Date: Wed, 22 May 2013 06:21:12 +0200
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- Weblog Sicherheitspolitik
Kritik an einer Tapferkeitsauszeichnung in der Tradition des Eisernen Kreuzes
http://weblog-sicherheitspolitik.net/2008/03/09/kritik-an-der-diskussion-um-tapferkeitsauszeichnungen-in-der-tradition-des-eisernen-kreuzes.aspx
Text:
- Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden hat sich kritisch zur Diskussion um eine Tapferkeitsauszeichung für Bundeswehrsoldaten in Anlehnung an das Eiserne Kreuz geäußert. Seine Argumente überzeugen jedoch nicht: Kramer zufolge würde ein Eisernes Kreuz an Traditionen anknüpfen, die mit der "Bundeswehr nichts zu tun hätten". Dies trifft nicht zu: Das Eiserne Kreuz steht im historischen Kontext der Preußischen Heeresreform, die eine der allgemein unkontroversen Traditionslinien der Bundeswehr darstellt. Das EK war einer der ersten Orden überhaupt, die ohne Rücksicht auf Stand und Dienstgrad verliehen wurden. Es steht für den Staatsbürger in Uniform sowie für zeitlose und universelle soldatische Tugenden, die mit dem Menschenbild des Grundgesetzes harmonieren. Kramers Behauptung, das EK stehe für den "nationalsozialistischen Massenmord", kann schon deshalb nicht zutreffend sein, weil das EK 1813 erstmals gestiftet wurde und eine lange Tradition vor 1933 hat. Für nationalsozialistische Verbrechen steht das Hakenkreuz, mit dem die Nationalsozialisten das EK verunstalteten und es sich aneignen wollten. An anderer Stelle spricht Kramer daher zutreffend vom "Mißbrauch" des EK. Die Behauptung, dass das EK für den "nationalsozialistischen Massenmord" stehe, ignoriert, dass das EK ein seit Jahrzehnten von der Bundeswehr verwendetes Symbol ist. Für Verbündete und Bevölkerungen der Einsatzländer ist ...
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