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Date: Sunday, 27 Jul 2014 13:08
Tattoo
Mehr vom Claraplatz hier: baggerlasterundco.wordpress.com
Author: "bagger"
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Date: Thursday, 24 Jul 2014 23:01
Festivallifting @ Bayreuth

La réalité dépasse la fiction!

P.S. Na, bcn, wieder wach?
Author: "patpatpat"
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Date: Wednesday, 23 Jul 2014 09:47
Costa Concordia long time ago
Isola del Giglio Porto
Costa Concordia am Tag vor dem Abschleppen
Costa Concordia wird abgeschleppt
Costa Concordia is gone...

Alle weiteren Details gibt's hier.
Author: "patpatpat"
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Date: Sunday, 20 Jul 2014 08:21
Vorhin grad im Deutschlandfunk (Wo sonst?) in der Rubrik "Essay und Diskurs" sagt er, ganz am Schluss der 3. Sendung der Serie "Architektursommer", in der Folge mit dem Titel "Stadt und Nicht-Stadt Schweiz" (unbedingt nachhören oder integrales Transkript beim DLF nachlesen!!!):
Wir müssen vielleicht bereit sein, Stadt nur noch dort weiterzudenken und weiterzubauen und weiterzuverdichten, wo schon was steht. Und alles, was noch nicht bebaut ist, müssen wir einfach in den nächsten Jahren, Jahrzehnten zunächst mal so lassen.
Das ist ein relevanter, markanter Paradigmenwechsel! Jacques Herzog gibt, wenn man's zuende denkt, P.M. recht. Dass muss man sich ganz ganz ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen!

Diese Aussage ist hoch brisant und ist in ihrer Bedeutsamkeit für die Diskussion um Stadtentwicklung in Basel und anderswo gar nicht zu unterschätzen!

Herzog scheint zu erkennen, dass eine Stadtentwicklung, die die letzten Frei- und Grünflächen auffrisst, nicht mehr drin liegt. Dass Stadtentwicklung erst mal - und noch länger - mit dem Bestand arbeiten muss.

Das werden viele gerade in Basel gar nicht gern hören! Zum Beispiel die Leute des Komitees, das im Osten und Süden der Stadt Grünflächen überbauen will.

Jacques Herzog macht seine Aussage allerdings natürlich etwas widerwillig und mit leicht angewidertem Unterton. Und nicht ohne denen, die sich für den Erhalt von existierenden Freiflächen einsetzen eine egoistische, letztlich anti-urbane, bäuerliche, rückwärts gewandte Gesinnung zu unterstellen.

Soll er. Das lässt sich lesen als sein Rückzugsgefecht. Das Konzept der Nachbarschaft à la P.M. ist sicher nicht so gemeint. Im Gegenteil. Neustart-Nachbarschaften sind viel eher ein Ansatz, der die Idee der Stadt, der Urbanität, erst recht ernst nimmt und auf eine humane, lebensfrohe, skalierbare Art und Weise realisieren will.

Geben wir Jacques Herzog noch ein bisschen Zeit. Früher oder später wird er sein Ressentiment überwinden. Er ist zu intelligent und zu clever, um es nicht sehr bald selber als solches zu erkennen und aufzugeben.

Und auch dass Jacques Herzog unter Urban Gardening "nur" die Fischtanks auf dem Dach im Dreispitz versteht, wird sich noch ändern...
Author: "patpatpat"
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Date: Wednesday, 16 Jul 2014 20:12
Weil's - Irrtum vorbehalten! - sonst niemand vermeldete, sei's hier vermerkt:

An seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien gab der Grosse Rat am 25.6.2014 diese zwei Flächen zum Abschuss frei:



Im Kommentar zum vom Grossen Rat beschlossenen, neuen Bebbauungsplan sieht die Bau- und Raumplanungskommission darauf je 10'000m2 Bruttogeschossfläche (BGF) und rund 80 Wohnungen.



Baufeld B war bis vor einigen Monaten eine Fussballwiese.

Dann machten die UPK daraus auf Vorrat

P1030577

eine "CHF 349'387.20 (exkl. MWSt)" teure Teerfläche.

Unbenannt

Jetzt also ist der Weg frei für eine Überbauung darauf.
Nur einer stimmte "Nein!"
Urs "Rotjacke" Müller war der allereinzigste im Grossen Rat, der Nein! sagte zum Plan, da einen bis 5 Stockwerke hohen Wohnblock hin zu klotzen. Uebrigens unmittelbar neben die geschlossene Abteilung der UPK.

Keine Ahnung, warum Sie so stimmten, aber jedenfalls: Danke, Urs Müller!

Denn: Zuallermindest hätte man mit dem Bebbauungsplan die gemeinnützige Überbauung nach den Modellvorgaben einer "Neustart Nachbarschaft" vorschreiben müssen!

Zu mehr als einem formaljuristisch völlig unverbindlichen Appell an die Grundeigentümerin Bürgergemeinde, also genau genommen an sich selber, hatte die BRK nicht den Mut:
Allerdings möchte sie die Grundeigentümer ausdrücklich dazu anhalten, im Sinne der inneren Verdichtung das Wohnpotential auf ihren Baufeldern möglichst maximal auszunutzen.
Immerhin wurde ein Wettbewerbsverfahren zur Bedingung gemacht. Dem vorgelagert findet nun hoffentlich auch ein Mitwirkungsverfahren nach Artikel 55 Kantonsverfassung statt! Aus dem Quartier hier kämen garantiert ein paar klare Wünsche und Forderungen, was da - wenn's denn unbedingt sein muss - gebaut werden soll, und was nicht.

Dass Art. 55 mal von links-grün per Initiative verschärft werden müsste mit dem Ziel, für die Quartierbevölkerung das Recht angehört zu werden auszuweiten, hin zur Macht mitzubestimmen, sei hier im Vorbeigehen noch kurz erwähnt!
Author: "patpatpat"
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Date: Monday, 14 Jul 2014 23:02
Wo ist die 747 D-ABYI mit der Mannschaft aus Deutschland und ihrer Entourage drin?

D-ABYI

Flightradar24 weiss es.
Author: "patpatpat"
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Date: Monday, 14 Jul 2014 16:38
Wie Basel-Stadt Platzverschwendung und Zersiedelung fördert, davon hatten wir's hier schon verschiedentlich. Dazu gehört auch die geplante Linienführung des 3ers, insbesondere in Frankreich.

OeV ist natürlich ok, aber warum legen die Verantwortlichen dann die Geleise grossmehrheitlich durch unbewohntes Gebiet?

Eines der im Ratschlag genannten, offiziellen Ziele ist, "neue Siedlungsgebiete" mit dem 3er zu erschliessen. Verdichtung nach innen geht aber anders. Darum liegt der Schluss nahe: Basel-Stadt fördert mit der Linienführung in der publizierten Form auf der französischen Seite aktiv die Zersiedelung.

Das ist eine Velofahrt aus St. Louis nach Basel, exakt auf der kommenden 3er Strecke (ja, auch hinter der Rehab vorbei!):



NACHTRAG 17.7.
Frage: Welche Tramlinie soll zum Bahnhof fahren?

Antwort: Unsere Priorität ist die Verlängerung des 3er-Trams. Der 3er wird in naher Zukunft ein neues Quartier westlich des Bahnhofs von Saint-Louis durchfahren und anbinden, ein Viertel, das zur trinationalen Agglomeration Basel gehört. Man könnte es auch Flughafen-Quartier nennen. Entworfen haben es die Basler Architekten Herzog & de Meuron:



Wenn dort ein neues Quartier entsteht, ist es sinnvoll, das Tram in den Entwurf zu integrieren.

Frage: Und der 11er?

Antwort: Den wollen wir auf keinen Fall. Er bringt uns nichts, ist nur eine Teillösung und wird unser derzeitiges Bussystem durcheinanderbringen. Wir müssten zwei Kilometer Innenstadt zerstören und die Parkplätze dort aufheben, was für uns nicht infrage kommt.

Frage: Wie wollen Sie gegenüber Bern argumentieren?

Antwort: Wir wollen die Bedeutung des neuen Quartiers betonen – das gesamte Gebiet zwischen dem Bahnhof und dem Flughafen, fast bis zur Schweizer Grenze. Ausserdem müssen wir uns schon heute damit auseinandersetzen, das Tram vom Bahnhof zum Flughafen zu verlängern – ein zweiter Tramabschnitt also. Es macht keinen Sinn, beim Bahnhof anzuhalten und dann einen Shuttle zum Flughafen zu organisieren. Es sind vielleicht noch drei Kilometer zum EuroAirport, und die Busse brauchen dafür heute sieben Minuten; mit dem Tram ginge es noch schneller. Das Tram würde das neue Quartier zwischen Flughafen und Bahnhof bedienen. Für die ganze Agglomeration Basel ist dieses Quartier eine Investition in die Zukunft, auch wenn sich das Gelände in Frankreich befindet.
sagte Jean-Marie Zoellé, in Saint-Louis unter anderem für den ÖV zuständig, 2009 in einem Interview mit der BaZ.
Author: "patpatpat"
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Date: Saturday, 12 Jul 2014 16:19
"Proximity" ist der Arbeitstitel für die politische Forderung nach ökonomisch, ökologisch und sozial integrierten Nachbarschaften. Das Grundlagenpapier dazu ist zu finden auf der Website von Neustart Schweiz. Das ist der Mitschnitt des Kurzvortrags von P.M. zu dem Thema, den er an der Hauptversammlung von Neustart Schweiz hielt am 12.7.2014 in Bern im Progr.

Er nimmt in seinen Ausführungen Bezug unter anderem auf Werke und Ideen von Serge Latouche, David Owen, David Harvey und Margrit Kennedy.
Author: "patpatpat"
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Date: Friday, 11 Jul 2014 15:01
Author: "patpatpat"
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Date: Wednesday, 09 Jul 2014 19:43


In den gelben Bereichen (also fast überall) liegt die Feinstaub-Belastung im Jahresdurchschnitt knapp über dem Grenzwert.

In den roten Bereichen liegt die Feinstaubbelastung in Basel im Jahresdurchschnitt deutlich über dem Grenzwert.

Und auf eines der roten Pixel an der Spitze des schwarzen Pfeils baut der Kanton grad ein neues Schulhaus für gegen 600 Kinder.



In den gelben Bereichen liegt die Stickstoffdioxid-Belastung im Jahresdurchschnitt um den Grenzwert.

In den violetten Bereichen liegt die Stickstoffdioxid-Belastung im Jahresdurchschnitt mehr als 20% über dem Grenzwert.

Und auf eines der violetten Pixel an der Spitze des schwarzen Pfeils baut der Kanton grad ein neues Schulhaus für gegen 600 Kinder. Das violette Dreieck über der schwarzen Pfeilspitze ist übrigens das Erlenmatt-Areal!

IMG_20140528_155357

Der Umweltbericht beider Basel hält fest:
Heute sind noch 90 Prozent der Bevölkerung von Basel durch übermässige Feinstaubwerte betroffen, in Basel–Landschaft sind es noch etwa die Hälfte. Zusammen leiden damit 300’000 Personen unter der Luftbelastung durch Feinstaub. (...)
Die Stickstoffdioxid-Konzentration an stark befahrenen Strassen ist sehr hoch. (...) In der Stadt Basel sind noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung durch zu hohe Stickstoffdioxid-Konzentrationen betroffen...
Das Schweizerische Tropen und Public Health-Institut schrieb vor einem Jahr im Bericht "Luftschadstoffbelastung entlang der Autobahn A2 und ihr Einfluss auf die Atemwegsgesundheit in der betroffenen Bevölkerung":
Gemäss einer Befragung von Erwachsenen in zehn Gemeinden entlang der A2 und A13, die im Jahr 2005 durchgeführt wurde, litten diejenigen, die im Abstand von maximal 200m zur Autobahn wohnten ca. 3-mal häufiger unter pfeifender Atmung und ca. 2.5-mal häufiger unter chronischem Husten als weiter entfernt wohnende Personen.


Lesebeispiel: In 400-1000m Distanz leiden 4% an chronischem Husten. Entlang der Autobahn sind es bis zu 14%. (nach Berücksichtigung von anderen Einflussfaktoren wie Rauchen etc.)

Auch bei Schulkindern im Kanton Uri wurde ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Verkehr und Atemwegsymptomen festgestellt. Kinder, die 2007/08 zu Hause relativ hohen Feinstaubkonzentrationen aus dem Lastwagen- oder Personenwagenverkehr der Autobahn ausgesetzt waren, hatten ein 15-30% erhöhtes Risiko an Atemwegsymptomen zu leiden. Die Kinder wiesen vor allem vermehrt asthmatische Beschwerden (pfeifende Atmung) und allergische Symptome (Heuschnupfen) auf.
(...)
Die eidgenössische Kommission für Lufthygiene leitete in ihrem Statusbericht von 2007 eine maximal tolerierbare jährliche Konzentration von 0.1μg/m3 für den krebserregenden Dieselruss (EC) her. Mit durchschnittlichen EC Konzentrationen von ca. 1μg/m3 in bewohntem Gebiet bzw. 1.6μg/m3 an der Autobahn liegt die Dieselrussbelastung für die Bevölkerung im Kanton Uri somit 10-16 Mal über dem nach schweizerischem Umweltschutz Gesetz konformem Toleranzwert.
Was in Uri in der Nähe der Autobahn gilt, darf mit Fug und Recht auch in Basel entlang der Osttangente angenommen werden: Chronischer Husten, Asthma, Allergien sind häufiger und die Krebsgefährdung ist deutlich höher.

Das hindert in Basel-Stadt niemanden, das super-duper tolle

sandgruben_visualisierung_pausenplatz
sandgruben_visualisierung_lernwelten

neue Schulhaus (roter Pfeil) direkt an die Autobahn (rosa Pfeil) zu stellen:

Modell Sandgrubenschulhaus

Das dürfte Schweizer Minus-Rekord sein. Oder kennt jemand ein Schulhaus, das noch näher an einer der hiesigen Autobahnen steht?

Weder im Jurybericht für den Neubau (50MB pdf) noch in Ratschlag oder Bericht der BRK kommt das Stichwort "Feinstaub" vor.

Offenbar verschwendeten weder Planer noch Regierung noch Parlament einen Gedanken daran, ob es der Gesundheit und dem Wohl der Kinder und Jugendlichen zuträglich ist, wenn ihr neu zu bauendes Schulhaus keine 20 Meter neben einem der meistbefahrenen Autobahnstücke der Schweiz steht. Oder ob der Neubau vielleicht ein Anlass sein könnte, die Position kurz zu überdenken...

Die einzigen, die sich, laut Wortprotokoll, im Grossen Rat am 9.11.2011 zum Standort äusserten, waren:
  • Esther Weber Lehner (SP): "Der gewählte Standort scheint uns günstig"
  • Heinrich Ueberwasser (SVP): "Viel schlechter könnte ein Schulhaus nicht liegen, neben dieser unsäglichen Strasse mit Staubentwicklung, schlechtem Verkehrsweg, gefährlicher Strassenüberquerung."
Warum muss ausgerechnet ein SVP-Vertreter der einzige sein, dem etwas einfällt zur Lage des Schulhauses und ihrer Auswirkung auf die Gesundheit der Kinder? Wo waren Grüne und BastA! als die Schüler_innen sie gebraucht hätten? Die SP hält sich offenbar auch beim Feinstaub für Kinder an ihr lustiges Motto "Für alle, statt für wenige!".

In der Aufgabenstellung für die Architekturbüros, heisst es lediglich:
Ebenfalls ist auf die Lärmbelastung des Schulareals durch den Verkehr auf der Schwarzwaldallee zu reagieren.
Andere Emissionen, mit denen die täglich bis 150'000 vorbeidonnernden Blechkisten die Umwelt verpesten, kennt man im federführenden BVD offenbar nicht. "Warum auf der Höhe der Zeit und dem Stand der Technik sein, wenn's auch ohne geht und es niemand merkt?" scheint dort die Devise zu sein.

Für das Sandgrubenschulhaus fand KEIN Mitwirkungsverfahren nach §55 Kantonsverfassung statt. Wetten, da wäre von Eltern oder Kindern oder Lehrer_innen das Thema Luftverschmutzung aufgebracht worden?

NACHTRAG 14.7.14 (Vive la France!)

Im Jurybericht des BVD für den Neubau (50MB pdf), im Kleinstgedruckten, steht, gut versteckt, drum erst auf Hinweis eines Dritten entdeckt:
Hygiene und Gesundheit:
Die Aussenluft wird gefiltert. Schadstoffe und Gerüche im Gebäude werden kontinuierlich abgeführt. Jeder Raum wird mit der aus hygienischer Sicht optimalen Frischluftmenge versorgt. Die Luftfeuchtigkeit ist ausgeglichen. Die Luftverteilung ist zugänglich und kann gereinigt werden. Schadstoffquellen werden vermieden.
Ergo gilt dann vermutlich für die Kinder: Nicht auf den Pausenhof in der Pause! Nur so bleibt die schulhausgrosse Atemschutzmaske dicht!
Author: "patpatpat"
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Date: Tuesday, 08 Jul 2014 15:27
Jetzt freuen sich alle, dass der Bund die Osttangente unter der Erde verbuddeln will, und damit auch gleich ein paar hundert Mio CHF.
Wer oder was schafft den Planern eigentlich die Sicherheit, dass solche Bauten am Ende auch wirklich noch gebraucht werden?
Schliesslich gibt es sowas wie Wandel und Innovation. Auch im Verkehr!
Es ist doch nicht unwahrscheinlich, dass wir in ein paar Jahren gar keine Autos mehr haben, wie wir sie heute kennen. Dann gibt es optimierte Mittel zur Fortbewegung, die solche Megabauten gar nicht mehr brauchen.
Für solche "Tangenten" werden Gelder in schwindelerregender Höhe gesprochen, weil es angeblich "nötig" ist. Kann mal bitte jemand den Bedarf neu überprüfen?
Vielleicht investiert man das Geld lieber in Zukunftstechnologien?! Z.B. in einen Forschungs-Hub in Basel, ausgestattet mit 500 Mio CHF, der gezielt die Entwicklung solcher Zukunftsmodelle verfolgt. Vielleicht sind neue Mobile dann eher im Einsatz als die Tunnelbauer den Rhein unterquert haben!
Inspiration:

Und hier noch die Longversion von Gunter Dueck:
youtu.be
Author: "bagger"
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Date: Monday, 07 Jul 2014 18:05
Stadthaus im Park an der Maisengasse
Bild: So sah einer der Vorschläge für den Bau an der Maiengasse aus, der zwar nicht gewann, aber als Illustration für Position und Volumen dienen kann.

Die Basler Baubehörde hat einem Bauvorhaben des Basler Bürgerspital in einer Schutzzone zugestimmt wo es sonst alle anderen Anwohner mit strengsten Vorschriften seit Jahren piesackt. Der Wettbewerbssieger des 4 stöckigen Wohnhauses titelt das Projekt: "Stadthaus im Park". Und mitten drin - ungeachtet der Häuserzeile und der Schutzzone - kommt der überdimensionale Kubus auch zu stehen. Der Schildbürgerstreich und dass vom Basler Gesetz offenbar nicht alle gleich behandelt werden, wurde von onlinereports.ch dokumentiert.
Author: "feelx"
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Date: Monday, 07 Jul 2014 14:54
Das Orange ist die heute publizierte, unterirdische Linienführung für die neue Osttangente.

Das Rote soll die unterirdische Bahnverbindung SBB->Bad.Bhf. werden.

Dem Inscheniör ist bekanntlich nichts zu schwör. Wir wünschen jetzt schon viel Vergnügen beim Koordinieren der verschiedenen unterirdischen Verkehrsetagen unter dem weiteren Gebiet der Erlenmatt!

Author: "patpatpat"
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Date: Monday, 07 Jul 2014 13:57
Da,

P1030607

wo einst die Villa Rosenau stand

P1030609

hat das Gewerbe, das auf der Parzelle mit einem "Gewerbehaus" beglückt werden soll, einfach nicht so recht Lust auf den Bau:


Bildquelle

"Zu teuer!" fand der Gewerbeverband. Und Christian Mensch schrieb in der SchwamS gestern:
Verlangte der Kanton im ersten Anlauf jährliche Baurechtszinsen von 250'000 Franken, garantiert für die ersten zehn Jahre, so wurde dieser Betrag um 13 Prozent auf 216'000 Franken reduziert. Rolf Borner, Leiter Portfoliomanagement bei Immobilien Basel, begründet dies mit der neuen Rechtsform: Wären in Plan A die Gewerbler direkt als Baurechtsnehmer aufgetreten, werden sie in Plan B lediglich noch Mieter sein. Damit auch der Investor etwas verdienen kann und die Gewerbler nicht mehr als die von Gewerbedirektor Gabriel Barell genannten zehn bis zwölf Franken pro Quadratmeter bezahlen müssen, die öffentliche Hand die Mindereinnahmen.
Der letzte Satz ist auch im Original unvollständig. Es fehlt, vermutlich, ein "akzeptiert" o.ä. zwischen "," und "die öffentliche Hand". Item!

Die Parzelle ist 4'316m2 gross. Statt 250'000 Fr. / 4'316m2 = 58.- / m2 verlangt Immobilien Basel-Stadt also 213'000 Fr. / 4'316m2 = 49.- / m2, "damit auch der Investor etwas verdienen kann" und den Gewerblern der vom Gewerbedirektor versprochene Maximalmietzins garantiert werden kann. Das ist, man muss das Kind beim Namen nennen, Subvention für's Gewerbe!

"Gewerbehaus" Neubau überflüssig?

Dass sich das Gewerbe so ziert und den Baurechtszins drücken kann, liegt allerdings vielleicht ja auch daran, dass es die Räumlichkeiten gar nicht braucht! Gemäss der offiziellen Statistik, mit Stichtag 1. Juni, explodierte der Leerstand an Gewerbefläche im Kanton von 2003 bis 2013 von 3'400m2 auf das Allzeithoch von knapp 20'000m2 (die Zahl für 2014 ist noch nicht draussen).

Ob's vielleicht "nachhaltiger" wäre, den bestehenden Leerstand an Gewerbeflächen besser zu bewirtschaften (von mir aus mit Unterstützung des Kantons!), bevor neue Gewerberäumlichkeiten hingeklotzt werden, die dann zur Hälfte leerstehen, wie der Stücki-Businesspark seit Jahr und Tag?
Author: "patpatpat"
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Date: Monday, 07 Jul 2014 11:59
"Neuer Antifeminismus, alte Leier" steht im Untertitel von Barbara Kirchners Essay "Dämmermännerung".
Das Buch:

Wo die Voraussetzung der Emanzipation die Genußverweigerung ist, denkt man sie als neue Spielart der vulgärliberalen Selbstzerstörung als Selbstoptimierung, die man an den männlichen winners studieren kann, wenn man will, auch wenn’s bei denen nicht der Sexus ist, den sie sich abklemmen – ich kenne ein paar dieser Sieger aus der chemischen Industrie, der Medienwelt, der Kulturschickeria, der Univerwaltung: Sie ernähren sich von Scheiße, ihre Beziehungen sind Mondlandschaften, sie fressen Muntermacher zum Dranbleiben und Hirntöter zum Abschalten. Wer darauf neidisch ist, wer in dieser Liga dieses Spiel mitspielen will, hat höchstwahrscheinlich einen schweren Dachschaden.

Die Autorin:

Barbara Kirchner ist Professorin für Theoretische Chemie in Bonn; sie hat den Krimi Die verbesserte Frau (2002) und, gemeinsam mit Dietmar Dath, den Roman Schwester Mitternacht (2002) sowie die Begriffsgeschichte des sozialen Fortschritts Der Implex (2012) geschrieben. Sie unterrichtet auch Männer.
Am 1.6.2014 hielt sie dazu einen Vortrag, worin sie u.a. das "idiotische" Spiel "Das wird man doch noch mal sagen dürfen!" erklärt.

Zurücklehnen und eine Stunde konzentriert zuhören:

Author: "patpatpat"
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Date: Monday, 07 Jul 2014 09:31
Das famose Hyperwerk wird zwangsumgesiedelt vom Bockstecherhof am Totentanz in den HGK Campus auf dem Dreispitz. Dass da Wehmut aufkommt, ist nachvollziehbar. Das Abschiedsvideo:



Karen N. Gerig von der TaWo hat verdienstvollerweise zusammengetragen, wo überall neuerdings Leerstand herrscht in der Stadt, wenn die verschiedenen HGK-Institute "auf's Land" ziehen.

Unter den leer werdenden Gebäuden, ist der Bockstecherhof wohl das markanteste. Das Haus hat eine recht wechselvolle Geschichte hinter sich. In den letzten 50 Jahren war's - unter anderem - mal Galerie, mal Nachtclub ("Katakombe"!), mal - eben - Hyperwerk.

Heute gehört die Liegenschaft der "Bockstecherhof Immobilien AG":



Soweit sich per Grundbuch und Handelsregister rekonstruieren lässt, kaufte die Villa 1999 die "Bockstecherhof Immobilien AG" von der "Bockstecher Hof AG" zum Preis von "maximal" 3,5 Millionen Franken.

Aus den Gründungsakten der "Bockstecherhof Immobilien AG" (backup: BS27030122140009511999-signed (application/pdf, 693 KB) ) geht hervor, dass sie über ein Aktienkapital von 570'000.- verfügte, wozu Sigrid Annette Wecken 56'000.-, Klaus Wecken 513'000.- und Christoph Sven Hoffmann 1'000.- beitrugen.

Per 1.7.2014 wurde die Eigentümerin des Bockstecherhofs, die "Bockstecherhof Immobilien AG", mit der "Care4 AG" fusioniert. Den Fusionsunterlagen (backup: BS27030039580035772014-signed (application/pdf, 314 KB) ) ist u.a. diese Fusionsbilanz der "Bockstecherhof Immobilien AG" zu entnehmen:



Daraus ist u.a. zu lesen, dass - Irrtum vorbehalten & Ergänzungen in den Kommentaren erwünscht! -
  1. die "Bockstecherhof Immobilien AG" der "Care4 AG" ein Darlehen über 1,28 Mio gegeben hat
  2. erstere das Gebäude in ihrer Bilanz führt mit einem Wert von 3,956 Mio Franken
  3. auf der Villa noch eine UBS-Hypothek von 2,545 Mio liegt
  4. der Bockstecherhof 2013 für seine Eigentümer einen Jahresgewinn von 133'903.- abwarf (was nach Abzug der Unterhaltskosten übrig blieb von der Miete, die die FHNW bezahlte?)
  5. aus den Gewinnen der Vorjahre ein Gewinnvortrag vorhanden ist von 519'129.-
Insgesamt war der Kauf des Bockstecherhofs für Wecken 1999 ein Schnäppchen und hat die Investition seither gut Geld abgeworfen.

Hausherr Klaus R. Wecken ist u.a. Verwaltungsrat der Swiss Prime Site, und, laut seiner Adressänderungsmeldung an das baselstädtische Handelsregister vom April 2012, heute wohnhaft an der Adresse "Bürgenstock 1, La Maison, 6363 Bürgenstock". Von dort hat man eine ganz nette Aussicht…

Man darf gespannt sein, was Wecken mit der geschichtsträchtigen Immobilie an bester Lage vorhat, jetzt da das Hyperwerk auszieht… Laut TaWo war bei der "Care4 AG" nichts in Erfahrung zu bringen über seine Pläne.
Author: "patpatpat"
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Date: Monday, 07 Jul 2014 05:49
Ungeladene Handys dürfen bei Flügen in die Usa nicht mehr an Bord - wegen "Terrorgefahr".
Allerdings wurden bisher die Mehrzahl der Terrorakte vom FBI organisiert.
Author: "morrow"
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Date: Sunday, 06 Jul 2014 19:09
In der aktuellen Folge von "Jung & Naiv - Politik für Desinteressierte" von Tilo Jung erklärt Christof Moser dem Reporter die Schweiz:

Author: "patpatpat"
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Date: Sunday, 06 Jul 2014 10:53


Es gibt Menschen, die als Journalisten arbeiten möchten. Selber schuld, kann man jetzt sagen. Es gibt darüber hinaus Menschen, die es bei der "Basler Zeitung" versuchen möchten. Selber ...

... aber lassen wir das. Die Zeitung bietet Praktikumsplätze auf der Online-Redaktion an: Sechs Monate zu 100 Prozent, möglichst bereits mit journalistischen Erfahrungen und der Bereitschaft, unregelmässige Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen. Dafür wird man 600 Franken entlöhnt. Pro Monat!

Im "Regulativ über die Mindestlöhne und Mindestentgelte" (pdf-Dokument), das nach der Kündigung des GAV durch den Verlegerverband nur noch Empfehlungscharakter hat, stehen andere Zahlen. Als Mindestlöhne für Stagiaires sind da im ersten Semester (also für sechs Monate) 3'660 Franken angegeben. Also gut sechsmal soviel.

Dafür kann man bei der "Basler Zeitung" vielleicht in den Genuss kommen, vom frisch gekürten Chefredaktionsmitglied Michael Bahnerth, laut Chefredaktor und BaZ-Mitbesitzer Markus Somm, ein "glänzender Autor und vor Ideen sprühender Querkopf", mit viel Fleisch und Blicken ins Decolleté betreut zu werden.
Author: "supra"
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Date: Saturday, 05 Jul 2014 19:41
Heute: Die Macht des Goldes
Die angesprochene Rolle der Schweiz - die SNB war im 2Wk die physische Goldclearingstelle der Biz die quasi die Zusammenarbeit der deutschen und amerikanischen Wirtschaftselite sicherstellte - ist in "Tower of Basel" genauer beschrieben.
Author: "morrow"
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