Date: Sun, 26 May 2013 07:32:29 +0200
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GURKE
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Die Gurke ist ein einjähriges, krautiges Gewächs mit fleischigen Beerenfrüchten, am Boden kriechenden oder an Gerüsten kletternden Trieben.
Sie gehört zur Familie der Kürbisgewächse und zur Klasse der zweikeimblättrigen Pflanzen. Die Gurke ist eine unreife (Ausnahme: Senfgurke), grüne, feste und nicht hohle Beerenfrucht. Das mit der Beerenfrucht verwundert auf den ersten Blick, aber Beeren sind Früchte, die ihren Samen erst freigeben, wenn das Fruchtfleisch zugrunde geht. So wie bei der Gurke!
Grob unterscheidet man folgende Sorten:
Salatgurken, Einlegegurken, Schäl- oder Schmorgurken.
Woher die Gurke genau stammt ist nicht eindeutig geklärt. Sie soll aus Afrika bzw. den Südhängen des Himalaja stammen. Gurken brauchen zum Wachsen und Reife viel Wärme. Anbauländer in Europa sind die Mittelmeerländer, die Niederlande und Deutschland. Importe kommen, aus den Niederlanden, Griechenland und Spanien.
Gurken werden bei 12 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert. Nicht mit Tomaten oder Früchten zusammen lagern.
Gurken haben einen sehr hohen Wasseranteil 96,8 %. Ihr Energiewert beträgt 9,7 kcal je 100 g, damit ist sie ein sehr kalorienarmes Gemüse. Sie wirken harntreibend, entzüdungshemmend und unterstützen den Abfluss von Harnsäure. Am besten wählt man grüne, feste, mittelgroße Gurken die keine gelblichen Stellen aufweisen. Je größer die Gurke, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bitter schmeckt.
Gurken sind sehr erfrischend, reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Jod, Mangan, Schwefel, Eiweiß sowie an Vitaminen A, B und C. Sie sollten möglichst mit der Schale gegessen werden. Gurkenscheiben oder -saft helfen äußerlich angewendet bei Hautentzündungen sowie für Hautkrankheiten aller Art und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.
Außerdem tut man beim Genuss der Gurken etwas für seine Gesundheit, sowohl für den Harnapparat, die Verdauungsorgane, den Stoffwechsel, bei Diabetes und gegen Wechseljahrsbeschwerden. Der Verzehr von Gurken wirkt sich auch positiv auf Knochen- und Gelenkerkrankungen (Gicht, Rheuma) sowie Dickdarkatarrh und Geschwüre. Menschen mit empfindlichem Darm vertragen kernlose, ausgehöhlte Gurken meist besser.
Am bekanntesten ist die Gurke im Salat, aber auch als Gemüse oder in Suppen schmecken Gurken ganz hervorragend. Das bevorzugte Gewürz für Gurken ist der Dill.
Auch für Säfte eignet sich die Gurke hervorragend, denn sie enthält sehr viel Wasser. Mit einem Entsafter kann man geschälte Gurken sehr einfach in Saft verwandeln. Besonders lecker schmeckt der Gurkensaft mit einem Schuss Zitronensaft und einem Eiswürfel.
Salatgurken: Sie sind schlank und langwüchsig. Ihre Schale sollte dunkelgrü ohne helle Stellen sein. Helle Stellen deuten auf eine Überreife der Gurke hin. Der Körper sollte fest sei.
Einlegegurken: Sie werden im Freiland und im Gewächshaus kultiviert. Die Haupterntezeit ist von Mitte August bie Mitte September, wenn die ersten Gurken eine Länge von 6 cm erreicht haben.
Schäl- oder Schmorgurken: Sie sind Gurken mit einem besonders festen, weniger wasserreichen Fruchtfleisch.
Saure Gurke: Sie wird auch als Salzdillgurke, Salzgurke bzw. Faßgurke bezeichnet. Sie wird aus ganzen Einlegegurken, unter Verwendung von Wasser, Salz und einer Gewürzmischung, durch natürliche Milchsäuregärung hergestellt. Durch die natürliche Milchsäuregärung kann es zur Bildung eines weißen Film's kommen, der weder die Haltbarkeit noch die Qualität beeinflußt. Die naturtrübe Lake ist anregend für den gesamten Stoffwechsel und wird vom Diabetiker besonders geschätzt. Die naturtrübe Lake kann zur Verfeinerung von Speisen, wie Kartoffelsalat, Gulasch, würzige Vorsuppen verwendet werden.
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