Sie sollen einfach nur weitere Einnahmen ermöglichen, die am Ende auch nur wieder nicht bei denen ankommen, die sie verdienen. Urheber versuchen sich zu wehren, wenden sich dabei aber häufig mit ihren Maßnahmen gegen diejenigen, die die geringste Schuld daran tragen, dass ihre Arbeit nicht angemessen vergütet wird. Selbstverständlich nervt es, wenn man seine Werke anderswo entdeckt und sich die Verursacher oftmals keinerlei Schuld bewusst sind. Aber andererseits darf man angesichts der derzeitigen Zustände, die vielfach bereits als Raubrittertum bezeichnet werden, nicht mehr verwundert sein, wenn vielen das Urheberrecht inzwischen bereits schlicht egal ist. Weil sie einerseits überhaupt keinen Überblick mehr über die ganzen Fallstricke haben, selbst wenn sie lizenzgemäß handeln. Und weil im Namen der Urheber inzwischen derart viel Schindluder getrieben wird, dass auch der Ärger der Nutzer und Kunden in die falsche Richtung kanalisiert wird. Wenn Urheber und Nutzer/Kunden irgendwann mal erkennen, dass sie keine Gegner sind sondern Partner und die eigentlichen Übeltäter an ganz anderer Stelle sitzen, dann wird auch endlich eine konstruktive Diskussion ermöglicht und dann lassen sich langweilige und eintönige und dröge Textwüsten im deutschen Internet verhindern. Unter anderem.

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Author: "XSized" Tags: "nervend, Abmahnung, urheberrecht"
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Date: Tuesday, 04 Feb 2014 08:16

Angesichts der zahlreichen Abmahnungen rund um Fotos in Blogs in der Vergangenheit sind nicht wenige Blogger dazu übergegangen, Fotos von Stock-Agenturen zu verwenden. Man bezahlt einen kleinen Betrag und kann anschließend das jeweilige Bild in einem eigenen Beitrag verwenden. Je nach Nutzungsbedingungen des Anbieters auch mit einem passenden Vermerk zum Urheber am Bild oder innerhalb des Beitrages.

Aber selbst das Einhalten der Nutzungsbedingungen schützt nicht vor Abmahnung, wie ein aktueller Fall zeigt. Hier hatte die Betreiberin der WebSite ein Foto von Pixelio lizensiert und im Artikel (fast) korrekt den Urheber gekennzeichnet (fast, da der in den Nutzungsbedingungen von Pixelio geforderte Hinweis auf Pixelio fehlte). Dennoch ging der Fotograf gegen die Betreiberin vor, da das Bild nur im Artikel gekennzeichnet war, nicht jedoch in der Artikelübersicht. Laut Landgericht Köln handelt es sich hierbei um verschiedene Verwendungen des Bildes, weshalb bei jeder Verwendung die Hinweise auf den Urheber einzublenden sind. Auch, und das ist das besondere an diesem Fall, wenn ausschließlich das Bild selbst aufgerufen wird.

Um dieser Forderung des LG Köln nachzukommen, müsste der Hinweis auf den Urheber und das Stockfoto-Archiv also direkt im Bild angebracht werden. Was eine Bearbeitung des Bildes erfordert, die nach den Nutzungsbedingungen von Pixelio in dieser Form allerdings nicht zulässig ist, wie RA Schwenke bemerkt:

Übertragen werden folgende Nutzungsarten: - das eingeschränkte Bearbeitungsrecht, d.h. das Recht, das Bildmaterial unter Verwendung analoger, digitaler oder sonstiger Bildbearbeitungsmethoden wie folgt zu bearbeiten: Änderung der Bildgröße (Vergrößerung, Verkleinerung, Beschneidung), Umwandlung der Farbinformationen, Änderung der Farb-, Kontrast- und Helligkeitswerte. Das Recht zu anderweitigen Änderungen am Bildmaterial verbleibt beim Urheber.

Was mich ganz besonders nervt an diesem Fall ist folgendes: Der Fotograf stellt seine Bilder in einem Stockfoto-Archiv zur Nutzung zur Verfügung. Man kann (nein MUSS) erwarten, dass er die Nutzungsbedingungen von Pixelio ebenso kennt und akzeptiert hat wie es für jeden anderen Nutzer der Fall ist. Akzeptiert er diese Bedingungen, um den Dienst zu nutzen, dann akzeptiert er sie als Ganzes und nicht nur die Rosinen im Kuchen, die ihm gefallen. Er hat sich also vorab mit den gegebenen Bedingungen einverstanden erklärt und somit ergibt sich nach gesundem Menschenverstand für ihn keinerlei Grund zu einer Abmahnung. Im Gegenteil hätte hier meiner Meinung nach maximal Pixelio Grund zum meckern gehabt, da der Hinweis auf Pixelio fehlte.

Es zeigt sich allerdings, dass gesunder Menschenverstand und das Rechtsverständnis der meisten wieder einmal überhaupt nichts mit dem zu tun haben, was Gerichte entscheiden. Insofern ergibt sich daraus der Schluss, in Zukunft also auch noch Stockfotos zu meiden, um halbwegs sicher vor Abmahnungen zu sein. Zumindest nach aktuellem Stand.

Update: Pixelio hat zu diesem Urteil eine Stellungnahme veröffentlicht. Beachtenswert ist unter anderem der letzte Satz:

Pixelio wird sich zudem an einer Berufung gegen das Urteil des LG Köln beteiligen, da diese Fehleinschätzung nicht nur Einfluss auf unsere Nutzer und Bildverwender, sondern in weiterer Auslegung auf nahezu alle Bildverwendungen im deutschen Internet hat.

Angemessene Reaktion, wie ich finde.

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Probleme?   New window
Date: Monday, 06 Jan 2014 16:30

Dann einfach mal hier klicken. Kostet auch nix.

make_okvia red ferret

 

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Date: Sunday, 05 Jan 2014 10:16

Es gibt tatsächlich einige Leute die sich die Mühe machen und nach den Quellcodes suchen, die in diversen Filmen und Videos auf den Monitoren der Protagonisten auftauchen. Ich erinnere mich noch an irgendeine Filmszene, in der vollkommen unmögliche IP-Adressen gezeigt wurden, aber ganz offensichtlich wird nicht nur Unfug gezeigt. Das Tumblr-Blog Source Code in TV and Film sammelt solche Screenshots und listet auf, um welche Quellcodes es sich dabei handelt.

doom

Im Musikvideo Fingerholds von Ramona Falls (bei 0:44) taucht zum Beispiel der obige Screenshot auf, dabei handelt es sich um einen Ausschnitt aus dem Code von DOOM.

Mehr dieser Fundstücke davon gibt es dann drüben bei moviecode.tumblr.com. Sehenswert.

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Date: Thursday, 02 Jan 2014 23:19

Ich finde es ja immer noch immer manchmal ein wenig schade, dass Google (aus nachvollziehbaren Gründen) die Suchanfragen nicht mehr mitsendet. Oft genug hab ich mich über die Suchanfragen wirklich amüsieren können, über die manche auf meinem Blog gelandet sind.

Heute gab es mal wieder so einen Glückstreffer und nachdem ich meinen Lachflash wieder überwunden habe, lasse ich Euch mal dran teilhaben.

bingKam heute über Bing rein und ich find es einfach köstlich…

 

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Date: Monday, 30 Dec 2013 15:51

Beim Nexus 5 habe ich zum ersten Mal überhaupt Hardware gekauft, ohne einen Testbericht abzuwarten. Direkt in der ersten Stunde, in der es verfügbar war, habe ich zugeschlagen und bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinem Kauf. Wären da nicht die GPS-Probleme, die mich plagen und doch schon gelegentlich für etwas Frust sorgten.

Die Probleme waren nicht von Anfang an so massiv vorhanden sondern scheinen schleichend immer schlimmer geworden zu sein. Zunächst gelegentlich, in letzter Zeit jedoch nahezu immer, ließ der GPS-Lock sehr lange auf sich warten. Zum Teil dauerte es bis zu 15 Minuten, bevor meine Position korrekt angezeigt wurde und nach wenigen Minuten war es dann auch schon wieder vorbei. Sehr stark schwankende Genauigkeit, teilweise blieb meine Position einfach hängen und erst nach einigen Minuten war die Anzeige wieder halbwegs korrekt. Teilweise wurde mein Standort über 500m weiter weg angezeigt, als es tatsächlich der Fall war, die Anzeige hing dann beim Fahren hinterher und ich habe deshalb auch schon mal Straßen verpasst, wenn ich mich auf die Navigation verlassen habe. Sehr nervig, wenn man wie ich doch öfter mal in unbekannten Städten unterwegs ist. Extrem auffällig war das Problem in Ingress, wo ich in letzter Zeit eigentlich nahezu immer weit ab von der Position angezeigt wurde, in Maps oder Waze funktionierte es etwas besser, aber dennoch war ich immer und immer wieder ohne GPS-Empfang.

Wer hier gelegentlich mal mit liest wird jetzt sicher ein Déjà-vu haben, denn ähnliches erlebte ich auch schon mit meinem letzten Smartphone, dem Galaxy S2. Da ich es dort recht einfach mit Hilfe einer App lösen konnte (und demzufolge ganz offensichtlich ein Software-Problem vorlag), hoffte ich auf eine ähnliche Lösung beim Nexus 5 und habe mal ein wenig recherchiert. Und bin zunächst mal im Google Product Forum gelandet und hab mich dort durch den langen Thread gekämpft. Mit dem Problem stehe ich offensichtlich nicht allein da und offenbar bringen auch Austauschgeräte nicht immer eine Verbesserung, selbst Geräte der neuesten Revision. Neukalibrierung hilft nicht oder nur temporär, also doch ein größeres Software-Problem?

Um es kurz zu machen: Ich denke nicht, dass es sich um einen Softwarefehler handelt, im Gegenteil deutet inzwischen sehr vieles darauf hin, dass hier ein Produktions-/Konstruktionsfehler vorliegt und dieser auch bei der aktuellen Hardware-Revision noch auftritt. Darauf deuten verschiedene Umstände hin und auch die Art, wie ich das Problem beseitigen konnte, ist ein mehr als deutliches Zeichen und im Grunde auch der Beweis für diese Theorie. Zum Einen verschlimmern sich Softwarefehler in der Regel nicht schleichend. Gegen Softwarefehler spricht ein wenig auch die Tatsache, dass manche diese Probleme haben, andere nicht. Klarer wurde es, als ich diesen Thread im XDA-Forum entdeckte. Unter anderem beschrieb jemand, dass Druck auf eine Ecke der Gehäuserückseite den GPS-Empfang massiv verbesserte. Und es wurde ein Video verlinkt, in dem ein Hardware-Hack gezeigt wird, der das Problem beseitigt.

Bevor ich das Video jetzt hier poste noch ein paar Worte zu dieser Bastelei: Wer sich an diese Reparatur heranwagt sollte sich darüber im Klaren sein, dass er damit seine Garantie aufs Spiel setzt. Zudem sollten Grobmotoriker besser die Finger davon lassen, da man bei dieser Prozedur unter Umständen schnell mehr zerstören als reparieren kann. Und als letzter Warnhinweis: Wenn Ihr dabei etwas kaputt machen solltet, dann ist liegt es an Euch selbst, nicht an mir ;)

Kurz ein paar Worte zur Beschreibung des Hacks:

Die GPS-Antenne des Nexus 5 ist von innen auf den hinteren Gehäusedeckel aufgeklebt. Sehr gut zu erkennen ist sie in der linken oberen Ecke auf diesem Foto (Aufdruck HH_GPS 0814) von iFixit. Auf dem Foto sieht man auch sehr deutlich die beiden Kontakte, die das Problem zu verursachen scheinen. Entweder aufgrund der Tatsache, dass das verwendete Material schnell verschmutzt oder korrodiert (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, wofür aber die schleichende Verschlechterung sprechen würde), oder weil sie nicht weit genug vom Gehäuse abstehen und somit keinen ordentlichen Kontakt herstellen können.

Im Video wird gezeigt, wie der Fehler beseitigt wird: Es wird schlicht und ergreifend ein klein wenig dünne Pappe unter diese Kontakte geschoben und damit üben sie geringfügig mehr Druck aus. Achtet darauf, dass ihr wirklich dünne Pappe benutzt, dünner Bastelkarton war bei mir schon zu dick und das Gehäuse ließ sich nicht mehr ganz schließen sondern blieb einen dünnen Spalt weit offen. Da müsstet Ihr dann mal vorsichtig probieren. Entscheidend ist jedoch, dass schlagartig nach diesem Hack meine GPS-Probleme aus der Welt waren. Ich hab heute mehrere Stunden mit Ingress getestet (was für eine Wohltat mit funktionierendem GPS) und hatte nicht ein einziges Mal Schwierigkeiten mit der Positionsbestimmung oder auch keinen GPS-Empfang. Für mich ist das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass hier seitens LG offenbar etwas ungenau gearbeitet wurde. Ich denke nicht, dass hier mit Software nachgebessert werden kann. Wer sich diese Reparatur nicht zutraut oder keinesfalls die Garantie aufs Spiel setzten möchte, sollte bei GPS-Problemen also einen Umtausch anstreben. Was ich wahrscheinlich auch gemacht hätte, müsste ich dann nicht für längere Zeit auf Erreichbarkeit verzichten.

Hier nun aber das erwähnte Video:

Ich wünsche viel Erfolg beim Basteln und werde mal weiter beobachten, was in nächster Zeit zu diesem Problem noch bekannt wird und ob es Lösungen von Google/LG geben wird.

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Date: Friday, 13 Dec 2013 12:39

Wie viele andere sicherlich auch verfolge ich in den letzten Tagen ziemlich aufmerksam die Berichte zu den Abmahnungen rund um redtube.com. Allein mangelnde Zeit hat mich bislang daran gehindert, hier schon mal etwas dazu zu schreiben. Wer bisher tatsächlich noch nichts davon mitbekommen haben sollte, kann sich (unter anderem) ja mal hier, hier, hier oder hier einlesen. Aber Vorsicht, das könnte Zeit kosten…

Inzwischen sind auf jeden Fall schon eine ganze Menge Informationen bekannt geworden, speziell auch die Akteure dieser Aktion betreffend. An diesen Diskussionen möchte ich mich (in erster Linie aus zeitlichen Gründen) nicht beteiligen, meine Meinung hierzu ist ohnehin gefestigt. Nach wie vor offen ist allerdings die Frage: Woher kommen die IP-Adressen? Wie will die mit der “Überwachung” beauftragte “Firma” nun exakt herausgefunden haben, wer welchen Stream wann gesehen hat? Hierfür gibt es aktuell diverse Theorien:

  1. Zufälliges Auswürfeln
  2. Virus/Trojanisches Pferd auf dem PC des “Übeltäters” (sprich: Abmahnopfer)
  3. Umleitung über eine oder mehrere andere Domain mit Hilfe von manipulierten Links oder Traffic-Verkäufern wie Trafficholder.com
  4. Auswertung der Logfiles von redtube.com (offiziell oder mit Hilfe eines Insiders)
  5. Schaltung von Werbebannern bei Redtube auf exakt den Seiten mit den betreffenden Videos
  6. manipulierte Router der “Übeltäter” (sprich: Abmahnopfer)
  7. etc.

Für alle Varianten gibt es gewisse Wahrscheinlichkeiten. Interessant ist beispielsweise, dass auffallend viele abgemahnte Personen davon berichten, in ihrem Browserverlauf für den fraglichen Zeitraum scheinbare Besuche bei retdube.net gefunden zu haben. Einer “Vertipperdomain”, die dem Ziel redtube.com auf den ersten Blick zumindest sehr ähnlich sieht, was für Variante 3 sprechen würde. Diese Variante wird noch dadurch bestätigt, dass die gefundenen URLs offenbar einen direkten Bezug zu den Videos haben, die die abgemahnten angeblich gesehen haben sollen. Zum Beispiel beschreibt hier jemand, er wäre für das Streamen eines Videos abgemahnt worden, dass unter der URL “….redtube.com/49655” zu finden sei. Im fraglichen Zeitraum findet sich allerdings nichts dergleichen in seiner Browserhistorie. Dafür aber 2 andere Einträge: 49655.retdube.net sowie http//hit.trafficholder.com/transfer.php?http//49655.. Auffallend ist die Übereinstimmung der ID des Videos mit den IDs in den beiden URLs aus dem Verlauf. Doch inwiefern wäre das relevant?

Trafficholder sorgt nach eigenen Angaben für genügend Aufrufe auf Seiten im Bereich “Erwachsenenunterhaltung”, wenn man den entsprechenden Service bucht. So genannter “skimmed traffic”. Trafficholder selbst schreibt dazu:

Skimmed traffic is blind clicked traffic coming from free adult websites (TGPs, MGPs, etc.). Clicking on the thumbnails a visitor may be redirected to a content page (a promo gallery) or to any other adult website (yours, for example). That is what we offer.

Es ist also ohne Schwierigkeiten realisierbar, dort ein wenig Traffic zu buchen. Die Nutzer klicken “blind” auf einen Link und werden dann umgeleitet auf beispielsweise 1234567.xsized.de. Ich muss unter dieser URL nun schlicht eine Weiterleitung auf zum Beispiel www.youtube.com/1234567/ einrichten und könnte dann anhand unterschiedlichster Logs und Auswertungen ziemlich genau sehen, welche IP-Adressen diesen (nicht existierenden) Link auf Youtube aufgerufen hätten. Verpacke ich das Ganze dann noch in eine WebSite, die einfach nur wie eine Werbung aussieht und bette das Video in einem winzigen Iframe ein, dann merkt der Nutzer nicht einmal, dass er das Video geladen hat. Im (extrem unwahrscheinlichen bis unmöglichen Fall) einer Überprüfung des Streaming-Providers (in meinem Beispiel Youtube) ließe sich so auch noch feststellen: Ja, die IP-Adresse sowieso hat im fraglichen Zeitraum das Video abgerufen. Diese Variante der Beschaffung der IP-Adressen erschient mir in diesem Fall die wahrscheinlichste, wahrscheinlich wird es auch tatsächlich so abgelaufen sein.  (Eine spannende Grafik hierzu gibt es übrigens auch, erstellt hat sie Jan Broer aus München)

Aber was ist denn nun mit der tollen Software GLADII 1.1.3, mit der die Protokollierung stattgefunden hat? In meinem Beispiel wäre dies ein schlichtes Tool zur Auswertung von Logfiles. Aber es gibt ja ein Gutachten zu dieser Software, das dem LG Köln vorgelegt wurde. Zu diesem Gutachten sind nun hier und auch hier (und sicher auch anderswo) ein paar wenige Details bekannt geworden. Die Pressestelle des LG Köln schreibt zum Gutachten (Hervorhebung durch mich):

Laut Gutachten wurden die hinterlegten Testdateien sodann von dem Gutachter mit verschiedenen Browsern abgerufen und die Uhrzeit protokolliert. Im Anschluss hieran habe der Gutachter über die Software GLADII 1.1.3 eine Übersicht der überwachten Medien-Hoster aufgerufen. Die Software habe dabei eine Reihe von Informationen, unter anderem die IP-Adressen der Besucher der jeweiligen Seite, angeboten. Dabei seien auch die testweise erfolgten Abrufe der oben genannten Dateien angezeigt worden (inklusive zwischenzeitlichem Stoppen und Fortsetzen der Wiedergabe des Videos).

Zugegeben, da ist der Schwachpunkt meiner Beschreibung des für mich wahrscheinlichsten Ablaufes oben. Denn: Ich könnte bei einer solchen Weiterleitung protokollieren was ich wollte, ich könnte in den Logs niemals erkennen, wie viel von dem Video übertragen wurde, ob es überhaupt übertragen wurde, schon gar nicht ob es gestartet oder gestoppt wurde. Ich sähe lediglich: Da war IP-Adresse sowieso da und wurde weitergeleitet an… Ob das Video übertragen wurde bleibt bei dieser Methode offen. Es sei denn, ich leite den Besucher nicht einfach auf die Zielseite weiter sondern schleuse den kompletten Datenverkehr durch einen von mir kontrollierten Server. Ein Proxy zum Beispiel. Dann sehe ich: Diese Daten wurden bei redtube.com abgeholt und die habe ich dann an mein Opfer weitergeleitet. Beweise ich damit, dass der Abgemahnte tatsächlich das Video auch gesehen hat? Kein Stück. Alles was ich damit beweisen kann ist das Daten geflossen sind. Darüber hinaus handelt es sich in diesem Fall sogar noch um eine (meiner Meinung nach strafbare) Manipulation des Datenstroms meines Opfers. Und die Sache hat einen weiteren Haken: Ich kann selbst in diesem Fall nicht erkennen, ob das Video zwischenzeitlich gestoppt oder fortgesetzt wurde! (Das kann ich übrigens auch nicht, wenn ich mich direkt auf dem Server des Anbieters herumtreiben würde oder auf dem Router bzw. der Leitung meines Opfers mitschneide)

Warum eigentlich nicht?

Das ist recht einfach erklärt: schaue ich mir mittels der etablierten Streaming-Methoden (wie bspw. auf Youtube oder eben auch Redtube) einen Stream an, dann erfolgt keine Rückmeldung an den Server, wenn das Video angehalten bzw. pausiert wurde. Ihr könnt das zum Beispiel auch erkennen, wenn ihr das Video einfach mal anhaltet. Macht garantiert jeder mal, wenn das Laden des Videos zu lange dauert: Anhalten, mit etwas anderem beschäftigen und dann in ein paar Minuten nochmal nachsehen und zu Ende anschauen. Weil der Browser nämlich in der Zwischenzeit das Video im Hintergrund weiter lädt, er meldet nicht an den Server “Lass mal gut sein, der guckt grad nicht”. Das Anhalten und Fortsetzen ließe sich nur auf eine einzige Weise erkennen: Wenn ich mich direkt auf dem PC meines Opfers herum treibe. Dann (und NUR dann) habe ich die Möglichkeit, auch beweissicher das zwischenzeitliche Pausieren des Players zu erkennen.

Ein wenig anders verhält es sich, wenn ich den Player tatsächlich stoppe, also nicht nur auf die Pausentaste klicke, sondern auf Stop. Dann würde der Stream abgebrochen und beim erneuten Abspielen noch einmal neu geladen, vielleicht sogar (je nach Player und Server) auch ab der Stelle, an der ich angehalten habe. Aber: Der Player auf Redtube hat diese Möglichkeit nicht. Es gibt nur eine Pausentaste, mehr nicht. Und die macht nur eine Sache: Das Abspielen anhalten, auf keinen Fall jedoch den Stream. Der wird fröhlich im Hintergrund weiter geladen, bis er komplett geladen und gepuffert wurde.

Somit kann man festhalten: Die einzige technische Möglichkeit, um eine Überwachung eines Streams auf exakt diese Weise durchzuführen, wie sie im Zitat zum Gutachten beschrieben wurde, ist: Ich müsste Code auf den PC der Person einschleusen, die den Stream betrachtet und dann die Handlungen beobachten und protokollieren. Eine Möglichkeit, das von außerhalb zu erkennen, existiert aus den beschriebenen (und einigen weiteren) Gründen nicht. Wie “legal” es allerdings wäre, auf diese Weise abmahnwürdiges Verhalten einer Person zu erfassen dürfte jedem klar sein. Zudem wäre in diesem Fall auch ohne weiteres möglich, das abmahnwürdige Verhalten ohne das Wissen dieser Person selbst herbei zu führen (und es gibt zumindest in einigen Berichten Anzeichen, dass dies geschehen sein könnte).

Für mich ist also die eingangs beschriebene Variante mittels Traffic-Kauf und Redirect tatsächlich die einzig wahrscheinliche Möglichkeit. Allerdings lässt sich damit nicht beweisen, dass die Person hinter der IP tatsächlich das Video gesehen hat. Genau so wenig lässt sich beweisen, dass die Person das Video überhaupt bewusst aufgerufen hat (oder die Seite überhaupt erkennen konnte). Zumindest lässt es sich technisch nicht beweisen, wie es rein rechtlich aussieht, das kann ich mit meinem laienhaften Rechtsverständnis nur vermuten.

Update 14.12.: Heise scheint meine Annahmen zur “Ermittlung” der IP-Adressen zu teilen. Und schrieb gestern Abend dazu noch: “Viele Indizien sprechen nun für eine Vorgehensweise, die in den strafrechtlich relevanten Bereich reicht und zumindest den Verdacht auf Computerbetrug in gewerblichem Ausmaß nahelegt.

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Date: Tuesday, 12 Nov 2013 08:51

Seit den Enthüllungen rund um die NSA mehren sich die Stimmen, die laut nach einem sicheren deutschen Internet rufen, oder sich wenigstens mindestens auf EU-Ebene eine Möglichkeit wünschen, Daten nur dann über den großen Teich zu schicken, wenn es auch erforderlich ist. Und grundsätzlich wäre das eigentlich schon seit langem kein Problem. Wenn da nicht zum Beispiel die deutsche Telekom wäre, die jetzt nun mit eigenen “Lösungen” nach vorn preschen will. Was es damit aber tatsächlich auf sich hat erklärt ziemlich ausführlich dieser Artikel. Definitiv lesenswert.

Auch die Thematik Peering wird hier angesprochen. Denn aktuell sieht es leider so aus, dass irrsinnig viel Internetverkehr übers Ausland geleitet wird, der eigentlich “innerdeutsch” hätte transportiert werden können. Weil die Telekom sich schon seit Jahren dagegen sperrt, die etablierten Peering-Points wie bspw. DE-CIX in Frankfurt zu nutzen und stattdessen eigene Schnittstellen schafft und sich das Peering ordentlich bezahlen lässt. Während es anderswo günstiger oder kostenlos vonstatten geht. So kommt es dann auch, dass Anfragen von Telekom-Nutzern auf einen Server bei irgendeinem Provider in Deutschland recht häufig über den großen Teich laufen.

Diese ganze Geschichte passt für mich irgendwie wieder voll und ganz in das Bild, was die Telekom und auch GMX, Web.de und Co. in den letzten Monaten gezeichnet haben. Mehr Sicherheit ankündigen und dann nur endlich mal den Schalter umlegen, der seit vielen Jahren schon da ist und nur nicht aktiviert wurde.

Aber in Sachen Internet scheint das hierzulande zu funktionieren. Ist ja ohnehin alles Neuland. Und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass demnächst das direkte (und teure) Peering mit der Telekom den Providern und Netzbetreibern per Gesetz aufgezwungen wird. Statt die Telekom endlich mal dazu zu bringen, ihren Alleingang zu beenden.

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Date: Tuesday, 02 Jul 2013 08:35

Ein wichtiger Hinweis vorab: Die beschriebene Lösung des GPS-Problems erfordert Root-Zugriff!

Ich nutze mein Galaxy S2 (neben vielen anderen Dingen) auch zur Navigation, wenn ich unterwegs bin. Seit einiger Zeit nervte mich allerdings ganz extrem der GPS-Empfang auf dem Gerät, oft dauerte es ewig, bis ein GPS-Signal zur Verfügung stand, immer wieder gab es keinerlei Empfang. Das Problem schien sich schleichend zu verschlimmern, seit Ende letzter Woche empfing ich überhaupt kein GPS-Signal mehr. Während ich zunächst glaubte, das SuperNexus-ROM hätte dazu beigetragen, so keimte langsam der Verdacht auf, die Hardware könnte sich verabschiedet haben. Das Problem existierte ja bereits mit dem Stock-ROM und verschlimmerte sich schleichend, wie geschrieben. Aber mal eben ein neues Smartphone bestellen wollte ich auch nicht, also erst einmal recherchieren…

Das Problem scheinen einige Besitzer des Galaxy S2 zu kennen, in diversen Foren liest man Hilferufe, eine echte Lösung konnte ich dort allerdings nicht finden. Die Tipps reichen vom Einschicken des Geräts bis hin zu dem Hinweis, man möge doch GPS Test (oder ähnliche Tools) auf dem Gerät installieren, die AGPS-Daten löschen und neu einspielen. Half alles nichts, GPS Test “sah” bei mir selbst in der Wohnung unter dem Dach bis zu 9 Satelliten, verwendete aber nicht einen davon.

Fündig geworden bin ich am Ende in diesem Beitrag. Wie dort beschrieben ist auf dem Galaxy S2 in der Datei /system/etc/gps.conf ein amerikanischer NTP-Server hinterlegt. Aus irgendwelchen Gründen antwortet er nicht oder zu langsam und aus diesem Grund findet der erforderliche Zeitabgleich nicht statt, was für GPS unerlässlich ist (weshalb nicht das Zeitsignal des Mobilfunk-Providers genutzt wird ist mir unklar, vielleicht zu ungenau?). Die App FasterFix aus dem PlayStore ermöglicht es nun, sehr einfach einen anderen NTP-Server einzustellen. Falls man Root-Rechte auf seinem Gerät hat…

Screenshot_2013-07-02-09-57-04

 

Ich will an dieser Stelle nicht darauf eingehen, wie man sein Samsung Galaxy S2 rooted, dafür gibt es mehr als genug Anleitungen im Netz. Entscheidender ist: Dieser Weg funktioniert und hat mir nicht nur ein endlich wieder sauber funktionierendes GPS beschert, der GPS-Fix läuft nun auch um ein Vielfaches schneller ab, als ich es jemals auf dem Gerät erlebt habe. Während es früher in der Regel mehrere Minuten dauerte, bis genügend Satelliten “gefunden” wurden, so sind es jetzt (selbst in der Wohnung) plötzlich nur noch 10-15 Sekunden. Und damit bin ich mehr als zufrieden. Zudem ist so die Entscheidung für ein neues Gerät erst einmal wieder vertagt…

Möglich, dass diese Lösung auch Besitzern anderer Gerät hilft. Ich hab es nicht getestet und kann mir demzufolge kein Urteil erlauben. Aber zumindest ist es einen Versuch wert, bevor man das Gerät genervt in die Ecke wirft. ;)


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Date: Monday, 18 Feb 2013 07:45

Ich weiß, der Valentinstag liegt schon hinter uns, ich muss es trotzdem noch posten.

Gebt in der Google-Suche mal folgendes ein:

5 + (-sqrt(1 – x^2 – (y-abs(x))^2)) * cos(30*((1 – x^2 – (y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from 1 to 6

(alternativ hier klicken)

Isses nicht schön? ;)

google_herzvia Google+

 

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Date: Tuesday, 11 Dec 2012 20:11

Tja, da habe ich eben gerade das Update auf WordPress 3.5 durchgeführt und erst einmal sah alles schick aus. Bis ich dann im Backend nach den Artikeln schauen wollte.

Fatal error: Unknown: Cannot use output buffering in output buffering display handlers in Unknown on line 0

grinste mich vom Bildschirm an. Das war alles. Sehr aussagekräftig und gespickt mit wertvollen Hinweisen. Aber so viel vorab: Ich konnte es beheben, sonst könnte ich jetzt nicht diesen Beitrag schreiben.

Geholfen hat das, was meistens hilft: Plugins aufräumen. Erst mal alle gelöscht, die ohnehin nur noch deaktiviert auf dem Server herum lagen und anschließend testweise das eine oder andere deaktiviert. Letzten Endes war das Plugin NextGEN Gallery, nachdem das deaktiviert war, kam ich wieder an meine Beiträge heran. Ob es einen Fehler hat oder einfach der Speicher nun etwas knapper wurde…keine Ahnung. Ich warte mal ab, bis ein Update verfügbar ist und aktiviere es dann noch einmal versuchsweise.

Falls Ihr also auch von diesem Fehler betroffen seid: Deaktiviert nach und nach mal alle Plugins und achtet darauf, wann der Fehler verschwindet. In der Regel hilft diese Maßnahme.

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Date: Thursday, 15 Nov 2012 14:01

Wer in letzter Zeit ein wenig die Blogs verfolgt hat, ist sicher auf die diversen Abmahnungen aufmerksam geworden, die die hgm-press Michel OHG an nicht wenige Blogger hat verschicken lassen (Google Suche). Ich hatte hier und hier auch schon darüber berichtet, weitaus umfangreichere Informationen dazu findet Ihr unter anderem bei Nerdcore und im Kraftfuttermischwerk (inzwischen ebenfalls abgemahnt). Einen aktuell weiterer Betroffener meldet sich hier zu Wort.

Da ich schlicht keinen Bock auf derartigen Mist habe, habe ich hier jetzt erst einmal alle Bilder ausgeblendet bzw. durch ein ganz spezielles ersetzt. Sieht man gut, wenn man jetzt mal durchs Blog stöbert. Mich kotzt es selbst an, aber im Augenblick habe ich keine Zeit, alle Bilder hier zu überprüfen, die ich im Laufe der Jahre geposted habe, zudem kann man in der aktuellen Situation nie wissen, welche uralten viralen Fotos plötzlich irgendeiner Bildagentur gehören und mir unter Umständen das Genick brechen. Dass es scheinbar so läuft kann man zum Beispiel gut bei den Geeksisters nachlesen. Hier wurde ein Bild abgemahnt, welches seit dem 11.8. im Blog zu finden war. Die Rechte an dem Bild gingen laut einer eMail offenbar am 29.10. an die Agentur, abgemahnt wurden dann 2 Monate unerlaubte Nutzung des Bildes. Noch Fragen?

Ich habe darauf aber keinen Bock und aus diesem Grund hab ich mir ganz auf die Schnelle ein Plugin gezimmert, welches einerseits alle Bilder in Artikeln durch ein ganz bestimmtes ersetzt und zudem die Links auf größere Versionen der Bilder auf diesen Artikel hier verlinkt. So kann ich ganz in Ruhe, wenn ich Zeit habe, mal alle meine Blogeinträge der letzten 6 Jahre durchbuddeln und schauen, ob irgend etwas gefährlich werden könnte. Dass dabei am Ende einiges auf der Strecke bleiben wird, ist leider nicht zu vermeiden, so schade es auch ist.

Wer mag kann mein Plugin gern verwenden, zum aktuellen Zeitpunkt ist es aber wirklich Quick & Dirty zusammen geflickt. Es gibt keine Einstellungsmöglichkeiten, die URL zu diesem Artikel ist fest hinterlegt und muss derzeit im Code geändert werden, wenn Ihr auf einen anderen Artikel verweisen wollt. Das Bild im Ordner könnt Ihr austauschen und ein eigenes einsetzen, wenn ich etwas mehr Zeit habe, spendiere ich dem Plugin vielleicht noch ein paar Optionen.

Wichtig: Aktuell ersetzt das Plugin noch nicht die Featured Images der Artikel! Das muss ich mir mal noch in Ruhe anschauen, dazu bin ich noch nicht gekommen. Wenn Euer Template also die Featured Images nutzt, bleibt weiterhin vorsichtig. Verlasst Euch auch nicht darauf, dass mit dem Plugin nun alle Gefahr gebannt ist, checkt selbst, ob nicht doch noch irgendwo Bilder zu sehen sind. Ich kann keine Garantie geben…

Falls Ihr Plugins wie beispielsweise Lightbox Plus oder dergleichen einsetzt, solltet ihr diese deaktivieren, die dort generierten Links kann ich im Augenblick noch nicht abfangen. Wen Ihr sie aktiviert lasst, würde ein Klick auf das Bild dennoch das ursprüngliche Foto anzeigen.

Falls jemand ein paar Anpassungen an diesem Plugin vornehmen möchte – gern, viel Erfolg! Würde mich aber freuen, wenn Ihr mir Eure Änderungen zur Verfügung stellt, dann pflege ich die in meinen Code mit ein und wir bekommen so vielleicht in Gemeinschaftsarbeit noch mehr geregelt. Wenn Ihr die veränderte Version veröffentlicht, dann bitte mit einem Link auf diesen Beitrag hier. Änderungswünsche einfach in die Kommentare posten, ich weiß allerdings nicht, wann ich sie einbauen kann. Kann jeweils ein paar Tage dauern.

Installation: Die Datei entpacken und den Ordner in Euer Plugin-Verzeichnis kopieren. via FTP. Ich schau mal, dass ich das Plugin in den nächsten Tagen dann mal noch im WordPress-Plugin-Repository einchecke.

Zum Plugin-Download (Version 0.2)

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Date: Thursday, 01 Nov 2012 22:31

Póstumo – The Deck of the Dead, das werden ja mal richtig geile Spielkarten. Das erste Projekt, bei dem ich mich bei Kickstarter beteiligt habe, ich will diese Karten!

“Póstumo is the creation of Obsidian Abnormal and Darren J. Gendron, mixing playing cards with zombie inspirations. It’s printed on Bicycle-grade paper from the USPC. We remixed the suits into spades, clubs, hearts and brains, taking literal representations of each. Spades are now actual shovels, while clubs are shown as bats and other blunt objects. Hearts take on a fleshy connotation. Diamonds are replaced by the most valuable thing to a zombie – BRAINS.”

Richtig gelesen – BRAINS!

Wirklich sehr geiles Artwork, zum spielen schon fast zu schade. Wer etwas mehr anlegen will als ich (19$ inkl. shipping, irgendwann im Februar nächsten Jahres dann wohl) bekommt zu den Karten dann auch Würfel und Poker-Chips.

Das Ziel von 9000$ ist schon längst erreicht bzw. überschritten und das Projekt läuft noch 27 Tage. Bin gespannt, wo es hingehen wird, ich persönlich hab meine Karten schon gesichert und schätze, das werden noch einige Leute mehr tun.

Im Anschluss jetzt noch ein Video, bei dem ihr im Zeitraffer die Entstehung des Herz Buben beobachten könnt. Viel Spaß!

via BoingBoing

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Date: Friday, 19 Oct 2012 07:42

hgm-press Michel OHG lässt weiterhin Fotos abmahnen. Wie schon im Fall der Lego-Bilder handelt es sich bei den abgemahnten Aufnahmen um virale Fotos, die vor einiger Zeit durchs Netz gingen und dabei keine geringe Verbreitung erreicht haben. Und auch diesmal weiß mindestens einer der Künstler überhaupt nichts davon. Detailliert könnt ihr Euch das wieder drüben bei Nerdcore und We like that zu Gemüte führen.

Interessant an der ganzen Geschichte ist in diesem Fall, dass sie für mich sehr den Spinnereien ähnelt, die in der Vergangenheit gern mal in den Kommentaren zu Artikeln geäußert wurden, die sich mit derartigen Abmahnungen befassten. Wie oft las ich schon die “Geschäftsidee” Ich-kaufe-mir-nachträglich-die-Rechte-an-irgendwas-bekanntem-und-mahne-alle-ab. Wenn nun tatsächlich Fälle auftauchen, in denen irgend jemand auf einmal Rechte an Bildern geltend macht, die vor einiger Zeit viral verbreitet wurden, dann kommt wahrscheinlich nicht nur mir das etwas komisch vor. Zumal es sich um Bilder handelt, die eigentlich nur durch ihre Viralität interessant wurden und für die nun plötzlich Exklusivität beansprucht werden soll. Exklusivität, die man im Fall der Lego-Bilder niemals hatte

Ein wichtiger Schritt von Seiten der Blogger wurde nun angestoßen, Rene schreibt darüber:

“Außerdem: Wir – mehrere bekanntere und unbekanntere Blogger – haben uns zusammengeschlossen und koordinieren im Hintergrund Abwehrmaßnahmen für Bösartigkeiten wie die aus dem Hause der hgm-press Michel OHG. Wir streben politische Lösungen, als auch sehr pragmatische Tools an, die man als Blogger anwenden kann, um solchem Pfeiffen mit ein paar Handgriffen den ausgestreckten Mittelfinger zeigen zu können. Wie gesagt: Ich lasse mir von Arschlöchern und Anwälten garantiert keine Publikationsform zunichte machen und ich lese das „Geschäftsgebaren“ der hgm-press Michel OHG genau so: Als großflächigen Angriff auf Internet- und Sharing-Kultur in Deutschland. This will be fun.”

Fun, ganz sicher. Aber nicht nur fun, sondern hoffentlich auch weitergehende Wirkung. Und wenn dabei Unterstützung benötigt wird: Ich bin dabei!

Update 30.10.2012: Es hat den Anschein als wären die Abmahnungen rechtens, die die Iron Man Cosplay-Bilder betreffen.

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Date: Sunday, 14 Oct 2012 19:02

Felix Baumgartner hat seinen Sprung aus 127,900 Fuß = 38 983 Meter hinter sich und ist offensichtlich wohlbehalten wieder auf der Erde gelandet. Oder wie ich es vorhin in irgendeinem Live-Ticker gelesen habe “punktgenau auf der Erde gelandet”. Nun, auch aus 39km Höhe kann man die Erde kaum verfehlen ;)

Egal, Hammer-Sprung auf jeden Fall und um den Blick von da oben beneide ich ihn auf alle Fälle. Ansonsten um nix, aber der Blick

Ob er nun mit Überschallgeschwindigkeit gefallen ist oder nicht ist noch offen, zumindest habe ich bisher keine Information dazu gefunden. Den Stream konnte ich leider nicht mitverfolgen und Youtube hat sich zwischenzeitlich auch das eine oder andere Mal verabschiedet, ich glaube, dort wurden heute dank Felix Baumgartner ebenfalls Rekorde gebrochen. Sei es drum, Gratulation an Felix und Hut ab. Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet.

Die ersten Videos sind inzwischen auch bei Youtube zu finden.

http://www.youtube.com/watch?v=exa7zGGPznM#!

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Date: Friday, 05 Oct 2012 07:28

Wieder einmal rollt eine Abmahnwelle durch deutsche Blogs, wieder einmal betrifft es Fotos. In diesem Fall keine Bilder von Brötchen sondern von Werken Nathan Sawayas, der aus Lego Kunstwerke bastelt. Gelesen hab ich davon zunächst bei Nerdcore, wo das Thema aufgegriffen wurde.

Betroffen von den Abmahnungen sind unter anderen We like that, die ausführlich darüber berichten. In ihrem Fall soll die Verwendung eines Bildes gut 3000 Euro kosten. Aber auch andere wurden abgemahnt. Autodino beispielsweise sollte zunächst für die Verwundung von 3 Bilder 19.000 Euro auf den Tisch legen. Hier wurde die Abmahnung allerdings zurück gezogen weil man sich plötzlich nicht mehr sicher war, die alleinigen Nutzungsrechte an den Bildern zu besitzen. Details dazu findet Ihr hier.

Abgemahnt wird von der Kanzlei activeLaw im Auftrag der Bildagentur hgm-press Michel OHG. Letztere haben wohl die Nutzungsrechte an diesen Bildern erworben und lassen nun Blogbetreiber abmahnen, die die Bilder in Artikeln über Nathan Sawaya verwendet haben. Nathan selbst hat sich in den Kommentaren diverser Blogs, die über den Fall berichten, in den Kommentaren zu Wort gemeldet. Er schreibt dort:

“This is Nathan Sawaya. I have been notified that my art is the subject of this matter. To be clear, I am not represented by this law firm. I am not represented by this photo agency. If you have any questions, you may email at info@brickartist.com.”

Ein wenig verwirrend erscheint, wann die Agentur die Rechte an den Bildern erworben hat und von wem. Laut Augsburger Allgemeine erwarb hgm-press Michel OHG die Nutzungsrechte der abgemahnten Bilder für den deutschsprachigen Raum von der Firma Black Sheep Press aus Deventer Niederlande, die diese wiederum von der Firma Nathan Sawaya Inc. erworben haben soll. Nathan selbst schreibt in einer eMail jedoch:

“My fiance took the photo. My company owns it. We have not sold the rights to it. My lawyer is reviewing this matter. I am not represented by the German law firm who sent the letter. I am not represented by this photo agency. Please spread the word.”

Nach und nach melden sich weitere Blogbetreiber, die ebenfalls Post inkl. Rechnung von der Kanzlei erhalten haben. In jedem Fall werden recht hohe Lizenznachzahlungen zuzüglich Anwaltsgebühren gefordert. Unbelievable Pain bekam eine Rechnung über knapp 8000 Euro für die Verwendung eines Bildes zuzüglich Anwaltskosten. Bei Facebook findet sich ein kurzer Bericht über die Abmahnung von Haascore.de, auch hier werden ca. 8000 Euro für ein Bild gefordert. MC Winkel soll 7500 für das gleiche Bild zahlen.

Aber nicht allein die Verwendung der Bilder von Nathan Sawaya wird abgemahnt, auch andere Bilder werden abgemahnt. Amy&Pink erhielt ebenfalls Post von activeLaw und auch Wannafuckahipster (derzeit offline). Ebenso scheinen auch The Invader und Wenkewho betroffen. Beide sind zur Zeit ebenfalls offline.

Die Abmahnungen schlagen natürlich wieder hohe Wellen in der deutschen Blogosphäre, einerseits aufgrund der Höhe der Lizenzforderungen, andererseits weil der Künstler selbst sich zu Wort meldet und einen Verkauf der Nutzungsrechte (an hgm-press Michel OHG) verneint. Letzteres ist allerdings noch nicht vollkommen geklärt, denkbar wäre durchaus, dass Nutzungsrechte an die niederländische Agentur verkauft wurden, die diese wiederum nach Deutschland weiter verkauft hat. Hier würde sich dann der Kreis schließen, was allerdings meiner Meinung nach dennoch nicht die extrem hohen Forderungen rechtfertigt. Auch wenn hgm-press Michel OHG in ihren Nutzungsbedingungen Preise in Höhe von 150-200 Euro pro Monat Standzeit (!!!) veranschlagt und darüber hinaus mindestens das 5fache ansetzt, wenn die Bilder ohne Genehmigung genutzt wurden, so werden meines Wissens in solchen Fällen dennoch branchenübliche Preise angesetzt, die weit unter den angegebenen liegen. Auch scheint noch nicht klar, wann die Nutzungsrechte tatsächlich erworben wurden und ob die niederländische Agentur diese so weiterverkaufen konnte, darüber hinaus frage ich mich natürlich auch, ob eine Verwendung der Bilder, die damals (2009) durch die Firma des Künstlers geduldet wurde, rückwirkend abgemahnt werden kann. Zumal der Künstler selbst sich offen für die Verbreitung seiner Arbeiten ausspricht und auch eine entsprechende Erklärung veröffentlicht hat.

“I create art for the sole intent of sharing it with the world, sparking creativity and making people smile. It is upsetting to hear that bloggers and press who are trying to report on and share images of my artwork with others are being targeted by these agencies that do not represent me.

I retain the ownership and copyright of this photo and the artwork – and will grant the use of my art images to legitimate news outlets and bloggers for editorial use. If you are interested in using photos of my artwork, please contact me.”

Aber ich bin kein Anwalt und gesunder Menschenverstand ist nicht immer ausschlaggebend in solchen Fällen, daher wird wahrscheinlich auch hier wieder einmal ein Gericht eine Entscheidung fällen müssen.

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Date: Friday, 28 Sep 2012 10:44

Spaß mit der Telekom…

Gestern Abend saß ich gerade an einem Beitrag, in dem ich meine Freude darüber zum Ausdruck bringen wollte, dass ich nach knapp 2 Wochen endlich wieder stabiles DSL zur Verfügung hätte. Und während ich diesen Beitrag schrieb, verabschiedete sich wieder einmal meine DSL-Verbindung und das war es dann… Seitdem keine Änderung.

Nicht dass die Telekom nicht schon einiges versucht hätte (laut deren Aussagen), geholfen hat es bislang nicht. Vor inzwischen 2 Wochen verabschiedete sich mein DSL komplett, nachdem ich ca. 2 Wochen lang bereits sporadische Aussetzer hatte. Das wäre nun das 2. Mal in diesem Jahr. Anfang des Jahres hatte ich schon einmal einen Totalausfall über einen Zeitraum von 4 Wochen, mehrere Techniker-Besuche mit Leitungsmesungen, Umschaltungen auf andere Leitungswege und Austausch diverser Komponenten, nach den 4 Wochen lief dann wieder alles. Und nun identische Symptome, überwiegend kein Synch, hin und wieder im Laufe des Tages klappt es dann mal mit der Synchronisation, nach maximal 20 Sekunden ist wieder Feierabend. Die Logs im Router sind voll mit Verbindungsversuchen.

Letzte Woche lief es mal wieder ganz kurz, einen halben Tag ca. klappte es. Danach war wieder ein Techniker im Einsatz, laut seiner Aussage extrem viele Störungen auf der Leitung, definitiv ein Leitungsproblem, Freitag sollten andere Techniker dann die Fehlerquelle einmessen und beseitigen. Auf einen anderen Leitungsweg könne man mich diesmal nicht wieder schalten, es wäre nun keiner mehr da. Letzten Freitag Abend dann ein Rückruf von der Telekom, sollte wieder alles klappen, dem war aber nicht so. Samstag ein erneuter Anruf, es müsse ein erneuter Termin vor Ort vereinbart werden, der war für gestern angesetzt. Zwischen 8 und 11 Uhr. Gemeldet hat sich niemand, irgendwann hatte ich plötzlich wieder eine Verbindung. Die hielt nun bis gestern Abend kurz nach 9. Danach Abbruch und kein Synch bis heute Morgen. Der Telekom-Mensch am anderen Ende der Leitung berichtete mir gestern Abend, es wären Techniker vor Ort gewesen, die gemessen, aber keine Störung gefunden hätten. Passt zeitlich ungefähr auf den Zeitpunkt, an dem DSL plötzlich wieder funktionierte. Aber eben nicht dauerhaft. Ein neuer Termin wurde angekündigt, heute Morgen habe ich versucht, da noch mal ein wenig auf die Tube zu drücken, aber bislang keine Rückmeldung der Technik. Und damit ist zu befürchten, dass ich auch dieses Wochenende wieder ohne Internet bin.

Bisher war ich eigentlich immer recht zufrieden mit dem Service und der Verfügbarkeit. Seit vielen Jahren. Selbst WENN mal ein Problem auftauchte, war es in der Regel sehr schnell behoben. Dieses Jahr allerdings hat die für mich gute Bilanz komplett zunichte gemacht. Bisher 6 Wochen Totalausfall in diesem Jahr, mehrere “Scheinbar”-Reparaturen, die am Ende doch keine dauerhafte Lösung brachten. Und noch ist nicht absehbar, wann ich diesmal wieder online bin. Ziemlich ätzend.

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Date: Thursday, 30 Aug 2012 15:41

Die Bundesregierung hat gestern den dritten Entwurf für ein neu einzuführendes Leistungsschutzrecht beschlossen. Damit ist die Lex Google noch nicht Gesetz, aber ein erster Schritt wurde getan. Stefan Niggemeier zerpflückt in seinem Blogeintrag noch einmal sehr ausführlich die Scheinargumente für ein Leistungsschutzrecht.

Der neue Entwurf soll nun ganz speziell auf Suchmaschinen zielen, ein Passus lautet nun:

“Zulässig ist die öffentliche Zugänglichmachung von Presseerzeugnissen oder Teilen hiervon, soweit sie nicht durch gewerbliche Anbieter von Suchmaschinen oder gewerbliche Anbieter von Diensten erfolgt, die Inhalte entsprechend aufbereiten.”

Damit will man nun uns Blogger beruhigen, denn der erste Entwurf enthielt noch den Wortlaut:

“Zulässig ist die öffentliche Zugänglichmachung von Presseerzeugnissen für nichtgewerbliche Zwecke.”

und sorgte unter anderem auch deshalb dafür, dass der Entwurf öffentlich zerpflückt wurde.

Besser macht es die geänderte Passage nun aber auch nicht. Vielmehr ist man nun bemüht, diejenigen aus der Schusslinie zu bringen, die den Entwurf am stärksten kritisiert haben. Und versucht zu verdrängen, dass das gar nicht der einzige und allein entscheidende Grund dafür war, dass der Entwurf so viel Kritik geerntet hat und schlicht als Unsinn eingestuft wurde.

Was ist denn das Ziel dieses Gesetzes? Die Verlage möchten ein ordentliches Stück von dem Kuchen abbekommen, den bspw. (oder besser: vor allem) Google an Werbeeinnahmen erwirtschaftet, die unter andere durch die Einblendung von Werbung bei der Google-Suche in die Kassen fließen. Wo unter anderem auch Links zu Inhalten der Verlage erscheinen.

Es wird argumentiert: Googles Geschäftsmodell basiert allein darauf, die Arbeit anderer kostenlos zu nutzen, um selbst Geld zu verdienen. Und davon soll Google nun ordentlich etwas abgeben, schließlich profitiere Google ja davon, indem es die Inhalte der Verlage kostenlos anbietet.

Das ist natürlich in vielerlei Hinsicht Schwachsinn, um es einmal ganz sanft zu formulieren. Google bietet keine Inhalte an, weder in der Suche noch in den News. Google blendet kurze Snippets ein, die einen Überblick über den Inhalt geben sollen und so dem Nutzer ermöglichen zu erkennen, ob ein Suchergebnis möglicherweise den gewünschten Inhalt liefern könnte. Dieses Snippet ist aber der Stein des Anstoßes und wird nun von den Verlagen als “Unerlaubte Verwendung der Inhalte” interpretiert.

Interessant dabei ist aber, dass die Verlage nun auf ihren Seiten bewusst dafür sorgen, dass die Snippets mit Inhalten gefüllt werden. Man betreibt also einen gewissen Aufwand, um genau das mit mehr oder wenigen sinnvollen Inhalten zu befüllen, was einem ein Dorn im Auge ist. Google nutzt für die Darstellung der Snippets bevorzugt Inhalte der Meta-Description. Existiert diese nicht, wird ein Ausschnitt aus dem eigentlichen Inhalt eingeblendet. Wenn man es wünscht.

Das ist das entscheidende: Man kann mit minimalem Aufwand dafür sorgen, dass in den Suchergebnissen keine Snippets aus der eigenen Seite angezeigt werden. Um das beispielsweise in den Google News zu unterdrücken, muss lediglich ein kurzer Eintrag im Header der Seite auftauchen:

<meta name="googlebot-news" content="nosnippet">

Schon wird für diese Seite lediglich die Überschrift in den Suchergebnissen angezeigt. Ganz abschalten ließe sich die Indexierung ohnehin, zum Beispiel mittels robots.txt oder ebenfalls durch entsprechende Meta-Tags. Und hier wird nun von verschiedenen Befürwortern des Leistungsschutzrechts argumentiert: Es kann nicht sein, dass man Maßnahmen ergreifen muss um Google daran zu hindern, sich unrechtmäßig an den Inhalten der Verlage zu bereichern.

Dieses Argument ist aber keins. Einerseits, weil dieser Aufwand vollkommen zu vernachlässigen wäre und von jedem Anfänger binnen Sekunden erledigt und auch nur ein einziges Mal zu erbringen wäre. Andererseits, weil im Gegenteil von den Verlagen bewusst ein weitaus höherer Aufwand betrieben wird, um besser positioniert und mit optimalen Snippets in den Suchergebnissen aufzutauchen.

Als Beispiel dafür habe ich mir mal eine x-beliebige Seite aus der Online-Ausgabe der Bild heraus gegriffen und in den Quellcode geschaut. Und finde hier neben diversen weiteren Einträgen die oben angesprochene Meta-Description:

<meta name="description" content="Zerrissener Anorak,ungewaschene Haare: Wer spielt den Penner, der für „Notruf Hafenkante“ vor der Kamera steht? Es ist Deutschlands berühmtester Auswanderer. " />

Hier wurde also dafür gesorgt, dass in den Suchergebnissen ein ganz bestimmter Inhalt angezeigt wird. Und so sieht das dann aus, wenn man die Seite in den Suchergebnissen findet:

Bild liefert als ganz bewusst bestimmte Inhalte an Google in einer bestimmten Form und möchte dann genau dafür von Google bezahlt werden, weil Google diese Inhalte unrechtmäßig nutzt. Eine wahnsinnig spannende Argumentationskette wie ich finde. Vergleichbar wäre das für mich beispielsweise damit, dass ein Hotel in einer Stadt einem Taxifahrer auf die Seite nimmt und sagt: Pass mal auf, wenn Du jemanden am Bahnhof aufsammelst und derjenige ein Hotel sucht, dann erkläre ihm, dass wir die günstigsten der Stadt sind und zudem noch die besten Betten, das beste Frühstück und den besten Service haben. Mit exakt diesen Worten. Und wenn Du diese Person dann in unser Hotel bringst, gibst Du uns 10% Deiner Einnahmen ab.

Irrsinnige Vorstellung? Stimmt. Aber exakt das ist die Logik hinter dem Leistungsschutzrecht.

Ganz abgesehen von der Tatsache, dass niemand Google dazu zwingen kann, Seiten in den Index aufzunehmen (oder sie dort zu belassen), für deren Verbleib Google dann zahlen müsste, ist die komplette Argumentation für das Leistungsschutzrecht auf den ersten Blick sofort als Unsinn erkennbar. Es geht nicht darum, Leistungen zu schützen, es geht nicht darum, Gesetzeslücken zu stopfen. Es geht den Verlagen allein darum, mit minimalem Aufwand mehr Geld abzuschöpfen. Und wenn es eben dafür keine gesetzliche Grundlage gibt, dann muss eine geschaffen werden. Mit Rechtmäßigkeit hatte das niemals etwas zu tun, es werden auch keine Ungerechtigkeiten aus der Welt geschafft, sondern überhaupt erst erschaffen.

Die Verlage haben in der Vergangenheit rege Gebrauch von der Möglichkeit einer recht komfortablen kostenlosen Werbung für ihre Erzeugnisse gemacht und davon profitiert. Denn nichts anderes ist eine ordentliche Positionierung in den Suchergebnissen von Google: kostenlose Werbung, die unter Umständen sehr viele Kunden/Besucher auf die eigenen Seiten spült. Mit dem Leistungsschutzrecht wird man sich dieser Möglichkeit wahrscheinlich berauben. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Google Seiten listen wird, für deren Listung sie zu zahlen haben. Somit scheint für mich der Verlierer dieses Gesetzes schon jetzt fest zu stehen. Und ich würde es auch nicht bedauern. Unter anderem auch deshalb.

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Author: "XSized" Tags: "aktuelles, kranke welt, google, Leistung..."
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Date: Thursday, 30 Aug 2012 06:15

3 Minuten fantastische Time Lapse Aufnahmen aus Los Angeles von Colin Rich.

“Nightfall in particular is my favorite time to shoot time lapse. Capturing the transition from day to night while looking back at the city as the purple shadow of Earth envelopes the eastern skyline and the warm distant twinkling halogen lights spark to life and give the fading sun a run for her money- this will never grow old or boring to me.

In this piece, it was important to me for the shots to both capture and accentuate the movement of light through the day and night and the use of multiple motion control techniques allowed me to do so.”

Viel Spaß beim Anschauen.

 

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Author: "XSized" Tags: "video, LA, Los Angeles, time lapse, Time..."
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Date: Wednesday, 22 Aug 2012 15:20

Ist jetzt nicht so neu, das Video kursiert schon seit ein paar Tagen und ist natürlich auch bei René zu finden, ich will es aber auch hier im Blog haben.
Katzen sind eben einfach cool.

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