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Date: Wednesday, 02 Jul 2008 12:58
nachos_kl.jpgDie Koffer sind gepackt, die Papiere beisammen - America, here we come! Morgen früh fliegen wir nach New York, von wo aus wir mit einem Mietwagen gut zwei Wochen lang diverse Ostküstenstaaten bereisen. Highlights: Das 4th-of-July-Feuerwerk live in New York sehen, die Werkstatt von "American Choppers" besichtigen, ein Ausritt im Shenandoah National Park, Farm-Feeling in einem B&B; in den Bergen Virginias und zuguterletzt den Jackpot in einem Casino in Atlantic City knacken, um das alles zu bezahlen :-) Worauf ich mich als bekennender Fan des US-amerikanischen Nicht-Fast-Foods vor allem freue: In möglichst viele Diner und Delis einzukehren, diverse leckere Cocktails am Strand zu schlürfen und dazu Happy-Hour-Fingerfood zu naschen... Wie zum Beispiel überbackene Nachos, die es heute erstens als Einstieg in den Urlaub gab, zweitens, weil sich die Zutaten dafür noch im Kühl- und Vorratschrank befanden. Byebye, see y'all in two weeks time!
Author: "--" Tags: "Kochen, Amerika, Bohnen, Chips, Finger F..."
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Date: Friday, 27 Jun 2008 07:26
ricottaeis_kl.jpgDie Kombination "Süß + Chili" ist schon seit einiger Zeit ein Trend - allerdings einer, der in meiner Küche nicht angekommen ist war. Denn erstens esse ich nicht gerne scharf (siehe hier), dafür liebend gerne süß - warum also herrliche Desserts mit Schärfe verderben? Zweitens hatte ich einmal eine Tafel Lindt-Schoggi Sauerkirsch-Chili probieren dürfen - und fand sie gräßlich. Als ich jedoch bei Steamy Kitchen die Fotos des Orange Ricotta Chili Frozen Joghurt sah, konnte ich nicht widerstehen: Wenn etwas so gut aussieht, muss es einfach schmecken, oder? Letztlich habe ich mich dann doch nicht getraut. Statt das gute Eis wohlmöglich doch durch zu viel Chili zu versauen, habe ich eine "Feiglingsversion" zubereitet. Die basiert auf meinem üblichen Rezept für Frozen Joghurt und kommt ohne Schärfe aus. Stattdessen gab's obendrauf für den, der mag, einen scharfsüßen Chilisirup von Cloudberry Quark. Was soll ich sagen? Entgegen meiner Erwartungen schmeckte es ganz hervorragend - sowohl Eis und Sirup für sich allein als auch in Kombination. Vielleicht probier ich jetzt doch mal mutigere Kombinationen wie Barbaras weißes Schokoladen-Eis mit Chili oder die Chili-Schokoladen-Aprikosentarte der Hedonistin.
Author: "--" Tags: "Desserts, Chili, Eis, Eiscreme, Joghurt,..."
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Date: Saturday, 21 Jun 2008 20:17
griessbrot_kl.jpgBrot ist sch...teuer geworden, findet Dandu von Tomatengrün. Stimmt! Als kostensenkende Maßnahme - und weil Selbstgebacken nun mal besser schmeckt - hat er in seinem Blog ein Rezept für ein Grießbrot veröffentlicht. Das klang so, als ob es meiner mäkligen Familie (bitte keine groben Körner oder gar Sauerteig!) schmecken würde. Und das tat es - und wie! Ein ganz einfach zuzubereitendes Brot, aber schön feucht und sehr dezent im Geschmack. Das passt zu Marmelade genau wie zu Käse. Inzwischen bin ich beim vierten Grießbrot angelangt und habe das Rezept für uns feingetunt: Statt Dinkelmehl verwende ich Weizenvollkornmehl, um noch ein paar Ballaststoffe mehr unterzubringen. Der Geschmack von Brotgewürz kommt hier nicht gut an, stattdessen habe ich etwas Zucker zum Teig gegeben. Mit der zunächst angegebenen Mehlmenge kam ich nicht klar, ich brauchte satte 100 Gramm mehr, damit es nicht mehr klebte. So aber wird es eines unserer Standardbrote - neben dem Haferflockenbrot, das ursprünglich von Zorra stammt, und dem schnellen Heidebrot von Petra.
Author: "--" Tags: "Brot, Backen, Brot, Grieß, Vollkorn"
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Date: Monday, 16 Jun 2008 06:58
spargelris_kl.jpg"Was, schon wieder Spargel?" Genau. Als taktische Maßnahme bringe ich das königliche Gemüse derzeit zweimal pro Woche auf den Tisch - erstens schmeckt es (mir), zweitens tritt langsam eine gewisse Übersättigung ein. Das erleichtert nächste Woche den Abschied von der Spargelzeit :-) Als größte Entdeckung dieser Spargelsaison möchte ich Ilkas Spargel in der Folie gegart feiern. Diese Garmethode hatte ich bislang noch nicht ausprobiert, und es hat mich überrascht, wie aromatisch der Spagrel wurde und wie kinderleicht er zuzubereiten war. Auf Platz zwei folgt dieses Risotto, das eine optisch und geschmacklich akttraktive Vorspeise für acht Personen abgibt.
Author: "--" Tags: "Kochen, Italien, Reis, Risotto, Spargel"
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Date: Wednesday, 11 Jun 2008 05:04
coffee_kl.jpgEigentlich geht es mir wie femnerd: Ich esse ungern (zu) scharf. Ich möchte noch etwas schmecken und das kann ich nicht, wenn mir der ganze Mund wie Feuer brennt! Beim Thailänder und Inder oute ich mich ohne großes Federlesens als Weichei ("Nicht ganz so scharf, bitte!") und auch dieses Chili - mein Beitrag für das Blogevent Some like it hot - ist für ernsthafte Chilifans vermutlich nur die Kleinkind-Version, eine Stufe oberhalb von H...-Babybrei. Abgesehen von der von mir verringerten Zahl der Chilischoten ist es jedoch ein superleckeres Chili mit ungewöhnlichen Zutaten (Kaffee, Bier, Kakao), die man jede für sich überhaupt nicht herausschmeckt. Gemeinsam ergeben sie so etwas wie ein "Gesamtkochkunstwerk", eine superwürzige, dicke, dunkle Sauce. Ehrlich: Das von Allrecipes stammende Originalrezept hat (fast?) jeden überzeugt, der's mal gekostet hat...
Author: "--" Tags: "für Slowcooker, Kochen, Blogevent, Chil..."
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Date: Saturday, 07 Jun 2008 10:18
panna_kl.jpgIch seh sie schon vor mir, die enttäuschten Blicke all der Beerensammler, die im Herbst den Wirtschaftsweg an unserem Hof heimsuchen, um die Holunderbüsche zu plündern. Die Plünderung hat diesmal bereits im Frühjahr stattgefunden :-) Ich habe Dutzende von Dolden zu Holunderblüten-Rieslinggelee verarbeitet, außerdem gab's inzwischen schon zweimal eine fein aromatisierte Panna Cotta. Angeregt dazu hat mich Barbaras Rahmsülze mit Holunderblüten und Beeren - schnittfeste "Sülze" erinnert mich allerdings immer ein wenig an Gummi und das Mundgefühl mag ich irgendwie nicht. Für Panna Cotta wird weniger Gelantine verwendet und nur Sahne statt eines Sahne-Milch-Gemisches. Das macht das Dessert etwas cremiger, aber natürlich auch kalorienreicher - was soll's, das Ergebnis war es wert!
Author: "--" Tags: "Desserts, Dessert, Erdbeeren, Holunder, ..."
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Date: Monday, 02 Jun 2008 10:44
hogel_kl.jpgDurch die Foodblogs zieht derzeit der zarte Duft von Holunderblütendolden: Barbara serviert Holunderblüten-Rahmsülze, eine Art Edel-Panna-Cotta, die ich gleich morgen als Dessert zu einem Spargelmenü ausprobieren werde. Hungrig in San Francisco backt Hollerküchlein (und mag sie), Schnuppschnüss backt sie ebenfalls (und mag sie nicht). Titi Laflora hat Holunderblütensirup angesetzt, Kochsinn einen originellen Likör. Bei der Hedonistin gibt's Holunderblütengelee auf's Brot - und auch bei mir. Ihre Version ist allerdings wesentlich zuckerärmer als meine, die dafür noch etwas Weinwürze mitbringt. Ich glaube im nächsten Jahr probier ich mal ihr "Einkochen light" ...
Author: "--" Tags: "Sonstige Rezepte, Blüten, Einkochen, Ge..."
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Date: Wednesday, 28 May 2008 18:56
spargel08_kl.jpgEntgegen meiner Einlassungen bin ich wohl doch kein Foodblogger - jedenfalls nicht immer. Gestern hatte ich nämlich gar keine Lust, irgendwelche Stehlampen hin- und herzurücken oder Teller ans Fenster zu tragen, um das alljährliche Spargelmenü meines Stammtisches ins rechte Licht zu rücken. So blieben die abendlichen drei Gänge undokumentiert, immerhin hatte ich es am Nachmittag geschafft, den Tisch zu knipsen... Was es gab? Naja, wie immer :-) Als Hauptgang das klassische Spargelgericht mit Kartoffeln, Hollandaise, Schinken, davor und danach etwas, das mir zu passen schien (süß-scharfe Thai-Spargelsuppe mit Garnelen) oder einen Bezug zu unserer jüngsten / nächsten Stammtischreise hat (böhmische Buchteln mit Vanillesauce). Die hatten wir im März im Prag gekostet und fanden sie schwer, aber sehr lecker. Nach dem "leichten" Spargel blieb noch genügend Raum für die lockeren Hefeteig-Kugeln mit Powidl- und Quarkfüllung. Die gibt's bestimmt nochmal bei uns - dann aber wohl als süßes Hauptgericht.
Author: "--" Tags: "Menüs, Asien, Österreich, Böhmen, Men..."
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Date: Saturday, 24 May 2008 09:34
kalterhund_kl.jpgManche Menschen haben seltsame Geschmäcker. Dazu zähle ich defiitiv auch meinen Sohn, wenn ich mir so angucke, was er sich nun als Wunschessen zu seinem 16. Geburtstag erkor: Als Hauptspeise Burritos mit Hühnchenfüllung, als Nachtisch Welfencreme, als Kuchen zum Kaffee "Kalte Schnauze". Tex-Mex meets Westfalen and Kokosfett :-) Während ich sonst (zum Geburtstag) klaglos koche, was das jeweilige Familienmitglied verlangt, hatte ich mit der "Kalten Schnauze" echte Probleme. Nicht weil ich dachte, die sei zu schwierig zuzubereiten - nee, einige meiner übelsten kulinarischen Kindheitserinnerungen sind damit verbunden: Wackersteinschwere, harte Schokomasse, pudertrockene Kekse, bääh... Mein Sohn hatte den "Kuchen ohne Backen" allerdings einmal bei einem Schulfreund probiert und fand ihn extrem lecker. Also ging ich auf die Suche nach einem Rezept, das nicht so fürchterlich zu sein schien und bin beim Chefkoch fündig geworden. "Nur" 250 g Kokosfett in einer Art primitiven Mousse au Chocolat mit Eiern - das klang okay und schmeckte nicht einmal so übel. Zu meinem größen Erstaunen war die "Kalte Schnauze" der erste Kuchen, der beim Geburtstagskaffee verputzt war: "Boah, das hab ich wohl 25 Jahre nicht mehr gegessen!"...
Author: "--" Tags: "Backen, Backen, Butterkekse, Schokolade"
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Date: Saturday, 17 May 2008 12:26
cornetti_kl.jpgBesten Dank für den Tipp! Zorra hatte mich beim Zimtschnecken-Rezept mit Kartoffelpüree auf ihre Mini-Cornetti aufmerksam gemacht. Auch deren Teig wird mit gekochter Kartoffel angereichert, was ihn feucht halten soll, aber vor allem wunderbar fluffig-leicht macht. Dank Zorras Hinweisen hat mich die Teigkonsistenz nicht verunsichert: Anfangs ist die Masse krümelig, später sieht sie klebrig-nass aus, lässt sich aber trotzdem prima ausrollen - vor allem nach einer Nacht Ruhe im Kühlschrank. Meine einzige Kritik an diesem Rezept: Die Hörnchen sind viel zu lecker, um eine so kleine Menge (es sind gerade einmal 16 Mini-Hörnchen geworden) herzustellen. Wir waren nur sechs Personen zum Frühstück und es gab außerdem noch "normale" Brötchen. Die blieben dann weitgehend unbeachtet liegen, stattdessen stürzte sich alles auf die duftenden, noch lauwarmen Cornetti. Also ruhig gleich die doppelte Menge Teig zubereiten! Das macht kaum mehr Arbeit, erhöht aber die Chance festzustellen, wie die Dinger abgekühlt schmecken :-)
Author: "--" Tags: "Backen, Backen, Hefeteig, Italien, Karto..."
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Date: Friday, 16 May 2008 07:33
spargelpasta_kl.jpgMit unserem Verwandtenbesuch aus dem brandenburgischen Turnow sind wir bei dem guten Wetter der vergangenen Tage per Rad auf Sightseeing-Tour gegangen. Die üblichen (ess-affinen) Ziele: Der Wochenmarkt im benachbarten Winterswijk, der "Käsebauer" in Woold, die Pralinenmanufactur, die Brennerei Böckenhoff und als krönender Abschluss Adelheids Spargelhaus. Die wunderhübsch dekorierte westfälische Scheune ist zwar nicht nur zur Spargelzeit einen Besuch wert, trotzdem kommen wir meist nur im Mai oder Juni einmal hin. Natürlich wegen der Spargelkarte mit vielen einfallsreichen Gerichten! Die sind zwar nicht billig, aber ihren Preis definitiv wert - so auch das Pastagericht, das ich bestellt hatte und dass mir ausgezeichnet schmeckte: Bandnudeln mit gebratenem Grünspargel, getrockneten Tomaten, Rucola und Parmesan, kräuter- und knobiwürzig und garniert mit einem Riesengarnelenspieß. Das Rezept unten ist mein Versuch eines Nachbaus...
Author: "--" Tags: "Kochen, Nudeln, Pasta, Restaurant, Sparg..."
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Date: Thursday, 01 May 2008 13:36
cinroll_kl.jpgWas Zimtschnecken angeht, betrachte ich mich - ganz unbescheiden - als Expertin. Ich scanne jede Bäckertheke danach, ich folge jedem Zimtaroma, sobald ich es wittere, ich backe die Kringel oft, viel zu oft - manchmal sogar schon zum Sonntagsfrühstück. Mein bisheriges Standardrezept stammt von Allrecipes und ist ein "Nachbau" der berühmt-fluffigen Cinnabon-Zimtschnecken, die es in den USA gibt. Lässt sich das noch toppen? Ja, ich denke schon - durch die neue Zimtschnecken-Variation, die ich aus Cynthia Barcomis Backbuch habe. Der Teig ist superweich und luftig, die Füllung enthielt zwar keine Nüsse (dafür Rosinen), aber sowas lässt sich ja leicht den eigenen Zimtschnecken-Vorstellungen anpassen. "Geheime Zutat" des Teiges ist ein ordentlicher Klecks übrig gebliebenes Kartoffelpüree, das einfache aus Kartoffeln, Milch, etwas Salz und Butter. Wer das gerade nicht übrig hat, kocht eine große Kartoffel und zerdrückt sie. Genau wie bei den Schoko-Mayo-Cupcakes schmeckt man die "geheime Zutat" überhaupt nicht - ehrlich!
Author: "--" Tags: "Backen, Backen, Hefeteig, USA, Zimt"
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Date: Monday, 21 Apr 2008 15:24
banchoc_kl.jpgMit einem Kuchenbuffet begeht Zorra den dritten Jahrestag der Kochtopf-Blogevents. An dieser Stelle auch von mir "Happy birthday" - aber vor allem "besten Dank" für die vielen guten Gemeinschafts-Kochideen aus dem Hause Zorra und von den vielen anderen Mitstreitern! Hmm - was stellt man denn auf die sich vermutlich biegende Kuchentafel? Ich habe mich für einen hübsches Exemplar aus meinem derzeitigen Lieblings-Backbuch entschieden, das die Aromen von Banane und Schokolade vereint. Sieht klasse aus, schmeckt überirdisch gut und es muss ja keiner wissen, dass man darin drei überreife Bananen und die von Weihnachten übrig gebliebene Zartbitter-Kuvertüre versteckt hat!
Author: "--" Tags: "Backen, backen, Bananen, Blogevent, Scho..."
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Date: Wednesday, 16 Apr 2008 09:24
zupfbrot_kl.jpgDie Wanderer-Weisheit "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung" gilt in abgewandelter Forum auch für's Grillen. Jedes Wetter ist Grillwetter - sofern man einen passenden Standplatz für das Gerät hat und einen wind- und wetterfesten Grillmaster. Nachdem beides an unserem Reitstall vorhanden ist, ist dort die Grillsaison bereits seit Ostern wieder eröffnet. Für mich begann damit die Zupfbrot-Zeit: Dieses würzig-zwiebelige Brot, von dem man sich einfach mit den Fingern passende Stückchen abzupft, ist mein Standard-Mitbringsel zum Grillbuffet. Ganz frisch, am besten noch lauwarm, schmeckt es am besten. Es riecht so verführerisch, dass es oft schon aufgegessen ist, bevor das erste Würstchen gar wurde :-)
Author: "--" Tags: "Brot, backen, Grillen, Zwiebeln"
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Date: Friday, 11 Apr 2008 14:32
persisch_kl.jpg"Nie kochst du für uns (beliebiges Traditionsgericht einsetzen)..." scheint eine verbreitete Beschwerde in FoodbloggerInnen-Familien zu sein. Das hatte Ulrike zu Recht als Punkt 11 der "Zehn Tatsachen, an denen Sie erkennen, dass Sie FoodbloggerIn sind" angeführt. Was dieses Gericht angeht, wird mir eine solche Klage wohl nie zu Ohren kommen. Ich fand das orientalisch mit Zimt, Kurkuma und Kreuzkümmel gewürzte Lamm-Ragout köstlich, mein Mann verschmähte die Auberginen. Kind 1, eine Gelegenheitsvegetarierin, mochte keine niedlichen Mini-Schäfchen essen und verzehrte Couscous mit etwas Sauce. Kind zwei wiederum mag generell nichts "Sauciges", spießte sich mit der Gabel zwei Stück Fleisch heraus und legte diese säuberlich neben seinen Couscous. Dort blieben sie dann auch liegen, es war doch noch zuviel Sauce dran... Eine halbe Stunde nach dem Essen begannen die ersten, im Kühlschrank nach Joghurts zu suchen, der Große kramte im Schrank nach Brot: "Nie kochst du uns mal was Leckeres!"
Author: "--" Tags: "Kochen, Couscous, Kochen, Lamm, Persien"
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Date: Wednesday, 09 Apr 2008 14:19
challah_kl.jpgDie Frühjahrsmüdigkeit geht bei einigen von uns FoodbloggerInnen offenbar auch mit Schreib- und Kochunlust anheim. Kathi kann sich nur schwer aufraffen, Barbara tageweise ebenso - und auch bei mir reichen im Moment weder Energie noch Zeit für ausgefeilte Beiträge. Obwohl: Als ich Kathis Formulierung "draußen ist es dunkel, da wird das Foto nichts" las, musste ich doch grinsen über dieses typische Foodblogger-"Problem". Davon gibt es noch einige weitere - und die habe ich mal trotz Kochunlust zusammen gestellt zu "10 Tatsachen, an denen Sie erkennen, dass Sie FoodbloggerIn sind"...
Author: "--" Tags: "Fundstücke, Backen, Blogevent, Kochen"
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Date: Friday, 04 Apr 2008 07:09
kaesetart_kl.jpgDas andeutungsweise frühlingshafte Wetter hat sich aus unserer Region leider wieder verabschiedet. Wenn ich keine Sonne sehe, muss ich wenigstens in der Küche Sonne produzieren - in Form dieser Quarktarte, die schon seit Jahren zu meinen Lieblings-Käsekuchen gehört. Sie ist weniger locker-luftige Torte als knusprig-cremige Tarte und genau deswegen mag ich sie so gerne... Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch Kuchenbuffet, Band 4 und das hat es durchaus verdient hat, für das fortlaufende Blogevent DKduW mal wieder hervor geholt zu werden. In den Kuchenbuffet-Bänden 1 bis inzwischen 6 sammelt und veröffentlicht das WDR-Landesstudio Münster die Rezepte des samstäglichen Kuchenbuffet, einer viertelstündigen Sendung, die es schon lange vor dem Kochshow-Trend im Privat-TV gab :-) Das Team reist durch Westfalen, besucht Hofcafes, Hausfrauen, Vereine oder eben auch "Internetköchinnen" wie mich. Im September 2003 hat das Kuchenbuffet meine Kürbis-Muffins vorgestellt - erst im Fernsehen, dann in besagtem Kuchenbuffet-4-Band. Einige Seiten vor meinem Rezept fand ich die Quarktarte, die vom Chef des Kunsthauses Angelmodde stammt, einige Seiten einen weiteren meiner Kuchen-Standards, die Schoko-Birnen-Kuppeltorte. Kostenlose Alternative zum Buch: das Archiv der Sendung mit allen Rezepten!
Author: "--" Tags: "Backen, Aprikosen, Backen, Kochbuch, Man..."
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Date: Friday, 28 Mar 2008 08:55
karrsoup_kl.jpgTrostloses Wetter, vom Frühling keine Spur: Das scheint nicht nur bei mir die Sehnsucht nach Wärme von innen zu wecken. Sie kocht Petersiliencremesuppe, bei ihr gibt es Linseneintopf, hier ebenso, woanders serviert man Kartoffel-Gemüsesuppe oder hier ein Süppchen mit Bärlauch. Bei uns war es eine Kreation aus dem Crockpot - eine indisch angehauchte Suppe mit Karotten, roten Linsen und Kokosmilch. Hochgradig praktisch, der Crocky, fiel mir dabei mal wieder auf: Knapp fünf Stunden schmurgelte das Gericht darin unbetreut vor sich hin, während ich meine Eltern vom knapp zwei Stunden entfernten Flughafen abholte. Nach unserer Rückkehr musste ich lediglich ein bisschen Naan-Brot aufbacken und fertig war das Abendessen mit einem Hauch von Subtropen...
Author: "--" Tags: "für Slowcooker, Crockpot, Indien, Slowc..."
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Date: Monday, 24 Mar 2008 15:37
multicreme_kl.jpg"Gibt es das überhaupt noch? Ein Sonntagessen?" hatte Claudio von den Anonymen Köchen in diesem Beitrag gefragt und ein paar sehr schöne Antworten gleich mitgeliefert. Ich gebe zu: Auch bei uns gibt's selten Sonntagessen - zumindest am Sonntag. Langes Ausschlafen und ausgiebiges Frühstück verträgt sich schlecht mit einem dreigängigen Vorsuppe - Braten - Dessert -Sonntagessen, das wohlmöglich auch schon um 12 Uhr auf dem Tisch stehen soll. Der Ostersonntag bildete diesmal eine rühmliche Ausnahme: Das Frühstück fiel aus, stattdessen gab's Wunschessen nach der Devise "nie machst du (beliebiges Traditionsgericht einzusetzen)" - eine Beschwerde, die auch Petra von Chili und Ciabatta anscheinend öfter hört. Auf eine klassische Rindfleischsuppe folgten bei uns also Rouladen mit Rotkraut. Das Dessert war mein Wunsch: Ein "Nachbau" des Majala-Puddings, der zu meiner Jugend häufig den krönenden Abschluss des Sonntagessens bildete. Majala gab's in Orangen- und Zitronengeschmack und der Clou war ein kleines Fläschchen mit Orangen- bzw. Zitronenöl, das separat mitgeliefert wurde und das man in den heißen Pudding rühren musste. Die quadratischen Packungen sind schon lange aus den Regalen verschwunden - oder habe ich sie nur übersehen?
Author: "--" Tags: "Desserts, Creme, Dessert, Nachtisch, Pud..."
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