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Das es sich bei obigen Video um eine Parodie handelt sollte klar sein. Ob man diese lustig findet oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meinen teil finde sie keinen Deut spaßig, sondern vielmehr verstörend. Wie gehts euch dabei?
Für mich beweist dieses Video, wie weit Videospiele noch von anderen Medien wie Film und Buch entfernt sind. Baut man im Film (in diesem Fall “Der Soldat James Ryan”) mehr oder weniger sofort eine emotionale Bindung zu den Charakteren auf und fühlt mit diesen mit, tut sich beim Ansehen dieses Videos bei mir diesbezüglich rein gar nichts.
Sicher, diese Parodie mag sich nur wenig dafür eignen, Games generell auf ihr Vermögen hin Emotionen zu wecken, zu kritisieren. Vor allem weil es sich eben nur um ein Satirevideo handelt, in welchem zu allem Überfluss auch noch der (selten storylastige) Multiplayer-Modus eines Kriegsspiels aufs Korn genommen wird. Aber vielleicht wirkt es gerade deshalb so verstörend auf mich.
Man hat den größten Spaß dabei, wie man an eine der schlimmsten Schlachten der Geschichte teilnimmt und sieht nebenbei noch seine Kameraden sterben? Das passt doch irgendwie nicht zusammen. Immerhin habe ich jetzt eine Vorstellung davon, wie Video- bzw. sogenannte “Killerspiele” auf jemanden wirken können, die/der sich absolut nicht mit dem Thema Games beschäftigt. Vielleicht wundere ich mich im Moment auch nur über mich selber, da ich durchaus zwischendurch meinen Spaß mit Shootern habe (hey, ich hab World at War eine 9 gegeben!). Vielleicht verstört mich dieses Video auch nur deshalb, weil ich den Film so gut kenne. Oder wirkt das Video nur deshalb so sonderbar auf mich, weil es sich um eine Mischung aus Spiel- und Filmmaterial handelt; Stichwort Uncanny Valley? Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Weichei…
Fazit: dieses Video weckt in mir sonderbare Gefühle und beweist im Endeffekt wahrscheinlich gar nichts. Oder geht es hier noch jemanden ähnlich wie mir?
(via FunnyOrDie)
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10 Print „Hallo Welt“
20 Print „Ich bin der Neue hier.“
30 Print „Ich heiße Thorben und schreibe ab sofort ein wenig mit bei gamgea.com“
40 Poke 53280,10
50 Goto 10
Run
Bevor ich hier in den kommenden Tagen meinen Senf zu diesem und jenen Thema dazu geben werde, möchte ich mich kurz in Form eines einfachen Steckbriefes vorstellen:
- Männlich, vergeben, jung, Papa
- Computerspieler seit etwa 25 Jahren.
- Erstes durchgespieltes Spiel: Zak McKracken (C64)
- Letztes durchgespieltes Spiel: Resident Evil / Metal Gear Solid
- Erstes, selbstgekauftes Spiel: „The Last Ninja 2“ für den C64
- Letztes, selbstgekauftes Spiel: Resident Evil 5 (auch aktuell in der Konsole)
- Spiel, mit dem ich bisher am meisten Zeit verbracht habe: World of Warcraft
- Bisherige Computer: C64, C128D, Amiga 500, Amiga 1200, Pentium 1, iMac G3, Mac Mini, MacBook
- Bisherige Konsolen: Mattel Intelevision, PS1, Sega Dreamcast, PS2, Gameboy, Gameboy Advance, Wii, PS3, N64, Gamecube, IPhone
- Lieblings-Spiele-Genres: Action Adventure, Beat’em Ups
- Lieblingsspiel aller Zeiten: Resident Evil 1
- Lieblingsfilme: Herr der Ringe Trilogie, Star Wars Trilogie, Spiderman Trilogie, Hochzeit mit einer Leiche, Indiana Jones Trilogie, Braindead
- Lieblingsmusik: Metal von Bands wie Blind Guardian, Rhapsody, Sonata Arctica
Das soll es erstmal gewesen sein. Mehr Informationen gibt es zwischen den Zeilen meiner nächsten Artikel. Fragen beantworte ich auch gerne in den Kommentaren.
Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit allen hier und wünsche erst einmal allen ein schönes Wochenende.
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Ab heute startet in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien der Video Store für das Playstation Network. Damit könnt ihr euch Filme in SD oder HD bequem daheim über die PS3 oder für Unterwegs via PSP ansehen. Im Moment sind mehr als 2.000 Filme verfügbar; wöchentlich sollen es um ca. 50 mehr werden. Darunter sind viele Blockbuster wie Star Trek, The Dark Knight und Fluch der Karibik, aber auch Klassiker tummeln sich schon darin. Sich Filme “auszuleihen” ist ab 1,99 Euro möglich, kaufen kann man diese ab einen Preis von 7,99 Euro.
Zur Einführung gibts auch eine Aktion, in der man zwei Filme (Illuminati und The Da Vinci Code – Sakrileg) zum Preis von einem erhält. Einfach Illuminati kaufen und der Gutschein für Sakrileg ist auch unterwegs, um in deiner Mailbox zu landen. PSN-Neulinge, die sich zwischen 19. und 30. November registrieren, erhalten einen Gutschein und können so Transformers gratis beziehen.
Und noch etwas ist ab heute neu: dank Firmware-Update auf Version 3.10 erhält auch die PS3 einige Facebook-Features integriert sowie so manche Designanpassungen. Vor einer Woche noch ein Grücht, jetzt also live für euch. Nach dem Klick könnt ihr euch ein entsprechendes Video zur Facebook-Integration ansehen. Auch die Friend List wurde überarbeitet und zeigt künftig nur noch den ausgewählten Kontakt umrahmt.
(via VG247, Playstation Blog, der Standard)
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Grafisch tut sich nicht wirklich viel und die Wii-Version behält den genialen Stil der DS-Games bei. Als anscheinend einzig neues Feature könnt ihr jetzt mit Hilfe der Wiimote “Einspruch!!!” erheben, in dem ihr die typische Handbewegung von Phoenix Wright nachahmt. Einige Screenshots zu Phoenix Wright für WiiWare findet ihr über unseren Quelllink. Wer die Serie nicht kennt sollte also spätestens im Jänner zuschlagen, um endlich persönlich diverse Bösewichter ins Kreuzverhör zu nehmen.
(via Siliconera)
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Die Erwartungen sind jedenfalls hoch, soll man mit dem Tablet doch Videos ansehen, Musik hören, Bücher lesen, Internet surfen,… und natürlich auch computerspielen können. Die Vision von so manchem: das Tablet ersetzt künftig “alles”. Egal ob iPod, Kindle, Netbooks, Spielkonsole – Apple vereinigt sie alle. Apropos Kindle, neben Büchern scheinen sich auch Zeitungen und Magazine im Hintergrund darum zu bemühen, via Apples neuem Gerät wiedergegeben zu werden. Kurzum: alle sind begeisert und warten nur noch darauf, bis Apple die Hardware 2010 veröffentlicht. Selbst wie Apples jüngster Spross auszusehen hat, können sich viele schon gut ausmalen. Hier einige Designvorschläge.
Erscheinen soll Apples Tablet im zweiten Halbjahr 2010 in zwei Versionen. Die teurere könnte 2.000 US-Dollar kosten und über ein OLED-Display verfügen, die günstigere Version setzt auf ein herkömmliches LCD-Display und läßt auf einen Preis zwischen 800 und 1.000 US-Dollar hoffen. Nicht gerade billig, aber das sind wir von Apple ja gewohnt.
Was hat das für uns Gamer zu bedeuten?
Anfangs vielleicht gar nicht mal so viel. Sollten die (überaus optimistischen) Vorhersagen jedoch zutreffen und sich Apples Tablet als Verkaufsschlager erweisen, dann könnte das Gerät mittelfristig den (Game-)Markt ordentlich umkrempeln. Wenn das Tablet schon nicht zur Konkurrenz für Heimkonsolen wird; der PSP 2 und dem Nachfolger des DS wir künftig eine noch rauere Brise umwehen. Zumal Apple selbst auch zunehmend ins Game-Business drängt. So hat das Unternehmen erst kürzlich in einer Stellenausschreibung nach einem Spieleentwickler für das hauseigene iPhone-Team gesucht. Bisher stammt erst ein Spiel – Texas Hold’em – im App Store von Apple selber. Das wird sich mit Sicherheit ändern. Ob mit dem Erscheinen des Apple Tablet wirklich kein Stein auf dem anderen bleibt wissen wir frühestens 2010. Das wird ein spannendes Gaming-Jahr!
(via AppleInsider, CNN)
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Dieses gute Stück kann für 6,73 Euro bereits euch gehören. Die Retro-Tasse im Pac-Man Stil sieht nicht nur umwerfend aus, sondern ändert nach der Befüllung mit heissen Getränken auch ihr aussehen. Dann verschwinden nämlich die Geister und das Level ist gesäubert. Doch Vorsicht, die Geister sind schneller wieder da, als einem lieb ist.
Da heisse Getränke in der kalten Jahreszeit sowieso Hochsaison haben ist dieses Häferl genau das Richtige, um jemanden ein ausgefallenes Geschenk zu machen oder sich aber auch selbst zu beschenken. Leider ist die Tasse nicht für den Geschirrspüler und die Mikrowelle geeignet. Kaufen könnt ihr euch das gute Stück bei Lazybone. Und wer etwas mehr investieren will, kann gleich diese “Tiernasen-Tassen” dazu bestellen.
(via Lazybone)
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Wie die LA Times vermeldet, hat Activision nun ein drittes Team für die Entwicklung von Call of Duty-Titel abgestellt. Im Moment bzw. bisher gab es mit Treyarch und Infinity Ward zwei Entwicklungsteams, welche jeweils zwei Jahre für neue Call of Duty-Titel Zeit hatten. Indem Activision ein drittes Team in die Pflicht ruft, könnten Treyarch und Infinity Ward entlastet werden und künftig 3 Jahre für die Entwicklung eines neuen Call of Duty-Titels Zeit haben. Das dritte Team könnte allerdings auch bedeuten, dass wir künftig mehr von Call of Duty pro Jahr hören dürfen, oder aber auch, dass Activision die Serie in eine neue Richtung treiben will. Wird jedenfalls spannend zu sehen, was das dritte Team rund um Call of Duty für uns entwickeln wird.
Während sich Activision also für die Zukunft der Melkkuh Franchise rüstet, bricht Modern Warfare 2 einen Rekord nach dem anderen und läßt dabei selbst Harry Potter ganz schön alt aussehen.
In gerade einmal 5 Tagen wurden mit Modern Warfare 2 satte 550 Millionen US-Dollar umgesetzt. Harry Potter und der Halbblutprinz schaffte im selben Zeitraum gerade mal 394 Millionen. Grand Theft Auto IV stemmte damals nach den ersten fünf Tagen 500 Millionen US-Dollar und muss nun den Platz an der Spitze räumen. Activisions CEO Bobby Kotick ist natürlich entsprechend happy und lobt Modern Warfare 2 für den größten “Entertainment Launch der Geschichte” und dafür, ein popkulturelles Phänomen geworden zu sein. Er geht sogar soweit zu behaupten, Modern Warfare 2 würde die Unterhaltungsindustrie neu definieren, da Millionen von Konsumenten Modern Warfare 2 spielen und sich so nicht mit anderen Medien beschäftigen würden. Weils so schön ist hier seine Aussagen im englischen Original:
“In just five days of sell through Call Of Duty: Modern Warfare 2 has become the largest entertainment launch in history and a pop culture phenomenon. The title’s success redefines entertainment as millions of consumers have chosen to play Modern Warfare 2 at unprecedented levels rather than engage in other forms of media.”
Bobby Kotick schätzt, dass bis zum Ende des vierten Quartals 12,5 Millionen Einheiten des Spiels abgesetzt werden können und damit über eine Milliarde Dollar weltweit umgesetzt wird. Damit falle Modern Warfare 2 in die selbe Kategorie wie Titanic oder Michael Jacksons Thriller mit dem einzigen Unterschied, dass es noch mehr Geld abwirft, da dabei die Gewinnspanne bzw. der Return on Capital größer ist.
Zum Vergleich: die Entwicklung von Modern Warfare 2 hat gerade einmal zwischen 40 und 50 Millionen US-Dollar gekostet und liegt damit unter den bisherigen Entwicklungskosten von beispielsweise Gran Turismo 5, welches bis jetzt 60 Millionen US-Dollar verschlang.
Wir sehen also, bei Activision läufts wie am Schnürchen und alles ist im giftgrünen Bereich. Ob wir mal erste Ermüdungserscheinungen der Franchise vermelden dürfen? Die Zukunft wird es zeigen. Zum Abschluss des Beitrags jetzt noch ein Vergleichsvideo der Wii-Version von Modern Warfare mit dem Xbox 360-Original. So viel schlechter schneidet Modern Warfare: Reflex gar nicht mal ab finde ich.
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Ob das hier nur Zufall ist, oder ob Konami tatsächlich damals bekannte Actiongrößen für ihren Packshot zu Contra “wiederverwendet” hat? Wir werden es wohl nie erfahren (und egal ists nebenbei auch). Möglich wäre es immerhin, da das Spiel nach den Filmen erschien. Und immerhin wissen wir jetzt, wie die Idealbesetzung einer Filmumsetzung von Contra aussehen würde. Mit diesem genialen Bild startet es sich gut in den Tag. Erinnern euch andere Packshots auch frappand an Movieposter oder ähnliches? Bitte melden!
(via Unrealitymag)
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Wie ihr sehen könnt gibts mit der ersten US-Werbung zum kommenden DS-Abenteuer The Legend of Zelda: Spirit Tracks das Erfreuliche gleich zu Beginn. Das Game erhielt vom offiziellen Nintendo Magazin satte 91%. Phantom Hourglass räumte zwar damals 95% ab, Spirit Tracks sei allerdings laut ONM das bessere Spiel. Soll uns sehr recht sein!
So eingestimmt kanns mit einer weiteren Meldung zu einem nicht ganz so erfolgreichen (im Vergleich zu den anderen Nintendo-Titeln) Spiel weitergehen. Shigeru Miyamoto kanns nicht lassen und hat sich wieder mal zu seinem Kind Wii Music geäußert. Allem Anschein nach wird es dazu bald eine verbesserte Version – nennen wir sie mal Wii Music Plus – geben. Shiggy hält sich zwar bedeckt, was konkrete Details zu Wii Music Plus angeht, gibt allerdings an, dass die Änderungen ähnlich tiefgreifend sein werden, wie diese schon bei Wii Fit Plus waren. Konkret sagte er zum Thema:
“Unfortunately, we don’t have any news we can talk about at the moment. But like Wii Fit Plus, it’s not really a sequel to the original Wii Fit – but we have added some features to improve the overall experience. It’s a kind of an enhanced version.”
Wii Music Plus wird, so es denn tatsächlich mal erscheinen wird, eine verbesserte Version von Wii Music darstellen. Ob Wii Music Plus dann auch von MotionPlus Gebrauch machen wird? Ich bin gespannt!
Und auch zum Wii-Nachfolger/Wii Plus/Wii lite/Wii HD/Wii auch immer gibt es Neuigkeiten zu vermelden.
Seitdem das Gerücht der “Wii HD 2010” die Runde macht, werden bekannte Nintendo-Persönlichkeiten mit Fragen diesbezüglich gelöchert. Natürlich wird heftigst dementiert. Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo Amerika, präsentiert uns eine (mehr oder weniger) einleuchtende Antwort, weshalb die Wii HD nichts weiter als ein Hirngespinst sei. Ein simples Update auf eine HD-Version der Wii sei schlicht und ergreifend nicht Nintendos Stil und auf keinen Fall der nächste Schritt des Unternehmens. Erst wenn fundamentale Dinge mit der aktuellen Konsole nicht mehr möglich seien, würde Nintendo eine neue Konsole auf den Markt bringen. Einfach nur ein HD-Update sei nicht der nächste Schritt. Neue Features und Möglichkeiten müssen also her, damit Nintendo mit einer neuen Konsole rausrückt. Bedenke man das, dann liege der Erscheinungstermin der neuen Nintendo-Konsole noch in weiter Zukunft. Ein Auszug seiner Aussagen:
“The way we at Nintendo do things is, you know, when we will move to a new generation, it’s because there are some fundamental things the [current] console cannot do. What that says is that simply the addition of HD capability will not be the next step for us. There will be more to it. There will be additional capability. There will be additional elements, and, given that, it is far into the future.”
Ich werde Reggie nächstes Jahr beim Wort nehmen, sollte tatsächlich eine neue Version der Wii auf den Markt kommen. Persönlich halte ich dieses Szenario nämlich für immer wahrscheinlicher, da die Konkurrenz immer stärker (und auch günstiger) wird und so Nintendo langsam aber sicher Handlungsbedarf hat. Und sieht man sich die unterschiedlichen Versionen des Nintendo DS an, dann weiß man, wieviel von Reggies Aussagen zu halten ist. Von wegen “fundamentale Änderungen”… Leider müssen wir noch Monate warten bis wir mehr wissen.
Zum Abschluss dieses Beitrages jetzt noch ein recht amüsantes Video, welches einen Typen zeigt, der zur Musik des Nintendo-Kanals tanzt.
(via Geekstir, Kotaku, Play.tm)
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Laut EA sollen alle bekannten Franchises und Markennamen von Pandemic weiterleben. Dazu gehören Spiele wie Full Spectrum Warrior, Destroy all Humans! und Mercenaries. Der aktuellste Titel von Pandemic, Saboteur, wird natürlich noch veröffentlicht. Laut Edge-Online sind strategische Entscheide, besonders das Einsparen von Kosten bei der Firmenstrukr, die Gründe hinter der Schliessung.
Die talentierten Jungs von Pandemic finden wahrscheinlich eine neue Stelle. Schade ist es trotzdem, wenn eine Erfolgsgeschichte wie diese auf der Basis von strategischen Entscheiden enden muss. Dass EA auf Kosteneffizienz pocht, ist vermutlich der anhaltenden Krise zuzuschreiben. Was zuviel kostet und zu wenig einbringt, wird wegrationalisisert. Vielleicht ist der “Aderlass” für einige der Mitarbeiter ja die Gelegenheit, ein neues, unabhängiges Studio zu gründen – so wie auch Josh Resnick und Andrew Goldman zuvor bei Activision beschäfigt waren, bevor sie Pandemic aufzogen.
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In der Famitsu sind inzwischen auch erste Scans zu No More Heroes: Heroes Paradise erschienen, an denen man aufgrund ihrer Größe allerdings nicht wirklich grafische Verbesserungen im Gegensatz zur Wii-Version ausmachen kann. Immerhin sieht man ein Bildchen zum Very Sweet Mode. Erscheinen soll der Port bereits am 25. Februar in Japan. Weitere Details und Videos folgen mit Sicherheit in Kürze. Wir sind gespannt. Den Scan der Famitsu gibts auf der nächsten Seite, hier seht ihr den Packshot zu No More Heroes 2: Desperate Struggle, welches das letzte No More Heroes-Game für Wii darstellen wird.
Vielleicht stellt No More Heroes nur den Beginn einer großen Wii-Port-Welle für Xbox 360/PS3 dar. Als nächstes könnte Muramasa folgen und erinnert euch: auch Capcom bekundete bereits Interesse an Portierungen. Da ab 2010 auch Xbox 360/PS3 über Bewegungssteuerung verfügen, dürfte eine weitere “Portierungshürde” gefallen sein. Einzig auf die Verkaufszahlen bin ich schon sehr gespannt. Ob No More Heroes auf den “Core-Konsolen” von Microsoft und Sony der große Hit wird? Wir wissen es in wenigen Monaten.
(via Kotaku, NintendoEverything, Siliconera)
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Dass Microsoft sein Xbox 360-Zubehör nicht eben “billig” verkauft, zeigte schon der bisherige WLAN-Adapter (60 EUR neu) oder die Festplatten. Eine Xbox 360-Festplatte mit 120 Gigabyte kostet im Handel ungefähr 120 Franken. Bereits ab 90.- gibt es externe Festplatten mit einem Terrabyte Speicherplatz…
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Nahezu jede Konsole bekommt ihr jährliches Update zu Call of Duty, so auch Apples iPhone und der iPod Touch. Mich wundert es ja, dass es keine Version für die PSP und die PS2 gibt, aber Activision scheffelt ja auch so genug Kohle.
Call of Duty: World at War: Zombies heißt die Version des Kriegsspiels für iPhone und iPod Touch und bezieht sich im weitesten Sinne auf den (soweit ich mich erinnere in Deutschland der Zensur zum Opfer gefallenen) Zombiemodus aus World at War. Die Grafik von World at War: Zombies kann als gelungen bezeichnet werden, ansonsten gibt es nicht viel Positives über den Titel zu berichten. Das Game kostet nämlich vergleichsweise teure 10 US-Dollar und bietet gerade mal ein kleines Level um sich auszutoben. Aber Activision wird mit Sicherheit weitere (kostenpflichtige?) Level nachschieben.
Immerhin kann via WiFi mit bis zu vier Spielern gleichzeitig ans fröhliche Zombiemetzeln gegangen werden. Ein Leaderbord ist ebenfalls mit von der Partie und selbst Achievements scheint das Spiel zu enthalten. Wer also von Call of Duty nicht genug bekommt, und ein iPhone bzw. einen iPod Touch sein Eigen nennt, kann zuschlagen. Ob 10$ für gerade mal ein Level gerechtfertigt sind, darf jeder für sich entscheiden…
(via /gamer)
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In elf Tagen erscheint Resident Evil: Darkside Chronicles auf dem Markt, übrigens auch im Bundle mit dem meiner Meinung nach überflüssigen Wii Zapper. Zum Game selbst gibts von meiner Seite nicht viel zu sagen. Erste Reviews sind online und Darkside Chronicles staubt durchgehend solide 8er-Wertungen ab und dürfte so für Rail Shooter-Fans und/oder Fans von Resident Evil: Umbrella Chronicles einen Pflichtkauf darstellen. Immerhin scheint Darkside Chronicles einige Dinge (Tiefgang, Länge, Grafik) besser zu machen als der Vorgänger und CVG veröffentlichte heute auch noch ein paar neue Screenshots zum Zombiefest.
Alles paletti also, weshalb ich diesen Beitrag jedoch bringe liegt an folgendem Video auf Gametrailers, welches ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet. Klickt auf den Link, wartet ein paar Minuten und ihr wisst, weshalb ich diesen Trailer hier nicht einbinden konnte.
(via GameTrailers)
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Wie es aussieht werden Dead Space 2 und God of War III über einen Online-Multiplayer-Modus verfügen. “Wie es aussieht” deshalb, weil es diesbezüglich noch keine offizielle Bestätigung seitens der Hersteller gibt. Allerdings sucht EA für Dead Space 2 bereits per Jobinserat einen “Senior Online Level Designer” welcher fähig sein sollte “extremely fun, satisfying and polished multiplayer levels” zu kreieren. Und God of War III beinhaltet allem Anschein nach einen online-Koop-Multiplayer-Modus. Dies will zumindest jemand von The Gamer Access auf einer offiziellen Sony-Seite entdeckt haben.
Online-Multiplayer gehört heutzutage (scheinbar) bereits zum guten Ton. Selbst erstklassige Singleplayer-Games, wie beispielsweise Uncharted, erhalten in ihrer Fortsetzung einen Online-Multiplayer-Modus spendiert. Solange dadurch nicht das Hauptspiel leidet sollte das auch kein Problem darstellen. Das alles geschieht natürlich nur, um die gestiegenen Kundenansprüche zu befriedigen. Man könnte den Herstellern allerdings auch unterstellen, Online-Modi hauptsächlich dafür einzubauen, um mehr Geld zu lukrieren. Zum Beispiel durch kostenpflichtige Zusatzmaps und neue Inhalte etc.
Activision gibt dieses Vorhaben auch ohne weiteres zu und will (Call of Duty)-Kunden “melken”:
“Es gibt definitiv das Bestreben, in dem wir Potential sehen, besonders wenn man sich verschiedene Geschäftsmodelle anguckt, mit denen man den Online-Part monetisieren kann. Da gibt es einen guten Wissensaustausch zwischen den Jungs bei Blizzard und unseren Online-Spezialisten.”
Zusätzliche Inhalte und eventuell sogar ein kostenpflichtiges Abo scheinen also nicht mehr in all zu großer Ferne zu liegen. Aber das sind wir ja vom profitgierigen Robert Kotick ja inzwischen gewöhnt. Ein Trend in diese Richtung scheint sich jedoch bereits abzuzeichnen. So scheint Fable III ebenfalls auf Zusatzeinnahmen aus dem Onlinegeschäft zu setzen. Sind Online-Modi für euch mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil von Games geworden? Oder anders gefragt: stellt für euch das Vorhandensein eines (wie auch immer gearteten) Online-Modi ein gewichtiges Kaufkriterium dar und wäret ihr auch bereit, für das “Onlineerlebnis” extra zu bezahlen? Ich für meinen Teil bin da ja sehr skeptisch…
(via The Gamer Access, VG247, 4Players)
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Seit einiger Zeit läuft übrigens auch ein Beta-Test, allerdings nur in den USA. Wer wie darin aufgenommen wird, weiss man allerdings nicht. Auch konnte man bisher keinerlei Eindrücke über etwaige Impressionen aus der Beta lesen – kurz, es gibt immer noch keine nachvollziehbaren Beweise, dass das Game-Streaming tatsächlich für eine breite Masse funktionieren soll.
Immerhin: Ende September konnte Onlive in einer Finanzierungsrunde Unternehmen wie AT&T, Autodesk oder Warner Bros. überzeugen, als Investoren Geld in das Streaming-Projekt zu pumpen. Angeblich kamen zwischen 500 und 750 Millionen US-Dollar zusammen; der Betrag soll zur Finanzierung der benötigten Server-Struktur für den Start in den USA dienen. Man kann davon ausgehen, dass Investment Firmen und renommierte Unternehmen wie AT&T nicht in ein Prinzip investieren, das nicht funktioniert – Perlman und die Onlive-Crew scheinen also ihre Streaming-Dienste überzeugend präsentiert und verkauft zu haben.
Trotzdem: Noch immer gilt die im Sommer getroffene Aussage, Onlive werde diesen Winter in den USA an den Start gehen, was ich kaum glauben kann. Würde das Prinzip funktionieren, dann wäre Onlive ein mächtiger Schritt in die Zukunft – ein Schritt, der den “klassischen” digitalen Vertrieb per Download gleich überspringt und ganz neue Möglichkeiten des Gamings eröffnet. Gemessen an der Grösse dieser Veränderungen hört man aber erstaunlich wenig vom Game-Streaming – und das wird auch so bleiben, solange keiner der beiden Services einen brauchbaren (und auch für Medien verfügbaren) Test offeriert. Joystiq konnte zwar an der E3 einen Blick auf Onlive werfen und zeigte sich positiv überrascht. Den angekündigten Betatest-Zugang hat das Blog aber bis heute nicht erhalten.
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Nicht erst seit dem Eintritt von Microsoft ins Konsolenbusiness zelebrieren Gamer immer wieder den “Konsolenkrieg”. Während sich in Foren Fanboys die technischen Details mit all ihren Interpretationsmöglichkeiten gegenseitig an den Kopf werfen, argumentieren auf Blogs und Gameportalen viele Autoren gerne mit Verkaufszahlen. Als erfolgreichste Konsole gilt jene, die am meisten Einheiten verkauft und damit den “Krieg” gewinnt. Typischer Ausdruck von Schwarz-Weiss oder Gut-Böse-Denken. Natürlich hat jeder Spieler, auch abhängig von den Konsolen in seinem Wohnzimmer, eine eigene und subjektive Sichtweise auf die Sache und als “Gewinner” geht jenes Gerät hervor, dass einen aus irgendwelchen Gründen ans Herz gewachsen ist. Was man nicht kennt, kann man schliesslich auch nicht einschätzen und Fremdes ist uns Menschen ja sowieso nicht geheuer. Mit den Verkaufszahlen der Konsolen hat diese Hitparade der eigenen Lieblings-Hardware allerdings relativ wenig zu tun. Angenommen, Sony geniesst dank der PS3 Slim und den kommenden Exklusiv-Titeln längerfristig Aufwind und überholt Microsofts Xbox 360 in Sachen weltweiter Verkaufszahlen – gibt Microsoft dann auf und zieht sich aus dem Konsolenbusiness zurück? Hat Sony dann gewonnen, aber eigentlich auch nicht, weil Nintendo ja sowieso schon am weit voraus ist (aber die Wii zählt ja nur halb)?
Natürlich nicht. Das reine Betrachten der abgesetzten Einheiten einer Konsole sagt sehr wenig darüber aus, ob ein Gerät auch wirklich erfolgreich ist. Nebst den Verkaufszahlen beeinflussen noch verschiedene andere, gleichfalls wichtige Faktoren den kommerziellen Erfolg einer Konsole. Natürlich sagt die Anzahl verkaufter Einheiten etwas über den Erfolg aus; dass die Wii (laut VG Chartz) mehr als doppelt so viele Einheiten abgesetzt hat als die PS3, ist ein deutliches Anzeichen für die (noch?) schwächelnde Leistung der Konsole aus dem Hause Sony. Und jede abgesetzte Konsole ist die Basis für weitere Einnahmen durch Spiele. Zudem kann man eher damit rechnen, dass die Käufer rein aus Gewohnheit auch bei der kommenden Konsolengeneration wieder zu dieser Marke greifen. Trotzdem: Verkaufszahlen dürfen nicht als einziges Merkmal herangezogen werden. Folgende Faktoren sind ebenfalls entscheidend:
Kosten und Gewinn bzw. Verlust pro Konsole
Wie erfolgreich eine Konsole ist, hängt auch davon ab, wie viel Verlust der Hersteller einfährt. Microsoft hat zwar im Moment die Nase in Sachen verkaufter Einheiten vorne, könnte aber theoretisch damit einen höheren Verlust eingefahren haben als Sony (praktisch dürfte aufgrund der hohen Produktionskosten für Blu-ray-Laufwerk und Cell-Architektur tatsächlich Sony am kürzeren Hebel sein). Eine Ausnahme bildet in der gegenwärtigen Generation übrigens Nintendo. Man nimmt an, dass die Kosten für eine Wii mittlerweile knapp 90$ betragen. Nintendo macht also untypischerweise auch mit dem Verkauf der Geräte Gewinn. Zudem musste Nintendo als einziges Unternehmen den Verkaufspreis der Wii über lange Zeit nicht senken, ohne sinkende Verkaufszahlen fürchten zu müssen.
Nachfolgende Spieleverkäufe
Wie oben erwähnt schieben die Einnahmen aus den Spieleverkäufen die zuvor roten Zahlen der Konsolenhersteller zurück über die Null-Linie in den Gewinnbereich. Entscheidend ist deshalb auch die Frage, welche Spieler sich später wieviele Games kaufen. Beispiel: Nintendo macht zwar mit der Wii Gewinn und verkauft doppelt so viele Konsolen wie Sony mit der PS3. Aber wenn jeder Wii-Spieler im Durchschnitt nur drei (erst noch billigere) Wii-Spiele kauft, jeder PS3-Besitzer aber 9 teure PS3-Games, geht es Sony unter Umständen gar nicht so schlecht dabei. Zumal im konkreten Beispiel die Playstation 3 als Multimedia-Talent auf längerfristigen Einsatz ausgelegt ist und wohl auch abseits von spielerischen Tätigkeiten mehr zum Einsatz kommt, als die Wii.
Nintendo ist am erfolgreichsten, gleichzeitig aber auch am gefährdetsten
Es hat Platz für alle
Die Spiele entscheiden
Den Erfolg einer Konsole an den Verkaufszahlen zu messen, ist nicht vollkommen verkehrt. Und natürlich stehen die Konsolenhersteller in Konkurrenz zueinander; besonders Microsoft und Sony. Aber sich ständig auf einen “Krieg der Konsolen” zu berufen und als einziges Argument Verkaufszahlen ins Feld zu führen, ist Unsinn. Diese Sichtweise vernachlässigt die Kalkulation der Hersteller, sie nimmt keine Rücksicht auf das Lizenzmodell, die Grösse der Unternehmen, kurz: Die wirtschaftlichen Faktoren, die nebst den Verkaufszahlen darüber entscheiden, ob eine Konsole am Markt erfolgreich ist. Und sogar wenn sie ein finanzielles Desaster ist, legt sie vielleicht den Grundstein für einen guten Nachfolger – siehe Xbox und Xbox 360.
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Betrachtet diesen Artikel als Gipfelpunkt eines nicht gelungenen Verwertungs- und Essensrestenjournalismus. Und nun zur eigentlich Top-Meldung des Tages: Final Fantasy XIII, so gab Square Enix offiziell bekannt, so zeitgleich in den USA und in Europa am 9. März 2010 erscheinen (PS3/Xbox 360). Um diesem verfehlten Artikel einen informativen Beigeschmack zu verpassen, sei angemerkt, dass der Abstand zwischen dem Release in Japan und dem in westlichen Märkten noch nie so gering war wie beim dreizehnten Teil der Reihe. Sonst klaffte dazwischen immer eine riesengroße Schlucht. Nein, ich finde den Artikel nicht lustig. Er ist ziemlich bescheuert. Aber ich werde ihn trotzdem veröffentlichen. Die verlorene Zeit sollte sich ja materialisieren, um dem gefühlten Zeitverlust nicht völlig verfallen zu sein. Zur Entschuldigung noch ein neues Video zu FFXIII. Square Enix sei gedankt.
Jetzt begebe ich mich auf die Suche nach der verlorenen Zeit.
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Bereits 2002 überraschten die Larian Studios Presse und Spieler gleichermaßen positiv mit ihrem Diablo-Klon Divine Divinity und dem nur leicht veränderten Spin-Off Beyond Divinity. Sieben Jahre später sind die Wurzeln noch immer zu erkennen, allerdings wurde dieses Mal ein waschechtes Rollenspiel in 3D abgeliefert.
Scheinbar sind viele der Tester ein wenig vergesslich oder neu in dem Geschäft, denn Divinity II wird vielerorts als “Überraschung” gefeiert. Mir war der Titel aber, um ganz ehrlich zu sein, auch absolut kein Begriff vor dem Test. Ich gehe allerdings sehr gerne total unverbraucht an ein Spiel. Besonders spannend erschien mir, eine europäische Produktion dem Bioware-Monstrum Dragon Age: Origins gegenüberzustellen (Test hierzu folgt). Beide locken mit Drachen im Titel und welcher Rollenspieler kann da schon widerstehen? Der Vergleich muss noch ein wenig warten, heute lest ihr erst mal meine Gedanken und Einschätzungen zu Divinity II Ego Draconis.
Unser Fazit: Divinity II ist genau das richtige Spiel für verregnete Herbsttage. Man taucht vollständig ab in seine Welt und verlässt Rivellon erst, wenn jeder Millimeter erkundet und jede noch so beiläufige Quest erledigt wurde. Trotz holprigem Start, teils schwacher Technik und hässlichem Interface, lässt einen die gelungene und hochgradig süchtig machende Mischung aus Elementen von Gothic, Drakan und Diablo so schnell nicht mehr aus ihrem Bann. Die Larian Studios haben ein wundervolles Universum voller Drachen, Zeppeline, Trolle und Ritter erschaffen. Um das Action-lastige Gameplay wurde genau die richtige Dosis Rollenspiel-Elemente herumgesponnen und auch der Humor kommt nicht zu kurz (ein Charakter sammelt bspw. “erotisch gravierte Kanonenkugeln”). PC-Spieler, die mit vergleichbarer Kost überschüttet werden, gähnen leicht gelangweilt. Xbox-Besitzer freuen sich über eine seltene Gattung auf ihrer Konsole.
8/10 – Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert.)
Wir bedanken uns bei dtp Entertainment für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.
Divinity II Ego Draconis (PC, Xbox 360 [getestet])
Entwickler: Larian Studios
Publisher: dtp Entertainment
Im Staate Rivellon sind die Drachen los! Lange galten sie als ausgestorben, doch jetzt müssen die Drachenritter wieder in den Kampf ziehen und die Bevölkerung beschützen. Zu Beginn sind wir noch einer von ihnen, doch schon nach kurzer Zeit, wer hätte das bei dem Titel vermutet, schlagen wir uns auf die andere Seite. Als Drachenritter vermögen wir uns jederzeit in eines der urtümlichen Geschöpfe zu verwandeln. Viel mehr Spannung hält die Story aber nicht bereit, der übliche Kampf gut gegen böse entbrennt auch hier wieder auf’s neue.
So ist es auch nicht die Story, die einen weiterspielen lässt, sondern die wirklich dichte Atmosphäre der Fantasywelt, das “nur noch diese Quest”-Gefühl und die Suche nach immer besserer Ausrüstung, um es diesem Goblin, der einen eben noch windelweich geprügelt hat in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Ego Draconis macht es einem zu Beginn nicht leicht es zu mögen, doch erstaunlicherweise vermögen all die Unzulänglichkeiten es nicht, einem den Spielspaß zu vermiesen.
Die Generation des Charakters geht erfreulich schnell von der Hand, beschränkt sie sich doch lediglich auf die Auswahl einiger weniger Äußerlichkeiten, wirkliche Klassen gibt es keine. Man bestimmt selbst im Verlaufe des Spiels, welche Fähigkeiten man seinem Alter-Ego spendiert und erstellt so entweder einen Magier, Priester, Kämpfer oder Waldläufer; oder, was weitaus wahrscheinlicher ist, eine der vielen Mischformen. Das kommt auf der einen Seite einem einfachen Einstieg zu gute, überfordert aber auf der anderen den Anfänger vielleicht etwas.
Es dauert einige Zeit, wie bereits erwähnt, bis man sich an alle Eigenarten gewöhnt hat. Zu erwähnen wäre hier z.B. dass der Charakter so wirkt, als würde er leicht über dem Boden schweben oder dass der kleine Zeiger der Zielerfassung (für Kämpfe und Gegenstände) manches Mal ein wenig zickig reagiert. Doch das Spielgefühl macht diese Mängel schnell wieder vergessen. Die Welt wirkt durch die vielen unterschiedlichen und gesprächigen Charaktere, die ihren Namen auch wirklich verdienen, sehr lebendig. Die Quests geben einem niemals das Gefühl, eine unwichtige Aufgabe zu erfüllen. Immer haben sie auch einen Kontext zu den Figuren und ihren Beziehungen untereinander. Die ausgesprochene Härte hat zudem ihren ganz eigenen Reiz. Auch wenn man wirklich, wirklich oft ins Gras beißt und sich viel zu oft ärgert, dass man nicht gespeichert hat, geht niemals die Motivation flöten. Viel zu groß ist der Drang, Rivellon auch die letzten Geheimnisse abzulocken und davon gibt es reichlichst.
Hat man endlich den Drachenturm als Dreh- und Angelpunkt seiner Operationen befreit, dreht das Spiel erst so richtig auf. Neben der Möglichkeit, sich jederzeit dorthin zu beamen, lassen sich die wichtigsten Lehrmeister, zu denen man vorher in der Weltgeschichte herumreisen musste, durch ein einfaches Menü besuchen. Auch wenn es den Kampfszenen als Drache ein wenig an Tiefgang mangelt, machen die Erkundungstouren eine Menge Spaß. Auf Tag- und Nachtwechsel muss man übrigens verzichten, Lebenspunkte lassen sich nicht im Schlaf regenerieren und das Inventar ist stark begrenzt (bis man endlich den Turm erreicht, bereitet das arges Kopfzerbrechen). Die NSCs juckt es auch kein bisschen, wenn man ihnen direkt vor ihrer Nase etwas wegklaut. Als Drache hat man eigene Fertigkeitspunkte, andere Ausrüstungsgegenstände und spezielle Zaubersprüche. Die Dungeons sind optisch sehr fantasievoll gestaltet, haben hin- und wieder leichte Rätselkost zu bieten, aber lassen keinen Raum sich darin zu verirren.
Was wir mochten:
Drei Spiele auf einmal? Das geht nun wirklich nicht - Doch! Aus Gothic kennen wir die unbarmherzige und nicht an unser Level angepasste Welt (häufiges ableben) – die Gegner fühlen sich stets eine Nummer zu groß an. Glücklicherweise darf der Schwierigkeitsgrad jederzeit verstellt werden, ohne Auswirklung auf die Achievements (allerdings spielen nur Looser auf einfach). Aus Diablo stammen das ultra-simple Kampfsystem – wir hämmern unentwegt auf die Angriff-Taste, die Spezialfähigkeiten und die Potions – und die Seltenheitsgrade der Ausrüstung. Die Fähigkeit, sich mit einem Drachen in die Lüfte zu erheben, haben wir bereits bei Drakan kennengelernt. Der Unterschied hier: Alle Bodeneinheiten verschwinden und werden durch spezielle Verteidigungsmaßnahmen und Lufteinheiten ersetzt. Zum Glück ist Ego Draconis aber mehr, als nur die Summe seiner Teile. Alle Elemente verschmelzen zu einem großen stimmigen Ganzen.
Queststruktur - Das (unübersichtliche) Tagebuch, welches jede gefundene Quest notiert, ist schon nach kurzer Zeit mit Aufgaben prall gefüllt. Auch abseits davon existieren eine Menge Dinge, die entdeckt und erledigt werden wollen. Die auf der Verpackung versprochene “dynamische Queststruktur” kann sich wirklich sehen lassen. Es ist egal, ob man bereits Ziele erfüllt, bevor man überhaupt darüber Bescheid weiß, die Missionen können jederzeit abgeschlossen werden. Viele Gegenstände und Gesprächsoptionen erscheinen erst dann, wenn man von einer Person etwas darüber erfahren hat. Auf diese Art kann ein einzelner Auftrag schon mal auf bis zu drei unterschiedlichen Wegen erfüllt werden.
Erfreulich Bug-fei - In der heutigen Zeit ist es leider schon fast zur Gewohneit geworden, dass ein Spiel, je mehr Freiheiten es dem Spieler erlaubt, auch gleichzeitig viele Fehler aufweist. In der intensiven Testphase sind lediglich ein schlimmer Bug und einige Abstürze aufgetreten, ein unwichtiger Quest ließ sich nicht erfolgreich absolvieren, aber das war’s auch schon. Kleinere “Glitches”, wenn man sie so nennen mag, sind sehr viele vorhanden, sie wirken sich aber zum Glück nicht negativ auf den Spielspaß aus. Trotzdem ist häufiges speichern absolut Pflicht! Scheinbar erkennt das Programm sogar, wenn man feststeckt und “befreit” den Charakter dann sogleich. Sehr löblich!
Der Guido-Faktor - Man merkt, dass die belgischen Entwickler eng mit einem deutschen Publisher zusammen gearbeitet haben. Jeder einzelne NSC quasselt munter drauf los, nur selten gibt die Synchro Grund zu meckern. Gleiches gilt für die guten Bildschirmtexte, die gut angepasst, nahezu frei von Rechtschreibfehlern und ohne peinliche Abkürzungen (*hust* Oblivion) daherkommen. Im Vergleich zu manch anderem Titel klingen die Vielzahl der Gespräche auch natürlich und nicht aufgesetzt.
Nicht gefallen hat uns:
Technik der letzten Generation - Die Welt mag künstlerisch schön gestaltet sein, jedoch offenbaren sich auch einige Schwächen. Die klobig animierten Charaktere sehen bei näherer Betrachtung schlimm aus, die Musik und die Zwischenszenen kommen regelmäßig ins Stocken, Gespräche und Musik werden mal extrem laut oder leise, unregelmäßig kann man sich nur noch ruckelnd vorwärts bewegen (Einbruch der Framerate), der Aufbau einiger Details findet quasi direkt vor den Füßen statt und die Kamera macht einen zu Beginn seekrank. Solange man sich in der Oberwelt bewegt, wird gestreamt, jeder noch so kleine Locationwechsel (sogar in ein Haus), hat jedoch spürbare Ladezeiten zur Folge.
Interface hässlich wie die Nacht, nur acht Quickslots - So eine grausige Menüführung sieht man selten. Gewöhnlicher Text dominiert und wird von unansehnlichen Icons aufgebrochen. Wenigstens bleibt so die Übersicht gewahrt. Einige Tasten des Joypads bleiben ungenutzt, wir dürfen bei der großen Zahl an möglichen Fähigkeiten nur das D-Pad und die bunten Knöpfe belegen. Von letzterem macht der A-Knopf zusätzlich noch Zicken, lässt sich nur widerwillig belegen oder will manchmal aus heiterem Himmel eine Zuweisung erhalten.
Ausrüstung vergleichen in Shops unnötig kompliziert - Gerade in diesem so wichtigen Punkt wurde extrem geschlampt. Es gibt keine Möglichkeit, die Gegenstände aus den Läden denen im Inventar gegenüberzustellen. Man muss genau wissen, was man will und ist mit viel Kopfrechnen beschäftigt. Aufgrund dieser Tatsache geht man dazu über, fast keine Waffen mehr zu kaufen, sondern sich lediglich auf die gefundenen zu verlassen.
Moralische Entscheidungen en Masse, aber wofür? - Quasi in jeder zweiten Quest wird von einem verlangt, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Allerdings kann man dabei meistens nicht wirklich gut oder böse sein, sondern lediglich loyal gegenüber einer Fraktion. Wie man sich jeweils entscheidet hat jedoch keinerlei Einfluss auf das große Ganze, sondern nur auf die aktuelle Quest.
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Natürlich kann man sich kleine Sticheleien gegenüber Sony nicht wirklich verkneifen. So musste man in der Pressemitteilung ja unbedingt des Playstation Network mit einem kleinen Seitenhieb gedenken: “Xbox 360 continues to pull ahead of the competition when it comes to delivering on a complete home entertainment experience and we think that Xbox Live currently is about 12 to 18 months ahead of its main rival PlayStation Network when it comes to offering service and content beyond traditional games,” so Martin Olausson, der Direktor von Digital Media Research bei Strategy Analytics. Ist die 360 nicht ein Jahr früher als die PS3 herausgekommen?
Hierbei wird Bezug genommen auf die nächste Woche eingeführten neuen XBL-Funktionen, die sich um die Implementierung von Facebook, Twitter und Last.fm (Personalisierung der Playlists) erweitern werden. Um die Feierlaune in orgiastischen Ausmaße ausarten zu lassen, eine weitere Bestmarke: Major Nelson hat in seinem Twitter-Account bekannt gegeben, dass kürzlich über 2 Millionen User gleichzeitig über Xbox Live eingeloggt waren (New Record!). Modern Warfare 2 ist wohl wie ein monströser Monstertruck, der überall seine profilreichen Spüren hinterlässt.
(via Destructoid.com, Gamasutra.com, Xbox.com)
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