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Ich habe die Ehre und das Vergnügen, ein paar kleine und ein paar große Unternehmen im Bereich Online Marketing und Business Intelligence strategisch zu beraten und zu begleiten. In einem dieser Unternehmen bekam ich vor kurzem die Chance etwas zu tun, von dem letztlich jeder Verantwortliche träumt:
Die ideale Online Marketing Welt
Um das nicht falsch wiederzugeben. Das Unternehmen besteht schon, hat auch einige Mitarbeiter im Bereich online Marketing, hat aber gemerkt, was ja inzwischen einige Unternehmen feststellen:
Online ist der wichtigste Kanal das Unternehmen ist aber nicht konsequent danach ausgerichtet.
Und mir kam die ehrenvolle Aufgabe zu, mal den Wunschzettel auszufüllen, und die Lösungen gleich mit den unterschiedlichen Verantwortlichen zu diskutieren und dann festzuklopfen. Denn natürlich sind die Menschen, die das bearbeiten und umsetzen, der wichtigste Faktor von allen.
Get the right people on the bus, get the wrong people of the bus
Dann ist das Unternehmen auch so flexibel, sich den Neuen Herausforderungen zu stellen und, obwohl es schon am Markt operiert, einen solch gravierenden Schritt zu gehen, wie eine komplette Neuausrichtung. Beim Brainstorming sind wir auf ein paar Punkte gekommen, die ich wirklich so noch nicht oft gesehen habe. Hier mal die Top 5:
1. Das Online Marketing veranwortet den Host www.shopxyz.com und damit alleinig die Homepage
Die bisherige Shop-IT bekommt eine Subdomain, auf der das Shop-System mit den Anforderungen des Shop Managements betrieben wird. Das Onlien Marketing bekommt eine eigene IT Abteilung, die nach ihren Gesichtspunkten die für Suchmaschinen und Menschen sichtbaren Landingpages bis zu einem zu definierenden ÜbergabePunkt managed. Parallell baut die “alte” IT eine API auf, mit der alle Funktionen, die auf diesen Landing Pages benötigt werden, layout-unabhängig zur Verfügung gestellt werden.
2. Das Brand Department bestimmt nicht die kommunizierte Domain
Welche Domain in welcher Kampagne kommuniziert wird, bestimmt nicht das Brand Department, sondern ein Test-Ergebnis. Dazu werden regelmässig Tests aufgesetzt, die die besten alten und ein paar neue Domains in einem einfachen A/B Test gegeneinander laufen lassen. Denkbar ist später auch ein multivariater Ansatz, der auch die Botschaft in das Testszenario aufnimmt.
3. Der Kunde bestimmt die Keywords, nicht das Marketing
Auch bei Keywords gibt es ja häufig Restriktionen. Deswegen stellen wir uns in dieser idealen Welt vor, dass jedes Keyword eine Chance bekommt, seine eigene Performance zu beweisen.
4. Alle messbaren Kommunikationsmaßnahmen werden an einem Platz gesammelt
Und dieser Platz ist zuerst nicht das Web-Analytics Tool, sondern ein Tool, dass nur die Aufgabe hat, im Customer Lifecycle Muster intelligent zu verknüpfen und sowohl retrospektive Ergebnisse als auch Projektionen über eine API wieder verfügbar zu machen. Dieses Tool gibt es so leider (noch) nicht.
5. Die Ergebnisse werden zum predictive Targeting verwendet
Die API kann bei jedem Kontakt mit jedem Endkunden mit einer immer besser werdenden Genauigkeit vorhersagen, welche Kommunikation die größte Erfolgswahrscheinlichkeit hat.
Das Endergebnis ist ein selbst lernendes System aus Menschen und Maschinen, (das natürlich self-fullfilling prophecys verhindern muss) mit dem eine viel höhere Messbarkeit und Vorhersage möglich ist, als das heute der Fall ist.
Aber zurück zur wunderbaren Wunschwelt. Was wären Ihre Top 5 Weichenstellungen, die Sie neu treffen würden, wenn Sie die Chance hätten, ein Unternehmen neu komplett am Online Marketing auszurichten? Diskutieren Sie mit!
Kaum ist das Thema mal ein paar Jahre alt, spriessen schon die automatisierten Lösungen auf den Markt. Neben den inHouse Lösungen und sehr teuren, aber auch internationaleren Tools gibt es auch zwei Werkzeuge, die allein schon deswegen fundierter scheinen, weil die Macher jahrelang das Online Geschäft aktiv mitgestalten. Ich werde mir die Tools auf dem Markt demnächst mal etwas genauer anschauen, grübele aber noch über ein Test-Szenario, dass die Qualität halbwegs objektiv messbar macht.
Als Addon zu anderen Maßnahmen gibt es die Sistrix Toolbox, die ja bereits aus dem SEO-Umfeld sehr bekannt ist. Das auf den ersten Blick interessantere Tool scheint mir das Best Brand Protection Tool zu sein, weil es sich nur auf eine Aufgabe konzentriert und deshalb weitere Kundenwünsche schneller adaptieren kann.
Was aber in letzter Zeit als “interessanter” Nebeneffekt dieser Tools auftritt, ist ein Brand Bidding um Konkurrenten zu schaden. Ein nicht ganz fiktives Beispiel:
Player A steht organisch mit dem Brandname + Gutschein auf Platz eins, Player B auf Platz zwei. Beide investieren brav in Ihren Linkaufbau, keine Veränderung in Sicht. Player B betreibt nun etwas, das man Affiliate-Bowling, in Analogie zum Google Bowling, also dem bewussten “Abschiessen” von Konkurrenten im organischen Index – bezeichnen könnte.
Player B kopiert einen Affiliate Link von der Seite von Player A, und bucht ihn direkt auf den Brand. Bei den heutigen Tools, wird der vermeintliche Verstoß innerhalb von wenigen Tagen entdeckt, Player A fliegt aus dem Affiliate Programm, kann also die Position 1 nicht mehr monetarisieren und gibt kein Geld mehr für Links aus. Player B bekommt die Position 1.
Und wie bekommt man so etwas in den Griff? Eigentlich uralt, und ganz einfach. Referer-Checking. Alle Affiliate Netzwerke haben oder hatten mal die Technologie, dass Klicks nur dann akzeptert werden, wenn Sie von einem bestimmten Referer kommen.
Natürlich müssten in dem Fall alle Teilnehmer des Programmes so umgestellt werden, was für einige wieder ein Nachteil ist, die auf vielen Domains werben. Da gibt es aber Lösungen.
Schlaue Füchse werden jetzt bemerken, dass man die auch manipulieren kann, aber meines bescheidenen Wissens geht das nur auf Domains, die man selber unter Kontrolle hat, also im Beispiel nicht die von Player A.
Und was lehrt uns die Geschichte?
1. Wissen schützt vor Fehlern.
2. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
3. Nur Vertrauen wird eine mittelfristige Geschäfts-Basis schaffen.
Leider scheint es in letzter Zeit vermehrt die Geschäftsstrategie des Finger-Zeigens zu geben, bis hin zu gefakten Screenshots, Konkurrenz-Anzeigen-Einbuchungen auf Porn-Seiten etc. Der Kreativität sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Nur wir können diese setzen.
Neue Eye-Tracking Studie bzgl. Universal Search – Goodbye Golden Triangle!? (via @abgefahrn) auf usability.de.
Nun, das zeigt im Grunde nichts Neues. Schon seit der Einführung der universal Search wird die Aufmerksamkeit von Elementen deutlich, die dem Schema “10 blaue Links” widersprechen. Aus den USA sind mir Untersuchungen bekannt, die einer Video-Platzierung auf Rang 5 eine höhere Click-Through rate nachwiesen als dem “normalen” Ergebnis auf Platz eins.
Bei der Ansicht der Bilder kann man allerdings immer noch eine grobe Dreiecks-Form wahrnehmen, die sich um das jeweilige “universal-Element” gruppiert.
Was mich allerdings wundert ist, warum Google Adwords sich diesen Effekt noch nicht zueigen gemacht hat, und explizite Universal-Alike Elemente in den Suchergebnissen anzeigt.
So, die erste Erholungsphase nach der dmexco ist angelaufen, und jetzt trudeln die ganzen Recaps ein…
(Beim Ergattern eines Buffet-Lachs-Sticks auf der SUMO ERöffnung via internetworld)
Also dann auch meine paar Gedanken zur dmexco:
Mein Gesamteindruck: Bemüht mit Kinderkrankheiten
Besucher und Aussteller waren meines Erachtens signifikant weniger. Durch das beengte Verhältnis sollte wohl das Gegenteil suggeriert werden. Insgesamt wird man den Eindruck nicht los, dass der neue Veranstalter ziemliche Schwierigkeiten hatte, das Konzept zum laufen zu bringen. Natürlich war es die erste Veranstaltung und die allgemeine Lage (Auch wenn sie so gerne von vielen bestritten wird) hatten sicher dazu beigetragen. Eine positive Stimme aus dem unbestechbaren Taxifahrer Panel: Im Verhältnis zu anderen Kölner Messen war die dmexco sehr erfolgreich (für Taxifahrer). Aber wir werden uns das alles nächstes Jahr natürlich eh wieder antun, und wieder meckern, was alles nicht so toll war. Weil es aber wirklich auch ein paar gute Dinge gab, hier meine Top und Flop Liste
Top:
1. OMClub (4:45 war ich im Hotel) war mal wieder der Kracher, danke Scarlett.
2. Es gab mehr Sitzgelegenheiten, auch wenn mich die beiden Aussenbereiche bei einer Terminvereinbarung verwirrt haben.
3. Angeblich gab es Free Wifi
4. Die “verbotenen” Standpartys haben die etwas drückende Szenerie und Hallenaufteilung sehr gelockert.
Flop:
1. Der Name “dmexco” ist ganz klar Ausdruck der Suchmaschinen und Keyword Kompetenz der Veranstalter. Den berühmten Anrufbeantworter Test würde er zumindest nicht bestehen.
2. Die Halle war viel zu klein und unübersichtlich. Die Gänge waren zu schmal und die Aussteller waren imho schwer wieder zu finden, weil es keinerlei Ordnungs-System gab.
3. Der Einlaß war, obwohl schon besser als letztes Jahr immer noch einer Online Veranstaltung unwürdig. Mit heutigen QR-Codes und mobilen Scannern müsste es doch möglich sein, am ersten Morgen mehr Einlass-Punkte aufzubauen, die dann ZUg um Zug abgebaut werden.
4. Zufahrt: Aufgrund mehrerer Vermisstenmeldungen bzgl. der Shuttle Busse bin ich dann doch Taxi gefahren.
5. Viele Aussteller sind der Messe fern geblieben, u.a. Google (das Feigenblatt Youtube zählt auf einer Branchenveranstaltung nicht)
6. Der “Ich hab auch noch was zu verkaufen”-Kongress hat leider mal wieder gezeigt, wie man Kongresse nicht machen sollte. Dann lieber gleich sein lassen.
Und last but not least: Die Terminkollision mit dem SEOktoberfest ist wirklich schade, da hätten sich die dmexco-Veranstalter schon auf einen anderen Zeitpunkt einlassen können…
Meine Agenda:
Dienstag: kurzer Besuch bei SUMO, die ihr neues Office eingeweiht haben, dann zu Metaapes und dem wirklich sehr lockeren Affiliate Stammtisch und zum Schluss, weil man sich immer sicher sein kann, dass ValueClick noch da ist… dorthin. Da ist mein erster und einziger Bump-Versuch kläglich gescheitert.
Mittwoch: Termine und Gespräche im 30-Minuten Takt, Standparty bei Quisma, dann mit Trakken zum OMClub.
Donnerstag: Frühstückstermin (10 Uhr) und Heimfahrt.
Fazit: Ich komme letztlich nur wegen der vereinbarten und zufälligen Gespräche dorthin, für mich wäre der ganze Stand-Rummel nicht notwendig. So wäre eine Idee für nächstes Jahr, für den OMClub einfach die Nebenhalle anmieten, die eine Hälfte mit Sofas und die andere mit Bar und Tanzfläche ausstatten (vielleicht dazwischen einen Schallschutz – also zu den Sofas, nicht zur anderen Messehalle), und für mich wäre es perfekt…
Weitere Recaps:
Bastian, Axel, Dennis, Markus K (btw, das war die dmexco 2009 ;-), Loewenherz, Michael B, dynamicdrive (witzige PR-Diskussion in den Kommentaren), Hanns (mit schöner Bildergalerie), P_Inga,
Beim Stöbern durch ein Archiv mit alten Apple Anzeigen bin ich auf meine persönliche Anzeige aus dem Jahre 1979 gekommen. Zum Aufbügeln fürs T-Shirt…

… und warum Affiliates sich ihr eigenes Grab schaufeln.
Ich war (und bin immer noch) ein öffentlicher Verfechter von PostView als Werbeform.
Was mich anfangs gewundert hat, ist die Richtung, die sich aus dieser Diskussion entwickelt, und was dahinter für Fäden gesponnen werden.
Heute sehe ich das etwas klarer, und merke, wie so oft, wie naiv ich war.
Dazu ein paar Stationen zu meinen PostView Erfahrungen im letzten Jahr.
28. Januar 2009: Termin bei einer Agentur zur Vorbesprechung von PostView Aktivitäten. Inhalt: Cool, dass Du es so transparent machen willst, wir wünschen uns da auch mehr Qualität. Wir sind unzufrieden, wie es zur Zeit läuft. Wir kommen kurzfristig auf dich zu. Ich schlage vor, die Programme mit 5000 Views pro Tag in den Test aufzunehmen, um zu erfahren, welche Programme überhaupt relevant sind.
11. Februar 2009: Antwort auf meine Rückfrage mit einem PDF, mit Bannerbeispielen, Einbindungsarten und Optimierungslogik erklärt “sieht schon einmal ganz gut aus. Müssen vielleicht den ein oder anderen Punkt noch optimieren. Von unserer Seite kann ich Dir mitteilen, dass wir auch schon ganz gut voran kommen.
24. März 2009 Mail der Agentur mit einer Partnerliste: Hauptinhalt Shop XXX “Closed Group bereits voll”
28. April 2009 Gespräch mit Agentur GF auf der a4u – Inhalt: Wie passt die geschlossene Closed Group zu “wir sind mit der Transparenz der aktuellen Partner unzufrieden?” Zusage einer kurzfristigen Klärung
8. Mai 2009 Mail der Agentur: Wir haben unabgestimmtes Postview von dir gesehen und schliessen dich jetzt aus allen Programmen aus. Weder Banner-Type noch die Bewerbung waren uns bekannt.
9. Mai 2009 Mail der Agentur an alle Netzwerke: P. F. ist ein Cookie Dropper, der unabgesprochene Sachen macht
9.-13.5. Mailverkehr zwischen Agentur und mir, um die meiner Meinung nach falschen Vorwürfe zu entkräften
13. Mai 2009 Ein Netzwerk lehnt meine Bewerbung ab, wegen “ungeklärter Vorgänge”
18. Juni 2009 Gespräch mit GF auf der Affiliate Tactixx, Aussage: Wir kannten die Werbeformate nicht und das hat zur Kündigung geführt.
7. Juli 2009 Zitat: “Hinsichtlich der Werbemittel in der Vergangenheit hattest Du recht, das ist
uns damals in dem Papier gar nicht aufgefallen. Insofern war unsere Reaktion
für Dich zu Recht nicht nachvollziehbar – genau deshalb will ich ja für die
Zukunft einen definierten Prozess samt Kommunikation haben. Unklare Punkte
besprechen ist einfach der einzig sinnvolle Weg. Wir müssen alle daran
arbeiten gegenseitig berechenbar zu sein.
In diesem Sinne werden wir uns Mitte bis Ende nächster Woche wegen eines
Termines bei Dir melden, auf dem wir für die Zukunft eine tragfähige Basis
der Zusammenarbeit finden.”
September 2009 Immer noch kein Terminvorschlag. Kündigung bei allen Programmen dieser Agentur besteht bis heute.
Ein anderer Höhe-Punkt war ein Telefonat mit einem Netzwerk-Ansprechpartner.
PF: Ich habe hier AGOF Top50 Positionen, Tier 1, Nur Grossformate, für welchen Eurer Advertiser wäre das interessant?
NN: Kläre ich, aber schicke mir bitte die genauen Platzierungen, damit ich das mit unserer eigenen Buchung abstimmen kann, damit Du unsere Cookies nicht überschreibst.
PF: Sorry, aber ich kann einer Konkurrenzbuchung doch nicht meine Platzierungen geben.
NN: Dann können wir dich leider in den Programmen unseren Kunden nicht empfehlen. Die Kunden wollen ja eh immer mehr, dass wir diese ganzen Buchungen machen und nicht die Affiliates…
In den letzten sechs Monaten habe ich eine Seite an unserer Branche kennen gelernt, die ich zuerst nicht verstanden hatte. Einige Portal-Affiliates leiden unter den fallenden Erlösen genauso wie die Verlage, und die ganze Branche tut so, als ob sie keinen Rückgang in der Krise spüren würde. Aber zwischen den Zeilen kochen die Gemüter schon mal über. Da beschuldigen sich Affiliates gegenseitig, Tools decken das Brandbidding von Akteuren auf, die eigentlich im Sinne Ihrer Kunden arbeiten sollten, und regelmässig werden Papiere verabschiedet, die das Vertrauen wieder herstellen sollen.
Und gleichzeitig werden immer mehr Programme eingestellt, reduzieren die Konditionen, oder ganz plötzlich brechen die Conversions ein. Es läuft darauf hinaus, was ich schon vor ein paar Monaten vermutet hatte, aber natürlich doch etwas anders. Die Zahl der Intermediäre wird reduziert. Oder anders gesagt, es gibt zu viele Mäuler zu stopfen. Und weil das so ist, beginnen jetzt die unterschiedlichen Teilnehmer, ihre Pfründe zu sichern. Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Maßnahmen.
Und je mehr alle aufeinander einhacken, desto reiben sich manche im Hintergrund die Hände. Warum sollten wir nicht gleich Google fragen, ob die Shops nicht ihr gesamtes Budget da abgeben können, das wäre doch dann für alle einfacher. Und ich kann mir zumindest einen vorstellen, der diese Idee zumindest so plausibel findet, dass er konsequent daran arbeitet.
Denn Pluralität ist kein Wert an sich. Sie bekommt ihren Wert nur, wenn auch Werte erzeugt werden. Das kann ich im Moment an vielen Stellen nur schwer erkennen. Auch und gerade auf der Seite der Merchants fehlen mir die Menschen, die anderen Shops erklären, wie sie es machen, und andere von ihrem Wissen profitieren lassen. Denn der Markt bekommt nur das, was die Merchants vergüten. Und zur Zeit bekommt es dem Markt nicht.
In einem Vortrag habe ich mal PostView und Affiliate Marketing tituliert mit: “Keine Macht den Drogen”. Heute ist der Markt schon teilweise auf einem kalten Entzug. Und wie verwundete Tiere reagieren, kann man bei uns gut erkennen.
Es ist bald Weihnachten und so wünsche ich mir (auch für mich) drei Dinge:
1. Mehr Offenheit und Kommunikation bei schwierigen Themen (weniger Politik)
2. Mehr Anstand und Moral, und ein Gefühl, wann es zuviel ist.
3. oder, wenn das beides nicht geht, dann einen guten Winterschlaf.
Und was wünschen Sie sich?
In den Sommermonaten war hier wenig los. Vor allem deshalb, weil ich mit ein paar Gedanken zu Prioritäten und Projekten gemacht habe und mir dazu ein bisschen Zeit nehmen wollte. Deswegen war ich ein paar Wochen nur sehr selten am Rechner, viel Zeit im Freibad, in den Bergen oder bei Freunden, hab meine Emails vernachlässigt und es ging mir echt gut dabei ;-)
Prioritäten
1. Gesundheit
2. Beziehung und Familie
3. Job
4. Soziales Netz
Klingt eigentlich ganz schlüssig, aber meine eigene Erfahrung zeigt, dass man das nicht immer so einfach einhalten kann oder will. Aber letztlich ist die Maslowsche Bedürfnis-Pyramide ja doch nicht ganz veraltet.
So wurde an mich herangetragen, dass ich doch ein gewisses Herzinfarkt-Risiko mit mir “herumtrage”, was mir lange Zeit egal war, aber im Zusammenhang mit der Verantwortung für Kinder natürlich anders zu bewerten ist. Deswegen habe ich meine Ernährung und Bewegungsmenge umgestellt, um zumindest das in meiner Macht stehende zu tun, dieser Verantwortung gerecht zu werden.
Das Online Marketing besteht, so scheint es manchmal, primär aus Mitte-Zwanziger Singles. Bei mir ist es nun mal nicht so. Wenn man mal erleb hat, wie schnell die ersten 6 Jahre eines Kindes an einem vorüberziehen, und man sich dessen bewusst wird, dass man nur noch 6 Jahre aktiv gestalten kann, dann 6 Jahre zur Passivität gezwungen zusieht und danach nicht mehr viel sehen wird, hat jede Stunde mit der Familie ein neues Gewicht. Und nicht nur weil die Zeit mit der Familie sehr eingrenzend, aber auch beschränkt ist, hat die Beziehung eine ganz besondere Wichtigkeit für mich.
Der Job, auch wenn es viele Arbeitgeber gerne anders sähen, liegt dann aber nur an dritter Stelle. Und das ist auch gut so, denn wenn die ersten beiden Punkte gut am laufen sind, sind Effektivität und Effizienz ein gutes Ergebnis. Und auch die richtige Relation, wenn man sich über irgendwelche Entwicklungen oder Personen ärgert. Es ist nur der Job.
Aber neben den komischen Entwicklungen in der Affiliate-Szene (…) gibt es auch im Job-Segment Positives zu berichten. Drei Projekte werden diesen Herbst noch das Licht der Welt erblicken. Das erste ist letzte Woche in Deutschland live gegangen und soll sich der Social Media Traffic Quelle bedienen (was natürlich noch zu beweisen ist) und ist ein Couponing Service über Twitter facebook und Co. mit dem Namen twipons.de. In Berlin eher zufällig am Cafétisch konzipiert und im Team entwickelt bin ich sehr gespannt auf die Entwicklung vor allem in den internationalen Märkten.
Das zweite Projekt wird ein lange gehegtes Baby im Umfeld Search-Engines werden, und das dritte ist klassisches B2C Geschäft um den Irrungen und Wirrungen des Werbemarktes zu entgleiten. Zu den beiden anderen Projekten werde ich nach Launch mehr erzählen.
Daneben läuft natürlich noch das klassische Interims-Management / Workshop Geschäft weiter und zeigt mir wöchentlich, welche tollen Ideen und Märkte von jungen (und auch älteren) Firmen bearbeitet werden, die konsequent an ihrem Produkt arbeiten. Es ist mir jedes Mal eine Riesen-Ehre, bei solchen genialen Projekten dabei sein zu dürfen. Danke sehr.
Leider kommen an vierter Stelle erst die vielen Freunde, für die ich mir oft zu wenig Zeit nehme. Das ist leider ein Seiten-Effekt aber natürlich auch eine bewusste Entscheidung für die Zeit, die Beziehung und Familie brauchen. Aber ich bin zuversichtlich, dass die guten Freunde das nicht als Abwertung ihrer Person, sondern als temporäre Rücksicht einschätzen.
So, das war heute mal ein ganz anderer Post. Eigentlich war ich kurz davor ihn zu löschen, weil er nicht so recht in dieses Blog passt. Andererseits ist es halt eine Seite von mir, die Vielen in hitzigen Diskussionen mit mir verborgen bleibt, aber nunmal zu mir gehört.
Aber jetzt heisst es hier wieder back to business, die dmexco steht vor der Tür, wo ich leider einen Terminkonflikt zwischen einer SEOctoberfest Einladung und dmexco zu lösen hatte. Ich bin ja kein Riesen Wiesn Fan, aber irgendwie hat mir die Berichterstattung der letzten Wochen die Freude darauf noch mehr getrübt.
Heute mal ein etwas technischeres SEO-Thema.
Wie wird ein Link gewertet, der auf der Ziel-Domain einen 302 Redirect ausführt?
Zählt der für die Domain insgesamt, oder wird der einfach in der Wertung nicht berücksichtigt?
Konkret:
a.de linkt auf b.de/123.php
b.de liefert einen 302 – HTTP Status Code “moved temporarily” zurück, der Location: auf c.de setzt.
Wenn das der einzige Link wäre,
würde die Domain b.de dann durch diesen Link gespidert werden? Wahrscheinlich ja.
Würde Sie aber auch ranken?
Diskutieren Sie mit!
01.07.2009 ( asg) – München – Der Onlinevermarkter TOMORROW FOCUS Sales konnte Eric Hall als neuen Director Marketing und Publisher Management gewinnen. Hall verfügt über viel Branchenerfahrung und gilt als Experte in der Online-Vermarktung, sowohl in Hinsicht auf Produkt- und Publishermanagement wie auch in der Positionierung der Angebote am Markt.
via adzine
Ich kenne Eric noch von unserer gemeinsamen Zeit bei Scout24, wo er einen Riesen Aufbau-Job gemacht hat.
Alles Gute Eric!
Auf der Tactixx und dem Internet World Kongress habe ich ja zwei Vorträge gehalten.
Zuerst die Video-Aufzeichnung des letzten Vortrages:
Anbei die Slides als PDF:
Internet World Kongress Vortrag:
Don’t drink and Drive!
Wie Sie durch Display Affiliates die Abhängigkeit von Google reduzieren.
iwk09
Tactixx Vortrag: Keine Macht den Drogen!
Best Practice und FAQ zu Post View Sales
20090615-affiliate-tactics-postview-pf
Bei Fragen, fragen.
via werbeblogger drauf gekommen, aber nach dem scrollen… (no comment)
eZ debug
Clear cache:
Quick settings:
Debug output
Debug redirection
Template debug
Inline template debug
List of used templates
SQL debug output
So frisch aus einem Urlaub zurück habe ich noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen. Zum einen stehen ein paar Präsentationen an (zu ein paar Vorträgen) und zum anderen habe ich diesen Artikel ja schon angekündigt und meine Meinung wurde ausnahmsweise mal positiv erwähnt ;-).
Wie sieht nun die Zukunft aus?
Um über die Zukunft nachzudenken muss man zuerst die Vergangenheit und die Gegenwart sezieren, um eine klare Ausgangsposition zu haben. Affiliate Marketing ist meiner Meinung nach seit Anfang an in einer Identitäts und Sinn-Krise. Das Identitätsproblem haben vor allem Affiliates, Agenturen und Netzwerke, dass Sinn-Problem eher die Kunden.
Definitionen und Segmentierung
Aber erstmal einen Schritt zurück. Das Online Marketing wird in unterschiedlichen Clustern definiert. Da sind zum einen die klassische Trennung nach Vertriebs und Marketing-Zielen, nach Vergütungsart (CpO, CpC CpM/TKP) und nach Traffic-Quelle: SEM/SEA, SEO, Display, E-Mail, Content Kooperations. Nach einer dieser Gruppierungen wird im Regelfall im Unternehmen gearbeitet, meistens nach den vermeintlichen Channels oder überschneidend: Traffic Quellen. Überschneidend deswegen, weil Affiliate Marketing sich im Verlauf der letzten Jahre von den ursprünglichen Conten Kooperationen (meine tolle Buchempfehlungs-Seite) über SEO zu SEM nun zu Display und SMO als Traffic Quelle ausgeweitet hat, und dadurch nur noch durch die angebliche Risikolosigkeit des Kanals Profil hat.
Pervertierung des Systems
Die Trennung der Kanäle in unterschiedliche Agenturen oder Abteilungen und Kostenstellen führt zu all den Perversionen des Systems, die allgemein bekannt sind: Kickbacks von Affiliates an Agenturen und oder deren Mitarbeiter, Brand Bidding von Affiliates und oder Agenturen gegen die inhouse SEMs / SEM-Agentur, Netzwerke, die als Affiliates wegen der Network Fee zu höheren Preisen einkaufen können, Affilaite-Agenturen, die sich als Affilaite bei anderen Agenturen bewerben, nur um einige zu nennen. Leider war bis jetzt das Knowledge oder die Bereitschaft der verantwortenden Stellen noch nicht hoch genug, sich dieses Problems anzunehmen. Wobei man natürlcih beim ganzen Thema Fraud im System auch die Frage stellen muss, sind die Kosten für den Fraud höher, oder die der Fraud-Bekämpfung.
New Media reloaded
Ein anderer Blick zurück hilft auch bei der Einordnung in die Zukunft: Ein guter Bekannter, GF einer Media-Agentur hat mir vor einiger Zeit in Bild in den Kopf gesetzt, dass mich seitdem nicht mehr loslässt. Er kannte New Media noch als Privatfernsehen. Und er beschrieb mir, wie damals Spezial-Agenturen noch und nöcher und Dienstleister usw. aus dem Biden schossen, die es heute alles im Mainstream nicht mehr gibt. Es ist sicherlich keine Frage ob, sondern nur noch wann Internet final Mainstream sein wird. Ich gehe von weniger als 3-5 Jahren aus.
Und was bedeuten diese Rückblenden nun für die Zukunft?
Wenn man davon ausgeht, dass die Media-Agentur den engsten Kontakt zum Kunden und damit zum Budget hat, stellt sich natürlich schon die Frage, warum eine solche Agentur mit Media-Kompetenz ein Affiliate Netzwerk, eine Affiliate Agentur und einen Affiliate dafür bezahlen sollte, Media einzukaufen. Das klingt nicht nur komisch, es ist auch so. SEM analog. Media-Agenturen bauen heute schon massiv in diesen beiden Kanälen aus, damit sie diese recht ähnlichen Traffic-Quellen aus einer Hand anbieten und mit Ihren Tools messen können. Denn aus der Media-Forschung stellt sich natürlich die Frage, ob ein Kunde eher 6 Kontakte mit der Werbeleistung haben sollte, oder 60…
Soweit für die grossen Budgets. Bleiben die mittleren und kleinen Kunden. Ich glaube hier kann man gut eine Kennzahl aus einer Inhousing-Outsourcing Diskussion anwenden. Wenn ich für eine Disziplin mindestens zwei Leute Fulltime beschäftigen kann, sollte ich inhousen, sonst outsourcen. Das ist natürlich auch der Trend bei Kunden, wo der Online Absatz kein nettes Zugeschäft, sondern strategische Wichtigkeit für das Unternehmen hat. Da würde ich auch nie mittelfristig outsourcen, nur kurzfristig Beratung nutzen oder Personalengpässe kompensieren.
Meine persönliche Hoffnung: Damit werden auch prozentuale Abrechnungsmodelle der Vergangenheit angehören.
Wo bleiben nun die unterschiedlichen Player des heutigen Affiliate Marketings?
Affiliates: in der Nische überlebend, der Großteil der Seiten wird über Ad-Networks abgebildet und dadurch ein Großteil der Marge verschoben auf Network/MediaAgentur. Eine Chance stellt sich in neuen Traffic Quellen (SMO), aber nur solange sie nicht Mainstream sind.
Netzwerke in heutiger Form: ausgestorben
Zukünftige Netzwerke trennen in Abrechnungsbündelung, Tracking-Dienstleistung und Beratung
Agenturen in der heutigen Form: ausgestorben, eher als Berater für inhousing oder Dienstleister für Spezialanbindungen wie PSMs
Neu im Feld:
Media-Agentur: bündelt grosse Kundenbudgets und verhandelt mit grossen Ad-Networks -> minimiert EK-Preise, stellt Media-übergreifendes Tracking der GRPs und Umfelder bereit.
Ad-Network: Liefert für die Mediaagentur genau angeforderte Traffic-Stücke, aber nicht wie heute, sondern im zwei-Wege Betrieb: Die Mediaagentur kann den Kontakt ablehnen, wenn sie ihn schon woanders hatte.
Spezial-Dienstleister: Die Überbleibsel der heutigen Affiliate Agenturen werden aufgeteilt in Body-Leasing für inhouse-Projekte wie SEO und konkrete Durchführung von Vertriebsprojekten zu Festpreisen.
Und Nischen.
Nischen und Speziallösungen werden natürlich weiter existieren und ein Ökosystem bilden, in dem alle die Arbeit des anderen wertschätzen und beurteilen können.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Insgesamt eine auf den ersten Blick recht düstere Prognose, die ganz im Motto der Krise: “ein Fenster schliesst sich, eine Tür öffnet sich” angegangen werden kann. Ob es jetzt das Thema Nabelschnurblut ist, über das wir letztlich auf einer Konferenz sprachen, oder Mobile, oder andere Märkte, muss jeder für sich entscheiden. Das ist ja das schöne an den Leuten, die die Online Branche seit zehn Jahren begleiten. Nur Innovation bringt nach vorne. Wir werden uns alle wieder sehen. Wo auch immer.
Was ist ihre Meinung zur Zukunft des Affiliate Marketings in Deutschland? Diskutieren Sie mit!
[Update 2009-06-16: nice english summary an comment by Peter Glaeser]
Zwei Nachrichten warne für mich in der letzten Woche besonders interessant:
1. Die größte Konkurrenz für Google im Mobile Bereich sind Apps.
2. Android Apps sind auf Ubuntu lauffähig
Was bedeutet das in Konsequenz, wenn man den Gedanken weiterspinnt?
Ich verwende eine App, um zu auf dem iphone zu twittern, eine andere, um zu sehen, wo der nächste Bankomat ist, eine andere, um die Abfahrt des Zuges zum Flughafen zu erfahren.
Alles Sachen, die ich häufiger mache, alles Sachen, die ich früher über Google gelöst hätte.
Und ich gewöhne mich daran. Die nächste Sache ist doch, dass ich auf meinem Laptop dieselben Apps nutzen will. Die Konsequenz?
Google verliert an wiederkehrendem Suchvolumen (vielleicht am Anfang nicht viel), aber mittelfristig?
Was fehlt? Apple hat einen zentralen Distributions-Hub auf jedem Rechner. Itunes. Darüber ist Software kaufbar, demnächst auch als Abo, und zusätzlich kann in der Software etwas verkauft werden. Fehlt nur noch die Sandbox, Iphone Apps (auf dem Mac z.B. im Dashboard) laufen zu lassen.
Das ist sexy.
Das Problem von den ganzen Android Sachen wird dabei wahrscheinlich das Payment und die multi-Betriebssystem Problematik sein.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto cooler finde ich das.
Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.
Nachdem der Wind ja Recht stark um die Häuser twitterte (mein Original Post) , und Karsten Windfelder um Beantwortung einiger Fragen bat, warteten alle gespannt auf das Statement von Tradedoubler:
Statement zur Neufassung der Publisher AGB vom 14.05.2009
Liebe TradeDoubler-Publisher,
die für die Geschäftsbeziehung zwischen Ihnen und uns geltenden Regelungen sind, wie Sie wissen, vor kurzem angepasst bzw. geändert worden. Hintergrund für diese Anpassung ist unser stetiges Bestreben, unsere Ziele insbesondere hinsichtlich Qualität, Transparenz und strategischen Partnerschaften nachhaltig zu sichern.
Qualität und Transparenz sind im performancebasierten Online-Marketing nicht nur entscheidende Erfolgsfaktoren für alle Beteiligten, sondern auch ein hohes ethisches Gut, auf dessen Basis wir unsere Dienstleistungen gemeinsam mit Ihnen anbieten und auch erbringen wollen. Insofern sind wir verpflichtet Regeln zu schaffen, die sicherstellen, dass sowohl Sie als auch wir diesem Anspruch gegenüber den Advertisern gerecht werden können.
TradeDoubler GmbH
München, den 26. Mai 2009
Weicher Härter kann man es doch gar nicht formulieren. Fragen wie denn der Zwang zum “tägliche einloggen” gemeint sei, kommen gar nicht zur Sprache.
Kurz zusammengefasst:
Hintergrund [...] ist [...] unsere Ziele [...] nachhaltig zu sichern.
Das es sich hier primär um Finance-Ziele handelt, ist klar. Und strategisch gesehen braucht man wahrscheinlich die ganzen kleinen Affiliates eh nicht, um diese Ziele zu erreichen. Wenn man schon Network Fee und Commission zusammen haben kann…
Um eins klarzustellen. Ich fand Tradedoubler bisher ein echt gutes Netzwerk mit guten Ideen. Die Media Toolbox, die Verschlüsselungstechnologien zur Fraudsicherung, alles Top.
Einen ersten Kratzer bekam das Bild, als ich erfuhr, dass TD nun vermehrt auch selber Affiliate wird.
Viele Punkte in den AGB sind überhaupt nicht problematisch. Allerdings hätte man von online affinen Menschen erwarten können, dass Sie die AGB-Empfindlichkeiten von facebook, Xing und StudiVZ mitbekommen haben.
Eine Mail, in der der juristische Text kommentiert wird, hätte viel Kritik gar nicht erst aufkommen lassen.
Das Ergebnis lässt sich schön bei einer Google Suche nach “Tradedoubler” abbilden. 5 von zehn Ergebnisse zum Thema AGB? Ups.
Insgesamt kommt es mir so vor, als ob der Ton zur Zeit spürbar rauher wird. Viele Agenturen kämpfen um Budgetsicherung. Alle bauen Personal ab. Die Stimmung ist gereizt. Die Krise wird doch nicht etwa die Online Branche erreicht haben?
Zum Abschluss ein kleiner Blick in die Glaskugel und eine Vorbereitung auf den Post von nächster Woche: “2012 – das Jahr als man den letzten Affiliate gesehen hat” – denn meine These ist, dass es so etwas wie Affiliate Marketing in drei bis fünf Jahren nicht mehr geben wird. Mehr dazu – nächste Woche.
So bleibt uns nur, in 20 Jahren zu erzählen, “Ich war dabei, als es noch so etwas lustiges wie Affiliate Marketing gab”.
Weitere Comments:
blogs-optimieren.de
internetmarketing-news.de
jkw-media.de
eisy.eu
Kürzlich bin ich beim Surfen über ein paar Panik Artikel zum Thema IE8 und Third Party Cookies gestolpert:
Der IE8 behandelt sämtliche Cookies als Session-Cookies und löscht sie demnach mit der Beendigung des Browsers.
belboon-adbutler startet Flash-Cookie-Tracking
Dies könnte ein sehr großes Problem für die gesamt Affiliate-Branche werden, aber auch für Webanalyse-Anbieter und Targeting-Spezialisten, da auch diese auf Cookie-Tracking setzen.
Zerstört Microsoft das Affiliate-Marketing
Entscheidender Punkt dabei ist, dass der neue Internet Explorer dabei Cookies lediglich als Session Cookies verarbeitet und sie nach der Nutzung umgehend löscht.
Internet Explorer 8 und Affiliate Marketing
usw.
Zeit für die Mythbusters!
Da bekommt man ja furchtbare Angst! Leider entsprechen die Schilderungen nur zum Teil der Wahrheit, und deswegen möchte ich gerne die Ergebnisse meiner Recherchen hier teilen:
In den Standard-Einstellungen werden Cookies (mein aktueller Wissensstand 2009-05-05) wie folgt behandelt:
td { text-align:left;color:black; font-size:x-small;background-color:#FFFF66; }| Internet Explorer 8 | Firefox 3 | Safari 3 (auch iphone) | Opera 8 | |
| First Party Cookies | akzeptiert, ausser,die vorhandene P3P Policy sagt, dass die Daten für böses Zeug verwendet werden | akzeptiert | akzeptiert | akzeptiert |
| Third Party Cookies | akzeptiert, wenn P3P Policy vorhanden ist, und keine bösen Sachen darin angegeben sind | akzeptiert | nicht akzeptiert | akzeptiert |
Quellen:
Cookies:
Wikipedia: HTTP Cookie
Unofficial Cookie FAQ
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Safari:
FAQ Safari ships with a conservative cookie policy which limits cookie writes to only the pages chosen (”navigated to”) by the user. This default conservative policy may confuse frame based sites that attempt to write cookies and fail.
Warum kümmert uns der Safari oder der Opera?
Erstens, weil ich einen Mac habe und zweitens, weil Safari und Opera die meistverwendeten Browser sind, wenn es um die Small Devices und damit die Zukunft geht. Wii Browser: Opera, iPhone: Safari.
Sind jetzt Flash-Cookies die Lösung?
Radio Eriwan: Im Prinzip, ja. Local Shared Objects (LSO) halten Browserübergreifend (was gut ist) die Informationen parat. Was der große Nachteil und gerne verschwiegene Teil so einer Lösung ist, dass die Click Redirects nicht mehr gehen (bzw langsamer werden). Bis jetzt hat man einen 302 Redirect ausgelöst, dabei das Cookie (als First Party) gesetzt und dann zur Zeilseite umgeleitet. Alles auf der HTTP-Ebene. NAchdem Flash aber keine Funktion der HTTP-Ebene ist sondern ein includetes Objekt in HTML, müsste erst eine HTML-Seite geladen, darin das Flash Objekt geladen und ausgeführt werden, (Den Javascript Wrapper habe ich mal weggelassen, damits einfacher wird). Im Flash Objekt kann dann das LSO gesetzt werden, und danach wird der Redirect ausgelöst.
Nachdem inzwischen (hoffe ich) allgemein bekannt ist, dass jede Millisekunde Conversions kostet… Schlechter Plan. Für die die Geschichte noch nicht kennen. Auf einer internen Google Veranstaltung wurde mal ein Chart präsentiert, dass Response-Zeit von Adsense in Korrelation zum Umsatz gesetzt hat. Je schneller, desto mehr Klicks, desto mehr Kohle. Ganz einfach.
Was sind die Alternativen zu Cookies?
Immer wieder tauchen Gerüchte zu SuperCookies auf, die aus Add Ons entstehen oder DOM-Storage entstehen. Meiner Meinung nach wird das ganze System mittelfristig durch ein OpenID oder analoges System abgelöst oder fest in den Browser als Unique ID des Systems integriert. Die Datenschutz Thematik ist imho vor allem eine Lobbyisten Diskussion. Der Einklang von beiden Seiten kann durch so etwas entstehen, was Google gerade für sein Behavioral Targeting in der Mache hat. Ich habe auch mal kurz mit Peter Schaar darüber gesprochen, der ein solches System für akzeptabel hält. Das wichtigste dabei ist, dass der User seine Daten an einer zentralen Stelle einfach verwalten kann oder der Nutzung widerspricht. Google geht soweit, dass sie ein Browser Plungin anbieten, dass sich auch nach dem Löschen der Cookies und zurücksetzen des Browsers darum kümmert dass diese Cookies nicht mehr angenommen werden.
Was ist nun aber die Lösung?
Wie immer wird es hier wieder nicht ganz so einfach, denn man muss sich erstmal überlegen, was man mit welchem Ziel messen will. Mein Favorit ist zur Zeit ein First-Party-System dass auf einer Subdomain läuft und auf der Landing Page basierend auf Informationen aus dem Cookie (301 Redirect der Parameter oder Canonical Tag) Informationen in ein “lokal liegendes” Flash Objekt legt.
Die ganze Problematik mit der Third Party Nummer entsteht ja erst, weil die Third Parties das Wissen über die Domains aggregieren wollen. Bleibt die Frage, ob die Beteiligten das wollen…
Glossar:
First Party Cookies: User auf Domain: www.example.com. Ein Element dieser Domain (Header, Javascript, Iframe, Image) setzt ein Cookie auf www.example.com oder .example.com
Third Party Cookies: User auf Domain: www.example.com. Ein Element einer anderen Domain www.thirdpartydomain.com ( Javascript, Iframe, Image) setzt ein Cookie auf www.thirdpartydomain.com oder .thirdpartydomain.com
Alexander Gösswein steigt bei Microsoft Advertising zum Head of Adsales auf. Zuvor trieb der 39-Jährige bei der hausinternen Microsoft Media Network die Vermarktung und den Ausbau des Anzeigen-Netzwerks voran.
Gösswein verantwortete vor seinem Microsoft-Engagement bei Yahoo Deutschland das Account-Management und war Head of Commercial Development. SevenOneMedia, Marquard Medien und L’Oréal waren frühere Stationen von Gösswein.
via IWB
So oder so ähnlich kann man interpretieren, was Karsten in seinem Blog “Merkwürdig – neue Publisher AGB bei TradeDoubler” aufdeckt. In der Tat fragt man sich, was das soll.
Nun, aus dem Hintergrund betrachtet, dass Tradedoubler in anderen Ländern hauptsächlich ein Vermarktungsnetzwerk ist und sich als Media-Dienstleister versteht, macht das schon Sinn. TD ist ja nicht das einzige Netzwerk, dass sich als Affiliate versucht. Zumindest laufen sie nicht herum und behaupten, der größte Affiliate in einem Programm zu sein.
In diesem Kontext sind auch die Berichte von unterschiedlichen Affiliates, die seltsame Conversion-Unterschiede oder Stornoraten sehen, mehr als zweideutig interpretierbar.
Diese ganzen Haftungs- und Abwerbungsthemen klingen für mich nach einem ziemlich verzweifelten Rückzugsargument, dass viele Netzwerke ansprechen (gerade die Abwerbungsthematik). Aber auch das ist eine klassische Symptombehandlung (ich wiederhole mich)… Die eigentlich Ursache für Abwanderungen ist doch meistens, dass sich Shops mit Commission Payouts über 100k fragen, wo denn die sechs Mitarbeiter sind, die anscheinend rund um die Uhr für ihre 30k dasitzen und das Programm betreuen. Die meisten Affiliates fragen sich das umgekehrt.
TD hat aus meiner Sicht weder die Größe noch die interessanten Programme, dass man sich auf diese AGB einlassen sollte. Mal abgesehen davon, dass mir das automatische Annehmen von AGB rechtlich etwas wackelig erscheint, vor allem, wenn sie so tiefgreifende Änderungen der Beziehung darstellen.
Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit!
UPDATE:
Weitere Blogs haben das Thema aufgegriffen:
Eisy.eu: 10000 Euro Vertragsstrafe bei TradeDoubler abholen
Internetmarketing-News.de: “Lustige�? neue Tradedoubler-AGBs
Webzweinullblog.de: Tradedoubler manövriert sich mit neuen AGBs ins aus
Tradedoubler mit neuen AGB – Schnitt ins eigene Fleisch?
netgestalter.de: TradeDoubler ändert seine AGB
nubie01.de: Tradedoubler und die neuen AGBs
milchrausch.de :Tschüss Tradedoubler
Ok ok, ich hab mich überreden lassen. Ich benutze jetzt auch twitter.
Unter http://twitter.com/pascalfantou
kann man meinem skeptischen Test folgen.
Die vermeintliche Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Postview-Tracking Mechanismen im Affiliate Umfeld treiben interessante Blüten. Zum ersten gibt es keine sauber fachlich geführt und mit Zahlen unterlegte Diskussion (oder die meisten meiner Ansprechpartner inkl. mir kennen sie nicht) zum anderen wird hier mit Halbwissen und Missgunst gespielt.
Mein persönliches Highlight sind Screenshots, der angebliches Dropping dokumentieren sollen, diffamierende Blog-Kommentare von Leuten, die sich nicht mal trauen, dazu zu stehen.
Ich habe mir zu diesem Thema ziemlich viele Gedanken gemacht und teste eine Menge. Wie auch alle meine Kooperationspartner, mit denen ich enger zusammenarbeite wissen, gibt es in diesem Bereich noch keine valide best practice. Deswegen muss ja genau so viel getestet werden. Klar ist auch, dass ein solcher Test keine Monate dauern sollte und dabei 150 Millionen AIs braucht. Deswegen habe ich mich dazu durchgerungen ein paar meiner Erkenntnisse jetzt in einer größeren Runde zur Diskussion zu stellen:
Davor ein paar grundsätzliche Definitionen:
Marketing: Display Media: Der Werbetreibende bestimmt ein Umfeld, einen Zeitraum und eine Botschaft, die er an möglichst viele Kontakte schicken will. Dafür zahlt er TKP.
Vertrieb: Performance Media: Der Werbetreibende bestimmt ein Ziel, das er erreichen und vergüten will. z.B. eine Transaktion. Dafür stellt er Vorschläge für Werbemittel bereit, nimmt aber in Kauf, dass zum Erreichen des Ziels davon im vernünftigen Rahmen abgewichen wird.
Diese zwei Themen werden selbst von Leuten, die jahrelang im Geschäft sind vermischt, aber ich möchte mal versuchen, die Trennung so sauber wie nur möglich zu halten.
Post-View ist nun im Gegensatz zur landläufigen Meinung keine Marketing-Maßnahme im obigen Sinn sondern immer noch eine Vertriebs-Maßnahme. (erkennbar an Vergütungsform und Ziel). Deswegen macht es wenig Sinn, sich auf Marketing Werbemittel zu committen. (Aus Sicht des Shops natürlich auf kurze Sicht schon. Er bekommt, das, was ihm Vertriebler von Agenturen und Netzwerken seit Jahren erzählen, nämlich kostenlose Media. Was er nicht bekommen wird, ist: Ein neuer skalierbarer Absatzkanal, und darum geht es zumeist m Vertrieb.)
Aus dieser Sicht macht es auch keinen Sinn Diskussionen über Mindestgrößen oder Werbeformen zu führen, denn die sollen eigentlich ein anderes Problem lösen, also eine sog.- Stellvertreter-Diskussion. Es geht um Fraud, also Missbrauch. Wie jedes neue Medium, Gesetz, eigentlich alles Neue, gibt es Ideen, Mittel und Wege, dieses neue zweckentfremdet zum eigenen Vorteil zu verwenden. Das ist bei SEM so, eigentlich überall. Was jetzt hilft, ist der Ursache auf den Grund zu gehen und nicht Symptom-Aktionismus zu verbreiten.
Dafür müssen wir einen Schritt zurück. Die grundsätzliche Logik ist eine Analogie zum TV. Man sieht die Werbung, geht morgen in den Shop und kauft dann. Analogie im Web: Man sieht die Werbung, navigiert (über Browserzeile oder Brand-Search in Google) zum Shop und kauft.
Dabei gibt es ein paar relevante direkte Meßgrößen:
- Time2Transaction: Zeitraum zum Kauf
- View2Transaction Conversion
ein paar indirekte wären noch interessant dazu:
- Clickrate
- Kontaktzahl
Im Detail:
- Time2Transaction: Wie ja jedem klar ist, ist ein Kauf, der 30 Tage nach Kontakt stattfindet nicht so eng an die Wirkung des Werbemittels gekoppelt wie einer, der nach 30 Minuten stattfindet.
- View2Transaction: Eine höhere Werbewirkung wird auch offensichtlich, wenn das Verhältnis aus Views zu Transaktionen höher ist, als in einem Referenzfall.
- Clickrate: ein Banner im Footer, der nicht gesehen wird, hat keine Wirkung, aber auch eine weitere Info: Nämlich eine Clickrate von 0. Für mich ein Quality-Index.
- Kontaktzahl: ist schon die höhere Media-Kunst und leider praktisch nicht singulär in einem Netzwerk zu betrachten. Hier geht es um die Frage, bei welcher Anzahl von Kontakten die Transaktions-Conversion hochgeht, denn irgendwann sind die Leute genervt und sie geht wieder runter.
Nach den ersten drei Metriken optimieren wir unsere Werbemittel und Umfelder, den vierten beobachten wir.
Wir testen jede abstruse Idee aus dem Team darauf hin, was für das Ziel der beste Weg ist. Dabei benchmarken wir auch die Konkurrenz-Shops, sofern sie in unserem System sind und sharen diese KPIs anonymisiert und indiziert mit unseren Kunden.
Aus meiner Sicht würde sich die Ganze Fraud-Diskussion sehr schnell auflösen, wenn man dynamische Vergütungsmodelle auf Basis dieser Faktoren einführt. Ledier sind Agenturen und Netzwerke hier ein schlechter Berater, wenn sie oder entscheidende Mitarbeiter ein zweites Standbein als Affiliate betreiben und damit “voreingenommen” sein könnten.
Ebay macht so etwas ähnliches schon im Partnernetwork und geht sogar einen Schritt weiter. Sie vergüten den Click, was bei einem Post-Click-Network der früheste Punkt ist, um Ihren Affiliates den Cash-Flow zu beschleunigen. Eine Analogie ist sicher der View, oder aber eine oder mehrere Lead-Stufen, wie “Besuch auf dem Shop”, “Add To Cart”, etc.
Fazit:
Was jedem klar sein muss, der sich mit PV auseinandersetzt: Die Zeit der Quick-Wins ist vorbei. Einfache Lösungen haben auch den Effekt, dass sei sie einfach umgangen werden. Man muss sich zuerst mit der Grundlogik seines Shops auseinandersetzen, um zu wissen, was gute Vergütungspunkte sind und man muss eigene Benchmarks pflegen, um die Qualität des Traffics zuerst beurteilen zu können und als Nächstes daraus Konsequenzen zu ziehen.
Und noch mehr als der ganze Artikel ist das folgende meine persönliche Meinung:
Dabei sollte man sich die Mitarbeit von Leuten sichern, die in dem Thema vorne dabei sind. Die testen, die sich um das große Ganze Gedanken machen und nicht nur um den nächsten Euro. Die postitiv etwas verändern wollen, anstatt nur mit dem Finger zu zeigen und kritisieren. Das würde unseren Markt und die Branche nach vorne bringen.
Oder in den Worten von meiner Lieblings-Arbeitsmittel:
Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them.
Because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as the crazy ones,
We see genius.
Because the people who are crazy enough to think
they can change the world,
Are the ones who do.
UPDATE: Aus einer frischen Mail eines Netzwerkes:
“- Nur Werbemittel aus unserem System sind zu verwenden
- Textlinks sind nicht erlaubt, die vorgegebene Mindestgröße des einzusetzenden Werbemittels ist ein Fullsize Banner (468×60)
- Die Dauer eines Werbemittelkontaktes muss mindestens über 15 Sekunden erfolgen. Erst dann ist ein Refresh des Werbemittels zulässig. ”
Also hat ein 486×60 Marketing-Banner, der nach 15 Sekunden gerefreshed wird, eine bessere Wirkung, als ein Textlink. Google scheint diese Meinung bei Adsense auch zu vertreten, deswegen sehen wir im Content Netzwerk ja auch nur Banner und keine Text-Ads. Und weil sie pro Click bezahlt werden ist die CTR offensichtlich niedriger… (Ironie).
Das ist für mich ein klassischer Fall von Symptom-Aktionismus, der nichts mit dem langfristigen Aufbau eines neuen Online Marketing Kanals zu tun hat.
War sehr nett, auch wenn ich es diesmal in fast keinen Vortrag geschafft habe. Das Foyer und die Leute führen fast automatisch zu den heissen Themen, die man nicht in großer Runde diskutiert.

Marcus Tandler at PubCon Hannover
Die PubCon anschliessend war ein interessanter Mix aus corporate Leuten und Affiliates, SEOs und Investoren. Sehr lustig: Die Coyote Ugly Show hat zwar angeblich viel Begeisterung ausgelöst, aber so richtig hin haben sich nicht viele getraut. Ich war mit den anderen verheirateten Männern draussen.
Insgesamt ein schöner Tag und wilder Abend, viele sehr offene Gespräche, gute Gedanken, aber auch Geschichten von Spinnern, die sich zur selbsterklärten Justiz erheben, eieiei.
Danke Alan und Uwe für die Organisation, Ihr schafft es jedes Jahr diesen Event in dieser Stadt(!) - die laut Playboy nach Schwerin und Frankfurt die gefährlichste ist - zum Pflichttermin zu machen.
Weitere Recaps:
Frank Fuchs, Frank (the Tank?), seoexplorer, seofactory, Jeroen Hüppe, abtwittern, gründerszene, projecter, Faris, Tobias Glomb, böserseo, Mario Fischer, shopbetreiberblog









