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Die Pflege eines Weblogs kostet Zeit. Die Pflege von drei Weblogs kostet zuviel Zeit - vor allem, wenn man noch eine ganze Reihe anderer Interessen (Nachwuchs, BodyPump, Vorträge, Musik, Bücher, Kochen etc.) und auch noch beruflich reichlich zu tun hat.
Deshalb habe ich mich schweren Herzens entschlossen, dieses Weblog einzustellen. Ich bin mir noch nicht sicher, was hier demnächst auf dieser Internet-Seite zu finden sein wird - aber eines ist sicher: Mit “kein thema.” ist spätestens am 31. März diesen Jahres Schluss.
Da ich das Bloggen natürlich nicht ganz sein lassen kann, werde ich mich zukünftig auf das Corporate Weblog meiner Firma Cubic Consulting konzentrieren. Klar, dass der Themenmix dort ein anderer ist - wer jedoch auch zukünftig Interesse an meinen Internet-Fundstücken, queren Gedankengängen und den BodyPump-Tracklists haben sollte, der möge doch einfach mein Twitter-Profil verfolgen:
Bestimmt werde ich auch demnächst bei dem einen oder anderen Social Network aufschlagen und dort meine Video- und Foto-Favoriten unterbringen. Gibt ja so einige, die sehr interessant sind…
Für eure Leser-Treue, Kommentare, Diskussionen, Beschimpfungen, Auseinandersetzungen und Tipps möchte ich mich auf jeden Fall bedanken. Und zwar mit der weltbesten Verabschiedungsformel, die jemals geschrieben wurde (aber leider nicht von mir stammt):
“So long, and thanks for all the fish!”
Alter Schwede… wer hätte gedacht, dass es so mühsam sein kann, einen Server neu aufzubauen und danach das Backup aller Domains dieses Servers wieder einzuspielen.
Also ärgert euch bitte nicht über die noch verbliebenen Macken hier (z.B. das Verhäckseln einiger Umlaute), ich werde mich da demnächst drum kümmern.
Erstaunlich, erstaunlich: Wer da jetzt mit SChmutz beworfen wird, ist nicht - wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre - Barack Obama, sondern der derzeit führende im Republikaner-Vorwahlkampf, John McCain. Hintergrund: Offenbar trifft wieder einmal der alte Spruch “je oller, je doller” zu, so denn die Story der New York Times sich als wahr erweisen sollte. Laut NYT hatte der Republikaner nämlich mit einer Lobbyistin namens Vicki Iseman das, was die Amerikaner eine “romantic relationship” nennen. Wir Deutschen haben dafür ja nicht so schöne Ausdrücke, bei uns würde es heißen “Affäre”, “flachgelegt” oder kurz “gevögelt”.
Wie dem auch sei, wirklich großartig finde ich seine via Associated Press (AP) verbreitete Reaktion auf die Story der NYT. Zitat:
“It is a shame that the New York Times has lowered its standards to engage in a hit and run smear campaign. John McCain has a 24-year record of serving our country with honor and integrity. He has never violated the public trust, never done favors for special interests or lobbyists, and he will not allow a smear campaign to distract from the issues at stake in this election. Americans are sick and tired of this kind of gutter politics, and there is nothing in this story to suggest that John McCain has ever violated the principles that have guided his career.”
Nochmal in Zeitlupe zum Nachsprechen:
“Americans are sick and tired of this kind of gutter politics”
Ach so. Ja, nee, schon klar. Wie war das noch mit dem Impeachment-Verfahren gegen Bill Clinton? Von wem ging das denn aus? Und welche Partei in den USA hat diese Kampagne mit großem Aufwand betrieben? Na? Genau :-)
Aber gut zu wissen, dass jetzt, wo ein Republikaner seine Körperteile nicht dort behalten konnte, wo sie nach öffentlicher Moral hingehören, die Amerikaner plötzlich genug von so etwas haben.
In Hamburg ist ja in wenigen Tagen Bürgerschaftswahl. Für die Nicht-Hanseaten: Das ist so etwas wie bei euch die Landtagswahl, nur unaufgeregter. Hanseaten machen sich nicht sonderlich viel aus Politik.
Die derzeit regierende CDU schickt Hamburgs Ersten Bürgermeister, Ole v. Beust, erneut ins Rennen. Stylische Plakate, hübsch fotografiert und komplett ohne Aussage. Nun ja.
Die Grünen haben bestimmt auch eine/n Spitzendkandidat/in/es, ich weiß allerdings nicht, wer das sein mag. Bei der Grünen-Wahlwerbung fallen mir immer nur die Fehler auf (zum Beispiel das spiegelverkehrte Foto von Teller und Essbesteck) und die ungewollte Ironie (”Richtig grün wählen” - für wie blöd die wohl ihre eigenen Wähler halten?).
Die FDP - laut Wahlomat die Partei, die ich wählen soll - macht einen unglaublich dilettantischen, langweiligen Wahlk(r)ampf. Mal abgesehen von Forks scheußlicher Fliege leutet die Botchsaft “Schwarz-Grün verhindern”. Hallo? Rot-Rot-Grün wäre deutlich schlimmer - und bevor es zu Schwarz-Grün in Hamburg kommt, fließt noch viel Wasser die Elbe runter.
Doch dann: Der Kracher dieses Wahlkampfes. Die Kampagne der SPD. Naumann heißt der Kandidat, aber merken kann sich das in Hamburg keiner. Und bekannt ist er eigentlich auch nur als der Typ, der sich hinter seiner Kaffeetasse versteckt. In der gesamten ersten Phase des Wahlkampfes war der SPD-Spitzenverliererkandidat auf Plakaten zu sehen. Einmal versteckt er sich hinter seiner Kaffeetasse, einmal malt er Strichmännchen in seinen Terminkalender (Kaffeetassee wieder prominent im Bild). Will jemand einen Bürgermeister, der, statt zu arbeiten oder anzupacken, den ganzen Tag nur am Schreibtisch hockt und Kaffee schlürft? Ich glaube nicht.
Die aktuelle (heiße) Phase des SPD-Wahlkampfes ist übrigens keinen Deut besser. Da wird ein Intellektueller im “Dialog” mit Hafenarbeitern gezeigt. Und zwar mit einem Hafenarbeiter mit Schnauzbart - wo doch jeder weiß, dass diese Rotzbremse in Hamburg auf alles andere als Sympathie stößt. Aber das ist nicht mal das Schlimmste, sondern dass dazu irgendwas von Arbeitsplatzssicherheit gefaselt wird, wo sich doch die SPD explizit gegen eine Elbvertiefung ausspricht - obwohl genau diese Elbvertieung wichtig ist, will Hamburgs Hafen auch zukünftig bei den europäischen Top-Häfen mitspielen.
Naja, und zum SChluss natürlich noch die Sache mit der Einheitsschule. Nachdem das Experiment Gesamtschule ja nun grandios gescheitert ist, übernehmen die Linken aller drei Farben einen zweiten Anlauf. Dieses Mal halt “Einheitsschule”. Tolle Wurst. Wobei, die privaten Schulen (von einigen ja gern als Kader- und Eliteschmieden, Besserverdienerschulen oder sonstwie bezeichnet) wird’s freuen. Ich zumindest würde meine Kinder auf gar keinen Fall auf eine Einheitsschule schicken - so viele Selbstverteidigungs- und Sprachkurse kann ich einfach nicht finanzieren. Nee, wenn die Einheitsschule kommt, bekommen wir erst eine richtige Zwei-Klassen-Gesellschaft - die “Billigheimer” von der “Einheitsschule” (klingt schon so nach Einheitsbrei) und die Eliten von den Privatschulen.
Deshalb zum Thema Naumann dieses Funstück hier aus Hamburg:

Ich habe nichts gegen PR-Leute. Wirklich nicht. Okay, zumindest hier in Hamburg sind die meisten ziemlich aufgeblasene Heißlüfter, aber sei’s drum. Aber irgendwie können sie einem beinahe leid tun, die PRler. Weil, das mit dem Internet - das kapieren die einfach nicht. Jüngstes Beispiel: Melanie Huber (nein, nicht die Klarinetten-Lehrerin oder das Kosmetikstudio, welche Google auf Platz 1 und 2 der SERPs anbietet, sondern die von Kilroy PR).
Frau Huber versucht gerade, alte (aber gute!) Ideen von Martha Rogers und Don Peppers unter dem neuen Buzzword “Conversational Marketing” unters Volk zu bringen. Conversational Marketing? Aha… Cluetrain Manifest, ick hör dir trapsen. Muss das denn sein? Nur, weil man selbst nichts zu sagen hat, etwas von anderen nachplappern und mit einem neuen Label versehen? Ich weiß ja nicht. Aber sei’s drum, darum geht’s momentan auch gar nicht. Sondern um diesen Beitrag hier auf dem Kilroy-Blog. Erschienen am 30. Januar und mit dem unspannendsten aller Themen Second Life.
Zu schreiben, SL hätte “schon” 12 Millionen Mitglieder, ist einfach nur peinlich. Immerhin reden wir hier über ein weltweites Angebot - das deutsche StudiVZ allein hat ja schon fast halb so viele. Zu behaupten, täglich kämen “500.000″ neue hinzu, hätte ich als Tippfehler durchgehen lassen, wäre da nicht der Tausenderpunkt. Sie meint wirklich eine halbe Million! Hm - kurz gerechnet: Dann hätten es seit dem 30. Januar bummelig 8 Mio. neue Mitglieder geben müssen, die Statistikseite von SL verharrt aber immer noch bei etwas über 12 Mio. Und das wirklich Interessante an der SL-Statistik, nämlich die erschreckend hohe Inaktivitätsquote (gerade einmal 5% der Mitglieder waren in den letzten 14 Tagen online, in den letzten zwei Monaten nur etwas über 10%), lässt Frau Huber einfach unter den Tisch fallen.
Doch richtig schlimm wird es, wenn sie dann auch noch die angeblichen Vorzüge von Marketing im SL anpreist. Ich zitiere mal:
- Kampagnen, die in der realen Welt viel Geld kosten, können im SL recht günstig getestet werden.
Sie erreichen zwar niemanden und der TKP dürfte jenseits von gut und böse liegen, aber sei’s drum. Aua.
- Hier erreichen Sie auf einen Schlag sehr technikaffine und junge Zielgruppen.
Willkommen im Internet, Frau Huber! (Wirklich technikaffinen Nutzer rollen sich bei der SL-Technik und Grafik die Fußnägel hoch, die findet man eher in Foren, auf Geek-Seiten oder sonstwo - aber nicht in SL. Dort findet man primär pornoaffine Menschen.)
- Herkömmliche Maßnahmen haben an Wirkung verloren und fallen nur bedingt auf. Im SL haben Sie es mit weniger Wettbewerb zu tun.
Was ist denn das für ein Argument? Wenn da sonst keiner wirbt, spricht das für dieses Medium? Äh - könnte es nicht sein, dass die Wettbewerber einfach klüger waren und den SL-Hype bewusst ausgelassen haben? Und jetzt verdammt froh sind, dort kein Geld verbrannt zu haben?
- Die Mitglieder sind sehr aktiv und oft bereit, sich zu engagieren und beteiligen – gute Ideen stoßen auf Resonanz und motivieren leicht freiwillige Helfer.
Aktiv? Hallo? Und was soll das mit “gute Ideen stoßen auf Resonanz”? Man kann SLern ja vieles vorwerfen, aber bestimmt nicht, dass sie sonderlich aktiv seien. Siehe Statistik oben.
Ich könnte jetzt auch noch den Artikel zu “Web 2.0″ auseinandernehmen, verkneife mir das aber mal lieber und schüttle einfach nur verwundert den Kopf darüber, dass Frau Huber wohl tatsächlich Seminare zu Online-Themen anbietet.
Eine neue Studie der Brigham Young University (erscheinen im Journal of Human Resources) bringt es ans Licht: Erstgeborene bekommen im Alter von 4 bis 13 rund 3.000 Stunden mehr elterliche Aufmerksamkeit als ihre jüngeren Geschwister. Laut Studie könnte dies einer der Gründe dafür sein, dass die Erstgeborenen es später auch meist weiter bringen - höhere Bildung, mehr Einkommen und bessere Resultate in IQ-Tests.
Hab ich’s doch gewusst! Wobei - das mit dem IQ-Test stimmt im Falle meines Bruders und mir nicht. Aber auch als Erstgeborener kann man halt nicht alles haben, stimmt’s,, Bruderheerz? ;-)
via: NEWSWISE
Es war im letzten Herbst auf dem Online Marketing Forum in Hamburg, als ich mich während meiner Keynote-Präsentation zu der Aussage hinreißen ließ:
“Früher, da gab es noch echte Autoritäten. Den Brockhaus zum Beispiel. Den hatte man im Schrank und was darin stand, war einfach wahr. Nun, heute haben wir Wikipedia - und was darin steht, ist das, was die Mehrheit der Editoren für wahr hält. Das ist schneller, demokratischer und qualitativ meistens besser. Ich glaube, lange wird es den Brockhaus nicht mehr geben.”
Nun, bei Thomas Knuewer bin ich gerade über eine tatsächlich beinah untergegangene Meldung vom Montag, dem 11. Februar 2008, gestolpert: Unter der Überschrift “Brockhaus-Verlag baut Internet-Angebot aus” steht da eindeutig zu lesen:
“Die 21. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie war voraussichtlich die letzte” - so ein Verlagssprecher.
Ich darf an dieser Stelle noch einmal eine meiner Kernthesen aus besagter Keynote-Präsentation bemühen: “Papier verkommt zum Bequemlichkeitsmedium.”
quod erat demonstrandum.
Jaja, ich weiß… Ich bin wieder mal viel zu früh dran. Na, und? Hey, ich freu mich halt so auf jeden neuen BodyPump-Release, dass ich es einfach nicht abwarten kann. Und im Gegensatz zur 64, die ich ja durchaus solide, aber nicht herausragend fand, könnte die 65 mal wieder ein echtes Highlight werden. Hier die Tracks:
1. Warmup: Way Of Life - Slinkee Minx
2. Squads: Just Like Paradise (Skitz Clubb Mixx) - Nick Skitz
3. Chest: Breakaway (Chris Fraser Radio Edit) - Inaya Day
4. Back: Wanna Be Free - Paradise
5. Triceps: Get Down Feat. Stush - Groove Armada
6. Biceps: Too Much, Too Young, Too Fast - Airbourne
7. Lunges: Blinded By The Light - Michael Mind feat. Manfred Mann’s Earth Band
8. Shoulders: Meet Her At The Love Parade 2007 (Club Mix) - DJ Aligator
9. Abs: Stronger (Radio Edit) - Kanye West
10. Cooldown: Like The Sun - RyanDan
Besonders gespannt bin ich auf die 8; immerhin handelt es sich hier um ein Remake des deutschen DeeJays “DaHool”, der das Original Mitte/Ende der 90er herausbrachte.
Auch der Squad-Track verspricht eine Menge Power: Hatten wir doch nicht nur in der 62 schon den Burner “Run to Paradise” von ebendiesem Nick Sitz, sondern handelt es sich zudem um ein Remake des alten David Lee Roth Klassikers geliechn Namens. Ein Titel, der schon in den späten 80ern jede Party rockte!
Und der Kracher wird mit Sicherheit der Brust-Track mit vielen, vielen Bottom-Halves - dafür gibt’s schon mal einen kleinen Vorgeschmack via YouTube:
Kia kaha!
Ich liebe es ja, wenn man anhand von Fehler- oder Warnmeldungen merkt, dass am Ende des Tages die Programme für Computer eben doch von Menschen kommen:
(Zum Vergrößern klicken)
That really made my day :-)
Gefunden im Hamburger Abendblatt:
Über 600 000 Euro aus NPD-Kasse abgezweigt
Der Bundesschatzmeister der rechtsextremen NPD, Erwin Kemna, soll mindestens 627 000 Euro aus der Parteikasse abgezweigt und veruntreut haben. Kemna wurde heute Morgen in seiner Geschenkboutique im münsterländischen Ladbergen festgenommen, er habe keinen Widerstand geleistet, sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Münster, Hans-Jochen Wagner.
Wo da das Problem liegt? Naja… also ich stelle mir jetzt die Frage, ob man dem Menschen ein Gerichtsverfahren oder einen Orden anhängen sollte. :-)
Ich habe mir ja Ende des letzten Jahres einen neuen PC gegönnt: Dieses Multimedia-Monstrum von Medion/Aldi für 899 Ecken. Tja, und wie das nun einmal mit neuen Dosen so ist: Vista Home Premium vorinstalliert.
Also, mal abgesehen davon, dass sehr viel meiner Software nicht mehr lief und ich schon ein Schweinegeld und eine Heidenarbeit für Updates verschwendet habe, hat die Kiste jetzt seit ein paar Tagen eine neue Macke: Sie meditiert.
Das äüßert sich dann so: Man fährt das System hoch. Alles gut. Sidebar lädt, BullGuard lädt, gefühlte 3,6 Millionen Treiber und Systemdateien werden geladen. Aber wehe, man versucht, ein Programm zu starten: Dann pasiert nämlich gar nichts mehr.
Doch, doch, die Maus lässt sich noch bewegen. Aber ansonsten pasiert nichts mehr. Und wenn man dann versucht, den Taskmanager aufzurufen (Drei-Finger-Griff; bei Robert Lemke hätte man sich damit als Dosen-Nutzer zu erkennen gegeben), passiert erstmal nichts. Dann wird der Bildschirm schwarz. Und dann kommt ein kleines Fenster in der Mitte des Screens und verkündet:
Fehler beim Erstellen des Sicherheitsoptionen-Dialogfelds.
Was - ganz Windows-typisch - natürlich noch näher erläutert wird. Und zwar mit:
Fehler - Sicherheitsoptionen.
Also, mal ganz im Ernst jetzt. Statt 36 Milliarden Euro für Yahoo aus dem Fenster zu werfen, könnte man doch auch mal 1 oder 1,5 Milliarden dafür verwenden, ein vernünftiges, stabiles und anwenderfreundliches Produkt zu entwickeln, oder?
Windows Vista - das Windows 95 des neuen Jahrtausends :-(
Wenn du an deinem Schreibtisch sitzt, hebe deinen rechten Fuß etwas an und bewege ihn im Uhrzeigersinn im Kreis herum. Jetzt nimm deine rechte Hand, und schreibe gleichzeitig die Zahl “6″ in die Luft.
Dein Fuß ändert jetzt seine Richtung - und du kannst nichts dagegen tun.
(frei übersetzt von hier)
Dass sich viele Verbraucher durch Telefonwerbung massiv gestört fühlen, dürfte kein großes Geheimnis sein. Statistiken sprechen dabei von bis zu 92%. Nichtsdestotrotz war und ist das Telefonmarketing eine der am stärksten wachsenden Werbedisziplinen schlechthin - allein ein Blick in den Stellenanzeigenteil der Tageszeitung zeigt hier, wie groß der Bedarf an Call Center Agents ist. Und, diese Anmerkung sei gestattet, wie hoch offenbar die Fluktuationsquote in Call Centern ist.
Nicht gerade positiv auf die Motivation der Call Center Agenten dürfte sich jetzt eine neue Entwicklung auswirken: Digitale Selbstjustiz. War “Frank geht ran” vor allem ein gut gemachter Scherz, der jedoch schon beim Ausfüllen von Gewinnspielformularen etc. eine Rolle spielte, wird jetzt auch das Werbegespräch selbst sabotiert.
Zitat von der Homepage egbg.nl:
EGBG Anti-Telemarketing Gegenwehrskript
Die Telefonwerber benutzten Ablaufskripte für ihre Anrufe - Eine Art Leitfaden mit einer ausgearbeiteten Strategie. Die Verwendung solcher Leitfaden sorgt aber auch für eine ungleiche Situation zwischen Telefonwerber und Verbraucher, die zugleich die Basis für ein erfolgreiches Telefonmarketing ist. Das EGBG-Gegenwehrskript versucht das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Das Skript selbst (in einer deutschen Übersetzung) finden Sie auch hier zum Download.
Und nicht lachen, ja? Schließlich leben wir vom Marketing… :-)
via: Dantan
Achtung! Nicht unbedingt SFW - aber dafür herbe lustig. Und unbedingt bis zum Ende gucken!
via: IHeartChaos
Man beachte bitte den (für westliche Augen lesbaren) Text:

Besonders die diese Aussage hat es mir ja angetan: “I like you. Come over to my house and fuck my sister!”. LOL - war das nicht ursprünglich mal aus “Full Metal Jacket”?
Und, nein, damit meine ich jetzt nicht Obama oder Hillary. Auch nicht Ole (von Beust) oder dieser komische Typ-von-der-SPD-dessen-Namen-ich-mir-nicht-merken-kann-der-aber-lieber-Kaffee-trinkt-statt-zu-arbeiten-zumindest-wird-er-so-plakatiert… nein, ich meine diese Wahl hier:

Hehe…
Wenn man solche Videos sieht, wie das folgende, dann fragt man sich doch unwillkürlich: Wie lange hat der gebraucht, um das zu lernen? Wie lange übt der am Tag? Und… hat der überhaupt kein Leben?
Naja, wie dem auch sei: Faszinierend bleibt es allemal, was der Kerl da mit einem Becher und diversen Würfeln anstellt:
Es gibt so eine Kategorie von Videos, die spricht ausschließlich Männer an. Okay, wahrscheinlich gibt es davon sogar mehrere, aber diese eine Kategorie - Dinge, die in Nahaufnahme zerplatzen oder explodieren - ist sehr speziell nur auf Männer zugeschnitten. Und wenn es sich dann noch um Dinge handelt, die deshalb zerplatzen, weil sie mit Bierdosen, Salamis, Gurken und ähnlichem Zeugs aus einer Kanone beschossen werden - dann kann so etwas NUR ein Mann gut finden:
Oh ja… kaum hatte Steve Jobs seine Keynote auf der aktuellen MacExpo beendet und das neue MacBook Air vorgestellt, da begannen die Bedenkenträger auch schon, dagegen Sturm zu laufen. Und auf den ersten Blick haben sie ja auch Recht:
- Kein Ethernet-Anschluss - was machen Leute ohne WLAN?
- Kein DVD-Laufwerk. Genauer gesagt… überhaupt kein Laufwerk mehr! WTF?
- Batterie nicht entnehmbar bzw. durch den User austauschbar (darüber regen sich - zum Beispiel hier - die Leute am meisten auf)
- Keine Extra-RAM-Ausstattung
- Kein PCMCIA-Slot (und damit keine UMTS-Karten)
- Kein Card-Reader
Also zusammengefasst könnte man die Frage, die sich vielen derzeit stellt, auch so stellen:
Why pay more for less?

Nun, ich glaube dennoch, dass das MBA ein riesengroßer Erfolg werden wird. Einige unkten ja schon, es würde der nächste große Flop nach dem Cube werden - doch das sind zwei Paar Schuhe. Der Cube war vor allem eines - ein Schmuckstück. Das MBA dagegen konzentriert sich auf all das, was ich von einem Laptop wirklich erwarte - es ist technik- und anwendungsgetrieben, nicht designgetrieben.
Ethernet-Anschluss… ich weiß gar nicht, wann ich im Büro das letzte Mal meinen Laptop per Kabel irgendwo eingestöpselt habe. Oder zu Hause. Oder sonstwo… mir (als Vielreisendem) reicht WLAN vollständig. Die Hotspot-Dichte und -Qualität steigt stetig, vielerorts sogar zum Nulltarif.
Optisches Laufwerk. Hölle, das Teil nervt ohnehin nur - und wirklich sinnvoll nutzen tu ich es nie. Mal abgesehen von den Problemen, die CDs und DVDs so mit sich bringen - zerkratzt sein, verschwunden sein, etc.
Batterie. Okay, ein Punkt. Aber: Wer sich ein MacBook zulegt, gehört ohnehin (wie alle Apple-Nutzer) zu einer Minderheit, die auf technische Innovationen steht. Und dass irgendwer von denen einen Laptop länger als zwei oder drei Jahre in gebrauch hat - nein, das glaube ich nicht. Gerade wer wie ich viel auf Reisen ist, weiß, dass die Verschleißerscheinungen bei einem Laptop zu allerletzt die Batterie betreffen. Also wozu austauschen? Und - Hand aufs Herz - wer hat wirklich ständig einen zweiten Akku dabei - und ihn auch wirklich immer voll aufgeladen, auch wenn er wochenlang nicht gebraucht wurde? Doch selbst davon mal ganz abgesehen - welches andere Notebook bietet mir bei Volllast satte 5 (in Worten: fünf) Stunden Arbeitszeit am Stück? Eben: Keines. Für mich persönlich ist die Batterie des MBA eher ein Pro- denn ein Kontra-Argument!
Keine Extra-RAM-Ausstattung. Huch! Was? Nein, wirklich nicht. Aber wozu auch? Wir reden hier nicht von VISTA und anderen Halbgarheiten, die schlampige Programmierung durch Speicherhunger zu übertünchen versuchen. Nein, wir reden hier von MacOS X Leopard. Und: Wir reden von einem Laptop. Ja, nee, schon klar, auch in den professionellen Postproduction-Firmen wird mittlerweile nur noch auf Laptop gearbeitet, also 16GB müssten es schon sein… Tünnef! 2GB für einen Laptop sind mehr als ausreichend! (Und, davon mal ab: Allein aus verkaufstaktischer Sicht wird Apple in den nächsten 9 bis 12 Monaten sowieso eine Art MBA XL mit 4 oder 8 GB RAM, 120-250GB HD und mehr Prozessorleistung bringen)
Kein PCMCIA-Slot. Ganz kurz dazu: Na, und? Seit ich mein Handy problemfrei als UMTS-Modem einsetzen kann, brauche ich diese Karte eh nicht mehr…
Kein Card-Reader. Oha - welch ein Verzicht!
Also, nochmal die Frage: Why pay more for less?
Warum mehr Geld (US-Preis: Rund 1.800 US-$) für weniger Laptop ausgeben? Genau: Darum. Weil mich die dicken Klötze und das hohe Gewicht nerven. Und weil ich Subnotebook-Nutzer, die mit gekrümmten Rücken und zusammengekniffenen Augen auf ihre Mini-Displays starren, einfach nur bemitleiden kann. Weil das MBA rücksichtslos auf die Bedürfnisse einer mobilen(!) Zielgruppe zugeschnitten ist. Weil es alles hat, was ich brauche. Weil es mehr hat, als die meisten anderen Notebooks.
Und nicht zuletzt: Weil es - genau wie das iPhone - schlicht und ergreifend eines ist: Ein Apple.









